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Elon Musk streitet mit Ryanair-CEO Michael O'Leary

O'Leary Ryanair Elon Musk
Michael O'Leary und Elon Musk bezeichneten sich gegenseitig als Idiot.Bild: Keystone/www.imago-images.de

Elon Musk zofft sich mit Ryanair-CEO – und überlegt sich, die Airline zu kaufen

Zwischen dem SpaceX-Boss und Ryanair-CEO Michael O'Leary ist ein heftiger Streit entbrannt. Beide bezeichnen einander als Idiot. Nun macht Musk Andeutungen, dass er sich den Kauf der Airline überlegt.
19.01.2026, 11:2619.01.2026, 11:26

Ryanair-CEO Michael O'Leary hat sich mit dem reichsten Mann der Welt angelegt. Begonnen hatte das Ganze, als O'Leary in einem Radio-Interview erklärte, dass Ryanair kein Starlink-Wi-Fi in seinen Flugzeugen installieren wolle. Grund sei der steigende Treibstoffverbrauch, den eine Antenne verursachen würde und auf die Kundschaft abgewälzt werden würde.

Elon Musk konterte daraufhin, dass das Unternehmen wohl falsch gerechnet habe. O'Leary liess das nicht durchgehen und erklärte, Musk habe von Flügen keine Ahnung.

Gleichzeitig bezeichnete O'Leary Musk als einen Idioten: «Ich würde Elon Musk keine Aufmerksamkeit schenken. Er ist ein Idiot, ein sehr reicher, aber immer noch ein Idiot», sagte O'Leary in der Sendung Newstalk.

Das nahm Musk nicht einfach so hin. «Der Ryanair-CEO ist ein kompletter Idiot, feuert ihn», schrieb er auf X.

Doch damit nicht genug. Als dann am Freitag Musks Social-Media-Plattform X noch von einer Störung betroffen war und deshalb in zahlreichen Ländern nicht erreichbar war, postete die Airline einen Seitenhieb gegen den SpaceX-Chef: «Vielleicht brauchst du Wi-Fi, Elon Musk?»

Das provozierte Musk weiter. Als Antwort postete er: «Soll ich Ryanair kaufen und die Verantwortung jemandem geben, dessen Name Ryan ist?» Schon zuvor hatten zahlreiche Nutzer vorgeschlagen, Musk solle die Airline doch einfach kaufen und O'Leary selber entlassen. Nun scheint Musk zumindest mit dem Gedanken zu spielen.

Im Gegensatz zu Ryanair hat die Lufthansa-Gruppe kürzlich verkündet, dass in den Flugzeugen – auch in jenen der Swiss und Edelweiss – künftig Starlink-Internet angeboten werden soll. Das sorgt allerdings auch für Kritik. In Deutschland moniert etwa die SPD, dass sich die Lufthansa-Gruppe damit von Elon Musk abhängig mache. (vro)

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