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epa06358345 Paris Saint Germain striker Edinson Cavani  (R) reacts after scoring with Paris Saint Germain striker Neymar Jr (L) during the French Ligue 1 soccer match between Paris Saint Germain and Estac Troyes in Paris, France, 29 November 2017.  EPA/ETIENNE LAURENT

Neymar, Cavani und ihre PSG-Kollegen kamen aus dem Jubeln fast nicht heraus. Bild: EPA

Noch nie gab's so viele Tore – und 11 weitere Fakten zur CL-Gruppenphase



Der Tor-Rekord

In den sechs Runden der Gruppenphase gab's 306 Treffer – 3,19 pro Spiel oder alle 28 Minuten einen. Das ist eine neue Rekordmarke. Torreichstes Spiel war der 7:1-Heimsieg von Paris Saint-Germain gegen Celtic Glasgow. Nur vier Partien endeten torlos, je zwei des FC Barcelona und von Atlético Madrid.

Das Tor, das Schweizer Fans in Erinnerung bleiben wird:

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Video: Angelina Graf

Die Ballermänner

PSG traf auch vor und nach dem 7:1 gegen Glasgow beinahe nach Belieben. Neymar, Edinson Cavani, Kylian Mbappé und Co. schossen in sechs Spielen 25 Tore – macht 4,16 pro Spiel. Dicht auf den Fersen: Liverpool, das 23 Mal traf, weil es unter anderem zwei 7:0-Siege feierte.

epa06372609 Liverpool's Mohamed Salah (L) presents the match ball to Philippe Coutinho (R) after the UEFA Champions League group E soccer match between Liverpool FC and Spartak Moscow at Anfield in Liverpool, Britain, 06 December 2017. Liverpool won 7-0 with three goals scored by Coutinho.  EPA/PETER POWELL

Salah überreicht Coutinho den Matchball nach dessem Hattrick beim 7:0-Sieg Liverpools über Spartak Moskau. Bild: EPA

Der Top-Torschütze

Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo traf in jedem einzelnen der sechs Gruppenspiele, drei Mal doppelt. Macht 9 Tore und damit die klare Führung in der Torschützenliste. Ein Quintett brachte es auf sechs Treffer, ebenfalls eine eindrückliche Marke: Neymar, Edinson Cavani (beide PSG), Roberto Firmino (Liverpool), Harry Kane (Tottenham) und Wissam Ben Yedder (Sevilla).

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Ronaldos letzter Streich, beim 3:2-Sieg von Real Madrid gestern gegen Borussia Dortmund. Video: streamable

Die Ballbesitzer

Keine grosse Überraschung, wer den höchsten Ballbesitz-Anteil hat: Der FC Barcelona. Er brachte es im Schnitt auf 63 Prozent.

Barcelona's Lionel Messi, right, and Sporting's William Carvalho challenge for the ball during the Champions League Group D soccer match between FC Barcelona and Sporting CP at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, Tuesday, Dec. 5, 2017. (AP Photo/Manu Fernandez)

Lionel Messi schlug 301 Pässe, von denen eher bescheidene 81 Prozent beim Mitspieler ankamen.  Bild: AP

Die Erbsenzähler

Die Statistiker der UEFA notieren sich während der Partien fleissig alles, was sich erfassen lässt. Sie zählten bei Manchester City insgesamt 3996 Pässe, die beim Mitspieler ankamen – exakt ein einziger erfolgreicher Pass mehr, als Barcelona schaffte. Pep Guardiolas aktuelles Team (ManCity) und sein ehemaliges glänzen mit einer Passquote von 90 Prozent. PSG ist das dritte Team, das diesen Spitzenwert erreicht.

Manchester City's Leroy Sane, left, is challenged by Shakhtar's Bernard during the Champions League group F soccer match between Manchester City and Shakhtar Donetsk at the Metalist Stadium in Kharkiv, Ukraine, Wednesday, Dec. 6, 2017. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

ManCitys Angreifer Leroy Sané gegen Schachtar Donezk. Bild: AP/AP

Die Cleveren

Dass Ballbesitz und viele Pässe keine Siege garantieren, ist nicht neu. Jüngstes Beispiel dafür ist der Schweizer Meister. Basel kam mit vier Zu-Null-Siegen weiter, obwohl mit APOEL Nikosia nur eines der 32 Teams noch weniger Pässe an den Mitspieler brachte. Basels brachte es auf 1811 erfolgreiche Pässe. Der FCB überliess das Spiel jeweils mehrheitlich dem Gegner und weist deshalb einen Ballbesitz-Anteil von 43 Prozent auf.

Basel's players cheer after winning the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 6 soccer match between Portugal's SL Benfica and Switzerland's FC Basel 1893 in Benfica's stadium Estadio da Luz in Lisbon, Portugal, on Tuesday, December 5, 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

FCB-Jubel im leeren Estadio da Luz: Der Schweizer Meister feiert das Weiterkommen. Bild: KEYSTONE

Die Rüpel

Drei Platzverweise handelte sich Karabach Agdam ein, mehr als alle anderen. In der Liste der Gelben Karten taucht der Champions-League-Neuling (14 Verwarnungen) nicht zuoberst auf, sondern an fünfter Stelle. Die Spieler von Sporting Lissabon sahen 19 Mal Gelb; mit 95 Fouls langten die Portugiesen auch am meisten von allen Teams zu. In der individuellen Foul-Statistik liegt mit Ex-FCZ-Akteur Pedro Henrique (15) wieder ein Spieler von Karabach.

Qarabag's Pedro Henrique, left, challenges for the ball with Chelsea's Marcos Alonso during the Champions League group C soccer match between Chelsea and Qarabag at Stamford Bridge stadium in London, Tuesday, Sept. 12, 2017. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Henrique (vorne) im Duell mit Chelseas Marcos Alonso. Bild: AP

Die Alu-Sammler

Niemand traf öfter Pfosten oder Latte als Manchester United: Fünf Mal in sechs Spielen, zweimal im Auswärtsspiel in Basel. Der FCB folgt mit drei Alu-Treffern auf dem geteilten zweiten Rang.

Manchester United's Marouane Fellaini reacts during the UEFA Champions League Group stage Group A matchday 5 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and England's Manchester United FC at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, November 22, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

ManUtd-Wuschelkopf Fellaini traf gegen Basel nur den Pfosten. Bild: KEYSTONE

Die Glücksritter

Der FC Barcelona gewann seine Gruppe mit dem Torverhältnis von 9:1. Drei dieser Treffer schossen die Gegner, damit liegt der ominöse «Own Goal» gleichauf mit Lionel Messi. Verrückt: Barça wäre auch weitergekommen, wenn es nur diese drei Eigentore auf der Habenseite gehabt hätte. Denn ohne selber geschossene Treffer hätten drei 0:0, zwei 1:0-Siege und ein 1:1 für die Promotion gereicht.

Barcelona's Paco Alcacer, left, smiles after Sporting's Jeremy Mathieu, down, scored an own goal against Sporting goalkeeper Rui Patricio, right, during the Champions League Group D soccer match between FC Barcelona and Sporting CP at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, Tuesday, Dec. 5, 2017. (AP Photo/Manu Fernandez)

Sportings Jeremy Mathieu liegt nach einem Eigentor am Boden, Barcelonas Paco Alcacer freut sich darüber. Bild: AP

Das Spektakel-Spiel

International fand die Partie zwischen Maribor und Spartak Moskau Mitte September wohl kaum grosse Beachtung. Dabei war es jenes Spiel, in dem klar die meisten Abschlüsse getätigt wurden. 46 Mal schossen die Teams auf oder neben das Tor – ins Tor gingen aber nur zwei Schüsse, das Spiel endete 1:1.

epa06203289 Luiz Adriano of  Spartak Moskva (R)   vies for a ball with Sandi Ogrinec  of  Maribor (L) during the Uefa Champions League' soccer match group E between NK Maribor and FC Spartak Moskva in Maribor, Slovenia  13 September 2017.  EPA/ANTONIO BAT

Maribors Sandi Ogrinec (links) im Zweikampf mit Spartaks Luiz Adriano. Bild: EPA

Die Dominanten

Fünf der 16 Achtelfinalisten kommen aus England: Manchester United, Manchester City, Liverpool, Tottenham und Chelsea. Spanien folgt mit drei Teams (Real, Barça und Sevilla), aus Italien kommen zwei Mannschaften weiter (Roma und Juventus). Erstaunlich: Mit Bayern München ist nur ein Bundesligist noch im Bewerb – Deutschland stellt also gleich viele Achtelfinal-Teilnehmer wie die Schweiz, Frankreich, Portugal, die Ukraine und die Türkei.

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grafik: uefa

Der Leichtathlet

Statistiken sind gut und recht, aber manchmal muss man die Zahlen auch richtig einordnen können. Für Pedro Rocha von Spartak Moskau kommt die UEFA auf den Wert von 930 Metern, die der Brasilianer während seiner einzigen Minute Einsatzzeit abgespult haben soll. Der Weltrekord über 800 Meter liegt bei 1:40,91 – Rocha sollte so schnell wie möglich die Sportart wechseln!

epa05990607 Gremio's Pedro Rocha celebrates after scoring a goal during the Copa Libertadores match between Brazil's Gremio and Venezuela's Zamora at the Arena do Gremio Stadium in Porto Alegre, Brazil, 25 May 2017.  EPA/SILVIO AVILA

Wunderläufer Rocha noch im Trikot seines alten Klubs Gremio. Bild: EPA/EFE

Stadionruine war einmal: Der Pontiac Silverdome wird abgebrochen

Wenn Hockey-Vereine beim Samichlaus wären

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Video: watson/Angelina Graf

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