Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieses Satellitenbild zeigt, warum die diesjährige Skisaison bis jetzt ziemlich im Arsch war

23.02.16, 15:45 23.02.16, 17:23


Der schneearme Winter hat die Wintersportler im Alpenraum schwer enttäuscht. Der Schnee kam spät - und dann liessen milde Temperaturen die dünne weisse Decke gleich wieder dahinschwinden. Eine Satellitenbildanalyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt nun das Ausmass des Schneemangels in der Saison 2015/16 für ganz Europa.

Vor allem am Südrand der Alpen waren demnach viele Hänge über 40 Tage länger ohne Schnee als im langjährigen Mittel. Fast überall in der Schweiz gab es mehr schneefreie Tage. 

Die Wissenschaftler am Earth Observation Center (EOC) des DLR können anhand ihrer Kartierung nahezu global bestimmen, ab wann und wie lange Schnee gelegen hat. Sie wiesen dabei nach, dass sich der Schneezeitraum in Zentralasien binnen 30 Jahren um ganze zwei Wochen verschoben hat. Hier beginnen der Schneefall und die Schneeschmelze nun früher.

42 vorher-nachher-Bilder die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

Winter kommt oft erst Februar

In den Alpen scheint sich ein umgekehrter Trend zu manifestieren. Der Winter kam oft erst im Februar so richtig in Gang und brachte eine grosse Menge an Schnee. Für eine sichere wissenschaftliche Aussage gebe es beim DLR dafür noch keine ausreichenden Daten.

Neben der Schneebedeckungsdauer ist auch die Schneemenge eine wichtige Grösse für Angaben zu Klimatrends. Die bisher verwendeten optischen Daten lassen aber nur die Schneebedeckung erkennen. Am EOC wird deshalb an Möglichkeiten mit weiteren Satelliten geforscht. (whr/sda/dpa)

Die grössten Klimasünder

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

In dem verwitterten Backsteingebäude am Falkenplatz in Bern, etwas versteckt neben der Vitrine des Dönerstands, kann man an einer kleinen Metallplakette in eine kältere Vergangenheit eintauchen. «Mittlere Jahrestemperatur: 8 Grad. Mittlere Jährliche Niederschlagsmenge: 977 Milimeter.»

An diesem Montag im August 2018, 56 Jahre später, ist es in Bern 33 Grad warm, irgendwo im Land, zwischen Sitten und Cevio, wurde wahrscheinlich gerade wieder ein Temperaturrekord gebrochen, Regen ist nur noch eine …

Artikel lesen