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«Ich möchte für meinen Umzug die Wohnung selbst putzen. Worauf muss ich achten?»

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Worauf muss ich beim Wohnungsputz achten?Bild: shutterstock
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«Ich möchte für meinen Umzug die Wohnung selbst putzen. Worauf muss ich achten?»

Aurélie (31): «Ich beziehe am 1. April eine neue Wohnung. Die alte Wohnung möchte ich selber reinigen. Was muss ich wirklich putzen und worauf darf der Vermieter nicht bestehen?»
01.04.2019, 09:2401.04.2019, 14:52
Frédéric Papp / comparis

Liebe Aurélie

Im Obligationenrecht steht nur, dass du die Wohnung inklusive Estrich, Kellerabteil und Garage in dem Zustand übergeben musst, «der sich aus dem vertragsgemässen Gebrauch ergibt». In deinem Mietvertrag steht in der Regel, was der Vermieter unter Reinigung der Wohnung genau versteht. Üblicherweise schickt er dir auch eine Checkliste mit Reinigungsarbeiten zu.

Es gibt auch Mietverträge, die eine festgelegte Reinigungspauschale enthalten. Die Pauschale darf aber lediglich die Kosten des Vermieters für das Engagement eines Reinigungsinstituts decken. Er darf damit kein Geld verdienen. Der Mieter muss die Wohnung in diesem Fall «besenrein» putzen. Mit dem Besen einmal durch die Wohnung wischen reicht aber nicht aus. Erkundige dich bei deinem Vermieter, was er genau verlangt.

Nur Zumutbares ist zu reinigen

Grundsätzlich gilt: Der Vermieter darf keine Reinigungsarbeiten fordern, die nur von Fachleuten erledigt werden können oder zu gefährlich sind. Fensterläden sind beispielsweise nur zu reinigen, sofern dafür keine Fassadenkletterei notwendig ist.

Es lohnt sich, bei der Reinigung deiner alten Wohnung pingelig zu sein. Denke daran, den Backofen gründlich zu reinigen, genügend Zeit für die Storen einzuplanen und sämtliche Wasserhähne, Brausen und Fliesen zu entkalken. Verwende dabei keine scharfen Putzmittel. Tipp: Nimm zur Wohnungsübergabe einen Lappen und etwas Putzmittel mit. Dann kannst du kleine Beanstandungen gleich vor Ort bereinigen.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch
Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Wer schlampt, dem droht eine Nachreinigung

Reinigst du die Wohnung nur mangelhaft, droht dir allenfalls eine Nachreinigung. Ist die Wohnung auch dann noch nicht sauber genug, kann der Vermieter die Wohnung reinigen lassen und dir die Kosten in Rechnung stellen. Übrigens: Hat der Vermieter das Übernahmeprotokoll unterzeichnet, in dem die Sauberkeit nicht beanstandet wurde, kann er von dir im Nachhinein keine Nachreinigung mehr verlangen.

Viele Grüsse von Comparis.ch

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Gemütlich, was? Quelle: SWNS.com
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FRAGFRAUFREITAG
Liebe Frau Freitag. Ich wohne seit knapp zwei Jahren in der Stadt Zürich (ursprünglich aus Chur) und habe bis jetzt noch keinen Anschluss gefunden und mir fehlt ein Freundeskreis, vor allem Freundinnen.
Leider fühle ich mich des öfteren einsam, denn auch in Chur sind alle meine Freundinnen schon verheiratet und haben Kinder. Wo kann man neue Freundinnen bzw. den Anschluss finden? Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich anzukommen. Rea, 27
Liebe Rea 

Nur zu gerne würde ich Ihnen gut zureden und sagen, hey! ruhig Blut, das wird schon. Aber Zürich ist diesbezüglich ein verdammt hartes Pflaster. Der Zürcher an sich (ich mag es wahnsinnig gern, mein nahes Umfeld mit solchen Verallgemeinerungen in Rage zu bringen) ist einfach unsäglich unglaublich wahnsinnig cool drauf und hat es so was von überhaupt nicht nötig, jemanden Neues kennenzulernen. Und schon gar nicht eine Nicht-Zürcherin wie Sie. Da geht es Ihnen in ungefähr so, wie den unliebsamen Deutschen in der Stadt.

Sie sollten sich abends mal in eine Bar setzen und das Balzverhalten der Zürcher beobachten! Es ist unerträglich. Da sind zwar zwei vollkommen offensichtlich heiss aufeinander. Aber sie ist viel zu eitel und zu eingebildet, um es sich anmerken zu lassen. Und er ist einfach nur ein cooler Hund und verbringt seine Zeit lieber damit, sich im Spiegel hinter dem Tresen anzuhimmeln. Schlussendlich gehen beide allein nach Haus. Nur weil sie zu prätentiös waren, die Hosen auch nur spaltbreit runter und sich was anmerken zu lassen. Ich habe das schon tausendfach erlebt und es erstaunt mich dennoch immer wieder aufs Neue. Es ist vermutlich nirgendwo auf der Welt anspruchsvoller, jemanden kennenzulernen. Sei's Frau oder Mann. Ich mag sie ja, die Zürcher. Aber diesbezüglich haben sie einen an der Waffel.

Wenn Sie hier Fuss fassen wollen, müssen Sie sich entweder an die Leute bei der Arbeit halten (Sie haben doch Arbeit, oder?) oder einem Verein beitreten. Ich persönlich würde zwar eher auswandern, als mich einem Verein anzuschliessen. Aber ich glaube schon, dass es hilft. Oder Sport! Machen ausser mir ja praktisch alle. Ich denke zwar nicht, dass man sich mit den arschvergleichenden Weibern aus der Dusche im Fitnesscenter anfreunden sollte, aber ein sympathisch geleiteter Yogakurs könnte eine gute Basis sein.

Aber vielleicht gehen Sie der körperlichen Tätigkeit aus dem Weg, so wie ich es auch zu tun pflege. Dann bleibt Ihnen immer noch die virtuelle Welt zum Knüpfen von Kontakten. Auf Facebook ist es sehr niederschwellig und dadurch ein Kinderspiel. Oder stellen Sie eine Anzeige auf Ron Orp! Wenn Sie dort schreiben, dass Sie Freunde suchen, wird sich (aus oben genannten Gründen) zwar mit Sicherheit keine Zürcherin und kein Zürcher melden, aber ich fand die vielen Basler, Berner und Bündner (ja sogar Aargauer!) in Züri schon immer viel charmanter! Und sonst halten Sie sich an die vielen Deutschen. Denen ergeht es erstens genau so wie Ihnen und die sind zweitens viel entspannter drauf.

In diesem Sinne: Hey! ruhig Blut, das wird schon.

Alles Gute und Liebe! Ihre Kafi.
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