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PSG hob in der aktuellen Gruppenphase zwar ab. Aber insgesamt sind die Reichen Teams nicht so viel besser, wie gefühlt. Bild: EPA/EPA

Die Topklubs immer besser und die Kleinen immer schlechter? Diese 10 Grafiken klären auf

Gefühlt öffnet sich die Schere im europäischen Klubfussball zwischen den Topteams und dem Rest immer mehr. Aber ist das wirklich so? Gibt es immer höhere Siege? Gewinnen die Kleinen weniger und schiessen weniger Tore? Und erreichen immer mehr Klubs aus den Top-5-Ligen die Achtelfinals? Überprüfen wir's!

07.12.17, 19:11 08.05.18, 15:26


Wir haben nach der soeben abgeschlossenen CL-Gruppenphase zehn Punkte aus den letzten 15 Saisons überprüft, um herauszufinden, ob die Differenz zwischen «guten» und «schlechten» Teams – oder reichen und weniger reichen – wirklich immer grösser wird.

Die Resultate zeigen zwar einen leichten Trend, dass dem so ist. Auch wenn unser Gefühl wohl krassere Auswirkungen erwartet hätte.

Anzahl Matches, welche mit mindestens drei Toren Differenz entschieden wurden

Deutliche Resultate nahmen über die letzten 15 Jahre leicht zu.

Anzahl Matches, in welchen ein Team mindestens vier Tore erzielte

Dass ein Team in einer Partie mindestens vier Tore erzielt, nahm vor allem in den letzten fünf Jahren zu.

Anzahl Teams, die in der Gruppenphase keinen Sieg holten

Eigentlich ging der Trend in die entgegengesetzte Richtung, aber die letzten zwei Jahre reissen nach oben aus. Allerdings gehören in dieser Saison zu den sieglosen Teams solche wie Borussia Dortmund oder Benfica Lissabon, deren Misserfolg als CL-Stammgäste eher ungewöhnlich ist.

Anzahl Teams, die in der Gruppenphase ohne Punkte blieben

Hier lässt sich kein Trend herauslesen. Dieses Jahr erwischte es Benfica Lissabon. Den Höchstwert in der Saison 2011/12 wurde durch Villarreal, Otelul Galati und Dinamo Zagreb erreicht.

Anzahl Teams, die keine Tore in der Gruppenphase erzielten

Die drei Teams waren Deportivo La Coruña (2004(05) Maccabi Haifa (2009/10) und Dinamo Zagreb (2016/17).

Anzahl Teams, die in der Gruppenphase höchstens zwei Tore erzielten

Hier steigt der Trend leicht an.

Tore/Spiel der Gruppensieger

Der Toreschnitt steigt an, in den letzten fünf Jahren etwas stärker.

Tore pro Spiel der Gruppenletzten

Der Toreschnitt sinkt leicht. Klar am wenigsten Treffer erzielten die schwächsten Teams in dieser Saison.

Anzahl gestarteter Teams aus den Top-5-Ligen, welche die Achtelfinals erreichten (in Prozent)

Ein Trend ist nicht zu erkennen. Teilweise, wie zum Beispiel in der Saison 2015/16, nahmen sich die Top-5-Ligen-Klubs die Plätze auch gegenseitig weg. Damals spielten in der Gruppe D: Manchester City, Juventus Turin, FC Sevilla und Borussia Mönchengladbach. Darum auch die nächste Grafik beachten.

Wie oft ein Team aus einer anderen Liga einem Team aus den Top-5-Ligen den Achtelfinalplatz wegnahm

Basel also nicht, denn der FCB liess «nur» ZSKA und Benfica hinter sich. Schachtar Donezk aber kam «auf Kosten» von Napoli weiter.

Insgesamt gilt hier: Eher überraschend, dass in den letzten fünf Jahren dreimal der Höchstwert erreicht wurde.

Die wichtigsten Rekordmarken in der Königsklasse

Lange nicht mehr gehört: Andrea und ihre Meinung zum Wind:

Video: watson/Emily Engkent

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Charly Otherman, 5.5.2017
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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • davej 08.12.2017 08:14
    Highlight Top 5 ? Das man das noch sagen darf. Deutschland hat nur Bayern. Dortmund war in den letzten Jahren ein Witz. Italien hat nur Juve, alle anderen Teams haben in den letzten Jahren nichts erreicht. Eigentlich gibt es nur 2 Top Ligen. Das ist die Spanische und die Englische. Alles andere ist ein Witz. Deutschland hat gleich viele Teams , wie die Schweiz, in den Achtelfinals. Italien nur ein mehr. Natürlich darf auch niemand wissen, dass der 5 Platz in der Premier League mit 150 Millionen Preisgeld belohnt wird. Während der Champions League Sieger, insgesamt, auf "nur" 120 Millione kommt.
    5 4 Melden
    • Cubbie 08.12.2017 11:46
      Highlight Die UEFA 5-jahreswertung als Witz zu bezeichnen ist doch etwas hart. ;) Die Top 5 Ligen waren "schon immer" die Top 5 Ligen. Nur ändert sich manchmal die Reihenfolge der Nationen. Nur mal als Bsp. 1994: ITA - FRA - D - SPA - ENG. Man darf sich über die ChL-Reform, oder die ChL im allgemeinen aufregen, das ändert aber nichts an den Erfolgen der jeweiligen Nationen.
      Ich habe aufgehört die europäischen Wettbewerbe zu verfolgen. Aber daran ist mehr der unglaublich dämliche Financial Fairplay und dessen einfache Umgehung schuld. (PSG, 400 Mio. für 2 neue Spieler geht als völlig korrekt durch!)
      2 0 Melden
  • Blister 08.12.2017 06:50
    Highlight Wie sieht es mit expected goals aus? Die müssten bei der geringen Anzahl von Spielen deutlich aussagekräftiger sein als Tore.
    2 0 Melden
  • DerTaran 08.12.2017 06:24
    Highlight Es sieht so aus, als dass man für sehr viel Geld nur bedingt sehr viel bessere Spieler bekommt. Klar, es gibt ganz da oben eine superteure Klasse für sich, aber für die übrigen Spieler gilt, jede kleine Steigerung muss überproportional teuer bezahlt werden.
    4 0 Melden
  • Bluetooth 07.12.2017 22:34
    Highlight Punkt 10 spricht genau gegen das neue CL System. Ein Witz!
    2 1 Melden
  • Amboss 07.12.2017 20:10
    Highlight Interessante Statistiken, aber aus meiner Sicht nur bedingt aussagekräftig.
    Ausser in Spanien und England gibt es keine Nationen mit drei, vier Topteams.

    In Deutschland oder Frankreich gibt es schlichtweg höchstens zwei Teams, die man als Topteam bezeichnen kann.
    Mönchengladbach zum Beispiel ist schlichtweg international nicht konkurrenzfähig...
    49 3 Melden
  • Gringoooo 07.12.2017 19:21
    Highlight Schon interessant, aber kann bei solch geringen Werten überhaupt eine statistische Signifikanz geben?

    83 1 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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