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«Blind Date»: Das solltest du über die neue Funktion der Tinder-App wissen

16.02.2022, 08:0516.02.2022, 15:24
Sophia Sichtermann / watson.de

Unter dem Motto «Erst Kennenlernen, dann sehen, wie dein Match aussieht» will Tinder eine neue Funktion herausbringen. Ab Ende Februar soll es das neue Feature «Fast Chat: Blind Date» in der Dating-App geben. Dies soll eine «aufregende Möglichkeit» bieten, «interessante Leute kennenzulernen».

bild: tinderpressroom.com

Das Blind Date ist dabei eine Ergänzung der Fast-Chat-Funktionen, die es bereits seit längerem bei Tinder gibt. Bei «Swipe Night» und dem «Musik Modus» gibt es bereits zwei Modi, um Leute auf der App abseits des klassischen Swipens kennenzulernen. Beim Blind-Date-Modus soll die Persönlichkeit im Vordergrund stehen. Sonst entscheiden die Nutzer bei der Dating-App eher anhand von Fotos, Texte im Profil werden für gewöhnlich eher kurzgehalten.

«Inspiriert vom Klassiker, der früher eher durch eine aufdringliche Tante oder einen wohlgesonnenen Freund inszeniert wurde (und oft peinlich endete), bietet ‹Fast Chat: Blind Date› der Gen Z eine neue, unverfängliche Dating-Alternative.»
quelle: tinderpressroom.com

Wie funktioniert das neue Tinder-Feature?

Als Erstes soll man eine Reihe Fragen beantworten. Anhand der Antworten werden dann die möglichen «Matches» einander zugeordnet. Darauf folgt ein zeitlich begrenzter Chat mit einer Person, von der man nur die Multiple-Choice-Antworten sieht.

Nach dem Kennenlernen im Chat dürfen sich die beiden Personen dann «sehen», also bekommen das Profil des jeweils anderen angezeigt. Wenn sich die beiden gegenseitig liken, gibt es ein Match. Wenn nicht, ist das Blind Date damit vorbei.

Das Unternehmen Tinder veröffentlichte eine selbst durchgeführte Umfrage, nach der 48 Prozent der 18- bis 24-Jährigen einem Blind Date eine Chance geben würden. Humor sei den jungen Menschen mit 51 Prozent wichtiger als gutes Aussehen (27 Prozent). Ob die neue Blind-Date-Funktion zu besseren Matches führen wird, bleibt abzuwarten.

Tinder ist laut eigenen Angaben in 190 Ländern und über 40 Sprachen verfügbar und sei damit «die umsatzstärkste Nicht-Gaming-App der Welt». Bis heute habe die App, die mehr als 450 Millionen Mal heruntergeladen worden sei, schon zu mehr als 65 Milliarden Matches geführt.

Quellen

(dsc/watson.de)

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