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Bei einem schweren Verlauf der Lungenkrankheit Covid-19 werden Patienten künstlich beatmet.
screenshot: srf /quelle: ZDF

Elon Musk spielte Corona-Gefahr lange herunter – darum will er nun Beatmungsgeräte bauen

Tesla-Chef Elon Musk hat die Bedrohung durch COVID-19 mehrfach relativiert. Doch jetzt stehen seine Elektroauto-Werke in den USA still. Tesla und andere Autobauer wollen daher nun dringend benötigte Beatmungsgeräte herstellen. Doch wie soll das gehen?



Spitäler rüsten auf. Es ist ein weltweiter Wettlauf gegen die Corona-Welle. Gefragt sind vor allem Beatmungsgeräte und Verbrauchsmaterial wie Beatmungsschläuche und Kanülen für Geräte, die das Blut mit Sauerstoff anreichern. Denn bei einem schweren Verlauf der Lungenkrankheit Covid-19 müssen Patienten künstlich beatmet werden. Das betrifft nicht nur ältere Menschen. In den Intensivstationen werden mit der raschen Ausbreitung des Coronavirus auch immer mehr 40- bis 50-jährige Patienten eingeliefert, die beatmet werden müssen.

Die US-Autohersteller General Motors, Tesla und Ford haben nun angeboten, ihre Produktion umzustellen, um in der Corona-Krise dringend benötigte Beatmungsgeräte zu bauen. Das geschieht keineswegs aus reiner Nächstenliebe. Autobauer auf der ganzen Welt mussten ihre Produktion in den letzten Tagen einstellen oder massiv herunterfahren, da die Lieferketten unterbrochen sind. Darum haben in England beispielsweise auch Jaguar-Landrover und Toyota angeboten, statt Autos Medizingeräte für Spitäler herzustellen. Die klassischen Produzenten kommen mit der Produktion nicht nach, da sich vor allem Europa und die USA im grossen Stil mit Beatmungsgeräten eindecken.

Das Problem: Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise könnten nicht nur Beatmungsgeräte Mangelware sein, es wird vor allem an Pflegepersonal fehlen. Bevor also die Materialien ausgehen, dürfte es es zu Engpässen in der Versorgung der schwerkranken Corona-Patienten kommen. Einerseits sind für eine solch aussergewöhnliche Krise zu wenig Pflegekräfte in der Intensivpflege geschult, andererseits wird das Coronavirus voraussichtlich auch unter dem Spitalpersonal zu Ausfällen führen. Die Bilder wiederholen sich. Zuerst in China, dann in Italien, nun im Tessin: Die Spitäler kommen vor allem wegen dem überlasteten Pflegepersonal an den Anschlag.

Die Autobranche als edler Retter in der Not?

Das deutsche Techportal Golem schreibt: «GM-Chefin Mary Barra will leere Fabrikräume im Rahmen einer Art Mobilmachung umwidmen. Das geschieht normalerweise bei einer Umstellung einer zivilen Industrie auf eine Kriegswirtschaft. Zuletzt wurde dies in den USA im Zweiten Weltkrieg gemacht.»

Auch Tesla-Chef Elon Musk, der in den letzten Tagen und Wochen immer wieder als Corona-Skeptiker in Erscheinung trat, bietet nun auf Twitter an, in seinen stillgelegten Fabriken Beatmungsgeräte herzustellen, aber nur, «wenn ein Mangel herrsche». Angesichts des offensichtlichen Mangels gab es dafür viel Kritik.

Die öffentlich kommunizierten Hilfsangebote der Autohersteller können als Bewerbungsschreiben um Regierungsaufträge verstanden werden. GM, Tesla, Ford etc. wollen ihre Werke irgendwie am Laufen halten und wissen, dass nun Dutzende Länder händeringend neue Beatmungsgeräte suchen. Allein in New York müssen in sehr kurzer Zeit bis 18'000 Geräte einsatzbereit sein, um eine Tragödie zu verhindern. Weltweit werden bald Zehntausende Beatmungsgeräte gebraucht. In diesen Krisenzeiten wäre dies vermutlich ein gutes Nebengeschäft für die von der Corona-Pandemie hart getroffene Autoindustrie.

New Yorks Bürgermeister will von Musk Beatmungsgeräte kaufen

GM, Tesla und Ford haben eine Ansage gemacht, nun müssen sie liefern. Können sie das nicht, werden sie gegrillt, sobald Hunderte, Tausende oder mehr in den US-Spitälern sterben, weil Beatmungsgeräte fehlen.

Können Tesla und Co. wirklich helfen?

Auf den ersten Blick könnten die Autohersteller tatsächlich in die Bresche springen. Hunderte oder Tausende Spitäler auf der ganzen Welt brauchen dringend Beatmungsgeräte und die Autohersteller haben freie Kapazitäten. Kommt hinzu: Bei Autobauern wie Tesla und insbesondere bei Musks Raumfahrtfirma SpaceX dürfte dafür durchaus Expertise vorhanden sein. Musk schreibt auf Twitter: «Tesla stellt Autos mit hochentwickelten hvac-Systemen (Heizung, Lüftung, Klimatechnik) her. SpaceX produziert Raumfahrzeuge mit Lebenserhaltungssystemen. Beatmungsgeräte bauen ist nicht schwierig, wir können sie aber nicht sofort produzieren.»

Und genau hier liegt die Krux: Denn «auf den zweiten Blick bleibt die Frage im Raum, woher die Baupläne für die Beatmungsgeräte kommen sollen», wie golem.de schreibt. Schliesslich würden Medizingeräte von kommerziellen Herstellern gebaut, «die zudem besonders strengen Qualitätsauflagen unterliegen.» In der Tat sind geeignete Beatmungsgeräte in Intensivstationen ausgeklügelte Maschinen, die branchenfremde Firmen nicht ohne Weiteres in kürzester Zeit produzieren können, wie Infektiologe Huldrych Günthard vom Unispital Zürich in der Corona-Spezialausgabe der Tagesschau durchblicken liess.

Selbst wenn Autofirmen Beatmungsgeräte bauen könnten, kommt dies für die jetzt anrollende Corona-Welle vielleicht schon zu spät. Viren warten bekanntlich nicht, bis auch allfällige rechtliche Fragen (Patente, Haftung) ausgeräumt sind. Die Autobauer lassen die entscheidende Frage, wie sie ihre Fabriken in nützlicher Frist umrüsten wollen, offen. Am Freitag sagte ein Arzt im Interview mit dem TV-Sender MSNBC, er habe mit Musk gesprochen und dieser habe ihm gesagt, dass seine Fabriken «wahrscheinlich in acht bis zehn Wochen» mit der Produktion von Beatmungsgeräten beginnen könnten.

Erschwerend kommt hinzu: Selbst an einem Beatmungsgerät haben schwer erkrankte Corona-Patienten schlechte Heilungschancen, wie die dramatischen Szenen in italienischen Spitälern mit bislang über 4000 Toten zeigen.

Wenn ein Covid-19-Patient beatmet werden muss, sind seine Überlebenschancen gering

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Patienten in Cremona werden in Bauchlage beatmet. Bei Menschen mit Lungenentzündung funktioniert das gut, nicht aber bei Covid-19-Kranken. Die Ärzte in Italien sind ratlos. screenshot: srf

Im Schnitt müssten Schwer­kran­ke 14 Tage lang beatmet werden, sagte Philip Tarr, Co-Chefarzt des Kantonsspitals Baselland am Donnerstag. Ihre Überlebenschancen liegen dann insgesamt bei rund 50 Prozent. Da sie sehr lange beatmet werden müssen, ist ein Engpass bei den Beatmungsgeräten vorprogrammiert. In Italien sind geeignete Geräte schon seit längerem Mangelware. Die Folge sind solche Bilder.

Italiens Militär transportiert Corona-Tote aus Bergamo ab

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In der Provinz Bergamo in Norditalien steigt die Anzahl Tote derart schnell an, dass das Krematorium nicht mehr nachkommt. Deshalb muss das Militär die Opfer nun in andere Städte bringen. bild: twitter/@tancredipalmeri

Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle dürfte es in zahlreichen Ländern an Beatmungsgeräten mangeln. Nicht nur wegen Corona-Patienten, sondern weil es auch Herzinfarkte weiterhin gibt. Die Schweiz ist intensiv damit beschäftigt, weitere Geräte zu beschaffen. Weltweit gibt es aber nur eine Handvoll grosser Anbieter, die rasch mehrere Tausend Geräte liefern könnten.

Die Initiative der Autofabrikanten könnte im besten Fall viele Leben retten. Klar ist auch: GM, Tesla, Ford und Co. bringen sich just dann als edle Retter ins Spiel, wenn ihre Fabriken stillstehen.

Doch die Autobranche kann auch helfen, wenn sie keine Beatmungsgeräte baut: In Deutschland etwa spenden Volkswagen und Daimler den Spitälern Hunderttausende Atemschutzmasken aus den eigenen Beständen, die sie wegen der ruhenden Produktion nicht brauchen. Auch Tesla will US-Spitälern rasch Schutzmasken spenden.

Sheriff stoppt Musk

Der Elektroautopionier wollte eigentlich in diesen Tagen das neue SUV-Modell Y in den USA ausliefern. Am Montag aber haben die Behörden in Kalifornien ein Machtwort gesprochen: Wie mehrere europäische Länder verhängten sie für die Region um Fremont, in der Teslas grösste Fabrik steht, eine dreiwöchige Ausgangssperre. Nur noch die notwendigsten Aktivitäten sind erlaubt, sprich nur «essenzielle Betriebe» wie Supermärkte oder Arztpraxen dürfen offen bleiben. Teslas Hauptwerk hätte somit am Dienstag schliessen müssen, die Fabrik lief aber zunächst weiter.

Die lokale Polizei vermeldete darauf via Twitter, direkt an Tesla gerichtet, dass Autos fabrizieren keine «essenzielle Tätigkeit» sei.

«Tesla ist nach der Gesundheitsanweisung des Alameda Counties kein unverzichtbarer Betrieb», sagte ein Sprecher des Sheriffs am Dienstag. Nach einigem hin und her einigten sich Tesla und die Behörden laut Buzzfeed News darauf, dass im Tesla-Werk statt wie üblich 10'000 noch maximal 2500 Angestellte arbeiten dürfen. Autos aber dürfen keine mehr produziert werden. Hingegen seien Administrationsarbeiten erlaubt, etwa um die Lohnabrechnungen zu machen, stellten die lokalen Behörden klar. Tesla hingegen machte geltend, dass auf US-Bundesebene auch Autohersteller als kritische Infrastruktur zählen würden. Die Bürger bräuchten «Zugang zu Transport und Infrastruktur, und wir sind essenziell dafür, ihn bereitzustellen.» Man wolle daher den Betrieb und die Verkaufsläden weiter geöffnet halten und auch weiterhin Autos ausliefern.

Vollständige Ausgangssperre in Kalifornien stoppt Tesla endgültig

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat am Donnerstag eine vollständige Ausgangssperre für den gesamten Bundesstaat erlassen. Zuvor schrieb er in einem Brief an Trump, er rechne mit über 25 Millionen Coronavirus-Infektionen im US-Westküstenstaat, falls keine drastischen Massnahmen ergriffen werden. Knapp 60 Prozent der Bevölkerung könnten sich in den nächsten acht Wochen mit dem Virus anstecken. In einigen Teilen Kaliforniens würden sich die Fallzahlen alle vier Tage verdoppeln.

Erst dies brachte Tesla zum Einlenken. «Wir halten uns an die gesetzlichen Vorschriften», teilt das Unternehmen des Tech-Milliardärs nun mit. Die Zwangspause gilt ab dem 23. März. Auch in seiner Fabrik in New York wird die Fertigung vorübergehend gestoppt. Die Arbeiten für die Gigafactory 4 bei Berlin laufen derweil weiter.

Elon Musk: «Meine ehrliche Meinung ist, dass die Panik mehr Schaden anrichtet als das Virus selbst.»

Tesla and SpaceX Chief Executive Officer Elon Musk listens to a question as he speaks at the SATELLITE Conference and Exhibition in Washington, Monday, March 9, 2020. (AP Photo/Susan Walsh)
Elon Mush

Tesla-Chef Elon Musk ist einer der prominentesten Corona-Skeptiker. Bild: AP

Teslas Zaudern im Kampf gegen das Coronavirus kommt wenig überraschend: Firmenchef Musk spielte die Bedrohung durch das Virus wiederholt herunter. Er wehrte sich bis zuletzt gegen die faktische Schliessung seiner Hauptfabrik im kalifornischen Fremont, obwohl auch dort das Virus wütet.

Noch am Montag schrieb er in einer E-Mail an die Belegschaft, die der «Los Angeles Times» vorliegt: «Meine ehrliche Meinung ist, dass die Panik mehr Schaden anrichtet als das Virus selbst.» Seine Aussage wiederholte er öffentlich auf Twitter. Letzte Woche liess er die Angestellten seiner Raumfahrtfirma SpaceX per E-Mail wissen, dass die Gefahr, bei der Autofahrt nach Hause zu sterben, grösser sei, als das Risiko an COVID-19 zu sterben. Das mag sein, aber ganz offensichtlich vergleicht er Äpfel mit Birnen, wenn er Corona-Tote mit der Zahl der jährlichen Todesfälle durch Autounfälle in den USA vergleicht: «Es gibt etwa 36'000 tödliche Autounfälle im Vergleich zu bislang 36 tödlichen Covid19-Fällen», schrieb Musk an seine Mitarbeiter. Musk kam daher in der Rundmail an seine Belegschaft zum Schluss, dass das Virus nicht zu den 100 grössten Gesundheitsrisiken in den USA gehöre. Wenige Tage später (Stand 20. März) gibt es bereits 217 Corona-Todesfälle in den USA.

Ärzte widersprechen Musk energisch: Das Virus verbreitet sich exponentiell und die Sterblichkeit ist um Faktoren höher als bei der normalen Grippe.

Musk spielt die Gefahr des Coronavirus weiter herunter und wird dafür selbst von seinen grössten Fans kritisiert.

Corona-Panik ist tatsächlich kein guter Ratgeber. Verharmlosung ebenfalls nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 24.03.2020 14:24
    Highlight Highlight Die Idee ist wahrscheinlich ähnlich gut durchdacht wie die mit dem Mini-U-Boot, um Kinder aus einer überfluteten Höhle zu befreien. Musks Engagement in Ehren, aber er sollte jeweils zuerst die Machbarkeit klären, bevor er seine Ideen in die Welt hinausposaunt, sonst ist es nur simple PR. Hauptsache Aufmerksamkeit.
  • Nony 24.03.2020 10:23
    Highlight Highlight Es müssen ja nicht immer die neuesten Hightech Geräte sein. Auch mit den alten Dräger UV1 und 2 liessen sich Menschen lange Zeit beatmen. Natürlich nicht in jeder Feinheit ... aber ohne Beatmungsgerät sind die Patienten nach ein paar Minuten sicher tot. Mit veralteter Technik haben sie eine Überlebenschance. Und mal ehrlich. Einen UV1 könnte heute fast jeder Polymechaniker zusammenbauen.
  • Lokutus 23.03.2020 03:20
    Highlight Highlight Gescheiter wäre es, wenn man jetzt schnellstmöglich vor der nächsten Runde des Coronavirus einen Virus-Schnelltest und eine Impfung zur Immunisierung für alle bis dahin noch nicht Erkrankten bereitstellen würde. Dann bräuchte man keine Beatmungsgeräte mehr. Aber da hört man im Augenblick noch nichts brauchbares. Das System ist noch Immer etwas am Anschlag zu sein.
  • who cares? 22.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Ich verstehe den Artikel nicht ganz. Im ersten Teil heisst es "Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise könnten nicht nur Beatmungsgeräte Mangelware sein, es wird vor allem an Pflegepersonal fehlen. Bevor also die Materialien ausgehen, dürfte es es zu Engpässen in der Versorgung der schwerkranken Corona-Patienten kommen." Später dann "Auf dem Höhepunkt der Corona-Welle dürfte es in zahlreichen Ländern an Beatmungsgeräten mangeln."
  • Thadic 22.03.2020 07:56
    Highlight Highlight Jetzt wollen alle wie blöd Beatmungsgeräte bauen. Aber wer wird sie bedienen und die Patienten pflegen die intubiert sind? Abgesehen davon sind die Lungen nach Covid19 beschädigt.
  • Perun 22.03.2020 06:42
    Highlight Highlight Vermutlich werden Sie Entwickler ans Boot holen die damit schon zu tun hatten und es dann unter "Tesla" verkaufen, eventuell wird es weiterentickelt und ein neues zeitgerechtes Designe entworfen.

    Ist ja nicht so das dieses Schema Grosskonzernen fremd wäre.

    Zudem kann ich mir gut Unterstützung vorstellen da es eine Ausserordentliche Situation ist und Sie so unter anderem an Genehmigungen einfacher gelangen. Ausserdem braucht es Investoren, Geld fällt halt auch nicht einfach so vom Himmel.



  • DrDeath 22.03.2020 00:05
    Highlight Highlight Für die, die es interessiert einmal zu erfahren, was ein Beatmungsgerät eigentlich genau tut:

    Play Icon
    • NotRick 22.03.2020 07:56
      Highlight Highlight Das sind unsere Geräte.... 💪🏼🙃
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 22.03.2020 08:30
      Highlight Highlight Und an der Front mit einer! einzelnen! Patientin:
      http://marc-hanefeld.de/beatmung-ein-beispiel/
      Und danach rechnet man das auf Pandemie hoch und denkt "Oh shit!".
    • Sofakartoffel 22.03.2020 11:58
      Highlight Highlight Wenn hier gerade Leute vom Fach sind: Auf dem Titelbild ist doch eine Sauerstoffmaske abgebildet, welche die Atmung unterstützt. Dies ist doch nicht dasselbe wie eine Beatmung? Ich finde deshalb die Bildunterschrift für Laien etwas irreführend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 21.03.2020 23:34
    Highlight Highlight Wenn's nichts wird mit den Beatmungsgeräten kann er ja Särge herstellen. Sind auch nicht viel anders als ein Tesla, und Geld kann man damit demnächst in USA wahrscheinlich ganz gut verdienen. Und das ist doch die Hauptsache, oder?
  • BetterTrap 21.03.2020 18:29
    Highlight Highlight Enteignen.

    Mehr muß man dazu nicht sagen.
    • Panic4Clicks 21.03.2020 21:41
      Highlight Highlight Man soll dich enteignen? Versteh ich nicht ...
    • DrDeath 22.03.2020 13:28
      Highlight Highlight Wen willst du denn enteignen? Nur Musk oder alle "Kriegsgewinnler"? Zur Info: beim momentanen Zustand an den Börsen hat noch niemand etwas gewonnen, am wenigsten Musk.
  • Asmodeus 21.03.2020 17:53
    Highlight Highlight Lange hat er es unterschätzt aber jetzt möchte er auch Geld verdienen.
  • Locutus70 21.03.2020 17:52
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier so lese ... kein wirklich tödliches Virus wie Ebola oder Lassa darf das alte Europa nicht treffen. Da sind ja schon 50 % über den Jordan bevor einer überhaupt mal was schnallt - unglaublich
    • DrDeath 21.03.2020 23:41
      Highlight Highlight Witzigerweise wäre Ebola für Westeuropa weniger gefährlich als SARS-CoV-2 es ist. Bei Ebola treten die Symptome plötzlich und heftig auf, und vor dem Auftreten der Symptome ist der Mensch auch nicht infektiös. Da könnte man die Infektionsketten viel leichter unterbrechen und das Virus eindämmen.
  • Loe 21.03.2020 16:53
    Highlight Highlight Vielleicht würde mal ein Artikel über die Komplexität der Beatmungsgeräte, deren Software, deren Bedienung und der Beatmunng an sich Sinn ergeben.
    Bei vielen Kommentaren bekomm ich immer wider den Eindruck, dass sich viele Leute die Sache sehr simpel vorstellen und nicht wissen (können), dass da etwas mehr als nur Luft rein-raus dazugehört (Drücke, Volumina, versch. Modis etc...)
    • Locutus70 21.03.2020 17:18
      Highlight Highlight @Loe - Also Elon Musk ist bestimmt kein Dummer und eine Belehrung aus irgendwelchen Zauderern und Jammerern im alten Europa braucht er sicher auch nicht ^^
    • Loe 21.03.2020 17:57
      Highlight Highlight @Locutus70 was redest du da? Das was eine allgemeine Anmerkung und hatte nichts mit Musk's Aussage zu tun!?

      Ob die das technisch hinbekommen könnten, eine Produktion aufzubauen in so kurzer Zeit kann ich ganz sicher nicht beurteilen (wohl kaum jemand überhaupt...)
    • clear 21.03.2020 18:35
      Highlight Highlight http://news.mit.edu/2010/itw-ventilator-0715?fbclid=IwAR1rFqF1mOWgRrURX-9JFYNv9B6eTC3xCQaRPDORXRaaS5tT-wY9wBhse6Y¨

      wurde am MIT entwickelt ist lowcost und getestet..

      wenn tesla sowas nicht bauen dürfte, dann aber auch keine autos
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 21.03.2020 16:47
    Highlight Highlight "Doch wie soll das gehen?" - Wie es in den USA und Asien immer geht - LOSLEGEN!!!
    Während im alten Europa noch Arbeitsgruppen und exterene Experten rumdiskutieren und Medien ein Haar in der Suppe suchen.
    • Matti_St 21.03.2020 18:07
      Highlight Highlight Was faselst du die ganze Zeit vom alten Europa. Amerika ist gleichzeitig entstanden.

      Und im alten Europa kennt man so was wie Krankenversicherung, Arbeiterschutz ist ausgeprägter und wenn du älter wirst, bekommst du Rente.

      Klar hat die USA Vorteile, solange der laden läuft, aber wenn es wieder mal rumpelt, kannst du froh sein, im alten Europa zu leben.
    • sambeat 21.03.2020 23:51
      Highlight Highlight …Altes Europa… Diese Bezeichnung scheint Dir wohl zu gefallen. Bist Du in Weltuntergangsstimmung oder was? Komm mal wieder runter, Dein Gefasel ist ja nicht zum aushalten!
    • fidget 22.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Das Vorgehen im "alten Europa" ist vielleicht nicht immer das schnellste, aber mit Sicherheit ist es nachhaltig. Was nützt es, schnell etwas halbpatziges auf die Beine zu stellen, das dann nicht funktioniert? Dann doch lieber einmal mehr überlegt und diskutiert, dafür läufts dann auch wie gewünscht.
  • Henri Lapin 21.03.2020 16:40
    Highlight Highlight Lizenz-Fertigung?
  • Antichrist 21.03.2020 16:40
    Highlight Highlight Warum nicht Dyson anfragen. Man muss deren Geräte nur umgekehrt herum zusammenbauen.
    • fools garden 21.03.2020 17:27
      Highlight Highlight lassen wir den Zynismus beiseite, schmunzeln musste ich dennoch, und ein Lacher kann nicht schaden.
  • dmark 21.03.2020 16:38
    Highlight Highlight Etwas befremdend, wenn man Lüftungs- und Klimasysteme mit Beatmungsgeräten quasi gleichsetzt wirkt das auf mich schon...
    Und auch die Produktion nun von Autoteilen auf Atemgeräte um zu stellen, dürfte auch einige Zeit in Anspruch nehmen.
    Besser wäre es wohl solche Geräte "in Lizenz", bzw. unter der Anleitung von den jetzigen Herstellern zu produzieren. D.h. man stellt Menpower und Platz zur Verfügung und könnte so viel eher beginnen.
    • fidget 22.03.2020 09:36
      Highlight Highlight Lizenzbau wäre wohl das Sinnvollste. Aber im Falle von Herrn Musk und Tesla wäre das doch nicht so medienwirksam und prestigeträchtig. Da ist eine Eigenentwicklung schon eine ganz andere Hausnummer. Der Elon Musk hat einfach ein zu grosses Ego, als dass er in Lizenz bauen würde.
    • PixelPirat 23.03.2020 19:51
      Highlight Highlight So gross ist sein Ego nun auch nicht. Trump hat Ford, GM und Tesla gefragt, ob sie beatmungsgeräte bauen können. Tesla ist einfach viel medienwirksamer, als Ford und GM. Da kann doch der Elon nichts dafür. Und hey, müsste ich beatmet werden, würde ich mir ein Gerät von Tesla wünschen. Wenn ich mich zwischen den 3 Firmen entscheiden müsste. Weil Ford und GM bauen Autos. Tesla aber Computer auf Rädern.
    • dmark 24.03.2020 12:09
      Highlight Highlight @PixelPirat:
      Tja, es stellt sich bei Tesla halt nur die Frage, wie lange der Akku ohne Supercharger durchhält ;)
  • Fairness 21.03.2020 16:33
    Highlight Highlight Häuser bauen ist übrigens auch keine essentielle Tätigkeit.
    • Matti_St 21.03.2020 18:02
      Highlight Highlight Du nimmst die Schweizer Bestimmungen und vermischt die mit Kalifornien. Nun ja, ist nicht dieselbe. In der Schweiz bemüht man sich die Wirtschaft am Leben zu halten. In Kalifornien haben sie alles geschlossen, was man nicht zum überleben braucht.
    • Fairness 21.03.2020 18:29
      Highlight Highlight Matti St, das wäre bei uns auch gescheiter. Dauert so einfach nur länger und wird entsprechnd teurer für die Wirtschaft.
    • nick11 21.03.2020 20:09
      Highlight Highlight Leider ist die Dauer nicht davon abhängig. Die Dauer wird nur davon abhängig sein, ab wann es eine Impfung gibt. Bis dahin werden wir die Massnahmen mal etwas festziehen, dann wieder Lockern um die Wirtschaft irgendwie am Laufen zu halten, dann wieder festziehen weil die Fälle wieder hochgehen usw., bis entweder alle Krank waren, oder die Impfung verfügbar ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 21.03.2020 16:26
    Highlight Highlight Das ist doch bei diesen Typen immer gleich: Zuerst herunterspielen, damit der Markt nicht gestört wird und nachher den Retter spielen und viel Geld verdienen.
  • JaAber 21.03.2020 16:25
    Highlight Highlight Gemessen an Musks bisherigen Einstellung zu Covid-19 erscheint sein Vorschlag, bis in 10 Wochen solche Geräte herzustellen, nur als billiger, ja erbärmlicher PR-Trick (ähnlich demjenigen, als er die in einer Höhle eingeschlossene Bubenmannschaft mit einem „U-Boot“ retten wollte und mit einem Pädo-Vorwurf auf Kritik reagierte).
    • Leonardi Massimo (1) 21.03.2020 21:35
      Highlight Highlight eine neue Möglichkeit sein angeschlagenes Unternehmen zu retten, nichts mehr!!
  • Panna cotta 21.03.2020 16:23
    Highlight Highlight So ein Tesla und ein Beatmungsgerät sind ja schliesslich fast dasselbe. Wenn er Chuck Norris als Entwicklungschef gewinnen kann, kriegen die das locker hin.
    • clear 21.03.2020 18:28
      Highlight Highlight spaceX baut raumfahrtkapseln mit lebenserhaltungssythemen... und ja: rocketscience
  • Erklärbart. 21.03.2020 16:22
    Highlight Highlight Wietlisbach sagt es schon richtig: "Das geschieht keineswegs aus reiner Nächstenliebe."

    Musk soll doch einfach in Forschung investieren anstatt zu überlegen wie er Geld machen kann, wenn er das zurzeit mit Autos nicht kann. Geldgieriger Typ. Es geht auch anders, vor allem wenn man so reich ist wie er.

    Ein deutscher Spirituosen Hersteller hat umdisponiert und stellt Desinfektionsmittel her dass er Spitälern kostenlos zustellt und später auch anderen Institutionen.

    Aber Geld verdienen mit der Herstellung von Beatmungsmaschinen, DANN wen sie knapp sind. Das ist ein ganz schlechter Stil.
  • bokl 21.03.2020 16:13
    Highlight Highlight Es wurden alle Autohersteller angefragt. Warum muss Musk in den Titel?
    Er musste ja quasi gezwungen werden die Produktion einzustellen und will trotzdem nur "wenn nötig" auf Beatmungsgeräte herstellen.
  • homo sapiens melior 21.03.2020 16:13
    Highlight Highlight Als er mit dem ersten Tesla kam, fand ich Musk gut. Seit er mit seinen kommerziellen Satelliten Wetter, Astronomie und Raumfahrt stört, find ich ihn nicht mehr gut. Mit Corona haben wir nun endgültig seinen echten Charakter erkannt. Egal, was er irgendwann noch "Gutes" tun wird, wir wissen, dass er es v.a. für sich selbst tut. Er hat seine Selbstdarstellung als Altruist gründlich selbst abgeschossen.
  • undduso 21.03.2020 16:10
    Highlight Highlight Beatmungsgeräte herstellen sei nicht schwer. Wenn sich da der Herr Musk mal nicht täuscht. Ich sehe da unzählige Herausforderungen, angefangen mit den Plänen über die Zertifizierung, den einzuhaltenden Normen bis zur Fertigung.
    • Stichelei 21.03.2020 16:32
      Highlight Highlight Weil, Elektroautos und wiederverwendbare Orbitalraketen bauen ist ja auch sowas von Kinderkram.
    • ursus3000 21.03.2020 16:44
      Highlight Highlight Die müssen imfall zuverlässiger als sei Autopilot und das Landesystem für Raketen funktionieren
    • Locutus70 21.03.2020 16:49
      Highlight Highlight @undduso - Das ist typisch für das Jammern und Zaudern im alten Europa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liquidpsy 21.03.2020 16:02
    Highlight Highlight Er hat nie die Gefahr heruntergespielt.. Er hat gesagt die Panik sei blöd. Was auch stimmt.
    • Fairness 21.03.2020 16:35
      Highlight Highlight Und wenn es gar nicht Panik ist, sondern Respekt?
    • Locutus70 21.03.2020 17:00
      Highlight Highlight @Fairness - Naja bei den meisten PolitikerInnen und JournalistInnen ist es wohl keins von beiden. Da geht es um Macht und Cash.
    • Liquidpsy 21.03.2020 20:39
      Highlight Highlight @Fairness Mit Panik sind unter anderem die unnötigen Hamsterkäufe gemeint.. Was hat das mit Respekt zu tun ?

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