Schweiz

Legales Gras löst einen Boom aus in der Schweiz: Wir erklären dir wieso Bild: KEYSTONE

CBD ist das Gras der Stunde – 10 Fakten, die du darüber wissen musst

CBD erobert die Schweiz. Das legale Gras beschert Verkäufern Rekordgewinne und der Polizei Frustration. Was ist CBD eigentlich und wie wirkt es? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um CBD-Gras.

07.03.17, 15:37 08.03.17, 04:44
Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu CBD-Gras

1. Was ist CBD?
2. Wird man von CBD high?
3. Wenn CBD nicht high macht, wieso sollte man es rauchen?
4. Ist CBD gefährlich?
5. Ist CBD wirklich wirklich legal?
6. Was passiert bei einer Polizeikontrolle?
7. Wer verkauft CBD?
8. Wer produziert CBD?
9. Rettung für Schweizer Bauern?
10. Wird THC-Gras bald legalisiert?

Was ist CBD?

CBD und THC haben praktisch die gleiche chemische Zusammensetzung Bild: Wikipedia

Studenten in Schlabberhosen, Geschäftsmänner im Anzug und 70-jährige Omas – alle wollen das «legale Gras» ausprobieren. Der Fachhandel verbucht Rekordzahlen, die Konsumenten freuen sich, die Behörden sind Überfordert. Was genau ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein chemischer Wirkstoff aus der Klasse der Cannabinoide. CBD und THC sind vom Aufbau her sehr ähnlich und besitzen die gleiche chemische Formel. Auch Aussehen und  Geruch kann man kaum unterscheiden.

Links CBD – Rechts THC

CBD und THC können mit blossem Auge nicht unterschieden werden. KEYstone

CBD hat allerdings geringfügige Abweichungen in der molekularen Struktur und ist deshalb nicht psychotrop und wirkt nicht auf das zentrale Nervenssystem.

Im Handel legal erhältliches Cannabis hat meist einen CBD-Gehalt von zehn bis 20 Prozent und einen Rest-THC-Gehalt von 0,3 bis 0,7 Prozent.

Wird man von CBD high?

Wer CBD raucht, um high zu werden, wird enttäuscht. Bild: NAVESH CHITRAKAR/REUTERS

Von CBD wird man nicht high – zumindest nicht im landläufigen Sinn. CBD gilt als ein nicht-psychoaktives Cannabinoid. Das heisst, es wirkt nicht auf das zentrale Nervensystem und beeinflusst weder Auffassungsgabe noch Wahrnehmung – sprich: es löst keinen Rausch aus. 

Der Konsum von CBD wirkt eher beruhigend und hilft gegen Krämpfe, Entzündungen, Angst, sowie Übelkeit. Der Rest-THC-Gehalt in legalem Cannabis reicht nicht aus, um einen Rausch auszulösen.

Wenn CBD nicht high macht, wieso sollte man es rauchen?

CBD wird von vielen als Wundermittel bezeichnet: Der Effekt ist allerdings noch nicht gesichert. Bild: Brennan Linsley/AP/KEYSTONE

Die medizinische Wirkung von CBD ist derzeit nicht gesichert. Trotzdem vermuten Wissenschaftler und Ärzte, dass das legale Gras als Medikament für viele Krankheiten verwendet werden könnte.

Diskutiert werden unter anderem mögliche therapeutische Wirkungen gegen Epilepsie, Angststörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Psychose, Depression und sogar Krebs.

In der Schweiz darf man aus gesetzlichen Gründen jedoch keine spezifischen Heilversprechen abgeben – CBD wird lediglich als Tabakersatz oder Rohstoff verkauft. Verkäufer und Produzenten distanzieren sich deshalb von der medizinischen Wirkung und bitten die Konsumenten ihre eigenen Erfahrungen zu machen.

Gemäss der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte kann CBD jedoch bei mittelschwerer bis schwerer Spastizität bei Multipler Sklerose (MS) von Ärzten verschrieben werden. Dafür müssen Ärzte darlegen, dass die Krankheit die Lebensqualität schwer beeinträchtigt und andere Therapien keinen Erfolg gebracht haben.

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Ist CBD gefährlich?

Bis jetzt gibt es keine Anzeichen, dass CBD gefährlich sein kann. Trotzdem wird beim Tabakersatz ein Warnhinweis angebracht. Bild: KEYSTONE

Über potentielle Gefahren gibt es noch zu wenig Informationen, meint Markus Meury von Sucht Schweiz. «Wir sehen einen Boom im CBD-Gras, können aber noch sehr wenig über Gefahren sagen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Rauchen aufgrund der krebserregenden Verbrennungspartikel immer ungesund ist.»

Wer konsumiert CBD – der kundige Haschraucher oder unerfahrene Drogenneuling? «Auch wenn CBD keinen Rausch auslöst, könnte es eine Ausstiegshilfe für Cannabis-Süchtige sein. Es könnte jedoch genauso gut sein, dass es ein Einstieg zu Marihuana ist», sagt Meury.

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Ist CBD wirklich wirklich legal?

CBD ist legal. Als was man CBD verkauft, ist allerdings eine andere Frage. Bild: STRINGER/REUTERS

Da CBD ein nicht-berauschender Wirkstoff ist, unterliegt es nicht dem Betäubungsmittelgesetz und ist legal erhältlich. Seit 2011 gilt zusätzlich die Bestimmung, wonach Cannabis mit einem THC-Gehalt von unter einem Prozent nicht unter das Betäubungsmittelrecht fällt und daher ebenfalls legal ist.

In der Schweiz gibt es nur vier legale CBD-Tabakersätze. Der Rest der CBD-Produkte wird als Rohstoff verkauft und liegt tatsächlich in einem rechtlichen Graubereich. CBD-Rohstoffe sind theoretisch nicht zum Verzehr geeignet, werden von vielen aber trotzdem geraucht. Anders als beim Tabakersatz werden CBD-Rohstoffe jedoch von der Tabaksteuer befreit.

Das sagt Swissmedic, das Schweizerische Heilmittelinstitut dazu:

«Im Handel sind häufig CBD-haltige Rohstoffe ohne Zweckbestimmung anzutreffen. Sie sind nicht eindeutig qualifizierbar, da aus ihnen unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichem Verwendungszweck hergestellt werden können, die wiederum unterschiedlichen Gesetzgebungen unterliegen.» – Stand 27. Februar 2017

Was passiert bei einer Polizeikontrolle?

CBD kann von der Polizei für die Analyse beschlagnahmt werden. Bild: KEYSTONE

Theoretisch nichts, da das Gras legal ist. Das Problem ist, dass man mit blossem Auge nicht erkennt, ob es sich um legales oder illegales Gras handelt.

Kommt man also in eine Polizeikontrolle, verläuft diese gleich, wie beim illegalen Gras. Das Cannabis wird beschlagnahmt und analysiert. Liegt der THC-Gehalt unter einem Prozent, wird das Gras zurückgegeben. Der Labortest ist jedoch langsam und teuer, deshalb fordern viele Polizisten einen Schnelltest vor Ort. 

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Wo kann man CBD kaufen?

Konsumenten stammen aus allen sozialen Schichten: Studenten, Geschäftsmänner oder Senioren. Bild: MARIO ANZUONI/REUTERS

Wer älter als 18 Jahre alt ist, kann sich CBD in verschiedenen Hanfshops, Onlineshops aber auch in privaten Kiosken oder Tankstellen kaufen. «Der Verkauf boomt», sagt Jan Zelisko von cbd.ch. Noch mehr als im Internet wird CBD allerdings im Fachhandel verkauft, meint Zelisko. «Täglich kommen Kunden in unseren Head-Shop und wollen dieses ‹legale Gras› kaufen. Alle sozialen Schichten sind betroffen. Es kommen die klassischen 18-jährigen Stoner, Herren im Anzug, aber auch 70-jährige Omas, die das Gras probieren wollen», sagt Zelisko.

Wer produziert CBD?

«Goldgräberstimmung» im CBD-Business. Jeder will ein Stück von Kuchen. Bild: Brennan Linsley/AP/KEYSTONE

In der Schweiz gibt es mehrere Produzenten von CBD-Gras mit rasant ansteigendem Trend. Der Markt ist neu und die Nachfrage gross. Ein Mitarbeiter von «Sonnenfeld», eine CBD-Gras-Marke aus 100 Prozent Schweizer Hanf, beschreibt die momentane Lage als «Wilder Westen» und spricht von einer «Goldgräberstimmung». Theoretisch kann jeder sein CBD-Gras auch selber zu Hause anbauen.

Trotz enormer Verkaufszahlen plagen sich Produzenten von CBD-Gras mit Sorgen rum. Als Tabakersatz wird CBD gleich besteuert wie Zigaretten (25 Prozent Tabaksteuern plus Mehrwertsteuer). Zusätzlich prangt auf der Verpackung der gleiche Warnhinweis wie bei Zigaretten, obwohl keine schädliche Wirkung von CBD nachgewiesen ist.

Rettung für Schweizer Bauern?

Hanf statt Rap? Experten sind skeptisch. Bild: KEYSTONE

«Hanf ist sehr pflegeleicht, relativ anspruchslos und wächst selbst in höheren Lagen. Die Hanfproduktion kann für einige Bäuerinnen und Bauern durchaus interessant sein – es wird aber eine Nische bleiben», sagt der Schweizer Bauernverband gegenüber watson. 

Experten sehen das ähnlich. «Hanf ist zwar ein lukratives Geschäft und könnte den Schweizer Bauern helfen, ohne staatliche Subventionen zu überleben – aber andere Probleme kämen dazu. Weil die Pflanze ein negatives Bild trägt, ist für viele Bauern der gesellschaftliche Druck zu hoch, um auf Hanf umzusteigen. Auch müssten hohe Sicherheitskosten bezahlt werden, um die Hanffelder zu bewachen», bestätigen die Produzenten von «Sonnenfeld».

Der Hanfanbau ist auch aus ökologischer Sicht interessant. Lukas Müller, der in Zürich Hanf anbaut und mit der ETH zusammenarbeitet sagt: «Hanf regeneriert beschädigtes Ackerland, das zum Beispiel von Tabak zerstört wurde, sehr schnell und soll so viel C02 in Sauerstoff umwandeln, wie keine andere Pflanze.»

Wird normales Gras bald legalisiert?

In den USA gibt es immer mehr Staaten, in denen Cannabis erlaubt ist. Sieht es in der Schweiz bald ähnlich aus? Bild: ABIR SULTAN/EPA/KEYSTONE

Sven Schendekehl vom Verein «Legalize it!», der sich für die Legalisierung von Cannabis einsetzt, sieht keine Trendwende, sondern genau das Gegenteil. «Vom Staat her gibt es überhaupt keine Ansätze zur Legalisierung von Cannabis. Statistisch gesehen wird die Repression jedes Jahr sogar grösser und schlimmer», sagt Schendekehl.

Auch die scheinbare Lockerung und Ausnahme bei geringfügigen Mengen Cannabis sieht Schendekehl kritisch: «Die Zehn-Gramm-Strafgrenze ist eine Farce und wird von vielen Kantonen gar nicht angewendet. 2015 wurden beinahe 50'000 Menschen wegen Handlungen rund um den Eigenkonsum verzeigt und gebüsst. Dazu kamen nochmals über 10’000 Menschen, die wegen dealen verzeigt werden.»

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Brikne, 20.7.2017
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60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ben Juez 26.03.2017 17:20
    Highlight Hat schon jemand Erfahrung mit https:/www.canvory.ch gemacht und dort was bestellt? Sind die zu empfehlen?
    0 0 Melden
  • Mira Bond 12.03.2017 10:27
    Highlight Mein Vater hat als Arzt in Frankreich bis in den 60-er Jahre Cannabis aus medizinischen Gründen verschrieben. Er meinte, die medizinischen Eigenschaften seien wegen des berauschenden Konsums leider völlig in den Hintergrund geraten. Er selber war sehr konservativ, doch er hätte gerne weiterhin auf Cannabis für die Heilung gesetzt.
    23 0 Melden
  • Ketchum 12.03.2017 10:21
    Highlight THC-Regulierung wäre der richtige Weg in die Legalisierung. Törft no a bitzeli meh sii. Ist wie beim Alkohol: Schnaps erzeugt einen anderen Rausch als Bier. Das Strassen-Gras /-Hanf ist oft zu stark.
    12 1 Melden
  • TheCrazyCatLady 09.03.2017 08:21
    Highlight An alle, die behaupten es habe keine Wirkung und sei nutzlos:
    Mir hilft es effektiv gegen Depressionen und Angststörung. Die Ängste verschwinden komplett und ohne lästige Nebenwirkungen wie bei chemischen Präparaten.
    Ist bestimmt keine "Spass-Droge", da habt ihr recht. Aber von wirkungslos kann keine Rede sein.
    46 0 Melden
  • nanu nana 08.03.2017 15:12
    Highlight bin sogleich losgezogen und hab mir ein tütchen von dem cbd gras geholt, da ich seit jahren nicht mehr kiffen kann, weil mir das zeugs mittlerweile zu stark ist. die vorstellung endlich wieder kiffen zu können ohne die krasse wirkung fand ich mega, da ich den geschmack von gras immer geliebt habe.
    so, jetzt liege ich totaaaaal entspannt auf der couch, finde den gedanken mich bewegen zu müssen furchtbar und habe undbändige lust auf chips, pizza, döner und pommes. und burger.
    von keine wirkung kann also keine rede sein. hihi...
    33 5 Melden
  • Dr4Gun 08.03.2017 12:41
    Highlight Ach war das noch schön als ich vor dem 1.januar 2001, bei uns in basel, einfach in meinem Stammshop gehen konnte und mein Weed wie in Amsterdam aussuchen konnte. Schmerzt jedesmal wenn man heute daran vorbei geht und einen Musikladen drin sieht.... CBD ist für normale Kiffer nichts. Der Geschmack ist anderst egal was andere behaupten (ja ich rauche nahezu pur und liebe meinen Volcano). Ausserdem dieses entspannte, gelassene konnte ich nicht fühlen. Habe nach 5g von CBD die anderen 5g weggeworfen und mich wieder dem "real deal" hingegeben
    11 8 Melden
  • Velowerfer 08.03.2017 07:14
    Highlight Weis jemand wie man das 20% Öl am besten dosiert für eine positive Wirkung? 1 Tropfen? 3 Tropfen? Mehr?
    3 1 Melden
    • Normi 08.03.2017 10:36
      Highlight 3tropfen/stunde
      2 1 Melden
    • lukass 09.03.2017 11:08
      Highlight Die Dosierung ist für jede Person anders. Am besten beginnst du mit einer kleinen Dosis und erhöhst dann.

      Das 20% Öl von Cannabi Gold enthält 8mg pro Tropfen (10ml Fläschchen hat ca 250 Tropfen).

      Laut dem Merkblatt dieser Apotheke solltest du mit 3 bis 4x 0.1mg CBD pro kg Körpergewicht starten: https://goo.gl/BDFNn5

      Wenn du 80kg wiegst, also 3 bis 4x ein Tropfen pro Tag.
      2 0 Melden
  • Ganjaflash 07.03.2017 20:09
    Highlight Was mich interessieren würde wie das mit den Urinproben läuft. Ist es nachweisbar? Weil ich muss jeden Monat eine Urinprobe beim Arzt abgeben damit ich den Autoausweis wieder bekomme.
    25 1 Melden
    • Pius C. Bünzli 07.03.2017 20:21
      Highlight Das hab ich mich auchschon gefragt. Lass den Kommentar mal da für Infos
      14 1 Melden
    • so eine 08.03.2017 09:23
      Highlight Ein Kumpel von mir muss auch Urinproben abgeben und hat letztens CBD geraucht, beim Test wurde es nicht angezeigt. Naja...riskieren würde ich es trotzdem nicht :)
      8 2 Melden
  • Lagertha 07.03.2017 18:26
    Highlight Ich hab CBD-Tee für mich entdeckt. Macht die unvorstellbar miesen Krämpfe während der Periode erträglicher, ohne dass ich grammweise Tabletten nehmen muss, um überhaupt ansprechbar zu sein. Schmeckt auch besser 😊
    55 3 Melden
  • pun 07.03.2017 17:33
    Highlight "CBD und THC können mit blossem Auge nicht unterschieden werden."

    Ich finde diese Bildunterschrift irreführend. Auf beiden Bildern sind Cannabisblüten, nur der jeweilige Anteil der Wirkstoffe CBD und THC ist unterschiedlich. Im illegalen Gras hat es auch CBD drin und teilweise auch in hoher Konzentration, nur halt der 1% Grenzwert beim THC ist überschritten.

    Übrigens: das nun bei uns legal verkaufte Gras ist im EU Raum, wo Gras illegal ist, immernoch illegal, da dort die Grenzwerte fürs THC nochmal um einiges tiefer liegen (ich meinte 0,2 oder 0,3%).
    48 4 Melden
    • Nico Rharennon 07.03.2017 19:52
      Highlight 0.3% in der EU. Gibt aber Sorten welche das unterschreiten.
      10 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.03.2017 17:29
    Highlight Kastriertes Gras riecht nach Eier.
    16 19 Melden
    • Nico Rharennon 07.03.2017 19:53
      Highlight Das Cpure riecht so, nimm mal was teureres und du merkst keinen Unterschied. ;)
      7 3 Melden
    • Sh0gun 07.03.2017 20:37
      Highlight Probier mal unser black mamba ;)
      3 13 Melden
  • Sandromedar 07.03.2017 17:06
    Highlight LEGALIZE IT!
    119 8 Melden
  • elmono 07.03.2017 17:01
    Highlight CBD ist wie alkoholfreies Bier - nicht zu gebrauchen.
    55 46 Melden
    • Mett-Koch 07.03.2017 17:50
      Highlight Doch, für mich, welcher vor allem den Geschmack mag ist es genial. Ich hoffte schon vor 10 Jahren auf THC-freies Gras.
      42 6 Melden
    • Bär73 07.03.2017 18:52
      Highlight Blödsinn !!
      20 8 Melden
  • dracului 07.03.2017 16:59
    Highlight Ich würde mir das Ganze als Tee oder Tablette wünschen. Gibt es das auch?
    19 3 Melden
    • so eine 07.03.2017 17:15
      Highlight Es gibt CBD in Form von Kapseln, Tropfen und Öl. Wenn du aus Zürich bist, empfehle ich dir Green Passion oder die Hanftheke. Kannst du auch online bestellen.
      16 2 Melden
    • Majoras Maske 07.03.2017 17:16
      Highlight Oder als Brownie oder Öl.

      Wenn es nicht berauscht und das bei "echtem" Gras ja geht, wer sowas doch recht gut um nicht rauchen zu müssen.
      9 2 Melden
    • pun 07.03.2017 17:24
      Highlight Soweit ich weiss, sind Cannabinoide nicht wasser- sondern fettlöslich. Drum ist fraglich, ob Hanftee speziell mit CBD auf dem Markt ist. Tabletten gibt es ziemlich sicher, sonst auf jeden Fall konzentrierte Tinkuren. Einfach mal bissle googlen, die positive Wirkung von CBD hat man nicht neu entdeckt, das gibt es schon ziemlich lange und dementsprechend auch viele Erfahrungsberichte.
      Sonst halt selbst in Butter auskochen und verarbeiten. ;-) Enjoy.
      24 4 Melden
    • El_Sam 07.03.2017 20:28
      Highlight Und als zäpfchen? :p
      Ok, ich hab grad zum ersten mal von dem zeugs gehört.
      11 1 Melden
  • 14r5 07.03.2017 16:56
    Highlight woher hast du gewusst das ich grad am kiffen bin?

    cpure ist das geläufigste thc freie cannabis in der schweiz und es enthält lediglich 7% cbd, da es outdoor gegrowt wird...
    17 6 Melden
    • welefant 07.03.2017 17:25
      Highlight Gibts auch indoor ;)
      10 1 Melden
    • Mett-Koch 07.03.2017 17:52
      Highlight Das Outdoor von CPure ist seit Monaten ausverkauft und soll erst nach der diesjährigen Ernte wieder kommen. Zurzeit nur Indoor, leider fast dreimal so teuer.
      3 0 Melden
    • suchwow 07.03.2017 17:57
      Highlight 7% ist etwas mager, nicht? Hochgezüchtetes CBD wäre auch was für Patienten interessant.
      6 2 Melden
    • Siebenstein 20.04.2017 07:46
      Highlight "Outdoor gegrowt"... etwas dämlicheres habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
      6 3 Melden
  • metall 07.03.2017 16:51
    Highlight Warum rauchen wenn man nichts merkt? Zu schade für meine Gesundheit.
    32 18 Melden
    • suchwow 07.03.2017 17:59
      Highlight Leute wollen immer eine "instant-Wirkung". Schon mal überlegt, dass es einen nachhaltigen, positiven Effekt haben kann, wenn im Vape konsumiert oder das CBD oral aufgenommen wird?
      13 3 Melden
    • metall 07.03.2017 19:15
      Highlight Ich bin für Hasch und Rauch
      29 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.03.2017 16:44
    Highlight Man sollte Gras schon legalisieren, aber wer sagt, dass Gras überhaupt keine schädliche Wirkung auf das Gehirn hat lügt entweder, oder will sein heissgeliebtes Gras schönreden. Ich kenne genügend Leute, die dank Gras volkommen verpeilt sind...
    62 28 Melden
    • welefant 07.03.2017 17:26
      Highlight Und ich kenn ganz viele die ohne gras vollkommen verpeilt sind 😬
      109 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.03.2017 17:53
      Highlight @Alpenruide Bin einer davon :D
      22 1 Melden
    • welefant 07.03.2017 18:03
      Highlight Ich ja eigentlich auch, aber ab und an hau ich mir halt scho sehr gern so ne lunte rein 😱😋
      23 2 Melden
    • Datsyuk * 07.03.2017 18:16
      Highlight Kurzzeitgedächtnis: Ja, das funktioniert nicht immer so gut. Aber sonst muss ich mit keinen negativen Auswirkungen leben. 😁🌻✌
      19 2 Melden
    • Simon Kopp 07.03.2017 19:17
      Highlight Sorry sollte ein Herz sein 🙃
      In der Tat kann Canabis von Person zu Person verschieden "aufgenommen" werden. Genau wie Alkohol und auch sonst jede berauschende Substanz. Aber solange durch ein Verbot die Forschung unnötig gebremst wird, ist es schwer auf diesem Gebiet Forschung zu betreiben, damit vielleicht irgendwann einmal ein Test entwickelt wird, durch den man anhand deiner DNS erkennen kann ob du gefährdet bist und ob du statt zum Joint besser zur Flasche oder umgekehrt greifst. So bleibt alles beim Status Quo: Probieren geht über studieren! 😊
      23 1 Melden
    • Me, my shelf and I 07.03.2017 19:44
      Highlight Muss nicht, doch ich arbeite in der Pflege und ich hatte bis jetzt zwei Patienten welche vom Lamgzeitkonsum zuerst vereinzelt Psychosen bekamen und dann Schizophren wurden. Passiert zwar nicht oft, ist aber nicht abzustreiten, dass es solche Fälle gibt...
      20 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.03.2017 19:48
      Highlight @Simon Kopp Kein Problem :D Du hast absolut recht. Cannabis ist nicht generell schlecht,es hat sogar seine guten Seiten, aber wie bei allen Drogen muss man vorsichtig damit sein.😌
      19 0 Melden
  • Rendel 07.03.2017 16:32
    Highlight CBD find ich sehr interessant, ich mag berauschendes Gras nämlich nicht.
    22 11 Melden
  • Normi 07.03.2017 16:27
    Highlight Ich mag CBD-Gras kein Hangover ;-)
    19 14 Melden
    • glüngi 08.03.2017 11:09
      Highlight wenn du von gras hangover hast solltest du den dealer wechseln.
      18 3 Melden
    • Normi 08.03.2017 12:14
      Highlight hab das selber gemacht...
      1 1 Melden
    • glüngi 09.03.2017 20:37
      Highlight dann machst du was extrem falsch xD
      benutzt einen Dünger?
      Wo werden die pflanzen gehalten?
      hat alles Einfluss, vielleicht nehmen diene pflanzen etwas auf das definitiv nicht rein gehört.
      1 1 Melden
  • saukaibli 07.03.2017 16:25
    Highlight Wie lange wird es wohl dauern, bis die Pharmaindustrie ihre Lobbyisten darauf ansetzt, Druck auf die Politik zu machen, CBD zu verbieten? In den USA gehen die Verkäufe diverser Medikamente (Schmerzmittel, Epilepsiemedikamente u.a.) markant zurück in den Staaten wo Gras legal ist. Die hiesige Pharmamafia wird sich das nicht einfach so gefallen lassen. Auch wenn deren Medis ganz sicher heftigere Nebenwirkungen als CBD haben, werden die Ärzte auch in Zukunft deren Zeug verschreiben müssen, zumindest um ihre Rabatte bei den Pharmamultis nicht zu verlieren.
    92 10 Melden
    • Bär73 07.03.2017 18:54
      Highlight Das Verbot kommt spätestens 2018 😉
      18 3 Melden
  • klugundweise 07.03.2017 16:23
    Highlight In meinem Alter brauche ich weder Gras noch Alk. Ich habe den gleichen Effekt, wenn ich zu schnelle aufstehe...
    112 6 Melden
    • Rendel 07.03.2017 17:21
      Highlight Hä? Dann haben sie CDB Gras also schon getestet? Um CBD geht es in diesem Artikel, nicht um berauschende Substanzen.

      Und wenn sie nicht schlafen können, stehen sie schnell auf und dann geht's? Sie stehen schnell auf und bekommen keine epileptischen Anfälle und schreiben das ihrem Alter zu?
      18 24 Melden
  • Wehrli 07.03.2017 16:02
    Highlight Wen kümmert es denn, ob etwas legal ist? In der Schweiz sind wir zum Glück genug offen, dass man fast alle Substanzen kriegt, die der Planet hergibt.
    104 15 Melden
    • Wehrli 07.03.2017 16:12
      Highlight Hallo Blitzer? Kleingeist? Quadratbünzli? Hobbypolizist?
      Ich bin ein freier Brüger, und lass mir vom Staat einen Feuchten sagen was ich selber für mich tue.
      88 22 Melden
    • meine senf 07.03.2017 16:26
      Highlight Eifersucht darauf, dass du offenbar so gute Connections hast?

      Vielleicht bekommt man alles. Aber nur, wenn man die richtigen Leuten kennt oder zweifelhafte Qualität in Kauf nimmt.
      43 5 Melden
    • Aurorafalter 12.03.2017 10:16
      Highlight Im Internet bekommt man alles;)
      Dazu braucht man keine connections.
      2 1 Melden
  • Datsyuk * 07.03.2017 16:02
    Highlight Legalize it! 420!
    Ich bin guter Hoffnung, dass ich das noch erleben werde.
    69 8 Melden
  • Signor_Rossi 07.03.2017 15:53
    Highlight CBD Gras ist wie Alkohol freies Bier, mag ich nicht
    31 27 Melden
    • Gilbert Schiess 07.03.2017 16:12
      Highlight Es geht beim CBD Hanf um den medizinischen Hintergrund und der könnte sehr wertvoll sein.
      Ich bin sogar überzeugt, dass so ist. Nicht um sonst wird seit jahrzehnten eine solche Hexenjagd gegen Canabis gemacht, während Alk und Nikotin zum alltäglichen Leben gehören.
      44 6 Melden
    • Signor_Rossi 07.03.2017 17:01
      Highlight Den Medizinischen nutzen ist mir durchaus bewusst, ist ja länger bekannt, egal ob THC oder CBD, nur die Pharma Lobby wills nicht wahr haben.Ich meinte bei meinem Kommentar das ich den Geschmack beim Rauchen von CBD Hanf (meistens)nicht mag
      15 3 Melden

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

Für ein kleinräumiges, mehrsprachiges Land wie die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie sei ein vielfältiges Medienangebot wichtig, argumentiert der Bundesrat. Die Initiative nehme in Kauf, dass nur noch produziert werde, was rentiere.

In eine besonders schwierige Situation kämen die Randregionen und Sprachminderheiten, hält der Bundesrat weiter fest. Je kleiner das Einzugsgebiet, desto unrealistischer sei es, ein Angebot rein kommerziell zu finanzieren. Die Schweiz wäre das erste Land …

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