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epa03794247 (FILE) A file photo dated 31 October 2012 showing Indian visitors standing in front of Windows 8 screen during its launch in Bangalore, India. Shares in Microsoft plummeted 19 July 2013 as investors reacted badly to a poor earnings report that reflected the company's difficulties adapting to a technology market ruled by mobile devices and smartphones. Shares in the company, once the world's most valuable technology firm, were down 12 per cent, reflecting the worst single-session decline since January 2009. With more than 80 per cent of Microsoft's revenue coming from Windows-related business, the steady decline of the PC sector has some analysts predicting a gloomy future for the company.  EPA/JAGADEESH NV

Microsoft Windows: Nachbesserung gegen bedrohliche Sicherheitslücken Bild: EPA

Flash, Java, Windows, PDF-Reader

Diese Sicherheitsflicken müssen Sie installieren

Wichtige Nachbesserungen für weit verbreitete Software: Adobe, Microsoft und Oracle veröffentlichen neue Versionen beliebter Programme wie Flash und Adobe Reader. Wer seinen Rechner sichern will, sollte heute prüfen und aktualisieren.

Windows, Flash, Adobe Reader - auf nahezu jedem Rechner dürfte eines dieser Programme installiert sein. Sie alle haben Sicherheitslücken, die Hersteller rufen nun Nutzer zum Aktualisieren auf. Hier eine Übersicht der Fehler und Flicken. 

Browser-Ergänzung Flash

Adobe rät Nutzern des Flash-Players (ist in vielen Browsern und auf vielen Computern vorinstalliert, um Web-Videos und Online-Spiele anzuzeigen) zur Aktualisierung bestimmter Versionen.

Sicherheitslücken in Version 11.9.900.170 (Windows, Mac) und 11.2.202.332 (Linux) sollte man umgehend durch ein Update schliessen. Hier stehen die Details. Generell gilt:

• Prüfen Sie, welche Flash-Version auf Ihrem System installiert ist. Rufen Sie dazu in allen von Ihnen genutzten Browsern diese Website auf. Oben rechts ist die Versionsnummer Ihrer Installation zu sehen, darunter eine Übersicht der aktuellen Flash-Versionen.

• Wenn die Versionsnummer niedriger ist als die für Ihr System angegebene, müssen Sie selbst ein Update installieren. Adobe hat auf seiner Website Updates bereitgestellt. Die Flash-Player in Googles Chrome und im Internet Explorer sollten sich automatisch aktualisieren.

PDF-Betrachter Adobe Reader

Adobe schliesst Sicherheitslücken im PDF-Betrachter Adobe Reader und in der Profi-Software Acrobat XI (11.0.5) für Windows und Mac OS X. Auch Vorgängerversionen sind betroffen. Adobe stuft die Aktualisierung mit Priorität eins ein - das ist die höchste Stufe. Das heisst: Die Sicherheitslücken werden bereits von Kriminellen ausgenutzt.

Deaktivieren Sie das von Adobe vorab gesetzte Häkchen, mit dem Sie der Installation unnötiger Zusatzprogramme zustimmen. Der Hersteller nutzt die Updates seiner anfälligen Software, um Kunden die Programme anderer Hersteller unterzujubeln, zum Beispiel Googles Chrome-Browser oder das Sicherheitsprogramm McAfee Security Scan Plus. So sichern Sie Ihren Rechner:

• Die Sicherheits-Updates des kostenlosen PDF-Betrachters Acrobat Reader können Windows-Nutzer hier, OSX-Besitzer hier herunterladen.

Adobe empfiehlt, in den Einstellungen die automatische Installation von Updates zu aktivieren.

Java - lieber löschen

Auf drei Milliarden Geräten weltweit ist noch immer die inzwischen zum Oracle-Konzern gehörende Software installiert. 36 Sicherheitslücken soll das nun veröffentlichte Update schliessen. Die meisten ermöglichen es Angreifern, Schadcode auf den betroffenen Systemen einzuschleusen.

Wie Java-Nutzer die Software am besten aktualisieren, erklärt das Software-Unternehmen hier. Die aktuelle Version lässt sich hier laden.

Aufgrund der massiven Sicherheitsprobleme der Java-Software in den vergangenen Jahren sollte man das Programm nur auf dem Rechner haben, wenn man wirklich darauf angewiesen ist. Die Deinstallation geht ganz einfach über die Funktion «Programme hinzufügen/entfernen» in der Windows-Systemsteuerung. Auf einem Mac muss man die Datei JavaAppletPlugin.plugin finden und löschen.

Windows-Lücken bedrohlich, aber nicht kritisch

Das neue Jahr bringt für Windows-Nutzer keine hochgefährlichen Sicherheitsbedrohungen. Die jetzt ausgelieferten Flicken sollen insgesamt vier Lücken schliessen, sie werden in ihrer Bedrohung als «hoch», aber nicht «kritisch» eingestuft.

Eines der Updates soll die seit dem November 2013 bekannte Zero-Day-Lücke in Windows XP und Server 2003 schliessen. Jüngere Versionen von Windows sind dem Sicherheits-Bulletin zufolge nicht betroffen, allerdings gibt es auch nun gestopfte Schwachstellen in Microsoft Word.

Wenn die automatische Aktualisierungsfunktion von Windows nicht aktiviert ist (Systemsteuerung - Alle Systemsteuerungselemente - Windows Update Einstellungen ändern - Updates automatisch installieren), können Sie die Aktualisierung manuell unter Systemsteuerung - Alle Systemsteuerungselemente - Windows Update starten.

meu/lis



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