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EU-Kommissar für Digitales: «Ich bin jeden Tag online!»

Oettinger will der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft werden.
Oettinger will der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft werden.Bild: AFP
Neues aus dem Neuland

EU-Kommissar für Digitales: «Ich bin jeden Tag online!»

15.10.2014, 17:1515.10.2014, 17:54

Die Europäische Union bildet zurzeit ihre Kommission, eine Art «Regierung». Der deutsche Politiker Günther Oettinger, der durch sein schlechtes Englisch mittlerweile weltweit bekannt ist, will das Amt als EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft übernehmen. 

Bei der öffentlichen Anhörung fühlte ihm der Satirepolitiker Martin Sonneborn von der Partei «die Partei» auf den Zahn und stellte besonders kritische Fragen: Wie steht er zum «Recht auf Vergessen»? Wie wird er verhindern, dass brisante Informationen über seine Person auf Google nicht gelöscht werden? Und kann Oettinger diese Fragen auf Englisch beantworten?

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Oettinger lässt nun seine Bürger über die «Passauer Neuen Presse» wissen, was er wirklich vom Internet hält: «Das Internet kann eine enorme Erleichterung sein.» Auch für ihn selbst: «Ich bin jeden Tag online. Manchmal schreibe ich mir über mein iPhone selbst Termine in den Kalender.» (pma)

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Nachdem Collien Fernandes die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann öffentlich gemacht hatte, war das Echo enorm. Das Stichwort «Deepfake» verbreitete sich wie ein Lauffeuer – dabei geht es in ihrem Fall gar nicht darum.
Der «Spiegel» berichtete als Erster, dass Schauspieler Christian Ulmen angeblich Fake-Profile seiner damaligen Ehefrau erstellt und diese im Namen von Collien Fernandes für Sex-Chats und Telefonsex genutzt haben soll. Ausserdem soll er pornografische Bilder und Videos erstellt haben, die ihr täuschend ähnlich sahen. Bereits in diesem Artikel war von «Deepfakes» die Rede. Ulmens Anwalt äusserte sich in einem Statement, sein Mandant habe nie Deepfakes erstellt. In der ARD-Talkshow «Caren Miosga» wehrte Fernandes sich jedoch am vergangenen Sonntag: Das habe sie nie behauptet.
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