Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Digital-News

Microsofts Suchmaschine Bing in China gesperrt

Update: Die Bing-Suchmaschine sei in China wieder verfügbar, bestätigte Microsoft gemäss US-Medienberichten. Demnach sei nicht klar, ob es sich um einen unabsichtlichen technischen Ausfall oder eine gezielte Störung handelte.

Die ursprüngliche Meldung:

Die Suchmaschine des US-Technologieriesen Microsoft ist in China gesperrt worden. Dort sei Bing derzeit nicht zugänglich, teilte das Unternehmen letzte Nacht mit.

Der Zeitung «Financial Times» zufolge bestätigte der staatseigene Telekomkonzern China Unicom eine entsprechende Anordnung der Regierung.

Bing war zuletzt die einzige grosse ausländische Suchmaschine, die innerhalb der Volksrepublik verfügbar war. Microsoft zensierte auf Geheiss der Führung in Peking Suchergebnisse zu heiklen Themen.



«The Great Firewall», die Staatspolizei und der Handelskrieg

Die technische Online-Zensur von ausländischen Webseiten durch China wird als The Great Firewall bezeichnet. Um das Aufrufen von verbotenen Inhalten zu verhindern, werden Fehler im Internet-Adressen-System (DNS) verursacht.

Vor gut einer Woche berichtete die «New York Times», dass Chinas Staatspolizei gegen Twitter-User und Aktivisten vorgehe, um deren Tweets zu löschen. Der Social-Media-Dienst ist wie Facebook in China blockiert, kann aber trotzdem genutzt werden mit VPN-Diensten, die auch verboten sind.

Bereits im November 2017 wurde Microsofts Internettelefon-Dienst (VoIP) Skype in China gesperrt. Das zum Facebook-Konzern gehörende WhatsApp ist auch seit 2017 blockiert. 

Die Suchmaschine von Microsoft-Konkurrent Google ist seit 2010 in China gesperrt. Dann tauchten im vergangenen August geleakte Dokumente auf, die zeigten, dass die Alphabet-Tochter an einer zensierten Such-App für das mobile Betriebssystem Android arbeitet. Im Oktober bestätigte Google-Chef Sundar Pichai das ehemalige Geheimprojekt Dragonfly, was zu massiven Protesten der Belegschaft führte.

China und die USA befinden sich wegen den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen seit längerem in einem Handelsstreit. Nach Monaten der Feindseligkeiten im grenzüberschreitenden Handel beschlossen die Länder im Dezember 2018 eine Art Waffenstillstand.

(dsc/sda/reu)

China gegen USA: Der neue Kalte Krieg

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Link zum Artikel

Xi Jinping und Donald Trump sind auf Kollisionskurs – es wird brandgefährlich

Link zum Artikel

«In China sind Geld und Macht zwei verschiedene Dinge»

Link zum Artikel

Der Crash ist das Zeichen eines drohenden Wirtschaftskrieges zwischen den USA und China 

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AlienTechnologie 24.01.2019 07:53
    Highlight Highlight Oh nein China zensiert ja das Internet. Da ist man als freiheitsliebender Europäer ganz empört!
    Betrachtet wir aber mal die eigene Regierung und das eigene System. Dann stellt man fest, dass wir auf genau dasselbe zusteuern: DNS Sperren hat China vielleicht als erstes eingesetzt, wird aber schon lange überall in Europa verwendet. Zudem bemüht sich beinahe jedes freie Land eine überwachung des internen Datenverkehrs hochzuziehen (siehe China Golden Shield).
    • DemonCore 24.01.2019 17:17
      Highlight Highlight Einverstanden. Dennoch werden in China pro Jahr etwa 2400 Personen hingerichtet, man kann für politisch unliebsame Äusserungen ins Gefängnis kommen (was wenig mit Pöschwies aber viel mit Gulag zu tun hat) oder sozial geächtet werden (kein Job, kein Studium für Kind, etc.). In China in den Fängen der Staatssicherheit zu landen hat noch etwas andere Konsequenzen als hier in Europa.

Apple killt «AirPort» – Microsoft sahnt dank Cloud und Office ab

Apple gibt sein stiefmütterlich behandeltes Geschäft mit WLAN-Routern definitiv auf. Nun sollen nur noch die Restbestände der AirPort-Geräte ausverkauft werden, wie der iPhone-Konzern in der Nacht auf Freitag laut Bloomberg erklärte.

«Erhältlich, solange der Vorrat reicht», schreibt Apple in seinem Online-Store zu den drei Modellen AirpPort Express, AirPort Extreme und AirPort Time Capsule, die zwischen 100 und 300 Franken kosten.

Apple hat die Produktfamilie seit mehreren Jahren nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel