Wirtschaft
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Baselbieter Strafgericht spricht Uber-Fahrer schuldig



Ein Uber-Pop-Fahrer ist am Dienstag vom Baselbieter Strafgericht zu einer Busse und einer bedingten Strafe verurteilt worden. Der 40-Jährige hatte 2016 innert neun Monaten auf gut 13'000 Kilometern mit bezahlenden Fahrgästen fast 32'000 Franken eingenommen.

Der Einzelrichter taxierte die Uber-Fahrten angesichts der Einnahmen und der Kosten als unzulässig, da der Mann weder eine Bewilligung für gewerbsmässige Personentransporte noch eine Taxibewilligung hatte. Zudem fehlte dem Auto ein Fahrtenschreiber.

Das erstinstanzliche Gericht brummte dem Mann eine Busse von 500 Franken sowie eine bedingte Strafe von 60 Tagessätzen zu je 70 Franken auf. Der Verteidiger argumentierte erfolglos, die Fahrten für das amerikanische Fahrdienst-Unternehmen bewegten sich in einer rechtlichen Grauzone, seien aber nicht verboten, also nicht strafbar. (sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Writer Formerly Known as Peter 07.11.2017 18:36
    Highlight Highlight Da werden die falschen Bestraft. Eigentlich müsste der amerikanische Konzern mit den Milliarden im Rücken hinstehen und sagen, Sie fuhren für uns. Wir verdienten Geld damit und nun übernehmen wir auch Verantwortung dafür und setzen uns für unsere Freelancer/ Mitarbeiter/ Partner, wie auch immer, ein. So macht man das unter Freunden!
  • Stirling 07.11.2017 17:48
    Highlight Highlight Also wenn ich Menschen mit meinem Auto herumfahre, die ich gerade eben kennengelernt habe und die mir aus Dankbarkeit etwas ans Benzingeld bezahlen, dann ist das strafbar? Wie oft darf ich Leute in der Gegend herumfahren bis es illegal ist? Ab wann ist der Personentransport in einem privaten Auto gewerbsmässig?
    Sorry ich versteh's nicht...
    Uber hin oder her, Kunden oder nur Bekannte die bezahlen, was macht das für einen Unterschied?
    • ands 07.11.2017 18:42
      Highlight Highlight Das ist kantonal geregelt. In Zürich gibt es eine Limite, wie viele Fahrten pro Monat maximal erlaubt sind. Steht in den meisten Artikeln zu Uber Pop in Zürich.
      Findet Google nichts, gibt die Polizei sicherlich gerne Auskunft.

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