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epa07101943 (FILE/COMPOSITE) - An undated composite file image shows the Amazon (L) and the eBay (R) moblie apps (issued 18 October 2018). According to media reports, eBay Inc. has filed a lawsuit against e-commerce rival Amazon.com Inc. at the state court in San Jose, California, USA on 17 October 2018, claiming that the US retail giant infiltrated eBay's internal email system to recruit sellers, a violation of the policies of the marketplace. Amazon declined to comment, media added.  EPA/RITCHIE B. TONGO / SASCHA STEINBACH

Amazon stellt versehentlich Nutzerdaten ins Netz – ausgerechnet vor Black Friday. 🙈 Bild: EPA/EPA

Amazon-Kunden erhalten derzeit E-Mails, die so gar keine Einkaufsstimmung verbreiten

Amazon muss nur zwei Tage vor Black Friday eine Datenpanne einräumen.



Bei Amazon sind durch eine Datenpanne E-Mail-Adressen einiger Kunden für alle sichtbar gewesen. Der Online-Händler benachrichtigte am späten Mittwoch betroffene Nutzer in den USA und Europa. Der Konzern machte dabei keine Angaben zur Zahl betroffener Nutzer und den Umständen, unter denen die Daten angezeigt wurden.

Amazon erklärte lediglich, der Fehler sei behoben worden und die Nutzer müssten nichts unternehmen. Unklar blieb auch, wie lange der Fehler bestand. Laut CNBC bestreitet das Unternehmen, dass die Amazon-Website oder andere Systeme betroffen seien. Die Mitteilung fällt in eine wichtige Zeit für das Amazon-Geschäft – die Angebotswoche rund um den aus den USA stammenden Shopping-Tag «Black Friday», in der viele Weihnachtseinkäufe erledigt werden.

Experten wie der Sicherheitsforscher Brian Krebs kritisierten, dass Amazon nur so knapp über den Vorfall informiert habe und sich weigere, Details der Panne zu beschreiben.

Gelangen die E-Mail-Adressen in falsche Hände, können sie von Kriminellen für Phishing-Angriffe missbraucht werden. Kriminelle haben es so auf Passwörter, Kreditkartendaten etc. abgesehen. Weit kritischer wäre der Vorfall allerdings, wenn Kriminelle zusätzlich Namen und weitere Daten wie die Wohnadresse erbeutet hätten. Mit diesen Informationen wären zielgerichtete Phishing-Angriffe möglich, die weit gefährlicher sind, da die Opfer mit ihrem korrekten Namen angeschrieben werden und daher weniger Verdacht schöpfen.

Amazon geht in Europa mit Geschäften an den Start

epa07181360 An Amazon's employee scans a QR Code (Quick Response Code) Reader of a product at a pop-up Amazon store during its opening in Madrid, Spain, 21 November 2018. US e-commerce company Amazon opened the shop from 21 to 26 November to mark Black Friday.  EPA/CHEMA MOYA

Bild: EPA/EFE

Amazon startet in den kommenden Tagen mit Läden in europäischen Metropolen seine Attacke gegen den stationären Einzelhandel. Am Mittwoch öffnete der Konzern in Madrid einen Pop-up-Store mit einer Angebots-Palette von Elektronik über Computer-Spiele bis hin zu Bekleidung. Am Donnerstag öffnet ein weihnachtliches Geschäft in der deutschen Hauptstadt Berlin, gefolgt von Italien und Grossbritannien. Pop-up-Stores sind übergangsweise betriebene Geschäfte in leer stehenden Ladenräumen.

Das Einkaufen ohne Kassenschlange – so läuft das in Seattle

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Video: watson

Im September hatte Amazon bereits einen solchen Laden in New York eröffnet. Zuvor betrieb der weltgrösste Onlinehändler in den USA eigene Lebensmittel- und Buchläden. In der Schweiz ächzt derweil der klassische Einzelhandel unter dem wachsenden Online-Handel über Amazon und andere Anbieter.

Jeff Bezos, der Wohltäter?

epa04421429 Jeff Bezos, Founder and Chief Executive Officer of Amazon.com, waves for a photograph in Bangalore, India, 28 September 2014. Bezos is promoting Amazon's investment in kitty for India.  Amazon, the world's biggest online retailer, announced in July 2014 that it will invest an additional 2 billion dollars to expand in India, where competition is heating up. The move came a day after Flipkart, India's largest online retailer, announced that it had raised a record 1 billion dollars, the most ever by an Indian internet company in a single round.  EPA/JAGADEESH NV

Bild: EPA/EPA

Der Fonds von Amazon-Chef Jeff Bezos hat knapp 100 Millionen Dollar an verschiedene Hilfsorganisationen für Obdachlose gespendet. Die 97.5 Millionen Dollar schwere Zuwendung des «Day One Families Fund» gehe aufgeteilt an 24 Gruppen, die bei der Unterstützung von obdachlosen Familien viel bewirkten, teilte Bezos diese Woche auf Twitter mit und ergänzte: «Wir wissen, dass ihr das Geld weise und mit Herz einsetzen werdet.»

Bezos ist Vorstandschef des weltgrössten Online-Händlers Amazon und laut «Forbes»-Magazin aktuell mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 160 Milliarden US-Dollar der reichste Mensch der Welt. Den Fonds gründete der 54-Jährige nach eigenen Angaben im September gemeinsam mit seiner Ehefrau MacKenzie. 

Auch lesenswert: So spannen Apple und Amazon zusammen, um noch mehr Geld zu scheffeln

(oli/awp/sda/dpa)

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