Schweiz

Thomas Hurter ist SVP-Nationalrat und Militärpilot. Bild: KEYSTONE

«Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder»

Kritiker lassen kein gutes Haar an den Kampfjet-Plänen von Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP). Sein Parteikollege Thomas Hurter verteidigt das Milliardenprojekt – das Budget sei nicht zu gross, sondern zu klein. 

09.11.17, 15:51 10.11.17, 06:28

Herr Hurter, Weihnachten naht! Welchen Kampfjet hätten Sie gern unter dem Christbaum?
Thomas Hurter:
Darauf werde ich nicht antworten, weil es nichts zur Sache tut. Wichtig ist, dass wir die Luftwaffe erneuern. Die bestehenden F/A-18 sind noch maximal bis 2030 einsatzfähig. Und eine Kampfjet-Beschaffung dauert sieben bis zehn Jahre. Wir müssen sie jetzt angehen – sonst haben wir ab 2030 keine Luftwaffe und damit auch keine Armee mehr.

SP-Nationalrätin Chantal Galladé vergleicht Verteidigungsminister Guy Parmelin auf Twitter mit einem Kind, das hinter jedem Produkt im Weihnachtskatalog ein Kreuzchen macht. Sie hingegen stellen sich auf den Standpunkt: Acht Milliarden sind nicht genug. Wollen Sie ernsthaft noch mehr Geld in die Luftwaffe buttern?
Die Armee und die Luftwaffe haben einen Verfassungsauftrag. Um den zu erfüllen, brauchen wir 55 bis 70 Kampfflugzeuge. Dafür sind acht Milliarden zu wenig.

Wie kommen Sie auf diese Zahl – 55 bis 70 Jets?
Ausschlaggebend sind verschiedene Faktoren: So zum Beispiel der Verfassungsauftrag, der Einsatzraum, die Durchhaltefähigkeit. Wenn man das durchrechnet, kommt man auf diese Zahl.

«Die Kleinheit der Schweiz ist zudem kein Argument – im Gegenteil.»

Österreich – ebenfalls ein neutrales Land und flächenmässig doppelt so gross wie die Schweiz – will 18 Jets kaufen. Sind die Österreicher leichtsinnig oder haben Sie in Ihrer Rechnung doch etwas zu grosszügig gerundet?
Die österreichische Luftwaffe existiert praktisch nicht mehr. Sie ist faktisch am Boden. Die Kleinheit der Schweiz ist zudem kein Argument – im Gegenteil. Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder. In einem kleinen Land sind kürzere Reaktionszeiten gefragt. Um eine 24-Stunden-Luftwaffe anzubieten, braucht es genug Material.

«Dann legten wir unser Schicksal in die Hände der NATO.»

Dann sehen Sie im Ernstfall schwarz für Österreich?
Wenn Österreich weiterhin sicher bleiben will, bleibt dem Land nur eine Kooperation mit anderen Staaten. Für die Schweiz kommt das nicht infrage.

Das sehen linke Sicherheitspolitiker anders.
Eine solche Kooperation wäre das Ende der souveränen, neutralen Schweiz. Klar, wenn man diesen Status aufgeben will, kann man das tun. Dann legten wir unser Schicksal in die Hände der NATO. Dann wäre es aber auch die NATO, die bestimmt, wie viele und wie teure Jets wir künftig kaufen müssen.

Einen dieser fünf Kampfjets könnte die Schweiz kaufen

Womit wir wieder beim Thema wären: Vor drei Jahren lehnte das Stimmvolk den Gripen für drei Milliarden Franken ab. Wie lässt es sich rechtfertigen, nun ein Vielfaches davon für neue Jets auszugeben?
Erstens würden die acht Milliarden nicht nur für neue Flieger, sondern auch für den Objektschutz und Raumschutz vom Boden aus verwendet. Zweitens wurde der Gripen aus einer Vielzahl an Gründen abgelehnt, die ich an dieser Stelle nicht noch einmal aufrollen will.

«Man fragt Herrn Meyer von der SBB auch nicht, welchen Zug er kauft.»

Besonders stossend ist für Kritiker, dass Parmelin das Stimmvolk nicht einmal zu seinen Plänen befragen will. Ist es demokratiepolitisch nicht sehr ungeschickt, den Kauf einfach am Volk vorbeizuschmuggeln?
Das ist kein Vorbeischmuggeln, sondern ein normaler Vorgang. Das Stimmvolk hat schon mehrfach Ja gesagt zur Armee und zu ihrem Auftrag. Mit welchem Material sie diesen erfüllt, muss nicht das Volk entscheiden. Man fragt Herrn Meyer von der SBB auch nicht, welchen Zug er kauft. Die Linken sollen mit ihrem Schattenboxen aufhören und dazu stehen, dass sie am liebsten gar keine Flieger wollen. Die Volksrechte bleiben gewahrt. Man kann jederzeit eine Volksinitiative einreichen.

«Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass das VBS eines der Departemente mit der grössten Transparenz ist.»

Viele Gegner verweisen darauf, dass im Bundeshaus sonst jeder Rappen zweimal umgedreht werde. Sie befürchten, dass eine Milliarden-Investion in Kampfjets Sparübungen in anderen Bereichen – etwa bei der Bildung – zur Folge hätte.
Ich kenne viele Departemente, die den Rappen nicht zweimal umdrehen. Ich denke da etwa an die Entwicklungshilfe. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass das VBS eines der Departemente mit der grössten Transparenz ist.

Wie watson-Kollege Helfenberger berechnet hat, könnten für acht Milliarden Franken alle Menschen in der Schweiz sechs Jahre lang gratis Zug fahren. Wäre das nicht die bessere Investition?
Nein. Man vergisst gern, dass schon heute jedes Bahnbillett zur Hälfte vom Staat finanziert ist. Sicher hat Ihr Kollege noch ganz viele andere Ideen, was man mit den acht Milliarden anstellen könnte. Aber es geht hier um die Sicherheit und Stabilität unseres Landes. Nur, wenn sie gegeben ist, fühlt sich unsere Bevölkerung sicher und bleiben die grossen Konzerne in der Schweiz. Und nur in einem sicheren und stabilen Land können auch Bereiche wie Bildung und Mobilität vernünftig organisiert werden. Das hängt alles zusammen.

Der F/A-18 bleibt länger im Einsatz, weil der Kauf stockt

1m 20s

Der F/A-18 bleibt länger im Einsatz, weil der Kauf stockt

Video: watson

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 11.11.2017 13:33
    Highlight ich lese "luftpolizei"
    was kann denn diese wirklich, ausser ein "nicht idendifiziertes fluggeraet" zu identifizieren. Die CH (von unkontrollierten ozeanen umgeben) es muss daher selbst nachgesehen werden ob die umliegenden staaten recht haben mit dem ident. Und dann ? Zur landung zwingen, etwa abschiessen ? Sind doch alles feuchte traeume von ein paar alten saecken die sich weit weg von der realitaet befinden.

    ps. bin auch pilot, war AdA und es ist sicher huere geil so einen jet zu fliegen, doch fuer CH bedingungen, reinster groessenwahn. Vernueftige konzepte sind gefragt, mehr denn je
    2 1 Melden
  • Firefly 11.11.2017 07:58
    Highlight Lasst die Milliardäre vom WEF und co. Die in der Schweiz tagen, ihren Schutz durch Militär und Luftwaffe selber bezahlen und kauft davon die neuen Flieger. Es wird auch für das Militär Zeit, unternehmerisch zu denken!
    5 2 Melden
    • Firefly 11.11.2017 13:38
      Highlight Ein paar kommunistische rechte bei den Blitzern -> der Staat hat die Reichen und Starken zu schützen, der Rest ist egal.
      3 1 Melden
  • Jemima761 11.11.2017 07:23
    Highlight Und mit mehr Flugzeugen wird die Reaktionszeit kürzer?

    Wenn ich also vier Autos habe, bremse ich schneller vor der roten Ampel?

    9 1 Melden
  • Gummibär 10.11.2017 23:36
    Highlight Hurter in den Bundesrat ! Dann kriegen wir endlich auch eine schlagkräftige Marine als Ersatz für die verloren gegangene Kavallerie, mit Flugzeugträgern auf dem Bodensee, dem Vierwaldstättersee, dem Lac Léman und dem Lago Maggiore.
    13 2 Melden
    • freakykratos 11.11.2017 01:52
      Highlight Wäre dem Hurter leider noch zuzutrauen.
      5 1 Melden
    • einmalquer 11.11.2017 13:13
      Highlight http://www.vtg.admin.ch/de/organisation/heer/lvbgrttg/motbootkp10.html
      2 0 Melden
  • Herbert Anneler 10.11.2017 23:12
    Highlight Hurters Vorschlag ist höchst hinterhältig: 70 Kampfjets kann man sich preislich nur leisten, wenn man russische Maschinen kauft. Hurter ist Lobbyist von Suchoi u.a. russischen Hetstellern! Wir werden von Seiten SVP nald noch mehr in dieser Richtung hören. Die Software der Jets abhängig von Putin?!?! Nie!!!
    8 3 Melden
  • Kramer 10.11.2017 23:09
    Highlight Das ist schon komisch, das Volk soll nicht über 8 Mia. für Kampfjets abstimmen dürfen, aber wenn es um die Angabe der Nationalität in Polizeimeldungen geht, wird ein Initiative gestartet.
    Man muss ja Prioritäten setzen.
    13 3 Melden
  • Kramer 10.11.2017 23:07
    Highlight Kampfflieger sind einfach ein tolles Spielzeug, darum wollen die Armeeköpfe sie haben. Ein gutes Luftabwehrsystem kann Luftraum ebenfalls exellent sichern (darum haben die USA grossen Respekt vor dem S-400 System dass Putin in Syrien installiert hat). Für die Luftpolizei-aufgaben gibt es günstige Lösungen mit Unterschall-Jets, die einen Bruchteil eines modernen Kampfjets kosten.
    Unterm Strich würde die gleiche Sicherheit geboten, aber zu einen viel tieferen Preis.
    8 2 Melden
  • einmalquer 10.11.2017 13:58
    Highlight Die Schweiz ist von NATO-Staaten umgeben (ausgenommen Liechtenstein). Wenn die NATO die Schweiz angreifen würde, wäre eine sofortige Kapitulation vernünftig, denn eine Chance zu "gewinnen" besteht nicht.
    Wenn ein anderes Land die Schweiz angreifen würde, müsste es erst die NATO-Staaten schlagen. Auch dann bestünde für die Schweiz keine Chance.

    Es wäre völlig egal, wie viele Flugzeuge wir dann hätten und wie gross die Armee wäre. Auch die beste könnte gegen diese Übermacht nicht bestehen.
    38 6 Melden
  • Herbert Anneler 10.11.2017 13:35
    Highlight Bisher habe ich Thomas Hurter als gemässigten SVPler respektiert. Aber seine Voten kann ich mir nur vor dem Hintergrund einer Militarisierung unserer Gesellschaft verstehen: Mehr Armeeausgaben, weniger für Bildung und ÖV. Zudem: 70 Jets sind lächerlich: da müssten ausländische Piloten rekrutiert werden - aus Nato-Ländern...???
    28 3 Melden
    • mauchmark 11.11.2017 10:27
      Highlight Weshalb müssten ausländische Piloten rekrutiert werden?
      0 2 Melden
  • Gavi 10.11.2017 12:37
    Highlight " Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder... etc"

    Hört er sich eigentlich selber reden? Wenn ja, würde er merken, welchen Schrott er da labert.
    8 Milliarden für ein paar Flieger? 1 Milliarde für die Olympiade?
    Momoll, da hat es im Bundesberner Kässeli schon noch ein paar Franken, die man anders und intelligenter einsetzen könnte. Ich hätte sogar ein paar Vorschläge!

    Ich hoffe schwer, das Stimmvolk ist so schlau und schickt diese Initiative fadengrade den Bach runter!
    28 3 Melden
  • luke96 10.11.2017 12:21
    Highlight "Das Stimmvolk hat schon mehrfach Ja gesagt zur Armee"

    Das Stimmvolk hat aber vor drei Jahren auch Nein zu neuen Kampfjets gesagt. Werden jetzt trotzdem 8 Mia. dafür ausgegeben ohne vorher abzustimmen, ist das nichts anderes als eine Missachtung des Volkswillens.
    32 6 Melden
  • luke96 10.11.2017 12:14
    Highlight Hier sieht man die Doppelmoral der SVP. Die direkt-demokratischen Rechte werden hochgelobt, solange das Volk so entscheidet, wie es der SVP genehm ist. Besteht die Gefahr, dass ein von ihr erwünschtes Vorhaben verworfen werden könnte, ist eine Abstimmung plötzlich überflüssig.
    28 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 10.11.2017 11:14
    Highlight Interessant finde ich halt, dass wenn es um Bildung geht, wenn es um Entwicklungshilfe geht, wenn es um die Eisenbahn geht, wenn es um Umweltschutz geht, da vertraut man gerne auf die Experten. Experten sehen die ETH in Gefahr, sehen eine Hungersnot kommen, können exakt die Folgen eines Kraftwerkbaus abschätzen. Nur wenn es um Kampfjets geht, da seid ihr dann alle die kleinen Experten, die wissen ob und wenn ja wieviele es braucht... Und die Experten sind dann alles Tuble... überlegts euch mal.
    7 27 Melden
    • Datsyuk 10.11.2017 19:44
      Highlight Und was ist Herr Hurter?
      8 2 Melden
    • R. Peter 11.11.2017 00:03
      Highlight Pilot.
      4 1 Melden
    • Firefly 11.11.2017 08:00
      Highlight Wider mal ohni Znacht id Bett!
      1 1 Melden
  • Sapere Aude 10.11.2017 10:41
    Highlight "Dann wäre es aber auch die NATO, die bestimmt, wie viele und wie teure Jets wir künftig kaufen müssen."

    Stimmt schlicht nicht. Jedes NATO Land und jeder Partner entscheidet selbst über das eigene Armeebudget. Deshalb kritisiert die USA die anderen ja auch, weil die nicht den vereinbarten Mindestbetrag aufwenden.
    18 5 Melden
    • Soli Dar 10.11.2017 12:58
      Highlight und was geschieht nun? Die hörigen NATO-Staaten, allen vor an DE bemühen sich nach Kräften, diesen Mindestbetrag aufzubringen, um die USA keinen falls zu desavouieren...
      6 2 Melden
    • R. Peter 11.11.2017 00:05
      Highlight „den vereinbarten Mindestbetrag“ erreicht übrigens auch die Schweiz niemals, wir müssten viel mehr Geld ausgeben fürs Militär...
      5 0 Melden
  • Disclaimer 10.11.2017 10:37
    Highlight Irgendwie hat mich Herr Hurter nicht abgeholt. Es wurde mehr der Eindruck vermittelt als wolle er auf Trump machen. Da war kein logischer Satz dabei. Müsste er als Jungunternehmer Investoren überzeugen, würde er wohl grandios scheitern.
    28 8 Melden
  • Schneider Alex 10.11.2017 08:52
    Highlight Ich möchte einmal wissen, für welche Kampfszenarien diese Jets eingesetzt werden könnten. Ist das lediglich eine potenzielle Unterstützung der NATO-Streitkräfte?
    14 9 Melden
  • meerblau 10.11.2017 07:42
    Highlight (2/2) Nun müsste man dies weiter denken, um nachzuvollziehen, ob die Argumentation aufgeht. Wenn also ein Luftangriff stattfände, müssten ja beide Seiten einen grossen Luftraum nützen. Das hiesse, man wäre so oder so auf internationale Unterstützung angewiesen. Hier aber fordert die SVP Unabhängigkeit. Also gehe ich davon aus, dass Hurter die Berechnungen ohne Allianzen gemacht hat, dass also die Luftwaffe alleine die Sicherheit garantieren soll. Im Kriegsfall ist das schwierig.
    Wie gesagt, ich bin kein Aviatik-/Militärkenner. Ich habe mir nur ein paar Gedanken zu den Argumenten gemacht. :)
    11 7 Melden
  • meerblau 10.11.2017 07:35
    Highlight Hurters Argument für mehr Flugzeuge, weil der Luftraum klein ist, kann ich mir nur so übersetzen: Infolge der hohen Geschwindigkeit müssen die Flieger weitere Strecken fliegen, um ein Wendemanöver zu machen. Daher entfernen sie sich bei einer Abwehr automatisch weit von unserem Luftraum. Diese Lücke muss dann mit anderen Fliegern überbrückt werden. Dann kommen Traininsflüge der Piloten hinzu, die wiederum das Material abnützen.
    Diese Aspekte gelten dann doch auch für den „Feind“, oder? Aber wenn der mit einer riesen Flotte auftaucht, ist die Schliessung der Lücken umso wichtiger. (1/2)
    6 14 Melden
  • rodolofo 10.11.2017 07:24
    Highlight Die Kleinheit eines Landes soll kein Argument sein gegen eine hohe Anzahl von Düsenjägern?
    Und was ist, wenn sich die Jets -kaum gestartet und in der Luft- bereits auf ausländischem Territorium befinden?
    Und wie ist es mit der Gefahr von Zusammenstössen?
    Die ist doch in einem kleinen Gebiet mit vielen Jets wesentlich grösser, als in einem riesigen Gebiet mit nur ganz wenigen Jets, oder etwa auch nicht?
    14 5 Melden
    • blaubar 11.11.2017 15:38
      Highlight eben: Wegen den potentiellen Zusammenstössen braucht es genug Reservejets!
      2 1 Melden
  • Lusch 10.11.2017 06:58
    Highlight

    Werter Herr Hurter, das ist schlicht und ergreifend eine Lüge. Den erstens muss man ja nicht zwangsläufig in die NATO und zweitens ist die NATO, der Nordatlantik Packt kein Verein sondern ein Bündnis von souveränen Staaten zur gegenseitigen Hilfe im Krisenfall und zu Verhinderung von Kriegen innerhalb Europas. Weder muss etwas einbezahlt werden noch schreibt die NATO seinen Mitgliedsstaaten vor wieviel oder welche Waffensysteme gekauft werden müssen!
    Ich frage mich ob das Unwissen oder bewusste Lüge ist, beschämend ist es auf jeden Fall!
    36 8 Melden
    • Soli Dar 10.11.2017 13:02
      Highlight Bei den Kriegen der NATO-Staaten ging & geht es nicht um Verteidigung gegen einen Angriff anderer Staaten. Es geht um Regimewechsel, um die Kontrolle der Energieressourcen und um geostrategische Interessen. Kaum ein Land ist sicher vor „westlichen“ Militärinterventionen, wenn es sich nicht bedingungslos den Spielregeln der imperialistischen Staaten unterwirft. Nach dem Scheitern der NATO im Irak, in Afghanistan und Libyen wird Russland als Feindbild wiederbelebt und ein brandgefährlicher Konfrontationskurs in Gang gesetzt.
      http://sicherheitskonferenz.de/de/Aufruf-SiKo-Proteste-2016
      6 4 Melden
  • Vanessa_2107 10.11.2017 01:19
    Highlight Ich möchte schon gerne von Herrn Hurter wissen, (ich verstehe nichts davon), was genau für Bedrohungen gibt es, dass wir so viele Jets benötigen? Wer könnte uns angreifen? Helfen Flieger, wenn ein Terrorist mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge fährt? Just asking for a friend (and for me 😉).
    28 4 Melden
    • Peescu 10.11.2017 09:07
      Highlight Nein, dann hilft aber überhaupt nichts! Weder die Polizei noch die Feuerwehr, noch Leopard II - Panzer, noch die Infanterie, noch die Artillerie, noch der Bundesrat, noch die Securitas oder was weiss ich. Im Falle eines Terroristischen Anschalges hilft NICHTS. Weil es im Falle eines Anschlages IMMER schon zu spät ist. Insofern finde ich die Frage eigentlich überflüssig.
      9 9 Melden
    • Ohniznachtisbett 10.11.2017 11:16
      Highlight Wisst ihr denn wie die Welt in 20 Jahren aussieht? Rüstung bedeutet immer auch für die Zukunft gewappnet zu sein. Und das kostet halt manchmal Geld.
      6 24 Melden
    • Liselote Meier 10.11.2017 11:21
      Highlight Natürlich die Nazis auf der dunklen Seiten des Mondes ;)
      11 3 Melden
  • blaubar 09.11.2017 22:49
    Highlight Ich habe so Mitleid mit Liechtenstein. Alle paar Jahre werden sie von irgendeinem Land eingenommen. Sie bräuchten mindestens 350 Kampfjets! So, und jetzt wieder Logik on.
    61 8 Melden
  • Distace 09.11.2017 22:38
    Highlight Besser 1000 Leute einstellen für Cyber Defense (Kosten pro Jahr: 100 Mio.), da haben wir extremen Nachholbedarf. Geplant sind etwa 100 neue Stellen zu den bestehenden 50 bis 100 Stellen, aber das ist doch viel zu wenig. Zum Vergleich, Israel hat anscheinend mehrere 1000 solcher Spezialisten angestellt.
    25 5 Melden
    • blaubar 10.11.2017 12:51
      Highlight Cyber was...? Im Mmmilitär gibs das nicht! Da wird mit Höigabeln gekämpft.
      18 2 Melden
  • xHascox 09.11.2017 22:32
    Highlight Mit 8 Milliarden könnte man eine CyberMilitär Gruppe finanzieren. 8 jahre lang 1'000 IT spezialisten mit je 1 Mio Lohn im jahr. Ich hätte behauptet dass die die Schweiz besser beschützen können als ein paar Jets.
    25 7 Melden
  • Anonymous 23 09.11.2017 21:41
    Highlight „Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder. In einem kleinen Land sind kürzere Reaktionszeiten gefragt.“
    Also das heisst in dem fall dass um so mehr Jets die Schweiz hat, um so schneller ist die Reaktionszeit... Oder wie? Bestimmt die Anzahl von etwas seit neustem die Geschwindigkeit oder hat dass sogar etwas mit den Bürozeiten zu tun?

    40 8 Melden
  • Randy Orton 09.11.2017 21:09
    Highlight Wenn Herr Hutter meint, das Volk habe ja gesagt zur Armee, deshalb müsse es nicht bei der Ausstattung mitreden, dann soll die Armme von mit aus die 8 Milliarden für Kampfjets ausgeben: Bei einem Budget von 5 Milliarden pro Jahr müssten sie halt ein Weilchen sparen, bis die Summe zusammen kommt.
    42 1 Melden
  • Sauäschnörrli 09.11.2017 20:41
    Highlight Ist doch logisch, wir müssen die Schweiz vor Terrorismus schützen, dafür müssen wir sofort damit beginnen unsere Grenzen besser zu schützen und wie soll das denn gehen ohne 70 Kampfjets? Hä? Die ganze Grenze überwachen und zig Kofferäume nach bärtigen Arabern durchsuchen, dass braucht schon Ressourcen.
    41 4 Melden
  • Lusch 09.11.2017 20:11
    Highlight Das Geld reicht locker, der russische Suchoi 35 kostet 73 Millionen, dass gibt bei 70 Jets 5,11 Milliarden, mit dem Rest machen wir ein Grillfest für alle Schweizer auf dem Rütli! 😂😂
    49 5 Melden
  • Dogbone 09.11.2017 20:11
    Highlight So eine Büchse startet im Engadin und ist rund 4min später über dem Genfersee. Diese Reaktionszeit ist vollkommen ausreichend, denke ich mal.

    Maximal 10 Kisten, diese gut unterhalten, 30 Piloten gut ausgebildet halten und gut ist. Damit sind so Luftpolizeieinsätze 24/7 doch problemlos möglich. Einer militärischen Bedrohung muss und könnte unsere LW doch gar nicht standhalten. Mal abgeshen davon, dass die Bedrohung heute doch eine völlig andere ist.
    62 8 Melden
    • ands 09.11.2017 21:57
      Highlight Ein Linienflugzeug braucht 3 Minuten von Zürich nach Gösgen.
      Informiere dich mal über Wartungsintervalle bei Kampfjets. Mit 10 Maschinen macht man keinen 24h Luftpolizeidienst. Zumindest nicht, wenn man gleichzeitig noch Piloten ausbilden will. Ausserdem müsste man dann einfach häufiger neue Maschinen kaufen, weil pro Maschine viel mehr Flugstunden anfallen. Das ist dann im Endeffekt vermutlich teurer als 30 Maschinen zu kaufen und die Wartung tagsüber und an Wochentagen zu erledigen.
      15 18 Melden
    • Bav 10.11.2017 02:30
      Highlight @ands

      Egal wie gross die Schweiz währe, ein Linienflug hätte immernoch 3 min bis Gösgen, also ergiebt das Argument auch keinen Sinn.
      8 1 Melden
    • meine senf 10.11.2017 07:36
      Highlight Was macht diese vielgerühmte und argumentativ oft bemühte "Luftpolizei" denn überhaupt genau in der Praxis? Dieses Wort ist ohnehin ein Euphemismus, da die Armee nun mal nicht die Polizei ist.

      Bussen ausstellen, wenn jemand zu schnell fliegt?

      Wie viele Flugsekunden dauert es z.B. von der unverdächtigen Klotener Anflugschneise nach Beznau?

      Das einzige, was man in der Luft bei einem einzelnem Flugzeug machen kann wäre Abschiessen. Kam das schon jemals vor?

      Und bei einem Angriff von vielen könnte die Schweiz ohnehin nur warten, bis richtiges Militär da ist.
      8 1 Melden
    • ands 10.11.2017 08:15
      Highlight @ Bav: Wäre die Schweiz grösser, würde man die Kernkraftwerke vermutlich nicht direkt neben potentiellen Gefahren bauen. In der Schweiz hat man diesbezüglich gar keine Wahl, weil das Mittelland schlicht zu klein ist.
      5 2 Melden
    • meine senf 10.11.2017 09:08
      Highlight Man hätte schon eine Wahl gehabt: Keine Atomkraftwerke bauen.

      Ist das vielleicht der Grund, dass Österreich weniger Kampfflieger braucht?
      13 1 Melden
    • Bav 10.11.2017 12:38
      Highlight @ands
      Auch in grösseren Ländern stehen die AKWs so nahe. ZB in Lyon stehts das Kraftwerk Bugey in 1/3 der Distanz Kloten Gösgen zum Flughafen.
      4 0 Melden
  • manhunt 09.11.2017 19:54
    Highlight und ich dachte immer, wir verteidigen unsere neutralität mit waffenexporten. 🤔
    85 4 Melden
  • Goldjunge Krater 09.11.2017 19:34
    Highlight Wenn ich Zukunft über Projekte der Entwicklungshilfe abstimmen kann, können wir gerne auch über Kampfflugzeuge abstimmen.
    22 51 Melden
  • birkir einsteinson 09.11.2017 19:33
    Highlight Je kleiner das Land desto weniger Reaktionszeit hat die Luftwaffe . Völlig klar dass man darum mehr Flugis benötigt... abei eines ist klar, Basel und Genf sind am Arsch xD
    32 4 Melden
  • majcanon 09.11.2017 19:29
    Highlight Zur kleines Land vs. grosses Land:

    Wollen wir unseren Luftraum effektiv schützen (und somit auch unsere Nachbarländer), muss ein Kampfflugzeug bei der potenzielken Bedrohung sein, bevor es den CH-Luftraum verlässt. #verfassungsauftrag ;-)

    Kampfflugzeuge sind wirklich bekanntlich extrem schnell unterwegs, aber erst in einer gewissen Höhe. Bis ein Jet in dieser Höhe ist vergeht einiges an Zeit. Grössere Länder können diese Zeit in der Luft aufholen, da zivile Flugzeuge langsamer fliegen. Wir nicht!
    18 26 Melden
    • cheeky Badger 09.11.2017 22:31
      Highlight Dann bracht es also schnelle Flugzeuge und nicht etwa viele, wie Herr Hurter meint, richtig?
      9 1 Melden
  • amore 09.11.2017 19:25
    Highlight Maurer hatte doch damals als Chef Militär versichert, wir hätten die beste Armee der Welt. Dazumal hatten wir ja auch nur die alten Flieger. Mit neuen Flieger kann die Armee nicht besser werden, wenn es bereits die beste ist.......
    38 7 Melden
  • Evan 09.11.2017 19:20
    Highlight Der lebt doch einfach nicht ganz in der Realität der meisten Schweizer.
    67 12 Melden
  • BRO 09.11.2017 19:20
    Highlight Kein Wunder, bei dieser "Kampfjets-in-den-Alpen-zerschellrate" braucht man ordentlich Nachschub. Für die Ausbildung von Piloten reicht das Geld wohl nicht mehr...
    46 20 Melden
    • Peescu 10.11.2017 09:15
      Highlight Ziemlich unreflektierte, geschmacklose und dumme Aussage, finde ich. Hätte man so auch einfach sein lassen, und sich den Hohn sparen können.
      5 9 Melden
    • BRO 10.11.2017 11:38
      Highlight Okay. :-)
      5 0 Melden
  • Ökonometriker 09.11.2017 18:51
    Highlight In der Tat darf und soll man sich fragen, ob es sich für ein kleines Land lohnt, eine volle Luftpolizei zu betreiben. Die sicherheitspolitische Lage ist anders als vor 50 Jahren. Eventuell wäre eine EU-weite Luftpolizei effektiver - oder zumindest eine im DACH-Raum.

    Aber wenn man sagt, dass man eine Luftpolizei will, sollte diese schon in der Lage sein ihre Aufgabe zu erfüllen. Sonst bringt die Übung nichts.
    27 8 Melden
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:34
      Highlight Ja. Das bedeutet aber eine Aufgabe der Souveranität. Wenn das Volk das will, dann ist es so. Sonst muss der Verfassungauaftrag erfüllt werden.
      10 20 Melden
    • AllknowingP 09.11.2017 21:21
      Highlight Dann hätte ich gerne einmal eine (ehrliche) Rechnung die legitimieren würde dass für den sogennanten "Verfassungsauftrag" 50 Jets nötig sein sollen.....

      16 2 Melden
    • Phipsli 09.11.2017 21:48
      Highlight Luftpolizei ja, Luftarmee nein.
      10 2 Melden
    • Ökonometriker 10.11.2017 06:57
      Highlight @AllknowingP: Die Berechnungen stammen von der Expertengruppe für Kampfjetbeschaffung des Bundes. Bericht müsste man wohl vom Bund anfordern...
      Mit der vorliegenden 8-Mia-Variante würden nur 30 Kampfjets beschafft, das Land also teilweise mit BODLUV-Raketen verteidigt - die Reaktionszeit bei Problemen in der Zivilluftfahrt steigt damit.

      6 Mia von den 8 gehen für diese 30 Jets drauf - was ich mich da eher frage ist, ob es nicht günstigere Jets gäbe...
      Aber wie gesagt, ich habe den Bericht selbst auch nicht gelesen und kann nur den Aussagen des Bundes vertrauen.
      3 2 Melden
    • AllknowingP 10.11.2017 10:09
      Highlight @Ökonometriker
      Well, dann müsste diese Expertengruppe diesen Bericht öffentlich machen. Vorher kann und will ich nicht glauben das 30 Jets nötig sind. http://ö
      3 1 Melden
    • Ökonometriker 10.11.2017 11:14
      Highlight @AllknowingP ich weiss nicht ob er nicht sogar öffentlich ist - die Medien scheinen ihn ja zu haben. Aber ich konnte mit kurz googeln nichts finden...
      0 0 Melden
    • Eine_win_ig 10.11.2017 16:00
      Highlight Ist ein öffentliches, 70 Seitihes Dok. Ich suche mal.
      2 0 Melden
    • Ökonometriker 10.11.2017 16:08
      Highlight @Eine_win_ig super, wir wären dankbar für einen Link
      1 0 Melden
    • Eine_win_ig 10.11.2017 16:33
      3 0 Melden
  • banda69 09.11.2017 18:46
    Highlight Aus "Beste Armee der Welt wird "Think Big".

    SVP-Marketing vom Feinsten.
    31 4 Melden
  • banda69 09.11.2017 18:35
    Highlight Die SVP ist und bleibt ein lustiges Trüppchen.

    Wenns nur nicht so gefährlich wär und nicht so viel schaden anrichten würde.
    80 13 Melden
  • lynx 09.11.2017 18:27
    Highlight Schon wieder die alte Leier mit den SBB-Zügen?
    1. finanziert die SBB ihre neuen Fernverkehrszüge aus Eigenmitteln, den Bund bezahlt keinen Rappen.
    2. könnte man argumentieren, die Bahninfrastruktur sei subventioniert. Das ist richtig, aber bei FABI wurde das Volk befragt.
    3. mag man einwenden, der Regionalverkehr werde von Kanton und Bund mitfinanziert. Auch das stimmt, aber hier reden diese dann auch beim Rollmaterialkauf drein - zum Beispiel beim neuen VBZ-Tram.
    51 13 Melden
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:36
      Highlight 1.4 Mrd Eigenfinanzierung, 3.4 Mrd von Bund und Kantonen. Momol, die zahlen alles selber.
      12 21 Melden
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:29
      Highlight Bei der SBB haben wir einen direkten Nutzen. Bei der Armee ist Aufwand/Ertrag völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Alle mitdenkenden die ihre Zeit bei dieser Amateurtruppe abgesessen haben können ein Lied davon singen
      40 3 Melden
  • Davide42 09.11.2017 18:27
    Highlight Der einzige punkt in dem ich ihm recht gebe: der auftrag steht in der verfassung falls es jemanden stört kann er eine initiative einreichen..also weniger motzen mehr handeln
    41 8 Melden
    • Elmas Lento 09.11.2017 21:29
      Highlight In der BV steht (etwas gekürzt):
      "Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung."
      Da lässt sich so ziemlich alles hinein interpretieren. Wenn die Armee uns gegen Liechtenstein verteidigen muss reichen auch zwei Flugzeuge, wenn es hingegen die USA ist bringen auch hundert Flugzeuge nichts. Wie man von diesem Satz auf 55-70 Flugzeuge kommt ist ist mir schleierhaft.
      30 3 Melden
  • next_chris 09.11.2017 18:23
    Highlight Ich bin nicht Spezialist, aber so wie ich das beurteile sind Flieger hauptsaechlich fuer Flugpolizeiaufgaben da.
    Dogfights sind passe, es geht nur darum das Flugzeug als Plattform fuer Raketen zu benutzen.
    Also warum nicht ein Flugzeig wie Hongdu L 15 oder Aermacchi M 346
    Ein Bruchteil der Kosten in der Anschaffung wie auch im Fliegen.
    20 4 Melden
    • Whitchface 09.11.2017 19:16
      Highlight Stimmt, und die 30mm Gatling moderner Jets wird auch sicher nicht gegen Bodenziele eingesetzt. /Ironie off.
      10 2 Melden
  • aglio e olio 09.11.2017 18:15
    Highlight Ist doch logisch, kleineres Land = mehr Soldaten (Flugzeuge). Wie beim Hallenfussball. Aber halt, das geht ja gar nicht auf...
    ;)
    62 4 Melden
    • Sophia 09.11.2017 19:58
      Highlight Nicht nur beim Hallenfussball auch beim ganz normalen Fussball brauchen kleinere Länder eben mehr Spieler auf dem Platz als nur diese mickrigen elf! Kleine Länder können mit elf nicht gegen grosse Länder siegen. Da sieht man, dass die SVP recht hat, kleinere Länder brauchen eben mehr von allem, um mit den Grossen mithalten zu können, ist doch logisch, oder?
      28 3 Melden
    • aglio e olio 09.11.2017 20:39
      Highlight Sophia, das Bsp war auf die Spielfläche bezogen. Nicht auf die Fähigkeiten der Spieler.
      Die beste Armee der Welt bräuchte ja sonst weniger...
      11 0 Melden
    • Sophia 10.11.2017 11:52
      Highlight Lieber und geliebtes aglio e olio. Ich wollte gar nichts an deinem Beitrag kritisieren, eher beipflichten, den peperoncino eben dazugeben.
      Du sagst es: "Die beste Armee der Welt" hat gar nichts zu befürchten! Weder den Klimawandel, noch die maroden AKW rund um uns, noch einen verrückten Kim oder Trump, noch Selbsmordattentäter, noch Muslime und schon gar nicht deren Gottesstreiter und die verscheierten Frauen, weder einen Vulkanausbruch, noch Erdbeben, Minarette noch Linke und sonstwas, ist doch klar! Das halten wir alles mit mehr Kampfjets und unserer Ausnahmearmee im Schach. Hopp Schwyz
      5 0 Melden
    • aglio e olio 10.11.2017 17:17
      Highlight Habe es gar nicht als Kritik aufgefasst, liebe Sophia. War mir nur nicht sicher ob ich mich nicht vielleicht missverständlich ausgedrückt habe. :)
      1 0 Melden
  • Meinungsvielfalt 09.11.2017 17:56
    Highlight Die Verteidigungsminister der MSE
    ( Miniaturstaaten Europas): Vatikan, Andorra, Lichtenstein und Monaco, haben in einer gemeinsamen Erklärung den Kauf von 2749 Kampfjets bekannt gegeben.

    Dabei berufen sie sich auf die Logik von Fachexperten aus der Schweiz.
    “Je kleiner das Land, je mehr Flugzeuge braucht es“.

    127 3 Melden
    • Cmo 09.11.2017 20:04
      Highlight Quelle?
      6 15 Melden
    • Meinungsvielfalt 09.11.2017 20:31
      Highlight Cmo@ im Zeitalter von Dump, fragst du aller ernstes nach Quellen????
      29 2 Melden
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:32
      Highlight Quelle ist das „Denkdochmalselberobdasstimmt-Journal“. Ist im Ironieverlag erschienen
      34 1 Melden
    • Gummibär 10.11.2017 23:27
      Highlight Fake news ! Der Vatikan lässt den Luftraum von Engeln beschützen.
      4 0 Melden
  • Manuel Walker 09.11.2017 17:55
    Highlight Ohne alle Kommentare gelesen zu haben:

    Nicht aufregen, sondern bei der nächsten Wahl des eidgenössischen Parlaments die richtigen Personen wählen, die solchen Irrsinn nicht unterstützen.
    100 10 Melden
  • Don Alejandro 09.11.2017 17:49
    Highlight Ich wähne mich immer noch im kalten Krieg. Aktuelle Bedrohungen kommen von Cyberwar und durch pertielle Terroranschläge. Wenn schon dann eine Allianz mit AT ggf DE. Es sind einfach verdammt teure Spielzeuge. Der Sinn dieser Anschaffung im Kontext der aktuellen Bedrohungslage steht in keinem Verhältnis.
    64 6 Melden
  • Thomas Binder 09.11.2017 17:48
    Highlight Wie kann man derartige neoliberale schein-rechtsnationale (Ver)blender wählen und ihnen auch noch eine Bühne anbieten?
    Wir sehen nirgends klarer als in der Schweiz, wo ein neoliberaler Oligarch seine eigene kontrollierte Opposition generalstabsmässig (ver)führt und dem Neoliberalismus erst zur (Schulterschluss)mehrheit verholfen hat, dass dies ein neoliberaler Schein-Rechtsnationalismus ist.
    Ich würde aus der NATO-Partnerschaft für Angriffskriege austreten, für max. 4G 12(-24) SU-35 als Luftpolizei und S-400 als Luftabwehrsystem kaufen und den Rest in den Ausbau des Sozialstaates stecken.
    58 11 Melden
  • Barracuda 09.11.2017 17:44
    Highlight Ziemlich enttäuschende Antworten und Argumente. Und wenn er zwischen den Zeilen noch massenweise billigste und einseitige Parteipolitik platziert, macht das die Sache auch nicht glaubwürdiger. Luftwaffe ja, aber ganz sicher nicht 8 Milliarden. Und dass das Ganze nicht vor's Volk kommt finde ich absolut daneben. Sparen à la SVP... Alle anderen sollen den Gürtel massiv enger schnallen, damit wir mehr Geld verpulvern können.
    72 5 Melden
  • itsbigben 09.11.2017 17:31
    Highlight Und die neuen Jets sollen die Schweiz, sollte es jemals dazu kommen, von den grossen Ländern verteidigen?

    Sieht da noch jemand den Fehler in der Matrix?
    47 6 Melden
  • Nuka Cola 09.11.2017 17:13
    Highlight Mit der Lohik dieser Person:
    Ich sitze in der Schule, mir ist langweilig, die Zeit verstreicht so langsam. Ich ziehe eine zweite Uhr an, oh die Zeit verstreicht doppelt so schnell.

    NICHT.

    Eine zu hohe Latenz lässt sich nicht überall durch aufstocken der Bandbreite kompensieren.
    52 5 Melden
    • BoomBap 09.11.2017 18:19
      Highlight Richtig, zuerst müsste man die vorhandene Bandbreite so effektiv wie möglich ausnutzen.
      18 3 Melden
  • gelb 09.11.2017 17:11
    Highlight Der Verfassungsauftrag "die Renten aus AHV und Pensionskasse müssen die Fortsetzung des Lebensstandards in angemessener Weise ermöglichen" wird von der SVP auch nie berücksichtigt. Im Gegenteil.
    98 6 Melden
  • Spötter 09.11.2017 16:59
    Highlight ...."dr Hurter hett so ne treuhärzige Bäriblick", dass man ihm fast alles glaubt! Zudem ist er Pilot, da würde mein Herz auch höher schlagen, so ein Bömbchen oder Raketchen in eine Felswand zu schiessen. Ich stimme sofort "ja", wenn die AHV stimmt und die Trickserei mit dem Pensionskassen Bschiss aufhört! Hört auf die Signale der Bürger!!
    56 4 Melden
    • MarZ 09.11.2017 19:08
      Highlight Du meinst das Signal der Bürger bei der letzten Abstimmung?
      18 0 Melden
  • Liselote Meier 09.11.2017 16:59
    Highlight Von der NATO unabhängig, lach.
    Der gute lügt wie gedruckt.
    Der weiss nämlich ganz genau, dass bei allen NATO-Flieger US-Elektronik verbaut ist, auf welche die hiessiegen Ingenieure gar keine Zugriffsrechte haben. Das ist schon beim F18 so.
    Wenn die NATO will, bleiben die Flieger am Boden.
    Von der NATO kooperation vorallem mit dem Briten im kalten Krieg will ich gar nicht erst anfangen.
    Zweitens hat die Armee ein Budget, damit kann sie machen was sie will, hier geht es aber um Zusatzskosten.
    Die SBB kann auch nicht einfach zusätzlich für 10 Mrd U-Bahnhöfe bauen die nicht budgetiert sind
    71 9 Melden
    • Zeyben 09.11.2017 19:21
      Highlight Treffende Ausführung Frau Meier, danke! Dabei spitzt sich die NATO-Osterweiterung zu. Vor einem Monat übten die wieder Atomkrieg in Europa. Stoltenberg heuchelt weiter, die NATO baut weitere Hauptquartiere. Offenbar haben die etwas vor.
      10 7 Melden
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:39
      Highlight Nein Frau Meier. Bitte lesen Sie das FAQ auf admin.ch zum Thema Luftpolizeidienst/NKF. Es kommt alles aus dem orddntlichen Armeebudget.
      3 15 Melden
    • Sophia 10.11.2017 12:02
      Highlight Liebe Liselote, du hast es voll erfasst. Sebst Hacker könnten unsere teuren Flieger in die falsche Richtung oder Höhe schicken, das wäre noch schöner, als am Boden stehen zu bleiben, denn die Illusion, dem Vaterland zu dienen, bliebe erhalten.
      Das meiste Hirn wird in Waffen verbraucht, kaum hat der Einstein die Energieformel postuliert, wird sie schon für den Waffenbau verwendet. Wir sind alle kleie Kinderlein, s'war immer so, s'war immer so...
      4 0 Melden
  • glüngi 09.11.2017 16:56
    Highlight Es wird zeit das wir uns mal paar neue Flieger kaufen aber diese Logik verstehe ich nicht...
    62 9 Melden
  • coolkid 09.11.2017 16:49
    Highlight Dass die Schweiz neue Jets braucht steht ausser Frage aber Aussagen wie: -" 8Mrd sind zu wenig - Weil wir ein kleines Land sind brauchen wir mehr Jets als andere Länder - Das Stimmvolk hat hier nicht mitzubestimmen" sind schon sehr bedenklich. Hat wohl ein bisschen zu viel Sonne abgekriegt bei der "besten Armee der Welt".
    126 11 Melden
  • piedone lo sbirro 09.11.2017 16:47
    Highlight ich hatte gehofft, dass nach maurer, der gripen-abstimmung, der duro-vergoldung und der wirren bodluv-geschichte mit parmelin wieder etwas vernunft ins VBS einkehrt.
    stattdessen scheint er denselben kurs zu verfolgen und punkto volksvermögen verprassen eine "jetzt erst recht"- mentalität zu haben.
    die f-35 sind in etwa so notwendig wie ein furunkel am hintern.

    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/kampfjets-sind-nur-der-anfang-die-lange-einkaufsliste-der-schweizer-armee-131384770?utm_source=widget-watson

    https://lobbywatch.ch/de/artikel/ruestungslobby-fachwissen-goennerbeitraege
    71 11 Melden
  • piedone lo sbirro 09.11.2017 16:43
    Highlight die reichsten 10% der bevölkerung, die zum schutz ihres vermögens eine luftwaffe und eine schlagkräftige armee brauchen, dürfen das budgetierte geld in einer crowdfunding-aktion gerne spenden.

    der normal arbeitende steuerzahler bleibt damit von mehrausgaben verschont. blocher und frey geben sicher je 1 mia. dann fehlen nur noch 7 mia. ein klacks.

    https://www.beobachter.ch/politik/schweizer-armee-wie-die-armee-diskret-milliarden-verpulvert

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-vbsexperten-befinden-sich-noch-im-reich-der-traeume/story/30692646
    83 13 Melden
    • 7immi 09.11.2017 18:21
      Highlight @piedone
      bist du schonmal in die ferien geflogen? dann hast du die luftwaffe mitgenutzt. hast du schonmal die lauberhorn abfahrt geschaut? dann hast du die armee mitgenutzt. auch dein anrecht auf katastrophenschutz hast du nicht abgetreten, richtig?
      die bewohner von bondo zb gehören auch nicht zu den reichsten 10%, dennoch wurde geholfen. die waldbrände im tessin letzten winter ebenfalls oder die waldbrände in schaffhausen im sommer. uvm. deine aussage ist somit falsch und strotzt von populismus...
      13 56 Melden
    • Moelal 09.11.2017 18:57
      Highlight @7immi: Genau....wie löscht man mit einen Kampfflugzeug einen Walbrand? Wie landet man schon wieder damit in Bondo? ......
      Irgendwie passt die Argumentation nicht zum Argument
      47 5 Melden
    • AllknowingP 09.11.2017 21:28
      Highlight @7mimi: Also nur wenn der Flug zwischen 08:00 und 15:30 stattgefunden hat...

      Und die Lauberhornabfahrt, dass ist ja g gerade die Sauerei dass die Armee so zwanghaft nach Arbeit sucht dass sie sogar Skipisten spuren muss.

      Wach auf, du wirst angelogen !
      18 3 Melden
    • 7immi 09.11.2017 22:08
      Highlight @moelal
      für den luftpolizeidienst (den du elegant weggelassen hast) braucht man kampfflugzeuge. für waldbrände nützen sie logischerweise nichts, wie auch super-pumas bei luftpolizeieinsätze nichts bringen. könnte man alles für alles brauchen dann würde eine miniarmee reichen. ich beziehe mich hier aber nicht auf die flugzeuge, sondern auf piedones aussage "armee der reichen", die ganz klar falsch ist. ich habe mitnichten geschrieben, dass man für waldbrände kampfflugzeuge braucht!
      2 14 Melden
    • 7immi 09.11.2017 22:49
      Highlight @allknowing
      du bist vieles, aber bestimmt nicht allwissend. die bürozeiten waren einmal (dank dem parlament), sind aber schon länger nicht mehr. also nicht nur nachplappern. du scheinst des weiteren nichtmal zu wissen, wie hilfseinsätze der armee ablaufen: der kanton stellt den antrag, die armee nimmt an. und nicht umgekehrt. der grund ist simpel: man findet zu wenige helfer und man hat zu wenig infrastrukturreserven... ausserdem wird die rega während dieser zeit von der luftwaffe unterstützt. geht auch gerne vergessen.
      1 8 Melden
    • FrancoL 09.11.2017 23:24
      Highlight 7immi; Die von Dir dargelegten Leistungen könnte eine schlagkräftige Truppe von Katastrophen-Profis bestens leisten und das für einen viel tieferen Einsatzpreis.
      12 1 Melden
    • 7immi 10.11.2017 08:24
      Highlight @francol
      das ist schwer zu sagen ohne eine entsprechende studie nur aufgrund von einschätzungen. die armee hat eine eigene infrastruktur (treibstoff, kommunikation, werkstätten, verpflegung, ...) die zivile instanzen nicht haben. ausserdem ist die armee sehr vielseitig einsetzbar, auch für polizeiaufgaben oder spezialistenarbeiten wie gleisbau und leitungsbau. also schwierig abzuschätzen.
      1 11 Melden
    • FrancoL 10.11.2017 09:31
      Highlight @7immi; Wieso braucht es immer Studien? Wieso kann man nicht einmal von der freien Wirtschaft auf die gelenkte Armee-Situation deinen link herstellen? Die Aufgaben die Du aufgezählt hast sind ja nichts Ungewöhnliches und eine eigene Infrastruktur könnte (müsste sogar) diese Einsatztruppe auch haben. Ich denke dass die von Dir beschriebenen Aufgaben durchaus abgedeckt werden müssen, aber dies bitte professionell, denn nur so sind diese Aufgaben wirklich zu meistern.
      4 1 Melden
    • AllknowingP 10.11.2017 10:02
      Highlight @7immi
      Zitat von dir "der kanton stellt den antrag, die armee nimmt an. und nicht umgekehrt. der grund ist simpel: man findet zu wenige helfer und man hat zu wenig "

      Stimmt. Aber nur weil der Kanton die Armee anfragt ob sie ein paar "Rutscher" fürs Lauberhorn abstellen kann macht es dass nicht besser. Ich bleibe dabei, wenn die Armee für Skirennen & Schwingfeste verwendet wird ist sie zu gross uns sucht zwanghaft nach Aufgaben.
      8 2 Melden
    • AllknowingP 10.11.2017 10:07
      Highlight 10 Jahre in der FL KP13 Kav. MEI machen mich gewiss nicht allwissend, aber ich hab genug gesehen um zu wissen dass die Luftwaffe vor allem dazu da ist Kindheitsträume (Top Gun) weniger wahr werden zu lassen.

      Sicherheitspolitisch ist sie völlig irrelevant. Frag nur mal die Spotter in MEI, EMM oder PAY. Die kennen jede Funkfrequenz, jeden Kav. Eingang, Sogar die Flugpläne. Wenn die das wissen, weiss das auch der vermeintliche (zum Glück inexistente) "Feind".
      4 1 Melden
    • 7immi 10.11.2017 15:17
      Highlight @francoL
      weil man durch studien fakten hätte, die eine diskussion ermöglichen? statt einfach nur vermutungen?
      1 4 Melden
    • 7immi 10.11.2017 15:24
      Highlight @allknowingP
      sie stellt nicht ein paar rutscher zur verfügung, sondern sanitäter und gebirgsgrenadiere (die pistenpräparierung ist sehr anstrengend).
      Die armee hat nunmal den auftrag auf solche anfragen zu reagieren. würde sie das nicht tun, würdest du die armee kritisieren, dass sie nichtmal ihren auftrag erfüllt, oder? kannst mal das ok fragen, ohne armee gäbe es das rennen nicht.
      1 4 Melden
    • 7immi 10.11.2017 15:35
      Highlight @allknowimg zum zweiten:
      dann hast du nicht alles gesehen. ich bin in der zivilen lutfahrt zuhause und weiss die dienstleistung der luftwaffe zu schätzen. bei transponder- oder funkausfällen, luftraumverletzungen braucht man schnellstmöglich jemanden vor ort. und das kann nur die luftwaffe bewerkstelligen. das solltest du eigentlich wissen wenn du wirklich bei der KP13 warst...
      Betreffend verteidigung ist es momentan so, dass ja zum glück nur trainiert wird. liegt in der natur der sache und bleibt hoffentlich auch noch lange so.
      2 2 Melden
    • FrancoL 10.11.2017 16:08
      Highlight @7immi; Es geht nicht um Vermutungen es geht das Umlegen von Erfahrungen und wenn wir in Zukunft nur noch mit Studien arbeiten wollen, dann werden wir nur Rückschritte machen. Es ist ein Teil unserer Intelligenz, dass wir Dinge transponieren können und nicht jedes mal das Rad neu erfinden. Und welche Studien sollen es denn sein? Steine über ein Konzept das es noch nicht gibt basieren ja auch nur auf Vermutungen und Einschätzungen. Studien belegen eine Realsituation mit einer Wertung und sind nicht immer der richtige Weg, wenn es noch nichts zu werten gibt.
      2 1 Melden
    • 7immi 10.11.2017 16:31
      Highlight @francoL
      bei einem komplexen thema wie der armee reicht ein bisschen zusammenlegen von erfahrungen nicht. es passt zwar zur heutigen zeit, dass man immer ein bisschen umstrukturiert und nie analysiert, gut ist es aber nicht. bei diesem thema sind emotionen und populismus im höchsten mass vorhanden, da ist eine studie unumgänglich. eine studie ist nicht unbedingt ein werten, sie ist eine gesamtübersicht über die volle tiefe eines themas. es wäre durchaus mal spannend, die kosten einer alternativen struktur mit der gleichen leistung zu sehen...
      2 0 Melden
    • AllknowingP 10.11.2017 17:10
      Highlight @7immi zum ersten.
      Da bin ich bei dir. Klar fände das Rennen ohne Armee nicht statt. Aber das kann ja nicht die legitimierung für einen Einsatz der Armee sein. Kann die Stadt Zürich sonst auch die Armee für eien Einsatz beim Zürifäsch anfragen ? Die Absperrgitter zur Steuerung der Massenbewegung sind auch sehr schwer herumzutragen.....
      1 1 Melden
    • AllknowingP 10.11.2017 17:12
      Highlight @7immi zum zweiten
      Gut möglich dass ich nicht alles gesehen habe. Aber wenn du als Zivi die Dienste der LW so dermassen schätzt, dann gib mir mal eine Auswertung wie oft sie dir bei deiner täglichen Arbeit WIRKLICH geholfen hat ?! Wieviele Hot-Missions gabs im letzten Jahr ? 1 ? 0 ? Alle Hot-Missions die ich in MEI erlebte waren nur darum ausgelöst worden weil ein CH-Armee Helikopter die Funkregeln nicht eingehalten hat.... also quasi ein internen Fehler....für das braucht es keine Kampfflugzeuge.
      1 1 Melden
    • FrancoL 10.11.2017 17:33
      Highlight @7immi: Wir sind aber in der Schweiz und da ist die Armee eine heilige Kuh und die Armee wird NIE und NIMMER Hand bieten um eine Studie zu der sie (die Armee) Unterlagen liefern müsste aufzugleisen.
      Ich kenne das das dem Kleinformat Feuerwehr. Will man die Feuerwehr optimieren, Stützpunkte zusammenlegen, dann gibt es hundert Gründe wieso man nicht vollumfänglich informiert wird und die Studie läuft ins Leere. Auch da muss man sich mit Annahmen begnügen und diese zu einem Konzept ausformulieren. Die Armee kann nur von Extern hinterfragt werden und darum ist dies mit vielen Annahme verbunden.
      1 1 Melden
    • 7immi 10.11.2017 19:08
      Highlight @allknowing
      Es ist aber die legitimierung, da die armee auch hilfseinsätze leisten können muss. Auch am zürifäscht könnte die armee eingesetzt werden, man bietet aber den zivildienst auf kantonaler ebene auf als hilfe (weiss aber nicht ob jedes mal) und die stadt hat auch viele angestellte und somit einen grossen pool.
      2 1 Melden
    • 7immi 10.11.2017 19:16
      Highlight @allknowing zum zweiten:
      bei meiner täglichen arbeit noch nie, da ich noch nie die regeln in dem masse verletzt habe und auch noch nie eine solche luftnotlage hatte. Es gibt übrigens 40-50 solcher hot missions pro jahr. und nein, wegen einem armeehelikopter gabs in den letzten 20 jahren. Ausser zu trainingszwecken natürlich. sämtliche hot missions in den letzten 20 jahren wurden durch zivilflugzeuge ausgelöst. ich weiss nicht, woher du diese falschen angaben hast...
      1 2 Melden
    • 7immi 10.11.2017 19:23
      Highlight @francoL
      nichts legitimiert solche entscheidungen basiert auf halbwissen zu fällen. das thema ist zu wichtig.
      die feuerwehr ist ein gutes beispiel. dezentralität hat da auch vorteile und nachteile, und diese muss man abwägen. und schlussendlich will niemand den kopf hinhalten und etwas entscheiden, es könnte ja falsch sein. in unserem dorf gibt es ähnliche bemühungen. die arbeitsgruppe kam aber an die daten und man beschloss es beim alten zu belassen, da die feuerwehr die einen orte fast doppelt so schnell erreicht als bei einer zentralisierung.
      2 1 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 01:12
      Highlight @7immi. Zur Feuerwehr.
      In den aller meisten Fällen arbeiten Feuerwehren miteinander und es ist mehr als nur erwiesen dass geeignete Zusammenzüge von Vorteil sind. Wenn du bei der Feuerwehr von Zentralisieren sprichst dann ist da mal schon etwas falsch verstanden. Nicht zentralisieren sondern ein von Dorfstruktur unabhängiges Netz mit optimierten Wegen wäre angesagt. Doch das wird aus verschiedenen relativ profanen Ueberlegungen nicht besonders verfolgt und dabei bleiben gute bis optimale Lösungen liegen. Ist aber so und man rüttelt nicht daran. Als Planer müssen wir dies so akzeptieren.
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    • AllknowingP 11.11.2017 08:00
      Highlight @7immi
      Ja die Armee könnte auch an meinem Geburtstagsfest beim Aufräumen helfen...Soll sie aber nicht. Genau wie sie am Zürifäscht, dem Lauberhorn oder an den Eidgenössischen nichts verloren hat...

      Aha. Noch nie erlebt aber gross die Werbekelle für Kampfjets rühren. Von den 40-50 von dir behaupteten Hot Missions... war eine einzige am Ende wirklich "Hot" ?! Wohl kaum....
      Meine Info stammt von 10 Jahren Dienst (WK) im Tower von MEI. Frag mal bei deinen Skyguide Kollegen da nach...

      Die Schweiz braucht KEINE Luftwaffe. End of Story.
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    • 7immi 11.11.2017 09:16
      Highlight @allknowingp
      es ist nunmal der verfassungsmässig definierte auftrag der armee. kannst das ja ändern wenn du willst.
      es wird nicht von mir behauptet, es sind offizielle zahlen. 40 hot missions, 350 live missions (https://www.nzz.ch/schweiz/luftwaffe-rund-40-hot-missions-pro-jahr-ld.103997). ich rühre keine werbetrommel, ich zeige lediglich fakten auf, was dich zu überfordern scheint... schade.
      1 1 Melden
    • 7immi 11.11.2017 09:20
      Highlight @francoL
      wenn man einen aussenstandort schliesst und zusammenlegt und nun zuerst eine passstrasse hochfahren muss, dann kann man noch so optimieren, es geht einfach länger. es wurden sogar entsprechende testfahrten durchgeführt.
      1 0 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 11:23
      Highlight @7immi; Sorry Du machst dich lächerlich und zeigst, dass Du vom Thema Feuerwehr keine Ahnung hast oder im ewig Gestrigen steckst.
      Die Optimierung des Standortnetzes soll nicht in den äußersten Einsatzzentralen erfolgen, sondern in den Agglomerationen.
      Da ist ein grosses Potential vorhanden, das weitgehend durch profane Argumente nicht ausgeschöpft wird. Es geht meistens um "Besitzstandswahrung" der einzelnen Gemeinden, in denen die Feuerwehr ein wichtiges Element darstellt und darum die Standortoptimierung in den Hintergrund gedrängt wird. Bedenklich heute wo viele Dörfer zusammenwachsen.
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    • AllknowingP 11.11.2017 11:49
      Highlight @7imi

      Also ich finde in der Verfassung beim besten Willen keinen Satz der Sagt die Armee soll bei PRIVATANLÄSSEN ein bizli mithelfen. Da erträumst du dir höchstens.

      Die zahlen sind bekannt. Nur war eine einzige dieser "Hot Missions" wirklich Hot ?!? Jedes einzelne mal wars ein Turboprop mit Funkausfall oder ähnliche Lappalien. Beim Air Ethiopia Flug in Genf war die LW ja im Bett...

      Und selbst wenn einmal ein Flugzeug mit Terroristischer Absicht den Schweizer Luftraum durchqueren würde... was könnte die LW schon tun ? Abschuss über bewohntem Gebiet ? Traut sich Parmelin eh nicht...
      0 1 Melden
    • 7immi 11.11.2017 11:54
      Highlight @francoL
      ich bin kein feuerwehrexperte und habe das auch nie behauptet. bei uns im dorf (nicht agglo) wurde so entschieden aus diesen gründen. mit einbezogen waren auch die gebäudeversicherung und andere fachleute. in diesem spezifischen fall ist die zusammenlegung falsch. das meine aussage, nicht mehr und nicht weniger. eine fuerwehr nützt nunmal nichts, wenn sie zu spät am einsatzort ankommt...
      1 0 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 14:44
      Highlight @7immi; Nicht immer, ich, ich , ich und wieder ist und in meinem Dorf, in meinem Dorf.
      Es gehört dazu dass wir Menschen über den eignen Tellerrand sehen und das hilft weiter. Weil die Feuerwehr NICHT zu spät am Einsatzort sein soll werden neue Strukturen über die Wohnstrukturen gelegt, weil man gemerkt hat dass viele keine Feuerwehren zum Problem werden können weil deren Standort vielleicht vor 20 Jahren Sinn machte und durch das Wachsen der Wohnzonen plötzlich etliche Feuerwehren mehr als nur falsch liegen. Neue Strukturen nehmen auch das Siedlungswachstum mit, das ist sinnvolle Planung.
      0 1 Melden
    • 7immi 11.11.2017 16:49
      Highlight @allknowingP
      "Unterstützung der zivilen Behörden" ist der entsprechende auftrag. auf diesem weg wird der antrag seitens der kantone legitimiert. Ist ja grundsätzlich eine win-win situation.

      hot missions sind immer hot, sonst sind es keine hot missions (definition: verletzung der lufthoheit, Luftnotlage oder verkehrsregelverletzung). betroffen sind luftfahrzeuge sämtlicher grössen. und lapalien sind es schon gar nicht... man stelle sich eine kollision über der stadt zürich vor...
      beim ethiopiaflug war die luftwaffe wie vom parlament angeordnet im bett, richtig.
      1 1 Melden
  • Rim 09.11.2017 16:42
    Highlight Hurter ist ein Militärexperte. Sagt er. Was ich vom VBS und/oder Hurter mal erklärt bekommen möchte: Von welchen Bedrohungsszenarien gehen die denn aus? Die CH umgeben von Nato Staaten wird von wem angegriffen? Von Russland, den USA, dem Iran? Und muss sich selber verteidigen, weil Europa/Nato bereits "eingenommen" wurde? Oder halten die unsere Nachbarn für eine akute Bedrohung? DE, IT, etc? Beide Szenarien sind für nicht Militärexperten wie mich (selbst wenn ich mir sowas theoretisch vorstelle) praktischer Unsinn. In beiden Fällen hätten wir keine Chance/ auch nichts mehr zu verteidigen.?
    151 14 Melden
    • MarZ 09.11.2017 18:10
      Highlight Dann google doch einfach nach dem letzten Sicherheitspolitischen Bericht. Wie die meisten hier hast du keine Ahnung, bist zu faul dich schlau zu machen und hast trotzdem das Gefühl, dass du es besser weisst als alle Experten.
      16 62 Melden
    • Matthias Calvin Trüb 09.11.2017 19:11
      Highlight Kannst du uns einen kurzen Abriss geben?
      15 4 Melden
    • SemperFi 09.11.2017 21:42
      5 11 Melden
    • Zeyben 09.11.2017 23:04
      Highlight Sorry, musste aber schon bei 7771 aufhören zu lesen.. wo sollen die Russen Europa bedrohen? Habe noch nie etwas davon gelesen. Beweise dafür gibt es auch keine. Man hat nur Angst auf Reaktionen Russlands nach der expansiven NATO-Osterweiterung.
      6 2 Melden
    • Rim 10.11.2017 00:28
      Highlight MarZ: 1. Habe ich Fragen gestellt und nicht besserwisserisch behauptet..;-) Hast du offenbar nicht wahrgenommen. Wie auch immer: Den Bericht habe ich z.T. gelesen. 2. Er entspricht längst nicht mehr den realpolitischen Gegebenheiten. (USA) 3. Gibt der Bericht (auch wenn man ihn ernstnimmt) keine Antwort auf die Frage, welchen Sinn die Flugwaffenaufrüstung haben sollte. Kurz: Klären Sie mich auch!?
      6 2 Melden
    • SemperFi 10.11.2017 06:12
      Highlight @Rim: Nur weil Sie sich etwas nicht vorstellen können, heisst es noch lange nicht, dass es auch nicht stattfinden kann. Und deshalb gibt es eigentlich für solche Fragen auch Profis. Aber es ist halt so, in der Schweiz gibt es nicht nur sieben Millionen Natitrainer oder Schulexperten, sondern genau so viele Militär- und Kampfflugzeugspezialisten.
      Eigentlich ist es
      2 7 Melden
    • Matthias Calvin Trüb 10.11.2017 07:40
      Highlight Merci SemperFi. Das mach ich doch und versuche es kurz zusammen zu fassen.
      0 0 Melden
  • satyros 09.11.2017 16:40
    Highlight Ich glaube nicht, dass sich die Österreicher unsicherer fühlen als wir, weil sie nicht so tolle Kampfjets haben.
    109 5 Melden
    • Zeyben 09.11.2017 19:26
      Highlight Wer fühlt sich sicherer, wenn man ein paar Kampfjets irgendwo stehen hat? Ich nicht.
      18 2 Melden
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:41
      Highlight Und bis jetzt müssen wir ja eher Angst haben dass uns diese Dinger auf dem Kopf fallen (so oft wie die unplanmässig runter kommen) als dass sie uns vor irgendwelchen imaginären Feinden beschützen
      14 2 Melden
  • Starforrze 09.11.2017 16:39
    Highlight Also ganz ehrlich, mich würden mal die expliziten Rechenwege interesserieren, mit denen man auf 70 Kampfjets kommen soll.
    Man macht es sich halt schön einfach; ein paar Begriffe wie “Durchhaltefäigkeit” oder “Verfassungsauftrag” erwähnen, und die Zahl steht aus dem Bauch heraus fest. Das alles hört sich für mich eher nach Kaffeesatzleserei als nach einer fundierten Analyse der Umstände an.
    94 7 Melden
    • Liselote Meier 09.11.2017 17:29
      Highlight Tippe mal basiert noch auf Kalter Krieg Berechnung.

      Luftunterstützung im Raum Nord-Ost Schweiz bei Vorstössen von GSSD Teilverbänden sprich Infantrie- und Panzverbände via bayrischer Raum.

      Höchstwahrscheinlich basiert die Analyse nicht auf mögliche Annhamen sondern reine Fiktion.


      28 5 Melden
    • SemperFi 09.11.2017 21:44
      Highlight Mein Gott, haben Sie wirklich das Gefühl , dass da alles Amateure am Werk sind? Arbeiten Sie etwas so in Ihrem Beruf?
      3 11 Melden
    • Stibbs 10.11.2017 11:47
      Highlight "Mein Gott, haben Sie wirklich das Gefühl , dass da alles Amateure am Werk sind? Arbeiten Sie etwas so in Ihrem Beruf?"

      Dieselbe Argumentation bitte auch auf das Staatssekretariat für Migration SEM anwenden.

      Oder gar nicht.
      2 2 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 09.11.2017 16:38
    Highlight >> Wie kommen Sie auf diese Zahl – 55 bis 70 Jets?
    > Wenn man das durchrechnet, kommt man auf diese Zahl.

    Was genau wurde gerechnet?

    Heisst das, sie wissen selbst nicht genau, wieviel es wirklich braucht?
    82 5 Melden
    • zzZüri 09.11.2017 17:41
      Highlight Allegemeine Frage: wiso stellen Interviewer eigentlich nie solche Gegenfrage? Macht man das einfach nicht? Oder aus was für einem Grund?
      38 1 Melden
    • freakykratos 11.11.2017 07:28
      Highlight Weil bei dieser "Argumentation" auf die Gegenfrage nichts anderes zu erwarten ist als eine wiederholung der behauptung.
      0 0 Melden
  • klugundweise 09.11.2017 16:35
    Highlight Mit dieser Logik braucht Lichtenstein mindestens 100 Kampfjets!
    147 6 Melden
    • Zeyben 09.11.2017 19:28
      Highlight Und der Vatikan 1000😂
      17 2 Melden
  • zzZüri 09.11.2017 16:30
    Highlight -Vaterschaftsurlaub? Ne, zu teuer.
    -70.- mehr Rente? Ne, zu teuer.
    -8 Milliarden für die Armee? Ne, zu wenig.

    Und diese Partei hat knapp 30% Wählerstimmen! 🙈


    186 11 Melden
    • MacB 09.11.2017 16:39
      Highlight Nicht unrecht aber etwas gar aus dem Kontext gerissen. Es gibt ja noch viel rundherum.
      20 52 Melden
  • meine senf 09.11.2017 16:30
    Highlight Nach dieser Logik müsste Liechtenstein etwa 1000 Kampfflugzeuge haben.
    93 5 Melden
    • Don Alejandro 09.11.2017 17:50
      Highlight ....und der Vatikan 10'000...
      40 2 Melden
  • Stibbs 09.11.2017 16:23
    Highlight Offenbar wurde noch nicht genug gespart bei der Bildung, es gibt leider immer noch Menschen, die die Aussagen eines Hurter zu hinterfragen in der Lage sind.
    124 14 Melden
  • AllknowingP 09.11.2017 16:20
    Highlight Neuer Vorschlag:
    Töffli Verbot dafür bekommt jede Gemeinde ein Kampfjet. Es geht um die Reaktionszeit ! Bis so ein Ultraschallflieger von Bollingen bis nach Untersiggenthal geflogen wäre ist der Krieg verloren ! *Take my Money*




    NOT !
    72 11 Melden
  • Lowend 09.11.2017 16:14
    Highlight Wenn man sieht, wie wenig die Luftwaffen des Irak oder anderer Länder, die in der Vergangenheit angegriffen wurden, ausrichten konnten, dann kann man bei den Äusserungen von Hurter nur von feuchten Bubenträumen eines kalten Kriegers sprechen.

    Bei einem Angriff auf die Schweiz würden die Flugplätze als erstes lahm gelegt und so lange wir keine VTOL's haben, müsste man eigentlich für Hurter und seine Mannen eine militärische Zweitausbildung anstreben, weil sie sonst die Invasion durch die Aliens, oder wer uns sonst überhaupt angreifen möchte, tatenlos vom Boden aus betrachten müssten.
    94 18 Melden
    • GLaDOS 09.11.2017 17:43
      Highlight wir könnten einen flugzeugträger in den vierwaldstättersee stellen 😊
      41 1 Melden
    • Lowend 09.11.2017 18:24
      Highlight Nett, aber dann brauchen wir eine Flotte zum Schutz des Trägers, weil der sonst ein perfektes Übungsziel für Artillerieanfänger wäre, aber die Militärfanatiker wären sicher hell begeistert von einer Schweizer Flotte auf allen Seen, denn da könnte man noch mal ein paar Milliarden im wahrsten Sinn des Wortes versenken. 😎
      23 1 Melden
  • E. Edward Grey 09.11.2017 16:14
    Highlight Switzerland 2nd!
    29 4 Melden
  • Stibbs 09.11.2017 16:11
    Highlight «Man fragt Herrn Meyer von der SBB auch nicht, welchen Zug er kauft.» Wenn der Kauf der Flieger ins ordentliche Budget passt, kein Problem. Aber wenn doch nicht, wäre es nichts als höflich, vorher das Volk zu fragen, schliesslich ist es unser Geld.
    403 42 Melden
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:33
      Highlight Wenn Sie schon nur den FAQ auf der admin.ch Seite lesen würden, wüssten Sie, dass das ALLES aus dem ordentlichen Armeebudget kommt.
      3 18 Melden
    • Bav 10.11.2017 02:18
      Highlight Vorallem ist die SBB auch kein Departement
      5 0 Melden
    • Pipopipo 10.11.2017 08:18
      Highlight ist aber teil des regulären armeebudgets ;)
      1 2 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 10.11.2017 10:46
      Highlight Genau. Danke Stibbs.
      2 0 Melden
  • Hashtag 09.11.2017 16:10
    Highlight Das Problem ist die Nato, von der will ich definitiv auch unabhängig bleiben. Jedoch würde eine Kooperation mit Länder wie Österreich und Deutschschland in sicherheitspolirischen Fragen Sinn machen.

    Einer der grössten Versäumnisen Europas in den letzten Jahren ist es, sich nicht von der Nato zu lösen und die militärische Ausrrichtung in die eigene Hand zu nehmen.
    25 43 Melden
    • Pisti 09.11.2017 17:54
      Highlight Deutschland ist in der Nato.
      10 1 Melden
    • Hashtag 09.11.2017 18:28
      Highlight Ja eben, dass ist das Problem
      5 5 Melden
    • SemperFi 09.11.2017 21:48
      Highlight @Hashtag: Sie sind ein wirklich gutes Beispiel, wieso es extrem problematisch ist, Leute mit null Fachwissen über eine Fachfrage abstimmen zu lassen.
      7 5 Melden
    • Hashtag 09.11.2017 22:50
      Highlight SempreFi, können sie mir das bitte noch etwas erläutern? Immerhin bezieht sich mein Kommentar gar nicht direkt auf die Thematik...
      0 1 Melden
  • McStem 09.11.2017 16:10
    Highlight Hiess es vor ein paar Jahren nicht mal, dass die Luftwaffe nur zu Bürozeiten besetzt ist. Wurde das geändert oder soll das geändert werden, dass Aussagen wie "Um eine 24-Stunden-Luftwaffe anzubieten,[...]." in Umlauf gebracht werden?
    40 13 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 09.11.2017 16:39
      Highlight Aktuell finden anscheinend die Vorbereitungen für Vorbereitungen statt, die die Bedingungen für einen 24-Stunden-Betrieb ermöglichen.
      35 3 Melden
    • mrcharliebrown 09.11.2017 16:44
      Highlight Ist meines Wissens so geplant, dass in baldiger Zukunft ein 24-h-Luftpolizeidienst eingerichtet wird.
      19 0 Melden
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:46
      Highlight Müsste die beste Armee der Welt nicht 26-Stunden täglich präsent sein? Vermutlich wird beim VBS so gerechnet was dann auch die 70 Flugzeuge erklärt
      6 1 Melden
  • Posersalami 09.11.2017 16:10
    Highlight "sonst haben wir ab 2030 keine Luftwaffe und damit auch keine Armee mehr"

    So ein Unsinn, kann aus dem Mund eines SVPlers nicht einmal etwas wahres kommen? Die Philippinische Armee zB. hat keine Kampfjets mehr im Bestand und gerade eben den IS aus Marawi vertrieben. Die haben ganze 12 T-50 (eine bessere PC-7/9) im Bestand und das Land ist "etwas" grösser als die Schweiz! Haben die den IS mit Jogamatten und Gebetskreisen vertrieben? Wohl kaum.
    94 18 Melden
    • klugundweise 09.11.2017 16:39
      Highlight Hurter sagt doch je kleiner je mehr Flüger. Also wie grösser umso weniger😳
      47 3 Melden
    • Randreeh 09.11.2017 16:51
      Highlight Du hast aber auch keine Ahnung, was ein T-50 für ein Typus Flugzeug ist. Man könnte ihn mit einer modernen Version der schweizer F5 Tiger vergleichen. Trotzdem ist der Golden Eagle eigentlich nur zu Trainingszwecken gebaut. Ein Pilatus zu bewaffnen wäre aufgrund der Vorbildfunktion (Dual-Use Technologie) höchst ungünstig. Ich will nicht sagen, was man für richtig halten soll - mir wäre es nur Recht, wenn jedermann sich richtig informieren würde. :D
      12 4 Melden
    • Randreeh 09.11.2017 17:30
      Highlight Da fällt mir noch ein, einen Luftpolizeidienst müssen wir gewährleisten und mit unterschall kann man da gar nichts erreichen. Da die militärischen Pilatus Flugzeuge nicht strahlgetrieben sind, kam man sie sowieso aufschliessen. Ausserdem mangelt es uns an Erdkampflösungen seit 1994 (hat man der Zukunft überlassen, wäre ev mit einem Pilatus möglich) und an Aufklärungsflugzeugen seit 2003 (selbes Problem mit der Zukunft, hier aber Unterschall ausgeschlossen.
      4 5 Melden
    • Posersalami 09.11.2017 17:30
      Highlight Die T50 ist kein richtiges Kampflflugzeug wie die F-5, sondern ein Trainer der Waffen tragen kann. Aber egal.

      Die Pc 7/9 ist durchaus bewaffnet im Einsatz, zB in Irland. Soviel dazu.
      9 0 Melden
    • Posersalami 09.11.2017 18:14
      Highlight @ Randreeh: Den Luftpolizeidienst kann man auch in Frankreich oder Deutschland einkaufen. Ist sicher 1000x billiger. Ansonsten hat der Staat doch auch keine Hemmungen Dienstleistungen einzukaufen anstatt die Kapazitäten selbst aufzubauen.

      Erdkampf? Wozu zum Henker brauchen wir Jagdbomber! Welches zukünftige Szenario rechtfertigt derart grosse Investitionen? Aufklärung? Geht günstiger mit Drohnen und die haben wir. Im Gegensatz zu ihren tollen Jets werden die sogar in der Praxis gebraucht: https://www.srf.ch/news/grenzwaechter-der-luefte-2
      19 3 Melden
  • Mitsch 09.11.2017 16:07
    Highlight Ich habe ein kleines Schlafzimmer, daher brauche ich ein grösseres Bett?

    Soweit, so unklar.

    Welches terroristische Vorkommnis der letzten 10 Jahre im Umkreis von 2500km hätte mit Kampfjets verhindert werden können?

    Welche reelle Hot-Mission wird von mehr als 2-3 Jets im Verbund geflogen?

    Und: Wollen sie mir wirklich weissmachen, Herr Hurter, dass wir für die Aufrechterhaltung des Reduits (da wären wir nämlich nach 2-3 Wochen Ernstfall) 70 Jets brauchen?

    Ich finde schnelle Flugis auch geil, aber das ist komplett weltfremd und konstruiert.
    581 100 Melden
    • Musterschüler 09.11.2017 16:40
      Highlight Der Vergleich mit dem Bett hinkt aber gewaltig.
      12 78 Melden
    • Mitsch 09.11.2017 16:47
      Highlight Genau wie die Aussage von Herrn Hutter ;-)!
      87 7 Melden
    • Hasjisjn 09.11.2017 16:49
      Highlight Darf man gerne orange einfärben!
      29 2 Melden
    • Hasjisjn 09.11.2017 16:52
      Highlight @Musterschüler

      Wieso?
      Weniger Raum mit mehr Flieger abzudecken. Unsinn at his Best, da erscheint mir der Vergleich mit dem Bett wie die Weisheit des Jahrtausends.
      58 5 Melden
    • Musterschüler 09.11.2017 17:18
      Highlight Ein kleineres Land braucht mehr Jets zum Ausgleichen der Schlagkraft.

      Wobei brauchen... Hust

      Aber beim Zimmer müssen sie ja nichts kompensieren mit einem grösseren Bett... Hoffe ich.


      Ich habe ja nur den Vergleich kritisiert ;)
      5 17 Melden
    • Mitsch 09.11.2017 19:01
      Highlight @Musterschüler

      Seriously? Bett? Kompensieren?

      Generell egal, aber komplett unnötig.
      8 3 Melden
    • Zeyben 09.11.2017 21:04
      Highlight Oder wir schicken Armasuisse wieder mal los.

      http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32559/Default.aspx
      1 0 Melden
    • α Virginis 09.11.2017 21:28
      Highlight Mein erster Gedanke war auch: Braucht die Schweiz 70 Jets, die das ganze Land innert Minuten durchqueren kann? Ist ja wohl ein Witz! In den Bergen, woraus die CH zum grossen Teil besteht, ist nur ein "Guerilla"-Krieg wirksam, sicherlich keine schnellen Jets oder sonstwie überrissene "Vernichtungswaffen".
      8 2 Melden
    • Musterschüler 09.11.2017 22:39
      Highlight Genau unnötig. Sag ich ja! ;)
      4 1 Melden
    • Zeyben 09.11.2017 22:40
      Highlight Ist sicher auch viel repräsentatives Presige dabei. Für Trump, NATO und andere Eliteidioten ist das wichtig.
      5 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2017 07:26
      Highlight Ist die Versorgung-Sicherheit mit Kerosin eigentlich auch im Ernstfall gewährleistet?
      7 0 Melden
    • rodolofo 10.11.2017 08:05
      Highlight Na gut, das grosse Bett wird wohl nicht wegen dem kleinen Zimmer angeschafft...
      5 0 Melden
    • Eine 10.11.2017 15:52
      Highlight Ich hätte nicht erwartet die Worte Reduit und aufrechterhalten im Jahre 2017 noch zu lesen ...
      3 0 Melden
  • K3tsch 09.11.2017 16:07
    Highlight " Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder. In einem kleinen Land sind kürzere Reaktionszeiten gefragt"

    Wieso genau sollten in einem kleineren Land die Reaktionszeiten kürzer sein als in grösseren Ländern?
    Ist das jetzt wirklich die Begründung dafür, neue Jets zu besorgen? Ernsthaft?

    "Das ist kein Vorbeischmuggeln, sondern ein normaler Vorgang"

    Klar, sagt ein SVPler, welcher aber bei den Statutenänderungen durch das Parlament zur Ausschaffungsinitiative getan hat wie ein "Waldheueli" als angeblich der "Wille des Volkes" nicht wahrgenommen wurde.

    353 57 Melden
    • Shabina 09.11.2017 16:45
      Highlight Es ist kein Vorbeischmuggeln. Das Budget wird von der Politik genehmigt.
      Das Volk hat schon mehrere Male in Abstimmungen die Armee und deren Auftrag gestützt!
      10 50 Melden
    • Tomjumper 09.11.2017 17:25
      Highlight @Shabina Lustig wie man die Grippen Abstimmumg ignorieren kann.
      43 3 Melden
    • Licorne 09.11.2017 17:34
      Highlight @Shabina: Das Volk hat aber auch 3 Mia. für die Gripen abgelehnt. Somit wird einfach davon ausgegangen, dass 8 Mia. nun okay sind, weil wir dafür noch die tollen Bodluv kriegen?
      42 4 Melden
    • Mitsch 09.11.2017 17:36
      Highlight Welchen reellen Auftrag meinen Sie? Die Cyberabwehr, für die kein Geld vorhanden ist, oder die Terrorabwehr die weit hergeholt und unterbesetzt ist?

      Sorry, wir hätten nicht mal mit 170 Flugzeugen auch nur den Hauch einer Chance im „klassischen“ Ernstfall - ausser gegen Andorra, Liechtenstein und - offenbar - Österreich...
      36 4 Melden
    • Sophia 09.11.2017 17:46
      Highlight Richtig, Liechtenstein und Andorra brauchen ja ebenfalls mehr Kampfjets als die USA und Russland und Malta hat gerade 200 Lockheed Martin F35 gekauft.
      Ja, man glaubt tatsächlich in der SVP, man könne dem Volk jeden Unsinn verkaufen, weshalb denn nicht gleich 500 von den Dingern? Man kann dafür an den UNI's sparen! Klein sein ist schön, vor allem schön teuer!
      38 1 Melden
    • BoomBap 09.11.2017 18:18
      Highlight Die Rechnung mit der Reaktionszeit geht für mich auch nicht auf. Ein grosses Land muss ja auch zur richtigen Zeit vor Ort sein. Sprich es braucht mehr Flugzeugstützpunkte und somit auch mehr Flieger.

      Ich bin kein Gegner der Armee, aber ich leiste auch immernoch Dienst. Ich bin aber überzeugt, dass mit 90% aller Dienstleistenden zustimmen, wenn ich sage das die Armee ein riesiges Sparpotential hat.
      36 1 Melden
    • JackMac 09.11.2017 19:46
      Highlight Obwohl ich auf deiner Seite bin, hast du das mit der Reaktionszeit im Kontext mit der Landesgrösse nicht ganz mitbekommen.
      1 9 Melden
    • Licorne 09.11.2017 20:19
      Highlight @JackMac: Ich verstehe es wirklich auch nicht. Es macht für mich keinen Sinn, weshalb ein kleines Land mehr Flieger benötigt als ein Grosses.. kannst du es verständlich erklären?
      11 1 Melden
    • Maragia 09.11.2017 23:15
      Highlight @Licorne, ein grosses Land kann in der Luft mit überschall Flügen ein Zivilflugzeug locker einholen. In der Schweiz, wo du innerhalb von wenigen Minuten überall bist, muss die Armee extrem schnell reagieren können. Darum wären mehr Flugzeuge in der Schweiz verteilt notwendig, damit ein Kampfflugzeug eintrifft, bevor was passiert oder das Ziel schon den Flugraum verlassen hat!!
      3 7 Melden
    • K3tsch 09.11.2017 23:52
      Highlight Bitte JackMack, erlöse uns von unserem Irrglauben, die Grösse eines Staates wirke sich nicht auf die Reaktionsgeschwindigkeit der Fliegereinsatzbereitschaft aus.
      5 2 Melden
    • Shabina 10.11.2017 08:57
      Highlight @Licorne/TomJumper
      Es geht doch nicht um den Grippen!
      Nur weil das Volk zum Gripen nein gesagt hat, heisst das noch lange nicht, dass gar keine Flieger angeschaft werden dürfen. Auch wenn ihr das gerne hättet!
      1 6 Melden
    • Tomjumper 10.11.2017 10:25
      Highlight @Shabina Selbes Argument, nur weil sich das Volk in Abstimmungen schon zur Armee bekannt hat heisst das nicht das es auch Flieger/Bodluf für 8 Milliarden will. Mir ist auch schleierhaft welche Abstimmungen du meinst. Übrigens, nur weil ich diese Pläne nicht gut heisse, bin ich noch lange nicht gegen die Armee, auch wenn du das gerne hättest;-)
      5 0 Melden
    • Mitsch 10.11.2017 11:06
      Highlight @Shabina

      Die Auswahl der zu beschaffenden Flieger wurde vom Bund getroffen - am Ende blieb der Gripen übrig. Darüber liess man das Volk abstimmen. Da das Volk keine Wahl hatte welchen Flieger man kaufen soll ist der Volksentscheid „gegen Flugzeuge im Wert von 3Mia.“ gefallen. Jetzt zu deuteln dass das etwas mit dem Gripen per se zu tun hatte - sozusagen als Objektbezogene Ablehnung gegen NUR dieses Flugzeug - ist doch etwas eindimensional.
      4 1 Melden
    • Licorne 10.11.2017 12:44
      Highlight @Shabina: Bitte nichts unterstellen. Ich sage nicht, dass keine neuen Flieger angeschafft werden sollen. Ich bin ganz sicher nicht gegen die Armee und nicht grundsätzlich gegen neue Flieger.

      Aber einfach mal 8 Mia. (bzw. noch schlimmer: "Das ist zu wenig!") als selbstverständlich in den Raum stellen - dies, nachdem der Gripen für nicht mal die Hälfte abgelehnt wurde, zeugt nicht von viel Fingerspitzengefühl.
      2 1 Melden
    • Licorne 10.11.2017 12:49
      Highlight @Maragia: Aber würde, da wir ja so ein kleines Land haben, nicht wenige Standorte an den Grenzen ausreichen - gerade WEIL das Land so klein ist und so auch unsere Flieger so schnell an einem anderen Ort sind? Nach dieser Theorie - je kleiner das Land umso mehr Flieger - würden wir mehr Flieger benötigen als Deutschland, jedoch weniger als Liechtenstein.. das geht doch nicht auf?

      Grundsätzlich wäre es spannend zu wissen, wie viel Reaktionszeit notwendig ist für eine dieser "Hot Missions". Dann könnte man sich ein klareres Bild machen.
      2 1 Melden
    • einmalquer 10.11.2017 13:13
      Highlight Wenn eine kleines Land mehr Jets braucht als ein grösseres.

      Dann stellt sich doch die Frage wo denn Andorra oder Liechtenstein ihre Jets stapeln wollen.
      5 1 Melden
    • Shabina 10.11.2017 15:04
      Highlight Also Nochmals:
      @Mitsch
      Es wurde NICH über "Flieger" abgestimmt, sondern über den Gripen (Wikipedia)

      Das nun Flieger bestellt werden, die über das normale Budget abgerechnet werden können, ist weder was vorbei schmuggeln noch eine Umgehung des demokratischen Prozesses. (fehlendes Fingerspitzengefühl... ok)

      Welche Abstimmungen:
      Militärpflicht Abschaffung
      (G)soA
      Kampfjetlärm in Tourismusgebieten
      Armeereform
      usw

      Der Armee steht pro Jahr 4.1 MRD zur Verfügung. Aus diesem Topf kann man locker 8 MRD in 10 Jahren ansparen (vgl.: fast 24 MRD/Jahr geben wir für soz. Wohlfart aus!)
      2 4 Melden
    • Tomjumper 10.11.2017 16:34
      Highlight @Shabina Es wurde über die Beschaffung von Kampfflugzeugen abgestimmt. Der Gripen war die Wahl der Armeebeschaffung und wurde abgelehnt. Die von dir genannten Abstimmungen haben nichts mit der Beschaffungspolitik noch mit dem Auftrag der Armee zu tun. Das Militärbudget liegt bei 4,4 Milliarden wenn ich richtig rechne und soll für die Beschaffung auf 5,1 Milliarden erhöht werden. http://www.vbs.admin.ch/de/vbs/zahlen-fakten/armee.html Die Flugzeuge sind im Kontext zur aktuellen Bedrohungslage zu teuer und total unnütz.
      4 2 Melden
    • Sophia 10.11.2017 16:50
      Highlight Shabina, Würdest du mir bitte erklären, was der Grippen ist? Ist das denn kein Flieger?
      Und weswegen bist du denn so gegen eine demokratische Behandlung der Waffenbeschaffung? Da sind wir alle doch so stolz auf unsere direkte Demokratie und da kommst du nun und erklärst uns, dass wir nur über Dinge abzustimmen haben, die uns von der Politik zugeteilt werden. Ich weiss, das ist vereinfacht dahergeschrieben, aber genau soll unsere Demokratie funktionieren: EINFACH! Und eine Wehretat-Erhöhung geht doch nur mit Zustimmung des Volkes! Was denn sonst?
      4 1 Melden
    • Licorne 10.11.2017 17:00
      Highlight @Shabina: Woher hast du die Info, dass dies über das ordentliche Budget läuft?

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Militär so viel sparen will bzw. kann (20%!). Man denke dabei nur einmal an den Duro-"Skandal".

      Die wenigsten Firmen und schon recht kein Staats-Departement wären ohne massive, spürbare Einschneidungen dazu in der Lage (die Armee hat ja einen Auftrag, den sie sonst nicht mehr zu 100% wahrnehmen kann).

      8 Mia. können meines Erachtens nur über das ordentliche Budget laufen, wenn dieses - wie vom Parlament seit Jahren gefordert - auf 5 Mia. erhöht wird.
      3 0 Melden
    • Mitsch 11.11.2017 10:39
      Highlight @Shabina: Es gibt zwei Möglichkeiten:

      1. Du bist Mitglied der Beschaffungskommission und kannst wählen WELCHES Flugzeug dem Volk zur Wahl vorgelegt wird.
      Oder
      2. Du bist Teil des Volkes und kannst darüber abstimmen ob Du 3.1 Mia sprechen willst damit Flugzeuge gekauft werden.

      Da das Volk nicht über die Expertise verfügt, zu entscheiden WELCHES Flugzeug das Beste ist, setzt man eine Expertenkommission ein, welche ein Modell auswählt.
      Wir als Volk können somit nur Ja oder Nein zur Ausgabe an sich sagen. Ob Gripen, Sopwith Camel, F35 oder Rafale beschafft werden entscheiden Experten.
      2 0 Melden
  • Stibbs 09.11.2017 16:07
    Highlight "Nur, wenn (die Sicherheit) gegeben ist, fühlt sich unsere Bevölkerung sicher und bleiben die grossen Konzerne in der Schweiz." Und wenn doch nicht, werden einfach die Steuern gesenkt.
    58 9 Melden
  • Tubel500 09.11.2017 16:04
    Highlight Ich habe eine tolle Idee: Wir könnten reiche Ausländer und Unternehmen noch ein wenig tiefer besteuern und das so zusätzlich eingenommene Geld für neue Kampfjets ausgeben!

    ...oder funktioniert das am Ende gar nicht, liebe SVP?!? Bin verwirrt..
    97 15 Melden
  • Dinolino 09.11.2017 16:04
    Highlight Sehr geehrter Herr Hurter, zu Ihrer Information: wir haben das Jahr 2017.

    so, ich geh jetzt mehr fressen um abzunehmen und saufen um nüchtern zu bleiben!
    90 17 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.11.2017 16:02
    Highlight Bin für die Armee und auch für neue Jets und eine moderne Boden-Luft-Verteidigung. Aber müssen 8 Mia da reingebuttert werden, während andere Bereiche offenbar vernachlässigt werden? Z.B. Abwehr von Cyberangriffen, Grenzschutz, Polizei! Da geht es auch um Sicherheit, solche die uns viel näher ist als ein eher unwahrscheinlicher Luftkrieg. Bin deshalb für die Minimallösung.
    64 13 Melden
    • AllknowingP 09.11.2017 16:16
      Highlight Die Minimallösung war der Gripen. Den wollte die Schweiz nicht. Es wäre an der Zeit dass die Sünneli-Parteiden vielzitierten "Volkswillen" in jeder Frage respektieren würde!
      44 8 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 09.11.2017 16:18
      Highlight Wölfli, nein, es müssen dafür nicht 8 Mia reingebuttert werden. Absurd, ihm das zu unterstellen. Lesen Sie genauer: 8 Mia reichen dem Herrn Hutter nicht.
      58 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.11.2017 18:23
      Highlight @Allknowing. Ich habe Nein zum Gripen gesagt weil es den Flugzeugtyp den BR Maurer kaufen wollte gerade mal auf dem Papier, oder als Katze im Sack gab. Nachtragskredite und Kinderkrankheiten wären die Folgen gewesen. Man sollte auch nicht mit dem Leben der Piloten spielen.
      7 3 Melden
  • reaper54 09.11.2017 16:01
    Highlight Die Bildungsausgaben des Bundes sind immer gestiegen, nichts mit sparen. Wer Spart sind die Kantone, das ist aber nicht die Schuld des Bundes.
    21 24 Melden
    • demian 09.11.2017 17:11
      Highlight Liegts wohl an der grösseen Anzahl Menschen in der Schweiz?
      15 5 Melden
    • thegreif 09.11.2017 18:32
      Highlight Die zahl der Schüler hat in den letzten Jahren aber abgenommen
      7 2 Melden
    • demian 09.11.2017 19:32
      Highlight Die Anzahl der Studenten aber nicht.
      6 1 Melden
  • FrancoL 09.11.2017 16:00
    Highlight “In einem kleinen Land sind kürzere Reaktionszeiten gefragt. Um eine 24-Stunden-Luftwaffe anzubieten, braucht es genug Material“

    Nein mein lieber Experte. Bei einem Angriff spielt allerhöchstens die Distanz zu den zu schützenden Bereichen eine Rolle und in Europa hat so ziemlich jedes Land im Nahbereich der Grenze wichtige zu schützende Bereiche, also haben alle die ähnliche Reaktionszeit.
    Einzig ein Land, dass einen breiten unwichtigen Bereich entlang der Grenze hat, kann sich da eine längere Reaktionszeit erlauben.
    48 16 Melden
    • Flughund 09.11.2017 16:24
      Highlight Hurter war ehemals Pilot bei der LW und ist diese Jets geflogen. Aber du meinst ja hier der Aviatik-Guru zu sein.
      16 73 Melden
    • klugundweise 09.11.2017 16:44
      Highlight Flughund: Herr Hurter ist ein Militärpilot der sein Spielzeug behalten will und damit mehr Lobbyist als Experte.
      66 4 Melden
    • FrancoL 09.11.2017 17:55
      Highlight @Flughund: Pilot zu sein ist keine Qualifikation, gerade nicht für solche Ueberlegungen. Aber Du könntest ja anstelle Huter zu verteidigen Argumente bringen oder meine Aussage entkräften.
      21 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.11.2017 18:19
      Highlight @Flughund. Und er ist in der SVP von Verteidigungsminister Parmelain.
      16 1 Melden
    • Flughund 09.11.2017 20:30
      Highlight Weil wir eben nicht im NATO-Verbund sind und den Luftraum selber verteidigen, darum kurze Reaktionszeit. "Pilot zu sein ist keine Qualifikation" aha. Denkst du als ehemaliger Militärpilot ist nur ausgebildet worden die Kiste zu fliegen ?
      Du möchtest einfach keine Armee dann braucht es konsequenterweise natürlich auch keine Flieger. Dann erwarte ich von den Linken aber auch das sie dazu stehen und nicht dauernd mit Scheinargumenten wie zu teuer, Papierflieger etc. rum lamentieren.
      2 11 Melden
    • FrancoL 09.11.2017 22:26
      Highlight @Flughund; Das hat nichts mit der Nato zu tun, das hat mit LOGIK zu tun und mit dem Wissen um die Gefahrensituation. Ein Land das innert 5-10 Minuten an den Rand seiner Grenzen kommt hat auch mit 50 Fliegern keine besseren Karten, ausser es wolle sich selbst im Wege stehen.
      Das hat nichts mit links oder rechts zu tun oder für oder gegen die Armee. Aber ist ja klar, hat der Flughund keine Argumente dann geht er auf das Armeethema und dem Muster Rechts gegen Links, war zu erwarten.
      6 1 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 09.11.2017 15:59
    Highlight Doch, mit diesem Interview hat er mich überzeugt...
    Kürzere Reaktionszeiten. Macht Sinn. Weil, wenn ein Flugzeug in den Luftraum von Österreich eindringt - sagen wir von der West-Seite her - dann geht es natürlich bedeutend länger, bis das Flugzeug Wien bombadieren kann. Also kann man sich auch mehr Zeit lassen, einen eigenen Flieger zur Abwehr hochzuschicken. Also los, Bildungsbudget runterfahren, Kampfjets kaufen! Denn nur ein Land mit Kampfjets, kann auch Bildung garantieren.

    Von wem wird dieser Typ eigentlich geschmiert?
    75 21 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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