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Dann dreh es doch um! Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

FragFrauFreitag

Ich bin 42 Jahre alt, Rechtsanwältin und habe zwei tolle Kinder (2. und 4. Klasse) und einen tollen Mann. 



Seit fast drei Jahren mache ich einen Teilzeitjob, bei dem ich einigermassen unterfordert bin und ausserdem auch kaum Aussicht auf einen Aufstieg habe. Seit fast einem Jahr trage ich mich mit dem Gedanken, den Job zu kündigen. Ich habe es bis jetzt nicht getan, wohl aus Angst, ich könnte zu Hause in ein Loch fallen oder später den Einstieg nicht mehr finden. Was denken Sie? Sollte ich es wagen? Maya, 42

Liebe Maya 

Sie können tun oder lassen, was immer Sie wollen. Aber werden Sie sich Ihrer Motive bewusst. Was genau soll die Jobkündigung bringen, WARUM denken Sie darüber nach?

Sie schreiben in keinem Wort, was genau das Ziel sein soll. Wollen Sie mehr mit Ihren Kindern sein? Wollen Sie nicht mehr arbeiten? Oder geht es einfach darum, dass der Job keine Freude macht, weil Sie Ihre Fähigkeiten nicht einbringen können? Die ersten beiden Argumente fände ich nachvollziehbar und auch respektabel. Der Dritte ist es für mich nicht. Nicht arbeiten ist voll ok. Wenn man es nicht aus Ermangelung einer Alternative tut.

Werden Sie sich darüber klar. Irgendwie scheint mir das alles sehr wenig durchdacht. Ein bisschen Angst vor dem Loch zu Hause und dem Wiedereinstieg, ein bisschen Frust wegen eines nicht so tollen Jobs. Ist das schon alles? Das wäre mir persönlich viel zu lau für eine Entscheidung dieser Tragweite!

Sie haben jahrelang studiert und sind heute Rechtsanwältin. Es wird auf dieser Welt doch wohl einen einzigen Job geben, der Sie fordert, aber zeitlich nicht überfordert? Es kann doch irgendwie auch nicht sein, dass man aus lauter fehlender Motivation, diesen einen Job zu finden, alles an den Nagel hängt. Oder sehe ich das falsch?

 Denken Sie drüber nach. Es lohnt sich. Ihre Kafi. 

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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Bild: Kafi Freitag

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Liebe Kafi Freitag. Ich bin 36 Jahre alt, habe 2 Kinder und bin alleinerziehend. Seit ein paar Wochen treffe ich einen Mann, bis jetzt sind wir nicht zusammen ins Bett, aber dieses Wochenende soll es passieren ... 

Meine liebe IsabelleJedem Anfang wohnt ein Zauber inne, so würde man meinen. Und dann ist es beim näheren Hinsehen doch nichts als ein Saustress und null Zauber. Diese Unsicherheit gehört zum Verliebtsein dazu, leider. Ich als Mutter von einem Kind und ohne jegliche sportliche Ambitionen kann Ihnen gut nachempfinden. Der Körper von uns Frauen verändert sich mit unseren Kindern und in unserer Wahrnehmung meistens nichts zum Besseren. Aber hinter diesem welligen Bauchgewebe hat mal ein Kind …

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