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Das iPhone 14 soll ein Always-On-Display erhalten – das wissen wir

epa09810900 A handout photo made available by Apple shows Apple?s Francesca Sweet talking about the enhanced features of the new iPhone SE during the Apple Keynote event at Apple headquarters in Cuper ...
Nachdem Apple im März ein iPhone SE (2. Generation) vorgestellt hat, dürfte voraussichtlich im September die nächste iPhone-Generation folgen. archivBild: keystone

Das iPhone 14 soll ein Always-On-Display erhalten, aber...

Bei Android-Geräten gibt es dies seit Jahren – im Herbst könnte Apple folgen: Laut Insidern erhalten zwei neue Modelle einen Always-On-Bildschirm – aber ganz anders, als man es kennt.
30.05.2022, 14:5030.05.2022, 17:06
Ein Artikel von
t-online

Das Display ist bei den meisten Smartphones der grösste Energieverbraucher. Um den Akku zu schonen, schaltet sich der Bildschirm bei Nichtgebrauch deshalb schnell automatisch ab.

Dauerhaft die Uhrzeit oder kleine System-Icons anzuzeigen, verbot sich deshalb, solange noch LCD-Technik in Smartphones verbaut wurde. Denn bei dieser Technologie war es für den Energieverbrauch nachrangig, ob gerade ein komplettes Bild angezeigt wurde – oder nur ein paar Pixel für die Uhrzeit.

Mit der Einführung von OLED-Displays änderte sich das. Hier leuchtet jeder Bildpunkt selbst und kann separat angesteuert werden – alle nicht genutzten Pixel bleiben dann einfach abgeschaltet: Die Anzeige der Uhrzeit auf ansonsten schwarzem Hintergrund ist also erheblich sparsamer als die normale vollflächige Anzeige.

Dies machen sich Android-Telefone mit OLED-Displays schon seit einigen Jahren zunutze – man nennt ihre Bildschirme deshalb auch Always-On-Displays.

Always-On-Funktionen mit iOS 16

Apple setzt bei seinen iPhones zwar seit dem iPhone X auch OLED-Displays ein, die dauerhafte Anzeige spendierte der Konzern seinen Geräten bislang aber nicht – dabei werden seit dem iPhone 12 auch die günstigeren Ausführungen mit der sparsamen Anzeigetechnik ausgestattet.

Mit dem iPhone 14 soll sich das nun aber ändern. Das zumindest behauptet der meist ausgezeichnet informierte Tech-Journalist Mark Gurman – vorerst allerdings nur für die teureren Pro-Modelle.

Gurman schreibt in seinem wöchentlichen Newsletter, dass im kommenden iOS 16 entsprechende Funktionalitäten eingebaut sein werden. iOS 16 ist das iPhone-Betriebssystem, das Apple in der kommenden Woche erstmals auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC vorstellen wird. Im Herbst wird es dann voraussichtlich zeitgleich mit den neuen iPhones veröffentlicht.

Nur für die neueste iPhone-Generation verfügbar

Doch während es iOS 16 für die meisten noch aktiven iPhones geben wird, dürfte die neue Display-Funktion nur für die neuesten Pro-Modelle verfügbar sein, glaubt Gurman. Immerhin bietet Apples Variante von Always-On mehr als nur eine Uhrzeit. Es sollen auch Display-Hintergründe, Widgets und mehr gezeigt werden.

Um dabei nicht zu viel Strom zu verbrauchen, würden die neuen iPhones auf die gleiche LTPO-Bildschirmtechnik zurückgreifen, die auch in den neueren Apple Watches eingesetzt wird, die ebenfalls eine Always-On-Anzeige bieten. Das würde auch erklären, warum die Funktion vorerst nur auf den neuesten Pro-Modellen aktivierbar sein soll.

Tatsächlich war Ähnliches auch schon für das iPhone 13 gemutmasst worden – möglicherweise hatten sich diese Pläne aufgrund der angespannten Liefersituation im vergangenen Jahr verzögert.

Offizielle Ankündigung auf der WWDC fraglich

Ob Apple bei der Präsentation von iOS 16 und möglichen weiteren Neuheiten im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Entwicklerkonferenz WWDC am 6. Juni auf das Always-On-Display eingehen wird, ist jedoch eher fraglich – schliesslich müsste das Unternehmen dann auch schon Details seines kommenden iPhones vorwegnehmen.

Allerdings werden in diesem Jahr einige grössere Neuerungen für iOS 16 erwartet, über die man sicher sprechen wird. Ausserdem gilt es als durchaus wahrscheinlich, dass ausserdem neue Geräte vorgestellt werden könnten, möglicherweise auch erste AR- und VR-Brillen, an denen das Unternehmen seit Jahren arbeiten soll.

Quellen

(t-online/dsc)

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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jorge (1)
30.05.2022 16:16registriert Mai 2022
Die iPhone 13 Pro Modell haben bereits ein adaptives Display von 10Hz bis 120Hz, somit eignen sich auch diese Modelle für ein Always-On-Display. Hier wird wieder mal von Apple künstlich eine grenze gezogen damit die Leute sich das neuste iPhone holen, nebenbei aber sagen dass man keine Ladegeräte mehr beilegt wegen der Umwelt - wenn es aber daum geht Cash in die Kassen zu spühlen ist die Umwelt aber ein fremdwort. Wünschte mir das solche Artikel etwas kritischer die Entscheidungen von Apple hinterfragen und nicht einfach alle hochloben weil es einen Apfel drauf hat.
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Tobias W.
30.05.2022 19:33registriert Januar 2017
Bin enttäuscht von dem Artikel.

Es gäbe vieles, was iPhone User interessieren könnte. Bei Apple gehen die meisten Entwicklungen in Richtung Gesundheit, Produktivität, AR/VR, Cloud, Medien-Bearbeitung, fokussierte Benachrichtigung (und Ruhe), Siri, Automatisierung, und natürlich Sicherheit und Datenschutz.

Aber ihr schreibt den ganzen Artikel nur über ein Always-On Display, das kein iPhone User je interessiert hat; und dann im Titel noch dieses „aber“, damit man meint, es käme noch etwas spannendes.
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sweeneytodd
30.05.2022 17:31registriert September 2018
Als ich anno dazumal ein S7 hatte, konnte dies schon Always-On ohne LTPO und man glaubte es kaum, aber über Nacht ging die Akkuprozent anzeige nicht mehr runter als ohne Always-On 🤷. Apple sucht schon immer ein Grund damit man Upgradet 🤦, Umwelt am A*sch. Wünschte von Watson, dass man auch bei Apple nicht jeden Fisvh unkritisch postet, nei anderen Herstellern geht dies ja.
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