International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kurdische Immigranten in Japan: «Wir existieren hier draussen nicht»

08.08.16, 15:38 08.08.16, 15:58


Mustafa Colak und seine Familie leben seit über 10 Jahren in Japan – trotzdem verfügen sie erst über eine provisorische Aufenthaltsbewilligung. Die Familie lebt in einer Kleinstadt nahe Tokio und sind Teil einer beachtlich gewachsenen kurdischen Gemeinde. 

Im Beitrag siehst du, mit welchen Schwierigkeiten die kurdische Familie konfrontiert ist

Video: reuters.com

Offiziell können sie unter eigenem Namen weder eine Wohnung mieten, noch ein Konto eröffnen, auch eine Schulanmeldung ist unmöglich. «Wir existieren hier draussen nicht», so Colak.

Trotz einer schrumpfenden Bevölkerung und einem eklatanten Arbeitskräftemangel hält die japanische Politik an hohen Hürden für Einwanderer fest. Das Land verfügt über die strengsten Anerkennungsregeln für Flüchtlinge unter den Industrienationen. Derzeit gibt es in Japan geschätzt 13'000 Asylbewerber. (Reuters/gin)

Diese Geschichten zum Thema «Flüchtlinge» könnten dich auch interessieren: 

Warum zwei Appenzeller Piloten im Mittelmeer Flüchtlinge retten müssen – eine Reportage

Diese 6 Dinge kannst du als Normalsterblicher tun, um Flüchtlingen in der Schweiz zu helfen

Bist du eher Front-Kämpfer oder Cüpli-Helfer? 11 Retter-Typen und was sie für Flüchtlinge tun

«Es gibt mehr als genug Arbeit für Flüchtlinge» – davon ist Integrationsexperte Thomas Kessler überzeugt

Diese 6 Dinge machen die watson-User für die Flüchtlinge 

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Testet Kim jetzt erneut eine Atombombe? Fünf Antworten zu Trumps Besuch in Südkorea

Der Mann mit der kurzen Lunte kommt zum Pulverfass. Bloss 195 Kilometer trennen Diktator Kim Jong und US-Präsident Trump bei seinem Besuch in Seoul. Beobachter fürchten eine weitere Eskalation. 

Ein Besuch in der Kosmetikfabrik, ein Erinnerungsbild mit seiner Frau: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un hat sich in der letzten Zeit auffällig ruhig verhalten. Doch nun taucht US-Präsident Donald Trump beim Staatsbesuch in Südkorea sozusagen vor seiner Haustüre auf. Die beiden Hauptstädte trennen bloss 195 Kilometer Luftlinie. 

«Ihr könnt uns mal, hier gibt niemand klein bei.» Bei Beobachtern ist die Sorge gross, dass Kim während des zweitägigen Besuchs von Trump in Seoul einen weiteren …

Artikel lesen