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Trumps Erfolge – die unheimlich stille Veränderung der USA

07.08.17, 10:55 08.08.17, 10:16

Washingtoner Schlachtgetümmel und Skandale überdecken, wie sehr Donald Trump die USA verändert: Umwelt, Justiz, Gesellschaft. «Der bekommt nichts geregelt?» Von wegen.

Seine Umfragewerte mögen im Keller sein, das Image in der Welt ruiniert, alle grossen Vorhaben in der Sackgasse - und doch hat Donald Trump in den sechs Monaten seiner Präsidentschaft sehr viel erreicht.

Zwar steht die historische Steuerreform in den Sternen, ist «Obamacare» noch am Leben, macht die Russland-Affäre Trump weiter das Leben schwer. Aber ein Blick auf die Felder Umwelt, Energie oder Justiz zeigt, wie konsequent und womöglich langfristig seine Regierung Amerika umbaut.

Die Skandal-Scheinwerfer verbrennen fast allen Sauerstoff der öffentlichen Aufmerksamkeit. Eine Zwischenbilanz aus einer Art Halbschatten.

Trump befreit Firmen von «Fesseln»

Trump baut das Justizsystem um, er schreibt die Umwelt- und Einwanderungsgesetzgebung neu, er dereguliert, was immer möglich ist, bringt gewaltige Bauprojekte auf den Weg und befreit Wirtschaft und Unternehmen von dem, was er «Fesseln» nennt.

Diese Politik ist in allem das Gegenteil von Barack Obama, und viele sagen, genau darum gehe es ja. Seine Anhänger sind begeistert. 44 Prozent unter den Anhängern der Republikaner sagten dem Pew-Institut in einer Umfrage, ihr Leben sei heute besser als vor 50 Jahren. Vor einem Jahr lag der Wert in dieser Gruppe bei 18 Prozent.

Pittsburgh statt Paris - mit der Ankündigung des US-Rückzugs aus dem internationalen Klimaabkommen machte Trump ein weiteres Wahlversprechen wahr. Die EPA, eigentlich eine Behörde zum Schutz der Umwelt, will Stück für Stück Obamas «Clean Power Plan» zerlegen, der die Emissionen von Kraftwerken regelt.

Weitere Beispiele? Bald soll es wieder möglich sein, auch in der Arktis und dem Atlantik nach Öl zu bohren. Kleine Gewässer und Wasserwege sollen dem Schutz des Bundes entzogen werden. Die Regulierung von Methanemissionen soll zurückgebaut werden, ebenso CO2- und Effizienzvorschriften für Autos, Lastwagen und Treibstoff - sehr zum Wohlgefallen der Industrie im Autofahrerland der weiten Wege.

Rücktritte und Entlassungen der Ära Trump

Die «New York Times» hat zusammengezählt, dass allein die EPA 30 Umweltregulierungen aufgehoben, blockiert oder ins Jenseits verschoben hat. Mehr als jemals zuvor in so kurzer Zeit in der 47-jährigen Geschichte der Behörde.

Abbau des administrativen Staates

391 Regulierungen habe man den Garaus gemacht, brüstete sich das Weisse Haus im Juli. Wenn Chefstratege Steve Bannon das mit dem «Abschaffen des administrativen Staates» gemeint haben sollte, dann ist er in vollem Gang. Und unheimlich erfolgreich. Immer wieder trompetet Trump, wie stolz er auf seinen Kampf gegen die Regulierungen ist. Viele weitere Ketten würden gesprengt werden, twitterte er wiederholt, freie Fahrt für freie Unternehmer.

Mehr Wachstum, mehr Fabriken, mehr Profit - um diese Nabe kreist sein Politikverständnis. Umweltschutz, Konsumkritik oder Energiesparen scheinen ihm allenfalls lästig. Obamas Blockaden von Öl-Pipelines werden aufgehoben, Börsenregulierungen, die nach der Finanzkrise zum Schutz der Konsumenten eingerichtet worden waren, werden zurückgeschraubt.

Besonders effektiv ist das Justizministerium. Jeff Sessions, in Personalunion Justizminister und Chefankläger, ist für die Erzkonservativen die fleischgewordene Erfüllung ihrer Hoffnungen - und Albtraum der Demokraten.

Justizminister Jeff Sessions Bild: AP/FR52593 AP

Mit harter Hand soll die Polizei durchgreifen, Besitz leichter beschlagnahmen können. Auch kleinste Drogendelikte werden wieder aufs Härteste bestraft, aller anerkannten Forschung über katastrophale Folgen zum Trotz.

Städte sollen Migranten keinen Schutz mehr bieten, falls doch, droht ihnen der Entzug von Geldern. Um 20 Prozent sind die Zahlen illegaler Einwanderer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum laut einem Grenzschutzbericht (CBP, Customs and Border Protections) gesunken.

Langfristige Folgen am Supreme Court

Dass Teile von Trumps Einwanderungsstopp für manche Muslime gegen viel Widerstand überhaupt ins Werk gesetzt werden, ist Neil Gorsuch zu verdanken, Trumps Kandidat am Supreme Court. Diese Besetzung hat sehr langfristige Folgen, sie ist einer der grössten Erfolge des Präsidenten. Durchgesetzt von den Republikanern gegen alle Gepflogenheiten.

Überhaupt, die Gerichte: Auf Lebenszeit besetzt Trump dutzendfach Stellen an Bundesgerichten mit Konservativen. Der «Atlantic» sieht eine grundlegende Änderungswelle in der Definition von Grundrechten rollen. Transgender und Homosexuelle haben es vielerorts wieder schwerer, ein Rückbau errungener Rechte auch hier.

Es gibt vor allem in sozialen Medien Kritik an den traditionellen US-Medien, dass sie über all diese Politik nicht oder nur wenig berichten, dass zu viele sich auf dieselben Themen konzentrierten.

Gegeben wird in Washington das grosse Endlosstück mit den wiederholten Akten Russland, Rüpeleien und Amtsenthebung. Währenddessen ändert sich das Land, hat ein Wahlergebnis echte Konsequenzen. Ben Carson, Minister für Wohnen und Stadtentwicklung: «Ich bin froh, dass Trump das ganze Feuer auf sich zieht. Währenddessen kriege ich meine Sachen geregelt». (sda/dpa)

Anzeige gehackt und mit Trump-Stichelei versehen

Video: reuters

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • SofaSurfer 08.08.2017 19:46
    Highlight Danke für diesen Artikel. ich persönlich würde es begrüssen ein paar mehr Facts zu Trump und seinen Aktivitäten auf Watson zu lesen. Die Mainstream- Infos gehen mir langsam auf den Senkel. Auch wenn hier im Kommentarteil so sehr gechlönt wird... ps: ich mag Trump gar nicht, aber durch das Mediengewusel und gestöhne wird uns ja den ganzen Durchblick genommen.
    9 3 Melden
  • HAL9000 08.08.2017 15:06
    Highlight ... nur.zu.welchem.Preis?
    3 0 Melden
  • Zwingli 08.08.2017 13:29
    Highlight and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions and billions
    6 0 Melden
  • WilliMu 07.08.2017 22:21
    Highlight Das stimmt doch nicht: der Trump hat gar nichts erreicht.
    Warum sollten dann einflussreiche Republikaner für 2020 einen anderen Präsidenten aufbauen wollen?
    Das ist die grösste Nullmummer, die die USA in ihrer Geschichte je gesehen hatten.
    Grosse Worte und rein gar nichts dahinter.
    Ein Showman, absolut hirnlos.
    12 35 Melden
    • Saraina 08.08.2017 06:47
      Highlight Trump spielt den Kasper im Vordergrund, während ohne allzuviel Aufsehen im Hintergrund Regulierungen abgebaut und harsche Veränderungen durchgesetzt werden. 2020 kann dann ein "normaler" Republikaner eine deutlich veränderte Landschaft übernehmen.
      30 1 Melden
    • rodolofo 08.08.2017 08:37
      Highlight @ Saraina
      Offen gesagt habe ich Anfangs auch Barak Obama verdächtigt, ein "Chäschbi" zu sein.
      Doch er entwickelte in seinem Amt zunehmend an Statur! gegen den Schluss seiner Präsidentschaft zeigte er den Republikanern regelrecht "den Meister"!
      Und ausgerechnet da ging er...
      Bei Trump ist es anders.
      Anfangs hielt ich ihn für einen aufgeblasenen Ballon. Jetzt realisiere ich erst richtig, wie gefährlich dieser Mann ist, für die USA und für die ganze Welt!
      Das hat auch sehr viel mit seinen "Hintermännern" zu tun, wiederbelebten Fossilen aus den 50er-Jahren und dem üblen Subjekt, Steve Bannon...
      30 8 Melden
  • rodolofo 07.08.2017 21:41
    Highlight Das Ultra-Liberale Programm hat nicht nur Nachteile.
    Aber es ist extrem!
    Die Reichen und Mächtigen werden damit noch reicher und noch mächtiger.
    Die Armen und Ohnmächtigen werden damit noch ärmer und noch ohnmächtiger.
    Das alles läuft auf einen Neo-Feudalismus hinaus, mit Sonnenkönigen, Hofstaaten, gut bezahlten Spezialisten und Soldaten, schlecht bezahlten Dienstboten und einem Massen-Heer von Sklaven.
    Wenn es Europa mit seinen "Werten" ernst meinen würde, dann würde Europa jetzt gegen diese Trump-USA Sanktionen beschliessen!
    Aber sie meinen es eben nicht ernst, unsere "Süneli-Könige"...
    48 8 Melden
    • rodolofo 08.08.2017 07:30
      Highlight Ayay Sir! Melde gehorsamst, dass Sie mir eben einen Bärendienst geleistet haben!
      14 0 Melden
    • ujay 08.08.2017 14:01
      Highlight 😂😂😂Sanktionen. Gegen was? Trump,die US Wirtschaft oder dieses pseudoliberale Gedankengut? Sorry, das ist mir zu oberflaechliches Hadern mit Schlagworten aus der Mottenkiste. Lustig: In der Schweiz gibts Leute, die erwarten, die EU solls richten🙄. Mal ernsthaft: Die haerteste Sanktion gegen die USA sind eine florierende europaeische Wirtschaft und mehr Annaeherung an Asien. Dort ist die Zukunft, ueber dem Teich die Vergangenheit. Da kann Donnie noch so laut ueber Wirtschaftssanktionen gegen alles und jedes rumposaunen, der Rest der Welt reibt sich die Haende.
      8 0 Melden
  • Temeraire 07.08.2017 20:40
    Highlight Einerseits ist es schön, mal einen etwas neutraler formulierten Artikel über Trumps bisherige Amtszeit zu lesen.

    ABER

    Warum wird das konsequente Abschaffen von Regulierungen als Erfolg angesehen? Davon profitieren nur die grossen Konzerne und nicht der durchschnittliche Bürger. Diese Regulierungen wurden eingeführt, um eine weitere Finanzkrise zu verhindern, die Umwelt zu schützen usw... Kurz gesagt, damit die grossen Unternehmen nicht tun und lassen können was sie wollen.

    Die CEOs und Aktionäre reiben sich die Hände.
    32 11 Melden
    • Iriana 08.08.2017 00:36
      Highlight Es sind Erfolge für Trump, da diese Deregulationen sein Ziel waren, und diese hat er erreicht. Ob und für wen die Konsequenzen dieser Politik dann positiv oder negativ sind, ist einanderes Thema.
      26 0 Melden
    • Saraina 08.08.2017 06:50
      Highlight Der durchschnittliche Bürger profitiert in keiner Weise von der Ära Trump. Das war auch nie die Absicht Trumps, der mit durchschnittlichen Bürgern nichts am Hut hat. Er dürfte kaum welche kennen, während die Eltern von beiden Obamas und Clintons durchschnittliche Bürger waren.
      19 2 Melden
  • Echo der Zeit 07.08.2017 20:37
    Highlight Trump der Süsse Traum der SVP - und allen andern Totengräber unserer Gesellschaft.
    46 17 Melden
  • G. Schlecht 07.08.2017 18:08
    Highlight Ich finde es toll, wie immer und überall jeder Kommentarschreiber im Bilde ist. Weltpolitik genau das Metier. Ob Putin, AFD, Merkel, Leuthard, Klimapolitik oder das Fudi von sonst Irgendwem. Die Kommies wissen Bescheid, noch bevor der Furz in die Nase gestiegen ist. Das wird was oder eben nicht. Besser kann man ein anderes Leben nicht haben! Wirklich nicht! Das muss HIPster sein! Yeah Baby!
    16 27 Melden
  • statistikus 07.08.2017 17:40
    Highlight Es ist jedenfalls das erste Mal seit langer Zeit, dass sich die Politik eines neuen Präsidenten signifikant von der Politik seines Vorgängers unterscheidet. Da waren die Unterschiede zwischen Clinton>Busch>Obama viel kleiner. Das finde ich prinzipiell gut, da bisher der grösste Unterschied, zwischen der GOP und den Demokraten, im Namen der Parteien bestand.
    25 42 Melden
    • statistikus 07.08.2017 18:00
      Highlight Da haben einige Leute wahrscheinlich ein Lob auf die Politik des Herrn Trump hineininterpretiert... Eigentlich wollte ich sagen: es is gut, unterscheidet sich die Politik von Demokraten und Republikaner. Um so wichtiger bei einem Zweiparteiensystem. Ansonsten bräuchte man ja nicht mehr wählen zu gehen!
      16 5 Melden
  • Liberté 07.08.2017 17:39
    Highlight Guter Agenturartikel!
    28 2 Melden
  • Energize 07.08.2017 17:39
    Highlight ENDLICH mal ein informativer Artikel zu Trump.

    Unter diesen Voraussetzungen wird Trump die US-Wirtschaft mittelfristig an die Wand fahren. Eine Deregulierung in diesem masse wird genau den reichsten und den grossen Unternehmen nützen - sonst niemandem, schon gar nicht langfristig.
    45 14 Melden
    • Aladdin 08.08.2017 09:37
      Highlight "Er wird die US-Wirtschaft mittelfristig an die Wand fahren. "
      Stimmt wahrscheinlich. Leider werden destabilisierte USA die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen.
      Der trumpsche Egoismus und Trumps Rücksichtslosigkeit sind erbärmlich .
      10 1 Melden
  • zombie woof 07.08.2017 17:14
    Highlight Trump ist das Scheissegal was er für einen Müllhaufen hinterlassen wird, Hauptsache er wird von seinen Anhängern gefeiert.
    38 13 Melden
    • äti 07.08.2017 19:04
      Highlight .... und reicher und reicher.
      22 4 Melden
  • Domsh 07.08.2017 16:41
    Highlight Die Regulationen der Bankenbranche hatte Obama als Reaktion auf die Finanzkrise eingeführt.
    Klar kann man den London-Boys à la Wolf of Wallstreet durch Deregulierung wieder freien Lauf lassen. Die Frage ist einfach, wollen wir nochmals mit Milliarden UBS und CS stützen müssen und erleben, dass Pensionskassen riesen Abschreiber machen? Genau die gleichen Leute schreien dann nach der Abzockerinituative.
    44 11 Melden
  • Peter (2) 07.08.2017 15:57
    Highlight Habe gelesen dass während der Präsidialzeit von Trump die USA
    Milliardenverluste schreibt.
    Da Trump erst kurz im Amt ist, dürfte
    das wohl nicht sein Werk sein.
    Am Weekend habe ich's gelesen,
    weiss den Namen der Zeitung nicht
    mehr.
    7 41 Melden
  • 道德 Compass 07.08.2017 15:28
    Highlight jetzt ist alles auf dem richtigen Platz.
    Deep state hat dem Trump seinen Platz zugewiesen, und er hats akzeptiert.
    Der letzte PRÄSIDENT von USA war wohl JFK, der ermordet wurde für seine unabhängige politische Sicht.
    Alle "präsidenten" danach waren nur Mannequins von den politischen Kreisen, die die eigentliche Macht darstellen.
    Der Beweis dafür ist die Politik der USA die sich nie ändert, obwohl im Weisen Haus schon zig Bewohner sich abgewechselt haben.

    Jetzt hat Trump nachgegeben, wieder auf Kollisionskurs mit Russland wie vor100 Jahren, jetzt kann er gelobt werden.
    17 59 Melden
    • 道德 Compass 07.08.2017 17:55
      Highlight 1911 bevor Russland in den 1.Weltkrieg reingezogen wurde, haben die USA sämliche Handelsverträge aufgehoben, eine Art Strafe dafür, dass russische Tzar Nikolai II , europäische Juden nicht ins Land reingelassen hatte.
      Darauffolgend, kam russische Revolution, geleitet von Lenin, ausgerüstet mit der Ideologie von deutschen KarlMarx und dem deutschen Geld , ca 1 Milliarde USD im heutigen Geld.
      Dafür hat Lenin sich in Petrograd Unterstützung gesichert, und das Land für 70 Jahre in die Dunkelheit des Kommunismus gestürzt.
      Wollen USA das gleiche jetzt, nach 100Jahren nochmals versuchen?
      6 6 Melden
    • Hoppla! 07.08.2017 19:25
      Highlight Hast du den Artikel gelesen? Da ist deine Messlatte für Lob aber sehr tief.

      "Er war stets bemüht..." wäre im Arbeitszeugnis noch beschönigend.
      10 2 Melden
    • 道德 Compass 07.08.2017 20:56
      Highlight Ich weiss dass es im Artikel um irgendwelche Veränderungen im USA geht, die gerade dem Trump zugeschrieben werden, ob er dran schuldig ist nicht.
      Eines ist sicher , Trump als ein Außenseiter,der in die große Politik gekommen ist, hat sich mit seinen Vorhaben nicht durchsetzen können.
      Ab jetzt alles was er falsch macht, ist er schuld, und alles was er richtig macht, hat er es den Demokraten zu verdanken, oder der alten McCainschen Elite.
      Auf diese Weise wird es sichergestellt, das die Macht des Präsidenten als Dekoration bleibt, und die wirkliche Politik von reichen Oligarchen bestimmt wird.
      6 4 Melden
    • oskar 07.08.2017 23:12
      Highlight trump ist ein reicher oligarch! - und seine fehler werden ihm richtigerweise zugeschrieben. wenn trump mal was gut machen würde, dürfte er gerne die lorbeeren dafür ernten. leider war er bisher die grösste präsidiale fehlbesetzung aller zeiten. selbst dein degenerierter tzar nikolaus verstand mehr vom regieren
      8 4 Melden
  • manuel0263 07.08.2017 15:19
    Highlight Wirtschaft und Geld über alles, das sollen Erfolge sein? Selbst die Chinesen haben inzwischen erkannt, dass die Zerstörung der Umwelt jetzt und für die Zukunft furchtbare Auswirkungen hat. Trump handelt einfach nach dem Prinzip: Hauptsache, uns geht's heute gut. Unverantwortlich, diese Politik. Man hat definitiv einen egomanischen rücksichtslosen Narzissten zum Präsidenten gemacht. Schlimmer kann's nicht werden (und das dachte man schon bei George W. Bush)...
    76 12 Melden
  • saukaibli 07.08.2017 14:15
    Highlight Ist doch drollig, wir können unseren Enkeln mal erzählen, wie die USA untergegangen sind, dass die mal eine Grossmacht waren wird uns dann kaum mehr einer glauben. Ich hoffen nur, dass diese Idioten nicht die ganze Welt mit sich reissen. Trump regiert einfach getreu nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut." Einer von den geistigen Tieffliegern, die glauben man könne den Klimawandel verhindern indem man ihn ignoriert. Dumm wie eine Topfpflanze.
    115 24 Melden
    • fabinho 07.08.2017 18:39
      Highlight Klar, Trump hat zu Beginn ein paar gute Deals gmacht. Ihnen ist schon klar, dass Trump (er als eine Marke, nicht Person) nachdem er Millionen in den Sand gesetzt hat, jahrelang von den Banken gestützt werden müsste. Er war schlicht 'too big to fail'. Während dieser Zeit kamen Kassenschlager wie Trump Steak oder Trump University heraus...
      Aber naja, weil ich so etwas säge bin ich jetzt links und habe keine Ahnung.
      20 2 Melden
    • Fabio74 07.08.2017 18:49
      Highlight @Captain: Träum weiter. Der Typ ist mit dem goldenen Löffel im Hintern auf die Erde geplumpst. Hat viel geerbt, hat zusammen gekauft was er konnte, ging unzählige Male Pleite in Jahren wo man nicht pleite gehen konnte. Hat 10000e Arbeitsplätze vernichtet. Ist noch da, weil Trump für die Banken too big to fail war und man mit dem Namen Geld machen konnte und kann
      Wenn man auf sowas stolz ist, dann sei das dir überlassen.
      Mit Ehrlichkeit und Arbeit hat dies alles wenig zu tun.
      Aber lass du feiner Rechter, Saubermann dich blenden...
      29 5 Melden
    • Hackphresse 07.08.2017 19:17
      Highlight @Captain Obvious

      Eher weniger...
      In Zeiten von "Social"-(haha wie ironisch)media hätte sogar Homer Simpson die Wahlen gewonnen, oder ein Seelenloser Stahlbolzen. Selbst PewDiePie hätte das rennen vor Trump gemacht... (Hätte ja Justin Bieber mit rein genommen, könnten a) Teenies Wählen und b) wäre er nicht Kanadier)
      Ich könnte mit 14 Millionen Startkapital in den 80ern über die Jahre auch Milliarden(oder ist es etwa doch weniger?/Steuererklärung/-betrug?) machen in dem ich Subunternehmen arbeiten lasse und diese dann nicht bezahle. (#LockHimUp)
      Da bist du wohl selbst etwas geblendet Captian
      14 2 Melden
    • Hoppla! 07.08.2017 19:27
      Highlight Seit wann bin ich links?
      11 0 Melden
    • ujay 08.08.2017 14:08
      Highlight @Captain. Trump, dein Genie, hat sich mit Papis Millionen ins gemachte Bett gelegt. Einfacher gehts nicht.
      7 1 Melden
    • Domsh 08.08.2017 23:24
      Highlight Auf die Gefahr hin verspottet zu werden das es eine Verlinkung zur NZZ ist, hier ein Bericht wie der Geschäftsmann Trump eine gesamte Football-Liga für 3 Dollar im den Sand setzte.
      Urkomisch und richtig typisch für den Clown.
      ---
      https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/sport/weiterer-sport/united-states-football-league-trumps-3-dollar-flop-ld.127072
      2 1 Melden
  • MikoGee 07.08.2017 13:35
    Highlight Man könnte sich ja auch via TYT auf dem laufenden halten, DIE bringen die Storys die man in den Mainstream-Medien oft vergeblich sucht.
    17 11 Melden
  • Osservatore 07.08.2017 13:34
    Highlight Typische Troll-News, zur Abwechslung nicht aus Moskau,sondern aus Washington DC. Und immer geht es um "objektiv positive" Darstellung von Vorgängen und -Akteuren, die bei genauem Hinsehen durchaus auch kritisch betrachtet werden könnten. Der Abbau von "Big Government" ist zwar begrüssenswert, aber ob ein Kahlschlag im Bereich des Umweltschutzes bei gleichzeitigem Aufrüsten des Polizeistaates den Gipfel derStaatskunst darstellt, ist, wage ich zu bezweifeln.
    14 31 Melden
  • Grundi72 07.08.2017 13:08
    Highlight Toll das auch über die massiven Erfolge von Trump berichtet wird!
    22 52 Melden
    • wasylon 07.08.2017 16:31
      Highlight @Yallix Obama hat mit dem verkünden von Absichten den Friedensnobelpreis bekommen😉
      19 8 Melden
    • wasylon 07.08.2017 18:24
      Highlight Wenn all die Veränderungen durch Trump echte Verbesserungen für das amerikanische Volk darstellen, ist er der richtige Präsident. Ob das echte Verbesserungen sind, zeigt sich erst in Jahren.
      Die niedrigste Arbeitslosigkeitenrate seit 16 Jahren und ein Dow Jones im Rekordhoch sind jedoch ein guter Start🙂
      4 7 Melden
  • Therealmonti 07.08.2017 12:34
    Highlight "Seine Anhänger sind begeistert. 44 Prozent unter den Anhängern der Republikaner sagten dem Pew-Institut in einer Umfrage, ihr Leben sei heute besser als vor 50 Jahren." Sind diese Trump-Anhänger alle zwischen 70 und Scheintod? Dann stimmt die Aussage wohl. Denen sind doch die alle scheissegal. Dann sind sie nämlich alle gestorben. Ihr Motto: Nach uns die Sintflut.
    43 8 Melden
    • saukaibli 07.08.2017 15:56
      Highlight Das Interessantere dabei finde ich, dass sich die Anzahl derer, die meinen es geht ihnen besser als vor 50 Jahren, extrem erhöht hat, obwohl sich für die in Realität noch gar nichts geändert hat. Es ist ja nicht so, dass Trump politisch irgendetwas für die kleinen Leute gemacht hätte. Alle im Artikel genannten Änderungen sind ja zu 100% nur für die Wirtschaftselite gemacht worden, niemand anderes profitiert davon, im Gegenteil, alle anderen bezahlen dafür (auch wenn sie zu dumm sind es zu merken).
      42 4 Melden
  • wasylon 07.08.2017 12:33
    Highlight @watson gibt es tatsächlich eine Umfrage "ist ihr Leben heute besser als vor 50 Jahren?" Ziemlich absurd so eine Umfrage.
    24 3 Melden
  • sno* 07.08.2017 11:21
    Highlight Wow, super artikel! da musste man sich weiter informieren als nur amerikanische Medien zitieren 😉
    53 8 Melden
    • roger.schmid 07.08.2017 12:24
      Highlight gewisse unabhängige amerikanische Medien haben schon vor Monaten darüber berichtet ☝️
      16 3 Melden
    • sno* 11.08.2017 17:04
      Highlight das ist mir bewusst! mich hat die Watson reportage von Trump bisher nur genervt haha
      0 0 Melden
  • N. Y. P. 07.08.2017 11:18
    Highlight Bald *soll* es wieder möglich sein, auch in der Arktis und dem Atlantik nach Öl zu bohren.

    Die EPA *will* Stück für Stück Obamas «Clean Power Plan» zerlegen.

    Trump dereguliert, *was immer möglich ist*.

    Viele weitere Ketten *würden* gesprengt.

    Städte *sollen* Migranten keinen Schutz mehr bieten.

    Mit harter Hand *soll* die Polizei durchgreifen

    ...



    41 18 Melden
    • aglio e olio 07.08.2017 13:39
      Highlight Müssen solche Entwicklungen erst abgeschlossen sein, ehe man sie kritisch betrachten darf?
      Oder wie sind deine Hervorhebungen zu verstehen?
      9 2 Melden
    • N. Y. P. 07.08.2017 15:06
      Highlight Wenn ich zuviele sollte und dürfte und wollen lese, ist das mehr im Bereich "Astrologie statt Astronomie" anzusiedeln.
      Im Allgemeinen finde ich die Trump-Artikel hier aber von guter Qualität. Djenigen Artikel also, wo zuerst die Fakten stehen, dann was als nächstes passiert, wer was wann entscheiden muss, welche Gesetze beachtet werden müssen etc.

      Bsp. Der Kongress hat das und jenes entschieden. Das *dürfte* jetzt Auswirkungen auf dies und das haben.
      Hier ist jetzt ein *dürfte* angebracht.
      3 1 Melden
    • aglio e olio 07.08.2017 18:55
      Highlight Da es nicht abschliessend feststeht, *soll* nach Öl gebohrt werden. Ob es das auch wird, zeigt die Zukunft.

      Wer etwas *will*, hat eine Absicht bekundet. Ob er es wird, kann man jetzt noch nicht sagen.

      Um mal zwei Beispiele zu nennen.
      Allein die Absicht darf auch kritikwürdig sein.

      Keine Astrologie, nur deutsche Sprache. Der Konjunktiv II *würden* ist korrekt verwendet.


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  • Scaros_2 07.08.2017 11:08
    Highlight Wow Respekt Watson. Endlich mal ein Artikel der über Trump ist und sich auch lohnt zu lesen.

    Gerade der letzte Part solltet ihr euch zu herzen nehmen bevor ihr den 300. Russland-Akt anstrebt:

    Es gibt vor allem in sozialen Medien Kritik an den traditionellen US-Medien (CH-Medien; 20min.ch, Watson etc.), dass sie über all diese Politik nicht oder nur wenig berichten, dass zu viele sich auf dieselben Themen konzentrierten...


    Was hat den diese Gesetzgebungen für Ausländer zur Folge?
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    • John Smith (2) 07.08.2017 12:15
      Highlight Ehre wem Ehre gebührt: Also Respekt sda/dpa, wenn schon.
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    • Winschdi 07.08.2017 14:05
      Highlight Wäre schön, wenn P. Löpfe mal darüber schreiben würde, statt nur das übliche - wenn auch erquickliche - Trump-Bashing.
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So lacht das Netz über die Friedensmünze zu Ehren des Trump-Kim-Treffens

Das ist sie nun also: Die militärische Ehrenmünze, die eigens für das Treffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und dem US-Präsidenten Donald Trump angefertigt wurde. Ein Treffen, das der Welt Frieden bringt, endlich die Korea-Staaten wieder näher zueinander führt und ja, den Präsidenten Trump womöglich sogar zu einem Friedensnobelpreisträger macht ...

Moment! Halt! War da nicht etwas? Ach so, ja: Nun, ob sich Trump und Kim Jong Un tatsächlich treffen, ist eigentlich gar noch …

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