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Bischof Vitus Huonder beim Gottesdienst im Kloster Melchtal anlaesslich des 150 Jahre Jubilaeums des Klosters Melchtal St. Niklaus von Fluee, am Samstag, 25. Juni 2016, in Melchtal im Kanton Obwalden. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Churer Bischof Vitus Huonder im Zwiegespräch mit Gott. Bild: KEYSTONE

Sektenblog

Hört Gott zu, wenn Gläubige beten? Antwortet er gar? Zweifel sind angebracht



Religionen sind grosse Blackboxen. Alle religiösen Heilslehren beruhen auf Annahmen, die sich nicht beweisen lassen. Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben, was Religionsführer oder -gründer verkünden. Ihre zentralen Botschaften über Gott und transzendentale Fragen lassen sich nicht überprüfen.

Die Krux beginnt schon damit, dass es Tausende Heilsverkünder gibt, die uns angeblich die einzig wahre Heilslehre offenbaren. Doch es gibt höchstens eine Wahrheit – wenn man in religiösen Fragen überhaupt von Wahrheit sprechen kann. Die meisten religiösen «Erkenntnisse» sind also Spekulationen oder «fake news», um es mit einem neudeutschen Modewort zu formulieren.

Mit anderen Worten: Die Mehrheit der Menschen glaubt an einen falschen Gott. Die Frage ist nur: Welche Minderheit den «richtigen Gott» gefunden hat.

«Um sich den Menschen zu offenbaren, spricht Gott in seiner entgegenkommenden Güte zu den Menschen in menschlichen Worten.»

Aus dem katholischen Katechismus

Geht man nach dem Mehrheitsprinzip, müsste der christliche Gott der wahre sein. Doch da taucht bereits die nächste Schwierigkeit auf. Es gibt Hunderte christlicher Kirchen, die unterschiedliche Gottesbilder postulieren und die Bibel unterschiedlich auslegen. Was die Frage nach der «einzigen religiösen Wahrheit» für die Gläubigen nicht einfacher macht.

Wir erleben also eine religiöse Kakophonie oder einen Dschungel von Hypothesen, Interpretationen und Spekulationen. Das erschwert die Orientierung für Suchende erheblich.

Einzig Gott wäre fähig, das Dilemma zu lösen – und die Gläubigen zu erlösen. Er könnte sich offenbaren und die Diskussionen, ob es ihn überhaupt gibt, ein für allemal beenden.

abspielen

Gott erhört die Gebete, glaubt auch dieser Prediger. Video: YouTube/visionTV

Erstaunlicherweise thematisieren die Religionen die entscheidende Frage, weshalb Gott beharrlich schweigt, selten. Sie haben wohl Angst, keine plausible Antwort geben zu können und bei den Gläubigen Glaubenszweifel auszulösen. Diese werden lieber mit dem Standardspruch vertröstet, Gottes Wege seien unergründlich.

In ihrem Dilemma stützen sich die Gläubigen auf ihre eigenen «Gotteserfahrungen». Sie sind überzeugt, Gott oder Jesus zu spüren. Sie glauben, er beschütze sie, ja, er spreche gar zu ihnen.

Bild

Schaut Gott auf die Welt? Spricht er zu uns?

Selbst im Alltag suchen sie überall Signale von Gott. Auch unbedeutende Ereignisse interpretieren sie als Fingerzeig Gottes – auch wenn es sich offensichtlich um zufällige Vorkommnisse handelt.

Die Suche nach der Nähe Gottes geht bei vielen Freikirchlichen sogar so weit, dass sie beim Frühstück ein Gedeck für Jesus auftischen. Sie sind tatsächlich überzeugt, Jesus sitze nun bei ihnen zu Tisch. Das nennt man dann Autosuggestion oder Selbstindoktrination.

Gebet fördert die Autosuggestion

Diese hochgradige Suggestion wird vor allem auch beim Gebet gefödert, das fast alle Religionen kennen. Wer regelmässig betet und glaubt, Gott empfange die Botschaften, zweifelt nicht mehr an seiner Existenz. Die Einbildungskraft in dieser emotionalen Atmosphäre führt schliesslich zur Überzeugung, dass Gott Gläubigen beisteht und somit in die Welt wirkt.

Doch damit öffnet sie ein neues Konfliktfeld: Warum lässt der gleiche Gott, der sich als liebender Vater präsentiert, das unsägliche Leid auf der Erde zu? Wieso sitzt Jesus am Frühstückstisch der «Rechtgläubigen» und spricht Gott zu ihnen, wenn gleichzeitige unschuldige Kinder im Krieg in Syrien im Bombenhagel sterben?

Sollte sich Jesus nicht besser um die Leidenden kümmern?

Sollten die Gläubigen Jesus beim Frühstück nicht bitten, sich besser um die Leidenden zu kümmern, als mit ihnen am Tisch zu sitzen? Schliesslich hat der Sohn Gottes laut den Evangelien Kranke, Arme und Unterprivilegierte unterstützt.

Manche mögen einwenden, das seien konstruierte Beispiele. Für fortschrittliche Christen seien die Nähe zu Gott beim Gebet Gleichnisse, Metaphern. Gott spreche nicht wirklich mit den Gläubigen.

Doch die grösste christliche Gemeinschaft, die katholische Kirche, sieht das anders. Im katholischen Katechismus heisst es: «Um sich den Menschen zu offenbaren, spricht Gott in seiner entgegenkommenden Güte zu den Menschen in menschlichen Worten: ‹Gottes Worte, durch Menschenzunge ausgedrückt, sind menschlicher Rede ähnlich geworden, wie einst des ewigen Vaters Wort durch die Annahme des Fleisches menschlicher Schwachheit den Menschen ähnlich geworden ist›. Durch alle Worte der Heiligen Schrift sagt Gott nur ein Wort: sein eingeborenes Wort, in dem er sich selbst ganz aussagt. Das eine gleiche Wort Gottes erstreckt sich durch alle Schriften; das eine gleiche Wort ertönt im Mund aller heiligen Schriftsteller. Da es im Anfang Gott bei Gott war, benötigt es keine Silben, denn es ist nicht zeitbedingt” (Katechismus, Absatz 101 und 102).

Ich würde gern die Protokolle der Gespräche zwischen Gott und seinen Bischöfen, Kardinälen und Päpsten lesen. Vor allem mit jenen Würdenträgern, die Kinder geschändet und sich mit faschistischen Diktatoren ins Lotterbett gelegt haben.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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222Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pelegrino 23.09.2017 16:43
    Highlight Highlight Gottgleich zu sein erhoffen sich viele fromme, um sich überheblich über ihrer ungläubigen, auch gegenüber den Seinigen zu erheben. In der Natur eines Neros, im entscheiden und handeln und aburteilen, versuchen sich die geistlichen Führer andersdenkende unterzukriegen, um die von ihnen als geistlichen Kakerlaken-Schädlingen genannt, auszumerzen.
    Benutzer Bild
    • Pelegrino 25.09.2017 23:37
      Highlight Highlight Welchem geistlichen Nero soll da gebettelt werden, um seinem höllendrohenden Getue ein Ende zu machen, mit dem Zehnten des Monat-Gehalts, wie immer wieder ohne Gewähr den Erlass für den Eintritt zur ewigen Glückseligkeit zu kaufen.
    • Pelegrino 26.09.2017 20:18
      Highlight Highlight So wie mit den Tombola-Losen zu kaufen,ist es mit dem Zehnten $ sich in den Himmel hinein zu betteln,mit bitten dass das Ticket in den Himmel gültig ist, sonst wär es ja umsonst gewesen,denn welch ein Jammer,wenn Sesam öffne Dich,zum Jammertal geworden ist,weil die versprochene Heilsgewissheit ausblieb, u.Nächstenliebe der Wut/Enttäuschung den Platz räumen muss.Wenn trauert da noch,davon wegzugehen.Dann kommt Drohen,dass wenn man nicht gehorcht u.nicht bleiben will;dann fällst v. Glauben ab,da nichts mehr glaubst/ vertraust, dann kommst in die Hölle,dort wird heulen u.Zähneknirschen sein.



    • Pelegrino 26.09.2017 22:04
      Highlight Highlight Im Geist von Nero lassen sich geistliche Würdenträger gut gehen, wenn wie in Romulus Feuer>Höllenqual die Armen zum Opfer fiel. In der grossen Metropole blieben die Villenviertel vom dem Brand verschont.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 15.09.2017 15:24
    Highlight Highlight Die ultimativen Fragen zum Allmächtigen.

    Gott ist allmächtig und kann alles?
    Kann er einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht aufheben kann? Wenn ja. Dann kann er nicht alles. Wenn nein. Dann kann er nicht alles. Ergo ist Gott nicht allmächtig
    • Hypatia 15.09.2017 18:20
      Highlight Highlight @ Hans Jürg

      1. G ist allmächtig, also kann er alles erschaffen.
      2. G ist allmächtig, also kann er alles aufheben.

      =>
      Es gibt nichts, was er erschaffen aber nicht aufheben könnte oder was er aufheben aber nicht erschaffen könnte.

      Die Frage geht aber davon aus, dass es etwas gibt, was er entweder nicht aufheben könnte oder was er nicht erschaffen könnte.

      =>

      1. Also geht die Frage davon aus, dass G nicht allmächtig ist.

      2. Die Frage ging aber davon aus, dass G allmächtig ist.

      => Widerspruch ! q.e.d.

    • Pelegrino 23.09.2017 06:59
      Highlight Highlight Selbstallmächtig> selbstherrlich> für sich selbst den Gott geschaffen, um sich über Andern zu stellen. Wer sich selbst erhöht wird erniedrigt werden. Das ist Herrn Bamberger wohl entgangen!
    • Pelegrino 23.09.2017 16:12
      Highlight Highlight Mag ein Tribut zum Übermenschen emporsteigen, so ist es irre, dass er sich als selbsternannten Gottkaiser, dem Nero gleich, sich wie ein Richter über Wert und aufheben eines werten Lebens verfügt. Leider gibt es viele solche Diktatoren, vom Familienvater bis hin zum religiösen Tribut, und Macht>Hengst.
  • vera.vox 13.09.2017 23:17
    Highlight Highlight Jeweils nach Anschlägen gottloser Terroristen, die aus einer hasserfüllten Geisteshaltung rühren und sichere Zeichen des Unglaubens sind, beten Millionen von Gläubigen aller Religionen zu Ihrem Friedensfürst. Damit ER den Opfern dieser gottesfernen Verbrechen helfe und ihnen gibt, was es in dieser Situation braucht: Tatkraft, Liebe zu den Menschen und einen klaren Kopf.

    Da hilft das atheistische Gebets- und Glaubensbashing
    der HSBlogger wirklich niemandem.
    • olive 16.09.2017 09:17
      Highlight Highlight Gewalt ist ein sicheres Zeichen für Unglauben? Das sehen diese Gotteskrieger aber ganz anders.
  • Michael Bamberger 13.09.2017 14:41
    Highlight Highlight Hypatia: "2. siehe 1. und die Geschichte der Caritas."

    "Unser tägliches Brot gib uns heute..." aus dieser egozentrischen Bitte folgt: "...und lass uns nicht verhungern, wie so viele Millionen deiner Geschöpfe auf dieser Welt..."
    • Hypatia 14.09.2017 10:17
      Highlight Highlight @ Michael Bamberger

      Nun sehe ich Deinen Einwand um einiges klarer. Die Frage aber ist, wie dieses "uns" zu interpretieren ist. So "egozentrisch" habe ich dieses Gebet nie verstanden. Und wäre ein solches "egozentrisches" Verständnis jenem Willen Gottes gemäss? - Wohl kaum.

    • Michael Bamberger 14.09.2017 16:47
      Highlight Highlight Hypatia: "Die Frage aber ist, wie dieses "uns" zu interpretieren ist. So "egozentrisch" habe ich dieses Gebet nie verstanden. Und wäre ein solches "egozentrisches" Verständnis jenem Willen Gottes gemäss? - Wohl kaum."

      Aber ganz sicher ist das der Wille Gottes, denn dieser kommt völlig konträr zu "Unser tägliches Brot gib uns heute..." daher:

      "Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, WAS IHR ESSEN und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?" (Mt 6:25)
    • Pelegrino 23.09.2017 06:48
      Highlight Highlight Bamberger ist das wieder einer ihrer irrrationalen Doktrinen? Vor ihrem Zitat geht es um Vögel, und dass wir wie den Vögeln gleich tun, dass was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet, sich sorgen sollten.
      Nun zu den Obdachlosen die selbst kein Brot verdienen, und schlecht gekleidet sind, mit schlechten Nahrung versorgt werden, nützt da die Spatzenration!?
      Sie versuchen sich mit Bibeltexten aus ihrer Gewissensmisere heraus zu stehlen, da sie wieder mal wieder in Erklärungsnot stehen.
  • Michael Bamberger 13.09.2017 14:28
    Highlight Highlight @ Hypatia: "Was für ein Schlappsack von Gott wäre das, der es nicht vermöchte "seine Kreaturen in Versuchung zu führen"? Aber heisst das denn auch, dass dieser Gott es wirklich tut, oder heisst das nur, dass er es jederzeit könnte? Und könnte es sein, dass es im einzelnen Fall sehr heilsam sein könnte, in Versuchung geführt worden zu sein?"

    Dieser "Schlappsack" hat Abraham dazu verführt, Isaak auf die Schlachtbank zu legen, um seinem Sohn die Kehle durchzuschneiden, nur um anschliessend das ganze Theater als Aprilscherz abzutun.

    Extrem "heilsam" für Vater und Sohn, gell!
    • Hypatia 14.09.2017 10:21
      Highlight Highlight @ Michael Bamberger

      Die archaischen Zustände, wie sie das AT erzählt, sind in der Tat nicht mehr von dieser Zeit.
  • pilajos 13.09.2017 13:57
    Highlight Highlight Man kann beten (bitten) oder fluchen (tadeln), ob es irgendwo ankommt weiss
    ich nicht. Hauptsache man verschafft
    sich Luft. Religionen (Sekten) sind wie po-
    litische Parteien mit einem bestimmten
    Programm. Da man als Kind bereits in-
    doktriniert wird, bleibt einiges davon hängen. Handelt man zuwider, hat man ein
    schlechtes Gewissen. Genau bei Letzterem
    wird eingehakt um Zweifler gefügig zu machen. Perfid! Glaube (jedem der seine)
    ist ja OK, aber Religion (Politik) ist schon was anderes. Oder gibt es politische Götter? Auf jeden Fall würde ich zu keinem
    solchen beten.






  • Michael Bamberger 13.09.2017 10:51
    Highlight Highlight @ Hypatia

    Dieser Gott soll ewig, allgütig, allmächtig und allwissend sein und hat sich an einem Punkt entschlossen, die Welt zu erschaffen, so wie sie geworden ist. Der Schöpfungsplan dieses Gottes enthielt also bewusst und gewollt noch vor der Schöpfung jedes Detail all jener Gräuel, von seiner Kreation der Hölle bis hin nach Auschwitz. Da bleibt von der Willensfreiheit der Menschen lediglich die Illusion übrig. Übrigens, wer anders als solch ein Gott, der eine ewige Hölle plant und kreiert, verdient es, als einziger darin zu braten?



    • Hypatia 13.09.2017 16:59
      Highlight Highlight @ Michael Bamberger

      Gehen wir noch einmal an den Anfang zurück. Im Gebet heisst es: "Dein Wille geschehe". Das bedeutet implizit eben auch, dass Dinge geschehen können, die nicht jenem Willen entsprechen.
      Der Fehler Deiner Argumentation liegt also in der Prämisse. Der Schöpfungsplan enthält zwar alle möglichen Welten, aber welche verwirklicht wird, überlässt er den Menschen, damit sind sie quasi gottgleich.

      Das widerspricht weder der Allwissendheit noch der Allmacht noch der Allgüte.



    • Michael Bamberger 14.09.2017 13:36
      Highlight Highlight Hypatia: "Der Schöpfungsplan enthält zwar alle möglichen Welten, aber welche verwirklicht wird, überlässt er den Menschen, damit sind sie quasi gottgleich."

      Es gäbe als Entgegnung unzählige Aspekte, ich nenne hier aber nur einen:

      Auf diesem Planeten (der rund 4.6 Milliarden Jahre alt ist) gibt es seit rund 4 Milliarden Jahren Leben. Homo Sapiens ist rund 300'000 Jahre alt, wie fossile Funde belegen. Wer war während rund 4.500'000'700'000 Jahren zuständig dafür, welche "Welt verwirklicht wird"? Und wer wird zuständig sein, wenn unsere Primatenart ausgestorben sein wird?
    • Hypatia 14.09.2017 15:28
      Highlight Highlight @ Michael Bamberger

      Ich gehe hier von der Perspektive des Gläubigen aus. Man kann ein solches Gebet wie das "Vater unser" grundsätzlich atheistisch kritisieren. Das ist legitim. Deine Kritik aber ging auf eine mögliche Inkonsitenz aufgrund theologischer Grundsätze. Darauf habe ich reagiert, weil mir eine solche Kritik nicht gerechtfertigt erscheint.

      Zudem ist diese blaue Perle, auf der wir leben, selbst endlich.

      Natürlich vermag der Mensch nur begrenzt Einfluss zu nehmen auf eine mögliche wirkliche Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tobler-max 12.09.2017 09:50
    Highlight Highlight Die biblischen Schriften sind archaische Hirngespinste nomadisierender Ziegenhirten, denen durch kriegerischen Machtzuwachs die persönliche Sprache Gottes angedichtet wurde. Da der Vater von Jesus in den wirren Schriften zu Mord, Vergewaltigung, Kinderschändung, Frauenunterdrückung, Rassismus, Genozid, Diktatur, Sklavenhaltung und Liebe deinen Nächsten ermuntert, finden die Gottesanbeter, ob sie sich nun gegenseitig abschlachten, ausbeuten, unterdrücken oder vertragen, immer einen Text, der sie in tiefer göttlicher Ueberzeugung das alleinige Recht vertreten lässt.
    • Share 12.09.2017 22:16
      Highlight Highlight @AMU
      Erkenne dich selbst, schon mal gehört? Sagt dir der Begriff Tunnelblick etwas?
    • moimoimoi 13.09.2017 11:39
      Highlight Highlight @AMU: lustig, was ganz ähnliches hat der Prophet Mohammed auch gesagt... wer von den beiden hat nun Recht?
    • Pelegrino 14.09.2017 11:18
      Highlight Highlight Unzucht hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit abschwächen moralischen und ethischen verhalten zu den Werten. Zeitungsgemäss und den Medien, werden Unzucht nicht mit den religiösen Zugehörigkeit in Verbindung gebracht. Sondern wie letztlich mit psychischen Störungen, wegen unfähigen Verhaltens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 12.09.2017 09:44
    Highlight Highlight Kleine Ode an unsere Med-Schwester vom Bloxberg @vera.box



    1-3

    Doktor Eisenbart
    oder
    Wie die Medizin auf den Hund kommt


    Ich bin der Doktor Eisenbart,
    widewidewitt, bum, bum,
    kurier die Leut auf göttlich Art,
    widewidewitt, bum, bum.

    Kann machen, dass die Blinden gehn,
    und dass die Lahmen wieder sehn.
    Kann machen damit die Dummen denken,
    religiös Kurpfuschern Vertrauen schenken
  • Alienus 12.09.2017 09:41
    Highlight Highlight 2-3

    Zu Domat, oh weh, operierte man
    damit ne Tochter Bibel lesen kann.
    Schlug mit dem Buche auf ihr Köpfchen
    bescheuert ist nun das arme Tröpfchen,

    Zu Herrliberg kuriert man einen Mann,
    dass ihm der Schweiß von Stirne rann.
    Er wollte gern allbesserwissend sein,
    drum klistierte man die Weltwoch ein.

    Hat der arme Tropf bös erbrochen,
    arg viel hat er sich selbst versprochen.
    Religion ist auch Medizin, wie Opium,
    nutzt es, widewidewitt, bum, bum.


    • Alienus 12.09.2017 16:55
      Highlight Highlight 3-3 Vers. 2.

      Dem Mörgeli, Spezialist im Delirium,
      Professor für völkisch Panoptikum,
      gab man auch etlich biblisch Opiate,
      weil er macht allzuviele Spagate.

      Macht nicht der Pharmazie je Avancen,
      kontemplatives Beten hat viel Ressourcen.
      Inbrünstig Gebete sind kein Hokuspokus,
      konzentriert man sie auf'n biblisch Fokus.

      Eure Gebete sind bestimmt nicht mau,
      kreuz euch dabei kein Esel oder eine Frau.
      Kommt nicht mit dem schwarzen Hunde,
      kommt ansonsten in den Höllenschlunde.

      Gesagt sei euch jedoch darum,
      widewidewitt, bum, bum.
      Medizin ist kein biblisch Curriculum.
      widewidewitt, bum, bum.

    • Pius_XIII. 13.09.2017 16:08
      Highlight Highlight Heiliger Bimbam! Verdienen Sie mit diesen Kommentaren Geld? Oder woher zur Hölle nehmen Sie die Geduld, hier so viel (zugegebenermassen gar nicht schlechte!) Reime zu dichten? Danke dafür! Made my day.
    • Alienus 13.09.2017 18:28
      Highlight Highlight Pius, der IIXX

      Heut ist Geduld leider Mangelware,
      fort trägt man Hetzer auf der Barre.

      Reime dienen nur dem Spasse,
      haben Länge von ner Kaffetasse.

      Salär kommt nicht vor Fabulation,
      aber von technischer Inspiration.

      Drum sei‘s gesagt, achtzehnter Pius,
      reflektieren auch Sie wie der Alienus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 12.09.2017 09:39
    Highlight Highlight Warum kann ich eigentlich mich beklagen, wenn ich dafür kritisiert werde zu beten, dass meine religiösen Gefühle verletzt würden, wenn ich aber behaupte ich hätte gute Diskussionen mit meinem unsichtbaren "Suffkumpan" werde ich in die Klapse gesteckt? Hat sich das mal einer überlegt?
    Wenn es keine unsichtbaren Suffkumpanen gibt und da bin ich mir sicher, dass die nicht existieren, dann gibt es auch keinen Gott und erst recht keinen mit dem es sich lohnt zu plappern.
    • Pelegrino 14.09.2017 13:19
      Highlight Highlight PPfff, welche Plaudertasche führt ein Selbstgespräch, und prüft Gott wegen seinem Gejammer!
  • Michael Bamberger 11.09.2017 13:49
    Highlight Highlight Das bekannteste christliche Gebet ist das Vater Unser, welches gemäss Lukas und Matthäus dem biblischen Jesus zugschrieben wird.

    Was hat sich diese biblische Figur wohl dabei gedacht?

    1. "Dein Wille geschehe..."...wo bleibt da die angeblich göttliche Gewährung der Willensfreiheit zugunsten seiner Kreaturen?

    2. "Unser tägliches Brot gib uns heute..." ...wo bleibt da die christliche Nächstenliebe und Empathie gegenüber anderen Mitmenschen?

    3. "Und führe uns nicht in Versuchung..." ...was für ein Gott ist das, der seine Kreaturen in Versuchung führen würde?
    • Pasionaria 11.09.2017 15:59
      Highlight Highlight MB
      Interessante Gedanken. Nur in Punkit 3. scheinst Du leicht etwas falsch zu interpretieren:
      Gott ist doch immerdar zu unserer .....Verführung

    • Hypatia 11.09.2017 17:23
      Highlight Highlight @Michael Bamberger

      1. Der betende Mensch hat natürlich die Freiheit, sich so oder anders zu entscheiden, aber er möchte auch, das seine Entscheidung dem Willen seines Gottes entspricht.

      2. siehe 1. und die Geschichte der Caritas.

      3. Was für ein Schlappsack von Gott wäre das, der es nicht vermöchte "seine Kreaturen in Versuchung zu führen"? Aber heisst das denn auch, dass dieser Gott es wirklich tut, oder heisst das nur, dass er es jederzeit könnte? Und könnte es sein, dass es im einzelnen Fall sehr heilsam sein könnte, in Versuchung geführt worden zu sein? -

    • Michael Bamberger 11.09.2017 17:45
      Highlight Highlight Wie immer liegst Du 100% richtig, denn der Gott des Neuen Testaments verführt seine Geschöpfe mit sichtlichem Genuss:

      „Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.“ (Röm 1, 26-27)

      Was hätte Sigmund Freud diesem Gott auf seiner Couch in 20 Maresfield Gardens in London dazu bescheinigt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 11.09.2017 10:20
    Highlight Highlight "Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben, ...."

    Einen solchen Satz hätte ich mit einem Punkt abgeschlossen: "Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben."

    Und ja, es sind diese Fragen, die Religion legitimieren, denn sie bieten den so Glaubenden eine Orientierung.

    Und ja, deshalb beten viele, das so Geglaubte möge in Erfüllung gehen (oder gerade nicht in Erfüllung gehen).
  • Gummibär 10.09.2017 21:44
    Highlight Highlight Hört Gott zu, wenn Gläubige beten? Antwortet er gar?
    JA !
    Jeder Gläubige hat in seinem Bewusstsein eine individuelle Vorstellung von Gott Stellt er sich seinen Gott als gebets-empfänglich vor, so hört und reagiert er dementsprechend.
    Für Leute die nicht an die Gebetsempfänglichkeit Gottes oder an seine Existenz glauben stellt sich die Frage nicht.
    Ergo lasset die Beter beten ohne andere zu behelligen, so tun sie nichts dümmeres.
    • Don Sziggy 11.09.2017 00:02
      Highlight Highlight Werden wir doch… wir hören zwar keine Stimmen, aber wenn Ihr das tut, Ok, aber lasst mich bloss in Ruhe damit, es gibt Leute, die sind in der Klappse dafür….
  • klarabella 10.09.2017 19:22
    Highlight Highlight dieses video einer hirnforscherin erklärt für mich sehr eindrücklich, warum manche menschen zugang zu religiösen themen haben und andere nicht.
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    • Joseph Dredd 10.09.2017 21:57
      Highlight Highlight Die Wissenschaftlerin hier erscheint auch in der 'Ode ans Gehirn' von Symphony of Science. Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber ich finds ein geniales Video.
      Play Icon
    • Pelegrino 13.09.2017 04:54
      Highlight Highlight Religion hat nicht mit einem Gehirn zu tun, denn es ist eine emotionelle Erscheinung. Das Gehirn hat bei allen Menschen die gleiche Struktur, und alle dieselben Zonen die gleichen Funktion. Nur ein Neurologe verfügt ausschliesslich Kenntnis über das Hirn. Anderweitig ist es nur ein Nebenfach bei der Ausbildung. Religion ist eine Lebensauffassung die selbstgemacht ist, und auch durch rel. Gruppierungen indoktriniert werden. So viele Ansichten, so viele Religionen, denn jeder schmiedet sich selbst seine Religion.
    • klarabella 13.09.2017 19:21
      Highlight Highlight @paeblos: einverstanden! danke für den input. dummerweise hab ich religiöse themen geschrieben obwohl ich spiritualität meinte...
  • Michael Bamberger 10.09.2017 14:41
    Highlight Highlight BigPun: "Im Koran ist es ganz klar Selbstverteidigung! Niemals steht töte alle Ungläubige. Immer nur die die gegen dich kämpfen."

    Quatsch!

    Sure 9:5: „Sind die heiligen Monate abgelaufen, dann tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie, und lauert ihnen auf aus jedem Hinterhalt.“

    Sure 9:29: „Kämpft gegen die, die nicht an Gott glauben und auch nicht an den Jüngsten Tag (...), bis sie erniedrigt den Tribut aus der Hand entrichten.“

    Und so weiter und so fort...
    • Pelegrino 14.09.2017 14:17
      Highlight Highlight Auch durch Trump's Mundwerk tötet, mit falsches behaupten, falsches interpretieren, und Falsches den Andern auftischen, wie auch religiöse Querulanten in aller Welt es tun.

      Seit falsch wie die Tauben, und hinterhältig wie die Schlangen, ist auch aus christl. Gläubigen zu vernehmen, beim untermauern ihrer Geisteshaltung. Wäre ihre heilige Schrift der Religiöser nicht verfälscht, könnte es ein ehrlicher Gläubiger anders verstehen!

      Das Abendland,>Europa und Amerika sind es nicht wert, sich besser zu nennen, solange Christen sich nicht als Vorbilder erweisen können.
  • vera.vox 10.09.2017 12:58
    Highlight Highlight Kontemplatives Beten ist bequem, Harmonie fördernd und sehr Ressourcen schonend. Wird jemand ins Spital eingeliefert, verbraucht dies sehr viel Ressourcen; Infrastruktur, Personal, Medizin etc.
    Durch inbrünstiges Beten für den Patient, kann man sich dank Jesus Christus den medizinischen Hokuspokus sparen. Weil Jesus lebt und der Heilige Geist bis heute aktiv wirkt! Gott existiert! Wir wollen glauben und um Heilung beten.
    Annulliert kein Esel, keine Frau und kein schwarzer Hund das Gebet, hilft der gütige und gerechte Gott ganzbestimmt.
    Besser der Hand Gottes vertrauen, als einem Kurpfuscher.

    Benutzer Bild
    • Michael Bamberger 10.09.2017 16:36
      Highlight Highlight Vera Vox: "Wird jemand ins Spital eingeliefert, verbraucht dies sehr viel Ressourcen; Infrastruktur, Personal, Medizin etc. Durch inbrünstiges Beten für den Patient, kann man sich dank Jesus Christus den medizinischen Hokuspokus sparen."

      Perfekt! Deshalb lanciert Vera Vox umgehend eine Initiative zur staatlich durchgesetzten Abschaffung des Medizinstudiums, sowie aller Arztpraxen und Spitäler bei gleichzeitiger Umlagerung der Prämien für die nun obsoleten Krankenkassen zugunsten der Finanzierung der obligatorischen Absolvierung von Jesuanischen Dämonenaustreibungscamps.
    • Don Sziggy 10.09.2017 19:28
      Highlight Highlight Aber aber, Vera Vox, scheint bei Ihnen immer schlimmer zu werden, tut mir leid für Sie, ich werde für Sie beten, ganz heftig und fest und hoffe, dass auch Sie geheilt werden, ich werde dann anhand von Ihren zukünftigen Kommentaren erkennen, ob mein Beten geholfen hat.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 10.09.2017 21:57
      Highlight Highlight Ich hoffe Vera hat keine Kinder...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucida Sans 10.09.2017 09:29
    Highlight Highlight Mal angenommen, es gäbe diesen allmächtigen Gott.
    a) Warum hat er es nötig von uns angebetet zu werden, er wäre ja schon der Grösste.
    b) Wessen Eigentum wäre er?
    c) Müsste er nicht auch existieren, wenn keiner mehr da wäre, der ihn anbetet?
    • Alienus 10.09.2017 14:55
      Highlight Highlight Helona

      Sie haben eine grundphilosophische Frage gestellt!

      Wunderbare Fragen im 600-Zeichen-Universum. Im 666-Zeichen-Universum scheint es offensichtlich einfacher zu funktionieren!

      a) Wir beten ihn nicht an. Denn wir betteln Gott an! Beten entstammt der altgerm. Wurzel für betteln!
      b) Eigentum in Universim gibt es nicht. Eigentum ist ein Hirngespinst der Menschen!
      c) Was der Mensch nicht denkt existiert auch nicht. Ist der Mensch nicht existent, kann man dann auch nicht solch eine Frage stellen, geschweige beantworten!
    • Spooky 10.09.2017 19:28
      Highlight Highlight @Helona
      Wow! Diese Fragen sind ja eine echte Herausforderung. Danke! Aber Alienus hat sie bereits beantwortet. Er kriegt von mir ein Lob 😁

      Die dritte Frage (c.) ist allerdings - meiner Meinung nach - nicht abschliessend zu beantworten. Das Problem, ob es irgendetwas gibt, das ausserhalb des Bewusstseins existiert, ist nicht gelöst.

      Quizfrage:
      Gibt es Töne, die so hoch oder so tief oder so leise sind, dass kein Ohr (auch kein göttliches) sie hören kann?
    • Lucida Sans 10.09.2017 20:02
      Highlight Highlight @Alienus. Sollte Gott also nur ein Gedankenkondtrikt der Menschen sein, dann wäre es im Umkehrschluss durchaus legitim, sich dieses Geschöpf nach eigenem Gusto zu "konstruieren" . Womit auch die Vorschriften an die Gläubigen je nach Persönlichem Nutzen gestaltet werden können. Unter legitim verstehe ich nicht automatisch richtig und gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 10.09.2017 03:40
    Highlight Highlight Herr Stamm versucht, das Meer mit einem Teelöffel in einen Krug zu löffeln.

    Den Krug kann man mit der Rationalität vergleichen, das Meer mit der Unendlichkeit.

    Aber ich vermute, Herr Stamm weiss ganz genau, was er mit seinen Artikeln beim Volk bewirken will. Darum ist der Inhalt seiner Artikel so simpel.

    Eines ist klar, Herr Stamm wendet sich nicht an intelligente Leser.
    • Alienus 10.09.2017 08:34
      Highlight Highlight Spooky

      Aber ich vermute, Herr Spooky weiss ganz genau, was er mit seinen Artikeln beim Volk bewirken will. Darum ist der Inhalt seiner Antworten so simpel.


      Eines ist klar, Herr Spooky schreibt nicht als intelligenter Leser.
    • Pasionaria 10.09.2017 15:02
      Highlight Highlight Ach, Spooky'cito, manchmal wäre schweigen schon Gold. Mr. Buddha hätte keine Freude an Dir.
      Was stellst Du Dir unter einem intelligenten Leser und was unter einem noch intelligenteren Kommentierenden vor?
      Deine Metapher auch ziemlich mager.
    • Pius_XIII. 13.09.2017 16:27
      Highlight Highlight Muss ich Spooky zustimmen. Fundierte, reflektierte Religionskritik ist sehr wünschenswert, und das fordert Hugo Stamm immer lautstark. Er selbst ist aber ein intellektueller Tiefflieger, wär gern auf dem denkerischen Niveau von Richard Dawkins, schafft es aber nur auf das Level von freikirchlichen Fundis.
  • Ökonometriker 10.09.2017 01:01
    Highlight Highlight Es gäbe auch noch die Interpretation, dass Gott den freien Willen des Menschen heute respektiert und sich jedem Menschen in der weise offenbart, wie es der jeweilige Mensch zu verstehen vermag.

    Aber das ist am Ende das Problem bei religiösen Fragen - man kann sie immer so beantworten, wie sie dem eigenen Weltbild entspricht. Eine objektive Antwort ist ausgeschlossen.

    Ein rationaler Grundsatz lässt sich daraus aber dennoch ableiten: man sollte die Weltanschauung jedes Menschen respektieren und offen aber kritisch sein. Auch wenn das bisweilen schwer fällt.
  • Alienus 09.09.2017 21:50
    Highlight Highlight Glauben

    „.. In dessen veralteten thätigen Bedeutung, vermittelst eines Handschlages versprechen, und in weiterer Bedeutung versprechen überhaupt, die Zusage, das Versprechen und deren Erfüllung.

    In der weitesten Bedeutung, .. der Zustand des Gemüthes, da man eine Sache für wahr hält.“

    Der Mensch glaubt, dass Gottes Versprechen auf den Himmel erfüllt wird, ohne Gewissheit der Wahrhaftigkeit.

    Der interessanteste Satz von Kruenitz: "Die theologischen Bedeutungen dieses Wortes übergehe ich".

    Man beachten den weisen Spruch, über 250 Jahre vor den eifernden Gläubigen der heutigen Zeit.
  • Alienus 09.09.2017 20:33
    Highlight Highlight Ist nicht etwa beten zu Gott wie pfeifen im Weld.

    Der Mensch alleine und ängstlich auf einem winzigkleinem Stabkorn im Universum - wie das ängstliche Kind im finsteren Wald.

    Ausgesetzt, ohne Hilfe, von allen guten Geistern verlassen und rufend: ist da jemand? Es könnte auch Gott sein!
    • Rabbi Jussuf 09.09.2017 22:37
      Highlight Highlight oder der böse Wolf
    • Pasionaria 10.09.2017 01:28
      Highlight Highlight 1/2
      Inzwischen ist übrigens schon Wissenschaft. belegt, dass Gebete nicht erhört werden.
      Vor einigen Jahren liess man im Mind/Body Medical Institute bei Boston 1800 Patienten, die sich einer Bypass-Operation unterzogen hatten, in drei Gruppen einteilen. Für die erste Gruppe wurde gebetet, ohne dass die Patienten davon wussten, für die zweite wurde nicht gebetet, und für die dritte wurde gebetet, und die Patienten wurden davon informiert. Das Beten übernahmen protestantische Kirchengemeinden in diversen US-Bundesstaaten.
    • Pasionaria 10.09.2017 01:30
      Highlight Highlight 2/2
      .....
      Alle nahmen in ihr Gebet die Bitte „für eine gelungene Operation mit schneller Genesung und ohne Komplikationen“ auf.
      Kaum überraschend, dass es zwischen der ersten und der zweiten Gruppe nicht den geringsten Unterschied gab. In der dritten Gruppe aber – unter den Patienten, die wussten, dass man für sie betete – war die Zahl der postoperativen Komplikationen signifikant höher.
      (Quelle A. Posener)

      Fazit: Bitte nicht für mich zu beten - ich fürchte mich vor den Nebenwirkungen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenf 09.09.2017 20:11
    Highlight Highlight Und wie immer macht sich HS lediglich lustig darüber, dass Menschen an einen wissenschaftlichen Nonsens glauben, statt sich ernsthaft die Frage stellen, woher das Bedürfnis in praktisch jedem Menschen kommt, etwas Ehrfurcht vor der Welt, in der wir leben, zum Ausdruck zu bringen. Und damit meine ich auch die Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen, aber ein Bedürfnis nach Yoga oder sonst einer Form von geistiger Entspannung haben.
    Wenn man diese Tatsache mal akzeptiert, ist es unschwer zu begreifen, warum viele für irgendeine Art von Heilslehre empfänglich sind...
    • äti 09.09.2017 21:21
      Highlight Highlight Es geht hier doch gar nicht darum, dass manche für irgendeine Heilslehre empfänglich sind oder nicht. Sondern diese "irgendeine Heilslehre" etwas zu relativieren. Ich denke, dass solche eben nicht ausschliesslich nur 'heilen' sondern noch anderen Zwecken dienen.
  • Pasionaria 09.09.2017 19:16
    Highlight Highlight HST's Vergleich mit einer Blackbox gefällt mir sehr.....
    Darin sehe ich den Input/Impuls, der von den Religionsstiftern gnadenlos praktiziert wird einerseits - den Output > beten > preisen > Halleluja > missionieren seitens der Gläubigen anderseits, dazwischen diese berühmt, berüchtigte Blackbox mit der Unbekannten: der Utopie, den fantasievollen Projektionen, den illusionären Konstrukten, menschlichen Wunschvorstellungen, anti-wissenschaftlichen Bezeugungen u.v.m.
  • River 09.09.2017 18:20
    Highlight Highlight Wenn mir jemand sagt, dass er an Gott glaube, kann ich ihn nicht mehr für voll nehmen.
    • äti 09.09.2017 21:25
      Highlight Highlight Das ist krass. Denn du weisst ja nicht was er darunter wirklich versteht und warum er das tut.
    • Halb Wissen 09.09.2017 21:42
      Highlight Highlight Geht mir (leider) ähnlich.
      Ich steck ihn dann unbewusst gleich in eine Kiste.
    • River 09.09.2017 22:07
      Highlight Highlight Rendel, du verurteilst mich und wirfst mich in einen Topf mit anderen.
      Unsicher?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robi14 09.09.2017 17:45
    Highlight Highlight bringts was, wenn man jemandem viel glück wünscht oder die daumen drückt? zweifel sind an angebracht...
  • nachgetreten 09.09.2017 17:12
    Highlight Highlight Götter? 93' Minute... kännsch?
  • Spooky 09.09.2017 16:48
    Highlight Highlight Die Hindus wissen es:
    „Dein eigener Wille ist das einzige, was auf deine Gebete antwortet; aber er erscheint jedem Geist in der Verkleidung verschiedener religiöser Vorstellungen. Wir mögen ihn Buddha, Jesus, Krishna, Jehovah, Allah, Agni nennen; aber er ist stets das Selbst, das Ich.“ [das höhere Selbst, nicht das Ego]

    Swami Vivekananda (1863-1902, am 2.8.1895 in USA)

    Aus „Gespräche auf den Tausend Inseln“ von Swami Vivekananda, Rascher Verlag, Zürich, 1944, Seite 199
    • Spooky 09.09.2017 20:22
      Highlight Highlight @Rendel
      "Das höhere Selbst ist auch nur ein Konzept..."

      Kann schon sein. Vielleicht ist es sogar schlimmer. Wahrscheinlich ist es sogar Illusion, Maya.

      Aber es geht hier darum, ob Gott auf Gebete antwortet. Die Hindus sagen: Nein.
    • Spooky 09.09.2017 23:18
      Highlight Highlight Selbstverständlich, Rendel! Die Gedanken sind frei.
  • FrancoL 09.09.2017 16:26
    Highlight Highlight "Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben, was Religionsführer oder -gründer verkünden. Ihre zentralen Botschaften über Gott und transzendentale Fragen lassen sich nicht überprüfen."

    Als ich bei einer der entscheidenden Fragen meines Lebens, nämlich bei meiner erste und entscheidenden Anstellung den Arbeitgeber fragte wie und wo ich in den nächsten 2 Jahren eingesetzt würde bekam ich auch eine Antwort, die ich nicht überprüfen konnte und ich musste hoffen, dass alles so wird wie man mir OHNE Beweise dargelegt hatte, ich musste an die Aussage GLAUBEN!
    • äti 09.09.2017 21:29
      Highlight Highlight ... ich denke eher, du hast es einfach akzeptiert resp geschluckt. :)
    • FrancoL 10.09.2017 00:06
      Highlight Highlight @äti; Nein ich habe nie etwas einfach akzeptiert! Ich musste schon früh in meiner Karriere (auch im Sport) an Ideen glauben , an Pläne glauben ohne eine Sicherheit in der Hand zu haben. Man kann nicht alles ausloten und hinterfragen, man muss sich auch auf das Baugefühl verlassen können, an etwas glauben, auch wenn es mal schief läuft.

      Nach vielen Jahren stelle ich heute fest, dass viel mehr Menschen ihre Werke auf dem Glauben an eine Sache basieren als man meinen könnte.
  • Share 09.09.2017 15:34
    Highlight Highlight Reise nach Jerusalem und das Gerangel um den letzten Platz oder ein Gedeck mehr? Ich meine, Sie haben die Wahl.
  • Michael Bamberger 09.09.2017 15:26
    Highlight Highlight BigPun: "Nie würde Gott wollen dass in seinem Namen Krieg geführt wird."

    Quatsch!

    "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern. " (5. Mose 20,16-18)

    oder

    "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (...) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." (4. Mose/Num. 31,15-18)

    und so weiter und so fort...
    • Kevegoal 09.09.2017 19:40
      Highlight Highlight Gut hast du das alte testament zitiert 👍🏻
    • Pelegrino 10.09.2017 06:33
      Highlight Highlight Bamberger das sieht ähnlich dem IS!! Vor-allen der Reihenfolge wie die Textsammlungen aufgeführt sind. Viel Worte und nichts Wahr, gleich dem Koran!!
    • Rabbi Jussuf 10.09.2017 22:40
      Highlight Highlight BigPun
      Was ist das bloss für wirres Zeug?

      Dazu noch so ziemlich alles falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 09.09.2017 15:25
    Highlight Highlight Leben und leben lassen Herr Stamm, das hilft dem eigenen seelischen Wohl!
    • ManuL 09.09.2017 20:34
      Highlight Highlight Nir leider finanziert die Allgemeinheit dieses "Leben lassen" mit...
    • äti 09.09.2017 21:32
      Highlight Highlight ... äh, gilt das jetzt auch für Herr Stamm?
    • Pelegrino 10.09.2017 07:25
      Highlight Highlight Denk nach, ihr Text ist ganz meine Fassion, und ist in vielen Blogs zu lesen!
  • Angelo C. 09.09.2017 14:38
    Highlight Highlight In koptischen Kirchen werden Christen durch Islamisten reihenweise umgemäht, andere Gotteshäuser, in welche Betende schutzsuchend geflohen sind, werden von Erdbeben platt gemacht, während einzelne Lebensschicksale streng Gläubiger anderswo individuell ganz schrecklich verlaufen - und so hat Stamm nicht unrecht, wenn er Gebet und ausbleibende Antwort hinterfragend thematisiert.

    Dennoch: Gott vorausgesetzt, kennen wir dessen Wesen, Wirken und Absichten nicht, und so muss er deswegen nicht zwingend inexistent sein, denn vielleicht entspricht er nur nicht christlichem Credo und Wertvorstellung 🤔
  • Pasch 09.09.2017 14:18
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
  • BigE 09.09.2017 13:33
    Highlight Highlight Religion ist Glauben. Glauben ist nicht Wissen. Für Wissen ist die Wissenschaft zuständig. Etwas glauben zu können, ist wirklich ein schönes Gefühl. Wer sich darauf nicht einlassen will oder kann verpasst in meinen Augen zwar etwas, aber wenn es so für ihn/sie so stimmt?

    Durch das Nichtglauben versperren sich manche den Blick auf die Religion, wie ihn wir Gläubigen sehen. Und die Religionstexte werden missinterpretiert. Leider passiert das oft auch durch Gläubige, wenn es um Wissenschaft geht!

    Ich versuche gerne, Gemeinsamkeiten zu finden zwischen Religion und Wissenachaft. Das macht Spass!
    • Regas 09.09.2017 14:40
      Highlight Highlight @BigE: Etwas Glauben ist ein schönes Gefühl. Ja, es muss ein unbeschreibliches hoch erhabenes Gefühl für den Dschihadisten sein, wenn dieser sich kurz vor dem betätigen des Zünders, bereits umgeben von den 70 Jungfrauen seiner Träume fühlt.
    • Alienus 09.09.2017 17:37
      Highlight Highlight Regas

      Na ja, nicht 70 sondern 72 Ehrenfrauen. Ob man da von Jungfrauen sprechen kann ist sehr strittig. Die 72 hat eine vertrackte Symbolik.

      Diese armen 72 Ehrenfrauen haben aberhunderte von Millionen von Gläubigen, Killern und Mördern hinter sich.

      Und das Paradies ist nicht der Himmel, sondern ein Auswilderungsplatz für was auch immer. Man altert bereits dort. Adam und Eve wurden dort ausgewildert, zeugen herum und starben auch noch.

      Ne schlechte Örtlichkeit, das Paradies, besonders für die Dschiha-Boys. Mit Juden, Christen uam. die überalterten armen 72 Ehrenfrauen teilen.

      Igitt.
    • Regas 09.09.2017 19:07
      Highlight Highlight @Alienus: Danke für die Korrektur. Aber die Stossrichtung ist die Selbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 09.09.2017 13:24
    Highlight Highlight Es gibt keine Zufälle... just saying.
    • rauchzeichen 09.09.2017 14:32
      Highlight Highlight begründung?
    • Yannik Aebi 09.09.2017 15:14
      Highlight Highlight Weil es nur Wahrscheinlichkeiten gibt :)
    • rauchzeichen 09.09.2017 22:36
      Highlight Highlight das eintreffen einer wahrscheinlichkeit wird bestimmt durch? zufall? zumindest das einzige wort das für mich passt. es ist eine rein ideologische frage wie man das grundlegende mysterium unseres daseins anschaut. ich glaube ans chaos, wahrscheinlichkeiten, zufall. andere an götter, schicksal, karma.
  • Michael Mettler 09.09.2017 12:25
    Highlight Highlight Das Wiederholen von Themen, zu denen die Meinungen gemacht und die Urteile gefällt sind, ist eher langweilig. Vor allem wenn keine neuen Ansätze oder Erkenntnisse vorhanden sind. Hugo dreht sich im Kreise. Wie die Betenden...
    • Share 09.09.2017 15:11
      Highlight Highlight Das hat Hermeneutik so an sich.
    • äti 09.09.2017 21:39
      Highlight Highlight .. immerhin bewegt sich was, besser als Stillstand.
  • Menel 09.09.2017 11:51
    Highlight Highlight Ich glaube, wir verstehen diesen Gott einfach falsch. Wenn man ihn mal nicht als den sieht, der die reine Liebe verkörpert, sondern als etwas, dass das absolut Böse darstellt, dann macht plötzlich ganz vieles Sinn 😆
    • Maracuja 09.09.2017 13:28
      Highlight Highlight Menel: , sondern als etwas, dass das absolut Böse darstellt, dann macht plötzlich ganz vieles Sinn

      Nein. Wenn er das absolut Böse verkörperte, müsste man sich doch genauso fragen, weshalb er so viel Gutes zulässt. Mehr Sinn ergibt diese Annahme folglich nicht, plausibler ist hingegen die Annahme, dass es keinen Gott/Götter gibt. Deshalb habe ich als Gläubige Verständnis für Nichtgläubige. Rational betrachtet, ist ihr Weltbild plausibler.
    • dorfne 09.09.2017 14:30
      Highlight Highlight Warum müssen wir Gott eigentlich immer ein Adjektiv ankleben: gut, böse, allmächtig usw..
      Für uns Gläubige ist Gott viel mehr, als wir mit unserem Verstand fassen können. Wir müssen ihn übrigens auch nicht verstehen. Und wir sollten beim Beten auch nicht immer bitte, bitte und danke, danke sagen. Einfach versuchen gute Menschen zu sein.
    • dorfne 09.09.2017 17:21
      Highlight Highlight @Meinungsvielfalt. Wie ihr Nickname schon sagt. Gut. Sie brauchen keinen Gott und ich brauche nicht zu missionieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp Burri 09.09.2017 11:49
    Highlight Highlight Es gibt keinen Gott. Mehr muss man - und eigentlich auch HS - dazu gar nicht sagen.
    • äti 09.09.2017 21:46
      Highlight Highlight ... doch, warum gibt es keinen Gott?
  • dorfne 09.09.2017 11:12
    Highlight Highlight Herr S.fragt, wie kann Gott den Krieg in Syrien zulassen und dabei tatenlos zuschauen. Gott hat nie versprochen, dass er hinter dem Menschen herrennt und aufräumt, nachdem dieser sich für das Böse entschieden hat. Ich drücke mich religiös aus: Gott lässt uns an seiner Göttlichkeit teilhaben (nur wenn wir das wollen) durch den heiligen Geist (Gott ist Vater, Sohn und heiliger Geist). Der Heilige Geist wirkt in uns und lässt uns das Richtige, das Gute, das Mutige tun. Die Kirche hat keine Macht mehr und der Blick auf die Wahrheit ist frei. s.auch unter Theodizee.
    • dorfne 09.09.2017 11:45
      Highlight Highlight @kleiner Schurke. Ich verrate Ihnen etwas: Gott liebt auch die Trolle.
    • Regas 09.09.2017 11:50
      Highlight Highlight Ja Wölfli warum gibt es auch unter den Theodizee - Anhängern Kranke und Krüppel, Warum rennt den Gott nicht hinter den Benachteiligten her und heilt Sie ? Haben Diese sich etwa für das Böse entschieden ?
    • dorfne 09.09.2017 12:27
      Highlight Highlight @regas. Gute Frage! Schätze 50% von Leid und Krankheiten sind vom Menschen verursacht. Kriege sowieso. Benachteiligungen auch. Wenn ich das erste Testament lese, denke ich: Gott ist nicht nur gut, er will aber, dass wir Menschen gut sind, weil der Bund zw. Gott und dem Menschen auf einem Ja zum Leben beruht. Doch Gott greift nicht in seine unvollkommene Schöpfung ein, um uns zu gefallen. Ich sag nicht, das ist die Wahrheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 09.09.2017 10:52
    Highlight Highlight Es wird immer grotesker, leider nicht origineller. Herr Stamm trägt das Kreuz (die Krux), weil er sich freiwillig von tausenden Heilsverkündern mit Fake-News beschallen lässt. Selber Schuld. Ich würd mir das nie antun.
    • äti 09.09.2017 11:19
      Highlight Highlight @wölfli: vielleicht schon mal überlegt, warum alle Religionen/Sekten den Menschen lauthals sagen/befehlen was sie tun oder lassen sollen - was gut resp böse ist - aber niemals Verantwortung tragen? Nie! Und sich immer hinter einem Gott verstecken! Da schaffen sich alle einen Freiraum auf Kosten jener die eigentlich Hilfe suchten. Klagen Sie mal einen Prediger für üble Taten ein, er wird lächeln und nach oben zeigen.
    • dorfne 09.09.2017 11:49
      Highlight Highlight @äti. Kommen Sie runter von Ihrem Furor und beantworten Sie bitte folgende Frage: wann haben Ihnen Religionen/Sekten lauthals etwas befohlen? Wenn doch, ignorieren Sie die Befehle doch einfach. Aber vielleicht sind es ja gar keine Befehle und sie wollen sich einfach aufregen.
    • äti 09.09.2017 12:30
      Highlight Highlight @wölfli, ich bin irritiert: spricht aus Ihrem Kommmentar null Ahnung oder null Erfahrung. Auch die Formulierung " du sollst..." aber " wenn im Falle nicht..." ist Befehl. Und ich rege mich nicht auf, ich erkläre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 09.09.2017 10:48
    Highlight Highlight Religionen sind grosse Blackboxen? Warum wird dann nach Flugzeugabstürzen immer fieberhaft nach der Blackbox gesucht? Etwas weil gar nichts drin ist?
    • Regas 09.09.2017 11:33
      Highlight Highlight Das Lamm hat demzufolge die Blackbox gefunden.
      Gott sei Dank weis ich nicht was drin ist.
    • bossac 09.09.2017 12:02
      Highlight Highlight Blackbox nennt man es, weil man nicht genau weiss, was im inneren der „Box“ genau abläuft (z.B. Software). Zu Ihrem Bsp.: es wird fieberhaft danach gesucht, da man sich genaue wissenschaftliche Daten erhofft, die belegbare Erkentnisse liefern. Das unterscheidet es von der „Blackbox“ Religion. Diese wird man nie öffnen & analysieren können. Sie bleibt verschlossen und jedem steht frei selber zu definieren, was er darin vermutet, sich wünscht darin zu finden.
    • dorfne 09.09.2017 12:33
      Highlight Highlight @regas@BossAC. Gut pariert!
  • Raro Wetzel 09.09.2017 10:36
    Highlight Highlight Gott ist ,,nichts anderes" als die Intelligenz, die sich der Mensch wünscht und von der er nicht weiß, dass er sie selber hat.

    Ludwig Feuerbach (1804–1872)
  • lagaffe 09.09.2017 10:27
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder niedlich, wie Hugo Stamm versucht, mit dem ziemlich engen kollektiven Weltbild etwas zu erklären oder widerlegen, wenn dieses Etwas die Grenzen dieses Weltbildes jedoch massiv sprengt.
    • karl_e 09.09.2017 10:53
      Highlight Highlight Was ist ein "kollektives Weltbild"? Versteh ich nicht.
    • Menel 09.09.2017 11:54
      Highlight Highlight Es ist zu profan, um ein Weltbild zu sprengen. Es ist sogar richtiggehend langweilig.
    • Jürg Müller 09.09.2017 17:54
      Highlight Highlight karl_e: Gaston hat schon recht. Für HS ist sein Weltbild das Kollektive.
  • Driver7 09.09.2017 10:12
    Highlight Highlight Achja.. das wöchentliche Religionsbashing von Herr Stamm. Der selbsternannte Experte.. etwa so ernstzunehmen wie ein linksgrüner Velofahrer der sich als Experte für Sportwagen verkaufen möchte. Aber seine wöchentlichen predigten errinern mich irgendwie an einen Pfarrer.. jaja ich weiss Daumen runter.. watson leser fordern oft energiesch toleranz ein.. ausser dort wo die eigene Meinung gemacht ist... ;-)
    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 13:08
      Highlight Highlight Hi, jeder 'linksgrüner Velofahrer' versteht besser als du, warum man nicht mit einem Sportwagen durch eine Stadt fahren soll. Man muss kein Experte für Sportwagen sein, um zu erkennen, dass Sportwagen im Alltag mehr Nachteile als Vorteile haben.
    • Driver7 09.09.2017 15:18
      Highlight Highlight War ja nur ein Vergleich.. und nein, ich bin kein Sportwagen Fan und fahre fast nie mit einem Auto in die Stadt.. sorry wenn ich deine Ilusion zerstöre
  • Raphael Stein 09.09.2017 10:10
    Highlight Highlight Ein Gebet aus der Innerschweiz zeigt den Umgang mit der Versicherungsgesellschaft "Glauben AG" gut auf:

    Chemid uif buebe mind ga bättte. Wänd de no ga läde stähle.

    Steht auf Buben, müssen beten gehen. Wollen anschliessend dann noch Holzbretter stehlen gehen.
  • äti 09.09.2017 09:41
    Highlight Highlight Falls es etwas wie Gott gibt, dann ist es unsere Erde. Da ist alles Wissen und Leben vorhanden. Da ist die Vergangenheit aufbewahrt und steht die Zukunft drin. Da ist nur eine Sprache - die Natur. Alle Gesetze gelten für alle. Bloss, man muss die Erde verstehen und lesen lernen und achten. Jeder kann das. Man muss gar nichts anbeten, es ist alles da. Ein Wald, ein See, eine Wiese, ein Berg bietet mehr als jede herbeigeredete 'Erleuchtung'.
    • Regas 09.09.2017 11:18
      Highlight Highlight Da ist wohl der äti auch Erde... Jetzt lebt er auf ihr und später nimmt sie seine Asche in ihre fittiche.
    • El Vals del Obrero 09.09.2017 11:29
      Highlight Highlight Dafür gibt es sogar eine Bezeichnung:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus
    • Menel 09.09.2017 11:57
      Highlight Highlight Wenn man mal überlegt, dass jedes Atom in uns, mal in einem Stern erzeugt wurde oder bei einer Supernova entstand, dann ist es mehr als unsere Erde, es ist alles.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raudrhar 09.09.2017 09:18
    Highlight Highlight Immer diese Diskussionen darum, wer nun den "richtigen" gefunden hat.

    Ich sehe das so: Alle Religionen beten dieselbe Gottheit an- nur unter verschiedenen Namen und Aspekten.

    Es ist wie eine Laterne mit farbigen Scheiben: Jeder sieht eine andere Farbe, aber alle blicken zu ein und derselben Kerze. Das lässt sich auch durchaus mit den Schriften vereinbaren. Wer sich z.B. für das Christentum entscheidet, sollte Jesus auch anerkennen. Wenn jemand das nicht kann, gibt es bestimmt einen anderen Aspekt, der besser zu ihm passt :)

    PS: Atheismus ist imho auch so ein Aspekt ;)
    • Ich hol jetzt das Schwein 09.09.2017 11:21
      Highlight Highlight Atheismus ist genau gleich viel Religion wie eine Glatze eine Haarfarbe ist...
    • olivier vincent 09.09.2017 11:48
      Highlight Highlight Da muss ich ausnahmsweise widersprechen und tüpflischiisse.
      Atheismus hat was von einer Religion, denn die Behauptung es gäbe keinen Gott ist leider unbeweisbar. Insofern ist Atheismus auch dogmatisch.
      Agnostizismus hingegen hat dieses Dogma nicht und kommt der Glatze daher näher.
    • Raudrhar 09.09.2017 11:58
      Highlight Highlight @Schurke, das mit dem Scheiterhaufen ist mir durchaus bewusst. Kann ich leben mit.

      Zum Thema Atheismus: Der Atheist glaubt zwar an keinen Gott, aber auch er hat seine Überzeugung darüber, wie derjenige Teil der Welt funktioniert, denn wir noch nicht vollständig ausgeleuchtet haben. Oder es eben nicht tut. ^^ Und wenn ich erlebe, mit welch "heiligem Eifer" manche Atheisten ihre Ansicht vertreten- I'm really sorry, but close enough.

      Ach ja, falls die Frage aufkommt: Auf eine verbindliche Antwort festgenagelt, würde ich mich als theistischen Agnostiker bezeichnen. :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 09.09.2017 09:12
    Highlight Highlight Vor zwei Wochen hat sich Herr Stamm bitterlich beklagt, er werde von den hardcore-Christen beleidigt. Dass die christlichen Kirchen gem. Hrn. Stamm eine "religiöse Kakophonie" veranstalten soll wohl als Kompliment durchgehen.
    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 13:30
      Highlight Highlight Er hat gesagt, Religiöse sollen keine Atheisten als arme Irre bedauern, weil es keine armen Irren sind.

      Dass man Religiösen ihre Denkfehler nicht unter die Nase reiben darf, hat er nirgends geschrieben.
    • David Steger 09.09.2017 19:21
      Highlight Highlight Die Kakophonie bezog sich auf die verschiedenen Auslegungen des christlichen Glaubens. Also, dass Katholiken, Reformierte, Orthodoxe und verschiedene Freikirchen jeweils ihre eigene Auslegung des christlichen Glaubens praktizieren und deshalb das Christentum nicht als einheitliche Religion auftritt. Zu den 1.5 Mia (keine Ahnung, ob diese Zahl exakt ist) werden jedoch alle zusammen gezählt...
  • sevenmills 09.09.2017 09:09
    Highlight Highlight C. van Schaik und K. Michel unterscheiden zwischen zwei Religionsebenen: Die intellekt.-institut. Ebene bildet das theolog. Fundament der Lehre und ist oft tatsächlich widersprüchlich. Die intuitiv-individ. Ebene ist die Art von Glaube an Übernatürliches, die dem Menschen von Natur aus zu eigen ist (& oft der ersten widerspricht). Hier hinein gehören zB Elemente des Aberglauben. Auch persönliche Gebete gehören hier hinein, vermutlich als abgewandelte Form, Geister & Ahnen um Beistand zu bitten. Solange diese Ebene befriedigt ist, sind der menschl. Natur die Widersprüche der ersten Ebene egal.
    • batschki 09.09.2017 09:57
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis auf das Buch "das Tagebuch der Menschheit". Hab's gleich bestellt.
      "Die Bibelkorrektur" von Paul Hengge, 1979, setzt sich wohl ähnlich historisch/ kulturell mit dem AT auseinander. Mein Tip für Sie
  • dorfne 09.09.2017 09:09
    Highlight Highlight Wem muss denn der gläubige Mensch seine "religiösen Annahmen" beweisen? Dem "Sektenaufklärer" Herrn Stamm etwa? Nehmen Sie sich da nicht etwas zu wichtig? Herr Stamm, Ihnen wird gar nichts "verkündet". Wissen Sie: mir wurden als kleines Kind Blut- und Leberwürste hingestellt. Ich sagte, das kann ich nicht essen. Und oh Wunder, niemand hat mich gezwungen die zu essen und ich esse sie bis heute nicht. Bei "Verkündigungen" einfach nicht hinhören. Ist ja alles freiwillig. Nur kein Stress.
    • äti 09.09.2017 10:27
      Highlight Highlight ... aha, so sehen Wunder aus. Erleb ich täglich. :)
    • dorfne 09.09.2017 12:40
      Highlight Highlight @kleiner Schurke. Wie kommen Sie darauf, dass ich Sie bekehren will?
    • Stichelei 09.09.2017 13:15
      Highlight Highlight @Wölfli: Wenn sich die Religionen so verhalten würden, könnten sie glauben, was sie wollen und solange sie wollen. Leider wollen sie aber den Nicht- bzw. Andersgläubigen vorschreiben, wie die zu leben haben. Z.B. an welchen Tagen keine Musik gemacht und getanzt werden darf, von wem keine Abbildungen gemacht werden dürfen, wieviel Haar man bei einer Frau sehen darf etc. etc. Jede Religion hat da seine Lieblingsthemen. Und alle wollen, dass alle anderen das respektieren und befolgen, wenn sie mit ihnen zusammen leben wollen. Scheint mir nicht ganz so passiv wie von ihnen geschildert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Baumgartner (1) 09.09.2017 08:44
    Highlight Highlight Hugo mit oder ohne Stanm wie er leibt und lebt oder eben auch nicht lebt lasst ihn schreiben er ist auch nur einer der nur begrenzt sehen kann
    • Samy Kulturattentat D 09.09.2017 09:04
      Highlight Highlight Wenn du weiter siehst als er; zeig es uns. Ach, das kannst du nicht? Tja dann sind deine Einschätzungen nichtig. Wissen wird durch Beweise oder Wiederlegungen (empirisch!) erarbeitet nicht durch nicht wiederholbare subjektive Empfindungen.
    • pamayer 09.09.2017 09:17
      Highlight Highlight Stimmt.

      Genau wie Gott.
    • David Steger 10.09.2017 12:06
      Highlight Highlight @Thomas Wie erleben Sie Gott denn?
  • Qwertzuiopü 09.09.2017 08:43
    Highlight Highlight "Unschuldige Kinder" ... unschuldig von was? Dann gibt es also auch "schuldige Kinder"?

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