International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Thailands Militär und Polizei machen Druck – NGO kann nicht über Folter informieren

28.09.16, 09:45 28.09.16, 10:09

Thailands Behörden haben nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) die Präsentation eines Berichts über Folter in Polizei- und Militärgewahrsam verhindert.

Ein Migrant aus Myanmar wird in der Provinz Surat Thani dem Richter vorgeführt. Bild: Sakchai Lalit/AP/KEYSTONE

Nach Darstellung von Amnesty stoppten Regierungsvertreter am Mittwoch unmittelbar vor dem Start eine Medienkonferenz in einem Hotel in Bangkok. Sie hätten Amnesty-Vertreter gewarnt, ihnen drohten nach den Arbeitsgesetzen des Landes Festnahme und Anklage, teilte die Organisation mit. Thailand steht seit einem Putsch 2014 unter Militärverwaltung.

Die Polizei war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Ein Vertreter des Four-Wings-Hotels, in dem die Medienkonferenz geplant war, bestätigte, das Vertreter des Arbeitsministeriums im Hause waren, um mit den Veranstaltern zu reden.

Im Bericht heisst es, die Militärbehörden billigten eine «Kultur der Folter und Misshandlung». Soldaten und Polizisten misshandelten unter anderem politische Gegner. Amnesty dokumentiert darin 74 Fälle, bei denen Betroffene unter anderem von Schlägen, Erstickungsversuchen mit Plastiktüten, Würgen und Elektroschocks berichtet hätten.

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 28.09.2016 17:49
    Highlight Absolutismus pur.
    0 0 Melden

Nordkorea hat offenbar sein Atomtestgelände gesprengt

Nordkorea hat sein Atomtestgelände Punggye Ri unbrauchbar gemacht. Das berichteten ausländische Journalisten, die am Donnerstag bei der von Pjöngjang angekündigten Zerstörung des Testgeländes dabei sein durften.

«Es gab eine riesige Explosion», berichtete Tom Cheshire vom Sender Sky News. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, es habe über den Tag hinweg eine ganze Reihe von Explosionen gegeben.

Der US-Sender CBS berichtete, einer seiner Korrespondenten sei vor Ort Zeuge mehrerer …

Artikel lesen