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Krypto... WAS!?! Alles, was du über Bitcoin, Blockchain und Co. wissen musst

30.11.17, 10:51 03.04.18, 16:57


2017 ist das Jahr der Kryptowährungen. Seit dem 1. Januar verzehnfachte sich der Wert von Bitcoin. Und wer Anfang Jahr 1000 Franken in Ether investierte und sie heute verkaufte, besitzt jetzt 70'000 Franken. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt mittlerweile über 300 Milliarden. Ob man sie nun mag oder nicht: Kryptowährungen sind nicht einfach nur noch Nerd-Spielzeuge, Kryptowährungen – vor allem die Technologie dahinter, die Blockchain – sind gekommen, um zu bleiben. Und deshalb kann es nicht schaden, sich ein wenig damit zu beschäftigen. 

Deklaration der Interessenbindung

Der Autor dieser Zeilen besitzt im Moment keine Bitcoins. Er «hodlet» [Anmerkung ans Korrektorat: Es heisst tatsächlich «hodlen» und nicht «holden»] aber diverse andere Kryptowährungen – unter anderem Ethereum.

Dieser Artikel richtet sich an Einsteiger und Neulinge und wir hoffen, damit die wichtigsten grundsätzlichen Fragen zu klären. Die Angaben beziehen sich auf die beiden Branchenführer Bitcoin und Ether. Für andere Projekte mögen sie nicht korrekt sein. Sämtliche Daten sind vom 27., 28. und 29. November 2017. Aufgrund der aktuellen Dynamik werden diese Daten bereits nach wenigen Tagen überholt sein. 

Was sind Kryptowährungen?

Krypto-Coins und/oder Krypto-Tokens sind vergleichbar mit Jetons, wie es sie bei jeder Autowaschanlage gibt – oder mit Chips aus dem Kasino. Während Jetons und Chips physisch existieren, gibt es Kryptocoins nur in digitaler Form.

Jeton und Chips ermöglichen die Interaktion mit einem ihm zugewiesenen System – die Benutzung der Apparate der Waschanlage zum Beispiel oder die Teilnahme am Glücksspiel im Kasino.

Kryptocoins haben dieselbe Funktion in der digitalen Welt. Sie ermöglichen die Interaktion mit einer Blockchain – dem eigentlichen Wunderwerk hinter jeder fast jeder Kryptowährung.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Kryptocoins sind digitale Jetons.

Die Top-15 aller Kryptowährungen. bild: screenshot coinmarketcap

Wieso können Kryptowährungen an Wert gewinnen? Jetons der Waschanlage gewinnen doch auch keinen Wert?

Sie könnten aber. Wenn eine Waschanlage die Anzahl Jetons beschränken würde und gleichzeitig aber die beste Waschanlage der Welt wäre, dann würde der Preis der Jetons steigen. Nachfrage und Angebot bestimmen den Preis.

Das Angebot an Bitcoins ist beschränkt auf 21 Millionen. Eine harte Obergrenze bei Ether gibt es nicht. Die Zufuhr wird aber immer mehr gedrosselt, so dass sich der maximale Stock irgendwo einpendelt. Schätzungen gehen von 100 – 120 Millionen Ether aus.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Die Anzahl Coins ist bei den meisten Kryptowährungen beschränkt.

Was ist eine Blockchain?

Abgesehen von ein paar ganz wenigen Ausnahmen (IOTA zum Beispiel) basieren alle Kryptowährungen auf der Technologie der Blockchain.

Eine Blockchain ist, vereinfacht gesagt, nichts anderes als eine digitale Buchhaltung. Einträge in diese Buchhaltung werden in einem Block zusammengefasst. Ist ein Block voll, wird er der Kette (Chain) angehängt. So wird jede Transaktion für immer einsehbar. Digitales Tipp-Ex gibt es nicht – Einträge auf der Blockchain können nicht rückgängig gemacht werden.

Die Blockchain ist für jeden einsehbar – jede Transaktion kann von jedem Menschen (mit Internetzugang) zurückverfolgt werden. Die Blockchaingrösse von Bitcoin beträgt im Moment 170.13 Gigabyte, die von Ether 110.29.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Die Blockchain ist eine digitale Buchhaltung.
○ Transaktionen/Einträge werden in Blocks zusammengefasst.
○ Die Blocks werden aneinander gereiht ⟹ Blockchain.
○ Alle Transaktionen auf der Blockchain sind öffentlich.

Was? Jede Transaktion kann zurückverfolgt werden? Ich dachte Kryptowährungen seien anonym und würden vor allem von Drogendealern und Waffenschiebern benutzt?

Die Blockchains von Bitcoin und Ether sind öffentlich und können von jedem eingesehen werden. Die Besitzer der Konti bleiben allerdings (meist) anonym, da jeder, ohne sich auszuweisen, ein Konto eröffnen kann.

Webseiten wie Etherscan (Siehe Screenshot unten) ermöglichen Einsicht in die Blockchain. Hier abgebildet sind die 10 dicksten Ether-Wallets (Portemonnaies). Man beachte: Die Adressen der Wallets bestehen nur aus Zahlen und Buchstaben.

Am meisten Ether, nämlich knapp 2'625'000 (Wert über 1,2 Milliarden Dollar) befinden sich im Wallet der Handelsplattform Poloniex. Kraken (ebenfalls eine Kryptobörse) folgt auf Platz zwei. Bereits das dritte Portemonnaie befindet sich aber in (mir) unbekannten Händen. bild: screenshot Etherscan

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Konti einer Blockchain sind öffentlich – ebenso die Transaktionen.
○ Die meisten Besitzer der Konti sind nicht bekannt.

Wer führt diese Buchhaltung / Blockchain?

Verantwortlich für die Buchhaltung ist ein riesiges weltweites Netzwerk bestehend aus Computern (Servern). Jeder dieser Computer, genannt Full-Node, verfügt über die gesamte Blockchain. Kommt es zu einer Transaktion, ist es die Aufgabe der Nodes, die Gültigkeit zu überprüfen.

Gleichzeitig überwachen sich die Nodes gegenseitig, indem sie stetig kontrollieren, ob sie über dieselbe Blockchain / Buchhaltung verfügen. Reisst eine Node aus, wird sie aus dem Netzwerk ausgeschlossen. Diese Massnahme sorgt dafür, dass im System keine Ungereimtheiten stattfinden – zum Beispiel derselbe Bitcoin/Ether nicht zweimal ausgegeben werden kann.

Die einzige Möglichkeit, eine Blockchain auszutricksen wäre, die Mehrheit der Nodes unter Kontrolle zu bringen. Diese Art von Angriff wird 51%-Attacke genannt und ist aufgrund des immensen Aufwands bei den etablierten Kryptowährungen rein hypothetisch. Bitcoin verfügt momentan über 11'048 Full-Nodes, Ether über 24'030.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Full-Nodes sind die Knotenpunkte des Netzwerks.
○ Full-Nodes haben die gesamte Blockchain gespeichert.
○ Die vielen dezentralen Full-Nodes kontrollieren sich stets gegenseitig, was ein Hacking der Blockchain verunmöglicht.

Aber es könnten sich ja auch 51% der Nodes zusammentun und heimlich etwas tricksen ...

Ja. Das ist so. Eine Grundannahme von Kryptowährungen ist, dass immer mehr als die Hälfte der Teilnehmer ehrlich spielt.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Die Blockchain geht von mehr fairen als unfairen Teilnehmern aus.

Was tun denn die «Miner», von denen man immer wieder liest?

Miner betreiben in der Regel ebenfalls Nodes (sie sollten wenigstens). Ihre zusätzliche Aufgabe ist es aber, die Blöcke für die Blockchain bereitzustellen. Diese existieren nicht einfach so, sie müssen zuerst «entdeckt», «gemint» werden.

Das «Mining» ist eine Art mathematisches Bingo. Statt Rentner treten Rechner gegeneinander an. Wer als erstes einen Block gefunden, gemint, hat, wird für seine Arbeit mit einer Anzahl Coins der entsprechenden Kryptowährung belohnt. Bei Bitcoin sind das im Moment 12,5 Coins (ca. 125'000 Dollar). Danach beginnt das Spiel von vorn.

Je höher die Rechenpower der Mining-Farm ist, desto höher ist die Chance, bei diesem Bingo zu gewinnen. Die Software der Kryptowährung steuert, wie schwierig es ist, einen Block zu minen – und damit auch die Blockfrequenz. Wie hoch diese idealerweise sein soll, wie viele Daten in einem Block gespeichert werden sollen, sind Politika, die heiss debattiert werden. Die verschiedenen Kryptowährungen unterscheiden sich dabei enorm.

Die steigenden Krypto-Preise haben dazu geführt, dass «Mining» immer lukrativer wurde. Deshalb hat in den letzten Jahren ein Hardware-Wettrüsten stattgefunden, das einen enormen Energieverschleiss mit sich bringt. Das Bitcoin-Netzwerk verbraucht momentan etwa so viel Strom wie die Slowakei. Tendenz: steigend.

Anmerkung: Nicht alle Kryptowährungen verfügen über ein Mining-System.

Eine Bitcoin-Mining-Farm in Sichuan, China. Die meisten Mining-Farmen stehen abseits der grossen Metropolen, wo Strom wegen der lokalen Überschüsse nichts kostet. Bild: EPA/EPA

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Miner sind dafür verantwortlich, neue Blöcke der Blockchain bereitzustellen.
○ Sie tun das, indem sie gegeneinander eine Art mathematisches Bingo spielen.
○ Wer dieses Bingo-Spiel gewinnt, den Block mint, erhält dafür Coins der Kryptowährung als Belohnung.

Waaaaaaaas! Derart unöko sind Kryptos?

Die oben beschriebene Methode nennt sich Proof of Work (POW) und ist tatsächlich nicht sehr ökologisch. Die Techseite Motherboard hat ausgerechnet, dass man mit einer Bitcoin-Transaktion ein Einfamilienhaus eine Woche lang mit Strom versorgen könnte. Es wird allerdings bereits an energieeffizienteren Alternativen gearbeitet. Eine mögliche Lösung nennt sich Proof of Stake (POS).

Bei Proof of Stake ist die Grundidee, dass der hardware- und energieintensive Mining-Prozess virtualisiert wird. Wer in einem POS-System Blöcke «minen» will, muss einen gewissen Vorrat der Kryptowährung horten. Je höher dieser Fundus ist, desto grösser ist die Chance, beim virtuellen Bingo zu gewinnen.

Einige Kryptowährungen arbeiten bereits mit POS oder planen sie zu implementieren (ARK, Ether ab Ende 2018). Wie so vieles in der Kryptoszene ist allerdings auch POS nicht unumstritten.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Proof of Work (POW) benötigt wahnsinnig viel Strom.
○ Eine mögliche Alternative wäre, das Mining zu virtualisieren (POS).

Okay. Jetzt verstehe ich die Blockchain, ich weiss, was die Miner tun und wie das Netzwerk funktioniert. Aber wieso schon wieder das ganze Theater?

Kryptowährungen erlauben sogenannte P2P-Transaktionen: User können ihre Kryptos theoretisch in wenigen Sekunden in den letzten Winkel der Erde schicken. Sender und Empfänger können die Transaktion mitverfolgen, es herrscht Transparenz und vor allem die Gewissheit, dass die Transaktion stattgefunden hat. Ein Finanzinstitut wird nicht mehr benötigt.

Banken in der Schweiz geniessen einen sehr guten Ruf, verfügen über Staatsgarantien oder andere Formen von Versicherungen der Bankeinlagen. In anderen Ländern sieht die Lage düsterer aus – das Vertrauen gegenüber Finanzinstituten ist nicht erst seit der Finanzkrise 2008 angeschlagen. Bitcoin entstand am 3. Januar 2009 als direkte Reaktion darauf.

Zudem sind Besitzer von FIAT-Währungen auf den Goodwill von Zentralbanken angewiesen. Diese können die Gelddruckmaschine anwerfen, wann immer sie wollen. Bei Bitcoin, Ether und Co. geht das nicht.  

Kryptowährungen erlauben es dem Anleger, sich nicht auf Finanzinstitute, einen Drittanbieter, verlassen zu müssen. Ein Kryptoanleger vertraut dem Netzwerk – einem Netzwerk, das niemandem gehört, öffentlich ist und komplett transparent. Ausserdem sind die Transaktionen ...

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Kryptowährungen erlauben absolut transparente, für jede Partei nachvollziehbare, schnelle und sichere Transaktionen ohne einen Drittanbieter.
○ Jedes Smartphone kann so zur Bank werden.
○ Dies ermöglicht vielen Menschen, welche keine Bankverbindung haben, Zugang zum Handel. 

In Zimbabwe herrschteInflation. Die Hundert-Milliarden-Dollar-Note zeugt davon. Bild: AP/AP

Wo liegt dann der Haken?

Tatsächlich birgt der Umgang mit Kryptowährungen noch einige Probleme und Gefahren. Auf Seiten der Anwender ist die Usability noch nicht massentauglich. Die Verantwortung, seine eigene Bank zu sein, birgt Risiken. Diese können zwar ausgelagert werden, das wiederum ist aber auch unsicher.

Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. Noch können die erwünschten Transaktionszahlen nicht erbracht werden. Viele Projekte setzen diese aber bereits voraus. Ein Heer von cleveren Entwicklern kümmert sich darum, Blockchains schneller zu machen. Die Rede ist von der sogenannten Skalierbarkeit. Einige vielversprechende Ansätze gibt es bereits, ohne Abstriche ging es bisher allerdings nicht.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Die Usability hat sich zwar verbessert, ist aber immer noch nicht massentauglich.
○ Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen.

Wie kauft man Kryptowährungen?

Der Kauf von Kryptos ist mittlerweile sehr einfach. Als ersten Schritt erstellt man einen Account bei einer der vielen Kryptobörsen. Dann transferiert man Geld dorthin (per Kreditkarte oder Banküberweisung) und schon kann man Kryptos kaufen. Die wichtigsten und grössten Kryptobörsen sind zurzeit:

GDAX von Coinbase ist ein beliebtes Einsteigerportal. bild: screenshot

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Kryptowährungen kauft man auf Kryptobörsen

Wie lagert man Kryptowährungen?

Kauft man bei einer Kryptobörse Coins, sind diese automatisch «dort» gelagert – was, wie wir später lesen werden, eine unsinnige Formulierung ist. Viele User lassen es dabei sein und kümmern sich nicht weiter.

DAS IST EIN GROSSER FEHLER.

Die meisten der oben erwähnten Börsen wurden bereits Opfer von Hacker-Attacken. Deshalb gilt der Grundsatz: Nur wer die eigenen Codes kontrolliert, besitzt seine Kryptos auch wirklich. Was heisst «seine eigenen Codes» kontrollieren?

Kryptowährungen sind kein Gut, das man zuhause auf der Harddisk speichern kann – sie können auch nicht auf einer Kryptobörse gespeichert werden. Kryptos sind keine Files. Sie existieren einzig als Eintrag in der Blockchain mit einer dazugehörigen Besitzeradresse. Das einzige, was man tatsächlich wirklich physisch oder digital besitzen kann, sind Zugangscodes zur Besitzeradresse, genannt Wallet.

Kauft man die Kryptos bei einer Börse, werden sie zuerst einmal einem Wallet der Börse gutgeschrieben (Es sei denn man handelt mit dezentralen Börsen wie Etherdelta. Das ist aber nur für Fortgeschrittene). Eine interne Verwaltungssoftware der Börse regelt dann, wie viel des ganzen Kuchens des Wallets welchem User gehört. Die Zugangscodes zum eigentlichen Wallet hat nur die Börse. Sie kann damit machen, was sie will – der User ist ihrem Goodwill ausgeliefert. Wer vorhin genau gelesen hat, der realisiert, dass dies der Idee von Kryptowährungen widerspricht: Wieder wird Vertrauen zu einem Drittanbieter benötigt. Wird dieser gehackt, sind die Kryptos weg.

Besser ist, man transferiert die gekauften Kryptos in ein eigenes Wallet. Auf der Blockchain erfolgt ein Eintrag, dass die Menge X vom Börsen-Wallet ins watson-User-Wallet transferiert wurde, von dem nur der watson-User die Zugangscodes kennt.

Der Ledger Nano S – ein Hardwarewallet, das dem Anwender zusätzliche Usability und Sicherheit bietet.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Nur wer die Kryptos in seinem eigenen Wallet mit eigenen Zugangscodes hält, kontrolliert seine Kryptos wirklich.

Ich habe ein eigenes Wallet. Bin ich jetzt sicher?

Eventuell. Es kommt ein bisschen darauf an, wie du deine Zugangscodes gespeichert hast. Kryptocoins sind zu handhaben wie digitales Bargeld. Niemand trägt jeden Tag 100'000 Franken im Portemonnaie herum – 50 Franken aber schon. Für grössere Mengen Kryptocoins sind deshalb nur sogenannt kalte Wallets geeignet – Wallets, die nicht am Internet angeschlossen sind und deshalb nicht in Reichweite von Hackern, den digitalen Taschendieben, gelangen können. Solche Wallets wären:

Als NICHT sicher oder nur für kleine Mengen geeignet gelten:

Die Zugangscodes zum eigenen Wallet dürfen nie jemandem mitgeteilt werden. Aufforderungen dies zu tun, sind immer Betrügereien – oftmals mit dem Vermerk, das Wallet benötige ein Update.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Kauf dir ein Hardware Wallet oder druck dir Papier-Wallets aus.
○ Teile die Zugangscodes zu deinem Wallet nie jemandem mit.

Was passiert, wenn ich die Zugangscodes zu meinem Wallet verliere?

Dein Wallet ist wie eine undurchdringbare Tresortür. Wenn du die Zugangscodes dafür verlierst, bleiben deine Kryptos für immer dahinter verborgen. Für dich und auch für andere. Vergiss nicht: Du bist deine eigene Bank – das erfordert Verantwortung.

Im Internet wimmelt es von Geschichten von Menschen, die ihre Zugangscodes vergessen oder verloren haben, weil sie damals, als ein Bitcoin noch ein paar Rappen Wert hatte, fahrlässig damit umgingen. Das rächt sich nun.

Die einfachste aber auch etwas kostspielige Variante ist ein Hardware-Wallet à la Nano Ledger S oder Trezor – sie verfügen in der Regel auch über eine Recovery-Funktion.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Verlierst du die Zugangscodes zu deinem Wallet, sind deine Kryptos für immer weg.

Es gibt so viele Coins! Welchen soll ich kaufen?

Für Einsteiger bieten sich die etablierten grossen Kryptos wie Bitcoin, Ether, Litecoin usw. an. Das sind die sicheren Häfen – obwohl auch sie als Hochrisikoinvestment gelten.

Das Wichtigste ist: Investiere nur so viel Geld, wie du sogleich verlieren könntest.

Willst du den Schritt wagen und sogar in etwas unbekanntere Projekte investieren, dann bedeutet das Arbeit. Denn ohne Recherche geht es nicht. Ohne Recherche spielst du das sogenannte Shitcoin-Roulette.

Jeder Coin, jedes Projekt, hat in der Regel eine Homepage auf der die Vorzüge des Langen und Breiten erklärt werden. Lies sogenannte White Papers, welche die Idee des Projekts genau erklären. Lies aber auch kritische Stimmen. Die meisten der Projekte – so der Konsens im Markt – werden längerfristig keine Zukunft haben. Wichtige Punkte zur Beurteilung, ob ein Projekt unterstützenswert ist oder nicht, sind:

Die Liste ist bei Weitem nicht abschliessend ...

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Investiere nur so viel Geld, wie du sogleich verlieren könntest, ohne dass es dich schmerzt.
○ Mach deine Hausaufgaben.

Wieso braucht es so viele verschiedene Coins?

Es braucht nicht so viele Coins. Viele der Projekte werden ihre Versprechen nicht einlösen können. Sie werden mittel- oder langfristig wieder verschwinden. Gleichzeitig drängen neue Projekte in den Markt, gute und berechtigte, aber auch schlechte bis und mit betrügerische. Deshalb ist eine ausgedehnte Recherche vor einer Investition immer von Nöten. Aber auch diese ist keine absolute Versicherung vor Verlusten.

Die reine Anzahl an Coins ist allerdings unproblematisch – siehe die Antwort zur nächsten Frage.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Man kann nicht abschätzen, wie viele Coins in Zukunft überleben werden.

Sind so viele Coins nicht unpraktisch?

Auf den ersten Blick schon. Es gibt allerdings diverse Projekte (Ox, Kyber, OmiseGo usw.), welche sich zum Ziel gesetzt haben, den Austausch verschiedener Kryptowährungen derart zu vereinfachen oder gar zu automatisieren, dass Otto Normalverbraucher nicht bemerkt, mit wie vielen verschiedenen Kryptos er (oder seine Geräte) im Verlaufe eines Tages in Kontakt kommen. Diese Projekte sind zum Teil bereits recht fortgeschritten.

Es gibt nicht wenige Visionäre, zum Beispiel Ether-Erfinder Vitalik Buterin, die ein Zukunftsbild einer tokenisierten Wirtschaft malen. Dass wir in Zukunft viel mehr mit Tokens in Berührung kommen und bezahlen, als mit FIAT. Vor allem im Internet.

Vitalik Buterin – der Erfinder von Ethereum. bild: wikocommons/Romanpoet

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ In Zukunft wird man die verschiedenen Coins gegenseitig einfach und schnell umtauschen können.

Aber die Kryptos befinden sich doch eh in einer Blase!

Die einen nennen es Blase, die anderen Hyperinflation. Von den jetzigen über 2000 Projekten werden nicht alle überleben – vermutlich die wenigsten. Das Preisniveau einiger Coins ist an Erwartungen geknüpft, welche heute noch nicht erfüllt werden können – und später auch nicht. Kryptos und die Blockchain werden noch einige grosse Hürden nehmen und viele Rückschläge verdauen müssen. Doch die Technologie wird bleiben und sich weiter entwickeln.

Die grösste Gefahr im Moment ist der Glaube an Selbstläufer. Wer ohne Recherche aufgrund von «Ich han im Fall en Tipp überchoo» investiert, handelt fahrlässig. Eine hübsche Homepage, eine phantastische Vision und ein White-Paper mit ein paar knackigen Schlagwörtern reicht, um mit solchen Leuten Millionen einzuheimsen. Viele dieser Projekte werden den Status einer Vision aber nie überschreiten – es sind Effekte die auch schon bei der Dotcom-Blase spielten.

Ich persönlich mag den Vergleich der jetzigen Situation mit der Dotcom-Blase. Denn er zeigt auf, welche Gefahren, aber auch welche Chancen die Blockchain bietet. Damals, ab März 2000, verloren viele Kleinanleger Geld, weil sie zuvor fahrlässig in alles investiert hatten, was auf «.com» endete. Kaum korrigierten die Preise, verkauften sie ihre Positionen zum Teil mit gewaltigen Verlusten.

Die Krypto-Blase muss nicht auf dieselbe Weise platzen, wie die Dotcomblase. Die Krypto-Positionen sind weit beweglicher als Aktien. Tauchen bei einem Projekt erste Zweifel auf, sackt der Preis innert weniger Minuten ab. Nicht immer verlässt dieses Geld den Kryptomarkt. Oft wird einfach in ein neues Projekt investiert – dies alles dauert weniger als ein paar Sekunden. Auch für Kleinanleger.

Die Amazon-Aktie wurde im Dezember für 106 Dollar gehandelt. Sie fiel nach dem Platzen der Blase phasenweise auf unter 10 Dollar. Bis sie sich wieder erholte, dauerte es Jahre – heute hat sie aber einen Wert von über 1000 Dollar. Anleger brauchen eiserne Hände, um solche Durststrecken auszusitzen. Solche Durststrecken wird es auch bei den Kryptowährungen geben.

Der Börsenkurs von Amazon – die Dotcomblase als vorübergehende Erkältung. bild: screenshot google

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Kryptos sind keine Selbstläufer.
○ Die schlechten und betrügerischen Projekte werden zunehmen.
○ Nur so viel Geld investieren, wie man auch tatsächlich verlieren kann.

Wieso schreibt ihr eigentlich so oft über Kryptos?

Wir, das sind eigentlich nur Philipp Löpfe und ich. Beide glauben, mit verschiedenen Ansichten, dass uns das Thema in Zukunft weiter beschäftigen wird – vor allem aber, dass es immer relevanter wird. Analog dazu könnte man die Berichterstattung zum Internet Anno 1998 herbeiziehen.

Bullet-Point-Zusammenfassung

○ Kryptowährungen werden uns auch in Zukunft weiter beschäftigen – nicht wenige trauen der Blockchain (oder einer Nachfolgetechnik) eine ähnliche Revolution zu, wie sie bereits das Internet ausgelöst hat.
○ Wir bleiben dran.​

Die reichsten acht Männer besitzen soviel wie die halbe Welt

Video: watson/Lya Saxer

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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67
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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 02.12.2017 01:53
    Highlight "Geld regiert die Welt" 😎👏😂
    4 2 Melden
  • rollo123 01.12.2017 13:25
    Highlight der aktienmarkt steckt in seiner finalen hypewelle, zwar erst am anfang im vergleich zum bitcoin. der bitcoin ist lehrbuchmässig am finalen ende, der absturz steht bevor, bei 10.000 oder 15.000 oder.... die gier-getriebenen ansätze sind unübersehbar, vergleichbar mit der tulpen-hausse vor vielen jahrzehnten..... der finanzmarkt wird immer von der wallstreet gemacht, mit positiven oder negativen nachrichten. mehr non-mainstream unter derkursstimmt.ch beste grüsse rollo
    1 4 Melden
  • Sapien 30.11.2017 20:18
    Highlight Also ich kann wärmstens lykke wallet empfehlen. Ist sehr user-freundlich und absolut sicher. Zudem mit top Leuten besetzt und legt hohen Wert auf „Schweizer Qualität“.:-)
    Zudem streben sie alle regulatorischen Vorgaben an.
    5 4 Melden
    • MacB 01.12.2017 13:28
      Highlight "absolut sicher" ... du solltest den Artikel auch nochmals lesen ;)
      10 2 Melden
  • seventhinkingsteps 30.11.2017 19:15
    Highlight Zum Teil wird hier zu fest technische Richtigkeit für Einfachheit geopfert. Vorallem den Unterschied zwischen Kryptowährungen und Tokens.
    3 2 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 20:29
      Highlight Ja. Die Kritik ist berechtigt. Das ist immer eine Gratwanderung.
      10 0 Melden
  • Nguruh 30.11.2017 15:27
    Highlight Kennt jemand eine gute, etablierte Plattform / Händler für Ether in der Schweiz?
    Wollte Anfang Jahr ein Konto eröffnen um Ether zu erwerben, scheiterte leider an Identifikation, weil die Emailadresse nicht privat sondern geschäftlich war...
    Bei Bitcoin bin ich mit Xapo grundsätzlich zufrieden... Einfache Auszahlungen via Kreditkarte, Gebühren sind halt hoch...
    Finde aber nirgends gescheite Alternativen, um Ether / Bitcoin unkompliziert z.G. Bankkonto verkaufen zu können...
    1 2 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 30.11.2017 17:08
      Highlight Ich nutze ein Gratiskonto der Fidor-Bank zusammen mit Kraken (die auch bei Fidor sind).
      Das Fiat-Geld hab ich bei Fidor und wenn ich es zum Handeln brauche habe ich es innerhalb von 3-5 Minuten auf meinem Kraken-Account. Bis 500k oder so hast du bei Fidor noch Anlegerschutz. Für die Überweisung auf das Fidor-Konto braucht es einfach ein bisschen Zeit (Banken halt).
      2 0 Melden
    • Die Erleuchtung 30.11.2017 18:41
      Highlight Lykke ist sehr zu empfehlen, aktuell wohl die seriöseste Plattform. Sie bieten eine sehr übersichtliche App zum traden der wichtigsten Cryptos.
      https://www.lykke.com
      6 0 Melden
  • Pinhead 30.11.2017 15:20
    Highlight Danke für die gute Zusammenfassung zum Thema. Ein Punkt würde mich noch interessieren. Wie läuft ein Handel in der Praxis ab? Also angenommen ich möchte 1 Bitcoin verkaufen. Überweist mir der Käufer das Geld direkt auf mein Bankkonto oder muss ich das via die jeweilige Bitcoinbörse abwickeln? Was fallen da für Gebühren an?
    8 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:20
      Highlight Das passiert auf der Börse. Von dort kannst du dir dann das Geld aufs Konto überweisen. Die Gebühren variieren je nach Standort der Bank. Innerhalb von Europa kannst du das mit einer SEPA-Transaktion machen. Das kostet nicht alle Welt. Der Bitcoinverkauf selbst kostet je nach Börse sehr wenig bis gar nichts.
      4 0 Melden
  • Shiggy 30.11.2017 14:56
    Highlight Top Artikel! Ich informiere mich neben White Papers, Twitter, Webseite des entsprechenden Token/Coins, etc. jeweils auch auf https://bitcointalk.org/ über den Stand der Dinge. Gibt dort auch sonst viele nützliche Infos zum Thema.
    2 0 Melden
  • Murky 30.11.2017 13:56
    Highlight Guter Artikel, danke! Spannend ist es auf alle Fälle.
    9 0 Melden
  • Billy the Kid 30.11.2017 13:56
    Highlight Angebot und Nachfrage hin oder her. Bitcoin und co. sind nichts anderes als ein Zahlungsmittel, welches auf einer "komplexen" Technologie basiert.
    Bei jeder anderen Währung, die sich so aufwerten würde gegenüber anderen Währungen - wäre man in heller Panik.
    19 2 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:28
      Highlight Ether und andere Kryptos mit Smart Contracts sind mehr als nur Zahlungsmittel. Sie versprechen ganze automatisierte Ökosysteme zu werden. Visionäre reden gar vom Weltcomputer. Zukunftsmusik oder Spinnerei? Ich kann es nicht abschätzen. Dafür fehlt mir das technische Knowhow. Mein Gefühl sagt mir aber Zukunftsmusik.
      8 0 Melden
  • Firefly 30.11.2017 13:43
    Highlight Ist da wirklich eine riesige Wasserlache am Boden des Miningkellers in Sichuan zu sehen... und der Typ steht auch noch drin? Ei ei ei! hoffer er hat gute Schuhe!
    14 0 Melden
    • Cmo 30.11.2017 15:23
      Highlight Das dachte ich auch :)
      2 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:29
      Highlight Deshalb habe ich das Bild ausgesucht. Ich fands auch "interessant". 😀
      1 0 Melden
  • ahaok 30.11.2017 13:40
    Highlight "Krypto-Coins und/oder Krypto-Tokens sind vergleichbar mit Jetons, wie es sie bei jeder Autowaschanlage gibt."
    47 0 Melden
  • pascal01 30.11.2017 13:37
    Highlight Super Artikel :-D
    Ich persönliche habe in BitConnect (Link: https://goo.gl/3b1bmc ) investiert. Dort erhalte ich auf meine Zahlungen pro Tag im Durchschnitt 1% Zins. Mit dem Zins und Zinseszins wächst der Betrag dort ziemlich schnell. Eine Bank kann mir sowas auf mein Kapital heute nicht bieten.
    3 31 Melden
    • Whitchface 30.11.2017 14:49
      Highlight die Blitzer sind wohl die eiversüchtige Kleinanleger, welche den Einstieg verpasst haben. Meine Investitionen (ETH, IOTA, Litecoin & Neo) haben mir bis jetzt satte gewinne von 30-50% eingebracht. Wohl bemerkt: Innert wemigen Wochen.
      4 15 Melden
    • Maragia 30.11.2017 15:01
      Highlight Ja, weil Bitconnect ein Schneeball System ist!
      20 3 Melden
    • tschoo 30.11.2017 15:28
      Highlight Und immer schön den Ref-Link hinter einer Kurz-URL verstecken.
      11 2 Melden
    • mein Lieber 30.11.2017 15:55
      Highlight Die Anzahl Blitzer ist mal wieder bezeichnend... Neidhammel 😂
      3 14 Melden
    • Maragia 30.11.2017 16:11
      Highlight Über die Gewinne redet jeder, über die Verluste eben nicht.
      Habe auf meinen Aktien auch Gewinne von über 300%. So what?
      5 1 Melden
    • remim 30.11.2017 17:10
      Highlight @ Whitchface & Chrutondchabis
      Ich habe den ersten Beitrag geblitzt weil es sich bei bitconnect klar um ein Schneeballsystem handelt. Ich bin selbst in Kryptos investiert, aber wegen Ponzis wie bitconnect besteht die Gefahr dass alle Altcoins in Verruf geraten, und drastische Regulierungen eingeführt werden müssen.
      16 1 Melden
    • TheGoon 30.11.2017 17:23
      Highlight BitPetite, Coinreum, Bitconnect, Laser-Online, RegalCoin usw.. das sind Scams. Leider führt das ganze Tulpengebrabbel dazu, dass echte Abzocker unter dem Radar bleiben.
      10 0 Melden
    • mein Lieber 01.12.2017 07:04
      Highlight remim, jede Kryptowährung ist ein Schneeballsystem. Die Nutzer würden das aber niemals zugeben da sie ja davon profitieren. Vor allem die Zwischenhändler.
      4 3 Melden
  • Stigs 30.11.2017 12:57
    Highlight in der wirtschafft gilt das grundprinzip dass wenn jemand verliert gewinnt auch jemand. bei kryptowährungen nicht und wenn man bei diesen nun milionen anfangs jahr investiert hätte und diese nun verkaufen würde hätte man geld das aus dem nichts käme. würde das wenn es in zukunft im grossen stil angewant wird nicht für eine deflation (oder inflation. bin mir nicht sicher) führen.
    5 11 Melden
    • sleeky 30.11.2017 14:08
      Highlight @Stigis: Auch bei Kryptos ist es so. Was einer Gewinnt, muss ein anderer verloren haben. Solange es mehr Käufer gibt als Verkäufer, gibt es auch fast nur Gewinner. Sobald dieser Trend einmal kehren sollte, wird es mehr Verlierer geben als Gewinner. Diejenigen, die bei hohen Preisen gekauft haben, werden dann zu den Verlierern gehören.
      13 1 Melden
    • Cmo 30.11.2017 15:24
      Highlight Gute Frage, kann die jemand beantworten?
      0 2 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:34
      Highlight Das ist bei Gold, Aktien oder auch Immobilien nicht anders.
      3 0 Melden
    • Die Erleuchtung 30.11.2017 18:54
      Highlight Die Annahme, dass "in der Wirtschaft immer jemand verliert wenn jemand gewinnt" ist absoluter Quatsch. Sehr schade, dass der Herr Toggweiler diesen weitverbreiteten Irrtum nicht deutlich richtigstellt.
      4 2 Melden
    • Die Erleuchtung 30.11.2017 18:54
      Highlight Wenn immer mehr Menschen ein neues System wie Bsp. Bitcoin nutzen kann dies einen echten Mehrwert generieren (Bsp. für Millionen Menschen auf diesem Planeten die kein Bankkonto haben). Damit kann der Bitcoin echten Wertschaffen und ALLE können reicher werden. Für einige mag das kontraintuitiv sein aber es ist das Grundprinzip der Wirtschaft, dass durch Spezialisierung und Austausch ALLE reicher werden (--> Bsp. Paretoverbesserung)
      7 2 Melden
  • TheGoon 30.11.2017 12:54
    Highlight Es gibt Crypto-Kreditkarten, Visa/Mastercard, die sind für einen Muggel nicht von einer anderen Kreditkarte zu unterscheiden.
    8 0 Melden
  • dr.phibes 30.11.2017 12:37
    Highlight Wow, vielen Dank für den Artikel! Toll zusammengefasst und sehr sauber und vorallem "neutral" recherchiert!
    15 2 Melden
  • Seuls - Toutvabien 30.11.2017 12:27
    Highlight Ich habe immer das Gefühl bei so zeugs bin ich wieder zu spät dabei und es haben eh schon alle abgestaubt die wollten. Jetzt muss ich halt warten bis es etabliert ist und umsteigen.
    18 2 Melden
  • Phil B. 30.11.2017 12:13
    Highlight Punkt 1 - Grafik Top15 - Position 8 - IOTA.
    DIE Kryptowährung für IoT. Skalierbar, High-Speed Transaktionen, Quantum resistent und ohne Transaktionskosten. Für mich eine der wenigen Kryptowährungen für zukünftige und sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.
    7 3 Melden
    • Firefly 30.11.2017 14:15
      Highlight Ja, da haben sich ein paar schlaue Köpfe hingesetzt und eine Technologie entwickelt, die im Prinzip der Blockchain ähnlich ist, deren Mängel aber verbessert. Auch ich sehe da die Zukunft. Blockchain ist/war der Prototyp ;)
      3 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:40
      Highlight Ein sehr spannendes Projekt. Funktioniert bisher aber nur im Labor. Ob sie ihren Tangle dann auch dezentral so hinkriegen? Die Hürden in der Realität sind riesig.
      1 1 Melden
  • saugoof 30.11.2017 12:12
    Highlight Sehr gute Erklärungen und ein sehr guter und ausgewogener Bericht.

    Eines was mir allerdings immer noch nicht ganz klar ist, ist warum die Kryptowährungen so begehrt sind gegenüber, zum Beispiel, PayPal welches viele der Vorzüge von Kryptowährungen auch besitzt. Ist es wirklich nur das mit Kryptowährungen anonym gehandelt werden kann? Falls das wirklich der Hauptgrund ist liegt der Verdacht schon nahe dass hauptsächlich illegaler Handel dahinter steckt.
    6 4 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 14:03
      Highlight Paypal: enorme Gebühren, zentraler Drittanbieter (dem man vertrauen muss). Das sind die grössten Unterschiede.
      16 2 Melden
    • Olaf! 30.11.2017 14:07
      Highlight Korrigier mich wenn ich falsch liege, benutze PayPal nicht, aber bei PayPal zahlt man schlussendlich ja auch mit konventionellen Währungen? Ich lade 50 CHF auf mein PayPal und kann somit in einem Onlineshop etwas für 50 CHF kaufen. Der Wert der CHF ist ja wie in Punkt 9 erklärt abhängig von Banken u.s.w. . Dies ist bei Kryptowährungen nicht der Fall.
      4 0 Melden
    • Maragia 30.11.2017 15:03
      Highlight Paypal: Bietet Käuferschutz, Sicherheit etc. !
      Wie auch meine Kreditkarte, wo ich bei Nichtlieferung eine Rückerstattung anfordern kann, was bei Kryptowährungen noch nicht der Fall ist.
      Erst wenn die Blockchain auch für Liefernachverfolgungen und Vertragserfüllung eingesetzt werden, sollte man auch mit Kryptowährungen zahlen
      2 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:51
      Highlight @Margaria: Bei digitalen Produkten ist genau das der grosse Vorteil von Kryptos (mit Smart Contracts): der absolute Käuferschutz ohne auf die Hilfe eines Drittanbieters vertrauen zu müssen.
      1 0 Melden
  • gstabi 30.11.2017 12:05
    Highlight Kann mir der Autor erklären, weshalb Slack unsicher sein sollte?
    6 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 14:23
      Highlight Slack macht es Spammer sehr einfach. Und dann werden dort haufenweise unsichere Links gepostet.
      7 0 Melden
    • gstabi 30.11.2017 16:25
      Highlight Ok verstehe. Bin ich ja beruhigt, dass das Produkt selber nicht unsicher ist ;)
      0 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 20:33
      Highlight Es wurde schon gehackt... gut, was nicht.
      0 0 Melden
  • Madison Pierce 30.11.2017 12:02
    Highlight Guter Artikel, danke!

    Zum Thema "Usability" sollte vielleicht noch hervorgehoben werden, dass Bitcoin nicht als Zahlungsmittel brauchbar sind, da Transaktionen lange dauern und teuer sind. Von daher ist der häufig zitierte Vergleich mit Tulpenzwiebeln nicht so falsch: diese hatten an sich auch keinen Nutzwert, konnten aber teuer verkauft werden.

    Das heisst aber natürlich nicht, dass alle Kryptowährungen nutzlos für Zahlungen sind, einfach bei Bitcoin habe ich so meine Bedenken.
    20 3 Melden
  • the sense of life 30.11.2017 11:44
    Highlight Crypto's sind super um Viel Geld zu verdienen ...
    Ich habe innert 45 Tagen aus 200 CHF 20'000 Gemacht !

    Davon habe ich dann 7'000 Ausbezahlt -

    Es gibt aber auch viele Möglichkeiten das Geld zu vernichten ...
    Darum habe ich inzwischen "nur" noch 7000 CHF in Crypto's

    Ein Projekt welches ich im Moment benutze um Viel Geld zu machen ist BuzzCoin - Durch das "Staking" erarbeite ich mir jeden Tag ca 500'000 Coins (ca 250 CHF im moment) - wer aber auf die Sichere Seite will, der sollte Ether , LiteCoin , ZCash, Monero und sicher auch BitCoins kaufen ! :)

    und nicht vergessen "Hodeln"
    9 31 Melden
  • Cmo 30.11.2017 11:30
    Highlight Guter Artikel!
    67 2 Melden
  • Amarama 30.11.2017 11:21
    Highlight haha, liegt wohl eher an mir als an dem Text, doch nach 6,7 punkten hörte ich auf zu lesen weil ich GARNICHTS verstanden hab...

    ich zahle noch nicht mit dem Handy, habe keine Bitcoins und die neuen Noten sind erstmals Veränderung genug :'D

    Und nein, ich bin noch nicht über 25
    86 22 Melden
  • sheshe 30.11.2017 11:14
    Highlight Und wie verkauft man die bzw. macht man die zu Geld? Wenn heute Kurs X herrscht und ich 0.5 BTC verkaufen möchte, gehen die dann einfach an einen anderen Käufer über, der einen Teil von den 0.5 BTC kauft oder braucht es jemand, der den gesamten 0.5 BTC teil kauft? Oder gibt es sogar einen "Aufbewahrungsort", das heisst man kann auch verkaufen, ohne dass es einen Käufer gibt?

    Was passiert, wenn der Kurs völlig zusammenbricht und man zu 10k/BTC verkaufen will? Wird dann einfach das höchste noch unbelieferte Gebot genommen oder können einfach die Coins nicht verkauft werden?
    27 1 Melden
    • G-Man 30.11.2017 13:21
      Highlight Genau die Frage die mich auch am meisten Interessiert und ich hoffte die Antwort in diesem Artikel zu finden - Leider nicht.
      8 0 Melden
    • p4trick 30.11.2017 13:35
      Highlight Du kannst die Coins immer verkaufen genau zu dem Kurs wie auch ein anderer bereit ist zu zahlen. Genau gleich wie Aktien. Wenn du bei 10k kaufst und die Blase platzt dann hast du eben Pech gehabt weil niemand mehr deine Coins zu 10k kaufen will sondern vielleicht bei 2k oder so...
      15 0 Melden
    • sleeky 30.11.2017 14:16
      Highlight geh doch mal auf die Handelsplattformen Poloniex oder Bitfinex. Dazu brauchst du nicht mal ein Login. Dort kannst du genau beobachten, wie das mit dem Handel bzw. Angebot und Nachfrage funktioniert.
      3 0 Melden
    • sheshe 30.11.2017 14:19
      Highlight Aber nehmen wir doch mal das Beispiel oben. Kraken, eine Handelsplattform, hält am zweitmeisten Ether. So wirds wahrscheinlich auch beim BTC sein. Wenn ich jetzt über Kraken, wo mein Wallet ist, verkaufe, gehen die dann an Kraken oder an einen anderen Käufer? Und noch was, eine Transaktion geht ca. 30min. Wird dann der Kurs bei Abgabe meines Verkaufangebots genommen oder derjenige, wenn die Transaktion abgeschlossen ist? Das Thema Verkauf finde ich etwas zu undurchsichtig. Ich muss glaube ich einfach mal ein Probeverkauf mit einem Miniteil machen.
      1 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 14:31
      Highlight Der Handel ist wie bei einer normalen Börse. Verkauft kann nur werden, was auch einen Abnehmer findet. Und der bestimmt den Preis.
      8 1 Melden
    • Cerberus 30.11.2017 15:28
      Highlight Ich kapiere es einfach nicht.

      Wenn jetzt z.B. jeder Einwohner in der Schweiz für Fr. 10k BTC kauft und in einem Jahr wären die 1 Mio. wert. Dann würde ja niemand mehr Arbeiten gehen und alles bricht zusammen.

      Wie soll das funktionieren?
      3 4 Melden
    • Maragia 30.11.2017 16:15
      Highlight @Cerberus: Es funktioniert ja eben genau nur dann, wenn es andere "Deppen" gibt, die den Bitcoin dann für 1 Mio. CHF abkaufen. Falls das niemand möchte, sinkt der Preis, bis wieder jemand bereit ist, diesen zu bezahlen.
      2 0 Melden
    • Flexon 30.11.2017 17:15
      Highlight @ Cerberus
      Dann würden keine Schweizer mehr arbeiten, nicht niemand. Außerdem würden die Konsumentenpreise/Mieten und Immobilien rasant ansteigen.

      Für dieses Szenario bräuchte es auch mehrere Millionen Millionäre, die den Schweizern ihre Bitcoins für eine Million abkaufen wollten. Sonst wäre der Preis nicht dort. Also eher unrealistisch...
      1 1 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 17:59
      Highlight @sheshe: Bei Kraken handelst du auf deren Plattform. Nicht auf der Blockchain. Das heisst konkret: Wenn du auf Kraken an einen anderen Kraken-Kunden verkaufst, dann passiert auf der Blockchain genau nix. Alles was passiert, ist ein Eintrag in der Verwaltungssoftware von Kraken. Erst wenn der neue Besitzer seinen neuen Bitcoin in sein persönliches Wallet verschiebt, kommts zum Eintrag auf der BC.
      2 0 Melden
    • Patrick Toggweiler 30.11.2017 18:00
      Highlight @sheshe: Weil eben nicht auf der BC gehandelt wird, geht es extrem schnell.
      2 0 Melden
    • sheshe 01.12.2017 08:46
      Highlight Vielen Dank für die Antworten!!
      1 0 Melden
  • Hexentanz 30.11.2017 11:10
    Highlight Ihr bleibt dran... @ "Wieso schreibt ihr eigentlich so oft über Kryptos"

    Ich hoffe es doch! Danke für den Artikel. Sehr gut erklärt.
    116 3 Melden

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