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Wie bei Lucky Luke: Blitzer wurde geteert und gefedert. Bild: twitter/@nocki61

Wilder Westen in Deutschland – Blitzer wird geteert und gefedert!

Unbekannte erlaubten sich in Saarbrücken einen fiesen Scherz. Zwei stationäre Blitzkasten wurde geteert und gefedert. Die Polizei findet's nicht so lustig und ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Publiziert: 30.03.17, 12:19 Aktualisiert: 30.03.17, 12:42

Die Polizei in Saarbrücken wurde mit einem verfrühten Aprilscherz beschenkt. Unbekannte haben zwei Blitzanlagen mit Teerfarbe bestrichen und im Anschluss mit weissen Vogelfedern bedeckt.

Nach der Aktion in der Nacht zum Dienstag waren die Blitzer für mehrere Stunden nicht funktionstüchtig. Der Vorfall, der stark an Lucky Luke erinnert, findet die Polizei gar nicht lustig. «Das ist kein Kavaliersdelikt», sagt ein Polizeisprecher.

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Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Beschädigung verkehrstechnischer Einrichtungen. In unmittelbarer Nähe des Tatorts fanden die Ermittler einen Eimer mit Farbpinseln, der konfisziert wurde.

Die Behörden prüfen nun, ob die beiden Blitzer verwertbares Material zur Überführung der Täter aufgezeichnet haben. Beide wurden am Dienstagvormittag gründlich gesäubert und nacheinander wieder in Betrieb genommen. Die Messtechnik blieb trotz der Verschmutzung unversehrt, berichtete die Stadt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Die Reinigungsequipe säubert den Blitzer

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Auch in der Schweiz nimmt man Blitzer hart ran:

Im letzten Jahr wurden mehrere Blitzer im Kanton Thurgau von Unbekannten sabotiert. Mit einem Pappschild «Smile if you masturbate» oder «Gratis zum Mitnehmen», verschönerte der anonyme Spassvogel den Blitzer. Einige Jahre zuvor wurde ein Blitzer sogar weihnachtlich dekoriert.

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Ein anderer Vorfall ging via Social Media viral. Ein Unbekannter stellte eine Tonne vor einen Blitzer und beschimpfte diesen mit den Worten: «Jetzt ist Feierabend. Kannst nicht mehr blitzen du H**ensohn!» Auf Facebook wurde sein Video über 4'000 mal angesehen. (sem)

Online-Pranks: Diese Scherz-Tools treiben Kollegen in den Wahnsinn

Hat der Kollege in der Pause mal wieder nicht den Computer gesperrt? Die Website Fakeupdate empfiehlt in diesem Fall, dem Nutzer eine Lektion zu erteilen. Auf der Seite lassen sich mehrere Installations-Bildschirme auswählen, darunter beispielsweise Windows 10 und MacOS. Im Vollbildmodus des Browsers sieht es dann so aus, als würde auf dem Rechner gerade ein neues Betriebssystem installiert. (Link)
Ein Albtraum für alle Fans der Serie «Game of Thrones»: Wer einen Dollar an Spoiled.io zahlt, sorgt dafür, dass das Opfer nach jeder Folge per SMS über Wendungen in der Serie informiert wird. Das Abo gilt für eine komplette Staffel. (Link)
Führt der Link etwa auf eine Porno-Seite, auf ein Horror-Video oder eine Website mit Schadsoftware? Auf den ersten Blick sieht das so aus, wenn man eine Web-Adresse mit ShadyURL verkürzt. Wer seinen Freunden einen Link schicken will, kann mit dem Tool aus der harmlosen URL eine Adresse erstellen, die ziemlich unseriös klingt. (Link)
Der rote Knopf auf dieser Seite leuchtet so schön und dann steht auch noch darunter: «Nicht drücken.» Wer nicht widerstehen kann, der lässt sich auf eine lange Klickorgie ein und muss sich immer neuen Herausforderungen stellen, um den Knopf zu klicken. Mit dieser Seite kann man seinen Freunden ein paar kostbare Minuten klauen. (Link)
Tausende «Gefällt mir»-Angaben unter einem mittelmässigen Spruch bei Facebook? Das lässt sich nachbauen. Mit dem Facebook-Generator von Simitator können Statusmeldungen in der Optik des sozialen Netzwerks erstellt werden. Neben dem Namen, dem Profilbild und der Anzahl Likes können auch die Kommentare angepasst werden. Anschliessend kann sich der Nutzer das Ergebnis als JPG-Bild herunterladen. (Link)
Einmal so schnell programmieren können wie ein Hacker in einem Hollywood-Film: Mit Hackertyper geht das. Das Online-Tool täuscht vor, dass der Anwender unfassbar schnell tippen kann. Mit nur wenigen Anschlägen auf irgendwelche Tasten entfaltet sich rasend schnell ein Quellcode auf dem Bildschirm. Verblüffend wirkt der Trick vor allem auf neugierige Kollegen, die einem im Büro über die Schulter blicken. (Link)

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