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Wegen Folter: Edward Snowden knĂŒpft sich die CIA und dessen Chefin vor

This March 21, 2017, photo provided by the CIA, shows CIA Deputy Director Gina Haspel. Haspel, who joined the CIA in 1985, has been chief of station at CIA outposts abroad. President Donald Trump twee ...
Gina Haspel, CIA-Direktorin, leitete frĂŒher eine «Black Site», wo gefoltert wurde.Bild: AP CIA

Edward Snowden erteilt der CIA eine Lektion – mit traurigem Hintergrund

23.12.2019, 16:2523.12.2019, 19:23
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Das ging ins Auge! 🙈 Mit einem Wortspiel versucht der US-Auslandgeheimdienst CIA kurz vor Weihnachten bei seinen 2,7 Millionen Followern zu punkten.

«It's *snow secret* that we love winter.»
quelle: twitter

Es sei kein Geheimnis, dass sie den Winter liebten, twitterte am Samstag jemand vom offizielle CIA-Twitteraccount aus. Begleitet von einem Foto, das einen verschneiten Rasen mit Baum zeigt. Hashtag: #FirstDayOfWinter.

Bild
screenshot: twitter

Edward Snowden, frĂŒherer Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA, Menschenrechts-Aktivist und in Russland im Exil lebender Whistleblower, reagierte prompt:

Bild
screenshot: twitter

Es sei kein Geheimnis, dass die CIA Gul Rahman wochenlang in einem ihrer GeheimgefÀngnisse gefoltert habe, dann habe man ihn nackt an einen Betonboden gekettet, bis er in der winterlichen KÀlte gestorben sei. Dies twitterte Snowden und nutzte das gleiche englische Wortspiel, um an das tragische Schicksal des jungen Afghanen zu erinnern.

Es sei auch kein Geheimnis, dass die heutige CIA-Direktorin, Gina Haspel, damals die Leiterin einer verwandten FolterstÀtte gewesen sei, rief Snowden zudem in Erinnerung.

Einige seiner 4,2 Millionen Follower reagierten ...

Apropos US-Geheimdienste und fragwĂŒrdige Vorgehensweisen ...

Im Fall um seine mutmassliche AusspĂ€hung durch ein spanisches Sicherheitsunternehmen hat Wikileaks-GrĂŒnder Julian Assange am vergangenen Freitag vor einem spanischen Richter ausgesagt. Assange sei wĂ€hrend seines Exils in der Botschaft Ecuadors Opfer einer massiven AusspĂ€hung durch die USA geworden, erklĂ€rten die RechtsanwĂ€lte.

Assange, der in einem britischen HochsicherheitsgefÀngnis inhaftiert ist, sei dem Richter in Madrid per Videokonferenz zugeschaltet worden, teilten Assanges RechtsanwÀlte mit.

A supporter of WikiLeaks founder Julian Assange protests in front of a prison van entering Westminster Magistrates Court in London, Friday, Dec. 20, 2019. Assange is expected to appear in person befor ...
Bild: AP

Der spanische Strafgerichtshof untersucht derzeit, ob die Sicherheitsfirma Undercover Global den Wikileaks-GrĂŒnder und dessen Besucher in der ecuadorianischen Botschaft in London illegal ĂŒberwachte und ihre Informationen an US-Geheimdienste weiterleitete.

Der Ausgang des Verfahrens gilt als entscheidend fĂŒr die Chancen Assanges, einer Auslieferung in die USA zu entgehen. Dort ist der Wikileaks-GrĂŒnder in 18 FĂ€llen angeklagt, darunter wegen der Veröffentlichung vertraulicher Informationen. Im Falle einer Verurteilung in den USA droht Assange lebenslange Haft.

Kameras und Mikrofone in der Damentoilette

Die VorwĂŒrfe gegen die Firma und die USA wĂŒrden durch zahlreiche Belege gestĂŒtzt, erklĂ€rten Assanges AnwĂ€lte. Demnach stehe Undercover Global im Verdacht, Kameras und Mikrofone unter anderem in den Damentoiletten der Botschaft installiert zu haben, wo Assange aus Angst vor Überwachung zahlreiche GesprĂ€che abhielt. Den VorwĂŒrfen zufolge ĂŒbergab die Firma sowohl aufgezeichnete GesprĂ€che zwischen Assange und seinen AnwĂ€lten als auch medizinische Details aus Assanges Arztbesuchen an die USA.

Assange ist ein australischer Politaktivist, investigativer Journalist, ehemaliger Computerhacker, Programmierer und Sprecher der EnthĂŒllungsplattform Wikileaks, die es sich zum Ziel gesetzt hat, geheimgehaltene Dokumente allgemein verfĂŒgbar zu machen. Er war im April in London verhaftet worden und sitzt in Grossbritannien nun eine fast einjĂ€hrige GefĂ€ngnisstrafe wegen Verstosses gegen Kautionsauflagen ab.

Zuvor hatte er sich sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London verschanzt, um einer Auslieferung nach Schweden wegen VergewaltigungsvorwĂŒrfen aus dem Jahr 2010 zu entgehen. Inzwischen hat die schwedische Justiz die VergewaltigungsvorwĂŒrfe gegen Assange fallenlassen.

Mit Material der SDA

(dsc)

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BerĂŒhmte Whistleblower und ihre EnthĂŒllungen
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BerĂŒhmte Whistleblower und ihre EnthĂŒllungen
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quelle: keystone / gian ehrenzeller
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«Mich berĂŒhrt, wie sehr er seine Heimat liebt»
Video: watson
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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sherlock_Holmes
23.12.2019 17:06registriert September 2015
Ich schliesse Micheln Worten von Hissy Fitzz an.

Menschen wie Snowden stellen ihre Überzeugung ĂŒber ihre Sicherheit und Karriere, um konkret gegen Unrecht zu kĂ€mpfen.

Dazu gehören auch die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia oder Jamal Khashoggi, deren investigative Arbeit ihnen das Leben kostete.

Viele Angehörige von NGO’s wie «MĂ©decins sans frontiĂšres» arbeiten abseits der Weltöffentlichkeit dort, wo sonst niemand mehr hilft.

Viele denken nur an sie, wenn wieder einmal eine Spendenaufforderung eintrifft oder ein Artikel publiziert wird.

Sie geben Hoffnung fĂŒr die Zukunft.
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Aussie
23.12.2019 18:25registriert Mai 2014
Danke Ed Snowden.

Was sind unter solcher Folter erzwungene Aussagen wert? Nichts. Dass die USA das noch nicht begriffen haben!?!
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Andi7
23.12.2019 21:52registriert November 2019
Egal ob der Waffenskandal in Serbien, auf Malta die mafiösen Strukturen, die US-Kriegsverbrechen, Korruption in Malaysia oder in GraubĂŒnden die Preisabsprachen.
Hut ab vor den Whistleblowern, sie verdienen zurecht Anerkennung und Respekt! Ich hoffe sie werden nicht aufhören, unermĂŒdlich gegen die Korruption und Ungerechtigkeit zu kĂ€mpfen.
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