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Digital-News

Heute kommt iOS 11 – das sollten Apple-User wissen



Die weiteren Digital-News im Überblick:

Heute kommt iOS 11

Am Dienstagabend wird Apple gemäss Ankündigung an der letzten Keynote die neue System-Software iOS 11 für das iPhone, iPad und den iPod Touch veröffentlichen.

Die Software-Aktualisierung wird für Schweizer User voraussichtlich um 19 Uhr als Download verfügbar sein. Allerdings sollten sich Besitzer von älteren iOS-Geräten sowie alten Apps gut überlegen, ob sie das (kostenlose) Update installieren. Der US-Techblog iMore erklärt hier, was dagegen spricht:

Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet mit der Aktualisierung auf iOS 11 bis Mittwochmorgen. Dann dürften allfällige Update-Probleme via Twitter publik gemacht worden sein.

Teilnehmern am Public-Beta-Programm von Apple steht iOS 11 GM (Golden Master) bereits als Download zur Verfügung. Die erste öffentliche Testversion hatte es Ende Juni gegeben.

Update: Der Autor (@schur3r) beobachtet auf einem neuen iPad Pro (2017) mit iOS 11 GM (über Public-Beta-Programm installiert) einen mysteriösen Fehler. Der Home-Screen wird im Minutentakt dunkel und das Wort «Sending» wird eingeblendet. Und zwar unabhängig davon, ob eine Internetverbindung besteht. (Nach einem Geräte-Neustart tritt der Fehler nicht mehr auf, solange keinerlei Anwendungen geöffnet/geschlossen wurden).

(dsc, via Redmond Pie)

Das bringt iOS 11

EU-Wettbewerbshüterin verteidigt Vorgehen gegen Google und Apple

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat vor Wirtschaftsvertretern in den USA die Milliardenstrafen der Europäischen Kommission gegen grosse US-Unternehmen wie Google verteidigt. Das Gremium hatte Ende Juni eine Geldbusse von 2,42 Milliarden Euro gegen Google verhängt.

Wenn ein Unternehmen beliebte Produkte anbiete und damit eine marktbeherrschende Stellung erlange, habe es «eine besondere Verantwortung», sagte Vestager am Montag (Ortszeit) im American Enterprise Institute in Washington. Schliesslich sei es «offensichtlich, das der Wettbewerb leidet, wenn man 90 Prozent des Marktes kontrolliert».

Die verhängte Geldbusse ist die bisher höchste Strafsumme wegen eines Wettbewerbsverstosses. Nach Einschätzung der EU-Kommission hat der US-Internetriese seine Marktmacht als weltweit meistgenutzte Suchmaschine missbraucht und dort seinen eigenen Produktvergleichsdienst Google Shopping gegenüber Konkurrenzportalen bevorzugt. Anfang dieser Woche legte der US-Konzern Widerspruch gegen die Strafe ein.

Unzulässiger Rabatt an Apple

Im August 2016 erklärte die EU-Kommission Steuervergünstigungen für den US-Konzern Apple in Irland für unzulässig und verlangte die Zahlung von 13 Milliarden Euro an den irischen Fiskus.

Vestager versicherte in Washington, dass die EU-Kommission nicht erfolgreiche Unternehmen bestrafen wolle. «Wir bestrafen illegales Verhalten», unterstrich die Wettbewerbskommissarin. Wettbewerb sei wichtig für den Konsumenten, auch wenn die Angebote wie etwa von Internet-Suchmaschinen kostenfrei seien.

Steuer nach Umsatz statt Gewinn

Derzeit beraten die EU-Länder darüber, wie sie von Internet-Riesen wie Google, Facebook, Apple oder Amazon mehr Steuern erhalten können. Um Steuervermeidungstricks solcher Unternehmen künftig zu vermeiden, sollen sie nach dem Vorschlag einer Gruppe von Mitgliedsländern künftig nach Umsatz und nicht mehr nach Gewinn besteuert werden.

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici sagte am Montag in Washington in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP, er sei offen für eine derartige Steuerreform. «Wir wollen Werkzeuge schaffen, damit sie ihren fairen Anteil dort zahlen, wo die Wertschöpfung und die Gewinne erfolgen», sagte Moscovici. Um Start-ups nicht zu behindern, solle die Neuregelung aber erst ab einer Summe von 750 Millionen Euro gelten.

(dsc/sda/afp)

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Video: srf/SDA SRF

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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 19.09.2017 10:40
    Highlight Highlight Auch mit iOS 11 immer noch keine Multi-User-Funktionalität. Schade! Das wäre mein meist gewünschtes Feature gewesen.
  • swissda 19.09.2017 10:12
    Highlight Highlight Mega schade: Auf die zwei neuen Funktionen in Apple Maps habe ich vergebens gewartet: Weder die Geschwindigkeitswarnung noch der Einspurassistent ist in der Beta für die Schweiz aufgeschaltet...
  • derEchteElch 19.09.2017 09:37
    Highlight Highlight "Die Kamera-App erkennt in iOS 11 (endlich!) automatisch QR-Codes und reagiert entsprechend."

    Jaa.. dafür hat Apple ewigs gebraucht! Wurde sicher auch noch als Innovation verkauft obwohl man dies einfach kopiert hatte.. der Kaspersky QR-Scanner bleibt trotzdem auf dem iPhone!

    Gibt es schon Performance Berichte zu iPhone 6 mit iOS 11? 🤔
  • Der Tom 19.09.2017 09:35
    Highlight Highlight Woher kommt die Meldung, dass iOS 11 ältere Geräte verlangsamt? Bin etwas erstaunt weil ich das Gegenteil festgestellt habe. Das mini 2 konnte ein paar betas lang nicht mehr gedreht werden und mit der beta 6 glaub war auch das iPhone 7 plus kaum noch zu gebrauchen. Aber spätestens seit der GM Version läuft es tip top.
    • @schurt3r 19.09.2017 10:20
      Highlight Highlight Hoi Tom, danke fürs Feedback.
      Habs umformuliert/ergänzt.
  • welefant 19.09.2017 09:22
    Highlight Highlight Mit dem 6s kann ich das update problemlos machen, oder empfiehlst du zu warten?
    • Tilman Fliegel 19.09.2017 10:04
      Highlight Highlight Wenn du keine Probleme willst, solltest du immer ein paar Tage warten. "Mittwoch Morgen" finde ich sehr optimistisch. Und es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn Ende Oktober wieder mal ein Zeitumstellungs-Bug auftaucht. Aber die sind ja nicht so schlimm.
    • swissda 19.09.2017 10:08
      Highlight Highlight Das iPhone 6s ist perfekt für das Update gerüstet. Das Gerät hat mehr als genug Leistungsreserven für das Gerät und profitiert mit Force Touch auch sehr von den neuen Funktionen.
    • welefant 19.09.2017 12:35
      Highlight Highlight Ok, danke :)
      Und lohnt sich das x oder tuts das 8?
  • Psychonaut1934 19.09.2017 09:02
    Highlight Highlight Mir gefällt eigentlich das neue Kontrollzentrum. Was aber stört, WLAN wird nicht deaktiviert, sondern nur die Verbindung getrennt. Bei Bluetooth das selbe. Um die beiden zu deaktivieren muss man in die Einstellungen. Ich hoffe das wird noch behoben.
    Benutzer Bild
  • Triumvir 19.09.2017 08:47
    Highlight Highlight Hoffentlich funktioniert der Download heute Abend, denn ich könnte vor allem die neue Übersetzungsfunktion von SIRI für meine bevorstehende Ferien gut gebrauchen...
    • swissda 19.09.2017 10:09
      Highlight Highlight Muss dich enttäuschen: Die Übersetzungs-Funktion funktioniert derzeit nur aus dem Englischen (ins Deutsche) und nicht umgekehrt. Was die Slideshow oben ebenfalls nicht sagt: die neue, natürliche Siri-Stimme gibts nur für englischsprachige User.
  • swally 19.09.2017 08:23
    Highlight Highlight Wer kauft sich ein iPhone X? Ich nicht.
    • @schurt3r 19.09.2017 08:48
      Highlight Highlight Was hat das mit dieser Meldung zu tun?
      Ich finde nichts.
    • Psychonaut1934 19.09.2017 09:07
      Highlight Highlight Ich. Sogar 2 und das 8 Plus! Schon bestellt! Freue mich wahnsinnig. Nur schade dass die Geräte so billig sind. Bisschen mehr Exklusivität dürfte schon sein. Schade das Hinz und Kunz damit herum laufen können.
    • derEchteElch 19.09.2017 09:33
      Highlight Highlight @schurt3r: warum wird dann der Kommentar freigeschaltet? Ihr seid doch sonst immer so rigoros was Offtopic und so betrifft...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lukas Brunner 19.09.2017 07:32
    Highlight Highlight Dieses Foto gibt es zwar schon, es wurde nur einfacher gemacht, etwas neues einzugeben
    Benutzer Bild
    • @schurt3r 19.09.2017 08:50
      Highlight Highlight Hoi Lukas.
      Ich verstehe dein Feedback nicht.
      Bitte präzisieren/ausführen.
    • StB 19.09.2017 09:33
      Highlight Highlight Vieleicht ist mit " leichter etwas neues einzugeben " der Rote Kreis gemeint.
    • swissda 19.09.2017 10:11
      Highlight Highlight Was er wohl damit meint: Siri konnte man schon vor iOS 11 manuell korrigieren, das ist keine neue Funktion. Was nun neu funktioniert ist, dass Siri auch ausschliesslich mit Text verwendet werden kann.
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