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Prügelstrafe bei Gläubigen

Prügel im Namen des Herrn. Bild: shutterstock.com/watson

Sektenblog

Radikal religiös: Wie Freikirchler ihre Kinder züchtigen, weil die Bibel es verlange

Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat Untersuchungen angestellt und erstaunliche Resultate zur Prügelstrafe von Gläubigen erhalten.



Jede Religion und jede Glaubensgemeinschaft trägt im Kern das Sektenhafte in sich. Schliesslich geht es um die letzten Dinge und die göttliche Autorität. Also um den höheren Sinn, um Transzendenz und Metaphysik. Und um die Deutungshoheit in diesen existentiellen, religiösen und spirituellen Belangen: um alles oder nichts.

Liberale Gläubige, die ein kritisches Bewusstsein bewahrt haben, kennen die Gefahren und lassen sich höchstens partiell vereinnahmen. Anders radikale Gläubige, wie sie in Freikirchen die Norm sind.

Christian Pfeiffer, einer der bekanntesten Kriminologen in Deutschland, hat kürzlich ein Buch mit dem Titel «Gegen die Gewalt: Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind» herausgebracht.

Er beschäftigte sich nicht nur Jahrzehntelang mit Verbrechen, sondern leitete auch jahrelang das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen. Ausserdem war Pfeiffer Professor an der Universität Hannover und Justizminister in Niedersachsen.

In seinem Buch stellt er seine Forschungsergebnisse zum Thema Gewalt und Religion dar. Er kommt zum Schluss, dass Evangelikale, die aus religiöser Überzeugung die Prügelstrafe anwenden, besonders problematisch sind, wie er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte.

Züchtigung mit der Rute bei der christlichen Sekte «12 Stämme»:

abspielen

. Video: YouTube/BjoernderGrosse

Pfeiffer wörtlich: «Da gibt es eine Besonderheit, die schon bestürzend ist. Dass dort – wir hatten ja die Chance, 45'000 Jugendliche zu fragen, 500 waren evangelisch-freikirchlich – immer noch gilt: Je gläubiger die Eltern sind, desto mehr schlagen sie zu. Das ist ein Missverständnis aus Traditionstexten, aus dem alten Testament, auf das sie sich berufen.»

Und weiter: «In einem Erziehungsratgeber kann man dort nachlesen bei den Evangelikalen: ‹Wenn es Zeit wird, die Rute anzuwenden, atmen Sie tief ein, entspannen Sie sich und beten Sie, Herr, lass das eine gute Lektion werden. Reissen Sie das Kind nicht herum, erheben Sie Ihre Stimme nicht. Das Kind sollte die Rute in Ihrem ganzen ruhigen, überlegten und beherrschten Geist kommen sehen.› (…) Wir mussten feststellen bei den hochgläubigen Eltern: Nur 21 Prozent der Kinder werden völlig gewaltfrei erzogen, von denen, die Religion nur als Lebensdekoration nehmen, waren es immerhin 60 Prozent, die gewaltfrei erzogen werden.»

«Wenn Kinder widerspenstig und böse sind, ‹so schone Deine Rute nicht. Du gibst ihnen zwei, drei zünftige Streiche hinten drauf und schon ist der Wille wieder gereinigt›.»

Prediger Ivo Sasek über die Prügelstrafe.

Strenggläubige Christen leiten die Körperstrafe vom Alten Testament ab

Das biblische Dogma der Körperstrafe vertritt auch der Prediger und «Gottgesandte» Ivo Sasek von der «Organischen Christus Generation» OCG in Walzenhausen. In seinem Buch «Erziehe mit Vision» schreibt er: «Wenn Kinder widerspenstig und böse sind, ‹so schone Deine Rute nicht›. Du gibst ihnen zwei, drei zünftige Streiche hinten drauf und schon ist der Wille wieder gereinigt.»

So leiten strenggläubige Christen aus der Bibel Strafen ab, die heute verboten und pädagogisch unsinnig sind, ja meist kontraproduktiv.

Ein solcher Absolutismus ist nicht gemacht für unser Wesen und unser Bewusstsein. Wir erleben im Alltag, also im säkularen Leben, dass so ziemlich alles relativ ist. Oder zumindest subjektiv. Bei den Religionen und Glaubensgemeinschaften geht es aber um die «Wahrheit».

Es gibt im religiösen Bereich keine Wahrheit, sondern nur den Glauben

Dabei gibt es speziell in spirituellen und religiösen Konzepten und Lehren die Wahrheit an sich nicht. Schliesslich ist es das Wesen der übersinnlichen Ideen und Heilslehren, dass es sich um Glaubenskonstrukte handelt, die sich der Überprüfbarkeit entziehen.

Für Strenggläubige gibt es aber nur das «Entweder-Oder». Eine Religion ist entweder wahr oder unwahr. Ein Halbwahr hat in ihrem Denken und Fühlen so wenig Platz wie Halbwahrheiten. Es gibt in einer Glaubensgemeinschaft auch keine individuell zugeschnittenen Heilsvorstellungen.

Diese strengen religiösen Überzeugungen führen zu harten Dogmen und Lebenshaltungen. Oder zu sektenhaftem Verhalten. Wer sich in Glaubensfragen als Hüter der einzigen Wahrheit sieht, neigt zur Radikalität. Oder gar zum Fanatismus. Es führt zu einer Wesensveränderung, zu Realitätsverlust und zu Wahrnehmungsverschiebungen.

Fanatismus und Hass bei den Islamisten

Wenn die religiöse Indoktrination dann noch politisch instrumentalisiert wird wie bei Islamisten, kommt zum Fanatismus noch der Hass auf alle Nicht-Gläubigen. Das führt zum Verlust jeder Empathie und zur Entmenschlichung. Sogar der Selbsterhaltungstrieb, die wohl stärkste Kraft in uns Menschen, verliert dann seine Wirkung.

Nur so ist es zu erklären, dass Selbstmordattentäter sich und Unbeteiligte ohne Skrupel in die Luft sprengen.

Verantwortungsbewusste Religionen und Glaubensgemeinschaften sollten sich bewusst sein, dass auch sie den Kern des Sektenhaften in sich tragen. Daraus sollte die Erkenntnis wachsen, dass es keine religiöse Wahrheit gibt und sie deshalb ihren Gläubigen einen grossen individuellen Spielraum gewähren sollten – geistig wie in der Lebensgestaltung.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Die erste Fussball-Kirche der Schweiz bald in Zürich?

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444Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 03.12.2019 23:28
    Highlight Highlight Buchheim
    "Autogenes Training ist ein anerkanntes und wissenschaftlich gut erforschtes Mittel zur Selbst-Regulierung."
    Da sollten Sie sich aber mind. 20 Std. im Tag dem autogenen Training widmen, a propos > Selbstregulierung.

    Sehen Sie dazu auch Beitrag unter > Hypatia um ca. 23.15h
  • Markus Bechtel 03.12.2019 17:27
    Highlight Highlight Vielleicht sollte sich Herr Stamm besser mal fragen, weshalb keines der Sasek-Kinder bisher die Matura oder gar ein Studium absolviert hat. Wenn bei 11 Kindern bislang kein einziges die Matura oder gar ein Studium absolviert hat, dann ist das statistisch mehr als signifikant. Dies könnte z.B. an Saseks Lern- und Bildungsresistenz liegen. Sasek hatte ja schon immer mit Lehrern, Lehrmeistern, Bibelschullehrern etc. so seine Probleme gehabt. Der gottgleiche Sasek weiß eben nicht nur alles, sondern vor allem alles besser. Leider fallen aber Ärzte, Richter, Lehrer etc. nicht vom Himmel.
    • Pasionaria 03.12.2019 23:13
      Highlight Highlight Ein Trost:
      weder Arzt, Richter noch Lehrer wird eines der bedauernswert hirngewaschenen Sasek-Kinder.
      Ein schraeger Bibellehrer mehr oder weniger, laesst sich locker verkraften:-))
  • Michael Bamberger 03.12.2019 15:41
    Highlight Highlight Prügelstrafen an Kindern ist im religiösen Umfeld keineswegs ein ausschliessliches "Privileg" evangelikaler Sekten.

    Im Februar 2015 gab Papst Franziskus dem Verprügeln von Kindern höchst persönlich seinen Segen, "solange dies mit Würde geschehe".

    Siehe dazu:

    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Der-Papst-wuerde-seine-eigenen-Kinder-schlagen/story/25792300
    • Pasionaria 03.12.2019 23:33
      Highlight Highlight ...und ob, dazu mein Post @ A.:

      Nun, die Fundis führen ja 'nur' aus,
      was in der Bibel steht, oh Graus!
      Nicht nur FK stellen sich sadistisch an,
      auch der 'kinderliebende' Opi im Vatikan.

      Er findet 'würdevolles' Schlagen prima,
      fördert ein gut-religiöses Familienklima.
      Ist das nun Sadismus oder Heuchelei?
      jedenfalls niedrigste Scheinheiligkeit hoch3.









  • Michael Bamberger 03.12.2019 12:06
    Highlight Highlight @ Pasionaria
    @ Hypatia

    Danke für Eure lieben Rauchzeichen aus der Ferne in der weiten Prärie.

    Bemerkenswert finde ich, dass Russell den Begriff "Wahrheit" nie gebraucht, sondern lediglich von Fakten spricht.
    • Andre Buchheim 03.12.2019 18:40
      Highlight Highlight Was ist daran bemerkenswert? Er meint halt Fakten, und nicht Wahrheit. Vielleicht weniger reininterpretieren und mehr das so nehmen, wie es gesagt wird? Das ist hilfreich bei der Wahrheitssuche.
  • Spooky 03.12.2019 03:38
    Highlight Highlight "Erziehung: wesentliches Mittel,
    die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel."

    Friedrich Nietzsche
  • Hypatia 02.12.2019 18:19
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, den Begriff der Wahrheit so rigide einzugrenzen, wie Stamm es tut, und ihn im Sinne naturwissenschaftlicher Überprüfbarkeit zu verstehen. Die Verwendung dieses Ausdrucks ist vielfältig und verschieden und man sollte nicht die eine Verwendung durch eine andere ausspielen oder zu widerlegen suchen, sondern darauf achten, wo welche Bedeutung sinnvoll und wo welche Bedeutung sinnlos ist.

    Ich gestehe also religiös Gläubigen durchaus eine Wahrheit im Sinne einer Offenbarung oder Erleuchtung zu. Aber die Erfüllungsbedingungen sind völlig eigener Art.
    • Michael Bamberger 02.12.2019 19:10
      Highlight Highlight @ Hypatia

      hier spricht (sprach) ein m.E. sehr ernstzunehmender Begleiter auf Deiner Suche:

      Play Icon


      ...schön wieder mal von Dir zu hören.
    • Andre Buchheim 02.12.2019 21:12
      Highlight Highlight "Aber die Erfüllungsbedingungen sind völlig eigener Art."

      Prinzipiell seh ich es ähnlich. Aber würdest Du bitte noch kurz ausführen, was Du unter Erfüllungsbedingungen verstehst oder welche das sind? Herzlichen Dank.
    • Pasionaria 03.12.2019 00:19
      Highlight Highlight Hypatia
      ".....,dass es sinnvoll ist, den Begriff der Wahrheit so rigide einzugrenzen, wie Stamm es tut, und ihn im Sinne naturwissenschaftlicher Überprüfbarkeit zu verstehen."
      Wo tut er das, Wortlaut bitte?

      Nach all den Blogjahren solltes Du wirklich gemerkt haben, dass er der erste ist, der genau weiss, dass es DIE Wahrheit schlechthin nicht gibt.
      Thema ist ja stets, dass Glaeubige diese fuer sich pachten. Sie meinen wohl, je aelter ein (Irr-)glaube ist, umso wahrer muss er sein.
      Fazit: Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
      (A. Gide)



    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 02.12.2019 16:05
    Highlight Highlight Jahresbericht Sekten-Info NRW: "Die Glaubensfreiheit ist in Deutschland ein Grundrecht. Problematiken treten auf, wenn einige christliche Fundamentalisten aufgrund ihres Glaubens körperliche Züchtigung bei Kindern befürworten. Der Eigenwille des Kindes wird dabei als Sünde gewertet. Zudem löst die Vorstellung von dem Ende der Welt und dem damit verbundenen Strafgericht Gottes bei Kindern große Ängste aus, die im Erwachsenenalter noch Nachwirkungen zeigen."

    https://www.lokalkompass.de/essen-sued/c-ratgeber/jahresbericht-sekten-info-nrw_a886098


  • Michael Bamberger 02.12.2019 15:57
    Highlight Highlight "Die Schweizer Fachstelle für Sektenfragen, Info Sekta, hat dazu erschütternde Beispiele zusammengetragen. "Kindererziehung nach Gottes Plan" von Gary und Anne Marie Ezzo zum Beispiel werde von vielen Gemeinschaften genutzt und sei eine "systematische Anleitung zu körperlicher und psychischer Misshandlung von Kindern". Details zeigen, wie perfide die Anweisungen sind, etwa zur Wahl der richtigen Rute: "Dagegen schmerzen die Schläge eines leicht biegsamen Gegenstandes, ohne dabei Knochen oder Muskeln zu schädigen. (Huffington Post 16.4.17)
  • Michael Bamberger 02.12.2019 15:49
    Highlight Highlight "Für ein Kind besonders schädlich sei die systematische Anwendung von Gewalt im Zusammenspiel mit einer generellen Erniedrigung und Abwertung, sagt Jacqueline Fehr, die Präsidentin der Stiftung Kinderschutz Schweiz und Zürcher SP-Nationalrätin. Eine solche Methodik, die auf Prügelstrafen und die Wirkung von Schuldgefühlen setzt, lässt sich aber in Leitfäden finden, die evangelikale Organisationen in der Schweiz anwenden." (5.4.2013)

    https://www.nzz.ch/panorama/erziehung-mit-pruegel-und-schuldgefuehl-1.18058333
  • Michael Bamberger 02.12.2019 15:43
    Highlight Highlight Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Haute Ecole de Travail Social 07/2018:

    "Kinder und Jugendliche, deren Eltern Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe beziehen, erlebten doppelt so häufig schwere elterliche Gewalt (37,5 Prozent) wie solche aus geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen (19 Prozent). Auch die Religiosität spielt eine Rolle. Gläubige Eltern schlagen ihre Kinder tendenziell öfter als Nichtreligiöse."

    https://www.nzz.ch/zuerich/alarmierend-viele-eltern-schlagen-ihre-kinder-aber-nur-wenige-kommen-vor-den-richter-ld.1483638
  • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.12.2019 15:18
    Highlight Highlight In mir kommt die Lust hoch Provokant zu kommentieren, Ach was, ich dachte nur die Moslems machen sowas ;).

    Ich respektiere aber Stamms Blog zu sehr um ihn solchen Debatten auszusetzen.
  • Markus Bechtel 02.12.2019 12:10
    Highlight Highlight Leider hat Stamm wieder einmal das Thema verfehlt:
    Die Gewaltausübung in Sekten wie der OCG ist regelmäßig nicht physischer sondern psychischer Art: Sasek hat seine Kinder derart konditioniert, daß sie bereits das Fehlen von Prügel als Zuwendung von Liebe empfinden. Die Verletzungen der Sasek-Kinder sind daher nicht äußerlich, sondern inwendig zu suchen.
    Diese unsachliche Polemik Stamms nützt daher Sasek mehr als daß sie ihm schadet. Sasek kann sich damit wieder einmal als armes Opfer der Medien darstellen.
    • Pelegrino 02.12.2019 14:28
      Highlight Highlight Markus Bechtel, Sasek kann sich damit wieder einmal als armes Opfer der Medien darstellen,

      ja vor allen an die ein Schweden-Sekten-Syndrom haben, kann er sich als Opfer feiern lassen, damit ist er wie Trump für die ein Megastar.

      Ein Megastar um weiterhin als Opfer eines Missverstandenen Helden seiner Lehre sich zu privilegieren weiss.
  • Pelegrino 02.12.2019 11:06
    Highlight Highlight Evangelikale singen "Gott ist die Liebe," u. zu gleich lehren die von einem gedemütigten Leben aus Gottes Hand, durch läutern für ein Leben in Demut, sei es durch eines Berufenen.

    Einiges wird dabei vergessen, dass was an deinem Nächsten getan hast, das hast du deinem Gott gemacht, sei es Gutes oder Übles, u. selig die sanftmütigen denn ihnen gehört das Himmelreich. Wenn ein Gläubiger sein Gehirn anstrengt, dann weiss er wo das zu lesen ist, andernfalls wenn er es nicht akzeptieren will, dann stellt sich die Frage; was hat Gott mit der Auslegung zum Züchtigen mit der Bibel überhaupt zu tun!?
  • Michael Bamberger 02.12.2019 10:44
    Highlight Highlight Religiöse Erziehung in der Theorie:

    „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (3. Mose 19,18)

    Religiöse Erziehung von Söhnen in der Praxis:

    "Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, und wenn ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes..., dann sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe,…“ (5. Mose 21,18-21)
  • Michael Bamberger 02.12.2019 10:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • georges sugarless 01.12.2019 20:52
    Highlight Highlight Kinder zu verprügeln ist schlicht eine Bankrotterklärung in der Erziehung. Nun haben meine Kinder trotzdem schon einen Klaps erhalten. Bin ich jetzt ein Prügelvater? Permanent politisch korrekt zu sein, geht trotz Idealismus leider nicht.

    Ausserdem bin ich überzeugt, dass in sogenannt „ungläubigen“ Familien insgesamt weit mehr Gewalt an Kindern ausgeübt wird, als bei den gläubigen Fundis. Ganz einfach, weil in der Schweiz nur ca. 2% charismatische Gläubige sind. Und davon die meisten gewaltfrei. Mit solchen Artikeln wird pauschalisiert und bestimmt keine Toleranz gefördert.
    • TheFunnyAtheist 02.12.2019 01:13
      Highlight Highlight Verstehen sie was von Satistik? Zeigen sie mir auf das der Prozentsatz von ''ungläubigen'' Familien die ihre Kinder mit Prügelstrafen erziehen höher ist als der Prozentsatz von 79% von hochgläubigen Eltern und dann haben sie ein Argument.
    • Pelegrino 02.12.2019 11:48
      Highlight Highlight TheFunnyAtheist, wenn nach der Summe gezählt wird, wird das Resultat häuslicher Gewalt auf Halb ~Halb summiert, etwa je die Hälfte, sei es unter der biblischen Gewalt, u. der Ja-zornigen Gewalt.

      Das Argument liegt bereits auf der Hand, wenn Eltern aus gläubigen Umfeld, die Friedensbotschaft anerkennen, u. um Mitglieder für ein friedliches Leben abwerben, u. zugleich Gewalt durch bibl. Züchtigung lehren, dann hat kein Zweidrittelmehrheit die Gültigkeit, sondern die Tatsache dass die Mitglieder einem Lügenevangelium anheim gefallen sind, u. das ist ein Glaube zuwider Menschenrechts Konfession!
    • Pelegrino 02.12.2019 18:53
      Highlight Highlight Sollte ich da anhand von Blitzen davon ausgehen, dass es aus Züchtigungsbekenner angeklickt wurde!? So ein Lobby will ich nicht anerkennen, das züchtigen als gottgewollt anerkennt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • zoe... 01.12.2019 18:58
    Highlight Highlight bruusli 18.00

    ja es ist mir tatsächlich wurst!

    • Pasionaria 01.12.2019 23:59
      Highlight Highlight zoe....
      Maracuja
      Cc Bruuuhsli
      mögt Ihr echte Basler Brunsli?
    • gelesen 02.12.2019 10:53
      Highlight Highlight :)) Brunsli!! aso Pasionaria, was machst Du denn?
      Wie gefällt Ihnen das, Brunsli? äh, Brushli?

      Hallo Zoe
    • zoe... 02.12.2019 11:13
      Highlight Highlight hallo gelesen!

      pasionaria

      ja natürlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani B. 01.12.2019 18:00
    Highlight Highlight Mark Twain: "Tom Sawyer"
    Der Humorist brachte es schön auf den Punkt.
    Tante Polly sagt im Selbstgespräch:
    "In der Bibel steht ja, ich sollte den Jungen züchtigen, aber ich bringe es einfach nicht übers Hertz."
    • Pasionaria 01.12.2019 20:35
      Highlight Highlight Herzerquickendes Fazit!
    • TheFunnyAtheist 02.12.2019 01:15
      Highlight Highlight Wäre schön wenn alle hochgläubigen Eltern so denken würden :)
  • Racoonmoon 01.12.2019 14:06
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, wie Sie komplexe Sachverhalte verständlich erläutern können. Chapeau! Die Erfahrungen, die ich im Gespräch mit Gläubigen gemacht habe, sehe ich wiedergespiegelt in diesem Artikel. Gerade die Selbstreflexion und das Hinterfragen vermisste ich in diesen Gesprächen sehr. Dennoch kam ich nicht umhin mich selbst zu fragen, was ich bei meinem Gegenüber bezwecken möchte. Ich kam zum Schluss, dass das Wichtigste ist Verständnis zu erlernen und aufbringen zu können für Andersdenkende. Ich denke wenn man das vermehrt machen würde, könnte man rigiden Dogmen vorbeugen.
    • Share 01.12.2019 16:38
      Highlight Highlight So viel Ironie einen durchgerosteten Stachel zu übertünchen? Für Andersdenkende die keine klare Position beziehen Verständnis aufzubringen scheint mir ein Luftibus. Die Nachfrage über den statistischen Wert hinaus. Der Blog kreist die religiöse Frage ein. Doch wie macht sich beim sogenannte gebildeten liberalen Glaubenden oder Nichtglaubenden Gewalt bemerkbar? Gibt es sie nicht mehr oder finden Ersatzhandlungen statt? Gewalt an Frauen? Fremdenhass? Nötigung, sexuelle Übergriffe? Manche Dogmen, legitime Gesetze zu Pazifismus und Gewaltlosigkeit möchte ich nicht missen.
  • Nonbeliever 01.12.2019 11:26
    Highlight Highlight Zur Auflockerung: Besonders beliebt war ja es ja - vor noch nicht all zu langer Zeit - am 6. Dez. das christliche Gewaltmonopol der Eltern an den Sankt Nikolaus abzudelegieren. Dass da ein Schmutzli mal mit der Fitze zulangte oder der Samichlaus den "ungezogenen" Balg gleich selbst in den Sack stopfte, anstatt Nuss & Birne zu verteilen, erschien der damaligen Pädagogik völlig normal. Aus seinen Erfahrungen berichtet diesbezüglich auch der Münchner Kabarettist Gerhard Polt.
    Play Icon
  • Ro Viking Ger 01.12.2019 10:56
    Highlight Highlight Danke H.S. für diesen aufschlussreichen Bericht. Züchtigungen in Freikirchen,Hass bei Islamisten etc...sind Folgen, des extremistischen religiösem Glaubens/Weltbild, aufgrund des Schwarz/Weiss Denkens, aus der Gott/Satan, Gut/Böse, Verloren/Gerettet sein, Lebensbild.Untermauert mit "Wissen"+"Wahrheit"Gerade bei Ivo Sasek und seiner OCG wird dieses extremsitische Weltbild und die Agierungsweise in seinen offensiven Medien-Missionsarmen ersichtlich, showmässig und richterlich ideologisch gefährlich zelebriert, dass die Welt aufgrund dessen gerichtet und "gezüchtig" werden muss.
  • D0MD0M 01.12.2019 09:50
    Highlight Highlight Ein bisschen wundere ich mich ja schon. Hab verstanden, das der Blog hier eine spezielle Runde ist, trotzdem, hab in einem sonst eher neutralen Kommentar darauf hingewiesen, dass Pfeiffer in Deutschland mind. sehr umstritten ist. Wird nicht aufgeschaltet. Wieso? An den Fakten ändert das nichts. Auch nicht, das Gewalt als Erziehungsmethode in der Schweiz weit verbreitet ist - weit, über religiöse Kreise hinaus. Sehr traurig. Dass Gläubige (...) keine besseren Menschen sind, muss man wohl nicht extra betonen.
    • Thery 01.12.2019 12:59
      Highlight Highlight Gewalt als Erziehungsmethode in der Schweiz weit verbreitet !
      Diese Aussage ist so was von falsch und ist übrigens eine dumme Wertung. Dom Dom: wo sind sie aufgewachsen?
    • Andre Buchheim 01.12.2019 13:19
      Highlight Highlight Du hast recht, Prof. Pfeiffer ist ein höchst streitbarer und umstrittener Mensch. Seine Darstellung in der Öffentlichkeit ist höchst zweifelhaft. Als Mensch ist er dennoch ok, ich durfte ihn mal persönlich kennenlernen, und wenn man sein Werk kennt und vergleicht, so ist sein neuestes Werk ziemlich ausgeglichen gegen frühere. Sein Kampf gegen die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft ist unbedingt zu unterstützen.
    • D0MD0M 01.12.2019 21:08
      Highlight Highlight Thery. Ja, es schmerz, ist aber leider wahr und auch rasch recherchiert. Sonst, NZZ, 23.5.19. Gezüchtigt werden 46.2 %, rund 10% erleben schwere Gewalt. Und weil es die Frage am Schluss impliziert: Ja, alles Schweizer ohne Migrationshintergrund.
  • Janine Zobrist 01.12.2019 09:04
    Highlight Highlight Also ich gehe ins ICF Zürich, ist es falsch wenn ich in eine Kirche gehe? Manchmal habe ich das Gefühl das man überhaupt nicht mehr in eine Kirche gehen darf, aber eins möchte ich klar stellen ich bin völlig frei in meinem Denken.
    • Nonbeliever 01.12.2019 11:09
      Highlight Highlight @ Zobrist: Zitat: "...... aber eins möchte ich klar stellen ich bin völlig frei in meinem Denken." Na ja, das darf wohl bezweifelt werden. Und zwar nicht nur deshalb, weil du in einer "charismatischen Freikirche mit sektiererischen Tendenzen bist" (H.Stamm), sondern weil grundsätzlich niemand völlig frei ist im Denken und Handeln. Ich möchte das hier nicht weiter ausführen, aber lies dich doch einfach mal in die aktuellen Erkenntnisse der Hirnforschung und Soziologie ein.
    • PlusUltra 01.12.2019 11:17
      Highlight Highlight Liebe Janine, natürlich darfst Du weiterhin in die Kirche gehen! Wenn es Dir guttut, profitier davon.
      Ich kann nur für mich sprechen: als Ungläubige ist es mir absolut egal, wer an was glaubt. Mich stört es erst dann wenn versucht wird, mir meine Lebensweise schlecht zu machen. Dieses Missionieren kann ich nicht ab. Und wenn ich/andere in der persönlichen Freiheit beschränkt werden soll (zB. Abtreibung, Recht auf Heirat etc.).
      Verstehst Du was ich meine?
    • Andre Buchheim 01.12.2019 13:26
      Highlight Highlight Nonbeliever: Richtig, wirklich frei in seinem Denken ist wohl keiner. Manch einer ist aber durchaus Gefangener seines Denkens. Die Kirchenmitgliedschaft allein gibt darauf aber keine Antwort, wie von Dir illegitim unterstellt.

      PlusUltra: Volle Zustimmung. Das Recht, die persönliche Freiheit einzuschränken, haben wir nur bei uns selbst. Ob wir angesichts z.B. der Armut auf der Welt und des Klimawandels auch eine Pflicht zur Einschränkung haben, könnte man diskutieren, passt aber nicht zum Thema.

      Janine Zobrist: Lass Dich in der Glaubensfreiheit nicht einschränken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 01.12.2019 07:47
    Highlight Highlight Die sozio-kritische Betrachtung legt die Gewalt frei, die dem jüdischen Glauben von den Bibelmacher angedichtet wurde und zeigt die Umkehrung der Werte mehrfach.
    • Share 01.12.2019 08:03
      Highlight Highlight Ein totaler Fail, wieder so ein Luther fail.

      Wo sind eigentlich die an der feministischen Theologie Forschende?
    • Pelegrino 01.12.2019 19:52
      Highlight Highlight Ich bin ganz gebannt darauf wie Weihnachten ausgehen wird, nicht etwa die feierliche friedliche romantische Ambiance, sondern wie man es in der Familie erlebt, sei es friedlich, u. leider oft auch mit Strafprügeln.

      In den Nachrichten und News werden wir es dann hören und lesen und fernsehen. Doch am besten lässt man um die Feiertage herum die News aus, weil erbauend ist es nichts, und danach wird noch viel darüber berichtet, und das kann ruhig noch warten, bis die Skiferien vorbei sind.
    • Pelegrino 02.12.2019 16:39
      Highlight Highlight An Weihnachten und andern Jahreszeiten sieht man oft Frauen mit zerschlagenen Gesichtern umher gehen, und Kinder verstört umherhinken, und da streiten gewisse Karatekits ab, dass die häusliche Gewalt nicht gibt, und in Bücherländen übers Züchtigen für Religiösen für den Verkauf aufliegen.

      Da gibt nichts mehr zu beweisen, wenn unterandern fromme Gesichter die man kennt, und weiss wohin sie gehen, welchen Umgang Kinder und Mütter ausgesetzt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 01.12.2019 03:22
    Highlight Highlight Ein Kind ist ja nicht einfach ein Kind. Jedes Kind ist eine Persönlichkeit. Mein Tipp: Ein wildes Kind, das sich daneben benimmt, in die Arme nehmen und fest an sich drücken, sodass es keine Möglichkeit mehr hat, wild um sich zu schlagen. Für das Kind heisst das: "Ich werde akzeptiert, obwohl ich ein wildes Kind bin und mich daneben benehme."

    Schon nach kurzer Zeit wird sich das Kind beruhigen.

    Für eine Weile. 🤗😆
    • rodolofo 01.12.2019 09:09
      Highlight Highlight Du meinst "in die Zwangsjacke stecken"?
      Haben sie das mit Dir gemacht?
    • Andre Buchheim 01.12.2019 13:31
      Highlight Highlight Halte ich auch für eine Form der Gewalt @ Spooky, und hat nichts mit Liebe zu tun. Einem "wilden" Kind sollten Kanäle geschaffen werden, seine Wildheit auszuleben, ohne sich und andere zu gefährden. Und man sollte vielleicht nachschauen, woher die Wildheit kommt. Entspannungs- und Atemtechniken, Autogenes Training für Kinder beispielsweise, können zusätzlich beim Ausgleich helfen und schaffen dem Kind Möglichkeiten, die überschüssige Energie besser zu beherrschen.
    • Spooky 01.12.2019 16:58
      Highlight Highlight @rodolofo

      Ich wurde weder umarmt noch mit Muttermilch gefüttert. Aber das hat mir nicht geschadet, wie du siehst. 💪
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 01.12.2019 02:11
    Highlight Highlight Alienus
    "Meine derzeite Rolle: Warten auf Andre B."
    Nicht zu beneiden, armselig, aber immerhin selig! Kann man Dir helfen, aus dieser Rolle herauszufinden?
    Ich hab's …...mittels Etymologie…., weiter unten.
  • Pasionaria 01.12.2019 01:56
    Highlight Highlight Alienus
    Du bist wieder einmal gefragt! Hoffentlich stoere ich Dich nicht bei der ersten inbruenstigen Adventsfeier.
    Kannst Du bitte die Herkunft/Etymologie des Wortes > zuechtigen bekanntgeben.
    Hat es mehr mit Zuchthaus oder Zuchthengst zu tun?
    Danke
    • rodolofo 01.12.2019 09:19
      Highlight Highlight Tschuldigung, wenn ich mich da ungefragt dazwischen dränge!
      Aber das Wort "Züchtigen" zeigt sehr deutlich, worum es bei der "Erziehung" ursprünglich geht:
      Der (urtümlich naturnahe) Mensch soll sich durch Massnahmen der Auslese und "Zuckerbrot und Peitsche" auf ein Zuchtziel hin bewegen, welches zum Ideal erhoben wurde von Zuchtverbänden und Zucht-ExpertInnen.
      Während die Nazis auch körperliche Merkmale wie Hautfarbe und Abstammungslinien fördern-, oder ausmerzen wollten, beschränken sich "Religiöse" und "Identitäre" der "neuen Rechten" UND der "neuen Linken" auf Verhaltensweisen und Outfits...
    • Alienus 01.12.2019 11:05
      Highlight Highlight Pasionaria

      1/2

      Züchtigen ist vom Sub. „Zucht“ ableitbar. Aus dem germ. Sprache kommend, meint es das Herausziehen eines Jungtieres ausm Mutterkörper.

      Grundsätzlich/neutral meint es also den Geburtsvorgang aber auch die Aufzucht der Jungtiere. Wurde dann auf Pflanzen und auch Menschen übertragen.

      Durch die bibl. Beziehung zur Weinrebe/Weinstock entsteht im mhdt. Zeit eine negative Konnotation (u.a. durch Luther), dass der Stock des Weines diesem eine „gute, richtige, nötige, stabile“ Wachstumsrichtung vorgibt.

      Also ist hier die Legitimation des Stockes bei der Menschenaufzucht gegeben!
    • Alienus 01.12.2019 11:07
      Highlight Highlight 2/2

      Also wurde durch die Kirche der Stock und seine „Anwendung zur Zucht/Aufzucht“ ein übliches Erziehungssystem, welches bei den Menschen bei „Erziehung, Zucht, Wirkung“ mit vielen Schäden“ hinterlassen hat. Siehe Stockschläge beim Prügelknaben!

      Got. „tiuhan“, ahdt./mhdt. „zuht“, aengl. tyht/tight, nhdt. „ziehen, züchten..“.

      ( Verlauf: t > tz > t s> z + i > u/ü ).

      Besonders beim Gotischen (ausgestorben!) kann man es schön sehen: „tiuhan: nhd. „ziehen, führen, wegführen uam“, lat. adducere, ducere, germ. *teuhan, indogerm. *deuk-, deu-?. Alles für ziehen.

      Got. tiuhi: nhd. „Ruck, Zug“.
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  • Pasionaria 01.12.2019 01:37
    Highlight Highlight Ohne weiteres kann der heutige Blog wie folgt betitelt werden: Aufstand der (Un-) Freikirchler, deren durchschlagendes (selbst da schlagend) Argument: der Blogautor 'werfe alle immer in einen Topf'.
    Koennt ihr eigentlich auch LESEN, immer und immer wieder scheint es darán zu happern. Besonders dem Vielschreiber und Welterwecker (www.welterwachen.de) > Buchheim fehlt es darán.​
    Bitte Herr von und zu Buchheim: zuerst lesen, dann denken und dann erst schreiben. Zudem haben nicht alle mit Ihnen die Schafe Gottes gehuetet, also das Duzen ist nicht unbedingt jedermanns Sache.​ Danke.
    • Maracuja 01.12.2019 09:30
      Highlight Highlight Dass sich hier Freikirchler melden und auf anständige Weise darauf aufmerksam, dass sie 1. ihre Kinder nicht schlagen und 2. das Spektrum der Freikirchen diverser ist als vermutet (gibt ja auch Freikirchler, die in der SP aktiv sind), finde ich ok. Ich halte Kommentare wie diejenigen von Sherlock Holmes für glaubwürdig, zudem habe ich selbst in einer Migrantenkirche erlebt, dass wiederholt gepredigt wurde, man dürfe Kinder nicht schlagen. Dass A.Buchmann hier erneut unsachlich Auftritt, war zu erwarten (ob sich As Warten auf B lohnt, ist eine andere Frage).
    • Pelegrino 01.12.2019 20:37
      Highlight Highlight Wenn einige aus einer Christengemeinde ihre Gläubigen gefragt werden, warum sie dies machen, u. weshalb es für andere verboten sein soll, u. fragen warum einige die ihnen nicht passen, aus ihren verkehrten Gefühlen heraus eines jeden eins auswischen, dann wird geantwortet; das geht niemand etwas an, u. jetzt leben wir nicht im alten Testament, u. darum gelten ihnen die Gebote nichts mehr, denn jetzt leben die Gläubigen in der Vergebung, u. da ist schon manchmal eine Art Strafprügel angebracht, wenn demgegenüber nicht auf seinen Plan nicht zugeständig ist.

      Ist schlagen aus der Bibel Göttlich?
    • Andre Buchheim 01.12.2019 20:45
      Highlight Highlight Pasionara: "Zudem haben nicht alle mit Ihnen die Schafe Gottes gehuetet, also das Duzen ist nicht unbedingt jedermanns Sache.​"

      Du darfst mich ruhig siezen, wenn Du Dich damit besser fühlst, kein Problem, gerne doch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 01.12.2019 00:59
    Highlight Highlight Andre Buchheim: „Und wenn beides gleich schlimm ist,...“ (religiöse vs nicht-religiöse Gewalt)

    Das ist es eben nicht. Die soziale Kontrolle und religiöse/ideologische Dogmen und Verhaltensnormen verunmöglichen auf ganz perfide Art und Weise, dass sich Opfer gegen ihre Peiniger wehren können.

    Wer die Heilige Schrift oder sonst eine Ideologie als absolute Wahrheit versteht, vertraut wie zB ein Sasek, alles richtig zu machen. Gewalt ist wesentlicher Bestandteil von der Genesis bis zum Jüngsten Gericht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gewalt_in_der_Bibel
  • Antinatalist 01.12.2019 00:11
    Highlight Highlight Wenn die Kinder wüssten, was sie erwartet, würden sie uns klar zu verstehen geben, dass sie auf den gesamten Bockmist keinen Bock haben.

    Züchtigung ist ja nur eine beiläufige Erscheinung nebst all dem sonstigen Wahnsinn, der auf ein Kind wartet. Und dann tun alle so sozial...

    Kinderwunsch ist voll der elterliche Egotrip. Wenn die dann noch in einer Freikirche sind, dann hat das Kind ja dreifach die A-Karte gezogen.

    Aber ja, das Leben ist ja ein "Geschenk". Und Geschenke darf man ja nicht ablehnen, geschweige denn weiter schenken.

    Das Reproduktionsbuch Bibel (Mehret euch!) ist des Teufels.
    • rodolofo 01.12.2019 09:24
      Highlight Highlight Du bist ja total falsch gewickelt worden!
      Ja, Kinder haben IST ein Ego-Tripp!
      Und weisst Du warum?
      Es gibt nichts Tolleres, als Kinder!
      Na gut, gewisse Frauen sind auch nicht zu verachten...
      Und wenn ich's mir recht überlege, ist es hin und wieder ganz praktisch, dass da noch ein paar Männer rumlaufen, oder rumfahren (die Kehrichtabfuhr zum Beispiel)... ;)
  • Grötzu 30.11.2019 22:53
    Highlight Highlight HS voll ins Wespennest getroffen. Offensichtlich haben viele ihre Vergangenheit noch nicht verarbeitet (nicht nur die Erlebnisse mit Religion) . Es gab das Sprichwort, mit Schlägen treibst du einen Teufel raus und sieben rein. Leider haben das nicht alle verstanden.
    • TheFunnyAtheist 02.12.2019 01:24
      Highlight Highlight Haben Sie ein Herz für dieses wunderbare Sprichwort!
  • Maracuja 30.11.2019 21:36
    Highlight Highlight Sind eigentlich Körperstrafen in der Erziehung in der Schweiz immer noch nicht verboten? Falls nicht wäre es an der Zeit endlich ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden. Dann könnte man auch rechtlich gegen Autoren von Erziehungsratgeber vorgehen, welche körperliche Strafen empfehlen (da Aufruf zu einer Straftat).
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.11.2019 22:19
      Highlight Highlight Ich bin mir alles andere als sicher.
      Strenggenommen müsste das eigentlich unter Körperverletzung fallen.
      Aber bei Körperstrafen gegenüber Kindern besteht da eine Art Grauzone.
      Und es ist eigentlich auch ein Aufruf zu einer Straftat.
      Bei mir hats mit 12 mit körperlicher Bestrafung aufgehört.
      Zum einen weil ich in ein Internat kam, und zum anderen weil ich größer als mein Vater wurde.
      Ich gebe auch offen zu, hätte mich einer meiner Erzeuger noch einmal angefasst, hätte das mit schweren bis schwersten Verletzungen für meine Erzeuger geendet.
    • Nonbeliever 30.11.2019 22:47
      Highlight Highlight @ Maracuja. Leider hinkt die Schweiz Europa hinterher, was das Verbot von Körperstrafen anbelangt. So ist bei uns im privaten, familiären Bereich die körperliche Züchtigung von Kindern immer noch elaubt. Nur in den Schulen ist sie verboten. Da sind natürlich Tür und Tor geöffnet, nicht nur in den Familien sondern auch in religiösen Gemeinschaften.
      Quelle:
      https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperstrafe
      Benutzer Bild
    • Oxymora 30.11.2019 22:57
      Highlight Highlight

      @Maracuja

      Wahrscheinlich werden antike Schriften weiterhin besser geschützt als Kinder. Wer hat die stärkere Lobby? Kleine Kinder oder alte Parteigänger?


      Bisherige Bemühungen:

      https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/inneres/gruppen/kinder/zuechtigungsverbot-schweiz


      Nächster Versuch:

      https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20183603

      Benutzer Bild
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  • Drummer 30.11.2019 20:20
    Highlight Highlight Das gibt es eine grosse Verwechslung. Nicht was die Bibel sagt, sondern was die Menschen da rein in­ter­pre­tie­ren. Menschen missbrauchen und geben dann die Bibel oder was auch immer als Grundlage an. Love your Neighbour ist das Prinzip, nichts weiter. Alles andere ist vom Mensch und nicht von Gott.
    • Bruuslii 01.12.2019 00:10
      Highlight Highlight danke drummer, meine rede 👍🏻
    • Oxymora 01.12.2019 11:24
      Highlight Highlight @Drummer + @Bruuslii

      Bitte helft mir

      Ich muss dringend wissen wie viele Jünger den bei der Auferstehung Jesu Christi life dabei waren, und möchte nicht etwas Falsches in die Bibel hinein interpretieren.

      In meiner Beschränktheit komme ich gemäss

      Johannes20,24 auf 10 Jünger

      Matthäus 28,16 auf 11Jünger

      1.Korinther 15;1 auf 12 Jünger

      Wie war es den nun?
    • Drummer 01.12.2019 11:41
      Highlight Highlight Da war niemand dabei :) er ist laut der Bibel den Jüngern erschienen. Die hatten Angst, da so komische Leute sie verprügeln wollte . Daher haben Sie Tür abgeschlossen. Das waren eben genau diese Leute die Dinge taten, welche man nicht sollte und dann allen erzählten, So steht es in der Bibel. Damit sie ihre eigenen Interessen ausleben können. Thomas war nicht dabei, laut der Bibel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonbeliever 30.11.2019 18:00
    Highlight Highlight Das Perfide ist, dass in Sekten und sektenhaften geschlossenen Gemeinschaften die Gewalt an Kindern oft unbemerkt vor der Öffentlichkeit stattfindet. Dabei gibt es neben der offensichtlichen körperlichen Gewalt auch die subtile seelische Gewalt in Form von Druckmitteln, Indoktrinationen, Androhungen. Kinder sind in der Regel dieser Gewalt schutzlos ausgeliefert und haben auch keine Vergleichsmöglichkeiten, was denn eigentlich normal wäre.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 19:35
      Highlight Highlight Ah ja, nur ist auch das nicht ungewöhnlich, Misshandlung und Missbrauch von Kindern findet IMMER im Verborgenen statt. Und in der Regel sind diese Kinder IMMER schutzlos den Tätern ausgeliefert. Ob ein religiöser Hintergrund besteht, ist davon vollkommen unabhängig. Hör bitte auf, bestimmte Gewalttäter und Gewaltformen gegen Kinder hervorzustellen und damit andere Formen zu verharmlosen!
      Was soll das eigentlich?
    • Share 30.11.2019 20:55
      Highlight Highlight @abuch
      Das von nonbeliever herausgestellte Perfide trifft auf in sich geschlossene Gruppierungen zu. Wie das in der Dusche stehen und den Schülerinnen beim Waschen zugucken des Schuldirektors zwecks pädagogischer Absicht des Abbaus von Hemmungen einzuordnen ist, lass ich so mal für sich sprechen.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 21:11
      Highlight Highlight Pädophile Kreise zum Beispiel, aber das hat weder etwas mit Religion per se zu tun, noch lässt sich das so aus dem Buch von Prof. Pfeiffer insgesamt so auslesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aschi Oesch 30.11.2019 16:40
    Highlight Highlight Meine Eltern haben uns Kinder im Namen Gottes regelmässig und mit allen möglichen Gegenständen geschlagen und versucht zu brechen.Man war regelrecht stolz darauf eine autoritäre Erziehung durchzuführen, welche sich vom vermeintlich gottlosen und dekadenten Zeitgeist abhebte. Mittlerweile sind sie alt, verbittert und einsam. Es war mir schon als Kind klar, das dies so kommen würde. Man erntet was man sät.
    Ein Kind dieser Hilflosigkeit auszusetzen hinterlässt tiefe Spuren und bleibt auch für solche Eltern nicht ohne Konsequenzen.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 19:37
      Highlight Highlight Das trifft genauso auf Kinder zu, die ohne religiösen Hintergrund Opfer von Gewalt werden.
    • Astrogator 30.11.2019 20:11
      Highlight Highlight "Das trifft genauso auf Kinder zu, die ohne religiösen Hintergrund Opfer von Gewalt werden."
      Die Studie sagt ja auch nicht, dass es ausschliesslich in religiösen Gemeinschaften zu Gewalt gegen Kinder kommt, sondern, dass es ein statistisch signifikant grösseres Problem in religiösen Gemeinschaften ist.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 21:09
      Highlight Highlight Hast Du die Studie bzw. das Buch gelesen? Wohl nicht, weil es diese Interpretation nicht hergibt.
  • Toni.Stark 30.11.2019 16:28
    Highlight Highlight Also ich verkehre schon eine Weile in den Freikirchen. Keines der Kinder hat einen Schaden durch seine Erziehung und keines wurde verprügelt, so wie in diesem Bericht erwähnt. HS verzerrt einfach wieder das Bild, will glauben lassen, dass die FK Zombies sind und diskreditiert wo es nur geht. Alle werden in einen Topf geworfen. Das ist einfach eine Frechheit!
    • Juliet Bravo 30.11.2019 18:14
      Highlight Highlight Wie würdest du denn mit einem homosexuellen Sohn zurecht kommen?
    • Nonbeliever 30.11.2019 18:35
      Highlight Highlight @ Toni.Stark. Wie schon von mir erwähnt, gibt es in den Freikirchen und allgemein in religiös dominatnen Gemeinschaften eben auch eine nicht-körperliche Gewalt. Damit meine ich das "Verdrehen" von Kindergehirnen (Indoktrination) mit irgendwelchen Phantasieprodukten. Sei es der hl. Geist, ein Jesus, der allenthalben präsent da ist, ein "Liebgott" der genau alles sieht und hört, Orte wie Himmel, Fegefeuer und Hölle, die tatsächlich existieren und wo man hingelangen kann.... etc etc. Ist das etwa keine Gewalt?
    • bullygoal45 30.11.2019 19:01
      Highlight Highlight Ich sehe es ähnlich. Es gibt tausende verschiedene Freikirchen. Ausser einem kleinen Klapps (🙃) haben mich meine Eltern super liebevoll erzogen.

      Und ja Juliet: Ich würde mein schwulen Sohn lieben und ihn unterstützen. 🏳️‍🌈🥰

      Wieso kann man nicht zwischen fundamentalisch und liberal unterscheiden? Es gibt in allen Kirchen extreme - die Einteilung FK / nicht FK ist nicht fair ..
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 30.11.2019 15:59
    Highlight Highlight Klar schlagen Freikirchler ihre Kinder, steht ja ausdrücklich in der Bibel, dass Jesus sagte: "Lasset die Kinder zu mir kommen, damit ich sie züchtige und prügle". 🙄

    Ich frage mich echt manchmal, was sogenannte Christen sich teilweise zusammenreimen. 😒
    • Bruuslii 01.12.2019 00:31
      Highlight Highlight lilli, du hast absolut recht.

      und ich frag mich, wie aussenstehende wie h. stamm und etliche kommentarschreiber sich einiges zusammenreimen.
    • Pelegrino 01.12.2019 13:10
      Highlight Highlight Bruuslii hier bin ich und hoffe das es dir zufriedenstellt, sonst ist es obszön was erwiesen ist, und belegt wird, in Frage zu stellen, es sei denn ein wahrer Grund dem etwas zu entgegen zu setzten ist!
      Benutzer Bild
    • Pelegrino 01.12.2019 13:29
      Highlight Highlight Bruuslii, unter dem Input > "Foreva" weiter unter im Blogg, in meinem Beitrag aus dem Bundesrat, der Bundesversammlung genügt ihnen wohl nicht, warum denn??
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 30.11.2019 15:13
    Highlight Highlight ...zumeist keinen Grund. Gewalt ist allgemein nicht ok, erst recht nicht gegen Kinder, die sich weder zur Wehr setzen können und auf diese Weise Gewalt als "normales" Mittel der Durchsetzung des eigenen Willens kennenlernen, ergo in ihrem späteren Leben auch zu Gewalt eine Neigung entwickeln können.
    Bei Rechtsradikalen ist Gewalt gegen Kinder verbreitet, wie die arte-Doku "Kleine Germanen" beweist.
    Würde nun aber z.B. eine Zeitung allen Hartz-4 Empfängern pauschal Kindsmißbrauch unterstellen, was gäbe das für einen Aufschrei, aber mit religiösen Menschen, da geht das. Denkt mal drüber nach.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 16:45
      Highlight Highlight TingelTangel:
      "Es werden hier nicht alle Religiösen in einen Topf geschmissen", doch:
      "Jede Religion und jede Glaubensgemeinschaft trägt im Kern das Sektenhafte in sich." Zitat H. Stamm
      TingelTangel:
      "Und wie kommen sie auf die Idee das alle Hartz-4 Empfänger Rechtsradikal sind ?"
      Das habe ich nie behauptet.
      Ich schrieb, daß statistisch Gewalt gegen Kinder in ärmeren Schichten der Bevölkerung mehr verbreitet ist und daß es einen Aufschrei gäbe, wenn eine Zeitung titeln würde: Wie Hartz4- Empfänger ihre Kinder züchtigen. Weil es eine unzulässige Pauschalverurteilung wäre. Nachdenken hilft...
    • Andre Buchheim 30.11.2019 20:03
      Highlight Highlight Ich sage: GEWALT GEGEN KINDER IST NIE IN ORDNUNG, würdest Du das bitte jetzt nach der gefühlten 100sten Wiederholung endlich mal zur Kenntnis nehmen? Ich bin als Kind Opfer von Gewalt und Vergewaltigung durch meinen Stiefvater geworden, und der war Atheist! Und danach kam ich zu meiner Großmutter, die sich um meine Heilung bemüht hat, und die war katholisch. Und obwohl ich schwul bin und meine Oma einer anderen Generation entstammt, war dies nie ein Problem. Also hör jetzt bitte mit Deinen frechen, ideologisch bedingten Lügen auf!
    • Pasionaria 01.12.2019 01:47
      Highlight Highlight TingelTangel
      Einfach nur hopeless 'unser' Buchheim….

      Buchheim: "Also hör jetzt bitte mit Deinen frechen, ideologisch bedingten Lügen auf!"
      Trifft dies nicht eher auf Sie zu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 30.11.2019 15:05
    Highlight Highlight ...wie in Kindergärten, den Kinderheimen und Jugendwerkhöfen. Anke Ballmann weist nach, daß sich daran bis heute wenig geändert hat. Gewalt gegen Kinder an deutschen Kitas ist bis heute ein weit verbreitetes Phänomen. Sind die jetzt alle unter freikirchlicher Trägerschaft? Ich glaube nicht.
    https://m.focus.de/familie/eltern/familie-heute/kinder-in-der-kita-leiden-paedagogin-enthuellt-was-alles-schief-laeuft_id_11221906.html
    Und auch Atheisten schlagen Kinder. Hier sind es besonders die ärmeren Schichten, wo das verbreitet ist. Wo Gewalt gegen Kinder vorkommt, brauchen die Gewalttäter...
    • Pelegrino 01.12.2019 19:21
      Highlight Highlight Ablenken von der Begebenheit auf ein anderes Schicksal hinzuweisen löst das Problem nicht, es ist höchstens der Versuch etwas vergessen zu machen, was früher einmal geschehen wird, und wie es immer noch gang und gebe ist, bis jetzt immer noch die Prügelerziehung praktiziert wird, obwohl es verboten ist, u. da berechtigt keine drei aneinander gereihten Wörter aus drei verschiedenen Teilbibelvers, um Kinder zu verprügeln, mit einer erlogenen scheinheiligen Begründung zum vehement zu züchtigen, denn das hat nichts mehr mit einer frohen Botschaft eines Friedensfürsten zu tun. Pfui Weihnachten!
  • Andre Buchheim 30.11.2019 14:58
    Highlight Highlight Man sollte ein Buch lesen, bevor man es rezensiert. Dann wäre aufgefallen, daß die Aussage: "In seinem Buch stellt er seine Forschungsergebnisse zum Thema Gewalt und Religion dar." nicht stimmt. Schon der Klappentext stellt klar, daß es in dem Buch allgemein um Gewalt geht, von Mobbing über Jugendkriminalität bis zu Gewalt von Männern gegen Frauen ist da alles dabei. Und beileibe ist der größte Teil der Gewalt nicht religiös motiviert.
    In der überwiegend atheistischen DDR war Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ein weit verbreitetes Phänomen. Dies galt im familiären Umfeld genau so...
    • Fritz N 02.12.2019 13:54
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Oxymora 30.11.2019 14:42
    Highlight Highlight Offenbar hat Herr Stamm vergessen zu erwähnen, dass es auch Atheisten gibt die Kinder züchtigen. Das regt einfach viele Leser auf.

    Darum werfe ich das jetzt noch in die Runde.


    Es gibt auch Atheisten die Kinder züchtigen!


    Nun bin ich gespannt ob sich da jemand ab der Aussage empört oder gar versucht den Sachverhalt schön zu schwatzen.

    Oder mit fragwürdigen, hirnrissigen Büchern kommt:
    “Atheistisch züchtigen“, “Gottlose Erziehung“, etc.
    • zoe... 30.11.2019 15:33
      Highlight Highlight hmm ja ich gebe zu mir ist die hand auch mal ausgerutscht, und es tut mit unendlich leid im heute dass es passiert ist, wirklich.
      ich will und kann es nicht schön reden, es ist passiert.
      aber ich hätte meine Kinder niemals in gottes namen gezüchtig, niemals!
      und wissen sie warum? weil ich dann die Verantwortung für die tat abgeschoben hätte, darum.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 15:40
      Highlight Highlight Na Du siehst ja schon an der Verteilung der Blitze, daß für die Opfer von Gewalt durch Atheisten wenig Empathie vorhanden ist.
      Schlimm finde ich, wie hier die schweren Schicksale kindlicher Gewaltopfer für die eigene Ideologie schamlos weiter mißbraucht werden. Schämt Ihr, die Ihr dies tut, kein bißchen?
    • Oxymora 30.11.2019 16:59
      Highlight Highlight @Andre Buchheim

      Bitte beachten Sie, dass ich nicht über so esoterischen Fähigkeiten verfüge wie Sie.
      Ich kann an Hand der Blitze nicht ablesen ob für Opfer von Gewalt durch Atheisten weniger Empathie vorhanden ist, als für Opfer von religiös/esoterischer Gewalt. Aber Sie können mich in das Geheimnis des Blitze lesen einführen.

      Und wenn sie finden über Tatsachen zu kommentieren sei Missbrauch des Missbrauchs/religiösen Pädagogik, frag ich mich ernsthaft warum sie hier schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 30.11.2019 14:40
    Highlight Highlight Meine Mutter schlug mich mit der Holzkelle, mein Vater animierte mich mit dem Doppelmeter zur Kinderarbeit an freien Schulnachmittagen und Schulferien. Mein Onkel tracktierte seine Kinder mit einem Gartenschlauch, Lehrer schlugen zu, bis die Schüler von den Stühlen fielen. All diese schlimmen Dinge kommen hoch, wenn ich das lesen muss, und eine abgrundtiefe Wut, die nur noch zuschlagen will.

    Wenn heute noch immer religiöse Führer Gewalt an Kindern gutheissen, und Eltern diese Gewalt anwenden, damit sie ihren Kindern "den Rücken brechen", so sage ich ihnen: Verflucht sollt ihr sein!

    • Andre Buchheim 30.11.2019 15:43
      Highlight Highlight Da schließe ich mich an. Gewalt ist nie ok, weder körperlich noch psychisch oder mental. Aber gerade letztere, eher subtile Phänomene der Gewalt, sind in diesem Blog gang und gäbe. Das ist extrem verstörend, widersprüchlich und damit unglaubwürdig.
    • Pelegrino 30.11.2019 16:56
      Highlight Highlight Andre Buchheim, versuchen sie jetzt dasselbe das zu tun, das sie anbiedern sollte, so bleiben sie sich ganz im Wiederspruch!?

      Lassen sie doch andern ihre Meinung äussern, ohne dass es von ihnen als psychisch mental u. subtil angebiedert wird.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 17:08
      Highlight Highlight Pelegrino: Warum sollte ich Deiner Meinung nach nicht meine Eindrücke schildern dürfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El_Sam 30.11.2019 14:27
    Highlight Highlight Wenn ich lese was in solch freikirchen alles normal sein soll dreht sich mir der Magen um ab solch altertümlicher Weltanschuung.
    Wenn ich allerdings in unserer Kirchgemeinde so um mich sehe, sehe ich eher aufgeschlossene, moderne Menschen. Das schlagen zu erziehungszwecken wurde von meinen Eltern nicht angewandt und wird auch in unsere kirche nicht propagiert.
    Bin ich in einer abnormalen freikirche oder ist das Urteil von Herrn Stamm etwas gar verallgemeinernd und reisserisch?
    • Andre Buchheim 30.11.2019 15:49
      Highlight Highlight Das ist in freikirchlichen Gemeinden nicht normal. Es handelt sich um ein Phänomen des Extremismus. Auch Prof. Pfeiffer ist auf der falschen Spur, wenn er sagt, je gläubiger, je gewalttätiger. Je extremistischer und egoistischer, umso gewalttätiger. Dann passt es, zumal es nun auch extremistische Atheisten mit erfasst, die auch ihre Kinder schlagen. Oder will hier ernsthaft jemand den Beweis antreten, daß Atheisten davor gefeit wären?
    • Phrosch 30.11.2019 15:53
      Highlight Highlight El_Sam, ich sehe das wie Sie. Wenn man liest, wie Herr Stamm Freikirchen schildert, dann ist meine Innensicht der Szene, dass die meisten Freikirchen abnormal sind. Aber wie überall gibt es da auch Menschen mit Schwächen. Sicher würde man überall einen ähnlichen Prozentsatz Eltern finden, die Kinder schlagen. Nur die Begründungen wären verschieden.
    • Pelegrino 30.11.2019 16:00
      Highlight Highlight Vieles geschieht halt versteckt im Verborgenen, und wenn dann man es vor andern seine Not rauslassen will, so glaubt ihm niemand,

      … denn der Stärkere hat immer recht, und hat er einmal nicht recht, so hat er trotzdem recht, auch wenn er einmal nicht das Recht hat, nämlich seine Kinder nach Wollust zu verprügeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterpan42 30.11.2019 14:13
    Highlight Highlight
    Der Text aus Sprüche 13,24, auf den sich die Kindesmisshandler beziehen, lautet (je nach Übersetzung): "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten." Wer diesen Vers verwenden, um körperliche Gewalt an seinem Kind zu rechtfertigen, wird von "wer ihn aber lieb hat" einer Lüge überführt - für Menschen, welche sich mehr als einen halben Satz merken können, sollte meiner Meinung nach klar sein, dass es darum geht, bei der Erziehung im Auge zu behalten, dass es um die Zukunft geht, nicht um den Moment. Erziehung prägt unser ganzes Leben.
    • Nonbeliever 30.11.2019 14:53
      Highlight Highlight Einmal mehr benutzen rechtskonervative Evangelikale und gewisse Sektenanhänger ein altes Buch, um ihre Gewalt zu legitimieren. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass schluderige Übersetzungen aus dem Griechischen und Hebräischen herhalten müssen, um Gewalt an Kindern zu rechtfertigen. Nicht, dass ich jetzt plötzlich ein Bibelfan werde, aber die im Ursprungtext war bei "Vers 13,24" wohl eher gemeint, dass man seine Kinder "richtig erziehen" soll. Von Gewalt ist da erstmal keine Rede. Siehe auch; https://auslegungssache.at/4030/wer-sein-kind-liebt-der-zuechtigt-es/
    • Andre Buchheim 30.11.2019 15:54
      Highlight Highlight "Einmal mehr benutzen rechtskonervative Evangelikale und gewisse Sektenanhänger ein altes Buch, um ihre Gewalt zu legitimieren."

      Ich würde die These wagen, daß Gewalt gegen Kinder genauso existieren würde, wäre dieses Buch nie geschrieben worden oder gäbe es keine Religion.
    • Pelegrino 01.12.2019 21:55
      Highlight Highlight BRAVO deinem Kommentar Peter Pan, deinem Nicknahmen bist nun gerecht geworden, gratuliere!

      Jahraus jahrein bis in den Dezember fällt an manchen Frauen u. Kinder aus frommen Elternhaus auf,

      dass die mit blauen Flicken am Gesicht, u. hinkend, mit Tränen umher gehen, u. das Tag für Tag.

      Trotz melden an Polizei kann nichts unternommen werden, wegen mangels Beweise, u. weil es das Gesetzt daran hindert,

      u. da muss sich kein Sadist sich fürchten, denn da kann man ohne geahndet zu werden, ungehindert weiter geschlagen werden, u. wer aus Zivilcourage eingreift, werden diese gesetzlich geahndet.
  • metro 30.11.2019 14:01
    Highlight Highlight Es ist schlimm wenn Kinder geschlagen werden ob jetzt mit religiösem Hintergrund oder algemein aber die reisserischen Werke des Herrn Pfeiffer als Referenz zu nehmen finde ich eben so Falsch
    • Pelegrino 02.12.2019 18:21
      Highlight Highlight Und ich find es schlimm wenn es ausgerechnet aus gewohnten Kreisen in die man verkehrt, mehrere Bücher über Züchtigung an Kindern verkauft!
      Benutzer Bild
  • Noach 30.11.2019 12:37
    Highlight Highlight Oh was wurden wir doch früher geschlagen!Jähzorniger Vater hilflose schwache Mutter ,man passte nicht n ihr Weltbild,mit Gürtel un Teppich Klopfer würde man zurechgeprügelt.
    • Samurai Gra 30.11.2019 13:43
      Highlight Highlight Mein Mitgefühl für Sie und das niemand diesem Unrecht entgegentreten ist
    • Kruk 30.11.2019 19:30
      Highlight Highlight Darf ich fragen, ob sich das auch im Freikirchlichen Umfeld so abgespielt hat? Wenn ja was für Gruppen predigen das und warum werden sie nicht verboten?
      Ich kann es mir fast nicht vorstellen wie jemand seine Kinder schlagen kann, wenn ich an meine Kinder denke dann schmilzt mein Herz davon.
    • Pelegrino 02.12.2019 19:21
      Highlight Highlight Wenn Ära,/ da muss ich gar nicht soweit zurück sehen, um zu spüren was züchtigen ist, denn das wird nicht nur an Frauen und Kindern gemacht, sondern an die sich nicht bekehren wollen, zum züchtigen, um dann zum Bekehren hin auszurichten, was an mir aussichtslos war, und auch bleiben wird, trotz der Prügel die er mir angedroht hat, und ich die Prügel eingesteckt habe!
  • Follower 30.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel nicht gelesen. Der Titel sagt mir aber, dass es um Christen und vermutlich vor allem böse Freikirchler geht, die ihre Kinder mit schlimmer Prügelstrafe züchtigen. Ohne das gutzuheissen frage ich mich, wie viele Leute es sind, die das so handhaben. Meine Erfahrung zeigt mir, dass meine Kinder die schlimmen Worte 🤬, Zeichen 🖕🏼und Kampftechniken aus der Schule haben. Gerade letzte Woche hat ein Kind dem anderen mit dem Fuss! ins Gesicht geschlagen. Die Meute hat dem stärker zuschlagenden geholfen, der schwächere hat etw. schräge Zähne und Gang.
    • Adualia 30.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Zusammenhang =?
    • SirStonealot 30.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Was wollen Sie uns eigentlich genau mitteilen?? Nehmem Sie sich die paar Minuten und lesen den Text doch mal durch. Oder wurden Ihre religiösen Gefühle durch den Titel bereits dermassen in Aufruhr versetzt, dass sie dazu schlicht nicht in der Lage sind??
    • Juliet Bravo 30.11.2019 13:37
      Highlight Highlight Mach dir mal die Mühe und lies den Text bevor du kommentierst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlusUltra 30.11.2019 11:51
    Highlight Highlight "Religion als Lebensdekoration."

    Das drückt wunderbar aus, was ich im Umfeld sehe.

    Verzichtet doch gleich auf den ganzen Unsinn..
    • Andre Buchheim 30.11.2019 16:57
      Highlight Highlight Warum sollte ich auf Gott verzichten? Um es Dir recht zu machen? Ist das nicht ganz schön vermessen und sektenhaft, wenn man sich wünscht, alle sollten der gleichen Weltanschauung anhängen, die man selbst hat?
    • grünergutmensch 01.12.2019 09:14
      Highlight Highlight Gott gibts nicht. Punkt. Also warum sein Leben an ein Märchen verschwenden und stattdessen die Lebensenergie der Wissenschaft widmen?
    • PlusUltra 01.12.2019 11:07
      Highlight Highlight @Andre
      Ja, die eigene Weltanschauung über die der anderen zu stellen, das ist vermessen.
      Uups, warte. Das ist ja genau das Grundproblem aller Religionen..

      Und nein, Du musst nicht auf deinen Gott verzichten. Ich habe lediglich den im Artikel gebrauchten Ausdruck "Lebensdekoration" kommentiert. Das trifft sehr gut das, was ich meine zu sehen. Viele Christen sind dies nur noch dem Namen nach, da in solch eine Familie geboren. Sie sind genauso weit entfernt von Gott wie ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucida Sans 30.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Mir hat einmal ein Zeuge Jehovas, darauf angesprochen, erklärt, züchtigen komme vom Wort ziehen und bedeute nichts anderes, als dass man seine Kinder erziehen solle. Mit Schlägen habe das nichts zu tun. Ich mag die ZJ keineswegs, aber diese Auslegung finde ich beachtenswert.
    • gelesen 30.11.2019 12:57
      Highlight Highlight Was finden Sie daran beachtenswert?
    • Lucida Sans 30.11.2019 19:37
      Highlight Highlight Ich finde es beachtenswert, dass Fanatiker, welche die Bibel wörtlich nehmen, auf diese Auslegung kommen. Es wäre doch viel billiger, die Kinder zu prügeln, weil „Gott“ das so will. DieLeute waren gegen das Prügeln!
    • gelesen 30.11.2019 21:10
      Highlight Highlight
      Es gibt ja Leute, die, um zu erziehen, schlagen und sagen dem dann erziehen.
      So war das in demfall nicht gemeint?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 30.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Kinder haben leider keine mächtige Lobby,
    die sich für ihre Belangen einsetzt.

    Ich finde es äusserst interessant, wie sich ein gewisser Personenkreis nervt, dass Herr Stamm das Thema der religiösen Kinds-Züchtigung aufgreift. Wo liegt das Problem, für den Fanclub der Nächstenliebe?

    Hört die Nächstenliebe bei kleinen Kindern auf?

    Oder züchtigt und misshandelt man Kinder aus Nächstenliebe?

    Vielleicht kann mir das jemand erklären.
    • Pelegrino 30.11.2019 13:51
      Highlight Highlight Sogar zu Züchtigen von Kleinkinder werden auf Gebot von gewissen christl. evangelikalen Büchern empfohlen und gutheissen, und da fragt man sich dann, ob das Christchindli in Bethlehem auch geschlagen und gezüchtigt wurde!

      In nicht wenigen Webseiten u. das aus zuverlässigen Quellen, schreiben dass noch in Windeln gewickelten Kleinkindern zu züchtigen geboten werden, anhand von Büchern die dazu Anleitungen geben, wie es zu machen ist.

      Alles in Ausrede zu stellen und zu leugnen, was mit Kindesmissbrauch zu tun hat, ist schon schlimm, und ausgeführt sogar vehement verwerflich.
    • Bruuslii 30.11.2019 13:51
      Highlight Highlight religiöse kindszüchtigung ist scheisse.

      das problem ist, dass herr stamm das undifferenziert "gewissen personenkreisen" vorwirft, ohne erfahrungswerte oder studien.

      die studie bezieht sich auf DE und nicht auf die CH.

      etliche inkl. mir schreiben hier aus EIGENER ERFAHRUNG, dass die anschuldigungen unhaltbar sind.

      nicht dass es keine schwarzen schafe gibt. aber das korreliert hier nicht mit evangelikaler glaubensrichtung. schliesslich gibt es auch "aufgeklärte" atheisten, die ihre kinder schlagen. aber vielleicht findet das h. stamm und sie nicht so schlimm?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.11.2019 14:08
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rene Goeckel 30.11.2019 11:16
    Highlight Highlight Könnte es nicht sein, dass diese Leute ihren schmutzigen Charakter hinter der Religion verstecken?
    • rodolofo 30.11.2019 13:44
      Highlight Highlight Oft kann man vom Schein der äusseren, körperlichen Hülle auf das pure Gegenteil im Innern der Psyche schliessen.
      Aber nicht immer!
      Wenn sich Einer nicht wäscht, orientierungslos herum torkelt und eine Alkoholfahne vor sich her trägt, muss das nicht zwangsläufig ein besonders edler Charakter sein...
    • Rene Goeckel 30.11.2019 16:16
      Highlight Highlight @rodolofo. Es stimmt! Ich habe in meinem Leben ein Anzahl besonders widerwärtiger Menschen kennengelernt. Also solche, die mir bewusst schaden wollten. Was hatten die gemeinsam? Richtig, sie waren alle besonders religiös. Das heisst für mich, dass die Religion die Rechtfertigung für verdorbenes Tun liefert. Und alle, die mir jetzt einen Daumen runter spendieren möchten, sollten diesen post nochmals lesen. Mehrmals!
  • Spargel 30.11.2019 11:11
    Highlight Highlight Gewalt an Kindern kann durch nichts gerechtfertigt werden. Traurig diese Fundis
  • Michael Bamberger 30.11.2019 11:07
    Highlight Highlight Folgendes gibt einen Ekel erregenden Einblick in das evangelikale Gruselkabinett:

    http://www.infosekta.ch/media/pdf/E_EVG_Pressemitteilung_Krperliche_Zchtigung_Stellungnahme_infoSekta_280411a.pdf
    • Rene Goeckel 30.11.2019 16:17
      Highlight Highlight Jetzt ist mir wirklich übel.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.11.2019 23:59
      Highlight Highlight Soll sich der dunkelste und übelste aller dunkler Loa dieses Schweins annehmen und ihm langsam alles nehmen.
      Man solle Kleinkinder züchtigen, die weder etwas von Gott noch von der Welt wissen, damit sie gottesfürchtige und -gefällige Wesen werden.
      Ich wage nicht im Ansatz meine Gedanken in Worte zu fassen.
    • Ratrac Ruedi 01.12.2019 03:56
      Highlight Highlight Wollte nicht blitzen, sorry
  • Michael Bamberger 30.11.2019 11:03
    Highlight Highlight "In seinem Buch „Eltern – Hirten der Herzen. Biblisch orientierte Erziehung" will der evangelikale Autor Tedd Tripp verunsicherte Eltern befähigen, eine „ neue Art Eltern“ zu sein. Mit Hilfe der Bibel sollen Eltern „liebevolle Autoritäten“ sein und ihre Kinder wie Hirten anleiten. Körperliche Züchtigung von (Klein-)Kindern wird als notwendiges, von Gott verordnetes Mittel zur Erreichung der Erziehungsziele angepriesen. Das Buch ist eine Anleitung zur systematischen Gewaltanwendung gegen Kinder und zielt darauf hin, den Willen des Kindes zu brechen." (InfoSekta)
    • zoe... 30.11.2019 13:38
      Highlight Highlight Michael Baumgartner

      „Korrektur, die auch körperlich spürbar wird, vermittelt dem Kind Weisheit. Sie demonstriert
      ganz unmittelbar und spürbar, wie töricht es ist, sich aufzulehnen. Richtig angewandt, demütigt
      ein solches Korrigieren das Herz des Kindes und öffnet es der elterlichen Unterweisung.“ (S.
      134)

      Das darf doch nicht wahr sein!
      Dürfte ich das mit einem erwachsenen machen?
      ich würde ja nur Weisheit einschlägig vermitteln und die demut pflegen.
    • rodolofo 30.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Was dabei herauskommen kann, demonstriert uns der Chinesische Führer auf Lebenszeit, Xi Shin Pin, auch wenn er nicht zum christlich-freikirchlichen Milieu gehört, sondern zum kommunistisch-zwangsstaatlichen Milieu:
      Selber hat er diese knallharte chinesische Erziehung und Willensbrechung "von der Pike an" miterlebt und erlitten, in einem Arbeitslager in einer ganz armen Provinz auf dem Land, bis er sich sagte: "Wenn ich schon muss, dann mache ich es richtig!" (unlogisch, aber überlebensnotwendig)
      Und heute ist Xi Shin Pin der unangefochtene Ober-Guru der Gross-Sekte "KP VR China"!
      ...
    • Bruuslii 30.11.2019 13:58
      Highlight Highlight danke michael bamberger für die aufklärung.

      zum glück kenne ich niemandem in meinem evangelikalen freundeskreis, der solche schundliteratur ernst nehmen täte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 30.11.2019 11:00
    Highlight Highlight With all due respect, Herr Stamm, aber Ivo Sasek als den typischen Repräsentanten für die (=alle?) Freikirchen der Schweiz darzustellen zeugt entweder von völliger Ignoranz oder aber absoluter Frechheit. Der grosse Teil von Christen in Freikirchen kennen Sasek nicht und würden ab seinen abstrusen Lehren nur den Kopf schütteln. Eine sachliche Differenzierung würde Ihrer Glaubwürdigkeit sehr helfen.
    • HundBasil 30.11.2019 12:07
      Highlight Highlight Stamm lässt solch lästige Differenzierung offensichtlich bewusst aus.
    • Butschina 30.11.2019 12:28
      Highlight Highlight Das ist das Problem in Stamms Kolumne. Es gibt nur Schwarz und Weiss, Gut und Böse... Eigentlich ein ziemlicher Wiederspruch des hier geschriebenen. Oft nutzt er schlicht die extremsten Beispiele und stellt sie als Durchschnitt dar. Egal ob es um Esoterik oder Religion geht. Eigentlich macht Herr Stamm genau das was er den anderen vorwirft.
      Genau darum ist es wichtig an verschiedenen Orten Infos einzuholen um ein richtiges Abbild zu bekommen.
    • Bruuslii 30.11.2019 14:02
      Highlight Highlight butschina, danke! 👍🏻 ich lese deine kommentare immer gerne, weil du so einfach und klar immer wieder den punkt triffst.

      da sehe ich mit meinen langen, komplizierten kommentaren blass aus. 🥴
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 30.11.2019 10:54
    Highlight Highlight "Anders radikale Gläubige, wie sie in Freikirchen die Norm sind"

    ???


    Sind denn bei den Islamisten die Selbstmordattentäter auch die Norm??

    Die Logik und Denkweise von Stamm ist manchmal nicht nachvollziehbar.
    Kein Wunder ist Stamm umstritten.
    • Oxymora 30.11.2019 14:15
      Highlight Highlight @Saerd neute

      Probieren sie es mal so:

      Sind denn bei den Selbstmordattentäter die Islamisten auch die Norm?

      Jetzt ersetzen sie Islamisten durch andere Gruppierungen
      ( z.B. Briefmarkensammlerinnen, Zoodirektoren, ....)
      Vielleicht fällt Ihnen etwas auf.

      Lautet Ihre Antwort:

      Nein (Sind Sie wahrscheinlich selber Islamist)

      Ja (Sind Sie Wahrscheinlich selber kein Islamist)
    • Guix Breton 30.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Ja, da stimme ich "@Saerd neute" zu. War selber im Freikirchen-Umfeld gross geworden. Es muss aber differenziert werden. Meine Eltern liessen mir genügend Freiraum, dass ich diese Szene ohne Probleme verlassen konnte.
      Meiner Meinung nach sind die Freikirchen gut dokumentiert und eben durch die Arbeit von Herrn Stamm gut bekannt. Er hat sich aber hier wirklich festgekrallt.
      Was mir aber Sorgen macht, dass über das Innenleben der muslimischen Moscheen fast überhaupt nicht recherchiert wird. Herr Stamm könnte hier sehr viel aufdecken, was uns Schweizern noch verborgen liegt.
  • WID 30.11.2019 10:50
    Highlight Highlight ...Verantwortungsbewusste Religionen und Glaubensgemeinschaften sollten sich bewusst sein, dass auch sie den Kern des Sektenhaften in sich tragen. Daraus sollte die Erkenntnis wachsen, dass es keine religiöse Wahrheit gibt und sie deshalb ihren Gläubigen einen grossen individuellen Spielraum gewähren sollten – geistig wie in der Lebensgestaltung...

    Dann ist ja der Sinn er meisten Religionen weg!
    • Bruuslii 30.11.2019 14:10
      Highlight Highlight jede gruppe, absolut jede trägt vorallem menschlichkeit in sich.

      der hang nach richtlinien zeigt, dass es sich menschen gerne einfach machen. das kann zu verstrickungen führen. z.t. auch schlimmen.

      es ist richtig, dass in findamental religiösen kreisen oft die nötige kritische distanz fehlt. das ist im fussballklub aber nicht anders.

      dagegen finde ich die aufklärerischen und auf eigenverantwortlichkeit zielende lehren jesu, die nur noch eine regel kennen, nämlich LIEBE, geradezu revolutionär!
      das ist viel schwerer umzusetzten, als 100te von regeln und erfordert einen bewussten lebensstil.
  • Doppelpass 30.11.2019 10:50
    Highlight Highlight Wenn sich nun Evangelikale und Freikirchler versuchen zu distanzieren, verstehen ich doch nicht wie das geht.
    Sie bezeichnen die Bibel als Gottes Wort und damit als sakrosankt und Handlungsleitend. Die Anweisungen bezüglich körperlicher Züchtigung der Kinder sind in der Bibel deutlich. Wie passt das zusammen?
    • Saerd neute 30.11.2019 11:38
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Sherlock_Holmes 30.11.2019 11:40
      Highlight Highlight Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden zwischen einem theologischen, kritisch-wissenschaftlichen, einem konfessionellen und von Glaubensgemeinschaften abhängigen – sowie persönlich-individuellen Bibelverständnis.

      Die wortwörtliche Auslegung ist nach heutigem Stand der theologischen Bibel-Forschung zurecht umstritten.

      Innerhalb der Kirchen gibt es eine grosse Bandbeite, unterschiedlichster Ausprägungen.

      Persönlich bin ich als Christ stark geprägt von einem wissenschaftlich humanistischen Weltbild.

      Dementsprechend widerspricht mir eine unkritische, geschlossen fundamentalistische Auslegung.
    • Phrosch 30.11.2019 11:41
      Highlight Highlight Doppelpass, ich verstehe die Schwierigkeit. Mein Verständnis ist, zu überlegen, was „züchtigen“ (ein altes Wort, eine Übersetzung des Originaltextes) genau meint und wie das heute umzusetzen ist. Also etwa so: Was steht im hebräischen Text? Was bedeutet das Wort genau? Ist „züchtigen“ die beste Übersetzung? Was meinen wir mit züchtigen? Entspricht das dem, was der Text beabsichtigt? Bei dem allem spielen Vermutung und Interpretation mit. Darum kennen evangelische Kirchen (und damit Freikirchen) keine Dogmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 30.11.2019 10:40
    Highlight Highlight Selbst wenn Hugo Stamm seine Ausführungen auf Untersuchungen – die ich in keiner Art und Weise in Frage stelle – zurück führt, stört es mich massiv, wenn er daraus absolute Paradigmen ableitet.

    Ich bin selbst seit vielen Jahren Mitglied der Chrischona Schweiz.

    Weder meine Eltern bei mir, noch meine Frau und ich haben bei unseren Kindern weder psychisch noch physisch bewusst Gewalt angewendet.

    Ich lehne diese aus tiefster Überzeugung ab.

    Erziehung beruht in erster Linie auf Vertrauen, was Gewalt – auch subtile – kategorisch ausschliesst.

    Nicht zuletzt aufgrund meines Glaubens.
    • Pelegrino 30.11.2019 15:15
      Highlight Highlight Lieber Sherlock_da haben sie mit ihrer Lumpe zuwenig hingeschaut, weil Holmes hat nie sich selbst von positiven Seite angeschaut, sondern war selbstkritisch, u. dann ging er, der Sache auf den Grund.

      Dass Holmes nicht oder zuwenig hingeschaut hat, macht die Welt nicht besser, sondern unaufgeklärt was an sadistischen Kindsmissbrauch geschieht.

      Nicht immer auf Stammseite konzentrieren, sondern andern Quellen nachsehen, dann kommt man zum Schluss, dass was geschieht nicht Traum ist, u. das jederzeit überall geschieht, denn Böses kennt keine Grenzen, selbst in einem Buch mit fatalen Folgen nicht
    • Sherlock_Holmes 30.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Ich stelle nicht in Abrede, dass Christen mit einem fundamentalen Bibelverständnis, Bibelstellen wortwörtlich auslegen, welche von körperlicher Züchtigung sprechen.

      Dass dies – nicht nur in Bezug auf Strafen – fatale Auswirkungen hat, ist leider eine ebenso traurige Tatsache.

      Kein Mensch wird von sich behaupten können, er sei ohne Fehl und Tadel.

      Auch ich nicht. Als Ehemann, Vater und Lehrer werde ich immer wieder herausgefordert und bin es mir gewohnt, meine Einstellungen, sowie mein Denken und Handeln kritisch zu reflektieren und wo nötig zu verändern.

      Dies erwarte ich auch von anderen.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 16:05
      Highlight Highlight Pelegrino: Sherlock Holmes hat nirgendwo hingeschaut, er ist eine Romanfigur. Und diese war sehr selbstbezogen und herzlich wenig selbstkritisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 30.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Wann beginnen die Menschen entlich selber zu denken?
    Solchen Firelefanz braucht man nur wenn man nicht selbstständig denken kann, oder will.
    Dazu zähle ich übrigens alle Religionen und Sekten, was ja im Grunde genommen das selbe ist.
    • Michael Goldberg 30.11.2019 12:44
      Highlight Highlight Du bist ein ganz aufgeklärter, du. Ni dieu ni maître, nicht einmal mehr der Duden!
    • Andre Buchheim 30.11.2019 16:06
      Highlight Highlight infomann: Was hast Du denn bisher selbst gedacht? Wir Menschen leiten unser Wissen und Weltbild immer von dem ab, was andere gedacht haben.
    • Knäckebrot 30.11.2019 18:12
      Highlight Highlight Finde es eine etwas triviale Vorstellung, dass sich solche, die an die Bibel glauben, ihre Reflexionsfähigkeit weniger nutzen.

      Man kann genauso die gängige gesellschaftliche Sicht ohne besondere Reflexion nachplappern.
  • leroy 30.11.2019 10:16
    Highlight Highlight 1/ 2 „Für Strenggläubige gibt es aber nur das «Entweder-Oder».“ -
    Lieber Hugo. Für mich, der ich in einer Freikirche aufgewachsen bin und auch nach über 40 Jahren keinen beträchtlichen Schaden davongetragen habe, stellt sich beim Lesen deiner Artikel immer mehr die Frage, wer von uns beiden radikaler ist. Ich kenne im Umfeld meiner Kirche wenige, die ein so starkes „Entweder-oder-Konzept“ vertreten wie du.
    • äti 30.11.2019 10:52
      Highlight Highlight ... dem sagt man 'Gehirnwäsche'.
  • leroy 30.11.2019 10:16
    Highlight Highlight 2/2 Ganz ehrlich: Radikales Gedankengut, das z.B. alle Freikirchler in einen Topf schmeisst (tust du das absichtlich immer wieder?) ist m.E. genauso verwerflich wie das von Frömmlern, die auf „Ungläubige“ runterschauen. Du predigst „Subjektivität“, nimmst aber für dich aber in Anspruch, objektiv zu sein, obwohl du pauschalisierst?!

    Ich bin weit davon entfernt, Prügelstrafe gutzuheissen. Ich wehre mich einfach gegen dein wiederholt völlig verzerrtes Feindbild der „Freikirchler“, die es in so verallgemeinerter Form nicht gibt.
    • äti 30.11.2019 10:58
      Highlight Highlight ... da müsste man aber hunderte Artikel schreiben, weil es soviele Freikirchen gibt. Und bitte, warum ist die Anzahl so hoch? Weil jede Recht hat und jede nur das einzige Recht gepachtet hat. Firmen heisst das, gleiches Produkt, verschiedenes Marketing. Gemeinsam ist bloss, das Produkt existiert nicht.
    • ybfreak 30.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Man sollte einen Artikel nicht auf seinen Titel beschränken. Im Text ist ohne zu pauschalisieren sehr gut aufgezeigt, dass streng Gläubige eher zu Gewalt gegen ihre Kinder neigen. Und diese Tendenz verwundert mich nicht. Ich denke die meisten, nicht gläubige Menschen, inklusive Hugo Stamm, haben kein Problem mit Gläubigen per se. Eine gewisse grundsätzliche Abneigung gegen Kirche und Religion ist aber auch bei mir vorhanden.
  • Things will be different when I take over the worl 30.11.2019 10:07
    Highlight Highlight Da denke ich nur noch GOTT SEI DANK, wenn ich den Artikel im Tagesanzeiger sehe:
    Benutzer Bild
    • R. Klärer 30.11.2019 15:18
      Highlight Highlight Im Tagi-Artikel geht es um die Schrumpfung der Landeskirchen, hier bei Stamm um evangelikale Freikirchen. Aber was stören uns solche Nuancen, nicht wahr?
  • Michael Bamberger 30.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Bei christlichen Apologeten des Neuen Testaments scheint die Meinung verbreitet zu sein, dass Aufrufe zum Schlagen von Kindern sich ausschliesslich auf das Alte Testament beschränken. Diese Meinung erweist sich jedoch als Fehleinschätzung:

    „Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat. Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt?“ (Hebr 12,6 ff)

    • Share 30.11.2019 10:21
      Highlight Highlight Die frühen Christen verstanden sich als Juden. Die Menschheitsgeschichte des Abendlandes wird als Gewaltgeschichte aufgearbeitet und einer Heilsgeschichte gegenüber gestellt. Binäre Ideologie.
  • Things will be different when I take over the worl 30.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Ich kenne zwei Aussteiger der Läderach Kirche. Dort wurden Kinder auch geschlagen und traumatisiert. Frauen werden sehr früh verheiratet.

    https://www.shaz.ch/2017/09/18/zuckerbrot-und-peitsche/

    Die Läderach-Kirchen-Anhänger scheinen typische Rechtschristen zu sein. Frauenfeindlich, Judenfeindlich und ziemlich radikal. Ich habe gerade einen Artikel über Incels und die Anti-Feministen gelesen und danach einen Artikel über die Läderach Kirche. Klingt für mich beides genau gleich - nach perversen Männerfantasien die verbreitet werden. Solche Schokolade kauft man nicht.
    • Pitefli 30.11.2019 16:12
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Hinweis. Mir war nicht bewusst dass die Schokolade mit einer solchen Familie in Verbindung steht.
  • foreva 30.11.2019 09:54
    Highlight Highlight Ich bin freikirlich aufgewachsen und habe niemals Züchtigung erlebt, genauso wenig wie ich bei meinen eigenen Kindern Gewalt in irgendeiner Weise anwende. Dieser Artikel ist üble Hetze und purer Populismus!
    • äti 30.11.2019 11:04
      Highlight Highlight Aha, und weil du 1940 noch nicht gelebt hast, gab es natürlich auch keinen Weltkrieg. Du bestätigst eher Gehirnwäsche als Fakten.
    • Pelegrino 30.11.2019 14:16
      Highlight Highlight Foreva, ((Ich bin … u. habe niemals Züchtigung …
      erlebt,)?

      Das mag vielleicht stimmen, wenn sie auf sich selbst berufen, doch wie darf ich das verstehen!?

      und das womöglich keine Gewalt gemacht haben, das mag auch stimmen,

      aber wie haben es die andern gemacht, die sie in Schutz nehmen, obwohl da eine ganze Menge von haltbaren Beweise vorlegen, und zwar nicht nur Indizien!

      Wenn sie die Zivilcourage besitzen, dann schauen sie hin ob das stimmt was da geschrieben wird, und sprecht einmal ein starkes Wort, was ihnen daran nicht passt, und wie es anders sein soll !!



    • Bruuslii 30.11.2019 14:20
      Highlight Highlight lieber äti, wieso sprichst du jemanden die eigene erfahrung ab.

      das hat auch gar nichts mit weltkriegen zu tun.

      scheint aber, nach deiner sehr starken überzeugung so zu sein, dass du selber mit christen schlechte erfahrungen gemacht hast. wenn du uns davon berichtest, können wir vielleicht deine ablehnung besser verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 30.11.2019 09:54
    Highlight Highlight "JEDE Religion und JEDE Glaubensgemeinschaft trägt im Kern das Sektenhafte in sich."

    "Liberale Gläubige, die ein kritisches Bewusstsein bewahrt haben, kennen die Gefahren und lassen sich HÖCHSTENS PARTIELL vereinnahmen."

    lieber hugo stamm, ich weiss ja, dass sie in ihrer unübertroffenen weisheit so genau wissen, dass alle, die irgendwie gläubig sind, einfach nur doof sein müssen und auf jeden fall wissenschaft und vernunft ablehnen. aber das geht zu weit!

    knackeboul (facebook):
    https://bit.ly/2R0ckT8

    wie auch t.garrets und eai's (tw) kommentare könnte knackebouls statment 1:1 von mir sein.
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    • äti 30.11.2019 11:06
      Highlight Highlight @bruusli: Wenn ich etwas nicht verstehe oder verstehen will, heisst das nicht, dass die andern einfach voll daneben sind.
    • Bruuslii 30.11.2019 13:11
      Highlight Highlight äti 👍🏻 seh ich genau so!

      bei hugo stamm ist das leider zum programm geworden.

      bei allem respekt davor, dass er auf misstände in kirchen, sekten und religionsgemeinschaften zurecht hinweist, spüre ich halt sehr deutlich seinen fundamentalistischen atheismus, der diversifizierung nur noch auf lächerlichem niveau zulässt.

      zwischen den zeilen von h. stamm lese ich von ihm, dass er glauben unlogisch und damit doof findet. damit lässt er sich keine alternative denkweise offen. natürlich "akzeptiert" er gläubige, solange sie seine logik teilen als naja, "bisschen bedepperte". 🤷🏻‍♂️
    • Bruuslii 30.11.2019 13:18
      Highlight Highlight btw: möchte ich ergänzen, um missverständnissen vorzubeugen: gewalt an kindern, in welcher form auch immer, ist strikte abzulehnen!

      wie bereits erwähnt, erlebe ich das aber bei den evangelikalen nirgends. es kann schlechte ausnahmen geben.

      auch wird eine studie aus DE zitiert (die mich erschreckt und wütend macht). ich würde lieber wissen, ob es von der CH auch eine solche studie gibt. aus meiner erwähnten erfahrung lässt sich das nicht einfach auf eine andere (sub-)kultur übertragen...
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  • hämpii 30.11.2019 09:48
    Highlight Highlight Tja, selber schuld wer so dämlich ist und ein Buch über das Wohl seiner Kinder stellt... Ich hoffe nur, dass diese Kinder es eines Tages besser machen.
  • Share 30.11.2019 09:35
    Highlight Highlight Medien unter anderem Bücher können Risiken und Nebenwirkungen haben, fragen Sie Bibliothekarin oder Philosophen. Doch meist handelt es sich um ganz banale Gruppendynamik und das rücksichtslose Ausleben des Faustrechts. Das im übrigen oftmals in hinterhältigen Phrasen und mit freundlichem Lächeln äh Gesicht daherkommt.
  • Fredz 30.11.2019 09:27
    Highlight Highlight Kinder zu schlagen ist ein "no go" !
    Der "Sekten-Blogger" Strahm ebenfalls, ein "no go".
    Seine Aussage wonach jede Religion im Kern eine Sekte sei, ist einfach falsch. Als "Sekten-Blogger" sollte er wissen wie eine Sekte definiert ist.
    Dass er die Metaphysik ebenfalls zu den Sekten zählt, zeigt, dass er keine Ahnung hat. Die Metaphysik ist eine Disziplin der Philosophie und hat mit Religion überhaupt nichts zu tun.
    • PeteZahad 30.11.2019 10:05
      Highlight Highlight Sekte (von lateinisch secta ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) ist eine Bezeichnung für eine religiöse, philosophische oder politische Richtung und ihre Anhängerschaft. Die Bezeichnung bezieht sich auf soziale Gruppierungen, die sich durch ihre Lehre oder ihren Ritus von vorherrschenden Überzeugungen unterscheiden und oft im Konflikt mit deren Vertretern und Anhängern stehen.
    • gelesen 30.11.2019 10:09
      Highlight Highlight Nebenbei:
      Strahm ist ein Kolumnenschreiber, kein Blogschreiber, soweit ich weiss.
    • Wagh_Rules 30.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
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  • Gummibär 30.11.2019 09:19
    Highlight Highlight Freikirchen sind nicht frei, sondern wie alle andern an eine Ideologie gebunden, Zuchtkirchen. Ich hatte das Privileg vier Kinder beim Aufwachsen zu coachen ohne ein einziges Mal die Hand zu heben oder mich auf ein Bibelgebot/Gott etc. zu berufen. Die Menschenrechtserklärung der UNO genügt völlig als Vorgabe für menschliches Handeln. Ich habe sie ermuntert Religionsunterricht zu besuchen damit sie sich selbst eine Meinung bilden konnten was und warum andere Leute glauben. Keines ist dem Humbug aufgesessen. Alle sind zu vollwertigen, humanistische Mitgliedern der Gesellschaft herangewachsen.
    • Bruuslii 30.11.2019 14:30
      Highlight Highlight gummibär, ich finde es vorbildlich, wie du deine kinder erziehst.

      absolut deiner meinung.

      kleine ausnahme: nicht nur kirchen sind eine ideologie. auch der humanismuss ist eine ideologie. also einfach ideologien zu verteufeln wird ein eigentor.

      und wenn du dir mal die mühe machst und die kernaussagen von christus studierst, wirst du merken, dass dies zutiefst humanistisch ist.

      wenn du das dann noch chronologisch einordnest, wirst du merken, was von was abstammt. 😉
  • Pelegrino 30.11.2019 09:18
    Highlight Highlight Züchtigen im Namen des Herrn, welches Herrn, etwas der Herr Sadist, als sein Vertreter und Verräter im Namen des Herrn!?

    Im Nahen-osten bestraft man mit Gewalt die Menschen die den Koran nicht eingehalten haben, und nicht an den Scharia gehalten haben.

    Und was hat das gebracht, unterandern als nur Bürgerkriege und IS- Menschenrechtsverletzungen.
  • rodolofo 30.11.2019 09:18
    Highlight Highlight ‹Wenn es Zeit wird, die Rute anzuwenden, atmen Sie tief ein, entspannen Sie sich und beten Sie, Herr, lass das eine gute Lektion werden. Reissen Sie das Kind nicht herum, erheben Sie Ihre Stimme nicht. Das Kind sollte die Rute in Ihrem ganzen ruhigen, überlegten und beherrschten Geist kommen sehen.›
    Das ist nicht nur körperliche Misshandlung, sondern auch noch seelische Misshandlung, grausame, sadistische Folter!
    Wenn einem Erwachsenen mal aus purer Verzweiflung über einen ausser Rand und Band geratenen Balg "die Hand ausrutscht", kann ihm das Kind eher verzeihen, als so.
    DAS ist TEUFLISCH!!!
    • Andre Buchheim 30.11.2019 16:25
      Highlight Highlight Also einfach mal so zuschlagen, ist ok, es mit Begründung zu tun, nicht? Was ist denn das für ein krudes Weltbild, das hier offenbart wird?
      Gewalt gegen Kinder ist NIEMALS ok!
      Deine Meinung ist teuflisch und gefährlich.
    • rodolofo 30.11.2019 18:00
      Highlight Highlight Nein, zuschlagen ist niemals okay!
      Aber wenn die Beziehung insgesamt gut und herzlich ist, kann das Kind einen Verzweiflung-Klaps bis zu einer gewissen Grenze verschmerzen.
      Unter Umständen kann Psycho-Terror mit Manipulationen und Liebesentzug durch die Eltern bei ausbleibenden-, oder "falschen" Leistungen des Kindes viel verheerender sein!
      In diesem Sinne: Liebe und "Herz" sind das Wichtigste! Die erzieherischen Methoden ergeben sich aus dieser unabdingbaren Grundvoraussetzung und ist darum zweitrangig.
      Wo die Liebe fehlt, helfen alle gut gemeinten Ratschläge nichts...
    • Andre Buchheim 30.11.2019 19:18
      Highlight Highlight "kann das Kind einen Verzweiflung-Klaps bis zu einer gewissen Grenze verschmerzen"

      Gehts noch?
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  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 30.11.2019 09:12
    Highlight Highlight Auf der seite von arche internetz steht auch einiges über körperliche züchtigung. Obwohl ich bis heute nicht sicher bin, ob es sich um eine satire seite handelt, oder das alles ernst gemeint ist. Ich befürchte, es ist letzteres. Vera.vox stellt denen in nichts nach...
  • Resistance 30.11.2019 09:09
    Highlight Highlight So sind hald die Sekte! Verbüte sött mer die!
  • EAI 30.11.2019 09:09
    Highlight Highlight Mir geht der Hut hoch!!!!
    Ivo Sasek als freikirchlichen Christen zu bezeichnen ist doch wohl das Allerletzte! Er ist ein Sektenführer mit christlichen Vokabular - leider😡
    Aber so wie dieser Artikel verfasst ist, könnte man glauben, dass mehr oder weniger alle Evangelikale und Freikirchen- Leute die Prügelstrafe anwenden würden.
    Das ist einfach nicht wahr!!!!

    Ich lebe seit Jahrzehnten in diesem Umfeld und habe das nie so erlebt.
    Hugo Stamm macht sich in meinen Augen der Verleumdung schuldig wenn er solche Anschuldigungen verallgemeinert.
    • Tom Garret 30.11.2019 09:33
      Highlight Highlight Ich kann das, wie schon geschrieben, bestätigen. In ca 15 Jahren in Dutzenden Freikirechen NIE auch nur im Ansatz sowas gehört...
    • c'est moi 30.11.2019 09:43
      Highlight Highlight Ich auch noch nie habe ich in meinem Freikirchlichen Umfeld gehört das man seine Kinder mit schlägen erziehen sollte!!!
      Evtl kommt dieses Verhalten in wahren Sekten vor in Freikirchen allerdings nicht
    • PeteZahad 30.11.2019 10:08
      Highlight Highlight Freikirche bezeichnete ursprünglich eine evangelische Kirche, die – im Gegensatz zu einer Staatskirche – vom Staat unabhängig war. Infolge der mittlerweile in Europa überwiegend vollzogenen Trennung von Religion und Staat lässt sich die Wortbedeutung nicht mehr eindeutig fassen. Der Begriff Freikirche wird heute dazu verwendet, eine bestimmte Kirche gegenüber Volkskirchen abzugrenzen. Dabei wird das Attribut „frei“ unterschiedlich verstanden, etwa im Sinne von freiwilliger Zugehörigkeit, organisatorischer Unabhängigkeit oder als Hinweis auf eine bestimmte theologische Einstellung.
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  • Pbel 30.11.2019 09:07
    Highlight Highlight Es ist immer wieder das gleiche Thema: Glaube gegen Wissenschaft: Prügelstrafen und allgemein das Schlagen von Kindern, auch in "milderen" Formen, sind so ziemlich das einzige was bei der Kindererziehung wiederholt empirisch als unwirksam im erhofften Ziel bewiesen wurde. Die einzige Folge ist, das Kinder lernen das Gewalt in Ordnung ist. Leider ist eine sachliche Diskussion Anhängern der Meinung, dass es in Ordnung ist fast sinnlos, weil es eben ein Glaube ist.
    • Andre Buchheim 30.11.2019 16:28
      Highlight Highlight Und Wissenschaftler schlagen nie Kinder?
  • Tom Garret 30.11.2019 08:54
    Highlight Highlight 2/2 Ich bin schon länger „ausgetreten“. Resp. ich musste nicht austreten. Ich ging einfach immer weniger. Es wurde weder Druck gemacht noch war Mitgliedspflicht noch sonstwas. Ich musste auch nie Geld spenden (wird auch oft behauptet), auch wenn jede Freikirche natürlich auf Spenden angewiesen ist, da sie ja sonst kein Geld hat.
    Natürlich war/ist nicht alles gut in solchen Gemeinschaften und das behaupte ich auch nicht. Vor allem aber gibt es grosse Unterschiede. Wenn der Herr Sektenexperte also „gewisse“ oder „in einigen“ in den Titel setzen würde, wäre es sicher ehrlicher...
    • Heyyda! 30.11.2019 09:19
      Highlight Highlight Danke! Entspricht voll und ganz auch meiner Erfahrung und Wahrnehmung freikirchlicher Freunde. Und: die Undifferenziertheit dieses Blogs ist schade für die eigentlich guten Themen.
  • Denverclan 30.11.2019 08:49
    Highlight Highlight Geschlagen wird nicht wegen Bibeltexten, geschlagen wird, weil der Mensch so komplex ist, so individuell, so unvollkommen, so arrogant, so verletzlich, so egoistisch, so rechthaberisch, so machtlos und so widersprüchlich. Übrigens sind auch Islamisten, Muslime und andere in ihre Religion hinein geborene Menschen nicht per se hasserfüllt. Verbrechen und Gewalt gibt es leider in jeder Schicht, bei den Reichen, bei den Armen, bei Geschlagenen und bei in Liebe Erzogenen. Übrigens haben auch politische Parteien teilw. etwas sektiererisches...Es bringt uns nichts, Religionen zu verteufeln.
    • reactor 30.11.2019 09:47
      Highlight Highlight Ne, nicht verteufeln, das wäre ja den Christen gleich. Ich lehne Religionen, Glaubensfrage ab, weil sie vom wirklichen und realen Wesen des Seins ablenken, Wissenslücken mit Mythen und Glauben zu ersetzen versuchen. Und in der Regel einen absoluten Anspruch auf Wahrheit haben.
    • Bruuslii 30.11.2019 14:42
      Highlight Highlight reactor, du hast recht, dass es leider viele christen gibt, die sich sehr unkritisch mit der bibel auseinandersetzten und dabei ein mythischer glaube entsteht.

      aber bitte schütte das kind nicht mit dem bad aus.
      nebst vielen dingen, die wir heute zurecht ablehnen, ist die bibel, respektive deren schriften, zur jeweiligen zeit, äusserst entmystifizierend.
      es stecken doch sehr viele weisheiten in den schriften, wenn man es vermag, zwischen den zeilen zu lesen. das gilt natürlich auch für andere religiösen schriften.

      ich empfehle:
      worthaus.org
      z.b. schöpfungstexte
      https://bit.ly/37RSMpV
      (teil 1)
  • Hagelhans im Blitzloch 30.11.2019 08:48
    Highlight Highlight Erlebt Herr Stamm, "dass so ziemlich alles relativ ist", sollte er für seine Behauptungen mehr Kontext schaffen.

    Wie das gehen kann, zeigt Gotthelf im A. B. Jowäger. Über viele 100 Seiten kontextualisiert er folgenden Satz:

    "Steht ein junger Arzt an Totenbetten, wo er sein System zum Sargdeckel werden sieht, so schüttelt es ihn,..., schwere Zeiten sind es für ihn, bis er zur Einsicht gelangt, daß Kunst und Leben sich einen müssen, daß es auf Erden kein System gibt, weder ein geistliches noch ein medizinisches, das absolut genommen einen Kreuzer wert ist, daß auf Erden alles relativ ist,..."
    • äti 30.11.2019 11:16
      Highlight Highlight ... das weiss doch jeder. Ohne Kirche, Sekten, Gotthelf oder sonstwen. Ist einfach Natur.
  • Tom Garret 30.11.2019 08:46
    Highlight Highlight 1/2 Einfach ALLLE über einen Kamm scheren. Ich kann euch etwas sagen, ich bin freikirchlich aufgewachsen und ich wurde weder Gezüchtigt noch wurde das in irgendeiner Freikirche die ich je besucht habe jemals gepredigt. Im Gegenteil. Ich finde es sehr bedenklich dass hier im Blog immer weniger ein Unterschied gemacht wird zwischen wirklichen Sekten und Freikirchen. Ich weiss für aussenstehende ist so oder so alles schlecht was mit Religion zu tun hat. Aber in der Realität gibt es riisige Unterschiede. Vieles was jeweils hier geschrieben steht stimmt einfach nicht mit der Realität überein
    • rodolofo 30.11.2019 09:27
      Highlight Highlight Und trotzdem geht eben die Tendenz bei allen Freikirchen in die Richtung der extremistischen Sekten.
      Ich glaube nicht, dass Hugo Stamm da nicht differenzieren kann, sondern dass er die "Spitzen der Eisberge" nimmt, weil diese die Methoden der Machtausübung, der Machterhaltung und der Machtausweitung besonders deutlich zeigen!
      Aber natürlich muss er dann aufpassen, dass er "die grossen Eisblöcke unter Wasser" nicht mit den Spitzen gleichsetzt!
      Ihr wesentlicher Unterschied besteht ja gerade darin, dass sich die grössten Teile religiös-kulturell begründeter Macht-Pyramiden UNTER WASSER befinden.
    • PeteZahad 30.11.2019 10:03
      Highlight Highlight In der erwähnten Untersuchung wurden 45'0000 Menschen befragt ... Hat wohl schon etwas mit der Realität zu tun, auch wenn Freikirche nicht gleich Freikirche ist. Bei jeder Erziehung, bei welcher Religion eine grosse Rolle spielt, stellt sich die Frage wie und wie streng die entsprechenden Schriften und Weisungen der Kirche ausgelegt werden. So nehme ich jetzt z.B. Mal an, dass nicht jeder gläubige Katholik mit den Sex zuwartet bevor er verheiratet ist. Körperliche Züchtigung ist in vielen Religionsgemeinschaften zumindest geduldet.
    • Natürlich 01.12.2019 09:00
      Highlight Highlight Ich bin ebenfalls freikirchlich aufgewachsen und ich wurde gezüchtigt.
      Mit dem Teppichklopfer oder der blutten Hand.

      Und doch, es ist bzw war definitiv gang und gäbe bis vor 10, 20 Jahren, mittlerweile hat sich da auch vieles zum besseren gewendet zumindest in der Gemeinde in der ich aufwuchs.
  • domdom77 30.11.2019 08:35
    Highlight Highlight „..., wie sie in Freikirchen die Norm sind.“

    Es gibt sehr viele verschiedene Freikirchen. Alle immer in einen Topf zu werfen, ist wie eine Rasse in einen Topf zu werfen und zu sagen die sind so, weil einige so sind.
    • D0MD0M 30.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Du erkennst keinen Unterschied zwischen der Hautfarbe und der Entscheidung für ein Leben nach irgendwelchen religiösen Lehren? Tja dann.
    • domdom77 30.11.2019 14:52
      Highlight Highlight @D0MD0M
      Doch ich erkenne den Unterschied sehr wohl und muss zugeben das mein Vergleich nicht der Beste war. Ich hätte eher „kulturelle Vorurteile“ oder so schreiben sollen, obwohl auch dieser Vergleich etwas hinkt. Am besten nehmen wir den Vergleich, wenn ich sage alle Anhänger dieses Fussballvereines sind ..., weil ich ein paar kenne die so sind. Verstehen sie meine Aussage nun besser?
  • Beggride 30.11.2019 08:11
    Highlight Highlight Und wenn es nicht verboten wäre, würden diese Leute auch heute noch Sklaven halten, "weil es ja in der Bibel steht"... Sympathisch!
    • Bruuslii 30.11.2019 14:44
      Highlight Highlight wo steht das mit den sklaven in der bibel?
    • Knäckebrot 30.11.2019 16:31
      Highlight Highlight Beggride, die Pioniere der Abschaffung des Sklavenhandels waren sogar Christen, die sich auf die Bibel beriefen. Quaker, William Wilberforce, John Newton (von ihm kommt das Lied "Amazing Grace")...

      Im Neuen Testament handelt sogar ein ganzer Brief um einen entlaufenen Sklaven, dass er nicht mehr als Sklave, sondern Bruder betrachtet werde.
    • Beggride 30.11.2019 19:47
      Highlight Highlight Klar gibt es auch gute Stellen in der Bibel. Und diese waren in gewissen Zeiten essentiell für ein friedvolles Zusammenleben.
      Mein Kommentar sollte jedoch aufzeigen, in einer eigentlich sehr friedvollen Gesellschaft, viele Gläubige die Schattenseiten des Buchs berücksichtigen. So kann man gegenüber anderen und sich selber schön die Verantwortung abschieben.