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FILE - In this May 13, 2015, file photo, Google's self-driving Lexus car drives along street during a demonstration at Google campus in Mountain View, Calif. A self-driving car being tested by Google struck a public bus on a city street, a fender-bender that appears to be the first time one of the tech company's vehicles caused an accident. The collision occurred on Valentine's Day and Google reported it to California's Department of Motor Vehicles in an accident report that the agency posted Monday, Feb. 29. (AP Photo/Tony Avelar, File)

Selbstfahrendes Google-Auto der Marke Lexus in Mountain View, Kalifornien.
Bild: AP/FR155217 AP

Jetzt ist es passiert: Das selbstfahrende Google-Auto kracht mit 3 (in Worten: drei) km/h in einen Bus

Ein selbstfahrendes Auto von Google hat möglicherweise erstmals einen Unfall verursacht. Der Google-Mutterkonzern Alphabet räumte am Montag ein, einen Teil der Verantwortung zu tragen.



Beim Zwischenfall wurde der Kotflügel des Busses beschädigt. Verletzt worden sei niemand. Wer die Schuld an dem Unfall trägt, ist nicht offiziell festgestellt worden.

Das Fahrzeug vom Typ Lexus RX450h sei Mitte Februar in Mountain View bei San Francisco gegen einen Linienbus gestossen, als es ein Hindernis habe umfahren wollen, erklärte der Internetkonzern in einer Stellungnahme für die Behörden. Das Fahrzeug und auch sein Testfahrer hätten angenommen, dass der Bus abbremse oder das Auto durchlasse. Es sei genügend Platz vorhanden gewesen.

Demnach war das Google-Auto mit einer nur sehr geringen Geschwindigkeit von weniger als drei Stundenkilometern unterwegs, während es beim Bus 24 km/h waren. Der Konzern, der in Mountain View beheimatet ist, aktualisierte nach eigenen Angaben die Fahrzeugsoftware, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.

Google versucht gerade, die Behörden davon überzeugen, auch Fahrzeuge ohne Lenkrad auf Strassen fahren lassen zu dürfen. So kritisierte der Konzern im Dezember Vorschläge aus Kalifornien, nach denen auch selbstfahrende Autos mit Lenkrad sowie Gas- und Bremspedalen ausgestattet sein müssen, wenn sie im Strassenverkehr unterwegs sind. Auch ein Fahrer mit Führerschein wäre demnach vorgeschrieben.

Im November hatte Google erklärt, in der bisher sechsjährigen Versuchsphase mit selbstfahrenden Autos habe es 17 Bagatellunfälle gegeben, die aber alle nicht von den Fahrzeugen verursacht worden seien. (wst/sda/reu)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ast1 01.03.2016 09:22
    Highlight Highlight Eine gute Sache, denn der Schaden war minim und Google hat jetzt tonnenweise Daten zum auswerten, so dass so etwas nicht wieder passieren wird.
  • koks 01.03.2016 08:29
    Highlight Highlight natürlich sind unfälle zu erwarten. irgendwann werden selbstfahrende autos auch fussgänger zu tode fahren.
  • LeChef 01.03.2016 08:23
    Highlight Highlight Selbstfahrende Autos werden Unfälle nicht gänzlich verhindern können, vor allem weil es ja auch noch menschliche (sprich manchmal unberechenbare) Verkehrsteilnehmer gibt. Was für die Beurteilung zählt ist die Unfallhäufigkeit sowie der durchschnittliche Schweregrad der Zusammenstösse. Die lassen sich mit den momentanen Tests aber noch kaum abschätzen, weil die Autos noch sehr vorsichtig fahren, die Software noch nicht ausgereift ist und auch jeweils ein Testfahrer im Wagen sitzt.
    • DailyGuy 02.03.2016 13:19
      Highlight Highlight Die Vision wäre natürlich, dass jedes Auto selbstfahrend wär. Somit wäre der menschliche Impuls ausgeschalten und die Fahrzeuge könnten berechnen wie sich die anderen Fahrzeuge verhalten werden. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.
  • walsi 01.03.2016 05:58
    Highlight Highlight Wie es scheint mag der Autor dieses Artikel keine selbst fahrende Autos. Anders lässt sich dieses "Jetzt ist es passiert!" im Titel nicht erklären. Die Autos von Google haben über 1 Mio. Kilometer hinter sich und jetzt kommt der erste kleine Rempler den vielleicht das Auto verursacht hat. Das ist ja noch nicht einmal bewiesen. Wenn ich mir so überlege wie viele Fehler und Unfälle die Menschen als Fahrer verursachen, haben die Autos von Google noch immer eine Top Quote.
    • Michael Mettler 01.03.2016 07:24
      Highlight Highlight Ironieeeeee
    • MM 01.03.2016 07:26
      Highlight Highlight So wie ich das sehe, sollte der Titel ja gerade das auf ironische Weise auf den Punkt bringen?
    • Einer Wie Alle 01.03.2016 07:33
      Highlight Highlight Ich glaube eher, dass der Autor das ins Lächerliche ziehz "in Worten: drei", schreibt er.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ignorans 01.03.2016 02:14
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