Alkohol
USA

Smirnoff wirbt mit Donald Trump fĂŒr Vodka

Republican presidential candidate, businessman Donald Trump takes a drink of water during a commercial break at a Republican presidential primary debate at Fox Theatre, Thursday, March 3, 2016, in Det ...
Der US-PrĂ€sident trinkt wohl besser Wasser als Vodka – besonders dann, wenn aus seinen Aussagen Kapital geschlagen wird. Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

So geht Werbung! Danke Smirnoff đŸ˜‚

13.06.2017, 09:2113.06.2017, 16:33

Wir sind mittlerweile in Zeiten angelangt, wo es sich nicht einmal mehr grosse Spirituosenhersteller nehmen lassen, aus den aktuellen politischen Wirren Amerikas Kapital zu schlagen. 

So passiert bei der 1886 gegrĂŒndeten Wodka-Brennerei «Smirnoff». Denn deren neue Werbekampagne könnte aktueller nicht sein. Mit dem Slogan «Made in Amerika – aber wir wĂŒrden uns freuen, ĂŒber unsere Verbindungen zu Russland unter Eid zu sprechen.» bezieht sich Smirnoff auf die Entlassung des ehemaligen FBI-Chefs James Comey und dessen Anhörung vergangene Woche. 

Die Aussagen von James Comey vor dem Senat hatten es in sich. Comey bezeichnete Trump als LĂŒgner. Die widersprĂŒchlichen Aussagen ĂŒber den Grund fĂŒr seine Entlassungen sind fĂŒr Comey Beweis dafĂŒr, dass PrĂ€sident Trump gelogen hat.

Der US-PrĂ€sident reagierte postwendend auf die Aussagen Comeys und sagte, er sei zu 100 Prozent bereit, seine Ansichten ĂŒber das, was geschehen sei, unter Eid mitzuteilen – und genau auf diesen Punkt stĂŒrzten sich die Marketing-Leute von Smirnoff und kreierten ihre Werbekampagne. (ohe)

Video: watson/Helene Obrist
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