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Immer mehr Kunden lagern ihre Daten auf Apple-Server aus.
screenshot: apple.ch

Apple soll Dropbox kaufen – und mit Microsoft ins Bett steigen

Der iPhone-Hersteller will angeblich den bekannten Cloud-Speicherdienst übernehmen, um sein eigenes Angebot zu verbessern. Und es soll eine Kooperation zwischen Apple und der Suchmaschine Bing geben. Verlierer wäre Google.
23.11.2015, 19:4024.11.2015, 06:50

Noch ist nichts bestätigt, doch das Gerücht ist heiss:

Angeblich hat Apple vor, Dropbox zu kaufen. Dies schreibt das amerikanische Finanzanalyse-Unternehmen CSS Insight. Ausserdem werde auch die Übernahme eines weiteren grossen Cloud-Speicherdienstes erwogen. Beim zweiten Kandidaten soll es sich um das 2005 gegründete US-Unternehmen Box handeln.

Laut der Untersuchung der Finanzanalysten will Apple durch die Firmenkäufe den eigenen Online-Speicherdienst iCloud stärken. Insbesondere im Geschäftskunden-Bereich besteht noch grosses Potenzial. Wünschenswert ist natürlich auch, dass der Service noch stabiler läuft, weil immer mehr Kunden immer mehr Inhalte auf die Apple-Server auslagern und darauf zugreifen wollen.

Bleibt anzumerken, dass Apple auch schon früher an Dropbox interessiert war. 2009 habe der iPhone-Hersteller eine neunstellige Summe geboten, verriet ein ehemaliger CEO und Steve Jobs habe mit dem 2007 gegründeten Start-up direkt verhandelt. Heute würde die Übernahme deutlich mehr kosten – das Unternehmen erwägt den Börsengang und soll um die 10 Milliarden Dollar schwer sein.

Tschüss Google, hallo Bing?

CSS Insight rechnet ausserdem damit, dass Apple seine Suchmaschinen-Partnerschaft mit Google aufgeben möchte und in Zukunft auf Bing von Microsoft setzen wird.

Bis zu 75 Prozent der mobilen Suchanfragen bei Google stammen derzeit von iOS-Geräten wie dem iPhone und iPad. Die laufenden Verträge mit dem grossen Rivalen und Android-Hersteller würden Apple noch bis Ende 2017 zur Kooperation zwingen.

Sollte Apple zu Bing wechseln, würde Google laut Bericht um die 9 Milliarden an Werbeeinnahmen verlieren. Pro Jahr.

via heise.de

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