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Was wir über das Texas-Massaker wissen ++ Täter erschoss sich selbst

Ein Blutbad während eines Gottesdienstes fordert bei San Antonio 26 Tote. Das Wichtigste in Kürze. 

06.11.17, 05:38 06.11.17, 14:41


Der Tathergang

Kurz vor 11.30 Uhr steigt  am Sonntag (Lokalzeit) der 26-jährige Devin Patrick Kelley in schwarzer Kampfmontur aus seinem Auto und beginnt vor der Baptisten-Kirche in Sutherland Springs, Texas, um sich zu schiessen. Dann schreitet er mit seinem Sturmgewehr in die Kirche und feuert weiter. Innert Sekunden löscht er 26 Menschenleben aus. «Er hat mehrmals nachgeladen», so ein Augenzeuge zu US-Medien. Dem Gottesdienst sollen etwa 50 Personen beigewohnt haben. 

Die Spurensicherung vor der Kirche.  Bild: AP/Austin American-Statesman

Ein Anwohner wird bereits als Held gefeiert: Als der Attentäter die Kirche verlassen wollte, attackierte ein bewaffneter Bürger den Schützen. Wie die lokalen Behörden erklären, liess Kelley darauf seine Waffen fallen und flüchtet mit seinem Auto. 

Schiesserei in Kirche in Texas

Der Anwohner nimmt sofort die Verfolgung auf. Die Polizei findet den Attentäter mit Schusswunden tot in seinem Auto. 

Nun ist klar, Kelley hat sich selbst erschossen. Das bestätigte Sheriff Joe Tackitt dem US-Sender CBS-News. Laut Tackitt hatte es einen Schusswechsel zwischen dem Killer und seinen zwei Verfolgern gegeben. Nachdem Kelleys Auto fahruntüchtig war, habe er sich selbst erschossen, so der Sheriff.

Der Ort der Bluttat

Die Opfer

Die 26 Todesopfer sind zwischen 5 und 72 Jahre alt. 23 wurden in der Kirche erschossen, drei vor dem Gotteshaus. Unter den Toten befindet sich auch die 14-jährige Tochter des örtlichen Pfarrers, der abwesend war. 

Ein sechsjähriger Knabe soll von vier Schüssen getroffen worden sein. Er werde derzeit operiert, heisst es in US-Medien. 

«Es ist das schlimmste Schusswaffen-Massaker in der Geschichte von Texas», sagte Gouverneur Greg Abbott.

20 Personen wurden mit teils schweren Verletzungen in umliegende Spitäler gebracht. Die Opferzahl könnte noch weiter steigen, warnte der texanische Gouverneur. 

Anwohner trauern um die Opfer von Sutherland. Bild: AP/FR171566 AP

Eine Zeugin, Carrie Matula, sagte dem Sender MSNBC, Sutherland Springs sei so klein, dass es dort nicht einmal eine Feuerwehr gebe. Jeder kenne jeden, man stehe sich sehr nahe. Was am Sonntag geschehen sei, treffe damit alle Einwohner.

Der Täter

Laut diversen US-Medien handelt es sich beim Täter um den 26-jährigen Devin Kelley. Der Mann lebte in der Umgebung von San Antonio und diente früher in der US-Luftwaffe. Dort wurde er offenbar 2013 vor ein Militärgericht gestellt und wegen «schlechtem Benehmen» entlassen, weil er seine Frau und sein Kind angegriffen hatte. 

Die Reaktionen

Fassungslosigkeit bei den Anwohnern. Bild: AP/Austin American-Statesman

US-Präsident Donald Trump erreichte die Nachricht vom erneuten Massaker auf seiner Asienreise in Japan. Das sei die «Tat eines Bösen», sagte Trump an einer Medienkonferenz. In Gedanken sei man bei den Familien der Opfer. 

Die Bluttat von Texas hat nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump nichts mit dem Waffenrecht in den USA zu tun. «Das war ein sehr gestörtes Individuum», sagte Trump am Montag in Tokio bei einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Japans Premier Shinzo Abe.

Gefragt, ob eine Änderung des Waffenrechts anstehe, sagte Trump, die USA hätten ein grosses Problem mit psychischer Gesundheit. Das Massaker von Texas sei ein sehr, sehr trauriges Ereignis: «Wer hätte jemals gedacht, dass so etwas passieren kann», sagte Trump.

Auch Barack Obama meldete sich zu Wort. Er forderte, dass endlich Schritte gegen die  Gewalt und die vielen Waffen unternommen werden. 

(amü)

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94
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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus Kappeler 07.11.2017 11:14
    Highlight Halten euch doch ausnahmsweise an die Fakten: Der Täter hatte verbotenerweise eine Waffe, im wurde der Besitz von Waffen verboten. Ein strengeres Waffenrecht hätte deshalb logischerweise rein gar nichts gebracht. Die Bürger die den Täter zur strecke brachten und damit noch mehr tote verhinderten, hatten zum Glück Schusswaffen, ein strengeres Waffenrecht hätte dafür gesorgt das diese rechtschaffenen Bürger ohne Waffen dagestanden wären, mit dem Effekt das es noch mehr Tote gegeben hätte. Schon immer versuchten die wahren Bösen die Gerechten zu entwaffnen, auf welcher Seite stehst du?
    0 0 Melden
  • bluedragon 06.11.2017 20:57
    Highlight ist das nicht Normalität in der usa das sie jeden Monat ein Massakar gibt, ein Monat ohne wäre komisch. wo ist dann die Relevanz für die Schweiz? ich seh denn sinn dahinter nicht.
    1 1 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 07:04
      Highlight Warum brauchts eine Relevanz für die Schweiz?
      0 0 Melden
    • bluedragon 07.11.2017 19:15
      Highlight Man berichtet auch ja nicht (wenig) z. B. über dem jemenkrieg, der weit aus schlimmer ist als der syrienkonflikt.
      0 0 Melden
  • Saraina 06.11.2017 14:43
    Highlight Trömp so: "this is not a gun problem, it's a mental health problem. We got a serious mental health problem." (daschaschlutsäge!)

    Konsequenterweise will er jetzt Mental Health verbieten.
    7 0 Melden
  • Alice36 06.11.2017 10:57
    Highlight Tatsächlich, die USA haben ein grosses Problem mit der psychischen Gesundheit. MAGA der Erste ist das schönste Beispiel. Die eine Hälfte der Bevölkerung hat psychische Probleme und wählte Trump, die andere Hälfte hat ihn nicht gewählt und betäubt die psychischen Probleme jetzt mit Opiaten. Schöne neue Welt.
    36 7 Melden
  • Röschtigraben 06.11.2017 09:48
    Highlight Das Massaker von Texas sei ein sehr, sehr trauriges Ereignis: «Wer hätte jemals gedacht, dass so etwas passieren kann», sagte Trump.

    Echt jetzt???
    83 5 Melden
    • henkherrmann 06.11.2017 15:27
      Highlight und 'Wer hätte jemals gedacht, dass jemand so einen zynischen Satz dazu bringen kann' - na gut, wer hätte sich jemals einen Trump ausdenken können ...
      2 0 Melden
  • Evan 06.11.2017 09:35
    Highlight Das Problem ist doch ganz eindeutig. Zu wenig gute Menschen hatten eine Waffe um den bösen zu stoppen. 👊
    73 9 Melden
    • Evan 06.11.2017 10:05
      Highlight Da haben wohl einige die Ironie nicht verstanden. Denjenigen gilt das Faustemoji. 😉
      34 12 Melden
    • Eskimo 06.11.2017 15:02
      Highlight Naja... wenn einige der Kirchengänger Waffen dabei gehabt hätten, hätte der Attentäter wohl kaum die Zeit gehabt 26 Menschen zu ermorden.
      Der Attentäter hätte aber auch mit einem strengeren Waffengesetz eine Waffe besitzen können.
      6 10 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 07:05
      Highlight @eskimo dann hätte es mehr Tote gegenen weil jeder geschossen hätte
      0 3 Melden
  • Sapere Aude 06.11.2017 09:03
    Highlight Über 80 Tote bei Terrorakte durch Täter mit christlichem Hintergrund und der Präsident betet. 8 Tote durch einen Terroristen mit muslimischen Hintergrund und der Präsident gibt vor zu handeln.
    118 14 Melden
    • demokrit 06.11.2017 10:23
      Highlight Die angebliche christliche Motivation hast du jetzt einfach einmal hinzugedichtet.
      17 69 Melden
    • rummelsnuff 06.11.2017 10:45
      Highlight Er schreibt auch nichts von Motivation sondern Hintergrund
      63 8 Melden
    • Tomjumper 06.11.2017 10:46
      Highlight oder du zwischen den Zeilen gelesen/gedichtet demokrit.
      31 7 Melden
    • Sapere Aude 06.11.2017 10:52
      Highlight Natürlich hat der christlich fundamentalistische und meist rechts - nationalistische ideologische Hintergrund der Waffennarren rein gar nicht mit ihrer Gewaltbereitschaft zu tun. *Ironie Off*

      Verhälst dich wie jene, die du als "Gutmenschen" betitelst und die den Islam bezüglich dem Dschihadismus nicht als Teilproblem anerkennen.
      33 8 Melden
    • demokrit 06.11.2017 10:59
      Highlight Freilich, meine Mutter hat auch einen christlichen Hintergrund: Auf dem Papier. Beim muslimischen Terroristen ist es aber so, dass er die Tat aus religiöser Motivation heraus begeht und auch begründet. Die Gleichsetzung ist also einfach Chabis.
      9 42 Melden
    • Sapere Aude 06.11.2017 12:01
      Highlight Ich spreche auch nicht von deiner Mutter Demokrit, welche so hoffe ich ja nicht gewalttätig ist, sondern von weissen rassistische Waffennarren mit fundamentalistischem Hintergrund. Die White Supremacy Bewegung argumentiert ja gerade über die Überlegenheit der Weissen Rasse und der Erstrangigkeit der christlichen Religion gegenüber den anderen. Oder glaubst du es ist Zufall, dass es ausgerechnet die evangelikalen rechten Fundis im Süden sind, die so auf ihr Recht Waffen zu besitzen pochen, sodass sie selbst in Kirchen ihre Waffen mitnehmen? Mit verlaub dann bist du schlicht naiv.
      34 4 Melden
    • demokrit 06.11.2017 12:18
      Highlight Sapere Aude: Momentan ist nichts über die Motivation bekannt, sowohl in Las Vegas als auch hier. Also lass doch bitte deine wilden Spekulationen und Verknüpfungen mit der angeblich höheren Gewaltbereitschaft von Rechtsnationalen (statistisch ist diese Korrelation bekanntlich auf der anderen Seite viel besser erhärtet: https://www.srf.ch/news/international/der-begriff-linksextreme-wird-nur-ganz-selten-gebraucht).
      8 21 Melden
    • demokrit 06.11.2017 12:27
      Highlight Im Artikel steht nichts davon, dass der Schütze Anhänger der White Supremacy Bewegung oder stark religiös gewesen sei.

      Die amerikanischen Waffenbefürworter leiten Ihr Recht des Waffentragens aus der weltlichen Second Amendement von Jefferson ab und nicht etwa aus der Religion und das auch nicht nur im Süden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/2._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staaten
      8 18 Melden
    • Sapere Aude 06.11.2017 13:44
      Highlight War ja klar dass du versuchen wirst mit dem Linksextremismus vom Thema abzulenken. (Die Verwendung des SFR, des vermeintlichen Staatsmediums und Organ der Lügenpresse ist in diesem Fall natürlich opportun)

      Wenn du die Schnittmenge zwischen der White Supremacy Bewegung, den ganzen neofaschistischen Milizen, KKK, NRA und solchen Eskalationen nicht sehen kannst, bist du schlicht blind auf den rechten Auge. Folgst dann der narrative, sei wohl nur ein Einzelntäter der AMok gelaufen sei. Was mit verlaub naiv ist.
      17 4 Melden
    • demokrit 07.11.2017 09:59
      Highlight Sapere Aude, völlig unabhängig von möglichen Korrelationen liegst du mit deiner verfrühten Behauptung hier schlichtweg falsch, alles deutet auf ein familiäres Motiv hin.
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 07.11.2017 11:59
      Highlight Im Gegenteil, dass das ganze jetzt zu einem Familiendrama reduziert wird bestätigt meinen ersten Kommentar und die darin formulierte Kritik nur noch. Denn die Grundaussage war ja, dass wenn Christen wild um sich schiessen, passiert politisch nichts. Fährt ein Muslime mit einem Fahrzeug in die Menge, werden Reisebestimmungen verstärkt und andere Alibiübungen aufgegleist. Griffige Massnahmen werden ja gerade von der von uns besprochenen Bevölkerungsschicht seit Jahren verhindert.
      0 0 Melden
  • Randy Orton 06.11.2017 09:01
    Highlight Es hat also nichts mit dem Waffenrecht zu tun, wenn einer aus dem Militär fliegt weil er gewalttätig war und der dann trotzdem legal an Sturmgewehr & Munition kommt?
    111 9 Melden
  • De Shipi 06.11.2017 09:01
    Highlight Ironie On: Zuerst tötet ein Christ fast 60 Menschen, jetzt fast 30. Habe schon immer gesagt, die Christen sind das Problem und wir lassen immer wieder Christen nach Europa und in unserer schönen Schweiz. Wo sind all die Christen die sich distanzieren von diesem Terror? Das zeigt deutlich, dass es einen Zusammenhang mit der Religion zu tun hat. Ironie off.

    Schöns Tägli u Gruess ein Moslem!
    124 13 Melden
    • Triumvir 06.11.2017 10:01
      Highlight In der Schweiz haben alle aktiven und ziemlich viele passive Soldaten eine Waffe zu Hause. Trotzdem passieren solche Massenmorde - zum Glück - so gut wie nie bei uns. Im Gegensatz zum Terror in New York haben die Massenmörder in den USA ihre abscheulichen Taten wohl auch nicht in einem religösen Wahn begangen, sondern es waren vielmehr einfach nur kranke Psychopathen. Amokläufe hat es übrigens schon immer gegeben. Jedoch so viel ich weiss, hat noch nie ein Amokläufer sein Tun mit religiösen Wahnvorstellungen verknüpft, im Gegenteil zu Terroristen. Schön Tagli und Griessli von einem Christen!
      17 41 Melden
    • De Shipi 06.11.2017 10:37
      Highlight @Triumvir: Die IS begeht Gehirnwäsche, denn mit dem Glauben vor die Nase verüben sich Anschläge besser, wenn man dafür ins Paradies zu 100 Jungfrauen kommt sinkt die Hemmschwelle sich das Leben zu opfern.

      IS ist und bleibt eine Terror-Organisation, welche einfach den Glauben als Ausrede bringt. Keiner von denen ist gläubisch, da wette ich alles darauf!!!
      46 10 Melden
    • moep 06.11.2017 17:00
      Highlight @De Shipi:
      Ich selber bin Christ und ich habe ein Problem damit, wie andere den christlichen Glauben ausleben. Viele verirren sich oft in alten Dogmen und Strukturen, was es für mich schwierig macht, offen zu meinen Glauben zu stehen.

      Und ich habe ein sehr grosses Problem damit, wenn jemand, der sich als Christ bezeichnet, wahllos Menschen niedermetzelt.
      2 2 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 07:06
      Highlight @moep somit weisst du wie es Moslems geht die unter Generalverdacht gestellt werden
      0 0 Melden
  • Snowy 06.11.2017 08:40
    Highlight So pervers es für unsere Ohren tönt: Leider wird dieses Shooting Wasser auf die Mühlen der Gun-Lobby sein.

    Allem Anschein nach wurde der Täter von einem "good guy with a gun" gestoppt oder zumindest aufgehalten. Das ist genau das Szenario, welches diese Typen immer herbei fantasieren... und nun ist es für einmal (zumindest teilweise) wahr geworden.
    Die Gun Lobby wird sich nun bestärkt fühlen und mit (noch) forscher Stimmer fordern, dass man alle Leben hätte retten können, wenn auch in der Kirche ein stolzer Waffenträger gewesen wäre.
    F***** retards.
    98 5 Melden
    • Sportfan 06.11.2017 09:32
      Highlight @Snowy: Soweit ich in den ersten Medienberichten gelesen habe, hat sie der "Good Guy" eine Waffe des Attentäters beschafft. Vielleicht erfahren wir ja da noch mehr.

      Hauptsache wir bleiben am Boden und stellen fest, zwischen gestörtem Mann in Flums (Beilattacke) und gestörtem Mann in Las Vegas und Texas liegen 84 Tote. Lasst uns niemals die sonst schon laschen Waffengesetze in der Schweiz aufweichen.
      51 5 Melden
  • stimpy13 06.11.2017 08:25
    Highlight So schockierend die Tat, so unwahrscheinlich dass sich was ändert. Die Anti-Waffen-Lobby schreibt den Vorfall den vielen und einfach zu beschaffenden Waffen zu und die Pro-Waffen-Lobby ist mit Sicherheit der Ansicht, dass der Täter mit mehr bewaffneten Bürgern hätte aufgehalten werden können...
    34 2 Melden
  • Hofiprofi 06.11.2017 08:22
    Highlight Ich denke, dass dieses Attentat den Anti-Waffengesetzlern in die Hände spielt, schliesslich stoppte ein legal bewaffneter Bürger weitgehend den Schützen. Auf Twitter wird dies von den entsprechenden Kommentierenden durchaus "überschwänglich" erwähnt.
    Sicherlich ist seine Tat lobenswert aber jetzt wird wieder ein solch "glücklicher Zufall" zum Anlass genommen, sämtliche objektive Argumente für Anti-Waffen-Gesetze zu ignorieren. Damit wird es noch schwieriger..
    36 4 Melden
  • Nelson Muntz 06.11.2017 08:02
    Highlight Wenn hat der Täter letzten Nov. gewählt?
    17 17 Melden
    • Slypher 06.11.2017 11:34
      Highlight *Wen
      Weiss ich nicht - Sie aber auch nicht. ;)
      6 0 Melden
  • Jein 06.11.2017 07:52
    Highlight Gratulation dem mutigen Bürger der es gestoppt hat, das war jetzt mal eine dieser Situationen wo eine Waffe etwas bringt. Nur bringt das alles nichts wenn die Republikaner als Marionetten der NRA agieren und die Waffengesetze selbst noch auflockern, so wurde etwa im Februar beschlossen dass psychisch gestörte die finanziell bevormundet werden Waffen erwerben können...

    Das müsste doch vor allem Trump, der Attentäter gerne als Geisteskranke beschimpft um der Konfrontation mit den wahren Ursachen aus dem Weg zu gehen, zu denken geben.
    28 6 Melden
  • flyingdutch18 06.11.2017 07:49
    Highlight Und die Politiker? „Thoughts and prayers.“ Nicht einmal die Maschinengewehr-Möglichkeiten wollen sie abschaffen.
    32 3 Melden
    • reaper54 06.11.2017 08:59
      Highlight Na ein Maschinengewehr war es zu 100% nicht.
      1. Weil ein MG anders als ein LMG nur sehr schwer bis gar nicht von nur einer Person getragen werden kann.
      2. wenn der Schütze mehrmals nachgeladen hat wird es weder ein LMG noch ein MG gewesen sein, da diese mit Gurten geladen werden und 1 Magazin mind. 100 Schuss umfasst.
      7 21 Melden
  • seventhinkingsteps 06.11.2017 07:44
    Highlight Schon noch witzig.

    Da fährt einer in NY mit dem Auto in die Menge, die Reaktion ist Hass und Wut. Schiesst ein weisser in einer Kirche rum, findet man ruhige Worte und Trauer.
    75 7 Melden
  • glüngi 06.11.2017 07:37
    Highlight oh nein betet nur liebe amis das wird ischer helfen... mir fehlt es zunehmend schwer symphatie zu empfinden bei diesem volk. sie wissen eigentlich alle genau was zu tun wäre.
    46 4 Melden
  • Skater88 06.11.2017 07:34
    Highlight Ausgerechnet in Texas, wo doch so viele Waffenlobbyisten sagen, wenn jeder eine Waffe trägt, sei die Welt sicherer. Nun, offensichtlich konnte ihn niemand stoppen, warum sich also noch gegen strengere Gesetze wehren?
    26 7 Melden
    • Snowy 06.11.2017 08:58
      Highlight Leider ist für einmal der feuchte Traum eines jeden Gun Lobbyisten wahr geworden...
      er wurde tatsächlich von einem Waffenträger gestoppt.
      Dass aber die USA wegen ihrem Waffen-Wahn und den laschen Waffengesetzen mit Abstand die meisten Schusswaffentoten der westlichen Welt haben, wird übersehen.
      18 2 Melden
  • Alice36 06.11.2017 07:29
    Highlight Dann lasset und mal wieder beten und das Böse in die Hölle zurückschicken.

    Toll zu sehen wie effizient die Ami's doch sind, so ein richtig böser IS Terrorist schafft gerade mal 8 Menschen, ein super Toller Ami bringst locker auf 20 bis 50 Stück.

    Amerika ist auf dem besten Weg wieder gross zu werden, Gratulation.
    61 3 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.11.2017 07:21
    Highlight *MitentsetzterStimme*
    Wie kann der schlechteste Präsident in der Geschichte der USA, der dazu noch in Kenia geboren wurde, einen solchen Moment missbrauchen und seine politische Agenda pushen?
    Immerhin wurde der pöse Mann mit Waffe durch einen guten Mann mit Waffe gestoppt!
    #prayforthevictims
    #sarksm
    23 9 Melden
  • locin 06.11.2017 06:58
    Highlight Gegen den Terror von aussen werdem zig Regeln und Beschränkungen eingefürt. Gegen den Terror aus dem eigenen Land wird nichts unternommen.

    8 Tote bei Terror durch IS
    26 Tote durch US-Bürger
    107 7 Melden
    • Atlantar 06.11.2017 09:29
      Highlight Ich weiss nicht, warum bei solchen Massakern immer wieder fälschlicherweise der Begriff des Terrors bewusst oder unbewusst angewandt wird. Manchmal kommt es mir so vor, als würden es tatsächlich gewisse Leute begrüssen, wenn Terroranschläge nicht wie aktuell üblich vom IS ausgeübt werden, sondern von sonstigen "Spinnern". Unter Terrorismus versteht man Gewaltaktionen gegen Menschen oder Sachen (wie Entführungen, Attentate, Sprengstoffanschläge etc.) zur Erreichung eines politischen, religiösen oder ideologischen Ziels... Ist das hier gegeben?

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Terrorismus
      6 28 Melden
    • Alice36 06.11.2017 10:50
      Highlight @Atlantar, was sollen die Spitzfindigkeiten. Ich als Bürgerin fühle mich terrorisiert wenn jemand auf mich schiesst oder mich erschiesst. Es spielt keine Rolle ob er dies aus politischen und/oder religiösen Gründen tut oder ob er einfach Geisteskrank ist.
      10 3 Melden
    • locin 06.11.2017 11:46
      Highlight @Atlantar;
      Terror für das Massaker mag das Falsche Wort sein. Aber wenn unschuldige Menschen durch Gewaltaten anderer sterben müssen, kommt es meiner Meinung micht mehr so drauf an, ob es jetzt Terror oder ein Spinner ist. Tod sind die Menschen trotzdem.
      6 2 Melden
    • Atlantar 06.11.2017 12:26
      Highlight Bei der jetzigen politischen Lage wäre bereits viel gewonnen, wenn wir uns klarer ausdrücken würden. Ich erinnere mich an diverse Diskussionen hier auf Watson und in meinem Umfeld, wo eine produktive Debatte bereits im Vorfeld scheiterte, da die Teilnehmer zwar die gleichen Vokabeln nutzten, teilweise jedoch ganz Anderes darunter verstanden haben - sie redeten schlicht aneinander vorbei.

      Es ist m.M.n sinnvoller, sich auf den gemeinsamen Nenner der Definition zu einigen, sodass jeder weiss, worum es geht, statt bereits definierten Wörtern eine neue individuelle Definition zu geben.
      8 0 Melden
    • SemperFi 06.11.2017 12:33
      Highlight @Alice36/locin: Natürlich ist es wichtig, die richtigen Ausdrücke zu benutzen. Nur weil ich mich von Kuhglocken terrorisiert fühle, sind unsere Bauern doch keine Terroristen.

      Ohne richtige Diagnose können Sie auch keine korrekte Therapie durchführen.
      7 2 Melden
    • Atlantar 06.11.2017 12:49
      Highlight @locin

      Aus der Sicht der Opfer mag das sicher stimmen, aus der Sicht der Gesellschaft kaum.

      Des Terros Grundlage ist die ihm zugrunde liegende Ideologie. Eine Ideologie, die solche Taten rechtfertigt, stellt eine Gefahr für die gesammte Gesellschaft dar und wird in den allermeisten Fällen mehr als nur einen Anhänger haben und zudem in der Lage sein, neue Anhänger für sich zu gewinnen.

      Auf eine solche Bedrohung muss und kann die Gesellschaft anders reagieren wie auf die unberechenbare Tat eines kranken und im Leben geischeiterten Individuums.
      5 1 Melden
  • Stichelei 06.11.2017 06:50
    Highlight Und welche Einreisebedingungen will Trump jetzt als Massnahme zur Verhinderung solcher abscheulicher Taten verschärfen?
    270 34 Melden
    • Nuka Cola 06.11.2017 07:15
      Highlight Verbot des Importes von ausländischen Kampfmonturen, man darf dann nur noch amerikanische Kampfkleidung tragen, so nach dem Motto, wer sich als Patriot fühlt handelt auch wie einer...

      Bis es dann zum nächsten Massaker kommt.
      61 8 Melden
    • Sportfan 06.11.2017 10:07
      Highlight @Verifiable Truth: Schon wieder ein Beitrag von Ihnen, der für mich eher nach russischer Trollfirma klingt, als nach ernsthaftem Beitrag.

      Mir scheint "Ironie" zu erkennen, braucht etwas mehr als einfache Übersetzungstools.


      27 3 Melden
    • Nick Name 06.11.2017 10:13
      Highlight Doch nicht Einreisebedingungen: Waffengesetz!

      Jede(r) ab 12 Jahren in den USA wird verpflichtet, permanent eine geladene Schusswaffe mit sich zu tragen, um gegebenenfalls sofort persönlich eingreifen und sich selbst und MitbürgerInnen schützen zu können.
      17 0 Melden
  • stookie 06.11.2017 06:47
    Highlight Und jetzt ist wieder die Zeit für gebete...
    184 19 Melden
    • _mc 06.11.2017 08:08
      Highlight ja aber noch viel zu früh um über gun control zu politisieren 🙄
      30 1 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 06.11.2017 08:31
      Highlight Thoughts and prayers, aber es ist jetzt nicht die Zeit über die Waffengesetze zu diskutieren. Später dann. Später.
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    • Snowy 06.11.2017 09:04
      Highlight Genau. Jetzt wären langsam genügend "thoughts and prayers" von Las Vegas beim Allmächtigen angelangt. Jetzt könnte man sich z.B. überlegen, ob man wenigstens psychisch Kranken keine Sturmgewehre mehr verkauft...
      Ouuppps... das nächste Mass-Shooting. Keine Zeit für Politik. Das wäre disrespectful für die Opfer.
      More thoughts and prayers everybody!!
      Hätte ich soeben einen Angehörigen verloren, ich würde dem Präsidenten und der NRA ihre T&P up their ass schieben und sie stattdessen auffordern endlich etwas zu tun!
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    • goldguegji 06.11.2017 17:46
      Highlight
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  • Wie funktioniert das...? 06.11.2017 06:23
    Highlight ..die Tat eines Bösen? Ja, nun müsste man die Lobby der Bösen einsperren, geht nicht, weil die bösen den "mächtigsten" Mann huldigen und der kann nichts tun, weil das Böse über dem Bösen steht.
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    • De Shipi 06.11.2017 08:02
      Highlight Ironie On: Zuerst tötet ein Christ fast 60 Menschen, jetzt fast 30. Habe schon immer gesagt, die Christen sind das Problem und wir lassen immer wieder Christen nach Europa und in unserer schönen Schweiz. Wo sind all die Christen die sich distanzieren von diesem Terror? Das zeigt deutlich, dass es einen Zusammenhang mit der Religion zu tun hat. Ironie off.

      Schöns Tägli u Gruess ein Moslem!
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    • Alnothur 06.11.2017 08:04
      Highlight "die Lobby der Bösen", die es einem "Pöhsen Mitbürger" ermöglicht hat, den Schützen zu stoppen?
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    • Snowy 06.11.2017 14:13
      Highlight Verstehe Deinen Unmut und Deinen (berechtigten) Ärger.

      Fairerweise muss gesagt sein, dass die von Dir genannten "weissen/christlichen" Attentäter keinerlei Motive hinsichtlich der Religion oder Rasse ihrer Opfer hinterliessen - die muslimischen Attentäter jedoch sehr wohl... (Alluh Akhbar ausgerufen während dem Morden, IS-Glaubensbekenntnis etc)
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    • Saraina 06.11.2017 14:29
      Highlight Die Frage wäre allerdings, wie viele lone wolfs eigentlich Amokläufer sind, die sich noch schnell beim IS einreihen, weil es dann nach mehr aussieht als blosser Verzweiflung . Zudem wurde der Schütze von München nicht als Terrorist bezeichnet, obwohl er die Tat ein Jahr lang plante, gezielt Türken und Balkanesen erschoss, Breivik als Vorbild sah und mit Rechtsextremen Kontakt hatte.
      Also hat dä Shipi nicht ganz unrecht...
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    • Echo der Zeit 06.11.2017 18:42
      Highlight Innerhalb des Islams gibt es so verschiedene Strömungen - Ich denke der Is bedient sich nur der Frustration der Menschen, und anscheinend kommts an. Mann sollte denn Sufismus fördern -
      https://www.srf.ch/play/radio/international/audio/sufismus-in-suedasien---das-sanfte-gesicht-des-islam-aendert-sich?id=ce1eb6a4-6756-4e52-b4a4-a637eff3bd69&station=ee1fb348-2b6a-4958-9aac-ec6c87e190da
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  • Olmabrotwurst 06.11.2017 05:52
    Highlight Far cry 5...... in real life...
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    • Nuka Cola 06.11.2017 07:16
      Highlight Etwas zynisch, aber jep.
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    • Olmabrotwurst 06.11.2017 17:49
      Highlight Stimme ich dir zu, ich schreibe meistens das was ich denke, nur unterlasse ich es mir mittlerweile weil watson kommentare teils auf 20min niveau ist.
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Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

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