Digital
Facebook

Nimm das, Tinder! Facebook ist jetzt auch ein Dating-Portal

Mark Zuckerberg bei der Ankündigung der Dating-Funktion im Frühjahr.
Mark Zuckerberg bei der Ankündigung der Dating-Funktion im Frühjahr.bild: youtube

Nimm das, Tinder! Facebook ist jetzt auch ein Dating-Portal

Facebook ist ab sofort auch eine Online-Dating-Plattform. Zunächst allerdings erst in Kolumbien.
21.09.2018, 11:1621.09.2018, 11:28

Facebook hat seine neue Dating-Funktion ausgerollt – zunächst allerdings erstmal nur in Kolumbien. Schweizer Nutzer müssen sich entweder gedulden, oder ihre Koffer packen und nach Südamerika fliegen.

Schon im Mai hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die neue Dating-Funktion angekündigt:

Facebook-Nutzer in Kolumbien können sich seit Donnerstag dafür anmelden. Facebook schlägt den Nutzern anschliessend mögliche Matches vor – allerdings nur Leute, die sich ebenfalls explizit für die Dating-Funktion angemeldet haben. Für die Matches sollen unter anderem der gemeinsame Wohnort und gemeinsame Likes berücksichtigt werden – aber auch jede Menge anderer Daten. 

So sieht die neue Dating-Funktion offenbar aus:

Bild

Auch andere Dating-Apps wie OKCupid berechnen Übereinstimmungen zwischen Nutzern anhand von deren Interessen und politischen Einstellungen – die man dort jedoch für diesen Zweck eigens angeben muss. Facebook hingegen hat bereits massenhaft Daten über seine Nutzer gespeichert.

Alle die das nicht abschreckt, und denen Facebooks Algorithmen Hoffnung auf die grosse Liebe (oder zumindest ein paar schöne Dates) machen: Ihr müsst euch auf unbestimmte Zeit gedulden. Wie das Portal «Cnet» mitteilte, ist nämlich noch nicht bekannt, wann Facebook die Funktion im Rest der Welt einführt. 

(fh)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
China verbietet elektrische Türgriffe bei Autos ab 2027
Elektrisch versenkbare Türgriffe ohne mechanische Notfreigabe sind für Autofahrer ein Sicherheitsrisiko. In China werden solche Türen ab 2027 verboten.
Sie sehen futuristisch aus, sind aber ein Sicherheitsrisiko: elektrische Türgriffe, die in die Autotür abgesenkt werden können. Seit zwei Jahren warnt der deutsche Automobilclub ADAC vor den Designs, die Tesla, Mercedes, BMW und andere gerne nutzen. Jetzt könnte eine Entscheidung aus China allerdings dazu führen, dass es mit den futuristischen Griffen vorbei ist. Ab 2027 werden sie von Peking verboten.

Verboten werden aber nicht versenkte Türgriffe an sich, sondern ausschliesslich rein elektrische Systeme ohne mechanische Redundanz.
Zur Story