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Dreckige iCloud? So umweltfreundlich sind Apple, Microsoft und Co.

Greenpeace USA hat die Umweltschutz-Bemühungen von 17 Tech-Konzernen untersucht. Im Visier sind die Rechenzentren, die unsere Daten speichern und das Internet antreiben.



Noch vor ein paar Jahren musste Apple heftige Kritik einstecken von Greenpeace. Die Umweltschützer beklagten medienwirksam das mangelnde Engagement des iPhone-Konzerns. Andere Konzerne würden sich viel stärker um den Umweltschutz bemühen.

Diese Zeiten sind vorbei. Heute zeigt sich Greenpeace begeistert von Apple. In einem aktuellen Ranking, dem «Clean Energy Index», erhalten die Kalifornier die höchstmögliche Wertung (siehe Bildstrecke).

Greenpeace USA hat in dem kürzlich vorgestellten «Click Clean Report» 2015 untersucht, was die mächtigsten Tech-Konzerne für ein «grünes Internet» tun. Im Zentrum steht der gewaltige Stromverbrauch der Rechenzentren, die Videos und andere Inhalte bereitstellen.

Clean Energy Index 2015 von Greenpeace, mit Apple, Google, Facebook

Der «Click Clean Report» 2015 ist hier als PDF-Dokument verfügbar. Greenpeace untersucht die Energieversorgung von Cloud-Anbietern bereits seit dem Jahr 2010.

Vor fünf Jahren musste Apple wegen seiner angeblich «schmutzigen iCloud» gehörig einstecken. Greenpeace-Aktivisten protestierten vor dem Hauptquartier im kalifornischen Cupertino.

Im Mai 2013 besetzte Apple, unter der Führung von Tim Cook, erstmals die Position der «Managerin für Umweltstrategien» – seitdem ist Lisa Jackson Apples Gesicht für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Im jüngsten Umweltschutzbericht gibt der Konzern an, dass die gesamte Infrastruktur in den USA zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werde. Weltweit sollen es bereits 87 Prozent sein.

Strom- und Speicherfresser

Der Speicher- und Strombedarf wird wegen der wachsenden Popularität von Cloud-Diensten in den nächsten Jahren massiv zunehmen. Noch 2012 ging fast die Hälfte des Stromverbrauchs zulasten der Geräte, der Betrieb der Rechenzentren erforderte «nur» 15 Prozent.

Bild

screenshot: greenpeace

Während die Geräte selber immer sparsamer werden, benötigen Rechenzentren und Netzwerke immer mehr Strom.

Bild

screenshot: greenpeace

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    Alle Leser-Kommentare
  • sambeat 14.05.2015 01:31
    Highlight Highlight Die Cloud-Lösungen sind ja das Eine, die kann man sicher (noch) grösstenteils mit erneuerbaren Energien betreiben. Aber Youtube hingegen, um nur ein Beispiel zu nennen, wird zunehmends zum Energiefresser, der Seinesgleichen sucht. Logisch, mit Millionen von Aufrufen täglich. Internet und Co. kostet "dreckigen" Strom. Und das wird sicher solange so bleiben, bis die Verschwörungstheoretiker dieser Welt alle Misstände aufdecken und einen rettenden Plan bieten können. ;)
    • smoe 14.05.2015 12:35
      Highlight Highlight Die Google Datenzentren auf denen auch YouTube betrieben wird, verbrauchen weltweit im Jahr in etwa soviel Strom wie 200'000 US-Haushalte. Diesen Verbrauch auf 100% erneuerbaren Energien umzustellen, scheint mir durchaus machbar.

      Das Problem mit Video-Streaming liegt mehr bei den Geräten der Endbenutzer und den Netzwerkbetreibern als den Datenzentren. Gemäss Angaben von Google, vebraucht bei ihnen eine durchschnittliche Suchanfrage etwas mehr Strom (0.0003 kWh) als eine Minute YouTube Streaming (0.0002 kWh)
  • exeswiss 13.05.2015 18:46
    Highlight Highlight bei google ist 46% etwa vergleichbar mit apples 100%, da google doppelt soviele standorte hat.
    • EvilBetty 13.05.2015 21:49
      Highlight Highlight 46% sind 46%
    • exeswiss 14.05.2015 01:28
      Highlight Highlight bitte evilbetty, versuchs gar nicht erst zu verstehen.
      Benutzer Bild

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