Schweiz
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Alt Bundesrat Christoph Blocher verlaesst die Buehne nach seiner Rede, an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 24. Maerz 2018, in Klosters. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Blocher kämpft gegen eine Übernahme der EU-Waffenrichtlinie. Bild: KEYSTONE

Polizisten und Psychiater kämpfen gegen Blocher – der EU-Waffenstreit nimmt Fahrt auf

Als Schengen-Mitglied muss die Schweiz ihre Waffengesetze verschärfen. Schützen und die SVP drohen mit dem Referendum. Nun tritt ihnen ein Pro-Komitee mit ungewöhnlicher Beteiligung entgegen.



Er wolle sich voll und ganz auf den Kampf gegen die EU konzentrieren. Mit dieser Begründung verabschiedete sich SVP-Doyen Christoph Blocher vor knapp zwei Wochen aus der SVP-Parteileitung. Der Kampf gegen die Europäische Union – das ist in erster Linie jener gegen das Rahmenabkommen, über das die Schweiz derzeit mit Brüssel verhandelt.

Zu einem ersten Showdown kommt es aber bereits davor: Nächste Woche nimmt die nationalrätliche Sicherheitskommission ihre Beratungen über die EU-Waffenrichtlinie auf. Ziel: Den Zugang zu halbautomatischen Waffen – zu denen auch die Schweizer Armeewaffe gehört – beschränken. Diese Waffen gelten als besonders gefährlich, weil sie ohne Nachladen mehrere Schüsse abgegeben können.

ARCHIV --- ZU DEN PLAENEN DER EU-KOMMISSION, SCHWEIZER STURMGEWEHRE ZU VERBIETEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Rekrut der Panzergrenadiere Pz Gren Rekrutenschule auf dem Weg zu einer Uebung im Haeuserkampf auf dem Waffenplatz Bure, aufgenommen am 18. Juli 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

 *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Auch das Schweizer Sturmgewehr gehört zu den halbautomatischen Waffen. Bild: KEYSTONE

Die Waffenrichtlinie ist eine Reaktion der EU auf die Terror-Anschläge der vergangenen Jahre. Weil die Schweiz Mitglied des Schengen-Raums ist, muss auch sie ihre Gesetze anpassen. Zwar hat der Bundesrat mit der EU eine Ausnahmeregelung ausgehandelt, wonach Soldaten ihre Armeewaffe weiterhin behalten dürfen. Trotzdem stossen die geplanten Verschärfungen auf heftigen Widerstand. Die Schützenvereine und Waffenhändler im Land drohen bereits lautstark mit dem Referendum.

«Wir sind bereit, für die Rechte der Schützen, Jäger und Sammler zu kämpfen», bekräftigt Robin Udry, Generalsekretär der Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht Pro Tell, im Gespräch mit watson. Allein im letzten Jahr habe der Verein seine Mitgliederzahl von 8700 auf über 12'000 gesteigert. «Die Neueintritte haben uns einen Strom an finanziellen Mitteln beschert.» Man rechne ausserdem mit dem Support zahlreicher Vereine sowie einer 60-köpfigen interparlamentarischen Gruppe.

So will die Schweiz die Waffenrichtlinie umsetzen

Der Zugang zu halbautomatischen Waffen soll künftig nur noch für bestimmte Zwecke möglich sein. Schützen müssen nachweisen, dass sie entweder Mitglied in einem Schützenverein sind oder anderweitig regelmässig schiessen, etwa in privaten Schiesskellern. Wer bereits eine Waffe besitzt, muss diese innert drei Jahren beim kantonalen Waffenbüro melden. Auch Waffenhändler müssen künftig alle Transaktionen den Kantonen melden. Dafür haben sie jeweils 20 Tage Zeit. (jbu)

Auch die Unterstützung Christoph Blochers ist dem Komitee gewiss. Bereits Anfang März kündigte der 77-Jährige im «Blick» an, ein allfälliges Referendum mitzutragen. «Wir haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass Herr Blocher an unserer Seite kämpfen wird», sagt Robin Udry dazu. «Unser Kampf ist ein Kampf für die Freiheiten, und Herr Blocher steht im Vordergund, auch für die Freiheit unseres Landes.» Bereits stehe Pro Tell mit ihm in Kontakt. Blocher selber liess eine Anfrage zum Thema unbeantwortet. 

«Wer mit einem Polizeibeamten spricht, versteht rasch, dass es sich bei der Waffenrichtlinie nicht um eine Schikane aus Brüssel handelt, sondern um eine Notwendigkeit.»

Gaël Bourgeois, stv. Mediensprecher der SP Schweiz

Auch die Befürworter eines schärferen Waffenrechts bringen sich in Stellung. Heute präsentiert sich die «Plattform für ein zukunftsfähiges Waffenrecht» den Medien. Es handelt sich um eine bunte Allianz, die neben der SP Schweiz und dem Verband der Evangelischen Frauen auch den Verband Schweizerischer Polizeibeamten und die Dachorganisation der psychiatrisch-psychotherapeutisch tätigen Ärzte umfasst.

«Es ist uns wichtig, dass die Diskussion über das Waffenrecht nicht zu einer ideologischen Anti-EU-Debatte verkommt», sagt Gaël Bourgeois, stellvertretender Mediensprecher der SP Schweiz. Es sei absehbar, dass Christoph Blocher und seine SVP die Vorlage nutzen werden, um ihren Kampf gegen die EU voranzutreiben. «Umso entscheidender ist es, dass Betroffene aus der Praxis darlegen können, warum es eine Verschärfung des Waffenrechts braucht.»

«Letztendlich geht es um eine Güterabwägung: Die Waffe als Wert unserer Schweizer Kultur versus weniger Suizide durch Schusswaffen.»

Thomas Reisch, Chefarzt am Psychiatriezentrum Münsingen

Je mehr ungemeldete Waffen in der Schweiz kursierten, desto gefährlicher sei die Arbeit von Polizisten, so Bourgeois. «Wer mit einem Polizeibeamten spricht, versteht rasch, dass es sich bei der Waffenrichtlinie nicht um eine Schikane aus Brüssel handelt, sondern um eine Notwendigkeit.» Nicht nur für den Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus, sondern auch für die Prävention von Suiziden und häuslicher Gewalt sei ein striktes Waffenrecht nötig.

Darauf weist auch Thomas Reisch, Chefarzt am Psychiatriezentrum Münsingen, hin. «Jede Form von Restriktion im Waffenrecht wirkt sich erwiesenermassen auf die Suizidrate aus.» Deshalb wolle er sich als Wissenschaftler der Debatte stellen. «Letztendlich geht es um eine Güterabwägung: Die Waffe als Wert unserer Schweizer Kultur versus weniger Suizide durch Schusswaffen.» Für ihn falle das Resultat dieser Güterabwägung offensichtlich anders aus als für Christoph Blocher, stellt Reisch fest.

Als nicht-politischer Akteur gehe es ihm allein um die Frage, «wie viel wir zu unternehmen bereit sind, damit weniger Menschen in der Schweiz sich selber oder andere umbringen», so Reisch. Aus seiner Sicht geht die Vorlage des Bundesrats dafür noch nicht weit genug – weitere Schritte seien nötig.

«Wenn Einsatzkräfte ein Haus stürmen, müssen sie sich darauf gefasst machen, mit heissem Wasser oder Säure übergossen zu werden – Angriffe mit Schusswaffen sind äusserst selten.»

Robin Udry, Pro Tell

Für Pro-Tell-Generalsekretär Udry hingegen kriminalisiert die Waffenrichtlinie «unbescholtene Bürgerinnen und Bürger». «Der Aufwand, um all die Waffen zu registrieren, wäre horrend – und der Nutzen nicht existent.» Es seien nicht die legalen Waffen, die in der Schweiz Probleme verursachten. «Der beste Beweis dafür sind Schützenfeste, an denen jeweils Millionen von Schüssen abgegeben werden, ohne dass es zu irgendeinem Zwischenfall kommt.»

Dass er es im Abstimmungskampf mit den Dachverbänden der Polizisten und Psychiater aufnehmen muss, beunruhigt Udry nicht. Er ist selber ehemaliger Polizist. «Wenn Einsatzkräfte ein Haus stürmen, müssen sie sich darauf gefasst machen, mit heissem Wasser oder Säure übergossen zu werden – Angriffe mit Schusswaffen sind äusserst selten.»

Ausschluss aus Schengen droht

Die Schweiz muss die EU-Waffenrichtlinie bis im Mai nächsten Jahres umgesetzt haben. Ob die Deadline eingehalten werden kann, falls das Referendum ergriffen wird, ist fraglich.

Allerdings geht Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) davon aus, dass die EU ein Auge zudrücken würde, falls die Schweiz einige Monate länger braucht als vorgesehen. Die Verantwortlichen wüssten, dass die Frist für das direktdemokratische Schweizer System knapp bemessen sei, sagte die Bundesrätin an einer Pressekonferenz Anfang März.

«Ohne Schengen wäre unsere Polizei blind und taub.»

Bundesamt für Polizei

Keinen Spass dürfte Brüssel hingegen verstehen, wenn sich das Schweizer Stimmvolk gegen eine Übernahme der Waffenrichtlinie aussprechen sollte. In dem Fall droht der Schweiz ein Ausschluss aus dem Schengen-System. Mit weitreichenden Folgen, wie der Bundesrat in seiner Botschaft schreibt. So würde ein Wegfall von Schengen/Dublin für die Schweizer Volkswirtschaft zu einem jährlichen Einkommensverlust von bis zu 11 Milliarden Franken führen.

Auch müsste die Schweiz in dem Fall ein eigenes Sicherheitssystem aufbauen. «Ohne Schengen wäre unsere Polizei blind und taub», warnt der Bund auf seiner Website.

«Nöd Waffe tötet! Mensche tötet!»

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Video: watson/Renato Kaiser

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265Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snake Plissken 06.04.2018 12:17
    Highlight Highlight “Jäger und Sammler“, das war doch die Bezeichnung für die Kulturstufe zur Zeit von Ötzi selig, ca. 5'000 Jahre her. Stimmt: Die hatten auch noch kein Frauenstimmrecht. Alles klar!
    4 3 Melden
  • Walser 05.04.2018 23:39
    Highlight Highlight Das zeigt die ganze Hilflosigkeit, Naivität und Schwäche der EU. Da stürmen ein paar nordafrikanische Islamisten in Paris ein Kino und erschliessen mit halbautomatischen Waffen Dutzende Leute. Dasselbe passiert in einem Redaktionsgebäude einer Zeitung. Und was tut nun die EU? Sie will den unbescholtenen Bürgern diesen Waffentyp verbieten und zu Registrierung aller Waffen zwingen. Die Verbrechersyndikate jeglicher Couleur werden vermutlich keine Waffen melden.....sie interessieren sich für solche Diskussionen wie diese hier einen Dreck!
    11 9 Melden
  • Pisti 05.04.2018 19:06
    Highlight Highlight „Die Waffenrichtlinie ist eine Reaktion auf die Terroranschläge der letzten Jahre“ Ahja, aber dann tausende potenzielle Terroristen unkontrolliert nach Europa reinlassen. Leute lasst euch doch nicht für dumm verkaufe von der EU. Entwaffnete Bürger kann man besser kontrollieren und unterdrücken nur um das geht es.
    18 28 Melden
  • hävi der spinat 05.04.2018 18:56
    Highlight Highlight Die Linken nehmen den Ball, der ihnen von der EU zugespielt wird, dankbar an.
    Es geht darum, das widerspenstige Volk in die richtigen Bahnen zu lenken.

    Bald ist es vorbei.
    28 62 Melden
  • hävi der spinat 05.04.2018 18:03
    Highlight Highlight Es geht hier nicht darum, ob man für oder gegen ein strenges Waffengesetz ist.
    Es geht darum, dass uns die EU, dass Messer an den Hals setzt.

    Die Debatte können wir uns eigentlich schenken.
    Wie der Artikel zeigt, werden wir erpresst.

    Eigentlich sollte durch die Reihen der Gegner, sowie der Befürworter, ein Aufschrei des Entsetzens gehen.

    Unsere direkte Demokratie steht hier zur Diskussion!
    24 64 Melden
    • Murky 05.04.2018 20:59
      Highlight Highlight Wir haben unser Land aber auch ausgerechnet genau in die Mitte von Europa platzieren müssen. Ohne Bodenschätze. Schonoblöd du, hätten sie den Rütlischwur damals doch neben dem Baikalsee gemacht heinamal...

      Sorry. Wir brauchen die EU nun mal, so ist es halt. Und wir sind saugut im Rosinenpicken. Aber ohne die EU läuft nichts. Das ist Fakt und da kann man noch so stämpfelen. Sie sind mächtiger als wir, wir sind aber gut im Verhandeln. Aber gewisse Kompromisse muss man eingehen. Wenn damit gemeint ist das man mehr Waffen registrieren muss, vomirus. Damit bleibt der Rütlischwur auch wo er ist.
      33 14 Melden
    • Rocco Zumstein (1) 05.04.2018 21:05
      Highlight Highlight Nein, wir lassen uns eben nicht auf eine EU-Diskussion ein. Halbautomatische Waffen gehören in keinen privaten Haushalt. Da es absolut für gar niemanden irgendeinen plausiblen Grund gibt in der Schweiz eine halbautomatische Waffe zuhause zu haben. Diese Art von Waffen haben keinerlei Nutzen ausser man muss schnell viele Menschen töten. Also wtf? Gohts no?
      34 14 Melden
    • hävi der spinat 06.04.2018 00:07
      Highlight Highlight Zumstein
      Das ist Unsinn. Wir können irgendwann mal über ihre Waffen diskutieren, aber sicher nicht dann, wenn uns die EU die Pistole an die Schläfe setzt.
      Murks
      Rosinenpicken ist ein Ausdruck, den ich nicht ausstehen kann. Überlegen Sie sich mal das Gegenteil von Rosinenpicken.
      Dies wäre: es wird gegessen was auf den Tisch kommt. Auch wenn s ungesund ist.

      Wollen sie das?
      8 23 Melden
  • piedone lo sbirro 05.04.2018 16:19
    Highlight Highlight Angesichts der zunehmenden Gefahr von terroristischen Anschlägen haben die Schengen-Staaten 2016 mit dem euro Parlament vereinbart, die Aussengrenzen künftig besser zu schützen. Auch die eigenen Bürger werden bei der Einreise systematisch kontrolliert, um Rückkehrer aus Konfliktgebieten, die mit Terrororganisationen in Kontakt gekommen sein könnten, registrieren und besser verfolgen zu können. Schengen zeigt, dass sich die Zusammenarbeit mit anderen euro Ländern für die CH, ihre Bürger und Wirtschaft auszahlt.

    https://my.abstch.ch/page/-/Kamp-Europa/DE/Downloads/Faktenblatt_Schengen_v2.pdf
    31 15 Melden
  • R. Klärer 05.04.2018 16:06
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde: Wie handhaben das eigentlich EU-Staaten wie Österreich oder Tschechien, die meines Wissens ein – zumindest in manchen Aspekten – deutlich liberaleres Waffenrecht haben als wir? In der hiesigen Berichterstattung klingt es oft so, als sei die neue Richtlinie nur in der Schweiz umstritten, aber das kann ich mir nicht vorstellen.
    24 5 Melden
  • exeswiss 05.04.2018 15:54
    Highlight Highlight wilkommen in der USA der Schweiz.
    18 15 Melden
  • Gbzh 05.04.2018 15:43
    Highlight Highlight Ich habe doch tatsächlich mal mein Sturmgewehr nach dem Versorgen meines Dienstzeugs am Zaun direkt an der Strasse vergessen. Später ist meine Mutter glücklicherweise nochmals raus und hat es gesehen. Nie wollte ich diese Waffe nach Hause mitnehmen, aber ich musste damals. Fast wäre es mir zum Verhängnis geworden.
    23 15 Melden
  • aglio e olio 05.04.2018 14:04
    Highlight Highlight Der Grossteil der Schweizer Bevölkerung (wenn nicht sogar alle) hat mehr vom Schengen-Abkommen als von derzeitigen Waffengesetz.
    Raus aus Schengen oder schärferes Waffengesetz? Muss man das abwiegen?
    Wer jetzt eine Waffe besitzen darf, darf es dann auch. What's the Problem?
    66 21 Melden
  • FrancoL 05.04.2018 13:54
    Highlight Highlight Ich weiss nicht recht was das Waffengesetz mit der persönlichen Freiheit zu tun hat. Als Architekt bin ich häufig bei Umbauten im Estrich oder Kellerräumen von Liegenschaften unterwegs. Räume die kaum richtig abgeschlossen werden, Räume deren Zugang mir und vielen Handwerkern ohne grosse Probleme ermöglicht wird. Und da finde ich nicht selten die Armeewaffe kaum richtig verstaut und gut zugänglich. Ist das wirklich für die Freiheit so wichtig, dass man sich nicht die Mühe nimmt diese fachgerecht zu "verstauen"? sieht so Freiheit aus?
    Ich glaube nicht, Waffen sind keine Spielzeuge!!
    79 17 Melden
  • hävi der spinat 05.04.2018 13:20
    Highlight Highlight Ob das Waffengesetz verschärft wird oder nicht ist sekundär.

    Spannen ist, was dahinter steht.

    Dahinter steht etwas grosses.

    Wird das Referendum ergriffen, sehen wir und, nach der MEI, wieder in einer Situation, wo der Stimmbürger etwas entscheiden darf, dass gegen den Willen der EU ist.

    Das Argument der Verschärfer wird daher sein: seht her, Schengen steht auf dem Spiel.

    Wie bei der MEI, steht aber der Bruch mit der EU auf dem Spiel.
    Diesmal aber niederschwelliger.

    Bei einer Frage nämlich, wie wir sie uns, in der Demokratie gewohnt sind, selbst zu entscheiden.

    Bald wird es vorbei sein.
    22 85 Melden
  • Kaffo 05.04.2018 12:46
    Highlight Highlight Hallo Leute. Lasst euch nicht übers Ohr hauen. Das Problem mit den Waffen, das wir offensichtlich haben ist als solches gewollt. Blocher will nur möglichst viele Leute hinter sich scharen damit er der EU und den EU- Befürworter eines auswischen kann.
    90 27 Melden
  • TomasB 05.04.2018 12:30
    Highlight Highlight NRA-Gedankengut auch in der Schweiz im Namen der Volks-Freiheit?
    Das darf doch nicht wahr sein!
    88 24 Melden
  • P.Rediger 05.04.2018 12:05
    Highlight Highlight Ist ja schon seltsam, mit welchen Argumenten hier gegen eine Verschärfung des Waffenrechts argumentiert wird. Da ist von Einschränkung der persönlichen Freiheit die Rede und von "Kriminalisierung" unbescholtener Bürger. Eigenartig, dass diese Argumente bei der SVP nicht zählen, wenn es um die Privatsphäre von IV-Bezügern geht.
    116 23 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 12:47
      Highlight Highlight Nach unten treten ist eben immer einfach.
      87 17 Melden
    • Astrogator 05.04.2018 12:59
      Highlight Highlight Das "wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten"-Argument hört man jetzt seltsamerweise auch nicht von den Herrliberg-jüngern.
      74 11 Melden
    • hävi der spinat 05.04.2018 17:53
      Highlight Highlight Astrogator
      Diese Diskussion ist aber auch für die Dümmsten.

      Es geht hier um das Recht auf demokratische Entscheide.
      (und nicht etwa um Waffen)

      Wir sehen hier etwas in die Zukunft. Wieweit, die EU direkte Demokratie noch zulässt.

      Eben leider keine.
      Aber Sie merken so etwas nicht einmal?

      nicht wahr?
      14 29 Melden
  • just sayin' 05.04.2018 11:58
    Highlight Highlight also ich kenne diverse beamte, welche nicht hinter diesem gesetz stehen.

    @watson: wer sind denn diese repräsentanden aller polizisten und psychiater, welche gegen blocher kämpfen?
    55 72 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 12:50
      Highlight Highlight Wie wärs mit lesen? Der Verband der Polizeibeamten und die Dachorganisation der psychiatrisch-psychotherapeutisch tätigen Ärzte. Oder willst du noch eine Auflistung, wer dafür und wer dagegen ist?

      Ist auf jeden Fall auch logisch dass nicht 100% alle dahinter stehen.
      69 22 Melden
    • Watson=Propagandahuren 06.04.2018 20:18
      Highlight Highlight Arghh: Im Titel steht aber was von "Polizisten" und "Psychiatern" und nichts von irgendwelchen Verbänden.
      Jaja "du musst halt den Text lesen". Gibt aber viele die lesen nicht jeden Text zu einer Schlagzeile. Bei denen bleibt dann genau diese Aussage hängen.
      Und das ist von watson (und all den anderen Medien die so arbeiten) gewollt....
      0 1 Melden
  • Lowend 05.04.2018 11:46
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass sich Polizisten und Psychiater endlich mal mit Blocher beschäftigen! Wurde ja auch langsam Zeit, bei seinem latenten Grössenwahn!
    108 43 Melden
    • Alienus 05.04.2018 12:48
      Highlight Highlight Der ist nicht nur latent, sodern bereits virulent!
      57 13 Melden
  • Arabra 05.04.2018 11:42
    Highlight Highlight Wieder mal eine irreführung der Tatsachen. Die Einzigen, die wirklich ein Problem haben, wenn wir nicht mehr ihm "Sicherheitsystem" von Schengen sind, ist die EU selbst. Ein riiiesen Loch in miten der EU, wo potentiell gefährlich Menschen operieren könnten. Die Schweiz ist nicht Ziel Nummer 1 für böse Menschen. Erwähnt diese Tatsache doch mal. Ein "Sicherheits. " hatte die Schweiz auch ohne EU.
    Wir reden hier von einer Beschneidung der Legalwaffenbesitzer. Die Probleme sind aber die ilegalen Waffen und im Affekt tötet man auch mit einem Hammer oder Messer, dafür braucht es keine Schusswaffe.
    53 109 Melden
    • Paddiesli 05.04.2018 12:34
      Highlight Highlight Die Hemmschwelle jemanden direkt mit einem Messer oder Hammer anzugreifen, liegt einiges höher, als jemanden aus der Distanz mit einer Waffe zu töten. Auch die Chancen für das Opfer, sich wehren zu können, sind bei diesen Waffen nicht dieselben!
      69 21 Melden
    • Sportfan 05.04.2018 12:51
      Highlight Highlight Ehm, Arabra ... Echt jetzt? Glauben sie, dass es für die EU gross etwas ausmacht, wenn zu den 14'300 km Aussengrenze noch die 1'800 km Schweizer Grenze dazukommt? Ernsthaft jetzt?

      Für uns Schweizer würde sich aber schon was ändern, denn unsere "zu bewachende Grenze" steigt um 100% an. WIR würden massiv mehr verlieren, als die EU.
      77 17 Melden
    • P.Rediger 05.04.2018 12:51
      Highlight Highlight Besitzt du ein eigenes Motorfahrzeug? Fühlst du dich durch die Pflicht zur Registrierung und zum Abschliessen einer Versicherung für dieses Fahrzeug in deiner Freiheit eingeschränkt?
      81 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 05.04.2018 11:42
    Highlight Highlight Mir ist es ehrlich gesagt lieber, wenn wir weiterhin bei Schengen dabei sein können, als das wir unser Waffenrecht so weiterführen wie bis anhin.

    ABER, wenn der Bund nicht einen mutigen Schritt zu den Schützen macht, wird diese Vorlage versenkt.

    "Schengen / Dublin behalten" ist viel komplexer als: "die EU will mir meine persönliche Waffe wegnehmen".

    Grundsätzlich befürwortet man in einer Abstimmung das, was einem am nächsten liegt und was der Lebenswirklichkeit entspricht. Ein supranationales Gebilde als Alternative, gehört nicht dazu.
    36 17 Melden
    • just sayin' 05.04.2018 13:07
      Highlight Highlight ich glaube sogar, dass unsere regierung dies bewusst macht.

      kommunizieren, dass "wir gezwungen sind" das eu-gesetz anzunehmen und anderenfalls "aus schengen rausfliegen".

      mit dieser strategie hat man alle, welche nicht durch das gesetz direkt betroffen sind (und welche weiter ein schengenstaat sein wollen "in der tasche".

      das hier unser politisches system umgangen wird (wir hatten mal direkte demokratie), wird irgendwie ausgeblendet.

      diesmal betrifft es nur ein paar hunderttausend schützen.

      und das nächste mal wenn die eu was will?

      aus diesem grund sollte jeder genauer hinschauen.
      24 46 Melden
    • hävi der spinat 05.04.2018 14:07
      Highlight Highlight Genau dies ist auch das Thema.
      Wir sind daran, uns selbst zu entmündigen und die direkte Demokratie abzuschaffen.

      Und der Pleb merkt es nicht einmal.

      Leider.
      19 56 Melden
    • Sophia 05.04.2018 16:50
      Highlight Highlight Oh du heiliger Gemüsebrei, wir vermasseln uns unsere schöne Demokratie wegen einem Waffengesetz! Solche schöne Ideen schätze ich als ungeheuer wichtig und gedankenschwer ein! Was sind schon ein paar tote Kinder gegen unsere direkte Demokratie, die jetzt auch noch von Schusswaffen bedroht ist?
      9 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 05.04.2018 11:37
    Highlight Highlight Freiheit durch Waffengewalt. Und sacken lassen!
    50 28 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 12:32
      Highlight Highlight Wo haben wir denn Waffengewalt? Mal an einem grossen Schützenfest gewesen? Da brauchts nichtmal Security.
      30 38 Melden
    • Makatitom 05.04.2018 16:02
      Highlight Highlight @Mugendai: Eine der höchsten Suizidraten mit Schusswaffen europaweit, wenn nicht sogar weltweit. Auch eine der höchsten Raten von erweitertem Suizid
      26 6 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 17:14
      Highlight Highlight Und? Suizid ist ein Menschenrecht. Was tangiert ein Suizid die Sicherheit anderer?
      5 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 05.04.2018 11:21
    Highlight Highlight Fakt ist: Die Terroristen besorgten ihre Waffen illegal. Das Gesetz ist also wertlos.

    Fakt ist: Schengen ist schon lange tot, dessen Regeln werden nicht durchgesetzt.

    Also Nein zu dieser Idiotie.
    61 99 Melden
  • piedone lo sbirro 05.04.2018 11:16
    Highlight Highlight blocher setzt sich für die interessen der finanzstarken waffenlobby ein, die seiner SVP treu die stimme geben. gleichzeitig kann er auch noch das lied der bösen EU singen. zwei fliegen auf einen streich.

    schengen dient der polizei und somit der sicherheit unseres landes, doch die ist dem prediger von herrliberg egal – EU-hetze ist ihm wichtiger, denn damit kann er wähler ködern.

    schaut euch mal blochers gesicht auf dem foto an: ein abbild von machtbesessenheit, gier und verbitterung.
    77 22 Melden
  • Sportfan 05.04.2018 10:59
    Highlight Highlight Also, kann mir mal ein einziger Jäger sagen, wie ihn diese Bestimmung trifft? Ich hoffe ja wirklich nicht, dass die Damen und Herren mit Halbautomaten auf unsere Tiere ballern.
    Dann würde mich mal interessieren, warum die Sportschützen nicht einfach auf normale Sportgewehre umsatteln können. Es gibt wohl keine Internationale Meisterschaft mit Halbautomaten und grossen Magazinen. Olympische - und wir sprechen ja von SPORTschützen - auf jeden Fall nicht.

    Sagt es mir, welche Nachteile das neue Gesetz für Euer Hobby hat! Ich verstehs nicht, bin aber gerne bereit meine Meinung zu ändern!
    93 29 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 11:31
      Highlight Highlight Ich will halt nicht mit einem Standardgewehr schiessen, sondern mit meinem Stgw57. Warum hast du ein Problem mit dem, wie ich meinen Sport ausübe?
      34 57 Melden
    • Sportfan 05.04.2018 12:17
      Highlight Highlight Weil es so kein Sport mehr ist.

      Ihr schreit es sei ein Sport und wollt mit 60-jährigem Material diesen ausüben? Kein ernstzunehmender Sport nimmt freiwillig "ureselaltes" Material. KEINER, ausser irgendwelche Nostalgiefreaks, und somit ist es kein Sport mehr, sondern eine Nostalgieveranstaltung.

      Aber dagegen ist nichts einzuwenden, aber beachtet die Regeln und schreit nicht rum. Ich darf auch nicht mit jedem Rennwagen auf die Strasse, auch da müssen Regeln eingehalten werden.
      59 24 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 12:44
      Highlight Highlight Und nur weil DU sagst, es sei kein Sport, ist es auch so? Ich DARF aber mit meinem Sturmgewehr in den Schiessstand und übe den SCHIESSSPORT damit aus und denk dabei an dich. Nein, ich stelle mir dich nicht als Zielscheibe vor, nur um das gleich aus der Welt zu schaffen.
      18 39 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilson_Wilson 05.04.2018 10:50
    Highlight Highlight Die Pro-Tell-Typen glauben tatsächlich, als ob sich Blocher auch nur einen Deut um ihr Problem scheren würde.

    Für Blocker ein wunderbares Thema, Anti-EU-Populismus zu betreiben. Nicht mehr, nicht weniger.
    93 19 Melden
  • Rumdibum 05.04.2018 10:49
    Highlight Highlight Wow, hier hat sich jemand aber Mühe gegeben ohne richtig aufzuklären.
    Mal ein paar Fakten:
    1.Suizide mit Waffen sind seit Jahren rückläufig und das obwohl die Suizide steigen.Siehe https://bit.ly/2uNMicm
    2.Man verhindert keine Suizide wenn man das Magazin verkleinert
    3.Zum eigentlich Zweck, der Terrorismusbekämpfung dient das Gesetz überhaupt nicht, da es nur Legalwaffenbesitzer einschränkt
    4.Sämtliche Terroranschläge wurden mit nicht Legalen Waffen durchgeführt
    Dazu gibt es noch einige mehr Gründe warum der aktuelle Vorschlag nicht umgesetzt werden sollte
    Siehe hier: https://bit.ly/2IwSbwp
    47 70 Melden
    • Liselote Meier 05.04.2018 12:04
      Highlight Highlight Ach du meinst es gab kein Anschläge mit legalen Waffen? Hier 4 Beispiele, 2 davon sogar mit Schweiz Bezug.

      Zuger Attentat. Leibacher hatte die Waffen legal erworben.

      Eine der Hauptwaffen der Terrorgruppe NSU, eine Ceska wurde in der Schweiz legal erworben.

      Breivik; ein halbautomatisches Gewehr und eine Glock legal erworben.

      Versuchter islamistischer Anschlag Champs-Elysées 2017. Adam D. 9 legale Schusswaffen.

      46 12 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 13:17
      Highlight Highlight Zu Leibacher: Er hätte keine Waffen haben dürfen. Das war, wie so oft, Behördenversagen. Die selben Behörden, denen wir unser bedingungsloses Vertrauen schenken sollen.
      9 18 Melden
    • Liselote Meier 05.04.2018 15:43
      Highlight Highlight Da kennst du aber das Waffengesetz welches 2001 galt aber nicht. Unter Privaten durfte man Waffen verkaufen auch ohne Waffenerwerbsschein und musste auch nichts melden. Wurde erst 2008 geändert, dass bei Privaten der Käufer ein
      Waffenerwerbsschein haben muss und der Polizei ein Vertragskopie gesendet werden muss.
      13 1 Melden
  • Bert der Geologe 05.04.2018 10:46
    Highlight Highlight Da es in Europa auch immer noch Jäger und Sammler gibt, nehme ich mal an, dass das Waffengesetz uns nicht die Nahrungsgrundlage entzieht. Es wäre ja wirklich inkonsequent und absurd, wenn wir uns einerseits der Sicherheit zuliebe freiwillig beschnüffeln lassen und andererseits aber jeder mit einer Knarre rumlaufen darf.
    60 14 Melden
    • just sayin' 05.04.2018 13:28
      Highlight Highlight ja. das mit dem beschnüffeln lassen war eben auch eine schlechte idee
      11 3 Melden
  • zombie woof 05.04.2018 10:41
    Highlight Highlight Polizisten und Psychiater kaempfen gegen Blocher...wird auch langsam Zeit
    73 16 Melden
  • Herbert Anneler 05.04.2018 10:34
    Highlight Highlight Halbautomatische Waffen für Jäger??? Wer zwei Schüsse braucht, dem gebührt kein Jagdpatent!!!
    Ohne Schengen droht uns das Chaos - genau dies will Blocher! Gehen wir ihm und seinen Freunden nicht auf den Leim!
    105 22 Melden
    • piedone lo sbirro 05.04.2018 15:42
      Highlight Highlight
      sie schreiben stets gute kommentare herbert anneler 👍
      13 1 Melden
  • Telomerase 05.04.2018 10:24
    Highlight Highlight "Die Waffenrichtlinie ist eine Reaktion der EU auf die Terror-Anschläge der vergangenen Jahre."

    Dann konsequenterweise Lieferwagen verbieten.
    32 69 Melden
    • Sauäschnörrli 05.04.2018 11:05
      Highlight Highlight Lieferwagen werden ja registriert.
      76 20 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 05.04.2018 12:26
      Highlight Highlight Und je nach Ausbaustatus brauchst du einen bestimmten Fahrausweis.
      33 4 Melden
  • aglio e olio 05.04.2018 10:14
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstehe, geht es um eine erweiterte Meldepflicht für halbautomatische Schusswaffen. Das heisst man kann eine halbautomatische Schusswaffe weiterhin erwerben und besitzen, es wird lediglich genauer festgehalten wer eine solche besitzt.
    Welche Freiheit soll da nun beschnitten werden?
    78 20 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 11:06
      Highlight Highlight Nein. Besuchen sie die Aktion "Finger weg vom Schweizer Waffenrecht", dort sind alle Einschnitte kurz und bündig aufgelistet.
      26 62 Melden
    • Sportfan 05.04.2018 11:44
      Highlight Highlight @Mugendai: Habe ich jetzt gerade gemacht. Selten so einen wirren Sch... gelesen. Es wird nur über Magazingrössen schwadroniert und dass die EU alle 5 Jahre Änderungen im Waffengesetz VORSCHLAGEN kann.

      Also was zum Teufel, soll schlimm sein, wenn eine Pistole kein Magazin haben darf, das mehr als 20 Schuss aufnehmen kann? Und eine Fachkommission alle 5 Jahre Änderungen Vorschlagen kann?

      Nicht erstaunlich, dass bisher nur die SVP hinter diesem Verein steht!
      61 19 Melden
    • aglio e olio 05.04.2018 11:45
      Highlight Highlight 1/2
      Danke für den Hinweis.
      einige Zitate, z.T. meine Gedanken dazu:
      "Wir dürfen uns kein X für ein U vormachen lassen! Nur der Originaltext zählt!"

      "Damit die Sachlage etwas deutlicher wird, haben wir Floskelbegriffe durch Echtbegriffe ersetzt, also etwa «Mitgliedstaaten» durch «Schweiz» und «Ladevorrichtung» durch «Magazin»."
      Wie denn nun, Originaltext oder Eigenauslegung?

      "Wir akzeptieren keine einzige weitere Gängelei durch inländische oder ausländische Behörden und Politiker."
      Dialogbereitschaft?
      ...

      33 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fulehung1950 05.04.2018 10:12
    Highlight Highlight Wer ausser der Polizei braucht halbautomatische Waffen? Jäger? Schützenfestteilnehmer? Sammler? Wollen die Jäger jetzt mit Serienfeuer den Gemsen zu Leibe rücken? Soll an Schützenfesten Häuserkampf simuliert werden?

    Pro Tell - ein Ableger der NRA, der Freiheit auf eine ganz eigentümliche Art definiert.

    Was für ein Heini ist denn dieser Obertell Udry, der behauptet, dass die Polizei beim Sturm auf ein Haus nicht mit Waffen, sondern „Heissem Wasser und Säure“ angegriffen werde! Solcher Blödsinn löst bei mir Kopfschütteln bis zur Hirnerschütterung aus.
    73 30 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 11:07
      Highlight Highlight Öhm, sogar eine olympische Sportpistole ist ein Halbautomat.
      28 21 Melden
    • EvilBetty 05.04.2018 11:31
      Highlight Highlight Weil Pistolen grundsätzlich halbautomatisch sind. Olympische Sportgewehre hingegen sind Repetierer... nix automatisch... von wegen Sportschützen und so...
      28 11 Melden
  • Rumdibum 05.04.2018 10:02
    Highlight Highlight Gibts hier mal Fakten oder einfach nur Meinungen von Interessengruppen ? Es gibt sovieles was dagegen spricht, hier nur ein paar Fakten:
    1. Mit dem Gesetz verhindert man keine Terroranschläge, weil ausschliesslich Legalwaffenbesitzer weiter eingeschränkt werden. Die Terroristen benutzten illegal beschaffte Waffen
    2.Sind die Suizide mit Waffen seit Jahren rückläufig https://bit.ly/2uNMicm
    3.Die EU will über den Schengenvertrag allen ein Gesetz aufzwingen, welches National so niemals beschlossen worden wäre
    Weitere Fakten:
    https://bit.ly/2IwSbwp
    27 62 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 11:01
      Highlight Highlight Und die Seite, die du verlinkst, ist nicht von einer Interessengruppe?
      48 10 Melden
    • Sauäschnörrli 05.04.2018 11:08
      Highlight Highlight Illegale Waffen kommen nicht als solche auf die Welt, die rutschen da irgendwann rein. Wenn die Waffe auch als sie sich noch legal war nicht registriert wurde, ist der Wechsel nur schwer nachverfolgbar.
      45 11 Melden
  • Heieiei 05.04.2018 10:01
    Highlight Highlight Schlussendlich geht es bei dieser Disskusion nicht um das Waffengesetz. Wenn wir soweit gehen und "Copy Paste" das Recht vom EUGH übernehmen werden wir in naher zukunft Probleme bekommen unsere Werte zu schützen. Hier geht es nicht um die Folgen vom Waffengesetz sondern das was noch kommt.

    Es besteht kein Grund sich teilweise abhängig von der EU zumachen. Den Marktzugang werden wir auch so aushandeln können.

    Eigenständig bleiben und selber entscheiden.
    48 127 Melden
    • LandeiStudi 05.04.2018 10:27
      Highlight Highlight Wir übernehmen das Recht ja auch nicht „CopyPaste“, wie im Artikel zu lesen ist, hat der Bundesrat ja zum Beispiel die Ausnahmeregelung für Soldaten ausgehandelt.
      55 11 Melden
    • zombie woof 05.04.2018 10:37
      Highlight Highlight Dann liste mir mal 10 Werte auf, die wir schuetzen muessen, weil sie von der EU bedroht sind.
      69 9 Melden
    • Posersalami 05.04.2018 10:42
      Highlight Highlight Könnten sie bitte sagen, was diese "Werte" sind?

      Zumindest zu meinen Werten gehört es nämlich nicht, dass ein paar 100 000 Waffen unkontrolliert im Land herumzirkulieren.
      73 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luku luku 05.04.2018 09:53
    Highlight Highlight Wenn wir eine gesunde Gesellschaft haben und die Politik unsere Interessen vertritt, brauchen wir auch keine Waffen. Wenn wir Angst haben oder das Gefühl, mit Waffen etwas lösen zu können, na ja, in Syrien etc funktioniert der bewaffnete Widerstand ja tiptop.
    65 20 Melden
    • Markus Kappeler 05.04.2018 11:46
      Highlight Highlight Bei Hitler hat der bewaffnete Wiederstand auch funktioniert. Bei den Japanern und Südstaatlern auch und wenn die Indianer genügend Waffen gehabt hätten würde ihnen Amerika immer noch gehören. Du siehst, Waffen an sich sind nicht schlecht. Wenn aber das Establishment glaubt das Volk sei schlecht haben wir ein Problem, ein sehr grosses.
      9 32 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 13:02
      Highlight Highlight Bei Hitler hat der bewaffnete Widerstand funktioniert? In den Südstaaten (nehme an es sind die der USA gemeint). Bitte was?
      23 2 Melden
    • Markus Kappeler 05.04.2018 20:21
      Highlight Highlight @Aaaaaarrghh, bei Hitler meine ich die Alliierten, der innere Widerstand von Juden und Kommunisten wurde durch deren Entwaffnung unterbunden!!!! Na machts klick, wahrescheinlich nicht. Die Nordstaaten der USA war auch ein bewaffneter Wiederstand, oh schreck, pöse Waffen befreiten Sklaven und die Welt von Hitler. Das ist aber auch schlecht...
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 05.04.2018 09:52
    Highlight Highlight «Der Aufwand, um all die Waffen zu registrieren, wäre horrend – und der Nutzen nicht existent.»

    Aktuell führen wir x Tausend unbescholtene Bürger auf blossen Verdacht hin in einer Datenbank. Früher konnte der Staat ein paar 100 Tausend Unschuldige in einer Datenbank führen. Aber für ein paar Gewehre, die man wohl problemlos online registrieren könnte, da reichts nicht!

    Schon klar.
    85 13 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 10:20
      Highlight Highlight Keine Ahnung, hm? Die Waffenstellen der Polizeien sind jetzt schon mit der aktuellen Gesetzeslage mehr als ausgelastet. Wenn dann das drei, vier, fünnfache an Aufwand hinzukommt, viel Spass. Wir bezahlens ja dann.
      10 51 Melden
    • Posersalami 05.04.2018 11:08
      Highlight Highlight Ja und? Dann geben wir der Polizei halt mehr Geld. Damit können die dann neue Stellen schaffen, die effektiv für mehr Sicherheit sorgen.
      50 8 Melden
    • Heieiei 05.04.2018 13:10
      Highlight Highlight Das Geld kommt natürlich auch einfach so?!

      Ah nein Verschulden wir uns noch mehr, oder nehmens aus der Verkehrskasse.

      Vielleicht den Lohn von den Staatsangestellten runterschrauben und so Geld einnehmen. Mal sehen wie das ankommt.
      2 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 05.04.2018 09:32
    Highlight Highlight Was ist, wenn ich nur als Hobby Atombomben sammeln will? Wird da nach diesen Logiken nicht auch meine Freiheit beschnitten, wenn ich das nicht darf?
    76 25 Melden
    • SpikeCH 05.04.2018 10:01
      Highlight Highlight glaube eine nukleare Massenvernichtungswaffe ist kein Sportgerät.
      29 41 Melden
    • meine senf 05.04.2018 10:03
      Highlight Highlight Warum ist dann eine nicht-nukleare Vernichtungswaffe ein "Sportgerät"?
      45 10 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 05.04.2018 10:21
      Highlight Highlight @SpikeCH

      Alles eine Frage der Perspektive...
      33 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 05.04.2018 09:32
    Highlight Highlight Wir sind nicht die USA, wir haben wirklich kein Waffenproblem. Wieso also etwas ändern das kein Problen ist?
    34 78 Melden
    • EvilBetty 05.04.2018 09:55
      Highlight Highlight Wir haben NOCH kein Waffenproblem ...
      41 31 Melden
    • Walter Sahli 05.04.2018 09:58
      Highlight Highlight Frag' doch mal die Eltern der Kinder, die sich mit einer Schusswaffe das Leben genommen haben, ob sie auch finden, es gäbe kein Problem.
      59 30 Melden
    • Slavoj Žižek 05.04.2018 10:05
      Highlight Highlight Walter, wenn du so argumentierst müsste man auch Züge, Autos, Brücken und hohe Gebäude verbieten.
      23 30 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dinolino 05.04.2018 09:26
    Highlight Highlight Weniger Waffen = Weniger Schüsse = Weniger Ziele die getroffen werden

    hört sich für mich gut an, egal was der selbstbestimmte Wilhelm von Herrliberg dazu meint.
    99 40 Melden
  • TheMan 05.04.2018 09:16
    Highlight Highlight Ja Verbietet alle arten von Waffen. Aber wart, auch ein Messer, Gabel und sogar Worte können wir als Waffe missbrauchen. Klar Worte führen nicht Direkt zum Tote. Indirekt schon, durch Mobbing. Schränkt die Freiheit der Schweizer noch mehr ein. Noch mehr Gesetze usw. Und ich dachte die SP steht für weniger Gesetz hin. Gegen die Überregulierung. Aber he das eine Sagen und das andere Tun, das kann die SP gut.
    30 140 Melden
    • Electric Elefant 05.04.2018 10:07
      Highlight Highlight Oje... Mit dem genau gleichen dummen Gabel-Messer-Argument, könnte man auch den unbeschränkten Besitz von Panzern und Granaten rechtfertigen...
      Jedem Schweizer seine Wasserstoffbombe oder wie!
      38 9 Melden
    • LU90 05.04.2018 10:19
      Highlight Highlight Der Unterschied: Messer/Gabel benötige ich ausserdem zum Essen, Worte um zu kommunizieren. Halbautomatische Waffen sind jedoch nur zum schiessen da.
      Und die, die auf Zielscheiben o.ä. schiessen wollen, könnten dies mit dem neuen Gesetzt weiterhin.
      36 6 Melden
    • Astrogator 05.04.2018 10:27
      Highlight Highlight Und die Polizisten sind auch alle in der SP?
      30 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • α Virginis 05.04.2018 09:08
    Highlight Highlight Ich finde es generell seltsam, dass offensichtlich viele Leute Waffen im privaten Bereich überhaupt als notwendig betrachten. Waffen dienen einzig und alleine der Tötung anderer. Brauchen wir so etwas im Europa des 21. Jahrhunderts? Und die Gleichung: "Mehr Waffen = weniger Gewalt/Kriminalität" ist absolut höhnisch und nur noch ... (finde keine Worte).

    Die Umsetzung der Richtlinie ist absolut notwendig und die Kontrolle über Schusswaffen schon längst überfällig.
    86 36 Melden
    • DerSimu 05.04.2018 09:38
      Highlight Highlight Ich bin Sportschütze. Wollen Sie mich nun als Mörder darstellen? Für mich ist es ein Sportgerät.

      Schauen Sie sich lieber mal die Statistiken an. Die Schweiz hat eine hohe Waffendichte und vergleichsweise sehr wenige Schusswaffendelikte.
      41 60 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 10:03
      Highlight Highlight Die Umsetzung der Richtlinie endet im Fiasko, weil die Gesetztesschreiber selbst keinen Schimmer von Schusswaffen haben. Waffen klassifizieren anhand ihrer Magazine, aber nicht miteinkalkulieren dass es Gewehre gibt, die Pistolenmagazine aufnehmen können und umgekehrt. Und viel Spass beim Kontrollieren von millionen Magazinen, die frei im Umlauf sind.
      16 18 Melden
    • Snowy 05.04.2018 10:07
      Highlight Highlight Simu, absolut kein Problem: Sportschützen sollen und dürfen weiterhin Halbautomaten besitzen.

      Sehe Dein Problem nicht.
      24 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 05.04.2018 09:08
    Highlight Highlight Wenn Waffen zu unserer Kultur gehören, dann will ich nicht mehr dieser Kultur angehören!
    71 50 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 09:37
      Highlight Highlight Dann geh?
      47 67 Melden
    • Fulehung1950 05.04.2018 10:29
      Highlight Highlight @Mugendai: lieber Du. USA - das Land Deiner Träume!
      41 15 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 10:47
      Highlight Highlight Die USA? Je nach Bundesstaat, das wird hierzulande ja gerne ausgeblendet. Aber hey, es gibt friedfertige, waffengegnerische Kulturen in Europa. Schweden zum Beispiel. Da läufts ja grad super...ach nein, warte... Deutschland hat ein scharfes Waffengesetz...naja... England... eh... Frankreich? Auch nicht so toll. Hm, blöd.
      15 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mugendai 05.04.2018 09:08
    Highlight Highlight Gegenthese: Ich hab bis jetzt keinen Polizist/Grenzwächter kennen gelernt, der für die Verschärfung wäre.
    33 50 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 09:41
      Highlight Highlight Natürlich, einzelne Polizisten/Grenzwächter > Verband der CH Polizeibeamten. Artikel sollte geändert werden!
      28 6 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 09:48
      Highlight Highlight Ja, stimmen tun die einzelnen Polististen/Grenzwächter, egal was der Verband so sagt.
      10 16 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 09:59
      Highlight Highlight Nehme aber an, dass der Verband bzw. der Vorstand sich nicht über die Mehrheit der Mitglieder hinwegsetzt und sich für die Gesetzesänderung einsetzt.
      27 9 Melden
  • PatCrabs 05.04.2018 08:57
    Highlight Highlight Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, geht es hauptsächlich um halbautomatische Waffen. Wieso ein Jäger oder Sportschütze automatisch 20 Schüsse abfeuern muss, ist mir ein Rätsel. Wenn der Rehbock vor deinem Gewehr 20 Schüsse braucht, bist du wohl eher kein guter Jäger, oder?
    Kann mich einer der Kritiker/Schützen aufklären?
    129 21 Melden
    • DerSimu 05.04.2018 09:09
      Highlight Highlight Jäger schiessen meist mit Repetiergewehren, nicht mit Halbautomaten, einverstanden. Sportschützen brauchen aber sehr wohl halbautomatische Waffen.
      25 36 Melden
    • derEchteElch 05.04.2018 09:18
      Highlight Highlight Ein halbautomatisches Gewehr kann nicht wie Sie schreiben „automatisch 20 Schüsse“ abfeuern.

      Automatisch = Dauerfeuer mit einmal abziehen bis man loslässt.

      Halbautomatisch = jeden Schuss einzeln auslösen mit automatischer Nachladung aus Magazin.

      Sturmgewehre in Privatbesitz haben keine Vollautomatik-Funktion mehr.
      55 9 Melden
    • Roter Baron 05.04.2018 09:33
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um halbautomatische Waffen für Jäger, das macht wirklich keinen Sinn, das stimmt, es geht um Zeitprogramme im Schiessstand, primär Bundesprogramm und Feldschiessen. Diese Programme sind auf diese Magazingrösse zugeschnitten.
      17 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenf 05.04.2018 08:49
    Highlight Highlight Irgendwie tönen die Argumente der Referendumsergreifer beängstigend ähnlich wie jene der NRA...
    109 19 Melden
  • Markus Kappeler 05.04.2018 08:48
    Highlight Highlight Die Linken wieder mal, sehen Probleme wo keine sind. Wie viele sterben unfreiwillig an halbautomatischen Waffen und wie viele begehen Suizid? Oder sterben an zu hohen Steuern, bzw. sterben, weil sie viel zu viel Steuern bezahlen müssen, an Überarbeitung? Vielleicht wäre es besser sich mit echten Problemen zu beschäftigen?
    32 161 Melden
    • will.e.wonka 05.04.2018 09:19
      Highlight Highlight wenn das volk die 6. ferienwoche ablehnt...
      59 8 Melden
    • Doradal 05.04.2018 09:21
      Highlight Highlight Dein Kommentar ist auf so vielen Ebenen falsch, da kann man gar nicht widersprechen, weil zu wenige Zeichen zur Verfügung stehen. Glück gehabt.
      70 12 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 09:31
      Highlight Highlight Ja, alle beim Verband der Evangelischen Frauen, dem Verband Schweizerischer Polizeibeamten und alle in der Dachorganisation der psychiatrisch-psychotherapeutisch tätigen Ärzte sind links.

      Haben Sie auch bessere Argumente? Wohl nur "SP" gelesen was?
      63 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 05.04.2018 08:47
    Highlight Highlight Ein Kompromiss der die Armee nicht tangiert wurde ja bereits gefunden.Daher kann ich die Aufregung nur bedingt verstehen.

    Es ist allerdings scheinheilig von der SP ein folgendes Zitat von sich zugeben:
    «Es ist uns wichtig, dass die Diskussion über das Waffenrecht nicht zu einer ideologischen Anti-EU-Debatte verkommt»

    Es ist wichtig das diese Diskussion nicht von der SP als idelolgisches Pro-Eu misbraucht wird!
    24 79 Melden
  • hävi der spinat 05.04.2018 08:44
    Highlight Highlight "keinen Spass aber dürfte Brüssel verstehen wenn..."

    So sieht es eben aus, wenn man sich erpressbar gemacht hat.
    32 134 Melden
    • äti 05.04.2018 09:37
      Highlight Highlight Was meinst du jetzt? Wer erpresst wen? Wer will mich mit Waffen erpressen?
      43 10 Melden
    • Luku luku 05.04.2018 09:49
      Highlight Highlight Erpressung ist möglich in einem Machtverhältniss wie diesem. Aber da würde sich nichts ändern wenn wir völlig unabhängig von den EU wären.
      25 6 Melden
  • DerSimu 05.04.2018 08:43
    Highlight Highlight Wie oft kommt es in der Schweiz zu Waffendelikten? Und wie oft sind es legale Waffen? Antwort auf beide Fragen: kaum jemals. Ich bin auch gegen Waffengewalt, aber das neue Gesetz ist der falsche Ansatz. Die EU begründet die schärferen Richtlinien mit der erhöhten Terrorgefahr. Bei wie vielen der letzten Terroranschlägen in der EU wurden legale Waffen genutzt? Bei keinem. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um reine Symptombekämpfung. Und wer jetzt kommt mit den USA und der NRA.Come on das ist kein Vergleich. Die Amis HABEN ein Problem mit Schusswaffengewalt, wir NICHT.
    33 102 Melden
    • Astrogator 05.04.2018 09:21
      Highlight Highlight Rund 35% der Suizide und "erweiterten Suizide" geschehen mit legalen Waffen.
      55 17 Melden
    • EvilBetty 05.04.2018 09:35
      Highlight Highlight Illegale Waffen waren auch mal legal, duh!?
      38 12 Melden
    • Markus Kappeler 05.04.2018 09:42
      Highlight Highlight Jeder kann über sein Leben selbst verfügen, besser er macht`s mit einer Schusswaffe statt vor den Zug zu springen. So etwas wie erweiterter Suizid gibt es nicht, das was du meinst ist Mord oder Totschlag. Ganz allgemein steht Tötung durch Schusswaffe zu hinterst in der Statistik, also sind Schusswaffen auch kein Problem.
      17 38 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 05.04.2018 08:36
    Highlight Highlight "Es ist uns wichtig, dass die Diskussion über das Waffenrecht nicht zu einer Anti-EU-Debatte verkommt»,
    Bourgeois, Mediensprecher der SP

    Das ist sehr wichtig.

    Vor allem dann, wenn man in einer gewissen Todessehnsucht, den Drang verspürt, sich in der EU aufzulösen.
    Wie dies hier der SP Mediensprecher zu verstehen gibt.
    24 132 Melden
    • tinmar 05.04.2018 09:58
      Highlight Highlight Jawohl, notfalls mit Waffengewalt gegen die EU! Erst zwingen sie uns das Frauenwahlrecht auf, jetzt wollen die mir auch noch mein Sturmgewehr wegnehmen. Ich sage euch, das ganze dient nur zur Vorbereitung einer deutschen Invasion. Habe Insiderinformationen!!!!!!!
      46 12 Melden
  • Matthias Ott 05.04.2018 08:33
    Highlight Highlight Kleines Detail am Rande noch: Unser Sturmgewehr ist eine vollautomatische Waffe, kein Halbautomat. Es wird erst zu einem Halbautomat umgebaut, wenn es zivil abgegeben wird.
    37 3 Melden
    • bruce 05.04.2018 09:51
      Highlight Highlight "umgebaut" kann jederzeit wieder rückgängig gemacht werden mit entsprechenden technischen Mitteln und Wissen...
      15 9 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 10:49
      Highlight Highlight @ bruce
      Viel Spass. Das Stgw müsstest du quasi von Grund auf neu bauen.
      6 9 Melden
    • _kokolorix 05.04.2018 19:25
      Highlight Highlight @Mugendai
      So ein blödsinn. Wenn die Waffe als Halbautomat funktionieren soll, dann braucht nur wenig um daraus wieder einen Vollautomaten zu machen. Jeder mit etwas mechanischem Verständnis und etwas Geschick kann das. Ist wie Töffli frisieren...
      0 2 Melden
  • banda69 05.04.2018 08:32
    Highlight Highlight  «Unser Kampf ist ein Kampf für die Freiheiten, und Herrn Blocher steht im Vordergund, auch für die Freiheit unseres Landes.»

    Blocher's Freiheit beginnt da, wo er davon profitieren kann.

    Ja die SVP. Die tut was fürs Volk. 🤡
    403 142 Melden
    • Markus Kappeler 05.04.2018 09:04
      Highlight Highlight Jeder profitiert von Freiheit. Die einen haben sie, denn anderen wird sie genommen und die wehren sich zum Glück dagegen.
      25 84 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 09:40
      Highlight Highlight @Confused Dingo #teamhansi
      Ich nehme mich mehr in Acht vor Leuten, die anderen Leuten ständig ihre Freiheiten nehmen wollen. Keine Ahnung, wenn du lieber Schaf im Stall sein willst, bitte. Aber blöke nicht nach dem Schäferhund, den du abgeschafft hast.
      20 33 Melden
    • swisskiss 05.04.2018 09:42
      Highlight Highlight Dir wird die Freiheit genpmmen, wenn Deine Waffe registriert werden muss? Da bin ich froh, das meine Freiheit offensichtlich ein bisschen weiter geht und mit Sicherheit mehr ausmacht als solch ein unwichtiger Akt.

      Manchmal frage ich mich schon, wie man Begriffe wie "Freiheit" oder "Souveränität" verwenden kann, wenn man sich nicht mal Gedanken macht, was diese Begriffe im Grundsatz bedeuten und was wesentlich ist.

      Dieses unsägliche Nachplappern von vorgekauten Parolen ist nur noch bedenklich.
      46 12 Melden
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  • Obey 05.04.2018 08:30
    Highlight Highlight Alles gut und recht, allerdings finde ich einige Argumente von Bourgeoise gesucht: Wenn ich es richtig verstanden habe, sollen die neuen Gesetze in erster Linie für Halbautomatische Waffen gelten. Wie sollte diese Verschärfung bei den Suizidraten etwas bringen? Beim Suizid geht es um eine tödliche Kugel, egal in welcher Feuerrate die Waffe die abgibt.

    Abgesehen davon: Welche Ziele Verfolgt die EU mit dem ganzen? Wo liegen die Vorteile für sie ausser einer Machtdemonstration? Ich sehe noch nicht, wo das Vorteile für sie bringen sollte?
    28 21 Melden
    • Markus Kappeler 05.04.2018 09:07
      Highlight Highlight Ein bewaffnetes Volk ist das beste Mittel gegen Tyrannei und Oligarchie. Das gefällt aber selbst erklärend den Tyrannen und Oligarchen nicht. Darum werden diese das Volk entwaffnen.
      15 66 Melden
    • DerSimu 05.04.2018 09:11
      Highlight Highlight Die EU begründet das mit den Terroranschlägen von Paris, Brüssel etc. Als ob dort auch nur ein einziges Mal eine Legale Waffe abgefeuert wurde (ausser jene, der Polizisten).
      20 21 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 09:36
      Highlight Highlight @Kappeler: Ja klar. Diese Fantasie des "Aufstand des Volkes" gegen den tyrannischen Staat ist so unrealistisch. Selbst wenn, da bringen dir deine zwei drei Waffen auch nichts.
      28 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthias Ott 05.04.2018 08:30
    Highlight Highlight Als ziemlich schwer bewaffneter Bürger (Armee / Jagd) verstehe ich die Pro Tell überhaupt nicht: Die vom Bundesrat ausgehandelte Lösung schränkt Armeeangehörige, Schützen und Jäger nur sehr minim ein. Sie ist vernünftig.
    Allerdings sollten sich auch die Waffengegner keine grossen Hoffnungen machen. Allzu viele Waffen zieht das Gesetz nicht aus dem Verkehr...
    64 7 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 09:12
      Highlight Highlight Das Hauptproblem, sollte das Gesetz angenommen werden, ist die schon in 2020 stattfindende Evaluierung und anschliessende "Verbesserung" (=Verschärfung) des Gesetzes. Salamitaktik vom Feinsten. Dann heissts die Sonderregelung hat sich nicht bewährt, wird gestrichen. Und wir können dann nichts mehr tun.
      10 36 Melden
  • Elendil91 05.04.2018 08:25
    Highlight Highlight Was soll das? Führen wir die gleichen diskussionen wie die amis?
    Automatische Waffen gehören nicht zur "Freiheit" der Bürger, sondern ins Zeughaus. Niemand braucht ein Sturmgewehr im Haus.
    Hobbyschützen und Jäger können ihre Waffen ja weiterhin behalten.
    587 151 Melden
    • Mugendai 05.04.2018 08:50
      Highlight Highlight Ich bin Hobbyschütze mit dem Sturmgewehr - was nun?
      23 28 Melden
    • Obey 05.04.2018 08:51
      Highlight Highlight Automatische Waffen dürfen in der Schweiz so oder so nur mit Sondergenehmigungen gekauft werden. Um das geht es hier nicht (obwohl sie damit Recht haben, die braucht es wirklich nicht).

      Es geht um semi- Automatik Waffen, welche in der Schweiz bis anhin erlaubt sind und bei Sportschützen und Jägern eingesetzt werden.
      25 3 Melden
    • Iltis 05.04.2018 08:52
      Highlight Highlight Automatische Waffen dürfen bei uns schon jetzt nicht in Privatbesitz sein. Wenn ich richtig gelesen habe, geht es um halbautomatische Waffen.
      Weiter unten ist die Rede von nicht gemeldeten also illegal beschafften. Was wiederum komplett was Anderes ist.
      Bitte bei den Fakten bleiben.
      22 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 05.04.2018 08:23
    Highlight Highlight Fakten werden wiedermal gebogen. Blind und taub sind wir leider heute schon. Der grenzübergreifende Informationsaustausch zwischen Behörden ist sehr schwach. Beamtentum und unterschiedlichen Schnittstellen sei Dank. Ripol (Fahndung) ist kein Allheilmittel.
    Gegen Registrierung ist kein seriöser Sammler, aber Auflagen (zB Magazinkapazität) sind bei historischen Modellen nicht möglich, es ist ungeklärt wie umgesetzt werden soll (Verbot = Enteignung/Kriminalisierung?). Klare Grundlagen bitte dann sind auch Schützen zu überzeugen. Die Ungewissheit und politische Instrumentalisierung nervt nur noch.
    41 86 Melden
    • PatCrabs 05.04.2018 08:55
      Highlight Highlight "Fakten werden wiedermal gebogen."

      Kannst du das belegen? Bitte gib doch eine Gegen-Statistik. Wenn du aber selbst keine belegbaren Fakten hast, bist du selbst ein "Fakten-bieger" und kritisierst dich somit gleich selbst ;)
      34 14 Melden
    • Kong 05.04.2018 10:26
      Highlight Highlight Fakt ist, dass es keine klare Vorlage gibt wie umgesetzt werden soll. Fakt ist, das nun EU Gegner sich engagieren und das eigentliche Thema ohne Sachkenntnis verwässern. Fakt ist, dass heutige Praxis den Diskutierenden gar nicht bekannt ist. Fakt ist auch, dass der Preis von nicht registrierter Ware steigen wird (falsche Anreize). Die Diskussion ist emotional gesteuert und daher nicht sachdienlich. Ich will es transparent und nicht parteiideologisch (li/re) eingefärbt. Waffenbesitzer sind keine EU Gegner, aber haben auch legitime Interessen. Gegenfrage: kennst du die heutigen Vorschriften?
      4 7 Melden
    • PatCrabs 05.04.2018 11:17
      Highlight Highlight Du hast vergessen zu erwähnen, welche Fakten denn nun "gebogen" wurden, das war meine Frage.

      Ich bin aber grundsätzlich deiner Meinung, es sollte hier um die Sache gehen. Dass sich Blocher nun engagiert, hat aber logischerweise die Folge, dass es eine EU- und parteigefärbte Diskussion gibt. Das liegt in der Natur seiner Person/seinem Status.

      Ich kenne die heutigen Vorschriften nicht im Detail, bin aber grundsätzlich der Meinung, dass Waffen im Privatbesitz eine der dümmsten Ideen sind, die der Mensch bisher hatte. Und dass Schiessen mit tödlichen Waffen per se kein sinnvoller Sport ist.
      11 4 Melden
  • Markus Kappeler 05.04.2018 08:20
    Highlight Highlight Ah ja klar, wegen den Terroranschlägen muss man das Volk entwaffnen. Früher versuchte man wenigstens noch plausible Lügen zu erfinden, aber heutzutage sind weite Teile der westlichen Welt total verblödet und glauben jede noch so offensichtliche Lüge. Einzige schönes daran, an der Entwaffnung des Volks sieht man, dass das Establishment langsam die Hosen voll hat.
    47 146 Melden
    • Hashtag 05.04.2018 08:50
      Highlight Highlight Und das im Artikel Suizide und häusliche Gewalt als Argumente gebracht wurden ignorierst du einfach mal?
      41 14 Melden
    • Gar Manarnar 05.04.2018 08:57
      Highlight Highlight "Volk entwaffnen".

      Sind wir über Nacht in die USA transportiert worden oder was? Pure Ami-Rhetorik.
      51 15 Melden
    • wasps 05.04.2018 08:58
      Highlight Highlight Warum muss das Volk bewaffnet sein? Um gegen das Establishment in den Krieg zu ziehen? Krank.
      53 17 Melden
  • Caturix 05.04.2018 08:19
    Highlight Highlight «Letztendlich geht es um eine Güterabwägung: Die Waffe als Wert unserer Schweizer Kultur versus weniger Suizide durch Schusswaffen.»
    Bringt aber nichts wenn jemand sich umbringen will macht er es halt anders. Es gibt dann weniger Suizide durch Waffen dafür mehr anderswie.
    45 115 Melden
    • atomschlaf 05.04.2018 08:52
      Highlight Highlight Genau. Und es ist immer noch besser wenn jemand sich erschiesst als wenn er sich beispielsweise vor einen Zug wirft.
      16 38 Melden
    • PatCrabs 05.04.2018 08:53
      Highlight Highlight Du widersprichst mit deinem Kommentar direkt dem im Beitrag zitierten Experten. Da du als Online-Kommentarschreiber per se weniger glaubwürdig bist: Hast du Lust, deine Aussage zu belegen? Dann könnte man deinen Kommentar als Argument einstufen. Ansonsten bleibt er einfach eine Meinung, getarnt als "Fakt".
      25 10 Melden
    • Dominik Hauser 05.04.2018 09:05
      Highlight Highlight So nicht korrekt. Suizide sind sehr oft Affekthandlungen. Steht gerade kein passendes Mittel zur Verfügung, kommt man vom Vorhaben ab. Zudem sind Waffen beliebt als kurze, schmerzlose und sichere Art zu gehen. Die alleinige Verfügbarkeit von Waffen ist für mehr Todesfälle verantwortlich. Wer anders argumentiert will sich meiner Ansicht nach der Realität nicht stellen oder ist eine Gefahr für die Gesellschaft.
      33 8 Melden
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