Schweiz

Er hat's nicht leicht im Wallis: Aufnahme eines Wolfes von 2013 am Dorfeingang von Bellwald im Obergoms. Bild: KEYSTONE

Walliser Wölfe narren Wildhüter – jetzt sollen die Jäger helfen

04.04.17, 11:37 04.04.17, 12:25

Das Wallis und der Wolf: Es wird wohl nie eine Liebesgeschichte werden. Nach dem Abschuss eines Jungtiers kurz vor Weihnachten wurde am 24. Januar eine weitere Abschussbewilligung für einen zweiten Jungwolf erteilt. Diese Abschussfrist lief Ende März trotz «enormen Aufwands der Berufswildhüter» erfolglos ab, wie die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere gestern mitteilte – der Abschuss blieb aus.

Diese ausgewachsene Wölfin wurde bei Anniviers VS gewildert: Aufnahme vom 17. Februar 2017.  Bild: KANTONSPOLIZEI WALLIS

Wie der «Walliser Bote» am Dienstag berichtet, fasst die Behörde nun die Unterstützung der Berufswildhüter durch Jäger ins Auge. Sollten erneut Schadensfälle durch Wölfe gemeldet werden, könnte die Jagd auf Jungwölfe wieder eröffnet werden. «Im Idealfall fällt eine solche Abschussbewilligung in den September hinein», sagte Sven Wirthner, Wildhüter-Chef im Oberwallis, im Gespräch mit der Zeitung aus Visp: «Dann könnten ortsansässige Jäger während der ordentlichen Hochjagd beigezogen werden.» Dadurch liesse sich einerseits die Chance eines Abschusses vergrössern und andererseits könnte der Aufwand der Dienststelle stark reduziert werden. (cbe)

Kommst Du dem Wolf näher als die Walliser Wildhüter? Beweise es im Quiz!

1.Bevor wir uns dem real existierenden Wolf widmen, wollen wir seine Rolle in der Mythologie und den Märchen betrachten. Im Märchen ist der Wolf meist gemein. Bei «Rotkäppchen» etwa ...
... frisst er die Grossmutter.
... frisst er Rotkäppchen.
... frisst er den Jäger.
... frisst er seinen eigenen Schwanz.
2.Und wissen Sie auch, zu was der Wolf in «Der Wolf und die sieben Geisslein» griff, um sich Eintritt in das Ziegenhaus zu verschaffen?
Werkzeug
Öl
Kohle
Kreide
Einem Schlüssel
Seinen Pfoten
3.Noch eine easy Frage und dann schalten wir einen Gang höher: Die Gründer welcher Stadt soll angeblich eine Wölfin gesäugt haben?
Paris
Stockholm
Warschau
Rom
4.In der nordischen Mythologie werden dem Siegesgott Odin neben zwei Raben auch zwei Wölfe zur Seite gestellt. Wie heissen die Tiere?
Geri und Freki
Gari und Fradi
Heri und Falkon
Gara und Fara
5.Engste Verwandte des Wolfes sind Hund und ...
... Luchs.
... Geiss.
... Hyäne.
... Dingo.
6.Weltweit gibt es weniger als 200'000 Wölfe. In Europa (ausser Russland) liegt der Bestand zwischen 10'000 und 20'000 Individuen. In der Schweiz schätzte man die Zahl Ende 2013 auf wie viele Wölfe?
2
10
20
40
7.Wovon hängt die Grösse eines Rudels vor allem ab?
Von der Anzahl der Welpen, die geboren werden
Vom Beutetierangebot und deren Grösse
Von der Anzahl der Jungen, die auch nach zwei Jahren noch nicht flügge sind
Davon, wie gut der Jäger zielen kann
8.Im Rudel leben Vater und Mutter sowie ihre Welpen und auch die Jungen vom Vorjahr. Während die Eltern an der Spitze der Hierarchie stehen, folgen die Vorjahrestiere an zweiter Stelle. Und die Kleinsten?
EPA
An dritter Stelle
An vierter Stelle hinter Onkel und Tanten
Sie sind noch nicht eingeordnet und geniessen Narrenfreiheit
9.Sein Schwanz misst ca. 1/3 der Kopf-Rumpf-Länge. Wie heisst er in der Fachsprache?
Schweif
Rute
Segel
Riemen
10.Wie viele Zehen hat der Wolf?
18
20
22
24
11.Nun ist die Zeit gekommen, dass der Wolf dieses Quiz verlässt. Und zwar in seiner ihm typischen Gangart, dem sogenannten «geschnürten Trab». Wie geht der?
Dabei werden die Hinterpfoten neben den Abdruck der versetzten Vorderpfoten gesetzt.
Dabei werden die Hinterpfoten neben den Abdruck der jeweiligen Vorderpfoten gesetzt.
Dabei werden die Hinterpfoten exakt in den Abdruck der versetzten Vorderpfoten gesetzt.
Dabei werden die Hinterpfoten exakt in den Abdruck der jeweiligen Vorderpfoten gesetzt.
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wölfli beim Lamm 04.04.2017 13:13
    Highlight Der Wolf narrt den Wildhüter, der Stier spiesst den Torero auf. Recht so..
    4 3 Melden
  • pachnota 04.04.2017 12:00
    Highlight Weiss von direkten Gesprächen; die Walliser Jäger wildern die Wölfe und Luchse.
    Aus Futterneid und weil sie keine anderen Probleme haben.
    Was helfen würde: Dem Wallis den Subventionshahn zudrehen.
    9 3 Melden
  • Maranothar 04.04.2017 11:51
    Highlight Wenn sie die Jäger ranlassen stirbt mehr als ein Wolf und bestraft wird, wie im Wallis üblich, nicht oder nur unwesentlich.

    Man könnte die Wölfe einfach am leben lassen und den Herdenschutz endlich anständig ausbauen. Der ist nämlich in den meisten Fällen nach wie vor beschissen.
    10 3 Melden

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