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Bist du so romantisch wie Goethe, Lennon und Co.? Bei 8 Punkten kriegst du eine Rose đŸ˜

Kannst du mit diesen grossen Herren der Weltgeschichte in Sachen Romantik mithalten? Bild: watson / unsplash

Denkst du, du kannst in Sachen Romantik mit den ganz, ganz Grossen mithalten? Mit all den Philosophen, KĂŒnstlern und sonstigen Grössen der Weltgeschichte? Finde heraus, wie viel Voltaire oder Hemingway in dir steckt!

03.02.18, 17:06
Lieber User, Deine Anwesenheit lĂ€sst meine Nerven beben â€“ ganz konfus werde ich alleine beim Gedanken an Deine Anwesenheit. Du demĂŒtigst mich mit der Grösse Deines Daseins.

Jodokus Caius Lafayette

So oder Ă€hnlich (ziemlich sicher eher Ă€hnlich als so) lĂ€se sich der Einstieg, wenn ich Jodokus Caius Lafayette ein grosser Dichter geworden wĂ€re. Zumindest glaube ich dies nach der LektĂŒre des Sammelbands «Liebesbriefe grosser MĂ€nner», der 50 Liebesbriefe von historischen Persönlichkeiten zusammengestellt hat. Die Einblicke sind teils sehr intim, teils Ă€usserst romantisch und â€“ wer hĂ€tte es gedacht â€“ manchmal ein wenig kitschig.

So funktioniert das Quiz

Aus 10 Liebesbriefen wurde je eine Passage ausgewĂ€hlt, die es dann zu komplettieren gilt. Eine der Antworten stammt jeweils von den grössten der grossen Romantikern, die anderen Antworten sind wilde AuswĂŒchse journalistischer Fantasie. NatĂŒrlich gilt es, die originalen (ergo romantischsten) Antworten zu treffen. Denn wer wie Lennon, Goethe und Co. tickt, kann so unromantisch nicht sein ...

1.Brief von Ernest Hemingway an Mary Welsh (1944, als sich Hemingway als Kriegskorrespondent an der Kriegsfront in Deutschland befand): «Liebste Mary ... Bitte, liebe mich sehr und immer und ... »
... verzeihe mir meinen dĂŒmmlichen Brief, den ich naiver Mann einfach schreiben musste, weil ich zu schwach und zu arm an Verstand bin, dem Drang zu widerstehen.
... kĂŒmmere dich um mich, kleine Freundin, so wie sich kleine Freundinnen um grosse Freunde kĂŒmmern – im siebten Himmel und strahlend und schön.
... wage es nicht meine Liebe fĂŒr dich auszulachen, so lĂ€cherlich glorios sie auch ist.
... denke immer dran, dass du es warst, die mich wie ein nÀrrischer Tollpatsch handeln lÀsst, du kleines, neckisches, dummes, liebevolles Ding.
2.Brief von Anton Tschechow an Olga Knipper (1901): «Schreib mir, mein gutes Herz, deine Briefe bereiten mir Freude. Du betrĂŒgst mich, weil du, wie du schreibst, ein Mensch und eine Frau bist, na schön, ...»
... betrĂŒg mich, nur bleib ein so guter, prĂ€chtiger Mensch, wie du bist.
... dann werde ich dich als Strafe noch mehr lieben, denn Herr meines Herzens bin ich schon lange nicht mehr.
... dann flieg von mir, kleiner Vogel und komm zurĂŒck, wenn du mich wirklich liebst. Nur die Freiheit kann die Liebe bescheinigen.
... geb dich deinem Körper hin, doch verweile im Geiste mit mir. Meine Liebe nĂ€hrt unendliches VerstĂ€ndnis fĂŒr dich.
3.Brief von Bertolt Brecht an Paula Banholzer (1917): «Als ich kam, roch alles nach Frauenzimmern und Kaffee; jetzt, da ich da bin, riecht alles nach meinen Zigaretten. Oh, Du Stern in der Nacht meines UnglĂŒcks! Denn: ...»
... Du bist mein Alles, obwohl ich weiss, dass ich nicht alles werde sein können. Meine Liebste, deine Liebe zerreisst mir das Herz. Ich weiss nicht, ob ich dem Unheil meines Herzens noch von der Schippe springen kann. Du hast mich.
... Ich bin unglĂŒcklich. Fehlen mir die Freunde, Schafe, Kamele, Ruhe meiner Heimat oder fehlst Du mir, Gegenstand meiner Ekstasen? Ich bin voll Schwermut.
... Wie kann meiner ungezĂŒgelte Liebe zu dir gerecht werden, wenn selbst mein Herz kaum genug fassen kann um deine allerliebste Liebe zu beherbergen. Mein Verstand schwindet. Ich werde du.
... Ich arme Katz' schleiche gedanklich jede Nacht um deine TrĂ€ume und finde mich nicht wieder. Ist es der Alkohol, der mich wahnhaft werden lĂ€sst? Oder deine Liebe, die mich zum Katzendasein versklavt? Ich befĂŒrchte Letzteres.
4.Brief von John Lennon an Cynthia Powell (1962, als John Lennon mit den Beatles in Hamburg und ein enger Freund von ihm soeben verstorben war): «Ich liebe Dich Cyn Powell und ich wĂŒnschte, ...»
... ich könnte dich jetzt, in dem Moment, von jeder Seite lieben und dich so berĂŒhren, bis du vor Spannung in einem Feuerwerk der Lust zerbirst!
... du könntest nachvollziehen, wieso ich es geniesse ein Narr deiner Aufmerksamkeit zu sein, Muse meiner Lust!
... ich wÀre bei dir mit einer Flasche Bier (englisches Bier). Oder auch zwei oder drei. Verdammt, ich will mit dir schwelgen und sein und vor allem vereint sein. Du weisst schon, verdammt!
... ich wÀre auf dem Weg zu Deiner Wohnung mit den Sonntagszeitungen und und Kirschen und einem Steifen!
5.Brief von Voltaire an Olympe Dunoyer (1713, in seiner letzten Nacht vor der Ausschaffung (auf Geheiss seines Vaters) zurĂŒck nach Frankreich, die er in Gefangenschaft verbrachte): «Mein teures Herz! Die UmstĂ€nde sind höchst kritisch. Misstraue Deiner Mutter, misstraue Dir selbst! Aber ...»
... vertraue auf die Symphonie, die unser beider Herzen entspringt. Ihr klarer, ehrlicher, wahrer Klang wird dich zu mir geleiten und uns vereinen, fĂŒr immer.
... rechne auf mich und glaube mir, dass ich alles, ohne Ausnahme, tun werde, um dich dem Abgrund zu entreissen, in den Du gestĂŒrzt bist.
... vergiss nicht, jeden Tor, der nicht auf unsere Liebe vertraut, zu Ă€chten mit giftigem Blick und Zorn. Denn die Ächtung unserer Liebe soll einer TodsĂŒnde Ă€hnlich sein, so rein wie sie ist.
... wehe, du verrÀtst dich dir selbst, kleiner Schmetterling. Gib dich dir hin, so wie ich mich dir hingegeben habe, seit ich dich das erste Mal zu Gesicht bekommen habe.
6.Brief von Gustave Flaubert an Louise Colet (1846): «Du bist die einzige, ...»
... bei der ich mich getraut habe, gefallen zu wollen, und vielleicht die einzige, der ich gefallen habe.
... der ich mich stumm hingeben will, im Wissen um das GlĂŒck, das du mir bedeutest.
... die meine verkorkste Natur ohne jegliche Anforderungen annimmt, diese wortlos entwirrt und erblĂŒhen lĂ€sst, ich danke Dir.
... deren flapsige Sinnlichkeit mich zugleich betören und erstrahlen lÀsst.
7.Brief von Napoleon Bonaparte an JosĂ©phine de Beauharnais (1796): «Ach! Ich bitte Dich, lass mich einige deiner Fehler sehen, sei weniger schön, weniger anmutig, weniger zĂ€rtlich, weniger gut und vor allen Dingen weniger eifersĂŒchtig, weine niemals, denn deine TrĂ€nen rauben mir den Verstand, entzĂŒnden mein Blut. Glaube mir, ...»
... dich zu lieben ist der Tod meiner Vernunft und Geburt meiner Courage – hach, ein Leben ohne Vernunft an deiner Seite, was brauch ich da noch Courage – hinfort!
... ehe wĂŒrde ich mein eigenes Blut verraten, als ich je unserer Liebe nicht gerecht werden wĂŒrde.
... dass ich nicht mehr im Stande bin, einen Gedanken zu haben, der nicht Dich betrifft, eine Idee, die Dir nicht Untertan wÀre.
... den glĂŒhenden Keil, den du mir bei jedem Abschied aufs Neue ins Herz rammst, ist lediglich ein Sandkorn, verglichen mit dem Strand an Schmerzen, den es mir bereitet, wenn ĂŒber deine vergossenen TrĂ€nen unterrichtet werde.
8.Brief von Winston Churchill an Clementine Churchill (1909, anlÀsslich des ersten Hochzeitstags): «Meine teure und geliebte Clementine, mein innigster Wunsch ist es, ...»
... mit dir an meiner Seite das Leben zu meistern, an dem letztlich alle, auch wir, scheitern – ist das nicht ironisch?
... dass ich mich unendlich lange an dir abreiben, abmĂŒhen darf, weil ich sonst nicht mehr das sein kann, was ich zu sein WĂŒnsche: Dein bester Freund und Geliebter.
... trÀge Pirouetten auf dem Tanzparkett, das Philosophen ach so pathetisch Leben nennen, zu drehen, beschwipst von Zuneigung, Liebe und einem Glas Whisky.
... noch vollstÀndiger in Dein liebes Herz und Wesen vorzudringen und es mir in deinen lieben Armen bequem zu machen.
9.Brief von Johann Wolfgang von Goethe an Charlotte von Stein (1784): «Ja, liebe Lotte, jetzt wird es mir erst deutlich, wie du meine eigene HÀlfte bist und bleibst. Ich bin kein selbststÀndiges Wesen. ...»
... Ich fĂŒrchte, es ginge unweigerlich zu Ende mit mir, wĂŒrdest du das kostbare Band unserer Liebe durchtrennen.
... Alles, was du bist, was du hast, was du liebst, was du verabscheust, das will ich gemeinsam mit dir sein, haben, lieben und verabscheuen, fĂŒr immer.
... Wie ein Sog hast du mich seit dem ersten Tag unserer Begegnung unnachgiebig in deinen Bann gezogen, als wolltest du auf natĂŒrliche Weise eins mit mir werden – ich bin wehrlos und will wehrlos sein.
... Alle meine SchwĂ€chen habe ich an dich angelehnt, meine weichen Seiten durch dich beschĂŒtzt, meine LĂŒcken durch dich ausgefĂŒllt.
10.Und zum Schluss (da Romantik bekanntlich nicht die AnzĂŒglichkeit ausschliessen soll): Brief von Paul Éluard an Gala Éluard (1930): «Ich bin zum Sterben in Dich verliebt. Dein Geschlecht ...»
... lÀsst mich nur ansatzweise erahnen, wie es sein muss, Gott zu sein, so unglaublich lustvoll und stark es mich in dir sein lÀsst.
... will ich immer bei mir wissen – nicht besitzergreifend, aber bewusst; will es immer haben – nicht gierig, aber bestimmt; will es immer lieben – nicht mechanisch, aber betört.
... bedeckt mein Gesicht, nimmt mein Glied in sich auf, es bedeckt mich mit Deiner Schönheit, Deinem Genie.
... und sein Duft versetzt meine Nerven in Ekstase und erhÀrtet mein Glied selbst bei der vagsten Vorstellung davon. Immer. Auch jetzt.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch fĂŒr Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Entenmann 03.02.2018 22:17
    Highlight Ich gratuliere dem Autor zu den grossartigen falschen Antworten!
    26 0 Melden
  • Lichtblau 03.02.2018 22:13
    Highlight 5 Punkte. Teile dein Resultat. Und mich damit als eine jeglicher Romantik abholde Kreatur outen? So weit kommt's noch.
    1 1 Melden
  • Hugeyun 03.02.2018 22:07
    Highlight 0 Punkte.
    Merci auch.
    5 0 Melden
  • Hackphresse 03.02.2018 19:51
    Highlight 2 Punkte
    Romantischer kann eine Hackphresse mit Olivenaugen kaum sein. 😍
    11 0 Melden
  • NatĂŒrlich 03.02.2018 19:27
    Highlight LĂ€cherliche 3 Punkte, ich bin enttĂ€uscht von mir selbst, hielt ich mich selber doch fĂŒr einen Romantiker...


    5 0 Melden
  • Calisthenics 03.02.2018 18:02
    Highlight Immerhin 4 Punkte....

    Nach dem Sex bin ich immer sehr romantisch :D
    Vorher einfach nur horny.
    22 3 Melden

Alkohol + Bachelorette = ?!?!?! (und Massasch isch mega)

Leute, heute heisst es leider: In Folge 6 entpuppt sich unsere Adela als Opportunistin, aber auch hinter anderen Fassaden verbergen sich Wahrheiten, die wir lieber nicht wissen wĂŒrden.

Seid geherzt, ihr Truffes du jour meiner journalistischen Existenz, ihr Morgensonnenstrahlen ĂŒber meinem tristen Tal, ihr ... Und seid gewiss: Wie auch immer ihr gerade ausseht, es ist mir egal, ich find euch eh die Schönsten. Oder um es mit dem Camp-Poeten David zu sagen: «Nöd d' Schönheit beschtimmt, wĂ€r mir liebet. Sondern d' Liebe beschtimmt, wĂ€r mir schön findet.» Riiiight.

Na? FĂŒhlt ihr euch vergöttert genug? Safak gibt bei Adela ja den Tarif durch, er will vergöttern und vergöttert 


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