Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In a Monday, Dec. 21, 2015 file photo, FBI Director James Comey attends the 27th Annual Remembrance Ceremony for the victims of Pan Am Flight 103, at Arlington National Cemetery, in  Arlington, Va. Comey said in a message posed Sunday, Feb. 21, 2016, on the Lawfare blog that the the agency owes it to the victims of the San Bernardino terror attacks to try to gain access to a cellphone used by one of the gunmen. Comey said the court case

Wenn es nach FBI-Chef James Comey ginge, hätten alle Handys eine «Hintertür». Bild: Jacquelyn Martin/AP/KEYSTONE

Hoppla! Das FBI bezahlte mehr als 1,3 Millionen Dollar, um das Terroristen-iPhone zu knacken



Die US-Bundespolizei FBI hat nach einer Berechnung der Zeitung «Financial Times» mehr als 1.3 Millionen Dollar an professionelle Hacker bezahlt, um das iPhone zu knacken, das der Attentäter von San Bernardino benutzte.

Vorausgegangen war ein Streit mit iPhone-Hersteller Apple, der sich geweigert hatte, den Zugang zu dem Telefon zu ermöglichen. Das FBI hatte sich dann entschlossen, das Gerät hacken zu lassen, den Preis dafür aber stets verschwiegen.

FBI-Direktor James Comey hatte bei einer Konferenz in London erklärt, der Preis sei höher gewesen, als er selbst in den verbleibenden sieben Jahren und vier Monaten in seinem Job bei der Bundespolizei verdienen werde.

FBI-Chef verdient 183'000 Dollar pro Jahr

Nach öffentlich zugänglichen Gehaltstabellen verdient Comey 183'000 Dollar pro Jahr. Dies mache mehr als 1.3 Millionen US-Dollar für die verbleibende Zeit, schrieb die «Financial Times». Die «Washington Post» kam in ihrer Berechnung auf denselben Wert.

Das betreffende iPhone gehörte einem der Attentäter, die im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen umgebracht hatten und dann von der Polizei getötet worden waren. Die Ermittler wollten die iPhone-Daten haben, weil sie sich Aufschlüsse über Verbindungen der Täter zu islamistischen Terrornetzwerken versprachen. «Meiner Ansicht nach war es das wert», sagte Comey.

(sda/dpa)

Apple vs. FBI: Die Vorgeschichte

Gegen den Willen von Apple: FBI knackt iPhone von San-Bernardino-Attentäter

Link zum Artikel

Warum eiert der Microsoft-Gründer herum und fällt Apple in den Rücken?

Link zum Artikel

Apple vs FBI: Jetzt schalten sich die Chefs von Google und WhatsApp ein (und Trump auch) 

Link zum Artikel

Apple wehrt sich gegen US-Regierung: «Sie haben uns gebeten, eine Hintertür zum iPhone zu entwickeln»

Link zum Artikel

Darum muss Apple für eine starke Verschlüsselung kämpfen

Link zum Artikel

Ist der Apple faul geworden – oder verhindern Tim Cook & Co. einen Big-Brother-Staat?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2014. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel