Schweiz
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«Sich zuerst Fehler anzugewöhnen, die nachher mit grossem Aufwand wieder ausgebügelt werden müssen, ist ineffizient», sagt SVP-Bildungspolitikerin Verena Herzog. Bild: watson

Vogel mit F – die Lernmethode «Schreiben nach Gehör» gerät unter Druck

In vielen Schulen dürfen Primarschüler so schreiben, wie sie sprechen. Nun stösst das Konzept auf Gegenwind. 

07.08.17, 09:17 07.08.17, 20:00


«Ich heise Lars und vahre mit meinem Fatar nach Bern.» – Sätze wie diesen liest man in so manchem Aufsatzheft – und das ganz ohne Rotstift-Korrektur des Lehrers. In vielen Schweizer wie auch deutschen Schulen dürfen Primarschüler so schreiben, wie sie sprechen. «Schreiben nach Gehör» heisst das Konzept. Die Methode wird nun scharf kritisiert. 

«Wer hat's erfunden?»

«Schreiben nach Gehör» basiert auf der Lernmethode des Schweizer Reformpädagogen Jürgen Reichen. Demnach lernen die Kinder zunächst, die Laute der Wörter herauszuhören und sie – mit Hilfe einer Buchstabentabelle – Buchstaben zuzuordnen und diese aneinanderzureihen, sie somit phonetisch aufzuschreiben. Die orthographische Korrektheit steht dabei zunächst nicht im Vordergrund. Reichen lehnte es strikt ab, Kinder beim Schreibenlernen mit Rechtschreibregeln zu überfordern. In Diktaten und Rotstift sah er «unproduktives, totes Buchstabenwissen und Ausfluss einer kollektiven Zwangsneurose».

quelle: uni leipzig

In Deutschland warnt der Sprachwissenschaftler Wolfgang Steinig davor, die Lernmethode zu lange anzuwenden. Es gebe einen Zusammenhang zwischen dem «Schreiben nach Gehör» und Schwächen in den Lese- und Schreibfähigkeiten der Schüler, liess er sich im Deutschlandfunk zitieren. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen hat die Schulministerin nun gar bekannt gegeben, die Methode prüfen zu lassen und im Zweifel aus den Klassenzimmer zu verbannen. 

Eine Verbannung der Lernmethode hierzulande wünscht sich auch SVP-Bildungspolitikerin Verena Herzog. Sie hält «gar nichts» vom «Schreiben nach Gehör»: «Sich zuerst Fehler anzugewöhnen, die nachher mit grossem Aufwand wieder ausgebügelt werden müssen, ist doch völlig ineffizient.» Besonders für Migrantenkinder sei das ein zusätzliches Erschwernis. 

Warum heisst es ii-Be und nicht Ypsilon-B?

Video: watson/Emily Engkent

Die Bildungsdirektoren hierzulande müssten zur Vernunft kommen und den Lehrpersonen dringend abraten, mit dieser Methode und den entsprechenden Lehrmitteln zu arbeiten, so Herzog. Besser wäre es, sagt die Politikerin, dass Kinder Schritt für Schritt mit viel Übungsmöglichkeiten wie Diktaten gute Grundlagen in Deutsch erarbeiten könnten. «Das gibt ihnen Sicherheit und motiviert zu schreiben.» 

Als Einstieg sinnvoll

SP-Bildungspolitiker Matthias Aebischer sieht das anders: «Als ehemaliger Lehrer bin ich klar der Meinung, dass jedes Kind in den ersten Schuljahren spielerisch und individuell an die deutsche Sprache herangeführt werden muss.» Wohl rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler könne man mit banalen Grammatikübungen erreichen, die andern 20 Prozent aber eben nicht.

Für die seien Lernmethoden wie das «Schreiben nach Gehör» Gold wert. Aebischer: «Denn, wenn sie schlechte Erfahrungen mit der deutschen Sprache in der Schule machen, geraten sie ins Hintertreffen oder steigen irgendeinmal ganz aus.» Das sei aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive schlecht und überaus kostspielig. Er erachte die Methode aber nur als Einstieg in den ersten paar Jahren als sinnvoll. Nach der obligatorischen Schulzeit müssten die Schüler die Grammatik beherrschen. 

Textanalyse wegen Fake-News wichtiger

Marion Heidelberger, Vizepräsidentin des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes Schweiz, sagt: «Alle heutigen Lehrmittel zum Lesen- und Schreibenlernen bauen auf der Methode ‹Schreiben nach Gehör› auf.» Dies entspreche dem Lehrplanziel der ersten Klasse. Darauf aufbauend werde dann aber die richtige Schreibweise eingeführt.

Man lege heute generell viel mehr Wert auf Textverständnis und situatives Schreiben als auf die Rechtschreibung, so Heidelberger. So sei beispielsweise die Textanalyse in der heutigen Zeit von Fake-News besonders wichtig. Dass dies teilweise auf Kosten der Rechtschreibkenntnisse der Schüler gehe, sei «gut möglich».

Deshalb wieder rigoroser auf die Orthographie zu achten und das «Schreiben nach Gehör» für Grundschüler abzuschaffen, sei jedoch keine Lösung. «Legt man zu früh Wert auf die Rechtschreibung, führt das nur dazu, dass viele Kinder die Freude am Lesen- und Schreibenlernen verlieren.»

An der Lernmethode scheiden sich auch in der Forschung die Geister. Tatsächlich gibt es seit den 1970er-Jahren Studien, die das lautorientierte Schreiben als eine «wesentliche Entwicklungsphase» beschreiben. Gleichzeitig wird das Konzept von verschiedenen Forschern als problematisch angesehen. Problematisch sei es besonders für Legastheniker, Kinder aus bildungsfernen Schichten und Kinder mit fremdsprachigem Migrationshintergrund. Diese Schüler würden im Elternhaus keine zusätzliche Unterstützung bekommen oder hätten Mühe, Diktiertes lautgetreu wiederzugeben.

Deutliche Defizite

Dass es Defizite in der Orthographie gibt, scheint hingegen Tatsache zu sein: In einer Erhebung der Universität Zürich geben zwei von drei befragten Lehrern an, dass Gymnasiasten und Sekundarschüler mehr Fehler machten als noch vor zehn Jahren, schrieb die NZZ im Mai. 60 Prozent der Lehrer halten laut Erhebung zudem fest, dass sich die Grammatikkenntnisse verschlechtert hätten. In dem Zusammenhang werden auch oft die elektronischer Kommunikationsmittel und die Neuen Medien beschuldigt. 

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roswitha Abbühl 10.08.2017 19:00
    Highlight Als ich in der dritten Klasse war, begann die neue Rechtschreibung. Zum Glück nicht später. Ich persönlich halte nicht so viel von der Lehrmethode. Oder besser gesagt nur mir der zu starten. Vielleicht wenns Diktate gibt, dann auch den Kindern direkt den richtigen Text abgeben und selber korrigieren lassen. Offizielle Tests fürs Zeugnis vielleicht anstatt immer mit rot mal mit grün korrigieren. Und warum müssen die Kinder direkt die Note wissen? Warum soll dies nicht zwischen Eltern und Lehrperson bleiben. Diese kann den Eltern auch Tipps geben wie das Kind individuell gefördert werden kann.
    0 0 Melden
  • splatter 10.08.2017 01:38
    Highlight Aber Hallo! Wir sprechen vong 1 Schuljahr. Das ist zu vernachlessigen vong Langfistigkeit her. DenKlang zum Schreiben umzuwandeln ist ziemlich krass vong Anspruch her. Deswegen pledire ich für Spass vor Korrektigkeit. (Am Anfang kann man ja noch 1 Auge zudrücken.)
    0 1 Melden
  • dracului 09.08.2017 07:54
    Highlight Ich werde hellhörig, wenn politische Parteien in das Schulwesen eingreifen. Für Jürgen Reichen möchte ich ein Lanze brechen, weil er alte Lehrmethoden in vielen Bereichen modernisiert hat. Heute wären zweifelsfrei neue Reformen notwendig. Dass Verena Herzog das Rad zurückdrehen will, liegt zwar auf Parteikurs, löst aber kein einziges Problem. Mir macht bspw. der digitale Analphabetismus, beginnend bei den Lehrern, mehr Sorgen und hier wären Reformen überfällig. Durch die Diktate die Defizite bei der Orthografie zu lösen, ist als würde man schlechten Autofahrern einen Reitkurs verordnen.
    1 1 Melden
  • baBIELon 08.08.2017 13:12
    Highlight Schreiben mach Gehör... Da können wir ja genau so gut Deutsch als Unterrichtssprache anschaffen und alles uf Schwiizerdütsch schribe! Was frne dummi Idee🙈
    10 2 Melden
  • zimtlisme 07.08.2017 22:58
    Highlight Da liegt die SVP zur Abwechslung einmal richtig.
    Zusätzlich: ich weiss nicht, ob dies einfach (spreche hier aus der Perspektive eines ehemaligen Migrantenkindes) anzustellen ist, aber mir persönlich hat selbständiges Lesen enorm dabei geholfen, mir die deutsche Grammatik organisch anzueignen.
    Die zwei Worte, bei denen ich nach der ersten Klasse immer noch Mühe hatte, diese auf Anhieb richtig zu schreiben, waren Arzt (wieso nicht Artzt?) und Eule (lange noch Oile, bis der Groschen fiel).
    19 3 Melden
  • leu84 07.08.2017 19:36
    Highlight Schreiben nach Gehör ist gut, aber man muss halt auch die Ausnahmen kennen. Soviel Worte kann man sich noch merken. Vogel, viel oder ver und vor.
    9 15 Melden
  • rönsger 07.08.2017 18:37
    Highlight Ach, es ist doch immer dasselbe mit der SVP: weg mit diesem phonetischen Teufelszeug, her mit der Recht(s)schreibung, so haben wir wieder Ruhe und Ordnung! Das wäre ja noch schöner, dass Kinder zuerst lernen, ihre Gedanken in nachvollziehbare Worte und Sätze zu fassen, statt die Buchstaben richtig aneinanderzureihen. Meine Beobachtung von Maturanden: die Ortografie beherrschen sie zwar schon; aber sie sind oft kaum in der Lage, einen Inhalt kurz, verständlich, nachvollziehbar und spannend auf Papier zu bringen. Aber das will die SVP auch gar nicht; das könnte subversives Potential enthalten.
    10 31 Melden
    • Maracuja 07.08.2017 22:13
      Highlight @rönsgen

      Ihre heutigen Maturanden wurden i.d.R. bereits nach der Methode "Schreiben durch Lesen" unterrichtet, Ihre Rückmeldung, dass dies wenig gefruchtet hat, ist interessant. Denn die Methode steht ja vor allem in der Kritik, weil sie tendenziell eher schwächeren Schüler Probleme aufgibt. Interessant ist auferner die inkonsistente Argumentation mancher Lehrer: Geht es um Frühfranzösisch, sollte man dieses aus Rücksicht auf schwächere Schüler abschaffen, geht es um diese umstrittene Methode zählt die Rücksicht auf diese Gruppe plötzlich nicht mehr.
      12 1 Melden
  • Skip Bo 07.08.2017 18:04
    Highlight Diese Lernmethodik beschränkt sich ja nicht nur auf 2 Primarschuljahre. Später im Franzunterricht wird gespielt anstatt gelernt. Aussage einer 5. Klasse Franzlehrerin nach den ersten Lektionen im neuen Schuljahr: Die können ja noch nichts, nach zwei Jahren Frühfranz!
    8 10 Melden
    • Maracuja 07.08.2017 22:04
      Highlight @Skip Bo: Später im Franzunterricht wird gespielt anstatt gelernt

      Das ist eine Behauptung, die mit Sicherheit nicht auf jeden Französischunterricht zutrifft. Es gibt auch Primarschullehrerinnen, die jede Woche eine Vokabelprüfung durchführen. Die meisten Schüler sind später in der Sekundarschule dankbar dafür.
      10 2 Melden
  • Rabbi Jussuf 07.08.2017 16:00
    Highlight Es ist mir vollkommen unverständlich, wie man einem solchen Hirnbrunz wie "phonetisch schreiben lernen jahrelang huldigen kann. Als ich das das erste Mal gehört habe, dachte ich, das sei ein Witz. Es dürfte doch jedem einigermassen vernünftigen Menschen auf den ersten Blick klar sein, dass das nicht funktionieren kann!
    66 14 Melden
    • Ovolover 07.08.2017 22:48
      Highlight Es würde funktionieren - wenn die Lehrmittel mit Wörtern arbeiten würden, die sich phonetisch nicht anders als richtig schreiben liessen. Leider sind die Lehrmittel häufig richtig schlecht. An aktuellem Material haben die Verlagen leider wenig Interesse, die hinken dem Stand der Forschung um Jahre hinterher.

      Meine Erfahrung aus meinem Umfeld, wo Logopädinnen mit super Ideen nur gegen Mauern anrennen.
      9 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.08.2017 01:54
      Highlight Wenn es funktionieren würde, hätte man das schon lange gemacht.
      Ganz davon abgesehen dürfte es gute Gründe geben, warum wir nicht gleich phonetisch schreiben lernen.
      Wir haben eine Schrift für viele Sprachen und in jeder Sprache werden die Buchstaben teils sehr unterschiedlich ausgesprochen. Darum meine ich, ist es wohl eher kontraproduktiv, die Laute zu sehr an die Buchstaben zu binden.
      8 6 Melden
  • Gähn on the rocks 07.08.2017 14:23
    Highlight hahaha, dr aebischer.
    der ist von vielem ex! exlehrer, exmoderator, ex von zwei frauen, uswusw.

    es lebe die kleinschreibung!

    33 23 Melden
    • MacB 07.08.2017 14:54
      Highlight Ein Blitz für die Kleinschreibung. Igitt ;)
      19 15 Melden
    • saukaibli 07.08.2017 15:14
      Highlight Kleinschreibung funktioniert in Deutsch nicht, da gibt es zu viele Unklarheiten über die Bedeutung von Sätzen. "Gut zu vögeln sein" und "gut zu Vögeln sein" bedeutet nun mal ganz und gar nicht dasselbe.
      69 6 Melden
    • Gähn on the rocks 07.08.2017 15:39
      Highlight @saukaibli: diese sätze sind 1. selten/schlechtes deutsch und stehen nie völlig isoliert da.
      sprich, im text/kontext ist die bedeutung völlig problemlos erkennbar.
      11 34 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 07.08.2017 14:17
    Highlight Kein einfaches Thema, da auch die Minimallösung kurzfristig bei Migrantenkindern hilfreich sein könnte 🤔!

    Aber : Grossmehrheitlich bin ich doch vermehrt dafür, dass man in der Primarschule bereits korrektes Deutsch - mit Allem was dazu gehört - lernt und keine Micky-Maus-Vokablen. Immerhin sollen wir in der Schweiz mehrere hunderttausende Halb-Analphabeten haben, also solche die weder ein Amtsschreiben verstehen, noch sinnerfüllt und verständlich beantworten können.

    Und diese höchst unbefriedigende Situation gilt es im Rahmen einer qualitativ einwandfreien Bildung massiv zu verbessern 🤓!
    58 4 Melden
    • Vio Valla 07.08.2017 14:51
      Highlight ähm ja, aber wäre es dann eben nicht schlauer, das Gewicht mehr auf Textverständnis zu legen, als auf stumpfe Rechtschreibung?!
      11 31 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.08.2017 15:18
      Highlight "Grossmehrheitlich bin ich doch vermehrt dafür, ..."
      Wie war das nochmals mit dem korrekten Deutsch?
      28 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.08.2017 15:51
      Highlight Vio Valla
      Zum Textveständnis gehört unabdingbar auch ein Verständnis für Grammatik und Orthographie.
      Wer sich nicht klar ausdrücken kann (inkl. Schriftbild), der wird auch kein Gefühl für Textverständnis entwickeln können.
      37 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Mens 07.08.2017 14:16
    Highlight Ich komme, nicht erschießen!
    Ich komme nicht, erschießen!

    Sabine versprach ihrem Vater, einen Brief zu schreiben.
    Sabine versprach, ihrem Vater einen Brief zu schreiben.

    Hängt ihn nicht, laufen lassen!
    Hängt ihn, nicht laufen lassen!

    Komm, wir essen Opa.
    Komm, wir essen, Opa.

    Was willst du schon wieder?
    Was, willst du schon wieder?

    Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
    Der brave Mann denkt an sich, selbst zuletzt.

    Du hast den schönsten Hintern weit und breit.
    Du hast den schönsten Hintern, weit und breit.
    66 5 Melden
    • grumpy_af 07.08.2017 16:42
      Highlight *Kommata
      ;) (sorry)
      17 2 Melden
    • Stefan Mens 07.08.2017 19:13
      Highlight Shit, jetzt habe ich endlich begriffen, warum ich immer so hohe Steuerrechnungen bekommen habe. Ich habe immer geschrieben: Steuerbares Einkommen: 1000'00. Mist, hätte ich doch bei den Kommas besser aufgepasst. Ist eben nicht dasselbe wie 1'000,00.
      3 4 Melden
  • Ein Freigeist 07.08.2017 14:00
    Highlight Bieldung fir ale
    33 2 Melden
  • AskLee 07.08.2017 13:01
    Highlight Also Lehrstoff muss gelernt werden, das soll so bleiben und zwar inkl. Rechtsschreibung mit dazugehöriger Korrektur.

    Was aber den Schülern die Motivation raubt, sind die ewig vielen Hausaufgaben.
    45 3 Melden
  • AskLee 07.08.2017 12:54
    Highlight Warum tuts die alte Methode nicht mehr ?!
    25 1 Melden
  • Baccara 07.08.2017 12:45
    Highlight Ich arbeite in einem textlastigen Brief - und stelle fest, dass sehr viele junge Menschen nicht mehr richtig schreiben können. Woran es liegt, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Und dabei kommt es nicht darauf an, ob Migrationshintergrund, Schulbildung und Lehre oder Studium - viel muss grammatikalisch und sprachlich überarbeitet werden.
    31 4 Melden
  • Greenmaid 07.08.2017 12:38
    Highlight Ich kann bestätigen, dass es nicht hilft, zu lange "unkorrigiert" zu sprechen/schreiben: Im Französischunterricht hatten wir erst ein paar Wochen vor der Maturaprüfung (!) noch vermittelt bekommen, dass es da noch den Subjonctif gäbe. Vorhin haben wir jahrelang alle Konstruktionen und Präpositionen, die den Subjonctif nach sich ziehen einfach ohne gesagt (d.h. Indikativ verwendet). Ich hab heute noch Mühe mit der korrekten Anwendung. Die Kinder nicht vergraulen und ihnen die Lust an einer neuen Sprache nicht zu nehmen ist zwar ein edler Leitgedanke, aber bitte nicht auf Kosten der Korrektheit!
    49 2 Melden
    • Winschdi 07.08.2017 13:53
      Highlight Einverstanden! Das mit dem Subjonctif liegt aber am Subjonctif selber, wir haben ebendiesen ca. zwei Jahre lang durchgepaukt, hatte dann vielleicht noch ca. 2 Jahre nach der Schule eine kleine Ahnung über dessen Verwendung...
      6 1 Melden
    • Vio Valla 07.08.2017 14:49
      Highlight Grammatik und Rechtschreibung sind aber zweierlei Dinge. Ich kann den Subjonctif und den Indikativ anwenden, aber wehe ich vergesse in einem Satz irgendwo ein strich über dem e oder weiss nicht mehr genau wie man das eine Wort korrekt schreibt, habe ich schon einen halben bis ganzen Punkt Abzug inder Prüfung und das summiert sich dann, was frustrierend ist. Das Gleiche früher in der Primar im Deutschunterricht.
      3 4 Melden
  • pamayer 07.08.2017 12:03
    Highlight Lernen ist und bleibt ein gewaltiger Prozess. Bei einigen lebenslänglich, bei anderen irgendwann abgeschlossen, da bei ihrer richtigen Wahrheit angekommen (Hugo Stamm berichtet jeweils darüber).
    Wichtig dabei - eigentlich durch das ganze Leben - ist eine liebevolle Begleitung. Damit meine ich nicht die, der katholischen Mönche und ebenso wenig die der Instruktionsoffiziere.
    Die Methode ist und bleibt zweitrangig.

    Wer sich mit der richtigen Methode profilieren will, hat sich schon dabei gründlich disqualifiziert.

    Bei der SVP gehört dies zum Programm.
    12 28 Melden
  • pamayer 07.08.2017 11:56
    Highlight Wieder einmal ein SVP-Pädagogik Vorstoss.

    Aber zuerst sind die Kleinkinder dran:
    Essen ohne zu sabbern.
    Mund halten bevor du perfekt sprechen kannst.
    Nicht ins Bett gehen, bevor es durchschläft.
    Keinen Schritt, bevor du bis zur Bushaltestelle gehen kannst.
    Keine Geschichte anhören, bevor du sie selbst erzählen könntest.

    Und weiter:
    Keinen Fuss ins Wasser, bevor du nicht ein SRLG Brevet hast.
    Erst aufs Velo - ohne Stützräder - wenn unfallfrei 1 km gefahren.
    Kein Sex ohne fundierte Ausbildung in einem Kloster.
    Keine News lesen/hören ohne fundiertes Wissen über die Zusammenhänge in Politik.
    12 45 Melden
    • grumpy_af 07.08.2017 13:32
      Highlight pamayer so: "Eine SVP-Angehörige sagt etwas. Ich bin dagegen."
      Ich hätte noch einen weiteren Punkt für deine beachtliche Liste:
      Den Artikel nicht lesen/ verstehen, bevor ein Bash-Kommentar abgesetzt wurde.
      41 5 Melden
    • pamayer 07.08.2017 19:14
      Highlight @grumpy
      Artikel sehr genau gelesen. Meine Meinung dazu abgegeben.
      2 5 Melden
  • cocorumo 07.08.2017 11:25
    Highlight Viel wird hier sehr kreativ dargestellt. In der Praxis ist es so, dass man sich als Lehrperson entscheidet, was man korrigieren möchte (und teilt das optimalerweise auch den Kids mit). In den meistens Fällen zählt da auch die Rechtschreibung (1. Klasse ausgenommen, das wurde von anderen Kommentatoren bereits gut erklärt). Was Frau Herzog hier wohl kritisiert sind einzelne Aufsätze und Texte, wo es um stilistische Mittel geht, um Spannungsbögen und um Erzählformen. Da macht es Sinn, die Rechtschreibung AUSNAHMSWEISE nicht zu beachten und den Fokus auf die eigentliche Aufgabe zu lenken.
    23 8 Melden
  • DerTaran 07.08.2017 11:13
    Highlight Rechtschreibung wird überbewertet, schliesslich korrigieren Computer heute alle groben Rechtschreibfehler automatisch. Warum also viel Zeit darauf verwenden, etwas zu lernen, das man später eh nicht mehr braucht?
    Ich bin selber Legastheniker und kann durch die Hilfe von Computern fast fehlerfrei schreiben.
    Heutzutage wäre es besser unseren Kindern Inhalte nahezubringen, die von keiner Maschine wegrationalisieren werden können.
    14 144 Melden
    • Alterssturheit 07.08.2017 11:50
      Highlight Das sehe ich gar nicht so. Der Computer findet 1. nur sehr wenige und grobe Fehler und 2. führt es dazu, dass man sich selber immer weniger anstrengt - der Compi weiss es ja. Siehe Navigationssysteme - viele sind nicht mal mehr in der Lage eine (Strassen)-Karte zu lesen. Solches Wissen finde ich aber schon hilfreich. Wenn ich unsere KV-Lernenden über die Jahre anschaue - Deutsch in den meisten Fällen grad noch für eine interne Mail genügend.
      68 3 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 12:17
      Highlight Ich bin ebenfalls Legastheniker und ich bin ebenfalls froh um die Rechtschreibungshilfen der Computer.

      Aber ich bin noch viel froher, dass mir als Kind beigebracht wurde richtig zu schreiben.

      Ich betrachte Kommas zwar nachwievor wie ein moderner Künstler die Farbe (also einfach mal gegen die Leinwand schmeissen wo es hübsch aussieht) aber immerhin verstehen die Leute wenn ich etwas schreibe.

      Auch wenn ich mir Notizen auf PAPIER anfertige wo mir kein Computer hilft.
      35 0 Melden
    • DerTaran 07.08.2017 22:14
      Highlight @alterssturheit: So schlecht sind die Korrekturprogramme gar nicht mehr. Wenn du mit dem Deutsch eurer KV-Lernenden nicht zufrieden bist, wird das meiner Erfahrung nach mehr am Satzbau als an der Rechtschreibung liegen. Weniger Diktate und dafür mehr Aufsätze wäre sicher hilfreich.

      @Asmodeus: Ich habe ja nicht gesagt, dass man ganz darauf verzichten soll, nur das es überbewertet ist und zu viel Zeit im Lehrplan einnimmt. Mehr Satzbau und weniger Rechtschreibung und allen wäre geholfen.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Armando 07.08.2017 11:09
    Highlight Als ich in die Primarschule ging (1959-1964), gab es solche Dummheiten wie Schreiben nach Gehör noch nicht. Jede Woche gab es zweimal Diktat, ich hatte praktisch immer eine 5-6 oder 6. Inkl. richtige Kommasetzung. Damit legte ich den Grundstein für meine späteren Berufe (Typograf, Korrektor, Übersetzer).
    61 26 Melden
    • cocorumo 07.08.2017 11:36
      Highlight Gratulation das es für Sie funktioniert hat. Wer sich vertieft mit Kindern auseinandergesetzt hat und mit ihnen gearbeitet hat wird wohl schnell bemerkt haben, dass es nicht DAS eine Rezept gibt um Kindern etwas beizubringen, sondern dass man verschiedene Wege ausprobieren muss. 2017 können mit weiteren Methoden ('weiteren', das heisst nicht, das alte Methoden abgeschafft werden, sondern das das Spektrum erweitert wird) noch mehr Kids abgeholt werden wie 1959, damit auch diese wie sie, werter Armando, eine 5-6 oder eine 6 schaffen (inkl. korrekter Kommasetzung ;-))
      38 11 Melden
    • Qui-Gon 07.08.2017 11:38
      Highlight Sie Held. Ich nehme an, Sie wären auch bei anderer Methode "gut rausgekommen."
      Und Kopfnüsse, Tatzen und Schäm-Ecke gab es sicher auch noch. Die gute alte Zeit...
      23 22 Melden
    • Heimwerkerkönig 07.08.2017 11:46
      Highlight Gratuliere! Dann hatten Sie entweder Glück oder Eltern, die mit Ihnen die Diktate geübt hatten.
      8 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 07.08.2017 11:09
    Highlight Im Französisch wäre das durchaus sinnvoll. Dort werden viele Schüler mit der unendlich komplizierten Rechschreibung vergrault, obwohl man diese gar nie braucht. Es ist viel wichtiger, dass man Freude an der Sprache hat, und sich in dieser unterhalten kann.
    Aber im Deutsch sollte man schon halbwegs fehlerfrei schreiben können, und vorallem werden die Beispiele in den anderen Kommentaren oftmals nicht so ausgesprochen, wie man das eigentlich sollte.
    36 15 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 12:14
      Highlight é è ê

      Ich weiss bis heute nicht, wann man welchen einsetzt.
      8 3 Melden
    • mrcharliebrown 07.08.2017 13:04
      Highlight Wieso genau sollte dies beim Erlernen von Französisch der Fall sein, im Deutschen aber nicht?
      9 3 Melden
    • karl_e 07.08.2017 16:23
      Highlight Warum ist die französische Rechtschreibung kompliziert? Mich deucht sie eher einfacher als die deutsche.
      3 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • skankhunt42 07.08.2017 11:08
    Highlight Wie habe ich den Rotstift meiner Lehrerinnem gehasst, als wöchentlich beim Kurzdiktat mindestens 1-2 Fehler angestrichen waren. Nie konnte ich einen der goldenen Sticker daheim vorführen, die man für 0F & schöne Schrift erhielt. Manches Heft ist vor Zorn an die Wand geflogen, weil sich der Korrekturstift wie der Sprichwörtliche rote Faden durch meine Texte zog. Schreiben nach gehör hätte mir so manchen Wutanfall erspart, aber dafür hätte ich bis heute wohl nie anständig Schreiben gelernt. Wie vieles im Leben lernt man auch Schreiben auf die harte Tour. Durch Fehler, nicht Kuschelmethodik.
    52 10 Melden
    • skankhunt42 07.08.2017 13:42
      Highlight @kleiner_Schurke: das stimmt
      8 0 Melden
    • huck 07.08.2017 14:42
      Highlight Ja, natürlich schreibt man Gehör gross. Aber: Ist das der einzige Fehler, den Du in shankhunts Text gefunden hast? Warum hast Du die anderen nicht moniert? Und damit schon zu Deinem Kommentar von 13:37:
      "In der 5.Klasse": Nach dem Punkt braucht's ein Leerzeichen, also 5. Klasse.
      "mühte sich unser Lehrer Jeweils": Jeweils schreibt man klein.
      "mit den 4 Italienern ab": Die 4 muss ausgeschrieben werden.
      "Die musste eine Fremdsprache lernen": Fast, es heisst richtig: Die mussten eine Fremdsprache lernen.
      "Um nur drei Sätze zu lesen brauchten die eine Ewigkeit": Es fehlt ein Komma.
      ...
      9 4 Melden
    • huck 07.08.2017 15:59
      Highlight Echt jetzt: Du findest einen kleinen Fehler in einem ansonsten guten Text, und bist Dir nicht zu blöde, den dann auch noch aufzuführen?
      Selber machst Du aber in jeder Zeile mehr Fehler als shank im ganzen Kommentar?
      So eine schöne Steilvorlage musste ich einfach verwerten.
      12 1 Melden
  • Vio Valla 07.08.2017 11:05
    Highlight Mir hätte diese Methode wohl geholfen meine Motivation für die Schule zu halten. In der Primar wurden die Rechtschreibefehler immer sehr stark gewichtet, so dass ich kaum über eine 4,5 kam, obwohl Textverständnis und inhaltvolles Schreiben mehr als gegeben war. Heute mache ich die zweitweg Matura und habe aktuell einen 6er Durchschnitt in Deutsch. Korrigieren der Fehler halte ich ab der 2. Klasse zwar für richtig, aber nicht deren starke Gewichtung im allgemeinen Deutschunterricht, wie ich sie erlebt habe. Das hat mir viel Motivation gekostet, die ich erst im erwachsenen Alter wieder fand.
    25 17 Melden
  • purzelifyable 07.08.2017 10:54
    Highlight Was für ein absoluter Quatsch. Unter "Schreiben nach Gehör" dürften in erster Linie die schwächeren Schüler leiden, weil sie überhaupt keine Richtschnur mehr erhalten, wie man einen Gedanken so zu Papier bringt, dass ihn nachher jeder versteht. Und wenn dann nach ein, zwei Schuljahren doch noch die korrekte Schreibweise gelernt werden soll, müssen die Schüler das Schreiben gleich ein zweites Mal lernen. Also insgesamt eine Mehrbelastung. Hier übrigens noch was zum Thema:

    http://www.frauenzimmer.de/cms/rechtschreibung-lernmethode-schreiben-nach-gehoer-ist-katastrophal-gescheitert-4110603.html
    34 7 Melden
    • Heimwerkerkönig 07.08.2017 11:49
      Highlight Dafür haben Sie Kinder, welche schon im ersten Schuljahr den Schulverleider haben und nicht mehr in die Schule wollen. Ist das der Weg für eine erfolgreiche Laufbahn? Lieber später wegtherapieren?
      7 27 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 12:13
      Highlight @Heimwerkerkönig

      Manche Schüler haben den Schulverleider weil sie regelmässig von den Schülern oder Lehrern gemobbed werden.

      Manche Schüler haben den Schulverleider, weil sie im Unterricht angeschnauzt werden, weil sie beim "gemeinsamen Vorlesen" den Klassenkameraden bereits 2 Kapitel voraus sind, weil Benjamin mal wieder 5 Minuten gebraucht hat um "Es war einmal vor langer Zeit" vorzulesen.
      16 1 Melden
  • Restless Lex 07.08.2017 10:42
    Highlight Als ich dies zum ersten Mal gehört habe, dass heute Primarschüler das Schreiben nach Gehör erlernen, dachte ich mir auch, dass ja so das Falschschreiben von Grund auf gelehrt wird. Jedoch ist das Ergebnis von pädagogischen Studien klar, dass vor allem bei Kindern, beim Neuerlernen von etwas, wichtig ist, dass die Kinder es zunächst einfach machen und auf dem persönlichen Erfolg aufgebaut wird. Also einfach die Kinder mal schreiben lassen und sie dann nach und nach korrigieren. Und bei Kindern, die von Zuhause keine Unterstützung erhalten, ist die Rechtschreibung wohl das kleinste Problem!
    24 13 Melden
  • blaubar 07.08.2017 10:38
    Highlight An sich keine schlechte Sache, aber, wenn die Kinder ihre Version wiederholt gleich (falsch) schreiben, dann schleift sich das ein.
    Ich plädiere für ein fliessenderes Modell. Erstmal irgendwie aufschreiben, stolz sein darauf, dann relativ bald zeigen, wie es richtig geschrieben wird, damit es alle lesen und verstehen können. Geübt und wiederholt sollte dann aber das richtige werden (meine Erfahrungen mit meiner Tochter, 1. Kl.).
    39 1 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 12:10
      Highlight Ich schreibe bis heute instinktiv das Wort "Legastheniker" zuerst als "Leghasteniker" weil ich es mir als Kind so angewöhnt habe.

      Es erfordert jedesmal geistige Anstrengung es korrekt zu schreiben.

      Und genau hier sehe ich ebenfalls das Problem. Fehler schleichen sich ein und setzen sich fest.
      11 0 Melden
    • mrcharliebrown 07.08.2017 13:06
      Highlight So wird das von guten Lehrern in der Praxis auch gehandhabt.
      5 5 Melden
    • Maracuja 07.08.2017 19:38
      Highlight @Asmodeus

      Ich bin ebenfalls der Überzeugung, dass sich falsche Schriftbilder leider einprägen und später wieder so abgerufen werden. Es wäre interessant, zu erfahren, was Neurologen dazu meinen. Ich erinnere mich an eine Studie, die belegte, dass man Dinge besser lernt, wenn man sie auch niederschreibt (Spickzettel hilft also, auch wenn man ihn schlussendlich nicht benützt).
      2 0 Melden
  • Optimistic Goose 07.08.2017 10:34
    Highlight Das Thema Orthografie ruft immer die ganz Cleveren in Politik und Kommentarspalten hervor. Da machen sich auch gleich alle lustig, höhö, schaue Mal Ick kan Schreiben wie Ich will so Etwas dumes, höhö, was ist den Das für Eine Tumme Metode, höhö.
    Natürlich ist die Methode "Schreiben nach Gehör" sinnvoll, selbstverständlich aber nicht wegen irgendwelcher Gschpörschmi-Didaktik, sondern weil es sinnvoll ist, die RS schrittweise und nicht alles auf einmal zu lernen. Und wer hätte es gedacht, am Anfang muss man das Lautprinzip lernen, und da ist "Schreiben nach Gehör" vielleicht gar nicht so blöd.
    24 21 Melden
  • JoWu 07.08.2017 10:30
    Highlight Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass hier einige mit grauenhafter Rechtschreibung die Methode kritisieren, die bei ihnen selbst ja nicht nötig gewesen sei.
    34 6 Melden
  • panaap 07.08.2017 10:28
    Highlight Ich weiss nicht ob die Methode gut oder schlecht ist. Aber ich überlasse dies den Pädagogen dies zu entscheiden. Auch kann auch nicht mitreden wie ein Malermeister seine Farbe zu mischen hat oder ein Buchhalter seine Buchungen macht.
    16 4 Melden
  • dommen 07.08.2017 10:10
    Highlight Und bei der Lehrstellenbewerbung dann so:
    "Ser gehrte Damen und Herrn, hiermit mökte ich mich als Leerling als Mediamathiker bewerben. Am meisten intiressiert mich die Informazionstechnik und Werbebroschüren schreiben. Meine Leerer finden auch, dass ich super schreiben kann. Ich habe die ganze Schulzeit null fehler gehabt in Aufsetzen und Dikitaten."
    73 22 Melden
    • Optimistic Goose 07.08.2017 10:35
      Highlight Weil die Methode "Schreiben nach Gehör" ja nicht nur am Anfang, sondern die ganzen neun Jahre angewendet wird.
      24 17 Melden
    • Maracuja 07.08.2017 10:39
      Highlight @Dommen: Ich habe die ganze Schulzeit null fehler gehabt in Aufsetzen und Dikitaten.

      Ganz so läuft es schon nicht, aber wenn die Lehrer in der 2. oder 3. Klasse anfangen, Fehler zu korrigieren, haben sich bei vielen Schülern falsche Schriftbilder bereits tief eingeprägt. Den Kindern, die viel und konzentriert lesen, gelingt es falsche Schreibweisen laufend durch korrekte zu ersetzen. Jenen mit Legasthenie, Konzentrationsschwächen, wenig Zugang zu Büchern u.ä. gelingt dies leider allzu oft nicht.
      16 4 Melden
    • Qui-Gon 07.08.2017 11:46
      Highlight @Maracuja: Kinder mit Legasthenie Konzentrationsschwächen, wenig Zugang zu Büchern haben sonst einfach von Anfang an Mühe. Diese werden sich leider immer schwerer haben.

      btw: "Aufsetzen"... Oben haben Sie käfersaft noch wegen "pathalogisch" korrigiert. ;-)
      7 5 Melden
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  • Illuminati 07.08.2017 10:07
    Highlight Wer eine gute Rechtschreibung möchte, sollte vorallem sehr viel lesen!
    Beim Lesen lernt man die Wörter sozusagen auswendig.
    Auf Blick.ch sollte jedoch wegen zu vielen Fehlern verzichtet werden, weil man sich sonst die Wörter nur falsch einprägt ;).
    122 1 Melden
    • m. benedetti 07.08.2017 10:28
      Highlight Und man sollte keinen Wetterprognosen auf SRF zuhören, dort werden sprachlich vielfach Artikel und andere Worte einfach weggelassen: Im Tessin viel Sonne!
      26 1 Melden
    • EvilBetty 07.08.2017 11:02
      Highlight Bei den Fehlern ist watson aber auch vorne mit dabei 😂
      32 0 Melden
  • Heimwerkerkönig 07.08.2017 10:04
    Highlight Bildungspolitiker wie Herzog haben wohl in ihrer Schulzeit zu viele Diktate geübt und geschrieben.
    Ich erlebe es eben gerade so, dass die schwächeren Schüler nicht besser werden mit Diktaten, unsinnig viel Zeit investieren in diese Diktate und die Freude an der Schule und am Lernen allgemein verlieren (und dann Bildungpolitiker werden).
    Ich lese auch gerne einen Schülertext, der weniger mit orthografischen Fehlern gespickt ist. Aber noch lieber sind mir gehaltvolle Texte und da können auch schwache Schüler punkten und ihre Lernerfolge machen.
    35 34 Melden
    • Qui-Gon 07.08.2017 11:27
      Highlight "die Freude an der Schule und am Lernen allgemein verlieren (und dann Bildungpolitiker werden)."

      Made my day.
      11 2 Melden
    • Heimwerkerkönig 07.08.2017 11:52
      Highlight Qui-Con -> danke!
      0 2 Melden
  • Maracuja 07.08.2017 10:03
    Highlight Kinder, die Deutsch mündlich gut beherrschen, viel Lesen, keine Lernbehinderung haben und nicht unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden, übernehmen die korrekte Schreibweise wohl laufend. Für alle anderen bräuchte es aber einen Unterricht, der ihnen mit vielen Übungen hilft, korrekt zu schreiben. Diktate wie sie Frau Herzog fordert, sind aber nur bedingt geeignet. Kinder, die niemanden zuhause haben, der ihnen diktieren kann, geraten dabei ins Hintertreffen. Wieso werden nicht endlich gute Apps für Schüler entwickelt, damit diese unabhängig vom Elternhaus lernen können?
    36 9 Melden
  • Mia_san_mia 07.08.2017 10:00
    Highlight Schreiben nach Gehör? So etwas dummes habe ich selten gehört. Unglaublich, dass so etwas überhaupt gemacht wird...
    74 30 Melden
    • Sauäschnörrli 07.08.2017 10:20
      Highlight Suchen Sie doch bitte mal einen Brief den Sie an z.B. Ihre Mutter schrieben als sie gerade so schreiben konnten. Wird wohl auch Lautschrift sein, nur weil man es jetzt benennt heisst das nicht dass es vorher nich da war.
      32 9 Melden
    • Optimistic Goose 07.08.2017 10:20
      Highlight Google mal Lautprinzip der deutschen Orthografie.
      9 6 Melden
    • Heimwerkerkönig 07.08.2017 10:28
      Highlight Tönt für mich in etwa so:
      Evolution? So etwas Dummes habe ich selten gehört. Unglaublich, dass es so etwas überhaupt gibt...
      Wenn man keine Ahnung hat, sollte man vielleicht auch nichts sagen.
      21 16 Melden
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  • Vachereine 07.08.2017 09:54
    Highlight Wie kommt es, dass Lehrer sich ungestraft über die amtlich vorgeschriebene Rechtschreibung hinwegsetzen dürfen?
    23 49 Melden
    • Sauäschnörrli 07.08.2017 10:22
      Highlight Eigentlich setzen ja die Kinder sich über die Rechtschreibung hinweg. Die heutige Jugend, hat nicht einmal mehr Respekt vor dem Duden.
      44 1 Melden
    • Optimistic Goose 07.08.2017 10:35
      Highlight omg
      19 2 Melden
    • Valon Behrami 07.08.2017 11:55
      Highlight Vachereine: Die Lehrer wollen ganz sicher eine andere Rechtschreibung vermitteln... Wie kommst du darauf?
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ortografie 07.08.2017 09:52
    Highlight Ja, schraiben nach Gehör isst aine tolle sache. Man kam ainfach foll kreatif sain.
    Ich selps lebe sait jaren gut damit. Jeder ferstet mich.
    Vile grüse
    Aine betrofene
    61 16 Melden
  • Asmodeus 07.08.2017 09:51
    Highlight Was für ein Blödsinn.

    Ich kann ja verstehen, wenn man diese Methode bei Schülern anwendet, die mit der Sprache per se Probleme haben. Also Migrantenkinder. Aber dort sollte der Fokus eher in Deutschunterricht neben oder bereits vor der Schulzeit liegen.
    Schlussendlich führt diese Methode nur dazu, dass Schüler nicht richtig schreiben lernen und später erst recht Probleme haben im Arbeitsleben zurecht zu kommen.

    Oder wollt Ihr folgende Geschäftsschreiben?

    "Ser geerter Kunde.

    Ich möchte Si darüber informieren, das wier Ihre Zalung biss Heute nicht erhahlten haben."
    46 22 Melden
    • Optimistic Goose 07.08.2017 10:36
      Highlight Es ist besser, wenn man den Artikel genau liest.
      16 16 Melden
    • Qui-Gon 07.08.2017 11:51
      Highlight Wenn du Zweitklässler einstellst, dein Problem.
      9 8 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 12:00
      Highlight @Optimistic Goose

      Du bist halt ein Optimist. Ich sehe jetzt schon genug Jugendliche die so schreiben, es aber eigentlich einmal richtig gelernt hätten.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Kinder die gelernt haben "So tsu Schraiben" dies nachträglich noch korrigieren werden.

      Heutzutage interessiert man sich ja auch weder für Interpunktion, noch für Gross-/ Kleinschreibung oder den Unterschied zwischen Seid und Seit.
      6 0 Melden
  • lemeforpresident 07.08.2017 09:43
    Highlight Lesen und schreiben hat wenig mit dem hören zu tun, das Gehirn erkennt Wörter anhand des Schriftbildes, ohne Buchstaben für Buchstaben zu entziffern, deshalb ist diese «Lerntechnik» kontraproduktiv, auch für die Lesefähigkeit der Schüler! Btw. erkennen von Fakenews gehört nicht in den Deutschunterricht, schon gar nicht auf dieser Stufe 🙈
    55 9 Melden
    • dododo 07.08.2017 10:33
      Highlight wissenschaftlich belegt oder hast du das einfach so im gespür?
      2 3 Melden
  • L1am 07.08.2017 09:40
    Highlight Also ich vinde das eine ser guute Metode und sehe keinen Nach-teil dabäi. Alle di was anderes denken sind doch äinfach Follidioten! Foll valsch ächt ;)

    *Kommentar könnte Spuren von Sarkasmus enthalten
    38 11 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 10:12
      Highlight Ich bin Legastheniker der es sich mühsam abtrainieren musste.

      Dein Kommentar hat mir wirklich körperliche Schmerzen verursacht.

      Well done :)
      21 4 Melden
    • L1am 07.08.2017 14:45
      Highlight Dann muss ich dir jetzt ein Kompliment aussprechen: Wenn jemand so gut schreibt (was ich bislang von dir gelesen habe) und ein solcher Kommentar dir körperliche Schmerzen verursacht, dann hast du deine Legasthenie mit Bravur besiegt!

      Well done :)
      3 0 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 15:41
      Highlight Zum Einen handelt es sich um eine leichte Legasthenie und zum Anderen ist es wirklich so, dass mich offensichtliche Schreibfehler dermassen stören, dass es pathologisch wird.

      Quasi zu vergleichen mit OCD.

      Die Legasthenie bricht jedoch dann offensichtlich durch, wenn ich gestresst oder sehr emotional bin. Dann vergesse ich ganze Satzteile oder Worte oder schreibe Wörter die überhaupt nicht hin gehören aber in meinem Kopf Sinn ergeben.

      Weil ich mir aber beibringen musste richtig zu lesen/schreiben, kann ich falsche Schrift nicht mehr ertragen.

      Göthes Faust tat wortwörtlich weh. (Tun mit H)
      1 0 Melden
  • Laubos 07.08.2017 09:40
    Highlight (2/2) Dass der SVPler Diktate als Topmethode anpreist, überrascht mich nicht, ist es doch typisch SVP der Parteispitze nachzuplappern was sie vorgibt.
    24 39 Melden
  • Laubos 07.08.2017 09:38
    Highlight Die Methode heisst "Lesen durch Schreiben" und funktioniert ausgesprochen gut!...Solange sie richtig begleitet und unterstützt wird. Allerdings ist hier die Frage, wie das eine Lehrperson bewerkstelligen soll mit grossen Klassen, bei welchen auch gut mal die Hälfte praktisch kein Deutsch kann.
    Und es zieht sich in die anderen Fächer, da die LP aus praktischen Gründen darauf angewiesen ist, dass die SchülerInnen schriftliche Anweisungen befolgen können, da keine Zeit für enges Begleiten und erklären übrig bleibt.
    (1/2)
    11 15 Melden
  • who cares? 07.08.2017 09:38
    Highlight Schreiben nach Gehör aka ich mach mir die Welt wide wide wie sie mir gefällt. Ich bin ja sonst nicht auf der SVP-Linie, aber hier muss ich zustimmen, dass sie doch Recht hat.
    Schlussendlich lernt man korrektes schreiben durch die ständige Wiederholung der korrekten Wörter. Es bringt nichts den Kindern falsche Schreibweisen anzugewöhnen wegen den oben beschriebenen 20%, die Probleme haben. Diesen wäre mit Sondermassnahmen wahrscheinlich besser geholfen.
    46 7 Melden
    • grumpy_af 07.08.2017 12:18
      Highlight Das hat jetzt wirklich nichts mit "SVP-Linie" zu tun. Die gute Frau hat einfach mal ihr Gehirn eingeschaltet und ist zum richtigen Schluss gekommen. Da brauchts kein Parteibuch im Hintergrund.
      5 2 Melden
  • meine senf 07.08.2017 09:37
    Highlight Das ist das "Pendelproblem" bei Bildungs- & Erziehungsfragen:

    Die bestimmende Generation will alles anders machen als sie es selbst erlebten.Die wurden vielleicht mit zu viel Diktaten & purem Büffeln vergiftet.Nur geht dann das Pendel immer zu sehr ins andere Extrem

    Heute sehnen sich viele Schüler vielleicht danach,einfach mal sachlich eindeutige Dinge lernen zu können und ihr Können mit einer eindeutigen Richtschnur (also nicht "Lernbericht") unter Beweis zu stellen statt nur noch "Kompetenzen erwerben"&"kommunizieren"

    In Zukunft wird das Pendel daher sicher wieder ins andere Extrem gehen.
    27 1 Melden
    • meine senf 07.08.2017 10:05
      Highlight P.S. Die fehlenden Satz- und Leerzeichen waren nur dem verfügbaren Platz geschuldet :)
      9 5 Melden
    • Gohts? 07.08.2017 12:32
      Highlight Dem Fensterplatz?
      3 5 Melden
  • saukaibli 07.08.2017 09:37
    Highlight Ich finde Grammatikkenntnisse für die Textanalyse zur Erkennung von Fake News eigentlich ziemlich wichtig. Wie sonst ist es zu erklären, dass Gewisse Leute einen Artikel ernst nehmen, in dem jeder Satz mindestens zwei Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthält. Kein halbwegs glaubhafter Journalist oder Autor würde so einen Artikel veröffentlichen. Ich glaube auch nicht, dass es mir oder meinen Mitschülern geschadet hat, dass wir von der ersten Klasse an richtig schreiben mussten.
    35 1 Melden
    • Asmodeus 07.08.2017 10:10
      Highlight Rechtschreibung ist keine Grundlage ob die News fake sind oder nicht.

      Wir sehen ja, dass Rechtschreibung sowieso nicht mehr gelehrt wird ;)
      8 12 Melden
  • Luenchen 07.08.2017 09:32
    Highlight Die Fehler, welche sich beim "Schreiben nach Gehör" einschleichen, kriegt man fast nicht mehr weg. Mein Sohn kommt in die 5te und kann so gut wie keine Rechtschreibung. Ich versuche so gut wies geht in zu korrigieren, aber das ist schwierig, weil in der Schule muss er ja nicht auf die Rechtschreibung achten.
    Es war nicht alles schlecht, wie wir es früher gelernt haben. Hier wurde meiner Meinung ein falsches System eingeführt.
    44 6 Melden
    • Heimwerkerkönig 07.08.2017 10:21
      Highlight Was hat das Lesen bei Ihnen zuhause für einen Stellenwert?
      Hat Ihr Sohn bereits ein Handy mit dem er kommuniziert?
      Und vergessen Sie nicht Ihren kritischen, eher negativen Blick auf das Ihrer Meinung nach falsche System, mit dem Sie Ihren Sohn eventuell beeinflussen.
      6 19 Melden
    • Luenchen 07.08.2017 12:07
      Highlight @Heimwerkerkönig
      das Lesen hat eine hohen Stellenwert und mein Sohn hat noch kein Handy und zockt auch nicht jeden Tag.
      Ich hatte 4 Jahre lang mit dem Schulsystem zu tun und viele Entscheidungen miterlebt.
      3 1 Melden
    • nor 07.08.2017 13:28
      Highlight In der 5ten Klasse wird Ihrer Aussage nach,kein Wert auf Rechtschreibung gelegt?
      Das kann ich nicht glauben.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kEINKOmmEnTAR 07.08.2017 09:32
    Highlight Komisch, ich kann mich nicht erinnern so gelernt zu haben vor 10-15 Jahren.
    23 1 Melden
  • evand 07.08.2017 09:29
    Highlight Ich bin Lehrer an der Oberstufe und habe das noch nie verstanden. Da werden Fehler eingeübt und können bis zur 9. Klasse (Harmos 11. Klasse) nicht mehr alle ausgemerzt werden - besonders bei den schwächeren.
    Wir lernen ja schliesslich das Autofahren auch nicht 'nach Gefühl' und müssen später mühsam die richtigen Verkehrsregeln umlernen.
    65 3 Melden
    • Heimwerkerkönig 07.08.2017 10:15
      Highlight Ich bin auch Lehrer (Sek B) und sehe, dass die schwächeren Schüler nur frustriert werden mit dem unsäglichen Rechtschreibetraining. Schulfrust ist die Folge, was sich aufs ganze Lernen auswirkt.
      Die guten lernen die Rechtschreibung schon. Und vielleicht hat sich halt einfach auch der Stellenwert in der Sprache etwas verschoben.
      Gutes Beispiel ist der Französischunterricht. Ich selber habe in der Oberstufe jahrelang gelernt und Ausnahmen konjugiert und kann heute ein Bier bestellen auf Französisch. Meine Schüler schreiben in der 7. Klasse Aufsätze auf Französisch mit Fehlern aber gehaltvoll.
      11 23 Melden
    • one0one 07.08.2017 12:41
      Highlight Ich bin für Mathe nach Gefühl... Kann auch sehr frustrierend sein wenn man es partout nicht kapieren will... :-P
      11 0 Melden

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