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Nokia und Lenovo verteilen Sicherheits-Updates für Android (nebst Google) am zuverlässigsten.

Nimmt dein Handy-Hersteller Updates ernst? Diese 3 Grafiken zeigen es auf einen Blick

Verspätete oder ganz ausbleibende Updates sind bei Android-Smartphones seit Jahren ein leidiges Thema. Wir zeigen, welche Gerätehersteller diesbezüglich vorbildlich sind.



Für die einen sind System-Updates einfach nur lästig. Andere können sie nicht schnell genug auf ihren Smartphones haben. Für Letztere dürfte die aktuelle Studie «Software and Security Updates: The Missing Link for Smartphones» der Marktforschungsfirma Counterpoint interessant sein.

Eine Bemerkung vorweg: Berücksichtigt in der Update-Studie wurden die zehn grössten Hersteller von Android-Smartphones (was Apple, Fairphone etc. ausschliesst). Google würde das Ranking eigentlich anführen, spielt aber mit seinen Pixel-Phones ausserhalb der USA so gut wie keine Rolle. Sony ist ebenfalls für schnelle Updates bekannt, gehört aber ebenfalls nicht zu den zehn wichtigsten Herstellern.

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96% aller Nokia-Smartphones, die seit dem 3. Quartal 2018 verkauft wurden, laufen mit der neusten Android-Version 9. bild: counterpoint

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

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Nokia verteilt Updates am schnellsten: Innerhalb von 12 Monaten werden 94% aller Nokia-Smartphones mit Android 9 versorgt. Mit grossem Abstand folgen Lenovo und Xiaomi. bild: counterpoint

Wer Android-Updates zügig erhalten möchte, sollte beim Handykauf auf das Label «Android One» achten. Hersteller wie Nokia und OnePlus verpflichten sich mit diesem Label, nur geringe Änderungen an Android vorzunehmen, die Geräte wenigstens zwei Jahre lang mit Betriebssystem-Updates zu versorgen und monatliche Sicherheits-Updates zu liefern. Die Sicherheits-Updates werden mindestens drei Jahre zur Verfügung gestellt.

Selbst Budget-Smartphones für 100 bis 200 Franken mit dem Label «Android One» sind entsprechend mindestens drei Jahre lang gegen Sicherheitsbedrohungen geschützt. Solche-Update-Garantien sind nicht zuletzt für Business-Kunden zentral. Genau aus diesem Grund setzen viele Firmen trotz hoher Gerätekosten auf Apples iPhone, da iOS-Geräte oft bis fünf Jahre Updates erhalten.

Ebenfalls fünf Jahre Updates verspricht der kleine Anbieter Fairphone bei seinem neusten Modell Fairphone 3.

(oli)

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