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Am 5. September 2007 präsentierte Steve Jobs den iPod Touch. Nun gibt's keine Ersatzteile mehr.
Bild: Getty Images

Diese Apple-Geräte landen schon bald in der Support-Hölle (und werden nicht mehr repariert)

Vom ersten iPod Touch bis zum 2009er Macbook Air: Vor dem Kauf eines alten Geräts sollte man unbedingt die Apple-Website konsultieren.



Alle Hardware muss sterben.

Das gilt auch für Apple.

Die Besitzer diverser älterer Macs und anderer Apple-Geräte müssen sich darauf einstellen, dass sie schon bald keine Unterstützung mehr vom Hersteller erhalten. Selbst dann nicht, wenn sie bereit wären, tief ins Portemonnaie zu greifen.

Nächsten Monat stellt Apple den Support für mehrere in den Jahren 2008 und 2009 lancierte Macs offiziell ein. Nach dem 8. Dezember sind für die betroffenen Geräte weder Reparaturen noch Ersatzteile mehr erhältlich. Dies gilt für Apple selbst und seine offiziellen Partnerfirmen. (Es sei denn, jemand hat noch solches Material an Lager).

Apple führt auf seiner Website eine Liste der Geräte, die quasi in die Support-Hölle geschickt werden.

Neu hinzukommen:

Apple beendet den Support normalerweise fünf bis sieben Jahre nach der Einstellung eines Produkts.

Die erste iPhone-Generation etwa wurde 2013 ausgemustert, sechs Jahre nach der Lancierung und fünf Jahre nach der Präsentation des Nachfolgers.

«Vintage» und «Abgekündigt»

Bei der Ausmusterung von alten Produkten unterscheidet Apple die beiden Kategorien «Vintage» und «Obsolete» (auf Deutsch «Abgekündigt»). Für Kunden in Europa ist die Unterscheidung allerdings hinfällig. Denn nur in der Türkei sowie im US-Bundesstaat Kalifornien gekaufte Geräte, die in der Vintage-Kategorie aufgelistet sind, muss Apple noch reparieren. Dies, weil dort der Gesetzgeber eine längere Support-Pflicht vorsieht, schreibt heise.de

Es ist natürlich nicht nur für die Besitzer interessant, welche Apple-Geräte keinen Support mehr erhalten. Auch Occasions-Interessenten sollten Bescheid wissen und sich informieren, bevor sie ein vermeintliches Schnäppchen erwerben und dann ernüchtert feststellen, dass es nicht zu retten ist.

FILE - In this Sept. 5, 2014 file photo, a man walks into an Apple store in Beijing. Apple on Tuesday, May 19, 2015 introduced an updated MacBook Pro and iMac and lowering the price for its top-end iMac. The updated 15-inch MacBook Pro laptop has a new style of trackpad, faster flash storage and a longer battery life and starts at $1,999. (AP Photo/Andy Wong, File)

Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Viel Licht, aber auch Schatten

Grundsätzlich gilt festzuhalten, dass Apple im Vergleich mit der Konkurrenz einen guten Service bietet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenfalls gut, wenn man die überdurchschnittlich lange Lebensdauer berücksichtigt – auch wenn immer wieder Vorwürfe laut werden, dass die Lebensdauer von Produkten absichtlich begrenzt werde (Stichwort «Geplante Obsoleszenz»).

Die häufig zu hörende Kritik manifestiert sich jedenfalls nicht in einem tiefen Wiederverkaufswert. Im Gegenteil: Auch alte Macs und iPhones erzielen bei eBay und Co. hohe Erlöse. Bei den gebrauchten Smartphones erreicht das iPhone mit grossem Abstand den höchsten Wiederverkaufswert.

Wie beurteilst du die Lebensdauer von Apple-Produkten?

Gleichzeitig steht Apple seit Jahren in der Kritik von unabhängigen Experten, weil neue Geräte offenbar immer schwieriger zu reparieren sind. Andere Hersteller scheinen dem Trend zu folgen, wonach gewisse, früher noch austauschbare Bestandteile (wie zum Beispiel der Arbeitsspeicher oder die Batterie) immer häufiger ab Fabrik fest verlötet oder stark verleimt sind.

Abschliessend gilt auch festzuhalten, dass Apple-Produkte in unabhängigen Nutzerbefragungen regelmässig höchste Werte bezüglich Kundenzufriedenheit erzielen.

via 9to5Mac

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