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«Als wir zum ersten Mal von der Oculus Rift hörten, dachten wir: Pornospiele, damit lässt sich bestimmt am besten Geld machen»

Sebastian Tobler und Janina Woods von Ateo.
Sebastian Tobler und Janina Woods von Ateo.Bild: watson
Schweizer Game-Entwickler

«Als wir zum ersten Mal von der Oculus Rift hörten, dachten wir: Pornospiele, damit lässt sich bestimmt am besten Geld machen»

Facebook kauft Oculus Rift. Für die einen ein Skandal für andere, wie die Schweizer Entwickler von Ateo, die beste Chance, die Virtual-Reality-Brille zum Erfolg zu führen.
10.04.2014, 22:3826.10.2015, 11:14

Zwei Milliarden Dollar für eine Cyber-Brille. Soviel hat Facebook für das Unternehmen hinter der Oculus Rift hingeblättert. Eine Brille mit der man vollständig in Games eintauchen kann. Der Darling der Indieszene, der als Kickstarter-Projekt scheinbar alleine einen vergessenen Trend wiederbelebt hat, habe mit dem Facebook-Deal seine Seele verkauft. Das zumindest schreien erzürnte Gamer durchs Internet. Pragmatischere Stimmen versprechen sich durch die Übernahme den Durchbruch vom Nischenprodukt zum Massenphänomen.

Sebastian Tobler und Janina Woods vom Schweizer Gamestudio Ateo haben bereits Spiele («Shiny», «Black Island») für die Oculus Rift entwickelt. Sie sehen der Zukunft von Virtual Reality nach dem Facebook-Kauf vorwiegend optimistisch entgegen.

Sebastian Tobler und Janina Woods über Ocolus Rift

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Nächste Linux-Lücke wird zu früh bekannt – bislang keine Updates verfügbar
Weitere Lücken mit dem Namen «Dirty Frag» ermöglichen die Rechteausweitung auf Linux-Systemen, mit der sich Angreifer Root-Zugriff verschaffen können. Auf geteilten Systemen ist es so offenbar möglich, andere User-Konten zu übernehmen und auszuspionieren. Betroffen sind wohl erneut alle Distributionen. Das erinnert frappant an die kürzlich entdeckte «Copy Fail»-Schwachstelle.

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