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Arrogant? Nein, überzeugt. 
bild: kafi freitag

FragFrauFreitag

Liebe Kafi. Wie sehr darf man von sich selbst überzeugt sein? 



Oder sollte man sich trotzdem etwas zurücknehmen um niemandem vor den Kopf zu stossen? Ich wäre nicht da wo ich heute bin, würde ich mich selbst nicht einfach super finden. Hört sich total arrogant an, aber es funktioniert wie eine art Generator und treibt mich an. Ich habe habe mich vor 3 Jahren für die Selbstständigkeit entschieden und würde ich nicht täglich finden, wie geil das ist was ich mir bereits aufgebaut habe, würde ich dem ganzen Druck überhaupt nicht standhalten. Ich bin dick (gemäss BMI und meiner Mutter (!) höchst adipös), was mich jedoch null davon abhält total selbstbewusst drauflos zu flirten und Typen die, vermeintlich ausserhalb meiner Liga spielen, trotzdem abzuschleppen. Einfach, weil ich mich eben selbst sexy finde! Dort wo andere unsicher werden, entscheide ich mich ganz bewusst für das Gegenteil... und dann rein ins Getümmel. Und sollte es einen auf den Sack hauen, steht man eben wieder auf. Das Leben ist einfach zu kostbar, um Entscheidungen hinauszuzögern.  Manchmal denke ich mir aber, sollte ich meinem Umfeld zuliebe etwas zurückfahren. Mit meiner Einstellung stosse ich gute Freunden möglicherweise vor den Kopf, da sie (wie die meisten) zu den Menschen gehören, welche Entscheidungen gut überlegt haben wollen. Oder sich z.B. in ihrer Haut nicht zu 100% wohl fühlen und ich nicht mit dem Feingefühl eines Bulldozers auffahren will. Möglicherweise wollen sie auch nicht immer hören, was ich andauernd Neues anstelle oder wen ich grade mal wieder kennengelernt habe. Da sie aber meine Freunde sind, will ich sie daran teilhaben lassen. Und das wirklich nicht, um es jemandem unter die Nase halten zu wollen. Noch ist alles gut und so soll es auch bleiben. Wie verhindere ich also, dass ich ein arrogantes und eingebildetes Arschloch werde? Mona, 34

Meine liebe Mona

Gott, wenn Sie wüssten, wie geil ich Ihre Frage grad finde, gopf! Die ist so vielschichtig und spannend, ich habe mich sehr darüber gefreut, danke dafür!

Sie fragen mich also, wie selbstbewusst und überzeugt man von sich selber sein kann? Ich finde, nie genug! Wir Menschen suhlen uns wahnsinnig gern in Selbstzweifeln und üben Selbstkritik, dass es fast schon wehtut. Wir meckern an uns herum und wo immer wir können, optimieren wir uns an unsere eigenen Grenzen. Und dann kommen Sie daher, liebe Mona. Und finden sich einfach super. Genau so, wie Sie sind. Ein bisschen dick und wahnsinnig lebenslustig und mutig.

Was kann daran schon falsch sein? Im Prinzip nichts, das sagen Sie ja selber. Wenn nur die Angst nicht wäre, dass die eigene Selbstzufriedenheit anderen Menschen mit weniger davon auf die Füsse steht, gell? Sie schreiben zum einen, dass Sie sich mit Entscheidungen nicht schwertun und auch mal was ausprobieren, was schief laufen könnte. Dann machen Sie sich aber präventiv Sorgen, dass das Ihrem Umfeld (noch nicht, aber bald vielleicht) sauer aufstossen könnte.

Sind Sie von Arschlöchern umgeben, bedeutet das, dass Sie selber ein Arschloch sind, dass es nicht besser verdient

Warum diese Sorge, meine Liebe? Wenn Sie ein arrogantes Arschloch wären, dann hätten Sie bereits heute damit Probleme und würden es deutlich zu spüren bekommen. Und überhaupt; warum ist man gleich ein arrogantes und eingebildetes Arschloch, nur weil man sich selber gut findet? Mir ist schon klar, dass das vielen Menschen nicht so liegt. Aber das ist nun wirklich kein Grund, sich selber zu kastrieren. Im Gegenteil! Würden sich mehr Menschen selber so gern haben, wie Sie es tun, diese Welt wäre eine so viel tollere und friedlichere! Was auch immer Sie aussenden, bekommen Sie auch wieder zurück.

Schauen Sie sich doch einfach mal in Ihrem Leben um. Alles das, was Sie heute um sich herum finden ist das Ergebnis Ihrer eigenen Energie. Haben Sie Arschlöcher in Ihrem Bekanntenkreis und werden von Menschen und der ganzen Welt (wenn nicht dem ganzen Universum!) nur über den Tisch gezogen, bedeutet das, dass Sie selber ein Arschloch sind, dass es nicht besser verdient. Sind Sie von wunderbaren Menschen umgeben und erleben prima Dinge, dann weil Sie selber ein wunderbarer, prima Mensch sind. Sie und Ihre Gedanken sind dafür verantwortlich, was sich in Ihrer Aussenwelt manifestiert. So einfach (und gleichzeitig unsäglich anspruchsvoll) ist das.

Und ja, es ist ein Generator. Ich verfüge auch über so einen, ich nenne ihn mein eigenes inneres Kraftwerk. Menschen, die etwas auf die Beine stellen brauchen so einen, sonst kommen sie nicht weit. Fangen Sie an, Biografien erfolgreicher Menschen zu lesen. Sie werden sehen, dass all jene, die es zu was gebracht haben über diesen starken inneren Glauben verfügen. Ihr Glaube und Ihre Gedanken sind Ihr Kompass.

Das bedeutet aber auch, dass Sie mit Ihrer Sorge, Sie könnten den anderen zuviel werden, plötzlich genau dies erleben werden. Eine selbsterfüllende Prophezeiung nennt man sowas. Denn auch hier haben Ihre eigenen Gedanken das Sagen und wirken wie ein Magnet!

Hören Sie darum sofort auf, sich darum zu kümmern, was andere über Sie denken könnten. Die Menschen, die Ihnen nahe stehen, die wissen, wer Sie sind. Und schätzen Sie genau dafür. Andere, die Sie nur von weiter weg betrachten, werden Sie immer mal wieder für arrogant halten. Na und?

Geniessen Sie sich. Denn Sie haben so was von Recht: Das Leben ist zu kurz für solchen Scheiss! Wir sollten das, was uns mitgegeben wurde nutzen und schätzen. Wer das nicht kapiert hat, der ist selber schuld.

Und noch was: Nicht nur Sie finden sich super. Ich bin auch ein Fan von Ihnen. Wüki! Gopf.

Herzlich, Ihre Kafi.

P.S. Nehmen Sie sich doch bitte noch kurz Zeit
und lesen die Antrittsrede von Nelson Mandela (Zitat Marianne Williamson) durch. Es lohnt sich!

Fragen an Frau Freitag? ​ 

Hier stellen! 

Kafi Freitag (40!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 11-jährigen Sohn in Zürich.

Haben Sie Artikel von FRAG FRAU FREITAG verpasst?
Sälber tschuld! Hier nachlesen!

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Bild: Kafi Freitag

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nibu 04.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Besser als sich super zu finden, ist sich zu lieben, würde ich sagen.

    Die Dinge ein bisschen langsamer angehen, schadet sicher nicht.

    Es Grüessli

  • daenu 11.02.2016 15:07
    Highlight Highlight Mmhhh Kafi: Vorübergehend suspendiert als President ;-) Etwas sehr oberflächlich, man vergisst dass die ach so Erfolgreichen wohl für die meiste Scheisse auf diesem Planeten verantwortlich sind ;-( Ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn oder Erfolg ist auch eine Frage des Blickwinkels. Aber der Watzlawik war gut!
  • Safster 09.02.2016 14:13
    Highlight Highlight Ach Kafi, lassen Sie uns zusammen nach Robben Island abhauen! Ok, ich muss vorher noch meine Frau fragen, weil die muss während dieser Zeit zu den Kindern schauen. Wir können also nur kurz bleiben, weil ich dann wieder nach Haus muss. Oder vielleicht gehen wir doch lieber nur nach Luzern ein Bier trinken oder so. Ist vielleicht einfacher. Aber hach, Ihr Haar!
  • Caprice 09.02.2016 08:18
    Highlight Highlight Oh eine tolle Frage. Mir geht es ähnlich. Ich bin einfach überzeugt von mir und glücklich mit meinem Leben. Ich werde geradezu aggressiv, wenn Menschen um mich herum mit sich und ihrem Leben hadern ("ich bin so diiick", "warum bin ich immer noch Single...."). Dann muss ich mich immer ganz fest zurücknehmen und frage mich, ob ich nicht vielleicht doch ein ganz kleines bisschen manisch bin.
  • Miss_Ann_Thropist 08.02.2016 17:59
    Highlight Highlight Also ich für meinen Teil bin ein zynisches Arschloch mit grossem Ego und ich habe diese Probleme nicht. Freunde sucht man sich ja aus, und wenn ihnen meine Art (oder mir die ihre) nicht genehm wäre, wärens ja auch nicht meine Freunde. Ausserdem klingt das ganze stark nach jemanden, der einfach Aufmerksamkeit will. Sätze wie "ich kann Typen abschleppen, die gar nicht in meiner Liga wären" sind ein oberflächliches Armutszeugnis. Sie gibt damit kund, dass sie sich selber unter diesen Typen einstuft, und jemand, der sich selbst sooo toll findet würde einen solchen Satz niemals aussprechen.
    • Anam.Cara 09.02.2016 07:40
      Highlight Highlight @Sylvan: Finde ich toll für Dich. Geniess es.

      Ich für meinen Teil finde ein gewisses Mass an Selbstzweifeln hanz hilfreich.
      Wie soll ich denn jemals besser weden können, wenn ich mich nie hinterfrage?
      Frage an die "strahlenden" Personen hier (Briefschreiberin, Kafi, Sylvan): seid ihr so perfekt, dass ihr gar nicht besser weden könnt? Oder läuft dieser Prozess bei Euch nicht über Selbstzweifel (die ihr offenbar nicht kennt)?
      Wie gesagt: Selbstzweifel sind nützlich. Das Problem ist, wie viele davon man zulassen will oder kann.
    • Miss_Ann_Thropist 09.02.2016 08:26
      Highlight Highlight Selbstreflexion wende ich täglich an. Das eine schliesst ja das andere nicht aus. Ich richte mich dabei aber nach eigenen Massstäben, und nicht nach dem, was irgendwer vin mir denken könnte.
  • Bruno Wüthrich 08.02.2016 15:33
    Highlight Highlight Fakefrage? Da will sich jemand gemäss eigenen Angaben gut finden, und zermartert sich gleichzeitig den Kopf wegen Selbstzweifeln. Für mich klingt dies konstruiert. Aus meiner Sicht eine Frage, nur dazu da, damit sich Frau Freitag nicht nur mit der Antwort profilieren, sondern auch sich selbst noch erklären kann.
    Falls es die Fragestellerin gibt, muss sie sofort über die Bücher. Alles in ihr ist aufgesetzt. abhängig davon, dass «es» super läuft. In einer schwächeren Phase bricht ihr Kartenhaus in sich zusammen. Aber meines Erachtens ist die Frage eine Erfindung der Antwortgeberin.
    • Bruno Wüthrich 08.02.2016 17:26
      Highlight Highlight Ich kann mich einfach des Eindrucks nicht erwehren, dass sowohl die Frage wie auch die Antwort der Selbsttherapie dienen. Zwar ist Frau Freitag, wie die zahlreichen Fotos beweisen, nicht dick, aber der Hinweis darauf kann auch der Ablenkung dienen, oder die ganze Frage noch etwas zuspitzen.
      Ist die Frage allerdings echt, so zweifle ich daran, ob die Antwortgeberin die Antwort genau so geben würde, wenn die Fragestellerin die Frage nicht auf sich selbst, sondern auf ihren Partner oder einen guten Bekannten bezogen hätte. Wetten, dann wäre die Antwort völlig anders ausgefallen?
  • oldman 08.02.2016 14:47
    Highlight Highlight Hi Kafi. Dein "PS" bzw. Dein dortiger Hinweis auf Mandelas Antrittsrede ist so 'was von wertvoll, super! Im Übrigen liegt das Problem vielleicht auch etwas an und in der Begrifflichkeit, also dem unterschiedlichen Wortverständnis (Interpretation). So würde ich es vorziehen, anstatt von "Selbstherrlichkeit" von "Selbstwertgefühl", das jede/jeder haben sollte, zu sprechen.
  • pamayer 08.02.2016 14:23
    Highlight Highlight Sie sind eine frau über 30, Übergewichtig, erfolgreich und freuen sich des lebens, das alleine ist in einer welt, wo nur schönheitsoperierte mainstream "beauties" eine daseinsberechtigung haben, einen grossen applaus wert!! Ich wünsche ihnen von herzen alles gut und ein lustvolles leben! Lassen sie sich von alles neidern nicht unterkriegen.
  • guby 08.02.2016 10:49
    Highlight Highlight Ich finde etwas Selbstbeherrschung wenn man sich über seine tollen Leistungen auslässt nicht verkehrt. Mir zumindest gehen Leute die immer alles supertoll finden gehörig auf die Nerven, man kann keine anständige Diskussion führen sondern ist gezwungen sich auf einen "Schwanzvergleich" einzulassen. Dann wiederum muss ich ja zum Glück nicht alle Menschen toll finden geschweige denn befreunden. 😆
  • Wiesopferd 08.02.2016 09:52
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich Mühe zu glauben, dass die Fragen nicht einfach erfunden sind...
    • kafi 08.02.2016 10:04
      Highlight Highlight Wenn Du die Kommentare hier regelmäßig liest, siehst Du, dass die Fragenden gerne mal mitdiskutieren.
    • Bruno Wüthrich 08.02.2016 15:54
      Highlight Highlight Das mag sein. Selbst die grössten Zweifler gehen davon aus, dass zuweilen auch echte Fragen gestellt werden.
      Aber die hier...???
  • Unkalmar 08.02.2016 09:22
    Highlight Highlight Widerspruch: Diese höchst narzistische, überhebliche Einstellung, die gänzliche Abwesenheit von Demut und Dankbarkeit ggüb. Gott und Mitmensch, die fehlende Einsicht, dass der eigene Erfolg immer von anderen Menschen abhängt, sich selber für herrlich zu halten und anderen überlegen, genau das ist Arroganz (zu deutsch: Selbstherrlichkeit).
    • Unkalmar 08.02.2016 14:50
      Highlight Highlight @Rhabarber: Sich selbst zu lieben, hat nichts zu tun mit "sich herrlich finden". Selbstliebe (= pos. Selbstwertgefühl) und Überheblichkeit (Arroganz) sind hier die Gegensätze. Sich über andere zu stellen, das ist keine Selbstliebe, das ist Selbstbetrug. Demut gilt nicht nur vor Gott, sondern ebenso ggüb. der Natur und den Mitmenschen. Ein Narr wer das nicht in den Worten Jesu hören kann, oder in der Bibel lesen.
      "Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst!", sagte Jesus. D. h. auch, dass man sich selbst lieben soll. Sich jedoch nicht für wervoller halten als andere, das ist Demut; das ist gut.
    • Unkalmar 08.02.2016 21:57
      Highlight Highlight @Rhabarber: Das ist irrelevant, weil es hier nicht um eine Wortherkunft geht, sondern um eine Attitüde, die sehr viel mit Selbstbewunderung, Selbstbeweihräucherung, Selbstüberschätzung und Überheblichkeit zu tun hat. Diese Attitüde subsumiert sich im Begriff Selbstherrlichkeit, alias Arroganz. Es geht nicht um Einträge in einem Thesaurus, wie Sie völlig unzutreffend vermuten. Ich glaube kaum, dass Sie, ebendies zu verstehen, fähig sind. Darum erschliesst sich Ihnen offenkundig nicht der Sinn meines ursprünglichen Kommentars.

FRAGFRAUFREITAG

Liebe Kaffi, vielen Dank, dass du mir (und vielen anderen) schon so viele Male ein Lächeln oder ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert hast. 

Deine Antworten sind immer sehr bedacht, stinkehrlich und gut gewählt. Deshalb ist meine Frage an dich: Was möchtest du wissen? Deborah, 29

Liebe Deborah  Es gibt so viele Fragen, die mich immer wieder umtreiben. Einige begleiten mich schon ein Leben lang, andere sind jünger und quälen mich richtiggehend. Viele drehen sich um den Sinn oder Unsinn des Lebens, einige sind existenziell, andere eher trivial. Gerne will ich Ihnen hier eine kleine Auswahl davon offenbaren. Ich habe bewusst nach Schweregrad sortiert und werde mit den weniger drückenden enden. Schliesslich hat der Himmel nach all dem Regen aufgerissen und ich …

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