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Weshalb das Internet gerade auf «CNN» einschlägt – und Trump dabei als Sieger hervorgeht

06.07.17, 16:26


Vor vier Tagen twitterte Donald Trump eine Videomontage, in der er selbst wie ein Verrückter auf «CNN» einschlägt.

Video: srf/SDA SRF

Der Aufschrei war gross: Das Verhalten Trumps sei eines Präsidenten unwürdig, das Video ein Angriff auf die Pressefreiheit.

Doch das Blatt könnte sich nun wenden. Und zwar zu Ungunsten von «CNN». Der Fernsehsender hat sich mit einem ungeschickten Schritt womöglich von der Opfer- in die Täterrolle manövriert.  

«CNN» wird Erpressung vorgeworfen. Andrew Kaczynski, Journalist beim Fernsehsender, habe den Macher des Videos angerufen und ihn gebeten, dieses zu löschen. Des Weiteren habe Kaczynski gedroht, dass «CNN» seinen Namen veröffentlichen werde, falls er nochmals ein ähnliches Video produzieren würde. 

Kolportiert wird diese Version unter anderem von Russia Today. Weiterverbreitet von Tausenden – auch von Wikileaks-Gründer Julian Assange.

«CNN» wies die Vorwürfe am Mittwochabend jedoch zurück. «‹CNN› verzichtete aus Sicherheitsgründen bewusst auf die Veröffentlichung des Namens», heisst es in einem Statement. Jegliche Erpressungsvorwürfe seien «falsch».

Doch nicht alle wollen den Aussagen des Medienunternehmens Glauben schenken. Auf Twitter tobt gegen «CNN» mittlerweile ein Meme- und Video-Krieg. Unter dem Hashtag #CNNBlackmail kursieren zahlreiche Videomontagen, in denen Donald Trump auf «CNN» einprügelt, oder den Fernsehsender sonst irgendwie ins Abseits laufen lässt. (cma)

Nachfolgend ein paar Beispiele:

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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25
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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SolidSnake 06.07.2017 21:10
    Highlight Liebes Watson team. Vielen Dank für das publizieren dieses Artikels. Bei den allermeisten anderen schweizer Medien war absolut nichts davon zu lesen. Man kann ja von Trump halten was man will. Aber eine gewisse Neutralität sollte man von allen Seiten erwarten können. Vielen Dank, dass wenigstens ihr euch daran hält.
    16 3 Melden
    • Zern 07.07.2017 06:26
      Highlight Es geht aber nicht um Trump (hat für einmal nichts verbrochen) sondern um CNN ;)
      3 0 Melden
  • Hungerbühler 06.07.2017 20:27
    Highlight Da kann ich Herren nur zustimmen.
    2 1 Melden
  • Grundi72 06.07.2017 19:53
    Highlight CNN. Oder: Lügen haben kurze Beine...
    14 12 Melden
    • mbr72 07.07.2017 06:38
      Highlight Ja, ne .. ist klar. RT ist natürlich die viel zuverlässigere und völlig unbiased Quelle.. *eyeroll*
      2 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.07.2017 12:24
      Highlight Whataboutism. Was hat das mit RT zu tun? Du müsstest schon watson angreifen, den die haben von den Fakes von CNN berichtet.
      3 1 Melden
  • inquisitio 06.07.2017 18:00
    Highlight Hey watson, und wie seht ihr so das Verhalten von cnn?
    35 7 Melden
  • Herren 06.07.2017 17:50
    Highlight Russia Today UND Wikileaks? Also die zwei wichtigsten Player in Putins Propagandamaschinerie? Beeindruckend.
    45 38 Melden
    • K44N 06.07.2017 18:56
      Highlight Man kann es sich natürlich auch einfach machen und alles als Propaganda abstempeln.
      31 17 Melden
    • Kunibert der fiese 06.07.2017 23:09
      Highlight @kaan

      Das russia today putin propaganda ist, müssen wir hier wohl nicht diskutieren..
      3 6 Melden
    • Dirk Leinher 07.07.2017 12:13
      Highlight @Kunibert der fiese
      Denke auch, dass der Verweis auf Russia today an dieser Stelle nicht diskutiert werden muss. Das ist nur eine Ablenkung vom Thema.
      Fakt ist dass CNN sich erneut blamiert und gegen Trump irgendwie nicht ankommt.
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 06.07.2017 17:39
    Highlight Also lügt CNN wie Trump.

    Am Dienstag konnte man noch auf der Homepage von CNN lesen, dass sie sich das Recht vorbehalten würden den Namen des Urhebers zu veröffentlichen.

    Benutzt mal ne Waybackmaschine.
    36 5 Melden
  • inquisitio 06.07.2017 17:16
    Highlight CNN ist das letzte. Einen 15 jährigen erpresssen. Mimimi
    36 15 Melden
  • Kunibert der fiese 06.07.2017 17:14
    Highlight Russia today ist ja auch eine seriöse quelle. Ja klar, ne.
    39 25 Melden
    • walsi 06.07.2017 19:13
      Highlight Nun ja, wenn man das Video von John Bonifield, einem CNN Producer, sieht in dem er zugibt, dass Trump wahrscheinlich recht hat wenn er behauptet, dass CNN eine Hexenjagd gegen ihn veranstaltet. Dann verliert CNN seine Glaubwürdigkeit als seriöser Nachrichtenkanal. Wenn es etwas gibt was Nachrichtensender nicht machen dürfen, dann parteiisch sein.
      24 10 Melden
    • Azrael 06.07.2017 21:21
      Highlight @Walsi
      So wie FoxNews? Leider sind unabhängige Medien etwas, dass es in den USA nicht mehr gibt.
      So sad. 😉
      6 3 Melden
    • Dirk Leinher 08.07.2017 04:08
      Highlight Es erstaunt, dass Menschen die Fähigkeit haben, die Propaganda bei den russischen Medien wahrzunehmen, jedoch nicht diejenige der westlichen Medien.
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 06.07.2017 17:03
    Highlight CNN ist ein schlechter verlierer nachdem sie monatelang gegen Trump und sein Team hetzten und Gewaltaufrufe machten. Und nun dreht CNN durch wegen eiem Internet-Meme?
    26 20 Melden
    • Herren 06.07.2017 19:09
      Highlight 1. Welche Gewaltaufrufe? Quelle?
      2. Posten Sie im Auftrag Putins?
      13 21 Melden
    • (M)eine Meinung 07.07.2017 00:05
      Highlight 1. Öhmmm.. schau doch das Video an, das Domino gepostet hat...
      2. Echt jetzt? Ernsthaft?
      7 0 Melden
  • Madison Pierce 06.07.2017 16:41
    Highlight Das "Angebot" von CNN, auf die Namensnennung zu verzichten, ist nicht so abwegig. Aus europäischer Sicht kommt es uns krass vor, würde CNN den Namen veröffentlichen.

    Aber in den USA ist es eher die Ausnahme, Namen nicht zu veröffentlichen. Dort werden Verursacher eines Autounfalls oder Beschuldigte in einem Prozess meist mit vollem Namen genannt.

    Nichtsdestotrotz ist es für ein Medienhaus natürlich erbärmlich, seine Macht auf diese Art zu nutzen.
    9 10 Melden
    • NotWhatYouExpect 06.07.2017 20:42
      Highlight Ja in den USA werden sehr oft die Namen von Verbrechern veröffentlicht dies aber vor allem bei Taten wie Vergewaltigern wo die USA meint, dass es zum Wohle der Nachbarn ist, dass die Wissen wer neben an wohnt.

      Was aber nicht geht, ist, dass sich jemand anders als der Staat das recht raus nimt Namen in solch einer Tragweite zu veröffentlichen "drohen" es zu tun, wenn er sich nicht bessert.

      Korrekt wäre es gewesen dies Anzuzeigen. Nur recht so, dass Sie nun die Volle härte des Internets abkriegen. Genauso wie vor ein paar Monaten mit Putin.

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      6 0 Melden

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