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Auch Salma Hayek wurde von Harvey Weinstein belästigt. Bild: John Salangsang/Invision/AP/Invision

«Er war mein Monster» – Salma Hayeks Geständnis über Harvey Weinstein

Er sei ein Talentförderer, ein Risikofreudiger, ein liebender Vater – und ein Monster. Einige Jahre lang war Harvey Weinstein sogar DAS Monster für Salma Hayek. Nun spricht die Schauspielerin über eine schwere Zeit.

14.12.17, 01:33 14.12.17, 06:09

Jetzt packt Salma Hayek aus. In einem emotionalen Essay für die New York Times schildert die 51-Jährige  unter dem Titel «Harvey Weinstein ist auch mein Monster», wie sie vom einstigen Star-Produzenten misshandelt wurde. 

Zu Beginn ihrer Karriere habe sie eine freundschaftliche Beziehung zu Weinstein aufgebaut. Er sei ein sehr intelligenter, loyaler Typ und ein Familienmensch gewesen. 

Dann aber fingen die Belästigungen an. Weinstein habe sie in  Hotels dazu aufgefordert, mit ihm zu duschen oder sie gefragt, ob er sie unter der Dusche beobachten könne. Ihm eine Massage geben könne. Oder einen Blowjob.

Immer habe Hayek das abgelehnt. Er habe sie insgesamt zu duzenden sexuellen Handlungen zwingen wollen. Eine Absage konnte er nicht akzeptieren. Bloss ihre Freundschaft zu Quentin Tarantino und George Clooney habe sie davor verschont, von Weinstein vergewaltigt zu werden. 

«Mit jeder Weigerung kam seine skrupellose Wut. Ich glaube, er hat nichts mehr gehasst als das Wort Nein»

Hayek über Weinstein

Immer wieder habe er ihr geschmeichelt, um sie gefügig zu machen. Doch er setzte sie auch massiv unter Druck. «Ich werde dich töten. Denke nicht, dass ich das nicht kann», habe er ihr gesagt. 

Harvey Weinstein. Bild: AP/AP

Sie habe darüber jahrelang geschwiegen, schreibt Hayek. Erst jetzt, nachdem zahlreiche andere Frauen – darunter berühmte Hollywood-Schauspielerinnen wie Ashley Judd – Weinstein öffentlich sexuelle Übergriffe bis hin zu Vergewaltigung vorwerfen, habe sie den Mut bekommen, auch ihre Erlebnisse öffentlich zu machen.

Welche Macht Weinstein über sie hatte, beschreibt Hayek eindringlich. «Ich wollte, dass er mich als Künstlerin sieht». Es sei wie ein Stockholm-Syndrom gewesen. In dem Oscar-prämierten Film «Frida» zwang er sie demnach zu einer Nacktszene. Sonst hätte er den Film nicht fertiggedreht. Darauf erlitt Hayek einen Nervenzusammenbruch. 

Im Film Frida wurde Hayek zu Nacktszenen gezwungen. 

«In seinen Augen war ich keine Künstlerin. Ich war keine Person. Ich war ein Gegenstand: kein niemand, sondern einfach nur ein Körper.»

Weinstein weist Vorwürfe zurück

Weinstein hat in einer Stellungnahme die Anschuldigungen bestritten, wonach er Schauspielerin Salma Hayek immer wieder sexuell belästigt, erniedrigt und sogar mit dem Tod bedroht haben soll. Alle von Hayek vorgebrachten sexuellen Anschuldigungen seien falsch. «Andere Zeugen der Ereignisse stellen die Vorgänge anders dar», sagte ein Sprecher von Weinstein. 

(sda/amü)

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 14.12.2017 11:57
    Highlight Ich bezweifle, dass die Aktion "Me too" verhindern wird, dass es weiterhin zu solchem perversen Tauschhandel (Sex gegen Karriere) kommen wird. Hier wird über Tatsachen geredet, was jedermann schon lange von der Szene in Hollywood vermutete. Wenn man in der Karriereleiter weit oben angelangt ist, kann man ja ungetrübt darüber lamentieren, unter welchen moralisch zweifelhaften Umständen die Förderung zur Spitze erfolgte............
    9 3 Melden
  • Haiderfroh 14.12.2017 10:54
    Highlight Warum hat Salma damals nicht unverzüglich Anzeige erstattet? Warum hat Salma damals nicht sofort alle Beziehungen zu Weinstein abgebrochen und ihn nie mehr getroffen? Warum beschuldigt Salma Weinstein erst viele Jahre nachdem ihre Karriere äusserst erfolgreich und lukrativ verlief, vielleicht dank der Förderung durch Weinstein?
    Ist es nicht heuchlerisch, gar verwerflich, durch sein eigenes Schweigen den Täter zunächst jahrelang zu schützen, und dann, wenn es opportun ist, sich der tobenden, selbstgerechten Meute lautstark anzuschliessen?
    29 30 Melden
    • Billy the Kid 14.12.2017 11:51
      Highlight Als Hayek am Anfang ihrer Karriere stand wollte Sie es sich wohl nicht mit einem der Mächtigen in Hollywood verscherzen. Was glauben Sie wohl wieviele "Monster" dort ihr Unwesen treiben - da muss man schon ein bisschen Dickhäutig sein um es nach ganz oben zu schaffen. Abgesehen davon: Sie sehen ja wie lang die Mühlen der Justiz mahlen. Der Typ wurde schon von einer ganzen Armee von Frauen der sexuellen Belästigung bis Vergewaltigung und Nötigung bezichtigt und hockt immer noch als freier Mann in seiner Villa und geniesst Ferien in der Schweiz.
      13 5 Melden
    • Darth Unicorn 14.12.2017 12:04
      Highlight Immer noch nicht begriffen? Die Damen haben auch damals was gesagt nur wurden sie bedroht oder nicht ernst genommen. Was sich zu heute geändert hat ist das man ihnen Glauben schenkt und zu hört
      14 7 Melden
    • Haiderfroh 14.12.2017 18:12
      Highlight @Darth
      Hat Hayek damals Anzeige bei der Polizei erstattet?
      Warum nicht?
      4 5 Melden
    • Haiderfroh 14.12.2017 18:21
      Highlight @Billy
      Ich weiss nichts über die Rechtshändel Weinsteins. Aber so wie es scheint, wurde er bisher keines Deliktes überführt, für welches er eine Haftstrafe verbüssen muss, oder seine Villa hergeben. Und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass die Gerichtsverfahren der USA im Allgemeinen nicht rechtsstaatlich und fair verlaufen. Da war offenbar ganz einfach nichts, oder nichts nennenswertes.
      Die in den Medien kolportierten Vorwürfe sind bis dato einfach nur unbewiesene Behauptungen. Es gilt, wie in allen Fällen, die Unschuldsvermutung. Daher muss auf Rufmord und Verleumdung hin ermittelt werden.
      0 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 14.12.2017 09:48
    Highlight Warum heisst es im Titel Geständnis? Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, gesteht diese Schauspielerin nicht, sondern klagt an.
    17 4 Melden
  • Kastigator 14.12.2017 09:12
    Highlight Was genau ist daran ein "Geständnis"? Mit einem Geständnis gesteht man eigene Schuld ein. Gebt ihr also Salma Hayek die Schuld?
    17 5 Melden
  • Falco #BILLAGbruuchts! 14.12.2017 08:50
    Highlight Vom Tellerwäscher zum Vergewaltiger. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
    20 24 Melden
  • Lindaa 14.12.2017 08:50
    Highlight Natürlich ist Weinsteins Verhalten zu verurteilen und es ist gut, dass endlich darüber diskutiert wird.
    Aber wenn man nicht gerade auf den Kopf gefallen ist, dann weiss man, wie der Weg zum Ruhm in Hollywood aussieht. Es ist ein Geben und Nehmen. Rechtfertigt jedoch nicht die Taten der Täter.
    41 10 Melden
    • Haiderfroh 14.12.2017 10:56
      Highlight Wenn es ein Geben und ein Nehmen war, dann war es ein Tauschhandel und kein Verbrechen.
      13 6 Melden
  • Mia_san_mia 14.12.2017 08:23
    Highlight Weinstein hat ihre Vorwürfe dementiert.
    15 40 Melden
    • Asmodeus 14.12.2017 09:55
      Highlight Und verweist auf Zeugen die alles anders gesehen haben.

      Ich frage mich ja wieviel Leute er so unter die Dusche mitnimmt.
      60 10 Melden
  • Paul_Partisan 14.12.2017 08:01
    Highlight Ich denke nicht, dass es eine etablierte und erfolgreiche Schauspielerin wie Selma Hayek nötig hat, Lügen über den Typen zu verbreiten. Die Anschuldigungen sind langsam erdrückend, Hut ab von den Menschen die endlich aufgestanden sind und somit zahlreiche weitere Menschen von diesen Erniedrigungen verschont haben.
    115 28 Melden
    • Bonzino 14.12.2017 10:03
      Highlight Nein, jetzt hat sie es nicht mehr nötig. Jetzt ist sie mit einem Milliardär verheiratet.
      40 8 Melden
  • K3tsch 14.12.2017 08:00
    Highlight Jetzt haben wir's aber langsam gesehen mit den Weinstein Geschichten oder?

    Ich meine, es werden täglich Frauen misshandelt in Umständen, welche nicht so mild sind, wie diejenige in Hollywood und man hört die ganze Zeit nur, wie nun jede Tante, welche mit Weinstein zusammenarbeitete ihren Senf dazugeben muss.

    Indem ihr auf das Promi-Getue dort eingeht, prangert ihr zwar das Diskriminieren und Nötigen von Frauen an, was auch völlig richtig ist, aber in einem Ausmass dass es langsam wie Heuchelei rüberkommt, weil es nicht nur diese sind, welche unter solchen Handlungen leiden.
    51 76 Melden
    • Bruno S. 88 14.12.2017 09:42
      Highlight Was läuft bei dir schief?! Dass du von den Geschichten genervt bist interessiert die Missbrauchsopfer reichlich wenig! Überspringe den Artikel wenn es dich nicht interessiert. Das grenzt nämlich auch an Heuchelei einen Artikel anzuklicken, zu lesen und danach zu kommentieren "es interessiert mich nicht!".
      35 21 Melden
    • K3tsch 14.12.2017 13:21
      Highlight @Bruno S. 88 (lol):

      Bei mir läuft nichts schief. Mich nervt nicht, dass es Missbrauchsopfer gibt, sondern dass nur über diejenige berichtet wird, welche einen Zusammenhang mit Weinstein aufweisen.

      Ob ich den Artikel lesen will oder nicht, ist mir überlassen (unabhängig davon ob es mich interessiert oder nicht).

      Ich habe nie gesagt, dass es mich nicht interessieren würde, sondern finde ich den Umgang mit der Thematik zu einseitig.

      Du hast die Aussage von meinem Kommentar nicht verstanden.

      Anders gesagt: du hast meine Aussage im Kommentar nicht verstanden.
      6 2 Melden
    • Bruno S. 88 14.12.2017 14:55
      Highlight Über die Opfer von Spacey, Hofmann, Roy Moore, Trump, Louis CK etc. Wurde auch berichtet. Zu genüge! Warum Watson nun die Geschichte von Selma Hayek ignorieren soll, ist mir schleierhaft. Weil sie nun die 50gste ist?! Macht es das für sie harmloser? Bist du so abgestumpft, was sexueller Missbrauch anbelangt?
      Vielleicht habe ich dein Kommentar wirklich nicht verstanden. Du verstehst hingegen meinen Usernamen nicht 😂 Oder was soll so lustig an meinem Jahrgang sein?
      5 2 Melden
    • Bruno S. 88 14.12.2017 15:07
      Highlight https://www.watson.ch/International/USA/619192086-Die-Liste-wird-länger-und-länger--Diese-30-Männer-stolperten-seit-Harvey-Weinstein

      Hier noch Artikel vom 13.12. auf Watson. Von wegen nur weinstein und zu einseitig...
      5 2 Melden
  • dracului 14.12.2017 07:44
    Highlight Der Weg zum Ruhm (für Frauen) in Hollywood ist nicht mit Prüderie gepflastert. Halle Berry in Monsters Ball, Sharon Stone in Basic Instinct und viele andere tauschten Haut gegen Ruhm. Letztlich nahm auch Salma Hayek den Ruhm aus der „Aura Weinstein“ dankend an! Weinstein wusste, dass manche Sexszenen einen mittelmässigen Film zu einem Kassenschlager machen können. Letztlich sind wir alle Voyeuere: Zuerst konsumieren wir in Massen die Auswürfe aus Hollywood und jetzt schauen wir mit Popcorn in der Hand zu, wie sich die Branche selber zerfleischt.
    150 28 Melden
  • ch2mesro 14.12.2017 07:26
    Highlight ich bin überzeugt brock turners opfer geht es schlechter als selma hayek....
    29 46 Melden
    • carmse 14.12.2017 08:34
      Highlight Ich bin überzeugt, dass es hier nicht darum geht, wem es nun besser oder schlechter geht.

      Es geht darum, die Menschheit vor solchen Fällen zu sensibilisieren und es in Zukunft hoffentlich besser zu machen.

      Sei es für Opfer von sexueller Belästigung, um ihnen den nötigen Mut zu geben, darüber zu sprechen, oder für Eltern, um ihren Kindern den nötigen Respekt vor dem anderen Geschlecht zu lehren oder für Menschen, die solche Gelüste haben, um sich professionelle Hilfe zu holen.
      68 7 Melden
    • ch2mesro 14.12.2017 16:17
      Highlight ja da geb ich dir recht. aber dann zum zeitpunkt der tat
      an die öffentlichkeit und nicht 15 jahre später wenn die karriere und das vermögen gemacht sind! selma hayek hatte die wahl die nacktszene in frieda zu spielen oder nicht! im schlimmsten fall wäre der film nicht gedreht worden. brock turners opfer und alle anderen vergewaltigungsopfer hatten keine wahl.
      13 2 Melden
  • rodolofo 14.12.2017 07:01
    Highlight Dieses "Zurückweisen" kommt mir sehr bekannt vor.
    "Wir weisen das zurück!" sagen die Mächtigen, wenn Ihnen Anschuldigungen, oder Kritiken nicht gefallen.
    Wie billig!
    Meistens erscheinen sie dann auch nicht persönlich zu einer Stellungnahme, sondern geben eine schriftliche Stellungnahme ab, damit man nicht ihr Gesicht sieht, welches ihre Skrupellosigkeit und ihre Ego-Zentriertheit erkennen lässt!
    Diese kurzen Stellungnahmen wiederum sind Werbespots in eigener Sache, absolut wertlos, so wie sie selber...
    33 29 Melden
  • Spooky 14.12.2017 01:41
    Highlight "Er habe sie insgesamt zu dutzenden sexuellen Handlungen zwingen wollen."

    Und wieso hat sie sich nicht schon beim ersten Mal von ihm verabschiedet?

    Diese rührigen Frauen haben Weinstein erst dann fallen gelassen, als er für ihre Karrieren nicht mehr nützlich war.

    174 140 Melden
    • carmse 14.12.2017 08:29
      Highlight Dir ist schon bewusst, dass das nicht so einfach ist?

      1. ist es leider nach wie vor so, dass Frauen, welche sexuell missbraucht wurden, oftmals nicht ernst genommen werden oder sogar vom Opfer zum Täter gemacht werden. Vor 10-20 Jahren war dies noch wesentlich schlimmer.

      2. fehlt es vielen Frauen am nötigen Selbstbewusstsein, sich aus einer ungesunden Beziehung (sei dies nun familiär, freundschaftlich oder geschäftlich) zu lösen.

      Lass dir das von jemandem gesagt haben, die selbst im Kindesalter sexuell missbraucht wurde und erst viele Jahre später darüber sprechen konnte.
      79 23 Melden
    • Morbid_Tales666 14.12.2017 08:31
      Highlight Kannst du nicht lesen? Da sind Drohungen im Spiel. Genau darum funktioniert das leider, wegen dem Machtgefälle.

      Verstehe nicht, wie man das immer noch nicht verstehen kann. Würdet ihr euch wehren, wenn ihr wisst, dass euer Chef euch nicht nur raus schmeissen, sondern in einer ganzen Branche blacklisten kann?

      Genau deshalb kommt das wellenartig, weil es sonst heisst: Die ist ja nur auf Fame aus etc. Sieht man genau an solchen Kommentaren unter solchen Artikeln.
      68 12 Melden
    • Donald 14.12.2017 08:33
      Highlight Schon mal von "Abhängigkeitsverhältnis" gehört?
      59 11 Melden
    • Mia_san_mia 14.12.2017 08:36
      Highlight Wow Spooky, ab und zu hast Du wirklich noch den Durchblick. Ich muss Dir tatsächlich wieder recht geben, genau so ist es. Auch wenn man hier zu so einem Thema die Wahrheit fast nicht sagen darf ;-)
      21 68 Melden
    • Falco #BILLAGbruuchts! 14.12.2017 08:50
      Highlight Dass du für deine zynische Bemerkung noch Zuspruch erhältst, verstehe ich nicht. Der beste Beweis, dass das Patriarchat immer noch funktioniert.
      23 21 Melden
    • lily.mcbean 14.12.2017 09:06
      Highlight Genau das macht mich auch so fuchsig! Und jezt zig Jahre später ein kollektives mimimimimi dieser Karrieregeilen Frauen. Mmn sollte man im Fall von Hayek sicher nicht von "misshandlungen" reden sondern es eher als "belästigung" bezeichnen.
      17 29 Melden
    • Dubio 14.12.2017 09:15
      Highlight Ein klein bisschen muss ich spooky Recht geben. Emma Thompson z.B. hat sich geweigert, mit HW zusammenzuarbeiten.
      34 5 Melden
    • Luku luku 14.12.2017 09:47
      Highlight Wieso wehrt sich ein Mädchen/Frau nicht gegen ihren Bekannten, der sie immer wieder bedrängt?
      11 12 Melden
    • Asmodeus 14.12.2017 09:53
      Highlight Du bist so herrlich naiv und blauäugig. Es tut schon weh.
      24 19 Melden
    • Haiderfroh 14.12.2017 11:13
      Highlight @Morbid_Tales666
      Wenn Dein Chef, die Macht hat, Dich in der ganzen Branche weitherum vernichtend zu ächten und Dein Chef Dinge von Dir verlangt, die Du weder tun willst, noch zu Deinem Job gehören, z. B. weil sie illegal sind, oder erniedrigend, dann musst Du Dich entscheiden: Ehre oder Geld.
      Ich wählte immer die Ehre. Egal wieviel Geld ich dadurch verlor. Es war viel, aber das war es wert.
      Denn ich muss ein Leben lang mit mir selber auskommen, kann niemals vor mir selbst fliehen. Darum tue ich um keinen Preis etwas, wofür ich mich selbst ein Leben lang verachten müsste.
      12 14 Melden
    • Asmodeus 14.12.2017 11:40
      Highlight Schön dass Du die Wahl hattest. Manche Leute haben diese Wahl nicht.

      Die sind auf ihr Einkommen angewiesen. Die stehen sonst auf der Strasse.
      8 3 Melden
    • Spooky 14.12.2017 13:13
      Highlight @ carmse
      "Lass dir das von jemandem gesagt haben, die selbst im Kindesalter sexuell missbraucht wurde..."

      Das ist etwas total Anderes. Du hattest keine Wahl.

      Aber Salma Hayek hatte die Wahl. Sie hätte NEIN sagen können.

      Sie erwartete einen Vorteil für ihre Karriere.

      Wie viele Millionen von anderen Frauen hätte sie einen anderen Job suchen können. Zum Beispiel bei McDonalds hinter der Theke. Oder als Kellnerin in einem Restaurant. Oder Zeitungen austragen wie meine Nachbarin. So wie das Millionen von anderen Menschen auch machen.
      8 9 Melden
    • carmse 14.12.2017 13:55
      Highlight @Spooky

      Inwiefern erwartete sie einen Vorteil für Ihre Karriere? Hätte sie vielleicht, wenn sie auf seine Forderungen eingegangen wäre. Ist sie aber nicht.

      Und schön, dass Du Frauen bei McDonalds hinter der Theke oder als Kellnerin im Restaurant siehst. Das sagt schon so einiges über dich und dein Weltbild aus.
      6 4 Melden
    • Spooky 14.12.2017 14:59
      Highlight @carmse
      Was hast du gegen Frauen bei McDonalds oder als Kellnerinnen in einem Restaurant?
      4 4 Melden
    • Asmodeus 14.12.2017 15:11
      Highlight @Spooky
      Du verharmlost die Erlebnisse von anderen weil Dir etwas schlimmeres passiert ist.

      Dadurch spielst Du genau solchen Schweinen in die Hände die anderen Menschen sowas antun.
      4 3 Melden
    • Haiderfroh 15.12.2017 12:10
      Highlight @Asmodeus
      Man hat immer eine Wahl, ganz ohne Ausnahme.
      3 2 Melden

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