DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Googles Nexus-5-Geräte (r.) sollen das Update ab jetzt aufgespielt bekommen, Besitzer von Motorolas Moto G müssen noch etwas warten. 
Googles Nexus-5-Geräte (r.) sollen das Update ab jetzt aufgespielt bekommen, Besitzer von Motorolas Moto G müssen noch etwas warten. Bild: spiegel online
Codename «Lollipop»:

Google liefert Android 5.0 an Nexus-Geräte aus 

Google versüsst Nexus-Nutzern den November: Die neue Android Version 5.0, Lollipop, wird an viele Google-Handys und -Tablets ausgeliefert. Besitzer anderer Marken müssen noch warten. 
13.11.2014, 17:58
Ein Artikel von
Spiegel Online

Google hat mit der Auslieferung der neuen Android-Version 5.0, Codename Lollipop, für die hauseigenen Nexus-Geräte begonnen. Zuerst erhalten nach und nach Besitzer eines Nexus 5, Nexus 7 (Versionen von 2012 und 2013) sowie Nexus 10 die neue Betriebssystemversion. Die Auslieferung von Lollipop für die LTE-Varianten des Nexus 7 sowie für das Nexus 4 soll erst später beginnen. Die neuen Geräte Nexus 6 und Nexus 9 werden bereits mit dem neuesten Android ausgeliefert, aber auch sie erhalten kleinere Aktualisierungen. 

1 / 11
Android 5.0: Diese Geräte bekommen Lollipop
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Updates werden im Over-the-Air-Verfahren (OTA) an die Geräte verteilt, wenn diese etwa mit einem W-Lan-Netz verbunden sind. Auf den Android-Entwicklerseiten stehen die neuen Software-Versionen zwar auch als sogenannte Factory Images bereit. Ungeduldige sollten diese aber lieber nicht installieren, oder zumindest nicht, ohne zuvor eine komplette Sicherung ihres Geräts angefertigt zu haben. Denn bei den sogenannten Developer-Preview-Versionen handelt es sich nicht um die finalen OTA-Versionen, die direkt an die Geräte der Nutzer verteilt werden. 

Auch HTC, LG und Motorola haben die neue Android-Version bereits für diverse Geräte angekündigt, darunter das HTC One M7 und One M8, das LG G2 und G3 sowie das Motorola Moto X, Moto G und Moto E. Während etwa Motorola in anderen Ländern bereits Updates verteilt, gibt es bislang von keinem der drei Hersteller konkrete Starttermine für das Update in Deutschland und der Schweiz

Das ist neu 

Jetzt auf

Lollipop hält viele Neuerungen bereit: Eine neue, grafisch reduzierte Gestaltungsrichtlinie namens Material Design soll die Darstellung optisch auffrischen und führt größere Schaltflächen ein. Für Benachrichtigungen wird es neue Felder nach Art von Pop-ups geben, die sich am oberen Bildschirmrand über die aktive Anwendung legen. Der Nutzer kann dann in dem Feld eine Aktion ausführen - etwa einen Anruf annehmen - oder aber die Benachrichtigung einfach wegwischen. 

Neue Nachrichten können unter Lollipop nun auch direkt auf dem Sperrbildschirm angezeigt werden. Zudem gibt es neue Möglichkeiten zum Entsperren des Smartphones oder Tablets - etwa durch die Kopplung mit anderen Geräte wie Smartwatches (Smart Lock). Eine neue Akkusparfunktion taktet die CPU herunter, unterbindet Updates oder stoppt Prozesse, wenn die Batterie leerzulaufen droht. 

Neu ist zudem die Möglichkeit, auch auf Smartphones mehrere Nutzerkonten und Gastprofile anlegen zu können. Und wer mehrere Androiden besitzt, soll Medien oder Apps beim Wechsel von einem Gerät zum anderen nahtlos weiternutzen können. 

(mka/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Weniger Hass, weniger Fälschungen – wie Europa das Netz umkrempelt
Die EU-Staaten wollen mit ihrer Position zu zwei wegweisenden Digital-Gesetzen für mehr Fairness sorgen. Deutschland will zwar zustimmen, hält die Vereinbarung aber in Teilen für unzureichend.

Die Dominanz des Stärkeren, Lauteren oder Ruchloseren im Internet soll in der EU bald ein Ende haben. Heute legt der Rat der EU-Staaten seine Verhandlungsposition bei zwei wegweisenden Gesetzen fest:

Zur Story