Schweiz

Symbolbild: Oft wussten die Patienten nicht, dass sie zu Versuchskaninchen wurden. Bild: KEYSTONE

Basler Uniklinik hat jahrzehntelang Medikamente an ahnungslosen Patienten getestet

Die Medikamententests sollen oft ohne das Wissen der Patienten stattgefunden haben, so eine Studie der Universität Bern. Involviert war auch die Pharmaindustrie.

04.04.17, 03:01 04.04.17, 07:39

Andreas Schaffner / Aargauer Zeitung

Die Psychiatrische Universitätsklinik Basel (UPK) soll jahrzehntelang mit nicht zugelassenen Medikamenten an Patienten experimentiert haben. Dies zum Teil gegen ihren Willen.

Das soll aus einer Studie hervorgehen, die Urs Germann vom Institut für Medizingeschichte der Universität Bern verfasst hat. Dies berichtete gestern die Sendung «Schweiz aktuell» des SRF.

Konkret seien an der UPK zwischen 1953 und 1980 nicht zugelassene Medikamente an über 1000 Patienten getestet worden. Betroffen waren insbesondere Patienten, die an Schizophrenie, Depression oder einer Manie gelitten haben sollen. Insgesamt wurden knapp 60 Arzneimittel getestet, schreibt «Schweiz aktuell» auf der Homepage weiter.

Die Direktorin der UPK, Anne Lévy, wollte gestern Abend gegenüber dieser Zeitung nicht über die Studie informieren. Sie verwies auf eine Information, die heute erfolgen soll.

Im Fokus steht auch die Basler Pharmaindustrie. Einige Unternehmen sollen der UPK die Präparate zum Teil gratis zur Verfügung gestellt haben. Diese testete im Gegenzug die Medikamente und berichtete über deren Wirkung. Auch sollen die Ärzte den Unternehmen umfangreiche Testberichte über die Wirkungen der getesteten Medikamente geliefert haben.

Zu den Industriepartnern gehörten laut «Schweiz aktuell» die Basler Unternehmen J. R. Geigy AG, die Ciba AG (die heutige Novartis) sowie Hoffmann-La Roche AG (die heutige Roche).

Die Studie geht davon aus, dass zwischen der UPK und diesen Unternehmen «ein besonders intensiver Austausch» stattgefunden habe. Als Grundlage für die Studie dienten 330 Krankenakten von Patienten. Hinzu kommt eine Auswahl wissenschaftlicher Publikationen von Ärzten, die an den Medikamententests beteiligt waren.

Novartis soll es abgelehnt haben, die Archive für die Untersuchung zu öffnen. Ähnliche Untersuchungen wie an der UPK laufen an der Psychiatrischen Klinik in Münsterlingen (TG). Laut Recherchen des «Beobachters» sollen dort an 1600 Menschen klinische Tests durchgeführt worden sein.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Bucky 05.04.2017 20:06
    Highlight Was auch interessiert: Gab es damals schon Leute, die Bescheid wussten und diesen rechtlich schon damals illegalen und - für jeden zivilisierten Mediziner unschwer zu erkennen - in der vorliegenden Form auch höchst unethischen Menschenversuchen kritisch gegenüber standen? Gab es Leute, die als Whistleblower eine Gefahr für die Täter aus Arzt- und Pharmakreisen gewesen wären (wenigstens für den Ruf der Täter)? Wie wurden diese Leute mundtot gemacht? Wie wurde ihnen gedroht oder wie wurden sie geschmiert? Kurz, wie wurden sie gefügig gemacht? Wer wusste Bescheid? Weshalb schwiegen die Lämmer?
    0 0 Melden
  • El Schnee 04.04.2017 17:07
    Highlight Psychiatrien dürfen schon lange in einem nahezu rechtsfreien Raum rumwursteln. Auch wenn heute etwas bessere Rechtsgrundlagen bestehen. Psychiatrien sind vom Wesen (auch im Verständnis) leider mehr im Bereich des Strafvollzug als in der Medizin angesiedelt. Wesentlich ist: Betroffene können sich aus verschiedensten Gründen kaum wehren. Sogenannte Einwilligungen oder positive Rückmeldungen von Medikamenten sind meistens erzwungen, und sei es 'bloss' mittels Suggestion. Die erwähnten Missbräuche sind als Verbrechen an der Menschlichkeit zu werten und können deshalb auch nicht verjähren.
    8 2 Melden
  • Bucky 04.04.2017 15:48
    Highlight "Novartis soll es abgelehnt haben, die Archive für die Untersuchung zu öffnen." Warum eröffnen die Strafverfolgungsbehörden keine Untersuchung? Weil diese Verbrechen verjährt sind? Verbrechen gegen die Menschlichkeit verjähren grundsätzlich nie. Wenn nicht die Ratten in der Schweizer Legislative Verjährung auch für Verbrechen gegen die Menschlichkeit installiert haben, müsste es möglich sein, eine Strafverfolgung zu eröffnen. Novartis müsste die Akten heraus geben. Ok, genau genommen besteht Verdunkelungsgefahr. Die Basler Justiz müsste aussagekräftige Dokumente JETZT SOFORT beschlagnahmen.
    6 1 Melden
  • ihrhänddochdeschussnödghört 04.04.2017 10:51
    Highlight Wie in einem Drittweltland werden Insassen Psychiatrischer Kliniken hier missbraucht...
    In 30 Jahren werden wir dann erfahren dürfen was die Pharmamafia hetue so rumexperimentiert..
    12 5 Melden
  • Hugo Wottaupott 04.04.2017 09:24
    Highlight Früher Medikamententeste heute Zwangsmedikation... alles quasi beim Alten.
    12 9 Melden
  • Gratwanderer 04.04.2017 08:58
    Highlight 1980 ist noch nicht solange her. Da müsste noch einige Patienten und Ärzte am Leben sein. Die Profiteure dieser Experimente müssten somit zur Rechenschaft gezogen werden.sagen wir mal 1 Million pro Patient mal 1000 wäre gut wenn Novartis schon mal 1 Milliarde Rückstellungen planen würde.
    19 2 Melden
  • arthos 04.04.2017 07:56
    Highlight Das wird heute immer noch gemacht und das im grossen Stiel. Bhopal ist ein Beispiel, da nach dem Chemie Unfall, die Bevölkerung ausserordentlich gut medizinisch erfasst wurde, eignet sich die Stadt bis heute zu Medikamententests vieler multinationaler Pharmafirmen. Da sind leider auch die Schweizer dabei. Journalisten die vor Ort ermitteln geraten schnell in Lebensgefahr.
    9 4 Melden
  • Menel 04.04.2017 07:44
    Highlight Man muss auch sehen, dass die damalige Gesetzesgrundlagen, was die Forschungsethik angeht, in der Schweiz nicht sehr umfänglich waren. Mit dem heutigen Humanforschungsgesetz, sind viele wichtige und richtige Punkte endlich auch abgedeckt und im Gesetz verankert. Niemand kann es sich mehr leisten, gegen diese Regelungen zu verstossen, da sonst seine Studien nicht anerkannt werden.
    55 11 Melden
    • Lapos 04.04.2017 08:35
      Highlight Das rechtfertigt aber garnichts!
      12 4 Melden
    • Menel 04.04.2017 10:24
      Highlight Nein, sollte es auch nicht.
      5 1 Melden
    • ihrhänddochdeschussnödghört 04.04.2017 10:51
      Highlight Jaja alles schönreden. Auch damals waren die Texts verboten. Hat offensichtlich niemand gekümmert...
      3 3 Melden
    • Menel 04.04.2017 13:05
      Highlight Schönreden? Wo?
      4 1 Melden
    • ihrhänddochdeschussnödghört 04.04.2017 14:21
      Highlight Lies mal deinen Kommentar durch. "Blabla ja die Gesetze haben eben gefehlt, jetzt stehen in irgendwelchen Büchern ein paar Buchstaben damit ist jetzt alles vieeeel besser"
      Das ende deines Beitrags hört sich dann etwa so an: "Niemad hat vor eine Mauer zu bauen"...
      1 4 Melden
    • Gummibär 04.04.2017 22:19
      Highlight @ihrhänddochdeschussnödghört

      Es überrascht mich, dass ihr auf Menels sachlichen Beitrag, in welchem sie durchaus gar nichts schönredet oder rechtfertigt, derart unbedarft reagiert.
      Es ist eine Schande, dass die Pharmaindustrie mit unethisch handelnden Aerzten unter einer Decke steckten und hilflose Patienten für Experimente missbrauchte. Ich hoffe dass der Bericht zu einer Strafverfolgung führt.
      Menel wahrscheinlich auch.
      2 0 Melden
    • Menel 04.04.2017 23:06
      Highlight @ihrhänddochdeschussnödghört

      Haben sie in dem Bereich schon mal wissenschaftlich gearbeitet? Studien mit Menschen durchgeführt? Wissen sie, wie genau das alles überwacht wird? Heutzutage kann man nichts publizieren, wenn diese Richtlinien nicht eingehalten werden und man muss alles lückenlos nachweisen können.
      Und wissen sie was, das ist auch gut so! Denn sonst wären wir wieder im Jahr 1980 und so Dingen könnten wieder passieren. Lesen sie mal nach, was da alles in der Vergangenheit schon passiert ist. Z.B. die Tuskegee-Syphilis-Studie.
      4 1 Melden
    • Lapos 05.04.2017 13:19
      Highlight Ja dafür testet man heute allerdings medikamente an menschen in ärmeren ländern. Die haben garnichts daraus gelernt.
      1 0 Melden
  • Ruefe 04.04.2017 07:42
    Highlight Als ob solche Sachen noch überraschend wären in einer Stadt in der die Pharmaindustrie quasi regiert. Da passt doch das ehrliche Kantonswappen Basel-Stadt, das zur Zeit auf Watson zu sehen ist, perfekt zu dieser Situation
    20 31 Melden
  • Majoras Maske 04.04.2017 07:29
    Highlight War ja leider in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts normal, dass man an "psychischen Patienten" diverse Sachen ausprobiert hat...
    45 0 Melden
  • kleiner_Schurke 04.04.2017 07:23
    Highlight Beim Pharmabashing, dass hier nun zweifellos folgen wird, sollte man eines nicht aus den Augen verlieren. Alle Medikamente werden an Menschen getestet, ohne Ausnahme. Nur macht man das heute mittles informed consent. Nicht vergessen werden sollte auch, dass viele Chemiker, welche die relevanten Substanzen finden, diese früher zuerst an sich selber getestet haben. Prominentes Beispiel: Albert Hoffmann der die Substanz X aus dem Extrakt von Mutterkornpilzen selber einnahm. Substanz X wurde später als LSD bekannt. Das Vorgehen wäre heute kaum denkbar.
    48 15 Melden
  • Yanko 04.04.2017 07:17
    Highlight Kleiner Hinweis an die Autoren: Es heisst richig UPK (Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel)
    12 3 Melden
    • meine senf 04.04.2017 09:01
      Highlight Jetzt schon, damals aber noch nicht.

      Wobei man sich schon fragen kann, was der Unterschied zwischen einer "Psychiatrischen Universitätsklinik" und einer "Universitären Psychiatrischen Klinik" sein soll.

      Wahrscheinlich ging es bei der Umbenennung einfach darum, Logo- und "Coorporate Idendity"-Gestalter zu beschäftigen ...
      7 1 Melden
  • Charlie Runkle 04.04.2017 07:12
    Highlight Omg was? Die Pharmaindustrie ist böse? Neeeeeeein schreibt sowas nicht,..... ich will so nicht mehr leben,...... ooooh gott dieser schmerz,......wiesooooooooo......
    18 44 Melden
  • Posersalami 04.04.2017 07:08
    Highlight Ein befauerlicher Einzelfall! Natürlich ist es jetzt zu spät, auch nur einen Verantwortlichen zu ermitteln. Aber wir werden das auch nie nie wieder tun, versprochen!

    Zum Glück waren es nicht die Russen! Sonst wäre es wieder eine Ausgeburt eines kranken Systems..
    16 38 Melden
  • moccabocca 04.04.2017 07:05
    Highlight Einfach erschütternd und nicht das erste mal, dass solche Machenschaften der Pharma zu Tage kommen. Heute heisst die PUK übrigens UPK: http://www.upkbs.ch/Seiten/default.aspx
    16 2 Melden
  • RacKu 04.04.2017 07:05
    Highlight Verschwörungstheorie! Niemals könnte sowas passieren!
    15 24 Melden
  • Kronrod 04.04.2017 07:04
    Highlight Es wäre noch relevant, auf wieviele der 1000 Patienten sich das "zum Teil gegen ihren Willen" bezieht und wie die Autoren das nachweisen. Ich habe nämlich kein Problem damit, wenn Medikamente mit dem Einverständnis des Patienten getestet werden.
    34 6 Melden
  • pamayer 04.04.2017 06:35
    Highlight Wird Novartis noch etwas anderes zu verstecken haben?
    24 15 Melden
  • Sandokan 04.04.2017 03:31
    Highlight Die Pharmaindustrie ist keine Hilfsorganisation sondern auf Megaprofit ausgerichtet dabei sind schmutzige machenschaften an der Tagesordnung.
    79 11 Melden
    • Menel 04.04.2017 07:40
      Highlight Wie in jeder anderen Industrie auch.
      32 8 Melden
    • Posersalami 04.04.2017 08:18
      Highlight Andere Industrien testen ihre Produkte aber nicht illegal an Menschen. Das hier ist eine besonders traurige Ausgeburt des Neoliberalismus, basierend auf einem völlig kaputten Menschenbild.
      10 4 Melden
    • Sandokan 04.04.2017 08:41
      Highlight Naja, die Pharmaindustrie ist besonders perfid , versuche In KZ's , versuche an Behinderten , versuche an Tieren , da kommt höchstens die Kriegsindustrie nach.
      9 4 Melden
    • Menel 04.04.2017 10:32
      Highlight @Posersalami, nein, weil dies bei den meisten anderen Industrien auch keinen Sinn macht. Aber sie gehen trotzdem über Leichen. Öl-Industrie verseucht die Nahrung und Lebensgrundlagen von Menschen. Autoindustrie vertuscht wie viel Feinstaub sie rauspusten, das kostet jedes Jahr einigen Menschen das Leben. Mikroplastik und Nanopartikel in Pflegeprodukten, weils einfach billiger und effektiver ist. Die Zigaretten-Industrie versucht schon gar nicht mal was zu vertuschen.
      Wieso sollen diese Firmen "moralisch" besser sein? Weil der Schaden nicht so offensichtlich ist?
      8 2 Melden
    • Menel 04.04.2017 10:35
      Highlight @Sadokan, ihnen ist klar, dass ALLES was künstlich erzeugt wurde, an Tieren getestet wird? Die Farbe an den Wänden ihrer Wohnung, Lacke, Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, Kunststoffe, Putz- und Waschmittel, Lebensmittelfarbstoffe....uvm.
      5 3 Melden
    • Posersalami 04.04.2017 13:10
      Highlight @ Menel: Sie haben Recht, dennoch finde ich so etwas bei der Pharma besonders perfide. Diese Industrie schreibt sich ja auf die Flagge, den Menschen zu helfen. Ausserdem kann ich auf Kosmetika mit Nanoplastik oder ein Auto verzichten. Das ist meine Entscheidung, wenn die Pharma an mir experimentiert ohne mich zu fragen ist das schon noch etwas anderes.
      3 0 Melden
    • Menel 04.04.2017 16:23
      Highlight @Posersalami, natürlich. Nur atmen sie, ob sie nun ein Auto haben oder nicht, die verunreinigte Luft ein und sie essen und trinken die Nahrung, die mit Mikroplastik verschmutzt ist, ob sie nun Naturkosmetik von Weleda oder Kosmetikmittel von Nivea benutzen.
      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 03:21
    Highlight Warum wundert mich das nicht?

    Wenn man Ärzte einlädt um ein Medikament zu fördern, dann gilt das als Verschwörungstheorie. Das würde die Pharma nie machen, nie!

    Ein Arzt erzählte mir, wie er eingeladen wurde.

    Wie will jemand wissen, wie all die Drogen im Körper funktionieren?

    https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/peter-c-gotzsche/toedliche-medizin-und-organisierte-kriminalitaet/id/9783868834383

    https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/bittere-pillen-2015-2017/id/9783462050400

    Gegen Kopfschmerzen: Genug trinken! Magen: Weniger aufregen
    25 30 Melden
    • Spinoza 04.04.2017 07:00
      Highlight Dass Magenprobleme durch zu viel Stress verursacht werden, ist seit der Entdeckung von H. Pylori keine diskutierte These mehr.
      26 2 Melden
  • elivi 04.04.2017 03:16
    Highlight Ich finds gut das sowas nach über 30 jahren nochmals aufbereitet wird. Schade novartis war da anderer meinung.
    57 1 Melden
    • Töfflifahrer 04.04.2017 06:42
      Highlight Ich befürchte eher Novartis weiss was da sonst noch rauskommt.
      56 1 Melden
    • Maruel 04.04.2017 07:35
      Highlight Im Geheimen geschieht nichts Gutes.
      13 1 Melden

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