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Christoph Blocher ist der neue Strategiechef der SVP und weiss nicht, was Social Media sind.
Bild: teleblocher.ch

Herr Blocher, vergessen Sie Leserbriefe – diese 9 Facebook-Posts haben die DSI zu Fall gebracht

Bei gleich vielen Ja-Stimmen hatte die Durchsetzungsinitiative 700'000 Gegenstimmen mehr als die Ausschaffungsinitiative im Jahr 2010. Mobilisiert haben die Gegner auf Facebook. Der Weg zur DSI-Niederlage in 9 Social-Media-Ereignissen.

Publiziert: 04.03.16, 06:38 Aktualisiert: 04.03.16, 12:13

Die SVP organisiert sich nach der Schlappe um die Durchsetzungsinitiative (DSI) neu. In den zentralsten Funktionen stehen aber weiterhin die älteren Milliardäre Christoph Blocher als Chef Strategie und Walter Frey als Chef Kommunikation. Derweil ärgerte sich der neue Strategie-Chef auf «TeleBlocher» darüber, dass die SVP-Leserbriefe im DSI-Abstimmungskampf nicht abgedruckt worden seien und dass man alle Medien gegen sich gehabt habe, weshalb man immer in die «Sääli» habe gehen müssen.

Dieses Kampagnenverständnis Blochers verheisst für künftige Urnengänge nichts Gutes. 

Denn was Strategie-Chef Blocher im Gegensatz zu seinem Interviewer Matthias Ackeret noch nicht begriffen hat, ist der Umstand, dass es nicht mehr viel nützt, Zeitungen zu besitzen und dass es eine neue Art von Medien gibt, die bei der DSI erstmals massgeblich für den Ausgang einer Abstimmung verantwortlich war. 

«Und die Sozial..., so, ja.»

Der neue SVP-Strategiechef Christoph Blocher hört Soziale Medien und versteht Bahnhof. 
streamable

Das zeigt sich an folgendem Umstand: Die Mutter der Durchsetzungsinitiative (DSI) war die Ausschaffungsinitiative von 2010. Die Zahl der Ja-Stimmen für die beiden Vorlagen war beinahe dieselbe. Den Unterschied zur Ausschaffungsinitiative machten bei der DSI-Abstimmung rund 700'000 zusätzlich mobilisierte Nein-Stimmen. 

Die roten Balken zeigen, wie gross der Zuwachs an Ausschaffungs-Gegnern zwischen 2010 und 2016 war. 
grafik: dwi

Ein Grossteil dieser 700'000 neuen Ausschaffungs-Gegner sind – und das lässt sich schon vor den VOX-Analysen im Nachgang zu den Abstimmungen sagen – über Kanäle und Medien mobilisiert worden, die vor fünf Jahren noch keine grosse Rolle spielten. Denn über diese Kanäle, allen voran Facebook, aber auch Twitter und Youtube, liessen sich eher junge und ansonsten politabstinente Stimmbürger erreichen, die ausser Gratiszeitungen kaum mehr klassische Medien wie Tageszeitungen, lineares Fernsehen oder Radio konsumieren. 

So konsterniert sich die SVP-Exponenten im Nachhinein über das schlechte Abschneiden der DSI zeigten, so wenig überraschend war das Ergebnis angesichts der Konsequenz, mit der die DSI-Gegner ihre Botschaften hauptsächlich über Facebook streuten und angesichts der Reichweiten, die sie damit erzielten. Diese übertrafen diejenigen klassischer Medien in mehreren Fällen um ein Mehrfaches. In anderen Fällen haben die Social-Media-Aktivisten ihr Publikum vergrössert, indem ihre viralen Inhalte den Sprung in die klassischen Medien machten. 

Schafe, Bendrit, Bligg: Die stärksten 9 Posts

Das sind in chronologischer Reihenfolge die 9 reichweitestärksten Social-Media-Ereignisse, die die Durchsetzungsinitiative während der heissen Phase des Abstimmungskampfes seit der Kölner Silvesternacht zu Fall brachten: 

Die Beispiele der Anwälte  

Die Durchsetzungsinitiative trifft Mörder, Vergewaltiger, Schläger. Aber nicht nur. Wie wenig es nach einem Ja für eine Ausschaffung braucht: 5 Beispiele.

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Den Startschuss zur Anti-DSI-Mobilisierung gaben Anwälte, die klassische Medien mit Beispielfällen belieferten, welche bewiesen, dass nach dem Deliktskatalog der DSI auch absolute Bagatelldelikte zum Landesverweis führen. Den Anfang machten Ende Dezember die Juristen Pierre Heusser und Matthias Bertschinger, die stossende Fälle auflisteten. Am 6. Januar dann bereitete die Basler «Tageswoche» die drögen Lauftexte der Rechtsanwälte in einem Facebook-tauglichen Listicle auf, das komplexe Inhalte portioniert und leicht konsumierbar vermittelt.

Viele reichweitestarke Medien wie watson, «20 Minuten» und der «Beobachter» sprangen auf und verteilten Fallbeispiele als Listicles oder Quizzes über ihre reichweitestarken Facebook- und Twitter-Accounts. Mit zunehmender Dauer sprangen mehr und mehr Anwälte auf den Facebook-Zug auf. Als der Strafverteidiger Marc Fischer am 10. Februar Fallbeispiele aus seiner Praxis schilderte, teilten sie 3000 Personen – ein ausgesprochen hoher Wert für den Account einer Privatperson.

Die Memes mit Luca 

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Das bürgerliche Nein-Komitee führte das Listicle-Modell angereichert mit charmant-schrecklichen Memes fort, die sich ab Mitte Januar dank des Bildstoffes auf Facebook und Twitter verbreiteten und Links auf das komplette Argumentarium des Komitees mitlieferten. Zur Bagatell-Thematik kam nun in der Social-Media-Debatte auch das Secondo-Thema. Die Anti-DSI-Memes spielten genauso wie der Durchsetzomat konsequent die Secondo-Karte aus, was für die SVP-Argumentation, die auf Unbehagen bezüglich schwerer Kriminalität aufbaute, mit zunehmender Dauer des Abstimmungskampfes zum Problem wurde.

Der Spott der Künstler

Einen viralen Hit gegen die Durchsetzungsinitiative landete am 12. Februar der Ostschweizer Slam-Poet Renato Kaiser. Seine Forderung nach mehr Katzenvideos und der Gleichbehandlung aller Dübel fand auf Facebook, Twitter und Youtube knapp 300'000 Zuschauer. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche SRF-«Arena» sehen rund 200'000 Zuschauer.

Ebenfalls mit einer «Arena»-Reichweite wartete Knackeboul auf, aber auch Greis, Gabriel Vetter und viele andere trommelten auf Facebook und Co. gegen die DSI.  

Der Nazi-Hess von Bendrit

Facebook-Phänomen Bendrit Bajra klinkte sich am 18. Februar in die DSI-Debatte ein. Er verunglimpfte den Berner SVP-Nationalrat Erich Hess als Nazi und riet davon ab, der DSI zuzustimmen. So wenig reflektiert Bajras Aktion war, so gross war die Resonanz.

In einem zweiten Post drei Tage später legte Bajra ein wenig differenzierter nach. Die beiden Videos erreichten laut Bajra über eine Million Zuschauer. Facebook weist einmal 280'000 und einmal 350'000 Views aus, wobei sich das Publikum der beiden Videos in weiten Teilen überschneiden dürfte.

Noch etwas weiter erhöhte Bajra die Reichweite, nachdem Facebook sein Profil zwecks einer Identitätsabklärung sperrte und er Erich Hess und SVP-Kreise für die Sperrung verantwortlich machte

Das Domodossola von Gut  

In die «Arena» vom 19. Februar lud die Redaktion einen älteren Berner Secondo namens Alessandro Valdettaro ein, dessen Satz «..., da stehe ich ja schon mit einem Bein in Domodossola», in kürzester Zeit viral ging. Die Breitenwirkung dieses Statements war zumindest zur Hälfte der Antwort des «Weltwoche»-Vize-Chefredaktors Philipp Gut geschuldet, der sagte: «Ich weiss gar nicht, was sie gegen Domodossola haben, das ist doch eine schöne Stadt.» 

Der watson-Zusammenschnitt von Valdettaros Statement erreichte alleine über den Facebook-Account von watson rund 200'000 Personen. Der Musiker Nick Porsche sampelte die Zitate in ein Musikvideo mit dem Titel «Domodossola». 

Das Komplott der Schafe 

Die Verballhornungen der so prägnanten wie auffallenden Schafplakat-Kampagne sind ab Ende Januar auf Social Media omnipräsent. Sie kommen in unzähligen Varianten daher. Die erfolgreichste Parodie lieferte das in der Deutschschweiz eher weniger wahrgenommene Collective Bièvre mit der Clipserie «Complot des Moutons» vom 21. Februar. Die Westschweizer erreichten mit nur einem Clip, in dem weisse Schafe ein schwarzes Schaf jagen, rund 715'000 Menschen allein über Facebook. 

Weisses Schaf hilft schwarzem Schaf.
Bild: dimitri Hafen

Das Schweigen des Bligg

Am 23. Februar enervierte sich der Joiz-Moderator Ugur Gültekin in einem Facebook-Post über den Rap-Star Bligg, der in einer Sendung von «Glanz & Gloria» nicht klar gegen die DSI-Stellung bezogen hatte. Gültekin, der als Vierjähriger selbst als Flüchtling in die Schweiz kam, warf Bligg öffentlich Feigheit vor den eigenen Fans vor. «Es ist kein Geheimnis, dass Bligg viele Fans hat, die rechts wählen, konservativ und patriotisch sind.

Schliesslich hat er dieses Klientel jahrelang beliefert.» Der Beef endete damit, dass Bligg Gültekin als «Hund» bezeichnete. Nicht ohne doch noch deutlich gegen die DSI Stellung zu beziehen, was sich in Kombination in einer breiten Medienwirkung niederschlug.  

Das Hakenkreuz der SBB

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Der Werber Sheik Fareed kreierte ein Anti-DSI-Motiv, welches das Schweizerkreuz zum Hakenkreuz ausgefranst zeigte und die Schweiz mit Nazideutschland und dem Apartheid-Regime verglich. Einen ersten Aufschrei in den klassischen Medien erreichte der BDP-Präsident Martin Landolt, als er das Motiv auf Twitter postete.

Eine noch grössere Kontroverse entstand, als die SBB am 23. Februar die Ausstrahlung des Motivs über die Screens in ihren grossen Bahnhöfen einstellten. Den Rückzug des Hakenkreuz-Plakates begründeten die SBB damit, dass das Motiv die Gefühle von Passagieren verletzt habe. Kurz darauf lancierte der Basler Jurist Matthias Bertschinger (siehe Punkt 1) eine Beschwerde-Brief-Aktion an die SBB. Er rief dazu auf, die SBB mit Beschwerdebriefen über die Schäfchen-Plakate einzudecken. Auch diese verletzten die Gefühle von Reisenden. Die SBB erhielt mehrere Hundert Beschwerden, die Botschaft verbreitete sich rasch über die sozialen in die klassischen Medien. 

Die Blamage des Claudio Z.

Es war der grösste Coup des jungliberalen Aktionskomitees Operation Libero: Der 22-jährige Student Janos Ammann debattierte Anfang Februar auf einem Podium in der Zürcher Kantonsschule Enge mit dem Zürcher SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Ammann sezierte den Deliktskatalog der DSI und glich ihn mit wichtigen Verfassungsgrundsätzen ab, wie dem Verhältnismässigkeits- und Gleichbehandlungsprinzip. Zanetti behauptete, in der Verfassung stehe nicht, es seien «alle Menschen», sondern nur «alle Bürger» gleich zu behandeln. Dann liest ein Gymnasiast aus dem Publikum Artikel 8 der Bundesverfassung vor und fertig ist der virale Hit.

Allein über den Facebook-Account Ammanns mit rund 600 Freunden erreichte das Video über 60'000 Zuschauer. Die Breitenwirkung verstärkte sich mit dem Sprung der Geschichte in die klassischen Medien um ein Vielfaches. Ammann beziehungsweise die Operation Libero brachten das Video am 23. Februar, in der letzten Mobilisierungsphase vor der Abstimmung, in Umlauf. 

Aber das Problem sind...

Ungeachtet dieser riesigen Reichweiten, die die DSI-Gegner über Social Media erreicht haben, kritisiert Strategie-Chef Christoph Blocher immer noch lieber folgendes:  

streamable/teleblocher.ch

Noch nicht genug Medien? Weiter gehts...

«National Geographic», Juni 2018: «Planet or Plastic?» – die Plastiksäcke am Strand sind nur die Spitze des Eisbergs in Sachen Plastikverschmutzung der Meere.
«L'Aurore», 13. Januar 1898: «J'Accuse». Émile Zola schreibt einen offenen Brief an Félix Faure, den damaligen Präsidenten der Französischen Republik. Hintergrund: die Dreyfus-Affäre.
«TIME», 7. Mai 1945. Die Nummer erschien nach dem Auffinden von Hitlers Leiche, aber noch einen Tag vor dem offiziellen Kriegsende.
«TIME», 20. August 1945: Cover nach dem Sieg der Alliierten über Japan und der Beendigung des Zweiten Weltkriegs.
«TIME», 20. Mai 2011, nach dem Tod von Osama bin Laden.
«Blick», 1. Juni 1963: Ein grosser Papst ist gestorben. Die Boulevardzeitung vermeldet den Tod des kranken Papstes Johannes XXIII. zu früh. Dieser stirbt erst zwei Tage später, am 3. Juni 1963. Copyright: Blick
«Life», 26. November 1965: «The Blunt Reality Of War In Vietnam». Cover wie diese drehten in den USA die öffentliche Meinung zum Vietnamkrieg.
«Time magazine», 8. April 1966: «Is God Dead?» Das Magazin erhitzt die Gemüter mit einer simplen Frage.
«Esquire», Oktober 1966: Die Titelgeschichte begleitet eine Militärkompanie von Fort Dix in den Krieg nach Vietnam.
«Esquire», April 1968: The Passion of Ali. Das Titelbild nimmt Bezug auf Alis Entscheidung, nicht dem US-Militär zu dienen. Er verlor deshalb seinen Weltmeistertitel.
«Esquire», Mai 1969: The Drowning of Andy Warhol. Der amerikanische Künster versinkt in einer Dose Tomatensuppe.
«Life», Special Edition, 11. August 1969: «Zum Mond und zurück», nach der geglückten Appollo-11-Mission.
«Playboy», Oktober 1971: Die erste afro-amerikanische Frau, Darine Stern, ziert das Cover des «Playboy».
«National Lampoon», Januar 1973: «If You Don’t Buy This Magazine, We'll Kill This Dog». Der «Lampoon» setzt einem Hund die Pistole an den Kopf. Ohne Photoshop.
«Texas Monthly», Januar 2007: «If You Don't Buy This Magazine, Dick Cheney Will Shoot You In The Face», ein kleiner Seitenhieb nach einem Jagdunfall des damaligen US-Vizepräsidenten. Und ein Zitat des «Lampoon»-Covers.
«Newsweek», 30. Juli 1973: Das Gewicht der Tonbänder von US-Präsident Nixon auf den Punkt gebracht.
«Washington Post», 9. August 1974: «Nixon tritt zurück». Die Zeitung hatte die Watergate-Affäre ins Rollen gebracht, die US-Präsident Richard Nixon schliesslich zu Fall brachte.
«The New Yorker», 29. März 1976: Die Welt von der 9th Avenue aus gesehen. Der Perspektivenwechsel wurde unzählige Male imitiert. Unter anderem vom «Mad Magazine», dem «Economist» – und dem «New Yorker» selbst.
«Rolling Stone», 22. Januar 1981. Cover der Sonderausgabe zum Tod von John Lennon. Das Bild mit Lennon und Yoko Ono stammt von Starfotografin Annie Leibovitz und entstand anlässlich eines Shootings fünf Stunden vor Lennons Tod.
«Stern», 28. April 1983: Sensation – Hitlers Tagebücher sind wieder aufgetaucht. Kurze Zeit später wird klar: Sie sind eine Fälschung.
«National Geographic», Juni 1985. Cover zum Thema afghanische Flüchtlinge.
«Stern», Nr. 44, Oktober 1987: Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel hat sich in einem Genfer Hotel das Leben genommen. (Barschel-Affäre).
«Vanity Fair», August 1991: Schwanger, nackt und äusserst umstritten – der Kickstart für die Karriere von Demi Moore.
«Time magazine», 27. Juni 1994: Das Magazin manipuliert ein Porträt von O. J. Simpson so, dass er dunkler und bedrohlicher wirkt.
«Bild», 20. April 2005: Wir sind Papst. Der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger wird im Vatikan zum Papst gewählt. Axel Springer Verlag AG
«Bild», 19. September 2011: Zum Papstbesuch ziert ein riesiges «Wir sind Papst»-Cover das Berliner Axel-Springer-Haus. EPA / TOBIAS KLEINSCHMIDT
«Esquire», Dezember 2000: Die Pose von Bill Clinton sollte an das Lincoln Memorial erinnern. Zu reden gab eher die Augenhöhe zu Clintons Gemächt.
«People», 24. September 2011: «The Day That Shook America», nach den Anschlägen vom 11. September.
«The New Yorker», 24. September 2001: Die beiden Türme des World Trade Centers schwarz auf schwarz – ohne Worte.
«Entertainment Weekly», 2. Mai 2003: Die Countrypop-Band Dixie Chicks kritisiert den damaligen US-Präsidenten George Bush für seine Irak-Invasion.
«Weltwoche», 16. Oktober 2008: «Finanzkrise: Die Schweiz gewinnt», titelt das Blatt. Am Erscheinungstag gibt der Bundesrat bekannt, dass er die UBS mit insgesamt 68 Milliarden Franken retten muss.
«Time magazine», 9. August 2010: «What Happens If We Leave Afghanistan». Bibi Aisha wurde von ihren Angehörigen in Afghanistan verstümmelt.
NZZ, 8. Juni 2012: Zum Relaunch von NZZ.ch publiziert die «alte Tante» ihre Front in einer 01-Codierung.
«Weltwoche», 5. April 2012: Das Bild eines Roma-Jungen mit einer Pistole im Anschlag sorgte weitum für Empörung.
«Sports Illustrated», 16. April 2013: Die Sportzeitschrift widmet sich dem Attentat am Boston Marathon – in Wort und Bild.
«Paper», November 2014: Kim Kardashian und ihr Po stellen ein berühmtes Foto von Jean-Paul Goude nach.
«Charlie Hebdo», 14. Januar 2015: Das erste Cover nach dem Attentat auf die «Charlie Hebdo»-Redaktion zeigt erneut eine Mohammed-Karikatur.
«Vanity Fair», 1. Juni 2015: Erst zwei Monate vor diesem Cover hatte sich Bruce Jenner als Trans-Frau geoutet. Hier präsentiert der Reality-TV-Star und frühere Olympia-Zehnkämpfer sein wahres Ich: «Call me Caitlyn.» X80001 / HANDOUT
taz, 20. Januar 2016: Nachdem bei einem Raubüberfall DNA-Spuren dreier gesuchter RAF-Terroristen entdeckt wurden, ersetzt die Berliner Zeitung die MP5 von Heckler & Koch im RAF-Logo durch eine Gehhilfe.
taz, 22. Januar 2018: Nach dem SPD-Sonderparteitag, der den Weg zu einer erneuten grossen Koalition in Deutschland öffnet.

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