Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Immer mehr Kunden lagern ihre Daten auf Apple-Server aus.
screenshot: apple.ch

Apple soll Dropbox kaufen – und mit Microsoft ins Bett steigen

Der iPhone-Hersteller will angeblich den bekannten Cloud-Speicherdienst übernehmen, um sein eigenes Angebot zu verbessern. Und es soll eine Kooperation zwischen Apple und der Suchmaschine Bing geben. Verlierer wäre Google.



Noch ist nichts bestätigt, doch das Gerücht ist heiss:

Angeblich hat Apple vor, Dropbox zu kaufen. Dies schreibt das amerikanische Finanzanalyse-Unternehmen CSS Insight. Ausserdem werde auch die Übernahme eines weiteren grossen Cloud-Speicherdienstes erwogen. Beim zweiten Kandidaten soll es sich um das 2005 gegründete US-Unternehmen Box handeln.

Laut der Untersuchung der Finanzanalysten will Apple durch die Firmenkäufe den eigenen Online-Speicherdienst iCloud stärken. Insbesondere im Geschäftskunden-Bereich besteht noch grosses Potenzial. Wünschenswert ist natürlich auch, dass der Service noch stabiler läuft, weil immer mehr Kunden immer mehr Inhalte auf die Apple-Server auslagern und darauf zugreifen wollen.

Bleibt anzumerken, dass Apple auch schon früher an Dropbox interessiert war. 2009 habe der iPhone-Hersteller eine neunstellige Summe geboten, verriet ein ehemaliger CEO und Steve Jobs habe mit dem 2007 gegründeten Start-up direkt verhandelt. Heute würde die Übernahme deutlich mehr kosten – das Unternehmen erwägt den Börsengang und soll um die 10 Milliarden Dollar schwer sein.

Tschüss Google, hallo Bing?

CSS Insight rechnet ausserdem damit, dass Apple seine Suchmaschinen-Partnerschaft mit Google aufgeben möchte und in Zukunft auf Bing von Microsoft setzen wird.

Bis zu 75 Prozent der mobilen Suchanfragen bei Google stammen derzeit von iOS-Geräten wie dem iPhone und iPad. Die laufenden Verträge mit dem grossen Rivalen und Android-Hersteller würden Apple noch bis Ende 2017 zur Kooperation zwingen.

Sollte Apple zu Bing wechseln, würde Google laut Bericht um die 9 Milliarden an Werbeeinnahmen verlieren. Pro Jahr.

via heise.de

Die Schweizer zeigen Apple, Samsung und Co., wie eine richtige Smartwatch aussehen muss

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Infografiken zur SwissCovid-App, die die harte Realität zeigen

Eine aktuelle repräsentative Studie zeigt, dass die Schweizer Bevölkerung bei der Corona-Warn-App gespalten ist: Mehr als die Hälfte will sie nicht nutzen. Aus Unwissenheit, Angst – oder anderen Gründen?

Die Corona-Warn-App des Bundes ist seit dem 25. Juni offiziell verfügbar. Doch die Akzeptanz in der Schweizer Bevölkerung ist tief, wie eine repräsentative Befragung des Online-Vergleichsportals comparis.ch zeigt. Zwar hat die SwissCovid-App mittlerweile über eine Million aktive User. Doch eine Mehrheit der Smartphone-Besitzer will sie nicht installieren.

Digital-Experte Jean-Claude Frick schreibt:

«Das zeigt, dass sich viele Handynutzer nicht bewusst sind, wo die wirklichen Gefahren liegen», …

Artikel lesen
Link zum Artikel