Schweiz
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ZUR HEUTIGEN TRENDUMFRAGE DER SRG ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM SONNTAG, 25. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Tesla Model S an einem Supercharger fotografiert am Montag, 30. Mai 2016 in Rubigen bei Bern. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Begehrt: Strom-Tankstellen (im Bild: Rubigen bei Bern) wirdeinegrosse Zukunft vorausgesagt. Bild: manuel lopez / KEYSTONE

Die Energiewende erreicht die Schweizer Tankstellen

Der Bau von Ladestationen für Elektro-Autos wird in der Schweiz nicht subventioniert. Trotzdem bewegt sich der Markt.

PETER BRÜHWILER / Aargauer Zeitung



Das Problem ist schon länger erkannt: Fehlt die Ladeinfrastruktur, kauft niemand ein Elektroauto. Und ohne potenzielle Kunden fehlt der Anreiz, die Infrastruktur zu schaffen.

Die deutsche Regierung beschloss deshalb, den Aufbau eines Ladenetzes mit 300 Millionen Euro zu subventionieren. Entsprechend motiviert ist die Industrie: Der Energiekonzern EnBW kündigte an, mit 117 neuen Schnellladestationen den «Grundstein für das grösste flächendeckende 150-Kilowatt-Ladenetz in Deutschland» zu schaffen.

Ein Autofahrer laedt sein Elektroauto im Schnellmodus auf, anlaesslich der Einweihung der ersten Ladestation fuer Elektroautos, an der Autobahnraststaette San Gottardo Sud Stalvedro, in Quinto, Tessin, am Dienstag, 9. August 2016. Die Ladestation wurde vom Schweizer Unternehmen GOtthard FASTcharge AG errichtet, mit dem Ziel, eine Hochleistungs-Ladeinfrastruktur fuer Elektrofahrer bereit zustellen, an der in 10 Minuten bis zu 100km Reichweite nachgeladen werden kann. (KEYSTONE/TI-PRESS/Carlo Reguzzi)

Ein Autofahrer lädt sein Fahrzeug an einer Ladestation im Tessin auf. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Anders als in Deutschland stehen in der Schweiz für solche Projekte keine Fördergelder zur Verfügung. Klappt der Infrastruktur-Aufbau trotzdem? Ja, findet Peter Arnet von Alpiq E-Mobility. Der Energiekonzern Alpiq beteiligt sich an diesem zwar lediglich als Generalunternehmer. An Investoren mangle es aber nicht mehr, so Arnet.

Zum Beispiel der Stadtberner Energieversorger EWB: Für 2017 sei in der Hauptstadt der Zubau von insgesamt 20 Ladestationen geplant, teilt EWB auf Anfrage mit. «Zwar ist die Menge der immatrikulierten E-Autos für einen rentablen Betrieb noch zu gering. Wir sind aber überzeugt, dass sich dies in den nächsten Jahren spürbar ändern wird.»

Autobauern drohen Bussen

Den Ladeinfrastruktur-Ausbau sieht EWB also primär als Investition in die Zukunft. Für die Autoindustrie ist diese Zukunft schon bedrohlich nah. Ab 2020 dürfen ihre neu zugelassenen Fahrzeuge im Schnitt pro Kilometer nur noch 95 Gramm CO2 ausstossen.

Die Schweiz verzeichnete mit 2,6 Prozent im vierten Quartal 2016 zwar den europaweit vierthöchsten Anteil an Neuzulassungen von Elektroautos. Gleichzeitig liegt sie aber auch beim CO2-Ausstoss ganz oben: Durchschnittlich 135 Gramm pro Kilometer waren es 2015.

Eine Reduktion auf 95 Gramm sei nur mit einer starken Zunahme der Elektromobilität erreichbar, sagt Arnet. «Gelingt dies nicht, werden die Autobauer massive Bussen bezahlen müssen.» Entsprechend gross ist deren Interesse, den Ladeinfrastruktur-Ausbau voranzutreiben.

Ein Gemeinschaftsunternehmen um deutsche und einen amerikanischen Autobauer etwa versprach kürzlich, europaweit bis 2020 Tausende Strom-Tankstellen zu bauen. Aufsehenerregend an der Meldung war vor allem das geplante Ladetempo: Dank einer maximalen Leistung von 350 Kilowatt soll eine Ladezeit von 15 Minuten für eine Fahrt von 400 Kilometern reichen.

Marco Piffaretti, Tessiner Elektroauto-Pionier und Verwaltungsratspräsident des 2016 gegründeten Start-ups Go Fast AG, bezeichnet das Vorhaben als «Prestigeprojekt». Noch sei die Technik bei den E-Autos nicht weit genug, um eine solche Leistung aufnehmen zu können. Aber auch seine Go Fast setzt auf Geschwindigkeit, wie der Firmenname nahelegt.

Letzten Herbst eröffnete sie im Tessin die schweizweit erste 150-Kilowatt-Ladestation, an der innerhalb von 10 Minuten immerhin Strom für weitere 100 Kilometer getankt werden kann. Erste Fahrzeuge, die diese Leistung aufnehmen, kommen laut Piffaretti Ende 2017 auf den Markt. Für 2016 angekündigte Modelle schaffen mit einer Betankung bereits 400 Kilometer.

Ein Autofahrer laedt sein Elektroauto, ein Tesla X Elektro-SUV, im Schnellmodus auf, anlaesslich der Einweihung der ersten Ladestation fuer Elektroautos, an der Autobahnraststaette San Gottardo Sud Stalvedro, in Quinto, Tessin, am Dienstag, 9. August 2016. Die Ladestation wurde vom Schweizer Unternehmen GOtthard FASTcharge AG errichtet, mit dem Ziel, eine Hochleistungs-Ladeinfrastruktur fuer Elektrofahrer bereit zustellen, an der in 10 Minuten bis zu 100km Reichweite nachgeladen werden kann. (KEYSTONE/TI-PRESS/Carlo Reguzzi)

Einweihung der ersten Ladestation für Elektroautos im Tessin. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Der heutige Schnelllade-Standard von 50 kW sei «weder Fisch noch Vogel», findet er. «Zu langsam an Orten, wo es schnell gehen muss, und zu schnell an Orten, wo das Fahrzeug sowieso länger stehen bleibt.» Zwölf Standorte will Piffaretti noch in diesem Jahr eröffnen und insgesamt 50 in absehbarer Zukunft.

Dass der Markt in Bewegung geraten ist, beobachtet auch er: «Vor ein paar Jahren haben alle nach Bern geschielt, ob es Subventionen gibt.» Nun heize sich der Kampf um gute Standorte aber zunehmend an. Die Schwierigkeit: Go Fast braucht langfristige Mietverträge, denn rentabel werden die Ladestationen wohl erst in 10 bis 20 Jahren. Zudem gibt es in der Schweiz lediglich 40 Autobahnraststätten.

Go Fast interessiert sich deshalb auch für Standorte in unmittelbarer Nähe von Autobahnausfahrten und in Städten.

Andrang in Egerkingen

Ein weiterer möglicher Schritt auf dem Weg zu einem dichteren Schweizer Schnellladenetz wäre eine Verordnungsanpassung für die Rastplätze. Auf diesen ist der Verkauf von Treibstoffen heute verboten.

Da die Strom-Infrastruktur entlang der Autobahnen bereits vorhanden ist, wären sie laut dem Bundesamt für Strassen für Ladestationen jedoch besonders geeignet.

Mit der zunehmenden Reichweite von Elektroautos scheint ein lückenloses Schnellladenetz etwas an Dringlichkeit zu verlieren. 150 bis 250 Schnellladestationen brauche es für den Zeitraum von 2020 bis 2025, schätzt Peter Arnet von der Alpiq. «Damit wären wir für 15 Prozent E-Mobilität gerüstet, was 750'000 Autos entspricht.»

Ein Blick in die Zukunft lässt sich bereits heute an der Tesla Stromtankstelle in Egerkingen erhaschen, wo Kunden zu Spitzenzeiten teilweise sogar anstehen müssen. Monatlich werden an den sechs Säulen laut Arnet weit über 1000 Fahrzeuge betankt.

«Und wenn die Skandinavier im Sommer mit ihren Elektroautos in den Süden fahren, wird sich der Andrang wohl noch erhöhen.»

Elektroautos in Kleinserie: Meiner ist kleiner

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jekyll & Hyde 27.03.2017 17:26
    Highlight Highlight E-Autos sind die logische Weiterentwicklung des Automobils. Hätte Carl Benz 1885/1886 auf alle anderen gehört, würden wir heute noch mit Pferdekutschen rumreisen. Zum Thema Verbrennungsmotor macht die Anstalt auf ZDF zu ihrem Thema (inkl. des Themas das E-Autos nicht so Umweltfreundlich sind wie immer beworben):
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  • blaubar 27.03.2017 12:18
    Highlight Highlight Es braucht gar keine Subventionen. Wenn ein E-Fahrzeug billiger sein wird, mehr Reichweite hat und der beschimpfte Solarstromüberfluss am Mittag im Auto landet, dann wird es sehr schnell gehen, ganz von selber.
  • Triumvir 27.03.2017 09:17
    Highlight Highlight Tesla ist die Zukunft des Automobils, denn anstatt auf den Staat zu warten, machen die schon lange vorwärts. Verbrenner sind einfach uncool. Da werden die anderen, alten Hersteller, falls sie nicht endlich in die Gänge kommen, bald einmal zu lame duck werden und das ist gut so!
    • Froggr 27.03.2017 17:15
      Highlight Highlight Verbrenner sind mit Sicherheit nicht uncool. Die "anderen" Hersteller werden noch lange lange Zeit haben, bis sie auch Elektrofahrezeuge im grossen Mass anbieten müssen. Tesla gehts so schlecht wie noch nie. Wenn sie glück haben schaffen sie es zu überleben, bis das Model 3 kommt. Dir E-Mobilität ist heute noch nirgends. In den nächsten par Jahren wird sich daran auch nichts ändern.
  • Exilsummi 27.03.2017 09:16
    Highlight Highlight Jeder Ingenieur weiss doch: Was aus der Steckdose kommt, ist noch viel dreckiger, als was aus dem Auspuff kommt. Dazu auch hier eine fundierte Meinung: http://www.focus.de/auto/elektroauto/interview-mit-friedrich-indra-es-gibt-einen-hass-gegen-verbrenner-motoren-papst-rechnet-mit-elektromobilitaet-ab_id_6512817.html.
    Und was den Feinstaub angeht: der entsteht zu 75% durch Reifen- und Bremsenabrieb sowie Aufwirbelung. Das macht das Akku-Auto genauso. Was für ein planwirtschaftlicher Unsinn!
    • ARoq 27.03.2017 10:33
      Highlight Highlight Und Benzin/Diesel ist schmutziger als das was aus der Zapfsäule kommt.

      Die Bremsscheiben von meinem Auto rosten vor sich hin weil sie nicht gebraucht werden (Rekuperation) und ich habe "nur" einen Hybrid.
      Da wird kaum Feinstaub produziert.
    • Urs457 27.03.2017 10:50
      Highlight Highlight Ich sehe beim Motoren Papst keine Argumente, nur Vorurteile gegen E-Mobilität - tja, vielleicht mit 76 Jahren auch zu alt oder von den Abgasen zu beduselt, um noch den Durchblick zu haben. Und die unsägliche VW-Dieselgate-Geschichte als "hochgespielten Skandal" zu bezeichnen zeigt definitiv, wes Geistes Kind er ist.
    • viella 27.03.2017 12:11
      Highlight Highlight Der Herr Indra ist für seine Meinung ziemlich bekannt. Wenn ich den Pferdekutschenbauer frage, was er von diesen neuen, von Motoren angebtriebenen Automobilen hält, kann ich mir die Antwort auch ausdenken.
      Die Vergleichbarkeit der Antriebssysteme ist schon breit und lang diskutiert worden und dabei wurde auch viel Unsinn geschrieben. Eine gute well-to-wheel Studie aus dem Hause Daimler (!) findest du hier beschrieben und verlinkt http://ecomento.tv/2014/12/25/elektro-b-klasse-ed-bis-zu-64-prozent-sauberer-als-benziner/.
      Auf Feinstaub gehe ich nicht ein, das ist mir einfach zu doof, sorry
  • Matrixx 27.03.2017 08:57
    Highlight Highlight Na, wird auch Zeit.
    Ich überlege schon länger, auf ein E-Auto umzusteigen. Das einzige was mich daran hindert, ist die fehlende Möglichkeit, das Auto zu laden. Das kann ich zuhause nicht und auf dem Weg zur Arbeit (ca. 15 km ohne Autobahn) habe ich auch keine Ladestation. Wenn also die Möglichkeit besteht, dann bin ich bereit, umzusteigen.
    • Ruffy Uzumaki 28.03.2017 08:01
      Highlight Highlight Schau dich mal um, wo es E-Tanken gibt. Du wirst überrascht sein in wievielen Migros-, Ikea- oder öffentlichen Tiefgaragen es schon Ladestationen gibt. Einmal pro Woche einkaufen, während der Einkaufszeit aufladen und gut ist :)
      Bei mir sagten auch alle, es gibt nirgends Tankstellen, bis ich ihnen im 2km Umkreis 14! Möglichkeiten zeigte :)
      Wenn nicht, dann ja..warte noch ein wenig. Es rüsten bald alle um: Aldi, Lidl, MC etc.
      Freut mich, dass du bald dazu gehörst.
  • andrew1 27.03.2017 08:23
    Highlight Highlight Das ist einfach einen riesen eingriff ind die freiheit und den freien markt. Der autohersteller soll gefälligst bauen was der kunde wünscht. Manche haben halt freude am briefmarkensammeln, andere am fischen, wieder andere an fussball und manche halt an sportlichen autos. Kommt ja auch nuemanden in den sinn velos verbieten zu wollen. Leben und leben lassen. Wiso ist das für links/grün nur immer so schwierig? Nur weil die keine freude an sportlichen autos haben müssen sie das doch nicht gleich verbieten. Ich will ja auch nicht velofahren verbieten nur weil ich es nicht mag.
    • henk 27.03.2017 08:49
      Highlight Highlight es geht doch nicht darum, dass man sportliche Autos verbieten will, sondern dass man dreckige CO2 Schleudern aus dem Verkehr zieht.
    • You will not be able to use your remote control. 27.03.2017 08:50
      Highlight Highlight Dein Benziner ist nicht sportlich, er ist lahm.
    • mryanik 27.03.2017 09:05
      Highlight Highlight Ich finde auch wir können nicht immer auf die autos losgehen, wir brachen da gleichberechtigung. Neu müssen ganz klar auch fahrradhändler gebüsst werden wenn sie fahrräder verkaufen die im schnitt mehr als 95 gramm co2 pro kilometer verbrauchen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 27.03.2017 08:20
    Highlight Highlight Meanwhile in Italy:
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  • Blitzchen-Lover 27.03.2017 08:15
    Highlight Highlight Leider bin ich Mieter. Da kann ich zu hause nicht laden. Und in der Tiefgarage Allgemeinstrom ziehen geht nicht. Mein autoloser Nachbar wäre not amused. Deshalb muss jeder Parkplatz bei Migros/Coop, jeder Parkplatz bei Arbeitgebern etc. mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden. Sonst wird das nichts.
    • andrew1 27.03.2017 08:49
      Highlight Highlight Zudem hält der akku weniger lange je tiefer er entladen wird. Also würde ich dringend empfehlen ihn zuhause sowohl auf der arbeit zu laden.
    • äti 27.03.2017 09:20
      Highlight Highlight @Blitzchen: du hast eine Benzin-Zapfsäule in der Tiefgarage und ebenso auf jedem P? Wo wohnst du, das möcht ich sehen.
    • Cityslicker 27.03.2017 09:21
      Highlight Highlight Schon mal mit dem Vermieter darüber gesprochen? Wenn man den Anschluss selbst zahlt, ist das oft überhaupt kein Problem (hab ich schon vor 6 Jahren gemacht)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 27.03.2017 07:56
    Highlight Highlight 1% Teslas auf der Strasse und jetzt funktionierts nur mühsam. Was wäre bei 100%?
    Warum reden alle über Elektroautos? Eigentlich sind es Akkuautos. Nur der Antrieb ist elektrisch. Das Wasserstoffauto fährt auch elektrisch und ist meiner Meinung massentauglicher, billiger wenn in Serie und nachhaltiger. Die 300mio gibt Deutschland besser aus für Wasserstofftankstellen als für Stromstecker.
    • Raphael Stein 27.03.2017 09:34
      Highlight Highlight Versteh ich auch nicht. Sonnenenergie in Wasserstoff zu speichern macht mehr Sinn, statt Braunkohlestrom zu verteilen und mit Akkus rumzufahren. Ist wohl gerade etwas in Mode halt.

      Die Blitzer legen ein Technikunverständis an den Tag. Warun eigentlich?
    • 7immi 27.03.2017 09:55
      Highlight Highlight da hast du durchaus recht. der elektroantrieb hat zukunft, die speicherung muss und wird aber noch weiterentwickelt werden. derzeitige akkus sind nur zwischenlösungen, sie sind zu schwer und zu rohstoffintensiv. von diversen marktführern werden neue akkus in ca 3 jahren versprochen. auch die brennstoffzelle macht fortschritte. mal sehen, was da noch kommt. wir sind auf dem richtigen weg aber noch nicht am ziel...
    • Walter Sahli 27.03.2017 11:49
      Highlight Highlight 7immi sagt es richtig, es hängt nur von den Akkus ab. Sobald diese ökonomisch und ökologisch genügend effizient sind, werden die Verbrennungsmotoren sehr rasch verschwinden, ebenso wie alle Workarounds wie die Brennstoffzelle.
      Warum auch soll man aufwändig Wasserstoff herstellen und transportieren, wenn man mit dem Strom vom Dach den Akku laden kann?

      P.S. Das Wasserstoffauto ist übrigens in fünf Jahren serienreif...und das schon seit ungefähr 40 Jahren! ;-)
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  • Döst 27.03.2017 07:36
    Highlight Highlight Am wichtigsten wären wirklich schnelle Ladestationen in ausreichender Anzahl (auch in Ferienstosszeiten) an Autobahnen. Im normalen Alltag werden E-Autos zuhause über Nacht geladen.
    Auch wichtig: markenneutrale und frei zugängliche Ladestationen. Reine Markenladestationen wie Tesla sollten künftig verboten werden, weil das die Elektromobilität insgesamt eher bremst als fördert. Schafft das der Markt nicht, muss der Bund als Koordinator auftreten, notfalls mit Gesetz.
  • Teslaner 27.03.2017 06:53
    Highlight Highlight Tesla bietet eigentlich schon heute alles, was hier für die Zukunft angepriesen wird.

    - ca. 70 Supercharger (CH) mit bis zu 145kw Leistung.
    - Etliche Destination Charger (Ladestationen 22kw bei Hotels, Shoppingcentern)
    - Auto mit 600km Reichweite (NEFZ)


    Hoffentlich geht es bei den anderen Herstellern nun auch vorwärts. Wir sind mit unserem Tesla zumindest sehr zufrieden und sehen die Elektromobilität definitiv als den zukünftigen Standart.
    • Driver7 27.03.2017 07:26
      Highlight Highlight ...und ich bin mit meinem 2.5 Turbo Benziner zufrieden ;-) ok, braucht Benzin.. aber da inzwischen alle "angst" vor starken Motoren haben, war der Occasion so günstig, das der Benzinverbrauch bei mir nicht ins Gewicht fällt..
    • Döst 27.03.2017 07:45
      Highlight Highlight Tesla Model 3 und Opel Ampera-e werden der Startschuss für den Durchbruch (Massenmarkt) von E-Autos sein.
      Die Preise müssen allerdings noch 1/3 sinken, was aber bei den stetig besseren und günstigeren Batterien nicht mehr lange dauert. Ein E-Auto ist technisch einfacher als ein Verbrenner, und daher günstiger zu produzieren - nur die Batterie macht es jetzt noch teurer. Eine Frage der Zeit, wann ein Verbrenner beim Neukauf teurer sein wird als ein E-Auto
    • Midnight 27.03.2017 08:20
      Highlight Highlight Es wäre noch schön, wenn sämtliche Ladestationen in Zukunft Herstellerunabhängig wären (auch die von Tesla). Das würde die Sache doch um einiges Vereinfachen...
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  • Posersalami 27.03.2017 06:44
    Highlight Highlight "Durchschnittlich 135 Gramm pro Kilometer waren es 2015."
    Ist das der gemessene Wert, oder der aus den Hochglanzprospekten der Industrie? Weil dann müsste man ihn mind. verdoppeln, wenn nicht gar verdreifachen..
    Ist wohl eh egal, da die Klimaschutzziele zu wenige und vor allem zu spät kommen. In Russland jedenfalls blunbern schon Seen wie Whirlepools weil.. weil das Methangas aus dem nun nicht mehr gefrorenen Boden hochkommt. http://www.sciencealert.com/photos-reveal-more-than-200-bright-blue-arctic-lakes-have-started-bubbling-with-methane-gas
    • Hoppla! 27.03.2017 10:20
      Highlight Highlight Werksangabe.

      Rechne ca. 30% dazu. Verdoppeln oder verdreifachen muss niemand. Aussser derjenige kann nicht autofahren.
  • Matthias Studer 27.03.2017 06:44
    Highlight Highlight Das ganze ist immer noch nicht zu Ende gedacht. In Miethäusee müssten auch Ladestationen installiert werden. Bei einem Einfamilienhaus kein Problem, aber in einer Tiefgarage kann das entscheidend sein, macht ein E-Car Sinn oder nicht.
    • Bruno S. 88 27.03.2017 07:10
      Highlight Highlight Jeder gute Elektroplaner plant heute schon Leerrohre ein für eine spätere Nachrüstung in den Tiefgaragen. Also daran wirds ganz bestimmt nicht scheitern.
    • Posersalami 27.03.2017 07:24
      Highlight Highlight Ja da haben sie Recht. Ich vermisse da eine Regulierung, zb bis 2020 10% der PPs mut Ladestation und dann jedes Jahr 5% oben drauf. Oder so ähnlich. Bei Neubauten ist es auf alle Fälle in einigen Kantonen schon pflicht a) ein paar bereit zu stellen und b) für den Rest vorzusorgen.
    • urwe 27.03.2017 07:58
      Highlight Highlight Ich werde im August in ein Mehrfamilienhaus ziehen, dass Stromanschlüsse für Elektroautos hat in der Tiefgarage. Es hat auch noch freie Wohnungen. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 27.03.2017 06:38
    Highlight Highlight Ich bin wohl etwas nachtragend, denn wenn den Automobil Herstellern die co2 Reduzierung nicht gelingt, drohen ihnen Bussen.
    Warum büsst die Schweiz den VW Konzern nicht? Kann mir das jemand erklären?
    • Döst 27.03.2017 07:49
      Highlight Highlight Weil die Gesetzeslage in den USA anders ist als in Europa? Die ist anders, weil Europa ihre Diesel Autoindustrie (D, F u.a.) gefördert hat und immer noch schützt. Da hängen noch zuviele Arbeitsplätze dran.
    • Hoppla! 27.03.2017 10:22
      Highlight Highlight Der VW Skandal hatte aber nicht mit CO2, welches vom Verbrauch abhängig ist, zu tun. Da vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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