Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
THEMENBILD ZU MK SIK-NR ZU NACHRICHTENDIENSTGESETZ --- Thomas Hurter, Praesident der Sicherheits Politischen Kommission des Nationalrats (SiK-N) erlaeutert die Beschluesse seiner Kommission betreffend der Beschaffung von Ruestungsmaterial am Dienstag, 24. Juni 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Thomas Hurter ist SVP-Nationalrat und Militärpilot. Bild: KEYSTONE

Interview

«Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder»

Kritiker lassen kein gutes Haar an den Kampfjet-Plänen von Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP). Sein Parteikollege Thomas Hurter verteidigt das Milliardenprojekt – das Budget sei nicht zu gross, sondern zu klein. 



Herr Hurter, Weihnachten naht! Welchen Kampfjet hätten Sie gern unter dem Christbaum?
Thomas Hurter:
Darauf werde ich nicht antworten, weil es nichts zur Sache tut. Wichtig ist, dass wir die Luftwaffe erneuern. Die bestehenden F/A-18 sind noch maximal bis 2030 einsatzfähig. Und eine Kampfjet-Beschaffung dauert sieben bis zehn Jahre. Wir müssen sie jetzt angehen – sonst haben wir ab 2030 keine Luftwaffe und damit auch keine Armee mehr.

SP-Nationalrätin Chantal Galladé vergleicht Verteidigungsminister Guy Parmelin auf Twitter mit einem Kind, das hinter jedem Produkt im Weihnachtskatalog ein Kreuzchen macht. Sie hingegen stellen sich auf den Standpunkt: Acht Milliarden sind nicht genug. Wollen Sie ernsthaft noch mehr Geld in die Luftwaffe buttern?
Die Armee und die Luftwaffe haben einen Verfassungsauftrag. Um den zu erfüllen, brauchen wir 55 bis 70 Kampfflugzeuge. Dafür sind acht Milliarden zu wenig.

Wie kommen Sie auf diese Zahl – 55 bis 70 Jets?
Ausschlaggebend sind verschiedene Faktoren: So zum Beispiel der Verfassungsauftrag, der Einsatzraum, die Durchhaltefähigkeit. Wenn man das durchrechnet, kommt man auf diese Zahl.

«Die Kleinheit der Schweiz ist zudem kein Argument – im Gegenteil.»

Österreich – ebenfalls ein neutrales Land und flächenmässig doppelt so gross wie die Schweiz – will 18 Jets kaufen. Sind die Österreicher leichtsinnig oder haben Sie in Ihrer Rechnung doch etwas zu grosszügig gerundet?
Die österreichische Luftwaffe existiert praktisch nicht mehr. Sie ist faktisch am Boden. Die Kleinheit der Schweiz ist zudem kein Argument – im Gegenteil. Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder. In einem kleinen Land sind kürzere Reaktionszeiten gefragt. Um eine 24-Stunden-Luftwaffe anzubieten, braucht es genug Material.

«Dann legten wir unser Schicksal in die Hände der NATO.»

Dann sehen Sie im Ernstfall schwarz für Österreich?
Wenn Österreich weiterhin sicher bleiben will, bleibt dem Land nur eine Kooperation mit anderen Staaten. Für die Schweiz kommt das nicht infrage.

Das sehen linke Sicherheitspolitiker anders.
Eine solche Kooperation wäre das Ende der souveränen, neutralen Schweiz. Klar, wenn man diesen Status aufgeben will, kann man das tun. Dann legten wir unser Schicksal in die Hände der NATO. Dann wäre es aber auch die NATO, die bestimmt, wie viele und wie teure Jets wir künftig kaufen müssen.

Einen dieser fünf Kampfjets könnte die Schweiz kaufen

Womit wir wieder beim Thema wären: Vor drei Jahren lehnte das Stimmvolk den Gripen für drei Milliarden Franken ab. Wie lässt es sich rechtfertigen, nun ein Vielfaches davon für neue Jets auszugeben?
Erstens würden die acht Milliarden nicht nur für neue Flieger, sondern auch für den Objektschutz und Raumschutz vom Boden aus verwendet. Zweitens wurde der Gripen aus einer Vielzahl an Gründen abgelehnt, die ich an dieser Stelle nicht noch einmal aufrollen will.

«Man fragt Herrn Meyer von der SBB auch nicht, welchen Zug er kauft.»

Besonders stossend ist für Kritiker, dass Parmelin das Stimmvolk nicht einmal zu seinen Plänen befragen will. Ist es demokratiepolitisch nicht sehr ungeschickt, den Kauf einfach am Volk vorbeizuschmuggeln?
Das ist kein Vorbeischmuggeln, sondern ein normaler Vorgang. Das Stimmvolk hat schon mehrfach Ja gesagt zur Armee und zu ihrem Auftrag. Mit welchem Material sie diesen erfüllt, muss nicht das Volk entscheiden. Man fragt Herrn Meyer von der SBB auch nicht, welchen Zug er kauft. Die Linken sollen mit ihrem Schattenboxen aufhören und dazu stehen, dass sie am liebsten gar keine Flieger wollen. Die Volksrechte bleiben gewahrt. Man kann jederzeit eine Volksinitiative einreichen.

«Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass das VBS eines der Departemente mit der grössten Transparenz ist.»

Viele Gegner verweisen darauf, dass im Bundeshaus sonst jeder Rappen zweimal umgedreht werde. Sie befürchten, dass eine Milliarden-Investion in Kampfjets Sparübungen in anderen Bereichen – etwa bei der Bildung – zur Folge hätte.
Ich kenne viele Departemente, die den Rappen nicht zweimal umdrehen. Ich denke da etwa an die Entwicklungshilfe. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass das VBS eines der Departemente mit der grössten Transparenz ist.

Wie watson-Kollege Helfenberger berechnet hat, könnten für acht Milliarden Franken alle Menschen in der Schweiz sechs Jahre lang gratis Zug fahren. Wäre das nicht die bessere Investition?
Nein. Man vergisst gern, dass schon heute jedes Bahnbillett zur Hälfte vom Staat finanziert ist. Sicher hat Ihr Kollege noch ganz viele andere Ideen, was man mit den acht Milliarden anstellen könnte. Aber es geht hier um die Sicherheit und Stabilität unseres Landes. Nur, wenn sie gegeben ist, fühlt sich unsere Bevölkerung sicher und bleiben die grossen Konzerne in der Schweiz. Und nur in einem sicheren und stabilen Land können auch Bereiche wie Bildung und Mobilität vernünftig organisiert werden. Das hängt alles zusammen.

Der F/A-18 bleibt länger im Einsatz, weil der Kauf stockt

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

168
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
168Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 11.11.2017 13:33
    Highlight Highlight ich lese "luftpolizei"
    was kann denn diese wirklich, ausser ein "nicht idendifiziertes fluggeraet" zu identifizieren. Die CH (von unkontrollierten ozeanen umgeben) es muss daher selbst nachgesehen werden ob die umliegenden staaten recht haben mit dem ident. Und dann ? Zur landung zwingen, etwa abschiessen ? Sind doch alles feuchte traeume von ein paar alten saecken die sich weit weg von der realitaet befinden.

    ps. bin auch pilot, war AdA und es ist sicher huere geil so einen jet zu fliegen, doch fuer CH bedingungen, reinster groessenwahn. Vernueftige konzepte sind gefragt, mehr denn je
  • Firefly 11.11.2017 07:58
    Highlight Highlight Lasst die Milliardäre vom WEF und co. Die in der Schweiz tagen, ihren Schutz durch Militär und Luftwaffe selber bezahlen und kauft davon die neuen Flieger. Es wird auch für das Militär Zeit, unternehmerisch zu denken!
    • Firefly 11.11.2017 13:38
      Highlight Highlight Ein paar kommunistische rechte bei den Blitzern -> der Staat hat die Reichen und Starken zu schützen, der Rest ist egal.
  • Jemima761 11.11.2017 07:23
    Highlight Highlight Und mit mehr Flugzeugen wird die Reaktionszeit kürzer?

    Wenn ich also vier Autos habe, bremse ich schneller vor der roten Ampel?

    Benutzer Bild
  • Gummibär 10.11.2017 23:36
    Highlight Highlight Hurter in den Bundesrat ! Dann kriegen wir endlich auch eine schlagkräftige Marine als Ersatz für die verloren gegangene Kavallerie, mit Flugzeugträgern auf dem Bodensee, dem Vierwaldstättersee, dem Lac Léman und dem Lago Maggiore.
    • freakykratos 11.11.2017 01:52
      Highlight Highlight Wäre dem Hurter leider noch zuzutrauen.
    • einmalquer 11.11.2017 13:13
      Highlight Highlight http://www.vtg.admin.ch/de/organisation/heer/lvbgrttg/motbootkp10.html
  • Herbert Anneler 10.11.2017 23:12
    Highlight Highlight Hurters Vorschlag ist höchst hinterhältig: 70 Kampfjets kann man sich preislich nur leisten, wenn man russische Maschinen kauft. Hurter ist Lobbyist von Suchoi u.a. russischen Hetstellern! Wir werden von Seiten SVP nald noch mehr in dieser Richtung hören. Die Software der Jets abhängig von Putin?!?! Nie!!!
  • Kramer 10.11.2017 23:09
    Highlight Highlight Das ist schon komisch, das Volk soll nicht über 8 Mia. für Kampfjets abstimmen dürfen, aber wenn es um die Angabe der Nationalität in Polizeimeldungen geht, wird ein Initiative gestartet.
    Man muss ja Prioritäten setzen.
  • Kramer 10.11.2017 23:07
    Highlight Highlight Kampfflieger sind einfach ein tolles Spielzeug, darum wollen die Armeeköpfe sie haben. Ein gutes Luftabwehrsystem kann Luftraum ebenfalls exellent sichern (darum haben die USA grossen Respekt vor dem S-400 System dass Putin in Syrien installiert hat). Für die Luftpolizei-aufgaben gibt es günstige Lösungen mit Unterschall-Jets, die einen Bruchteil eines modernen Kampfjets kosten.
    Unterm Strich würde die gleiche Sicherheit geboten, aber zu einen viel tieferen Preis.
  • einmalquer 10.11.2017 13:58
    Highlight Highlight Die Schweiz ist von NATO-Staaten umgeben (ausgenommen Liechtenstein). Wenn die NATO die Schweiz angreifen würde, wäre eine sofortige Kapitulation vernünftig, denn eine Chance zu "gewinnen" besteht nicht.
    Wenn ein anderes Land die Schweiz angreifen würde, müsste es erst die NATO-Staaten schlagen. Auch dann bestünde für die Schweiz keine Chance.

    Es wäre völlig egal, wie viele Flugzeuge wir dann hätten und wie gross die Armee wäre. Auch die beste könnte gegen diese Übermacht nicht bestehen.
  • Herbert Anneler 10.11.2017 13:35
    Highlight Highlight Bisher habe ich Thomas Hurter als gemässigten SVPler respektiert. Aber seine Voten kann ich mir nur vor dem Hintergrund einer Militarisierung unserer Gesellschaft verstehen: Mehr Armeeausgaben, weniger für Bildung und ÖV. Zudem: 70 Jets sind lächerlich: da müssten ausländische Piloten rekrutiert werden - aus Nato-Ländern...???
    • mauchmark 11.11.2017 10:27
      Highlight Highlight Weshalb müssten ausländische Piloten rekrutiert werden?
  • Gavi 10.11.2017 12:37
    Highlight Highlight " Gerade weil die Schweiz klein ist, braucht sie mehr Jets als andere Länder... etc"

    Hört er sich eigentlich selber reden? Wenn ja, würde er merken, welchen Schrott er da labert.
    8 Milliarden für ein paar Flieger? 1 Milliarde für die Olympiade?
    Momoll, da hat es im Bundesberner Kässeli schon noch ein paar Franken, die man anders und intelligenter einsetzen könnte. Ich hätte sogar ein paar Vorschläge!

    Ich hoffe schwer, das Stimmvolk ist so schlau und schickt diese Initiative fadengrade den Bach runter!
  • luke96 10.11.2017 12:21
    Highlight Highlight "Das Stimmvolk hat schon mehrfach Ja gesagt zur Armee"

    Das Stimmvolk hat aber vor drei Jahren auch Nein zu neuen Kampfjets gesagt. Werden jetzt trotzdem 8 Mia. dafür ausgegeben ohne vorher abzustimmen, ist das nichts anderes als eine Missachtung des Volkswillens.
  • luke96 10.11.2017 12:14
    Highlight Highlight Hier sieht man die Doppelmoral der SVP. Die direkt-demokratischen Rechte werden hochgelobt, solange das Volk so entscheidet, wie es der SVP genehm ist. Besteht die Gefahr, dass ein von ihr erwünschtes Vorhaben verworfen werden könnte, ist eine Abstimmung plötzlich überflüssig.
  • Ohniznachtisbett 10.11.2017 11:14
    Highlight Highlight Interessant finde ich halt, dass wenn es um Bildung geht, wenn es um Entwicklungshilfe geht, wenn es um die Eisenbahn geht, wenn es um Umweltschutz geht, da vertraut man gerne auf die Experten. Experten sehen die ETH in Gefahr, sehen eine Hungersnot kommen, können exakt die Folgen eines Kraftwerkbaus abschätzen. Nur wenn es um Kampfjets geht, da seid ihr dann alle die kleinen Experten, die wissen ob und wenn ja wieviele es braucht... Und die Experten sind dann alles Tuble... überlegts euch mal.
    • Lamino 420 10.11.2017 19:44
      Highlight Highlight Und was ist Herr Hurter?
    • Firefly 11.11.2017 08:00
      Highlight Highlight Wider mal ohni Znacht id Bett!
  • Sapere Aude 10.11.2017 10:41
    Highlight Highlight "Dann wäre es aber auch die NATO, die bestimmt, wie viele und wie teure Jets wir künftig kaufen müssen."

    Stimmt schlicht nicht. Jedes NATO Land und jeder Partner entscheidet selbst über das eigene Armeebudget. Deshalb kritisiert die USA die anderen ja auch, weil die nicht den vereinbarten Mindestbetrag aufwenden.
    • Soli Dar 10.11.2017 12:58
      Highlight Highlight und was geschieht nun? Die hörigen NATO-Staaten, allen vor an DE bemühen sich nach Kräften, diesen Mindestbetrag aufzubringen, um die USA keinen falls zu desavouieren...
  • Disclaimer 10.11.2017 10:37
    Highlight Highlight Irgendwie hat mich Herr Hurter nicht abgeholt. Es wurde mehr der Eindruck vermittelt als wolle er auf Trump machen. Da war kein logischer Satz dabei. Müsste er als Jungunternehmer Investoren überzeugen, würde er wohl grandios scheitern.
  • Schneider Alex 10.11.2017 08:52
    Highlight Highlight Ich möchte einmal wissen, für welche Kampfszenarien diese Jets eingesetzt werden könnten. Ist das lediglich eine potenzielle Unterstützung der NATO-Streitkräfte?
  • meerblau 10.11.2017 07:42
    Highlight Highlight (2/2) Nun müsste man dies weiter denken, um nachzuvollziehen, ob die Argumentation aufgeht. Wenn also ein Luftangriff stattfände, müssten ja beide Seiten einen grossen Luftraum nützen. Das hiesse, man wäre so oder so auf internationale Unterstützung angewiesen. Hier aber fordert die SVP Unabhängigkeit. Also gehe ich davon aus, dass Hurter die Berechnungen ohne Allianzen gemacht hat, dass also die Luftwaffe alleine die Sicherheit garantieren soll. Im Kriegsfall ist das schwierig.
    Wie gesagt, ich bin kein Aviatik-/Militärkenner. Ich habe mir nur ein paar Gedanken zu den Argumenten gemacht. :)
  • meerblau 10.11.2017 07:35
    Highlight Highlight Hurters Argument für mehr Flugzeuge, weil der Luftraum klein ist, kann ich mir nur so übersetzen: Infolge der hohen Geschwindigkeit müssen die Flieger weitere Strecken fliegen, um ein Wendemanöver zu machen. Daher entfernen sie sich bei einer Abwehr automatisch weit von unserem Luftraum. Diese Lücke muss dann mit anderen Fliegern überbrückt werden. Dann kommen Traininsflüge der Piloten hinzu, die wiederum das Material abnützen.
    Diese Aspekte gelten dann doch auch für den „Feind“, oder? Aber wenn der mit einer riesen Flotte auftaucht, ist die Schliessung der Lücken umso wichtiger. (1/2)
  • rodolofo 10.11.2017 07:24
    Highlight Highlight Die Kleinheit eines Landes soll kein Argument sein gegen eine hohe Anzahl von Düsenjägern?
    Und was ist, wenn sich die Jets -kaum gestartet und in der Luft- bereits auf ausländischem Territorium befinden?
    Und wie ist es mit der Gefahr von Zusammenstössen?
    Die ist doch in einem kleinen Gebiet mit vielen Jets wesentlich grösser, als in einem riesigen Gebiet mit nur ganz wenigen Jets, oder etwa auch nicht?
  • Lusch 10.11.2017 06:58
    Highlight Highlight

    Werter Herr Hurter, das ist schlicht und ergreifend eine Lüge. Den erstens muss man ja nicht zwangsläufig in die NATO und zweitens ist die NATO, der Nordatlantik Packt kein Verein sondern ein Bündnis von souveränen Staaten zur gegenseitigen Hilfe im Krisenfall und zu Verhinderung von Kriegen innerhalb Europas. Weder muss etwas einbezahlt werden noch schreibt die NATO seinen Mitgliedsstaaten vor wieviel oder welche Waffensysteme gekauft werden müssen!
    Ich frage mich ob das Unwissen oder bewusste Lüge ist, beschämend ist es auf jeden Fall!
    • Soli Dar 10.11.2017 13:02
      Highlight Highlight Bei den Kriegen der NATO-Staaten ging & geht es nicht um Verteidigung gegen einen Angriff anderer Staaten. Es geht um Regimewechsel, um die Kontrolle der Energieressourcen und um geostrategische Interessen. Kaum ein Land ist sicher vor „westlichen“ Militärinterventionen, wenn es sich nicht bedingungslos den Spielregeln der imperialistischen Staaten unterwirft. Nach dem Scheitern der NATO im Irak, in Afghanistan und Libyen wird Russland als Feindbild wiederbelebt und ein brandgefährlicher Konfrontationskurs in Gang gesetzt.
      http://sicherheitskonferenz.de/de/Aufruf-SiKo-Proteste-2016
  • Vanessa_2107 10.11.2017 01:19
    Highlight Highlight Ich möchte schon gerne von Herrn Hurter wissen, (ich verstehe nichts davon), was genau für Bedrohungen gibt es, dass wir so viele Jets benötigen? Wer könnte uns angreifen? Helfen Flieger, wenn ein Terrorist mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge fährt? Just asking for a friend (and for me 😉).
    • Peescu 10.11.2017 09:07
      Highlight Highlight Nein, dann hilft aber überhaupt nichts! Weder die Polizei noch die Feuerwehr, noch Leopard II - Panzer, noch die Infanterie, noch die Artillerie, noch der Bundesrat, noch die Securitas oder was weiss ich. Im Falle eines Terroristischen Anschalges hilft NICHTS. Weil es im Falle eines Anschlages IMMER schon zu spät ist. Insofern finde ich die Frage eigentlich überflüssig.
    • Ohniznachtisbett 10.11.2017 11:16
      Highlight Highlight Wisst ihr denn wie die Welt in 20 Jahren aussieht? Rüstung bedeutet immer auch für die Zukunft gewappnet zu sein. Und das kostet halt manchmal Geld.
    • Liselote Meier 10.11.2017 11:21
      Highlight Highlight Natürlich die Nazis auf der dunklen Seiten des Mondes ;)
  • Rolf Meyer 09.11.2017 22:38
    Highlight Highlight Besser 1000 Leute einstellen für Cyber Defense (Kosten pro Jahr: 100 Mio.), da haben wir extremen Nachholbedarf. Geplant sind etwa 100 neue Stellen zu den bestehenden 50 bis 100 Stellen, aber das ist doch viel zu wenig. Zum Vergleich, Israel hat anscheinend mehrere 1000 solcher Spezialisten angestellt.
  • xHascox 09.11.2017 22:32
    Highlight Highlight Mit 8 Milliarden könnte man eine CyberMilitär Gruppe finanzieren. 8 jahre lang 1'000 IT spezialisten mit je 1 Mio Lohn im jahr. Ich hätte behauptet dass die die Schweiz besser beschützen können als ein paar Jets.
  • Randy Orton 09.11.2017 21:09
    Highlight Highlight Wenn Herr Hutter meint, das Volk habe ja gesagt zur Armee, deshalb müsse es nicht bei der Ausstattung mitreden, dann soll die Armme von mit aus die 8 Milliarden für Kampfjets ausgeben: Bei einem Budget von 5 Milliarden pro Jahr müssten sie halt ein Weilchen sparen, bis die Summe zusammen kommt.
  • Sauäschnörrli 09.11.2017 20:41
    Highlight Highlight Ist doch logisch, wir müssen die Schweiz vor Terrorismus schützen, dafür müssen wir sofort damit beginnen unsere Grenzen besser zu schützen und wie soll das denn gehen ohne 70 Kampfjets? Hä? Die ganze Grenze überwachen und zig Kofferäume nach bärtigen Arabern durchsuchen, dass braucht schon Ressourcen.
  • Lusch 09.11.2017 20:11
    Highlight Highlight Das Geld reicht locker, der russische Suchoi 35 kostet 73 Millionen, dass gibt bei 70 Jets 5,11 Milliarden, mit dem Rest machen wir ein Grillfest für alle Schweizer auf dem Rütli! 😂😂
  • Dogbone 09.11.2017 20:11
    Highlight Highlight So eine Büchse startet im Engadin und ist rund 4min später über dem Genfersee. Diese Reaktionszeit ist vollkommen ausreichend, denke ich mal.

    Maximal 10 Kisten, diese gut unterhalten, 30 Piloten gut ausgebildet halten und gut ist. Damit sind so Luftpolizeieinsätze 24/7 doch problemlos möglich. Einer militärischen Bedrohung muss und könnte unsere LW doch gar nicht standhalten. Mal abgeshen davon, dass die Bedrohung heute doch eine völlig andere ist.
    • ands 09.11.2017 21:57
      Highlight Highlight Ein Linienflugzeug braucht 3 Minuten von Zürich nach Gösgen.
      Informiere dich mal über Wartungsintervalle bei Kampfjets. Mit 10 Maschinen macht man keinen 24h Luftpolizeidienst. Zumindest nicht, wenn man gleichzeitig noch Piloten ausbilden will. Ausserdem müsste man dann einfach häufiger neue Maschinen kaufen, weil pro Maschine viel mehr Flugstunden anfallen. Das ist dann im Endeffekt vermutlich teurer als 30 Maschinen zu kaufen und die Wartung tagsüber und an Wochentagen zu erledigen.
    • Bav 10.11.2017 02:30
      Highlight Highlight @ands

      Egal wie gross die Schweiz währe, ein Linienflug hätte immernoch 3 min bis Gösgen, also ergiebt das Argument auch keinen Sinn.
    • El Vals del Obrero 10.11.2017 07:36
      Highlight Highlight Was macht diese vielgerühmte und argumentativ oft bemühte "Luftpolizei" denn überhaupt genau in der Praxis? Dieses Wort ist ohnehin ein Euphemismus, da die Armee nun mal nicht die Polizei ist.

      Bussen ausstellen, wenn jemand zu schnell fliegt?

      Wie viele Flugsekunden dauert es z.B. von der unverdächtigen Klotener Anflugschneise nach Beznau?

      Das einzige, was man in der Luft bei einem einzelnem Flugzeug machen kann wäre Abschiessen. Kam das schon jemals vor?

      Und bei einem Angriff von vielen könnte die Schweiz ohnehin nur warten, bis richtiges Militär da ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 09.11.2017 19:54
    Highlight Highlight und ich dachte immer, wir verteidigen unsere neutralität mit waffenexporten. 🤔
  • birkir einsteinson 09.11.2017 19:33
    Highlight Highlight Je kleiner das Land desto weniger Reaktionszeit hat die Luftwaffe . Völlig klar dass man darum mehr Flugis benötigt... abei eines ist klar, Basel und Genf sind am Arsch xD
  • majcanon 09.11.2017 19:29
    Highlight Highlight Zur kleines Land vs. grosses Land:

    Wollen wir unseren Luftraum effektiv schützen (und somit auch unsere Nachbarländer), muss ein Kampfflugzeug bei der potenzielken Bedrohung sein, bevor es den CH-Luftraum verlässt. #verfassungsauftrag ;-)

    Kampfflugzeuge sind wirklich bekanntlich extrem schnell unterwegs, aber erst in einer gewissen Höhe. Bis ein Jet in dieser Höhe ist vergeht einiges an Zeit. Grössere Länder können diese Zeit in der Luft aufholen, da zivile Flugzeuge langsamer fliegen. Wir nicht!
    • cheeky Badger 09.11.2017 22:31
      Highlight Highlight Dann bracht es also schnelle Flugzeuge und nicht etwa viele, wie Herr Hurter meint, richtig?
  • amore 09.11.2017 19:25
    Highlight Highlight Maurer hatte doch damals als Chef Militär versichert, wir hätten die beste Armee der Welt. Dazumal hatten wir ja auch nur die alten Flieger. Mit neuen Flieger kann die Armee nicht besser werden, wenn es bereits die beste ist.......
  • Evan 09.11.2017 19:20
    Highlight Highlight Der lebt doch einfach nicht ganz in der Realität der meisten Schweizer.
  • Meinsch 09.11.2017 19:20
    Highlight Highlight Kein Wunder, bei dieser "Kampfjets-in-den-Alpen-zerschellrate" braucht man ordentlich Nachschub. Für die Ausbildung von Piloten reicht das Geld wohl nicht mehr...
    • Peescu 10.11.2017 09:15
      Highlight Highlight Ziemlich unreflektierte, geschmacklose und dumme Aussage, finde ich. Hätte man so auch einfach sein lassen, und sich den Hohn sparen können.
    • Meinsch 10.11.2017 11:38
      Highlight Highlight Okay. :-)
  • Ökonometriker 09.11.2017 18:51
    Highlight Highlight In der Tat darf und soll man sich fragen, ob es sich für ein kleines Land lohnt, eine volle Luftpolizei zu betreiben. Die sicherheitspolitische Lage ist anders als vor 50 Jahren. Eventuell wäre eine EU-weite Luftpolizei effektiver - oder zumindest eine im DACH-Raum.

    Aber wenn man sagt, dass man eine Luftpolizei will, sollte diese schon in der Lage sein ihre Aufgabe zu erfüllen. Sonst bringt die Übung nichts.
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:34
      Highlight Highlight Ja. Das bedeutet aber eine Aufgabe der Souveranität. Wenn das Volk das will, dann ist es so. Sonst muss der Verfassungauaftrag erfüllt werden.
    • AllknowingP 09.11.2017 21:21
      Highlight Highlight Dann hätte ich gerne einmal eine (ehrliche) Rechnung die legitimieren würde dass für den sogennanten "Verfassungsauftrag" 50 Jets nötig sein sollen.....

    • Phipsli 09.11.2017 21:48
      Highlight Highlight Luftpolizei ja, Luftarmee nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lynx 09.11.2017 18:27
    Highlight Highlight Schon wieder die alte Leier mit den SBB-Zügen?
    1. finanziert die SBB ihre neuen Fernverkehrszüge aus Eigenmitteln, den Bund bezahlt keinen Rappen.
    2. könnte man argumentieren, die Bahninfrastruktur sei subventioniert. Das ist richtig, aber bei FABI wurde das Volk befragt.
    3. mag man einwenden, der Regionalverkehr werde von Kanton und Bund mitfinanziert. Auch das stimmt, aber hier reden diese dann auch beim Rollmaterialkauf drein - zum Beispiel beim neuen VBZ-Tram.
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:36
      Highlight Highlight 1.4 Mrd Eigenfinanzierung, 3.4 Mrd von Bund und Kantonen. Momol, die zahlen alles selber.
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:29
      Highlight Highlight Bei der SBB haben wir einen direkten Nutzen. Bei der Armee ist Aufwand/Ertrag völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Alle mitdenkenden die ihre Zeit bei dieser Amateurtruppe abgesessen haben können ein Lied davon singen
  • DerUnsichtbare 09.11.2017 18:27
    Highlight Highlight Der einzige punkt in dem ich ihm recht gebe: der auftrag steht in der verfassung falls es jemanden stört kann er eine initiative einreichen..also weniger motzen mehr handeln
    • Elmas Lento 09.11.2017 21:29
      Highlight Highlight In der BV steht (etwas gekürzt):
      "Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung."
      Da lässt sich so ziemlich alles hinein interpretieren. Wenn die Armee uns gegen Liechtenstein verteidigen muss reichen auch zwei Flugzeuge, wenn es hingegen die USA ist bringen auch hundert Flugzeuge nichts. Wie man von diesem Satz auf 55-70 Flugzeuge kommt ist ist mir schleierhaft.
  • next_chris 09.11.2017 18:23
    Highlight Highlight Ich bin nicht Spezialist, aber so wie ich das beurteile sind Flieger hauptsaechlich fuer Flugpolizeiaufgaben da.
    Dogfights sind passe, es geht nur darum das Flugzeug als Plattform fuer Raketen zu benutzen.
    Also warum nicht ein Flugzeig wie Hongdu L 15 oder Aermacchi M 346
    Ein Bruchteil der Kosten in der Anschaffung wie auch im Fliegen.
    • Whitchface 09.11.2017 19:16
      Highlight Highlight Stimmt, und die 30mm Gatling moderner Jets wird auch sicher nicht gegen Bodenziele eingesetzt. /Ironie off.
  • aglio e olio 09.11.2017 18:15
    Highlight Highlight Ist doch logisch, kleineres Land = mehr Soldaten (Flugzeuge). Wie beim Hallenfussball. Aber halt, das geht ja gar nicht auf...
    ;)
    • Sophia 09.11.2017 19:58
      Highlight Highlight Nicht nur beim Hallenfussball auch beim ganz normalen Fussball brauchen kleinere Länder eben mehr Spieler auf dem Platz als nur diese mickrigen elf! Kleine Länder können mit elf nicht gegen grosse Länder siegen. Da sieht man, dass die SVP recht hat, kleinere Länder brauchen eben mehr von allem, um mit den Grossen mithalten zu können, ist doch logisch, oder?
    • aglio e olio 09.11.2017 20:39
      Highlight Highlight Sophia, das Bsp war auf die Spielfläche bezogen. Nicht auf die Fähigkeiten der Spieler.
      Die beste Armee der Welt bräuchte ja sonst weniger...
    • Sophia 10.11.2017 11:52
      Highlight Highlight Lieber und geliebtes aglio e olio. Ich wollte gar nichts an deinem Beitrag kritisieren, eher beipflichten, den peperoncino eben dazugeben.
      Du sagst es: "Die beste Armee der Welt" hat gar nichts zu befürchten! Weder den Klimawandel, noch die maroden AKW rund um uns, noch einen verrückten Kim oder Trump, noch Selbsmordattentäter, noch Muslime und schon gar nicht deren Gottesstreiter und die verscheierten Frauen, weder einen Vulkanausbruch, noch Erdbeben, Minarette noch Linke und sonstwas, ist doch klar! Das halten wir alles mit mehr Kampfjets und unserer Ausnahmearmee im Schach. Hopp Schwyz
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manuel Walker 09.11.2017 17:55
    Highlight Highlight Ohne alle Kommentare gelesen zu haben:

    Nicht aufregen, sondern bei der nächsten Wahl des eidgenössischen Parlaments die richtigen Personen wählen, die solchen Irrsinn nicht unterstützen.
  • Don Alejandro 09.11.2017 17:49
    Highlight Highlight Ich wähne mich immer noch im kalten Krieg. Aktuelle Bedrohungen kommen von Cyberwar und durch pertielle Terroranschläge. Wenn schon dann eine Allianz mit AT ggf DE. Es sind einfach verdammt teure Spielzeuge. Der Sinn dieser Anschaffung im Kontext der aktuellen Bedrohungslage steht in keinem Verhältnis.
  • Thomas Binder 09.11.2017 17:48
    Highlight Highlight Wie kann man derartige neoliberale schein-rechtsnationale (Ver)blender wählen und ihnen auch noch eine Bühne anbieten?
    Wir sehen nirgends klarer als in der Schweiz, wo ein neoliberaler Oligarch seine eigene kontrollierte Opposition generalstabsmässig (ver)führt und dem Neoliberalismus erst zur (Schulterschluss)mehrheit verholfen hat, dass dies ein neoliberaler Schein-Rechtsnationalismus ist.
    Ich würde aus der NATO-Partnerschaft für Angriffskriege austreten, für max. 4G 12(-24) SU-35 als Luftpolizei und S-400 als Luftabwehrsystem kaufen und den Rest in den Ausbau des Sozialstaates stecken.
  • Barracuda 09.11.2017 17:44
    Highlight Highlight Ziemlich enttäuschende Antworten und Argumente. Und wenn er zwischen den Zeilen noch massenweise billigste und einseitige Parteipolitik platziert, macht das die Sache auch nicht glaubwürdiger. Luftwaffe ja, aber ganz sicher nicht 8 Milliarden. Und dass das Ganze nicht vor's Volk kommt finde ich absolut daneben. Sparen à la SVP... Alle anderen sollen den Gürtel massiv enger schnallen, damit wir mehr Geld verpulvern können.
  • itsbigben 09.11.2017 17:31
    Highlight Highlight Und die neuen Jets sollen die Schweiz, sollte es jemals dazu kommen, von den grossen Ländern verteidigen?

    Sieht da noch jemand den Fehler in der Matrix?
  • Nuka Cola 09.11.2017 17:13
    Highlight Highlight Mit der Lohik dieser Person:
    Ich sitze in der Schule, mir ist langweilig, die Zeit verstreicht so langsam. Ich ziehe eine zweite Uhr an, oh die Zeit verstreicht doppelt so schnell.

    NICHT.

    Eine zu hohe Latenz lässt sich nicht überall durch aufstocken der Bandbreite kompensieren.
    • BoomBap 09.11.2017 18:19
      Highlight Highlight Richtig, zuerst müsste man die vorhandene Bandbreite so effektiv wie möglich ausnutzen.
  • gelb 09.11.2017 17:11
    Highlight Highlight Der Verfassungsauftrag "die Renten aus AHV und Pensionskasse müssen die Fortsetzung des Lebensstandards in angemessener Weise ermöglichen" wird von der SVP auch nie berücksichtigt. Im Gegenteil.
  • Denk-mal 09.11.2017 16:59
    Highlight Highlight ...."dr Hurter hett so ne treuhärzige Bäriblick", dass man ihm fast alles glaubt! Zudem ist er Pilot, da würde mein Herz auch höher schlagen, so ein Bömbchen oder Raketchen in eine Felswand zu schiessen. Ich stimme sofort "ja", wenn die AHV stimmt und die Trickserei mit dem Pensionskassen Bschiss aufhört! Hört auf die Signale der Bürger!!
    • MarZ 09.11.2017 19:08
      Highlight Highlight Du meinst das Signal der Bürger bei der letzten Abstimmung?
  • Liselote Meier 09.11.2017 16:59
    Highlight Highlight Von der NATO unabhängig, lach.
    Der gute lügt wie gedruckt.
    Der weiss nämlich ganz genau, dass bei allen NATO-Flieger US-Elektronik verbaut ist, auf welche die hiessiegen Ingenieure gar keine Zugriffsrechte haben. Das ist schon beim F18 so.
    Wenn die NATO will, bleiben die Flieger am Boden.
    Von der NATO kooperation vorallem mit dem Briten im kalten Krieg will ich gar nicht erst anfangen.
    Zweitens hat die Armee ein Budget, damit kann sie machen was sie will, hier geht es aber um Zusatzskosten.
    Die SBB kann auch nicht einfach zusätzlich für 10 Mrd U-Bahnhöfe bauen die nicht budgetiert sind
    • Zeyben 09.11.2017 19:21
      Highlight Highlight Treffende Ausführung Frau Meier, danke! Dabei spitzt sich die NATO-Osterweiterung zu. Vor einem Monat übten die wieder Atomkrieg in Europa. Stoltenberg heuchelt weiter, die NATO baut weitere Hauptquartiere. Offenbar haben die etwas vor.
    • Eine_win_ig 09.11.2017 19:39
      Highlight Highlight Nein Frau Meier. Bitte lesen Sie das FAQ auf admin.ch zum Thema Luftpolizeidienst/NKF. Es kommt alles aus dem orddntlichen Armeebudget.
    • Sophia 10.11.2017 12:02
      Highlight Highlight Liebe Liselote, du hast es voll erfasst. Sebst Hacker könnten unsere teuren Flieger in die falsche Richtung oder Höhe schicken, das wäre noch schöner, als am Boden stehen zu bleiben, denn die Illusion, dem Vaterland zu dienen, bliebe erhalten.
      Das meiste Hirn wird in Waffen verbraucht, kaum hat der Einstein die Energieformel postuliert, wird sie schon für den Waffenbau verwendet. Wir sind alle kleie Kinderlein, s'war immer so, s'war immer so...
  • glüngi 09.11.2017 16:56
    Highlight Highlight Es wird zeit das wir uns mal paar neue Flieger kaufen aber diese Logik verstehe ich nicht...
  • piedone lo sbirro 09.11.2017 16:47
    Highlight Highlight ich hatte gehofft, dass nach maurer, der gripen-abstimmung, der duro-vergoldung und der wirren bodluv-geschichte mit parmelin wieder etwas vernunft ins VBS einkehrt.
    stattdessen scheint er denselben kurs zu verfolgen und punkto volksvermögen verprassen eine "jetzt erst recht"- mentalität zu haben.
    die f-35 sind in etwa so notwendig wie ein furunkel am hintern.

    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/kampfjets-sind-nur-der-anfang-die-lange-einkaufsliste-der-schweizer-armee-131384770?utm_source=widget-watson

    https://lobbywatch.ch/de/artikel/ruestungslobby-fachwissen-goennerbeitraege
  • piedone lo sbirro 09.11.2017 16:43
    Highlight Highlight die reichsten 10% der bevölkerung, die zum schutz ihres vermögens eine luftwaffe und eine schlagkräftige armee brauchen, dürfen das budgetierte geld in einer crowdfunding-aktion gerne spenden.

    der normal arbeitende steuerzahler bleibt damit von mehrausgaben verschont. blocher und frey geben sicher je 1 mia. dann fehlen nur noch 7 mia. ein klacks.

    https://www.beobachter.ch/politik/schweizer-armee-wie-die-armee-diskret-milliarden-verpulvert

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-vbsexperten-befinden-sich-noch-im-reich-der-traeume/story/30692646
    • 7immi 09.11.2017 18:21
      Highlight Highlight @piedone
      bist du schonmal in die ferien geflogen? dann hast du die luftwaffe mitgenutzt. hast du schonmal die lauberhorn abfahrt geschaut? dann hast du die armee mitgenutzt. auch dein anrecht auf katastrophenschutz hast du nicht abgetreten, richtig?
      die bewohner von bondo zb gehören auch nicht zu den reichsten 10%, dennoch wurde geholfen. die waldbrände im tessin letzten winter ebenfalls oder die waldbrände in schaffhausen im sommer. uvm. deine aussage ist somit falsch und strotzt von populismus...
    • Moelal 09.11.2017 18:57
      Highlight Highlight @7immi: Genau....wie löscht man mit einen Kampfflugzeug einen Walbrand? Wie landet man schon wieder damit in Bondo? ......
      Irgendwie passt die Argumentation nicht zum Argument
    • AllknowingP 09.11.2017 21:28
      Highlight Highlight @7mimi: Also nur wenn der Flug zwischen 08:00 und 15:30 stattgefunden hat...

      Und die Lauberhornabfahrt, dass ist ja g gerade die Sauerei dass die Armee so zwanghaft nach Arbeit sucht dass sie sogar Skipisten spuren muss.

      Wach auf, du wirst angelogen !
    Weitere Antworten anzeigen
  • satyros 09.11.2017 16:40
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass sich die Österreicher unsicherer fühlen als wir, weil sie nicht so tolle Kampfjets haben.
    • Zeyben 09.11.2017 19:26
      Highlight Highlight Wer fühlt sich sicherer, wenn man ein paar Kampfjets irgendwo stehen hat? Ich nicht.
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:41
      Highlight Highlight Und bis jetzt müssen wir ja eher Angst haben dass uns diese Dinger auf dem Kopf fallen (so oft wie die unplanmässig runter kommen) als dass sie uns vor irgendwelchen imaginären Feinden beschützen
  • Starforrze 09.11.2017 16:39
    Highlight Highlight Also ganz ehrlich, mich würden mal die expliziten Rechenwege interesserieren, mit denen man auf 70 Kampfjets kommen soll.
    Man macht es sich halt schön einfach; ein paar Begriffe wie “Durchhaltefäigkeit” oder “Verfassungsauftrag” erwähnen, und die Zahl steht aus dem Bauch heraus fest. Das alles hört sich für mich eher nach Kaffeesatzleserei als nach einer fundierten Analyse der Umstände an.
    • Liselote Meier 09.11.2017 17:29
      Highlight Highlight Tippe mal basiert noch auf Kalter Krieg Berechnung.

      Luftunterstützung im Raum Nord-Ost Schweiz bei Vorstössen von GSSD Teilverbänden sprich Infantrie- und Panzverbände via bayrischer Raum.

      Höchstwahrscheinlich basiert die Analyse nicht auf mögliche Annhamen sondern reine Fiktion.


    • SemperFi 09.11.2017 21:44
      Highlight Highlight Mein Gott, haben Sie wirklich das Gefühl , dass da alles Amateure am Werk sind? Arbeiten Sie etwas so in Ihrem Beruf?
  • You will not be able to use your remote control. 09.11.2017 16:38
    Highlight Highlight >> Wie kommen Sie auf diese Zahl – 55 bis 70 Jets?
    > Wenn man das durchrechnet, kommt man auf diese Zahl.

    Was genau wurde gerechnet?

    Heisst das, sie wissen selbst nicht genau, wieviel es wirklich braucht?
    • Kii 09.11.2017 17:41
      Highlight Highlight Allegemeine Frage: wiso stellen Interviewer eigentlich nie solche Gegenfrage? Macht man das einfach nicht? Oder aus was für einem Grund?
    • freakykratos 11.11.2017 07:28
      Highlight Highlight Weil bei dieser "Argumentation" auf die Gegenfrage nichts anderes zu erwarten ist als eine wiederholung der behauptung.
  • klugundweise 09.11.2017 16:35
    Highlight Highlight Mit dieser Logik braucht Lichtenstein mindestens 100 Kampfjets!
    • Zeyben 09.11.2017 19:28
      Highlight Highlight Und der Vatikan 1000😂
  • Kii 09.11.2017 16:30
    Highlight Highlight -Vaterschaftsurlaub? Ne, zu teuer.
    -70.- mehr Rente? Ne, zu teuer.
    -8 Milliarden für die Armee? Ne, zu wenig.

    Und diese Partei hat knapp 30% Wählerstimmen! 🙈


    • MacB 09.11.2017 16:39
      Highlight Highlight Nicht unrecht aber etwas gar aus dem Kontext gerissen. Es gibt ja noch viel rundherum.
  • El Vals del Obrero 09.11.2017 16:30
    Highlight Highlight Nach dieser Logik müsste Liechtenstein etwa 1000 Kampfflugzeuge haben.
    • Don Alejandro 09.11.2017 17:50
      Highlight Highlight ....und der Vatikan 10'000...
  • AllknowingP 09.11.2017 16:20
    Highlight Highlight Neuer Vorschlag:
    Töffli Verbot dafür bekommt jede Gemeinde ein Kampfjet. Es geht um die Reaktionszeit ! Bis so ein Ultraschallflieger von Bollingen bis nach Untersiggenthal geflogen wäre ist der Krieg verloren ! *Take my Money*




    NOT !
  • Lowend 09.11.2017 16:14
    Highlight Highlight Wenn man sieht, wie wenig die Luftwaffen des Irak oder anderer Länder, die in der Vergangenheit angegriffen wurden, ausrichten konnten, dann kann man bei den Äusserungen von Hurter nur von feuchten Bubenträumen eines kalten Kriegers sprechen.

    Bei einem Angriff auf die Schweiz würden die Flugplätze als erstes lahm gelegt und so lange wir keine VTOL's haben, müsste man eigentlich für Hurter und seine Mannen eine militärische Zweitausbildung anstreben, weil sie sonst die Invasion durch die Aliens, oder wer uns sonst überhaupt angreifen möchte, tatenlos vom Boden aus betrachten müssten.
    • Lowend 09.11.2017 18:24
      Highlight Highlight Nett, aber dann brauchen wir eine Flotte zum Schutz des Trägers, weil der sonst ein perfektes Übungsziel für Artillerieanfänger wäre, aber die Militärfanatiker wären sicher hell begeistert von einer Schweizer Flotte auf allen Seen, denn da könnte man noch mal ein paar Milliarden im wahrsten Sinn des Wortes versenken. 😎
  • McStem 09.11.2017 16:10
    Highlight Highlight Hiess es vor ein paar Jahren nicht mal, dass die Luftwaffe nur zu Bürozeiten besetzt ist. Wurde das geändert oder soll das geändert werden, dass Aussagen wie "Um eine 24-Stunden-Luftwaffe anzubieten,[...]." in Umlauf gebracht werden?
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 09.11.2017 16:39
      Highlight Highlight Aktuell finden anscheinend die Vorbereitungen für Vorbereitungen statt, die die Bedingungen für einen 24-Stunden-Betrieb ermöglichen.
    • mrcharliebrown 09.11.2017 16:44
      Highlight Highlight Ist meines Wissens so geplant, dass in baldiger Zukunft ein 24-h-Luftpolizeidienst eingerichtet wird.
    • Jöggu 79 09.11.2017 21:46
      Highlight Highlight Müsste die beste Armee der Welt nicht 26-Stunden täglich präsent sein? Vermutlich wird beim VBS so gerechnet was dann auch die 70 Flugzeuge erklärt
  • Posersalami 09.11.2017 16:10
    Highlight Highlight "sonst haben wir ab 2030 keine Luftwaffe und damit auch keine Armee mehr"

    So ein Unsinn, kann aus dem Mund eines SVPlers nicht einmal etwas wahres kommen? Die Philippinische Armee zB. hat keine Kampfjets mehr im Bestand und gerade eben den IS aus Marawi vertrieben. Die haben ganze 12 T-50 (eine bessere PC-7/9) im Bestand und das Land ist "etwas" grösser als die Schweiz! Haben die den IS mit Jogamatten und Gebetskreisen vertrieben? Wohl kaum.
    • klugundweise 09.11.2017 16:39
      Highlight Highlight Hurter sagt doch je kleiner je mehr Flüger. Also wie grösser umso weniger😳
    • Randreeh 09.11.2017 16:51
      Highlight Highlight Du hast aber auch keine Ahnung, was ein T-50 für ein Typus Flugzeug ist. Man könnte ihn mit einer modernen Version der schweizer F5 Tiger vergleichen. Trotzdem ist der Golden Eagle eigentlich nur zu Trainingszwecken gebaut. Ein Pilatus zu bewaffnen wäre aufgrund der Vorbildfunktion (Dual-Use Technologie) höchst ungünstig. Ich will nicht sagen, was man für richtig halten soll - mir wäre es nur Recht, wenn jedermann sich richtig informieren würde. :D
    • Randreeh 09.11.2017 17:30
      Highlight Highlight Da fällt mir noch ein, einen Luftpolizeidienst müssen wir gewährleisten und mit unterschall kann man da gar nichts erreichen. Da die militärischen Pilatus Flugzeuge nicht strahlgetrieben sind, kam man sie sowieso aufschliessen. Ausserdem mangelt es uns an Erdkampflösungen seit 1994 (hat man der Zukunft überlassen, wäre ev mit einem Pilatus möglich) und an Aufklärungsflugzeugen seit 2003 (selbes Problem mit der Zukunft, hier aber Unterschall ausgeschlossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TruchaConCebolla 09.11.2017 16:04
    Highlight Highlight Ich habe eine tolle Idee: Wir könnten reiche Ausländer und Unternehmen noch ein wenig tiefer besteuern und das so zusätzlich eingenommene Geld für neue Kampfjets ausgeben!

    ...oder funktioniert das am Ende gar nicht, liebe SVP?!? Bin verwirrt..
  • Dinolino 09.11.2017 16:04
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Hurter, zu Ihrer Information: wir haben das Jahr 2017.

    so, ich geh jetzt mehr fressen um abzunehmen und saufen um nüchtern zu bleiben!
  • dorfne 09.11.2017 16:02
    Highlight Highlight Bin für die Armee und auch für neue Jets und eine moderne Boden-Luft-Verteidigung. Aber müssen 8 Mia da reingebuttert werden, während andere Bereiche offenbar vernachlässigt werden? Z.B. Abwehr von Cyberangriffen, Grenzschutz, Polizei! Da geht es auch um Sicherheit, solche die uns viel näher ist als ein eher unwahrscheinlicher Luftkrieg. Bin deshalb für die Minimallösung.
    • AllknowingP 09.11.2017 16:16
      Highlight Highlight Die Minimallösung war der Gripen. Den wollte die Schweiz nicht. Es wäre an der Zeit dass die Sünneli-Parteiden vielzitierten "Volkswillen" in jeder Frage respektieren würde!
    • kettcar #lina4weindoch 09.11.2017 16:18
      Highlight Highlight Wölfli, nein, es müssen dafür nicht 8 Mia reingebuttert werden. Absurd, ihm das zu unterstellen. Lesen Sie genauer: 8 Mia reichen dem Herrn Hutter nicht.
    • dorfne 09.11.2017 18:23
      Highlight Highlight @Allknowing. Ich habe Nein zum Gripen gesagt weil es den Flugzeugtyp den BR Maurer kaufen wollte gerade mal auf dem Papier, oder als Katze im Sack gab. Nachtragskredite und Kinderkrankheiten wären die Folgen gewesen. Man sollte auch nicht mit dem Leben der Piloten spielen.
  • reaper54 09.11.2017 16:01
    Highlight Highlight Die Bildungsausgaben des Bundes sind immer gestiegen, nichts mit sparen. Wer Spart sind die Kantone, das ist aber nicht die Schuld des Bundes.
    Benutzer Bild
    • demian 09.11.2017 17:11
      Highlight Highlight Liegts wohl an der grösseen Anzahl Menschen in der Schweiz?
    • thegreif 09.11.2017 18:32
      Highlight Highlight Die zahl der Schüler hat in den letzten Jahren aber abgenommen
    • demian 09.11.2017 19:32
      Highlight Highlight Die Anzahl der Studenten aber nicht.
  • FrancoL 09.11.2017 16:00
    Highlight Highlight “In einem kleinen Land sind kürzere Reaktionszeiten gefragt. Um eine 24-Stunden-Luftwaffe anzubieten, braucht es genug Material“

    Nein mein lieber Experte. Bei einem Angriff spielt allerhöchstens die Distanz zu den zu schützenden Bereichen eine Rolle und in Europa hat so ziemlich jedes Land im Nahbereich der Grenze wichtige zu schützende Bereiche, also haben alle die ähnliche Reaktionszeit.
    Einzig ein Land, dass einen breiten unwichtigen Bereich entlang der Grenze hat, kann sich da eine längere Reaktionszeit erlauben.
    • Flughund 09.11.2017 16:24
      Highlight Highlight Hurter war ehemals Pilot bei der LW und ist diese Jets geflogen. Aber du meinst ja hier der Aviatik-Guru zu sein.
    • klugundweise 09.11.2017 16:44
      Highlight Highlight Flughund: Herr Hurter ist ein Militärpilot der sein Spielzeug behalten will und damit mehr Lobbyist als Experte.
    • FrancoL 09.11.2017 17:55
      Highlight Highlight @Flughund: Pilot zu sein ist keine Qualifikation, gerade nicht für solche Ueberlegungen. Aber Du könntest ja anstelle Huter zu verteidigen Argumente bringen oder meine Aussage entkräften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 09.11.2017 15:59
    Highlight Highlight Doch, mit diesem Interview hat er mich überzeugt...
    Kürzere Reaktionszeiten. Macht Sinn. Weil, wenn ein Flugzeug in den Luftraum von Österreich eindringt - sagen wir von der West-Seite her - dann geht es natürlich bedeutend länger, bis das Flugzeug Wien bombadieren kann. Also kann man sich auch mehr Zeit lassen, einen eigenen Flieger zur Abwehr hochzuschicken. Also los, Bildungsbudget runterfahren, Kampfjets kaufen! Denn nur ein Land mit Kampfjets, kann auch Bildung garantieren.

    Von wem wird dieser Typ eigentlich geschmiert?

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Wer auf Jobsuche ist, muss für die neue Stelle das entsprechende Profil mitbringen. Sprach- und Computerkenntnisse zum Beispiel. Oder langjährige Erfahrung auf dem Arbeitsgebiet. Mehrere Firmen listen in ihrem Anforderungsprofil nun auch auf, dass die Bewerber Nichtraucher sein müssen. Darüber berichtete das Ostschweizer Newsportal FM1Today.

Laut dem Sender steht in einem Stelleninserat der Kosmetikfirma Lotus Beauty GmbH in Zuzwil SG, dass sich nur Nichtraucher auf den Job bewerben dürfen. …

Artikel lesen
Link zum Artikel