Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
helvetiquiz

Kreative Jungunternehmer: V. l. Jan Rusert, Oliver Kast, Cyrill Oswald, Gian Schaller (mittlerweile nicht mehr dabei) und Fabio Ramsperger. bild: zvg

Diese Kantischüler haben eine Quiz-App entwickelt, die dein Schweizer-Wissen auf die Probe stellt

Kaum alt genug, um Auto zu fahren, aber bereits eine eigene App entwickelt. Vier Schüler der Kantonsschule Hottingen sind mit «HelvetiQuiz» zu Quizmastern avanciert.



Wie heisst die höchste Staumauer der Schweiz? Wer bereits hier ins Stocken gerät, kann sich warm anziehen. Denn die App «HelevetiQuiz» hat noch viel kniffligere Fragen zum Alpenland im Angebot.

Entwickelt haben die App vier (anfangs waren sie zu fünft) Gymnasiasten der Kantonsschule Hottingen in Zürich. Während einer Projektarbeit mussten die 17- bis 18-jährigen Schüler innerhalb eines Jahres ein eigenes Mini-Unternehmen auf die Beine stellen. Die Entscheidung fiel auf eine App.

Als Inspiration diente «QuizDuell», das von den Jugendlichen oft und gern gespielt wurde. Der Nachteil an der App seien jedoch die vielen deutschen Fragen, bemängelt Cyrill Oswald, einer der Köpfe hinter «HelvetiQuiz». «QuizDuell» hat reihenweise Fragen über deutsche Politiker und dergleichen, davon haben wir keine Ahnung. Das können nur Deutsche beantworten. Da kam uns die Idee, eine Schweizer Version zu machen.» So entstand «HelvetiQuiz». 

Ein halbes Jahr Arbeit

Die App bietet rund 600 Fragen über Geographie, Unterhaltung, Sport, Wirtschaft etc. Da es sich bei der Kantonsschule Hottingen um eine Wirtschaftsschule handelt, war es mit den Informatik-Kenntnissen der Jungunternehmer nicht weit her. Glücklicherweise konnte ein Cousin der Schüler einspringen, der sich um die Programmierung kümmerte – für ein entsprechendes Entgelt. Das Layout haben die vier Schüler dagegen selbst entworfen. «Die Lohnkosten für den Programmierer und die Server für den Mehrspielerteil kamen aus unserer eigenen Tasche», erklärt Cyrill. Da die App bisher rund 400 mal zu je einem Franken heruntergeladen wurde, ist ein Teil der Auslagen wieder hereingekommen. Rund ein halbes Jahr haben die Jungs am Projekt gearbeitet.

Nachdem die App nun fertig gestellt ist, folgt für das Team der nächste Abschnitt. «Jetzt beginnt die zentrale Phase – das Unternehmerische. Das ist eigentlich der lustigste Teil. Man sieht, wie das Produkt bei den Leuten ankommt. Nach der ganzen Arbeit ist das ein schönes Geschenk.»

Und wer brav bis zum Schluss mitgelesen hat, hier noch die Auflösung zur eingangs gestellten Frage. Die höchste Staumauer der Schweiz heisst Grande Dixence und liegt im Wallis.

HelvetiQuiz gibt es für iOS und Android und kostet einen Franken.

Das könnte dich auch interessieren

Suchtpotenzial: Das Handy-Game «Mr Jump» bringt dich zur Verzweiflung – und du wirst es geniessen

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Paukenschlag von Nintendo: «Mario Kart» kommt für Smartphones

Nintendos neue Konsole Switch bricht Verkaufsrekerode, der Online-Dienst der Switch startet im September, Mario kommt als Animationsfilm ins Kino und ach ja, Nintendo bringt endlich «Mario Kart» auf Smartphones.

Es sind News, die wohl jeden Nintendo-Fan begeistern dürften: Der japanische Spielegigant hat soeben verkündet, dass man die seit über 25 Jahren populäre Spieleserie «Mario Kart» zum ersten Mal auf Smartphones bringen wird.

Auf Twitter schreibt Nintendo, dass «Mario Kart Tour» für Smartphones in Entwicklung sei und das Spiel bis spätestens März 2019 erscheinen wird.

Nintendo entwickelt seine Spiele seit 2015 auch für Smartphones. Der grösste Mobile-Hit der Japaner war bislang «Super Mario …

Artikel lesen
Link zum Artikel