Digital
Digital-News

Student erfindet App für iPhone-Zombies

Digital-News

Schweizer Student entwickelt App, die uns vom iPhone fernhalten soll 😳

Die heutigen Digital-News drehen sich um ein geniales Werbevideo, die «Take a Break»-App und um ein Retro-Poster.
17.02.2017, 09:2417.02.2017, 10:27

Vom Audiogeräte-Hersteller Sonos kommt ein Werbevideo, das man gesehen (und vor allem gehört haben) sollte. Der 90-Sekunden-Clip trägt den Titel «Wake Up The Silent Home».

Ohrstöpsel rein, Lautstärke aufdrehen, zurücklehnen ...

«Alle sind zusammen, und doch allein», erzählt eine traurig klingende Stimme aus dem Off. Die Kamera lässt uns beobachten, was moderne Menschen in ihren Behausungen tun. Zu sehen sind Leute, die sich in gleichen Räumen aufhalten, aber nicht reden, sondern auf ihre Displays fixiert sind.

Die Werbebotschaft: Nur ein Sonos-Lautsprecher reisst Smartphone-Zombies aus der Isolation und bringt sie wieder richtig zusammen. Zum Feiern, Diskutieren, Spielen.

Die Video-Macher hätten sich bei Apples legendärem TV-Spot «1984» bedient, fasst The Verge zusammen. Tatsächlich gibt es einige Parallelen, respektive eine gleiche Dramaturgie.

Apples «1984»-Werbevideo zur Lancierung des ersten Mac

Nicht zu verwechseln! Sonos heisst nicht nur der amerikanische Audiogeräte-Hersteller, sondern auch der Schweizer Dachverband der Gehörlosen- und Hörgeschädigten-Organisationen. Die US-Firma wurde 2002 gegründet, der gemeinnützige Gehörlosenverband fast ein Jahrhundert früher, nämlich 1911.

So, nach der Umfrage gibt's die passende App für iPhone-Zombies, entwickelt von einem Schweizer Studenten ...

Wie gefällt dir das Sonos-Video?
An dieser Umfrage haben insgesamt 197 Personen teilgenommen

(dsc)

Student entwickelt App, die uns vom iPhone fernhalten soll

Ein Schweizer Student hat die iPhone-App «Take a Break – Gönn dir eine Auszeit» entwickelt. Ziel der App sei es, den Benutzer «weniger Smartphone-abhängig» zu machen.

Kurz gesagt soll man den Flugmodus beim iOS-Gerät aktivieren, die App starten, die laut Entwickler sehr wenig Strom verbraucht, und die gewünschte Dauer der Pause festlegen.

Die App gibt's momentan zum Einführungspreis von einem Franken, später soll sie gar zwei Franken kosten. Und jetzt dürft ihr dreimal einmal raten, was der App-Entwickler studiert 😉

Bild
screenshot: itunes (app store)

Wer hat's erfunden?

«Zu meiner Person: Ich heisse Nicolas Schotten, bin 21 Jahre alt und komme aus Basel. Ich studiere im 4. Semester Wirtschaft an der Universität Basel. Seit 3 Jahren programmiere ich iOS-Apps und versuche mit kleinen, nützlichen Tools den Benutzern das Leben zu vereinfachen.»

Das war's zu den Smartphones, jetzt geht's zurück in eine Zeit, als man mit Handys noch Nägel einschlagen konnte ...

Alle Nokia-Handys von 1982 bis 2006 auf einem Poster

Für Nostalgiker und Retro-Fans ist die folgende Infografik: Sie zeigt alle «Dumbphones», die der finnische Konzern in den 80ern, 90ern und 00er-Jahren auf den Markt brachte. Zum Ausdrucken/Abspeichern/in Erinnerungen schwelgen ...

(dsc, via Boing Boing)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Das neue Nintendo-Game «Splatoon Raiders» hat ein klitzekleines Problem
Nintendos Shooter-Reihe «Splatoon» konzentriert sich bei ihrem jüngsten Ableger auf Solo-Spielspass. Das funktioniert prächtig und dennoch vermisst das Tintenfisch-Herz bei «Splatoon Raiders» etwas Wichtiges.
«Splatoon» war Nintendos Antwort auf die Dominanz von blutigen Shootern, die 2015 allgegenwärtig waren. Das Spiel für die damalige Hardware Wii U war nicht nur bunter als bunt, sondern brachte mit eigenwilliger Spielmechanik frischen Wind in das Genre. Denn anstelle wild mit Patronen um sich zu ballern, wurde Tinte herumgespritzt, die das Areal und die Gegner richtig schön einsaute.
Zur Story