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Neymar, Cavani und ihre PSG-Kollegen kamen aus dem Jubeln fast nicht heraus.
Neymar, Cavani und ihre PSG-Kollegen kamen aus dem Jubeln fast nicht heraus.Bild: EPA

Noch nie gab's so viele Tore – und 11 weitere Fakten zur CL-Gruppenphase

07.12.2017, 09:3407.12.2017, 10:25

Der Tor-Rekord

In den sechs Runden der Gruppenphase gab's 306 Treffer – 3,19 pro Spiel oder alle 28 Minuten einen. Das ist eine neue Rekordmarke. Torreichstes Spiel war der 7:1-Heimsieg von Paris Saint-Germain gegen Celtic Glasgow. Nur vier Partien endeten torlos, je zwei des FC Barcelona und von Atlético Madrid.

Das Tor, das Schweizer Fans in Erinnerung bleiben wird:

Video: Angelina Graf

Die Ballermänner

PSG traf auch vor und nach dem 7:1 gegen Glasgow beinahe nach Belieben. Neymar, Edinson Cavani, Kylian Mbappé und Co. schossen in sechs Spielen 25 Tore – macht 4,16 pro Spiel. Dicht auf den Fersen: Liverpool, das 23 Mal traf, weil es unter anderem zwei 7:0-Siege feierte.

Salah überreicht Coutinho den Matchball nach dessem Hattrick beim 7:0-Sieg Liverpools über Spartak Moskau.
Salah überreicht Coutinho den Matchball nach dessem Hattrick beim 7:0-Sieg Liverpools über Spartak Moskau.Bild: EPA

Der Top-Torschütze

Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo traf in jedem einzelnen der sechs Gruppenspiele, drei Mal doppelt. Macht 9 Tore und damit die klare Führung in der Torschützenliste. Ein Quintett brachte es auf sechs Treffer, ebenfalls eine eindrückliche Marke: Neymar, Edinson Cavani (beide PSG), Roberto Firmino (Liverpool), Harry Kane (Tottenham) und Wissam Ben Yedder (Sevilla).

Ronaldos letzter Streich, beim 3:2-Sieg von Real Madrid gestern gegen Borussia Dortmund.Video: streamable

Die Ballbesitzer

Keine grosse Überraschung, wer den höchsten Ballbesitz-Anteil hat: Der FC Barcelona. Er brachte es im Schnitt auf 63 Prozent.

Lionel Messi schlug 301 Pässe, von denen eher bescheidene 81 Prozent beim Mitspieler ankamen. 
Lionel Messi schlug 301 Pässe, von denen eher bescheidene 81 Prozent beim Mitspieler ankamen. Bild: AP

Die Erbsenzähler

Die Statistiker der UEFA notieren sich während der Partien fleissig alles, was sich erfassen lässt. Sie zählten bei Manchester City insgesamt 3996 Pässe, die beim Mitspieler ankamen – exakt ein einziger erfolgreicher Pass mehr, als Barcelona schaffte. Pep Guardiolas aktuelles Team (ManCity) und sein ehemaliges glänzen mit einer Passquote von 90 Prozent. PSG ist das dritte Team, das diesen Spitzenwert erreicht.

ManCitys Angreifer Leroy Sané gegen Schachtar Donezk.
ManCitys Angreifer Leroy Sané gegen Schachtar Donezk.Bild: AP/AP

Die Cleveren

Dass Ballbesitz und viele Pässe keine Siege garantieren, ist nicht neu. Jüngstes Beispiel dafür ist der Schweizer Meister. Basel kam mit vier Zu-Null-Siegen weiter, obwohl mit APOEL Nikosia nur eines der 32 Teams noch weniger Pässe an den Mitspieler brachte. Basels brachte es auf 1811 erfolgreiche Pässe. Der FCB überliess das Spiel jeweils mehrheitlich dem Gegner und weist deshalb einen Ballbesitz-Anteil von 43 Prozent auf.

FCB-Jubel im leeren Estadio da Luz: Der Schweizer Meister feiert das Weiterkommen.
FCB-Jubel im leeren Estadio da Luz: Der Schweizer Meister feiert das Weiterkommen.Bild: KEYSTONE

Die Rüpel

Drei Platzverweise handelte sich Karabach Agdam ein, mehr als alle anderen. In der Liste der Gelben Karten taucht der Champions-League-Neuling (14 Verwarnungen) nicht zuoberst auf, sondern an fünfter Stelle. Die Spieler von Sporting Lissabon sahen 19 Mal Gelb; mit 95 Fouls langten die Portugiesen auch am meisten von allen Teams zu. In der individuellen Foul-Statistik liegt mit Ex-FCZ-Akteur Pedro Henrique (15) wieder ein Spieler von Karabach.

Henrique (vorne) im Duell mit Chelseas Marcos Alonso.
Henrique (vorne) im Duell mit Chelseas Marcos Alonso.Bild: AP

Die Alu-Sammler

Niemand traf öfter Pfosten oder Latte als Manchester United: Fünf Mal in sechs Spielen, zweimal im Auswärtsspiel in Basel. Der FCB folgt mit drei Alu-Treffern auf dem geteilten zweiten Rang.

ManUtd-Wuschelkopf Fellaini traf gegen Basel nur den Pfosten.
ManUtd-Wuschelkopf Fellaini traf gegen Basel nur den Pfosten.Bild: KEYSTONE

Die Glücksritter

Der FC Barcelona gewann seine Gruppe mit dem Torverhältnis von 9:1. Drei dieser Treffer schossen die Gegner, damit liegt der ominöse «Own Goal» gleichauf mit Lionel Messi. Verrückt: Barça wäre auch weitergekommen, wenn es nur diese drei Eigentore auf der Habenseite gehabt hätte. Denn ohne selber geschossene Treffer hätten drei 0:0, zwei 1:0-Siege und ein 1:1 für die Promotion gereicht.

Sportings Jeremy Mathieu liegt nach einem Eigentor am Boden, Barcelonas Paco Alcacer freut sich darüber.
Sportings Jeremy Mathieu liegt nach einem Eigentor am Boden, Barcelonas Paco Alcacer freut sich darüber.Bild: AP

Das Spektakel-Spiel

International fand die Partie zwischen Maribor und Spartak Moskau Mitte September wohl kaum grosse Beachtung. Dabei war es jenes Spiel, in dem klar die meisten Abschlüsse getätigt wurden. 46 Mal schossen die Teams auf oder neben das Tor – ins Tor gingen aber nur zwei Schüsse, das Spiel endete 1:1.

Maribors Sandi Ogrinec (links) im Zweikampf mit Spartaks Luiz Adriano.
Maribors Sandi Ogrinec (links) im Zweikampf mit Spartaks Luiz Adriano.Bild: EPA

Die Dominanten

Fünf der 16 Achtelfinalisten kommen aus England: Manchester United, Manchester City, Liverpool, Tottenham und Chelsea. Spanien folgt mit drei Teams (Real, Barça und Sevilla), aus Italien kommen zwei Mannschaften weiter (Roma und Juventus). Erstaunlich: Mit Bayern München ist nur ein Bundesligist noch im Bewerb – Deutschland stellt also gleich viele Achtelfinal-Teilnehmer wie die Schweiz, Frankreich, Portugal, die Ukraine und die Türkei.

grafik: uefa

Der Leichtathlet

Statistiken sind gut und recht, aber manchmal muss man die Zahlen auch richtig einordnen können. Für Pedro Rocha von Spartak Moskau kommt die UEFA auf den Wert von 930 Metern, die der Brasilianer während seiner einzigen Minute Einsatzzeit abgespult haben soll. Der Weltrekord über 800 Meter liegt bei 1:40,91 – Rocha sollte so schnell wie möglich die Sportart wechseln!

Wunderläufer Rocha noch im Trikot seines alten Klubs Gremio.
Wunderläufer Rocha noch im Trikot seines alten Klubs Gremio.Bild: EPA/EFE

Stadionruine war einmal: Der Pontiac Silverdome wird abgebrochen

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Stadionruine: Der Pontiac Silverdome in Detroit
quelle: ap/ap / carlos osorio
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Wenn Hockey-Vereine beim Samichlaus wären

Video: watson/Angelina Graf

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«Mir wurde nichts geschenkt» – Mainz-Captain Silvan Widmer erklärt seinen steilen Aufstieg
Seit diesem Sommer ist Silvan Widmer Captain von Bundesligist Mainz 05. Der 29-jährige Aussenverteidiger spricht im Interview über die Bundesliga, blickt voraus auf die WM und verrät, warum er sich vorstellen könnte, nach der Karriere Hausmann zu werden.

Die Premiere als Captain in der Bundesliga muss noch ein bisschen warten. Ausgerechnet zum Saisonstart am letzten Samstag ist Silvan Widmer krank: Magen-Darm-Grippe. «Keine Ahnung, wo ich das aufgelesen habe», sagt er. Nun ist Widmer wieder fit. Am Sonntag führt er Mainz 05 gegen Union Berlin als Captain aufs Feld. Der 29-jährige Aargauer ist derzeit der einzige Schweizer Fussballer in einer der fünf grossen Ligen, dem die Captain-Ehre zufällt. Dass er erst seit einem Jahr in Mainz spielt, macht die Geschichte noch bemerkenswerter.

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