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Thailands Militär und Polizei machen Druck – NGO kann nicht über Folter informieren



Thailands Behörden haben nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) die Präsentation eines Berichts über Folter in Polizei- und Militärgewahrsam verhindert.

Myanmar migrant worker Win Zaw Htun, left, arrives at a provincial court in Surat Thani province, Thailand Wednesday, July 8, 2015. Ten months after two British tourists were killed on a resort island in Thailand, prosecutors were to call their first witnesses Wednesday in a case marked by claims that the accused - two migrants from Myanmar  - were tortured into confessing. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Ein Migrant aus Myanmar wird in der Provinz Surat Thani dem Richter vorgeführt. Bild: Sakchai Lalit/AP/KEYSTONE

Nach Darstellung von Amnesty stoppten Regierungsvertreter am Mittwoch unmittelbar vor dem Start eine Medienkonferenz in einem Hotel in Bangkok. Sie hätten Amnesty-Vertreter gewarnt, ihnen drohten nach den Arbeitsgesetzen des Landes Festnahme und Anklage, teilte die Organisation mit. Thailand steht seit einem Putsch 2014 unter Militärverwaltung.

Die Polizei war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Ein Vertreter des Four-Wings-Hotels, in dem die Medienkonferenz geplant war, bestätigte, das Vertreter des Arbeitsministeriums im Hause waren, um mit den Veranstaltern zu reden.

Im Bericht heisst es, die Militärbehörden billigten eine «Kultur der Folter und Misshandlung». Soldaten und Polizisten misshandelten unter anderem politische Gegner. Amnesty dokumentiert darin 74 Fälle, bei denen Betroffene unter anderem von Schlägen, Erstickungsversuchen mit Plastiktüten, Würgen und Elektroschocks berichtet hätten.

(sda/dpa)

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